Nette Idee: Wenn die Jugendlichen an bestimmten Ecken rum- lungern und ihren Wohlstandsmüll hinterlassen. Die Lösung: Eine spezielle Beleuchtung im Rosabereich, die von Kosmetikerinnen benutzt wird. Pickel kommen da 10mal so stark zum Vorschein, und Ruhe ist. ( Heute in der " Rheinpfalz am Sonntag " gelesen. :) )
Das erinnert mich an hohe Pfeifgeräusche, die ebenfalls mal dazu gedacht waren, Jugendliche zu vertreiben. Bei der Rosalicht-Variante empfehle ich, noch ein paar Spiegel anzubringen. Obwohl... ob die lange ganz bleiben? Grüße, Peter
Ich frag mich wieso sich die dadurch diskriminierten Jugendlichen sowas überhaupt bieten lassen. Derartige Lampen oder Störschallquellen geben doch ein vorzügliches Ziel für Pflastersteine ab...
Bernd Funk schrieb: > Die Lösung: Eine spezielle Beleuchtung im Rosabereich, die > von Kosmetikerinnen benutzt wird Ben _ schrieb: > Derartige Lampen oder Störschallquellen geben > doch ein vorzügliches Ziel für Pflastersteine ab... Du willst also Kosmetikerinnen steinigen.
Vertreieb bringt nix.... man muss den Jugendlichen einen Ort geben dan dem sie auch hinkönnen. Nur so kann man verhindern, dass sie an ungewollten Orten herumlungern/sich treffen
Ben _ schrieb: > Derartige Lampen oder Störschallquellen geben > doch ein vorzügliches Ziel für Pflastersteine ab... Vielleicht sollte man es öfter von der Seite betrachten :)
Nicolas L. schrieb: > Vertreieb bringt nix.... man muss den Jugendlichen einen Ort geben dan > dem sie auch hinkönnen. Das mit dem Vertreiben hat man doch damals im neu okkupierten Bundesländern sehr erfolgreich gemacht, indem man diese verbrecherischen Jugendtreffs alle einfach dicht gemacht hat. Gleichzeitig wurden die Nazis aus dem Westen ordentlich mit Verfassungs-"schutz"-Kohle ausgestattet und nach Neufünfland geschickt. Wie der NSU letzhin gezeigt hat, waren die höchst erfolgreich...
Bernd Funk schrieb: > Heute in der " Rheinpfalz am Sonntag " gelesen. Das ist eine der langsameren Zeitungen, oder? http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,622697,00.html 04.05.2009, und die haben das Thema selbst aus einer (damit noch älteren) SZ übernommen, die das aus einer AFP-Agenturmeldung haben...
Uhu Uhuhu schrieb: > Das mit dem Vertreiben hat man doch damals im neu okkupierten > Bundesländern sehr erfolgreich gemacht... Nicht immer, siehe: http://www.hanswaal.de/
Nicolas L. schrieb: > Nur so kann man verhindern, dass sie an > ungewollten Orten herumlungern/sich treffen So wie in meinem Ort an der Telefonzelle auf einem kleinen Dorfplatz. Der Jugendclub hatte wegen Geldmangel der Gemeinde dicht gemacht. Wie armselig! Für sowas hat keiner Geld, aber für jede Menge anderen Firlefanz, womit man Wahlwerbung machen kann. Für das Geld werden lieber ein paar alte römische Mauern und Katakomben saniert. Und soooo teuer ist ein Jugendclub nun auch nicht. Vergangenen Sommer traf ich dort den Telefonzellenreiniger. Der kringelte sich merkwürdig vor der Zelle herum, als ob jemand gerade einen Witz erzählt hätte. Also ging ich hin, und schaute, ob mit dem Mann alles in Ordnung ist. Der zeigte nur mit dem Finger, und fragte: Haben sie sowas schon mal gesehen? Nun ja, auf die Tastatur war mit Kaugummi ein aufgeblasenes Kondom geklebt, und ein paar weitere Nettigkeiten. Noch nicht mal richtige Sachbeschädigung. Aber der Mann sagte: Die Zelle kann ich nicht reinigen, die muß ich melden. Dann wirds wiederum teuer. Ich meine, er hätte mir noch gesagt, daß er für die Zellenreinigung 3,20€ bekäme, und sich mit stärkeren Verunreinigungen deshalb schon rein zeitlich nicht befassen könnte. Selbstständiger Kleinstunternehmer mit eigenem Auto und Reinigungsmaterialien.
