Hallo! Hat jemand Erfahrung mit den seriell ansteuerbaren Displays "serLCD" von Watterott? Mein Problem: ich habe eines in 3,3 V- Version vor mir liegen. Bei Anschluss soll lt. Datenblatt kurz ein Default- Text erscheinen. Bei mir tut sich nichts. Und auf meine gesendeten Daten reagiert das Display auch nicht- es leuchtet nur die Hintergrundbeleuchtung und sonst nada. Ich frage mich nun, worauf sich die 3,3 V beziehen, denn auf dem Seriell- Huckepack- Modul befindet sich die Spannungsversorgungsklemme, die ist aber mit "5V" bezeichnet. Auf dem Aufkleber des Moduls steht aber 3,3V. Wat denn nu?
Ich habe das SerLCD Sparkfun 2.5, auch von Watterott. Es geht zuverlässig kaputt, wenn man das mit der RS232 zu wörtlich nimmt und mit +-15V drauf geht grrr. Ansonsten läuft es mit 5 V. Einen "Huckepack" hat es nicht.
Ich würde ja auch gern mal 5V an "5V" ausprobieren, aber ich habe keine Lust auf den Joachim-Effekt. Dazu ist mir der "3,3V"-Aufkleber doch mahnend genug. Wie viele LCD hast denn opfern müssen, um die Zuverlässigkeit zu verfizieren?
Stephan R schrieb: > Wie viele LCD hast denn opfern müssen, um die Zuverlässigkeit zu > verfizieren? Eines. Es ist ja auch nicht richtig kaputt, es zeigt halt nichts mehr an ;) Auf der Lötseite der Platine ist "5.0 V" aufgedruckt. Und, wie gesagt, es hat auch keine Huckepackplatine.
Schau mal hier: http://www.sparkfun.com/products/9067 "Note: Though the silkscreen may say '5V', this is a 3.3v Serial LCD. Connect to a 3.3v power source." Also 3,3 V. Unbedingt.
Der Bestückungsdruck ist bei mehreren 3,3V Displays falsch. Wenn auf der Tüte 3,3V angegeben ist, dann handelt es sich um die 3,3V Version. Zum Anzeigeproblem: Ist der Kontrast richtig eingestellt?
> Ich habe das SerLCD Sparkfun 2.5, auch von Watterott. Es geht > zuverlässig kaputt, wenn man das mit der RS232 zu wörtlich nimmt > und mit +-15V drauf geht grrr. Kein Wunder, da der RX-Eingang ohne Schutzschaltung direkt mit Pin9 des PIC verbunden ist. Dilettanten.
Joachim Drechsel schrieb: > Dem Bild nach habe ich ein anderes. Es gibt auch 5V SerLCDs. Z. b. das hier: http://www.sparkfun.com/products/9394 Joachim Drechsel schrieb: > Ich habe das SerLCD Sparkfun 2.5, auch von Watterott. Es geht > zuverlässig kaputt, wenn man das mit der RS232 zu wörtlich nimmt > und mit +-15V drauf geht grrr. Es soll ja helfen, sich die Datenblätter der Komponenten anzusehen.
Auf die Platine hätte man aber noch locker einen SN74LVC1G07 draufgebracht, die 11 ct (1000er Preis) machen das Kraut nicht fett und erhöhen die Sicherheit drastisch (und das Teil wäre im Fehlerfall leichter zu tauschen als ein ganzer PIC). Ähnlichen Dilettantismus gibt es beim Xprotolab von gabotronics.com zu beobachten, da sind die Eingänge auch nur für 3.3 V vorgesehen (abs.max.rating 3.8 V).
tt2t schrieb: > Auf die Platine hätte man aber noch locker einen SN74LVC1G07 > draufgebracht, die 11 ct (1000er Preis) machen das Kraut nicht fett und > erhöhen die Sicherheit drastisch (und das Teil wäre im Fehlerfall > leichter zu tauschen als ein ganzer PIC). > > Ähnlichen Dilettantismus gibt es beim Xprotolab von gabotronics.com zu > beobachten, da sind die Eingänge auch nur für 3.3 V vorgesehen > (abs.max.rating 3.8 V). Ich denke die Hersteller dieser Komponenten gehen davon aus, dass der Nutzer weiß, was er tut. Das ist ja nicht wie bei einem Kinderspielzeug, wo man die Batterien auch mal falsch herum einlegen kann, ohne das etwas passiert.
Was n für Sollbruchstellen, ey? Nee, du. Da hat sich halt einer keinen Kopf drum gemacht weil es ihn nicht geschert hat, das Bastelzeug muß in der Herstellung billig wie Dreck sein, und wie ein Vorgänger schon schrieb, "der Anwender muß wissen was er macht". Wie in C. Haste schon mal irgendwo Schutzdioden bei dem Sparkfun Bastelkram gesehen? ich noch nie.
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