Hallo,
ich bin recht neu im Bereich der Programmierung und
versuche gerade ein Projekt umzusetzen.
Bisher habe ich kleine Übungen mit einem Atmega aufgestellt und
Text ausgegeben oder LEDs zum blinken gebracht.
Jetzt möchte ich gerne einen alten Kassettenrecorder als
Eingabesensor nutzen und die erhaltenen Daten direkt weitersenden.
Damit ich am Ende meine alten Audiokassetten auf dem Pc habe.
Muss ich dabei den Ram erweitern, um die Daten zwischenzuspeichern oder
funktioniert das auch ohne Puffer?
Außerdem würde ich gerne wissen ob es bereits fertigen Code für ein
solches Vorhaben gibt, da ich mich damit doch noch etwas schwer tue.
Im Grunde möchte ich folgendes umsetzen:
-Warten auf Sensoreingabe
-Bei Sensoreingabe:
Speichern der Sensordaten auf sRam
-Lesen des sRam
-Senden der Daten an Schnittstelle
-Löschen sRam
-Ende
Falls mir da jmd helfen könnte, wäre ich sehr dankbar.
LG
Marius
> Jetzt möchte ich gerne einen alten Kassettenrecorder als> Eingabesensor nutzen und die erhaltenen Daten direkt weitersenden.> Damit ich am Ende meine alten Audiokassetten auf dem Pc habe.
WATT?!
Ich glaube das wird so einfach nichts, weil Audiokassetten keine
digitalen Daten beinhalten. Das was Du suchst ist eine Soundkarte und
sollte bereits in Deinem PC drin sein.
Oder bist Du doch nur ein Troll??
HI
>Jetzt möchte ich gerne einen alten Kassettenrecorder als>Eingabesensor nutzen und die erhaltenen Daten direkt weitersenden.
Das solltest du mal näher erläutern. Auf was soll der Kassettenrecorder
als Sensor reagieren?
MfG Spess
Ähm,
ich glaube an dem Konzept müssen wir noch etwas arbeiten.
Zum Sensor: Hast du schon was bestimmtes? Denn normalerweise wirst du da
eine Spannung messen müssen (aktiv, also mit einer bestimmten Frequenz)
und das ist ein kontinuierlicher Prozess. Wie lang ist so ne Kassette?
45 Minuten? Da wirst du eine ganze Reihe an Messungen machen müssen,
wenn die mit 44kHz abgetastet wird.
Für eine ganze Kassette ist der Ram natürlich zu klein. Aber das ist
kein Problem, denn du kannst ja immer ein paar werte Sammeln und diese
dann als Paket übertragen (USB vermutlich). Der PC muss es dann
zusammensetzen und komprimieren oder sonstwas damit machen.
Bestimmt ein schönes Projekt, aber für den Einstieg vielleicht etwas
gewagt und frustrierend. Denn mit den Datenformaten wirst du dich auch
auseinander setzen müssen. Da ich die nicht kenne (WAV, ggf. mp3), weiß
ich nicht, wie aufwendig das ist.
Ben _ schrieb:> Das was Du suchst ist eine Soundkarte und> sollte bereits in Deinem PC drin sein.
Genau, und die hat einen LineIn eingang, daran kannst du einen
Kassettenspieler anschließen und aufnehmen. Das geht am leichtesten ;)
Grüße
Welche Art von Daten ich erhalte ist erstmal unwichtig.
Da ich diese am PC mit entsprechender Software umwandeln kann.
Ich wollte nur gerne den Tonkopf ansteuern und die Daten auf den
Kassetten irgendwie auf den PC bringen.
LG
Hi
>Ich glaube das wird so einfach nichts, weil Audiokassetten keine>digitalen Daten beinhalten.
Das haben Millionen Heimcomputer anders gesehen. Kennt aber die Jugend
nicht mehr.
MfG Spess
Marius schrieb:> Ich wollte nur gerne den Tonkopf ansteuern und die Daten auf den> Kassetten irgendwie auf den PC bringen.