Es gibt auch Leuchtstofflampen speziell für Fleisch-Theken, damit soll die Ware besonders frisch aussehen. http://osram.de/osram_de/Professionals/Allgemeinbeleuchtung/Leuchtstofflampen/Produkte/T8/Speziallampen_T8/NATURA_T8/index.html "Produktvorteile: Durch die speziell entwickelte Spektralverteilung wirkt die Ware appetitlich."
Die Jugendlichen sollen doch aber gerade nicht appetitlich aussehen, oder habe ich den OT falsch verstanden? ;-)
Da muss ich an eine Szene aus "Das 5te Element" denken, wo vor dem Zusammenbau von Leeloo General und Arzt in einem Aufzug/Desinfektionsraum sind und auch irgendwie arg komisch aussehen... So eine Lampe wäre sicherlich ideal für so eine Vergrämungsaktion...
Ben _ schrieb: > Ich frag mich wieso sich die dadurch diskriminierten Jugendlichen sowas > überhaupt bieten lassen. Derartige Lampen oder Störschallquellen geben > doch ein vorzügliches Ziel für Pflastersteine ab... Na, Probleme mit der Haut, mein postpubertärer Zeitgenosse? Schön zu sehen, dass du auf die einfach gestrickte, "berlinerische" Art damit umgehen willst.
Georg A. schrieb: > Da muss ich an eine Szene aus "Das 5te Element" denken, wo vor dem > Zusammenbau von Leeloo General und Arzt in einem > Aufzug/Desinfektionsraum sind und auch irgendwie arg komisch aussehen... Das war afaik eine Schwarzlichtlampe/ Blacklight. Georg A. schrieb: > So eine Lampe wäre sicherlich ideal für so eine Vergrämungsaktion... Befürchte nein, dann wären Discos wohl recht leer ... :) Gruss Uwe
Ausserdem spachteln sich auch schon die Teeniemädels mit Schminke das Gesicht zu, daher nützt eine "Pickelbeleuchtung" recht wenig.
Christoph Kessler (db1uq) schrieb: > Es gibt auch Leuchtstofflampen speziell für Fleisch-Theken, damit soll > die Ware besonders frisch aussehen. Ist das wirklich wahr, daß man das heute für eine moderne Errungenschaft hält? In einem Monatsheft "Das junge Elektrohandwerk" aus dem Jahr 1965 hab ich noch einen Artikel über Fleischthekenbeleuchtung mit Leuchtstoffröhren hier liegen. Die Erkenntnisse sind also fast ein halbes Jahrhundert alt. ;-) Zu Hause ausgepackt sieht das Zeug dann scheußlich blaß aus. Den Zusammenhang muß man mal begreifen lernen, und manche tun das schnell, andere nie. ;-) Johnny B. schrieb: > Ausserdem spachteln sich auch schon die Teeniemädels mit Schminke das > Gesicht zu, daher nützt eine "Pickelbeleuchtung" recht wenig. Man müßte die Mädels eindringlichst davor warnen. Ich lernte früher schon mal Mädels kennen, für die war mit 20 schon aus die Maus. Sie durften sich nie mehr schminken. Allergien aus dem Zeugs.
Im oben verlinkten Spiegel-Artikel steht sogar, dass das dieselbe Lampe sei, die Pickel hervorhebt und Fleisch frisch aussehen läßt. Alles NATURA... Bei Osram wird anscheinend die Webseite gerade umgebaut, mein Link funktioniert nicht mehr. Also nach "NATURA" suchen, der Splitterschutz scheint neu zu sein, die Lichtfarbe gibts schon lange, wie Wilhelm ja sagte. Produktdatenblatt: "Lichtfarbe gemäß EN 12464-1: NATURA Lichtfarbe: 76" Die Produktdatenblätter sind erstaunlich nichtssagend. Man will wohl nicht soviel Wind um die Sache machen.
Ich find sowas ehrlich gesagt ne ziemliche Frechheit. Weil man versuche (insbesondere mit den Pfeifgeräten) ALLE Jugendlichen zu treffen. Und ich würde mal behaupten, dass es >80% gibt die ganz anständig sind und 20% die Ärger machen. Und man verscheucht damit 100%, also auch die, die ZU RECHT an diesem Ort sind und gar niemanden belästigen würden. Das ist nicht richtig. Und das Problem ist damit schonmal gar nicht weg. Dann gehen sie ne Straße weiter und dann haben wir dort das Problem. Vollkommen typisch deutscher Schwachsinn -.-
Johannes O. schrieb: > Vollkommen typisch deutscher Schwachsinn -.- Das "Pickel-Licht" zum Kinder-Verscheuchen kommt ursprünglich aus Mansfield in England. also "Die spinnen, die Briten" um's mit Obelix zu sagen?
