Raster oder Streifenplatine?

Gast #2587488
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Hi,

ich sehe oft das Streifenplatinen verwendet werden, bei denen ganze 
Leiterbahnen vorhanden sind.

Ist das ist irgendwie einfacher damit?

Ich finde es mit Punktraster einfacher, habe aber nur noch 
Streifenplatine zur Verfügung.
Traue mich aber nicht so recht damit loszulegen.
Wenn ich da einen IC draufsetze und fast alle Beinchen kurzgeschlossen 
sind, wird mir ganz anders hehe

Habt ihr da vielleicht ein paar Tipps?
Gast #2587514
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Mein Favorit sind ganz klar die 3-er Streifen (d.h. immer 3 Löcher sind 
als Streifen verbunden)

Trennen geht bei nornmalem Streifenraster problemlos mit der 
Bohrermethode, nem alten Schraubenzieher (Kupfer wegdrücken/kratzen) 
oder in der Luxusvariante mit nem Dremel :-)
Gast #2587533
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> Trennen geht bei nornmalem Streifenraster problemlos mit der
> Bohrermethode, nem alten Schraubenzieher (Kupfer wegdrücken/kratzen)
> oder in der Luxusvariante mit nem Dremel :-)

Auch dafür gibt es ein Spezialwerkzeug namens Leiterbahnunterbrecher.

Beim blauen C zum Beispiel: Leiterbahn-Unterbrecher SU528008

Mein Link auf das Produkt wurde hier seltsamerweise mit der Bemerkung 
"spam" blockiert.
#2588235
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Ich finde Streifenraster ideal, wenn es darum geht, für 1 IC, 2 
Transistoren und 3 Widerstände eine ganze Europlatine zu verbrauchen. 
Wenn man dann auf der Oberseite noch exakt bemessene und linealgrade 
Strecken Klingeldraht legt, dann macht das ordentlich was her. ;-)

Wer es jedoch gern etwas kompakter und flexibler hat, der ist mit 
Lötpunktraster besser dran. Fehlende kurze Verbindungen mit Lötzinn oder 
Blankdraht nachzurüsten ist kein Aufwand, aber benachbarte Löcher im 
gleichen Streifen in getrennte Verbindungen zu legen schon.
#2588239
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dfgh schrieb:
> Mein Favorit sind ganz klar die 3-er Streifen (d.h. immer 3 Löcher sind
> als Streifen verbunden)

Dem kann ich mich nur anschließen. Ist optimal für DIP zu verwenden und 
wenn von einem Pin mal ein paar Drähte mehr weggehen, verbinde ich zwei 
von den 3er Streifen. Geht immer noch schneller als z.B. 5 einzelne 
Lötpunkte zu verbinden.

> Trennen geht bei nornmalem Streifenraster problemlos mit der
> Bohrermethode, nem alten Schraubenzieher (Kupfer wegdrücken/kratzen)
> oder in der Luxusvariante mit nem Dremel :-)

Manchmal ist das normale Streifenraster noch praktischer. Zum 
Durchtrennen habe ich mir einen kleinen Schraubendreher scharf 
angeschliffen. Geht super und eignet sich auch, wenn man auf einer 
gedruckten Schaltung mal ein paar Leiterzüge durchtrennen will.
(Firma: matzetronics) #2588241
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dfgh schrieb:
> Mein Favorit sind ganz klar die 3-er Streifen (d.h. immer 3 Löcher sind
> als Streifen verbunden)

Leider sind die meistens so teuer :-( Ich nehme deswegen meistens 
Lötpunktraster und Fädeldraht. Für Stromversorgung auch schon mal die 
dickeren Kupferdrähte aus Telefoninstallationskabel. Fädeldraht kommt 
bei mir vorzugsweise aus alten Relais oder OW-Spulen.
Gast #2588354
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HansW schrieb:
> Hi,
>
> ich sehe oft das Streifenplatinen verwendet werden, bei denen ganze
> Leiterbahnen vorhanden sind.
>
> Ist das ist irgendwie einfacher damit?

Ein bißchen ist es auch Geschmackssache...

Für HF-Basteleien würde ich von Streifenraster allerdings eher abraten.

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