Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik I2C über bluetooth auf Autoradio übertragen


von Leo H. (Firma: DRK rettungsdienst) (na2082)


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Hallo

In meinem neuen Notarztfahrzeug soll der Einsatzort zukünftig über 
I2C-Daten vom Funkgerät auf ein Display übertragen werden(Commander 5). 
Gäbe es eine Möglichkeit die Daten auf Bluetooth umzuwandeln und und so 
zu konvertieren, daß die Adresse auf dem Display des Autoradios (VW 
Touareg) oder auf einem eingebautem separatem Computer, oder am Besten 
auf beiden erscheinen. Den Computer möchte ich zur Adressensuche mittels 
der Karte Baden-Württemberg Top 10 verwenden.


Danke.

von Chose (Gast)


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Das geht. Wichtig ist das Datenprotokoll vom Funkgerät.



Sg

von Heinz (Gast)


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Da es sich hier um ein Fahrzeug handelt, von dessen korrekter Funktion 
Menschenleben abhängen können, kann ich nur raten, sich mit solchen 
Wünschen z.B. an den BOSCH-Dienst zu wenden. Alles andere ist Mist.

von holger (Gast)


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>In meinem neuen Notarztfahrzeug soll der Einsatzort zukünftig über
>I2C-Daten vom Funkgerät auf ein Display übertragen werden(Commander 5).

Was ist ein Commander5? Was hat das ganze mit I2C zu tun?

>Gäbe es eine Möglichkeit die Daten auf Bluetooth umzuwandeln und und so
>zu konvertieren, daß die Adresse auf dem Display des Autoradios (VW
>Touareg)

Nein.

> oder auf einem eingebautem separatem Computer,
> Den Computer möchte ich zur Adressensuche mittels
> der Karte Baden-Württemberg Top 10 verwenden.

Wenn dein Funkgerät dir die Koordinaten des Einsatzortes
übermittelt kannst du dir einen GPS Simulator basteln
und auf dem Kartenprogramm den Einsatzort anzeigen lassen.

Wenn dein Funkgerät dir nur eine Adresse als Text liefert
dann kannst du den ganzen Unsinn vergessen.

von Chose (Gast)


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heinzi wechsle die windel...;-)

von Udo (Gast)


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Lass die Spielereien, an einem NAW/NEF spielt man nicht an der Technik 
rum. Für solche Sachen gibt es Spezialisten. Wenn du solche Basteleien 
in ein Fahrzeug einbaust verlierst du unter Umständen die ABE und somit 
auch den Versicherungschutz (kann sein, muss nicht).
Es gibt zum Anschluss an das Funkgerät einen extra Monitor mit dessen 
Hilfe die notwendigen Daten angezeigt werden kann. Da kann dier die 
Funkwerkstatt sicher weiterhelfen (sollte zumindest).

von Leo H. (Firma: DRK rettungsdienst) (na2082)


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Es ist einfach so, ich als ehrenamtlicher Notarzt bekomme natürlich 
nicht das teuerste Equipment gestellt. Zur Zeit tippe ich den Einsatzort 
auf meinem iphone ein, das dauert, wenn ich mich nicht verschreibe 
mindestens 45 Sec, auf dem PC könnte ich Ort und Straße einfach kopieren 
und in das Adressefeld von top 10 eingeben, hätte den Vorteil, daß die 
Strasse dann ganz genau so geschrieben wird wie sie wirklicht heißt und 
nicht nur ungefähr so.
Vorteil der top 10 Karte ist, die Häuser sind dort als Blöcke 
eingezeichnet.
Mit dem I2C-Ausgang des Commander 5 wird normalerweise ein Display 
bedient, welches den Einsatzort anzeigt. Commander 5 ist ein 
Funkgerät-Handapperat, welcher digitale Signale (1200 Bd, 1200Hz, 
1800Hz) in Text oder Statusmeldungen umwandelt.
In Zukunft werden die GPS-Daten des Einsatzortes direkt auf ein 
Navigationsgerät übertragen. Aber wie gesagt, der Vorteil der top 10 
Karte ist, daß das Haus direkt als Block angezeigt wird, und ich mich in 
den Ortschaften natürlich ganz grob schon auskenne.
Auf jeden Fall, herzlichen Dank für Eure Antworten.

Gruß

      Leo Häberle

von Jörg S. (joerg-s)


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Ist das "Protokoll" des I2C-Ausgang bekannt?

von Udo (Gast)


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Warum hast Du keinen Fahrer?

von Leo H. (Firma: DRK rettungsdienst) (na2082)


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Das genaue I2C Protokoll ist mir zur Zeit nicht bekannt. Naiverweise 
habe ich angenommen, beim I2C-Bus wäre immer ein gleiches Protokoll 
gültig.

Danke

Gruß

   Leo Häberle

von Leo H. (Firma: DRK rettungsdienst) (na2082)


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Weile es relativ wenige Einsätze sind. Für die wenigen Einsätze mit mir 
aber ein gut im Training stehender Anästhesist zur Verfügung steht

von Jörg S. (joerg-s)


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Leo Häberle schrieb:
> Das genaue I2C Protokoll ist mir zur Zeit nicht bekannt. Naiverweise
> habe ich angenommen, beim I2C-Bus wäre immer ein gleiches Protokoll
> gültig.
Die Daten zu empfangen wäre kein Problem, nur was welches Byte bedeutet 
ist nicht genormt. Wenn du darüber keine Infos hast müsste man das erst 
durch Reverse Engineering herausfinden.

Direkt das Navi zu füttern halte ich für relativ ausgeschlossen, kenne 
mich in dem Bereich aber auch nicht so aus. Die I²C Daten bekommt man 
mit einem µC gelesen der das dann mittels Bluetooth (Virtuelle RS232 
Schnittstelle) zum PC übertragen könnte. Da kann man sich dann ein 
Programm schreiben was wiederum die Navigationssoftare mit den Daten 
steuert, wenn diese Navi-Software dafür eine Schnittstelle hat.

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