Oder wie es zum Mosquito heisst: „Welche Art von Gesellschaft benutzt Schallwaffen gegen ihre eigenen Kinder?“ In Halle/Saale hat man die Zuschüsse für alle Jugendclubs gestrichen. Das dürfen jetzt die Rechten übernehmen.
Den Geisteszustand mancher Menschen -- und ich nenne keine Namen -- koennte man mit den drei Worten "einfach nur scheisse" wohl am besten beschreiben. Löscht mich, kickt mich, macht Watt ihr Volt. Aber das musste raus.
Die sinnvollste lösung ist und bleibt einfach, den jugendlichen etwas zu bieten wo sie hin können. Ich musste das früher auch erfahren, jugendraum wurde dicht gemacht also trifft man sich halt wo anderst. Da war man natürlich nicht erwünscht und man wird wieder vertrieben. Dass dann einfach irgendwann aggressionen aufkommen und diese sich in zerstörungswut äußern ist wohl kaum verwunderlich. Als jungedlicher hat man sowieso schon genug zu verarbeiten. Viel geld brauchts dafür sowieso nicht, es reicht im grunde schon wenn es trocken ist und im winter warm. Vielleicht noch n bissel musik und dann wäre der grundstein schon alle mal gelegt. Will man in der stadtverwaltung aber nicht verstehen...
Ich bin in einer Eigentümergemeinschaft aufgewachen das waren 4 Neubaublocks und da gab es einen Raum der wurde anstatt den Jugendlichen (da weit ab vom Schuss) als trockenen Treffpunkt anzubieten als Partyraum genutzt. Wir sind egal wo wir waren immer störend gewesen, aufm Spielplatz- sollten wir verschwinden, Hauseingänge - sollten wir verschwinden, Keller (weils draußen kalt war) - sollten wir verschwinden, angeblich weil wir den keller blockiert haben. Wenn man Jugendlichen alle möglichkeiten verwährt sich irgendwo mit freunden zu treffen, wo es warm ist und man sich nicht gleich irgendwas bestellen muss um tolleriert zu werden bzw wo es auch mal aufgrund von lachen etwas lauter werden kann, dann braucht man sich nicht wundern wenn die Jugendlichen mal aggressiv werden und was zerstören wenn ihnen mal wieder was verboten wird.
Man darf natürlich nicht vergessen,wie oft bereitgestellte Räumlichkeiten und Inventar zerlegt werden und wurden. Dafür habe ich wenig Verständnis,obwohl ich heute noch zu verschiedenen "Sogenannten Randgruppen" eine recht passable Verbindung habe. Man muss aber ,in Grenzen,die Personen respektieren,nicht aber Ihr Verhalten gutheißen. Es dauert einige Zeit ehe man,in Grenzen, selbst respektiert und anerkannt wird.
Christoph Kessler (db1uq) schrieb: > Es gibt auch Leuchtstofflampen speziell für Fleisch-Theken, damit soll > die Ware besonders frisch aussehen. > > http://osram.de/osram_de/Professionals/Allgemeinbeleuchtung/Leuchtstofflampen/Produkte/T8/Speziallampen_T8/NATURA_T8/index.html > > "Produktvorteile: Durch die speziell entwickelte Spektralverteilung > wirkt die Ware appetitlich." ...wird teilweise sogar als Innenraumbeleuchtung von PKW eingesetzt...
Anstatt Störsignale: Nimm doch Musik von den "Hinterwäldler Jodlbuabn", auf einen alten MP3-Player in Endlosschleife. Eine Lautsprecherbox über Bewegungsmelder-Relais oder Zeitschaltuhr geschaltet. Die 0.1W Ausgangsleistung reicht aus, um die Nachbarn nicht zu stören und die Jugendlichen zu vertreiben. Und der Aufwand zum Bauen ist noch erträglich. 8-D Eine Positive Lösung ist aber in jedem Fall besser. Leider ist man dann der Organisator und voll verantwortlich für alles.
Εrnst B✶ schrieb: > also "Die spinnen, die Briten" um's mit Obelix zu sagen? Gibts in den Bänden denn auch einen "Pickelix"? Fragt sich Harald
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