Und wieso jetzt genau mit einem Microcontroller? Warum tut es nicht die
Soundkarte deines PCs??
Wenns einfach nur die Bastellust ist, dann würde ich ein anderes Thema
suchen, bis du mit diesem hier weiter machst.
Ansonsten stell doch mal vor, was du schon hast? Wie du dir was
vorstellst. Denn bist jetzt gabs noch keine korrekte frage, außer
Marius schrieb:> Außerdem würde ich gerne wissen ob es bereits fertigen Code für ein> solches Vorhaben gibt, da ich mich damit doch noch etwas schwer tue.
und das kann dir goggle besser beantworten
grüße
Hi
>Na ich glaub das sind dann aber Datasetten und keine Audiokassetten.>Kenne ich trotz meiner Jugend noch und sie klingen scheiße als Audio.
Bei meinem Z1013 ging ein normaler Kassettenrecorder mit Audiokassetten.
MfG Spess
Einige Heimcomputer haben spezielle Laufwerke gehabt, ja. Aber die
Mehrheit, verwendete ganz normale Kassettenrekorder. Man konnte die
Programme sogar im Radio und im Fernsehen ausstrahlen oder auf
Schallplatte pressen. Damals gab es Bücher mit einer billigen
Folienschallplatte hinten drin. Das war billiger als Kassetten.
http://www.youtube.com/watch?v=abWlBRZD5KM
wenn ich es richtig verstehe, willst du deine alten Kassetten
digitalisieren. Dazu musst du ein Analog - Frontend aufbauen, welches
das Ausgangssignal des Magnet - Tonkopfes in eine passende Spannung
umwandelt und diese anschließend digitalisieren. Ein ATmega würde sich
dazu wahrscheinlich nicht eignen, da sein ADC nur 10 Bit hat und eine
Samplingrate von etwa 15kHz.
Audio - Konverter haben Samplingraten bis über 300 kHz und eine höhere
Auflösung (16 oder gar 24 Bit).
Für hochqualitative Audio-Aufnahmen wäre deine Schaltung wahrscheinlich
ungeeignet, aber fein um Grundlagen des Signal Conditioning und der
elektrischen Messtechnik zu lernen.
Viel Erfolg :-)
Ben _ schrieb:> Na ich glaub das sind dann aber Datasetten und keine Audiokassetten
....nöö, das waren audiokassetten, nur das "abspielgerät" hieß bei
commodore vorzugsweise "datasette" ;-)
ausserdem fande ich den klang wie musik in meinen ohren, man konnte die
bits und bytes noch "hören",digitaltechnik pur...
spess53 schrieb:> Bei meinem Z1013 ging ein normaler Kassettenrecorder mit Audiokassetten.>> MfG Spess
...so ist es...der gute alte z1013 war auch mein (erster) heimcomputer
(-bausatz),abgeholt nach einer halbjährigen vorbestellung im werk in
erfurt für richtig viel aluchips!
man glaubt es kaum,aber selbst aus dem radio konnte man daten
extrahieren...jugendradio dt64,jeden samstag in der "computerecke" ;-)
pompete schrieb:> ausserdem fande ich den klang wie musik in meinen ohren, man konnte die> bits und bytes noch "hören",digitaltechnik pur...
Hehe, wenn dir das so gefällt, dann ruf doch mal ein Fax an ;-)
Weiters sind zu nennen:
ZX81 und einige Sharp Taschenrechner PC1350, PC-E500 (ich schwelge
gerade in Studiumserinnerungen) mit integriertem Basic-Interpreter. Es
gab dann irgendwann das Programm POCKETLink 500, mit dem man mit
entsprechendem Interface die Programme dann auch auf einen PC speichern
konnte. Bild von meine PC1350 (mit intern abgeklebtem Reset-Knopf - den
haben die Profs bei jedem vor jeder Klausur gedrückt:-)