Ein kleiner Computer als Home-Server

Gast #2595015
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Hi,

ich bin gerade auf der Suche nach einem kleinen Computer auf dem man 
Linux laufen lassen kann und diesen ans heimische LAN anschließen kann. 
Das billigste was ich aktuell finde scheint mir ein Raspberry Pi mit 
einer 32GB SD-Karte zu sein. Das wäre ungefähr so die Speichermenge die 
ich für's erste bräuchte (Backups).

Gibt es Alternativen? Ich bin doch sicher nicht der erste der so etwas 
für kleines Geld vor hat. Ein alter PC hat leider einen hohen 
Stromverbrauch :-(

Vielleicht gibt's ja Router mit Speicher und der Möglichkeit Linux zu 
installieren, oder sowas...

Unter Einschränkungen ginge auch eine NAS, oder sowas, aber ein System 
auf das man sich per SSH einloggen kann, wäre halt schon flexibler :-)



Grüße Hermann
Gast #2595031
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Peter II schrieb:
> Bastler schrieb:
>> Vielleicht gibt's ja Router mit Speicher und der Möglichkeit Linux zu
>> installieren, oder sowas...
>
> was glaubst du was in den Routern sonst läuft ausser linux?
>
Das System muss aber auch offen sein, so dass ich das ein normales Linux 
installieren kann bzw. schon etwas läuft, dass es mich normal nutzen 
lässt (was ich aber bezweifel).


Grüße Bastler
#2595038
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Bastler schrieb:
> Das System muss aber auch offen sein, so dass ich das ein normales Linux
> installieren kann bzw. schon etwas läuft, dass es mich normal nutzen
> lässt (was ich aber bezweifel).

Definiere 'normal'. Schon auf manchen Baumarkt-Routern kann man 
DD/Open-WRT installieren und damit den Funktionsumfang beträchtlich 
erweitern. Da hast du dann auch vollkommenen Narrenfreiheit mit allen 
Vor- u. Nachteilen.
Gast #2595042
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Bastler schrieb:
> Das System muss aber auch offen sein, so dass ich das ein normales Linux
> installieren kann bzw. schon etwas läuft, dass es mich normal nutzen
> lässt (was ich aber bezweifel).

du findest aber keine normales Linux für jeden ARM Prozessor. Das heist 
es meist selber compilieren. Die Quellen bekommt man auch z.b. für eine 
FritzBox oder die die OpenWrt router.
Gast #2595084
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Hallo,

hab so was auch (Druckserver, Webserver, Backups).

Hab mir bei ebay vor 2 Jahren einen Laptop Thinkpad A31 gekauft (ca. 120 
EU, 1GB RAM, 1,6Ghz), vorher hatte ich einen Satellite 4600 (nur 600 
MHz).
Hab noch ne. 160GB HD und eine PCMCIA USB 2.0 Karte (hat intern nur USB 
1.1) dazu gekauft.

Der Stromverbrauch mit Debian 5.0 (Lenny) lag bei 16-17 Watt, jetzt mit 
neuer Ubuntu LTS etwa bei 19-21 Watt (grrr, mist-update), bei viel 
Aktivität (backup ziehen, etc.) ~30W. Tips gibt es bei lesswatts.org, 
thinkfan zum Steuern des Lüfters. Ausserdem schalte ich den Server 
zwischen 23:00 und 06:00 in Suspend-to-RAM (=~0Watt).

Mit "richtigen" Rechnern (so 70 EU Klasse, HP SFF, Siemens-Fujitsu, etc) 
hab ich auch experimentiert, bin aber nie unter 37 Watt gekommen.

Thomas
Gast #2597003
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Ich bin auch gerade auf der Suche nach einem Thin Client. Weiß einer von 
euch ob man einen Igel 3200LX Compact auch von USB booten kann bzw. ob 
auf dessen 128MB Flash auch ein anderes Linux installiert werden kann? 
Ich habe  bei einem Verkäufer was von "read-only" gelesen.

Gruß Tommy
#2601221
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Wucher ? Die 212 kostet um die 450 Euro, mit 2TB. Wenn ich denke wieviel 
Zeit ich fuer triviale Softwareinstallationen auf einem Server 
rausblase, gibt es bei der 212 viel Funktionalitaet fuer wenig Geld. 
Kann natuerlich auch sein, dass ich unbegabt bin und zuviel fuer die 
Stunde ansetze.
(Firma: JDCC) #2601225
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Ihre persönliche Cloud

Mit der Synology DS112j können Sie sämtliche Daten und Dateien 
zentralisieren und sie mit Familienmitgliedern im lokalen Netzwerk 
teilen. Wenn Sie diese Methode der Dateiverwaltung besonders praktisch 
und interessant finden, können Sie Ihre eigene persönliche Cloud haben, 
so dass die Freigabe auf das Internet ausgeweitet werden kann.

Ich schmeiß mich wech :-)))
#2601234
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Das ist der gleiche Schmonzes, mit dem man grad im Business-Umfeld 
plattgewalzt wird. Egal wohin du schaust, überall kriegst du "Cloud" zu 
hören. Und wenns das alte umbenannte Produkt ist.

Das blöde daran ist der Aufwand, den man treiben muss, um den höheren 
Chargen zu verdeutlichen, dass dabei in vielen Fällen nur alter Wein in 
neue Schläuche gefüllt wird. Die kriegen von allen Seiten zu hören, wie 
super und billig doch die Cloud sei. Irgendwann machst du das halt auch 
so. Du benennst den Kram, den der Laden schon seit 10 Jahren betreibt, 
eben kurzerhand in eine private Cloud um. Und schon bist du in der Cloud 
und alle sind zufrieden.

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