Nordrhein-Westphalen - Wieder kostenlos studieren?

Gast #2597337
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Ich lese gerade

http://de.wikipedia.org/wiki/Studiengebühren_in_Deutschland

Dort steht bei NRW

Am 24. Februar 2011 schaffte der Landtag die Studiengebühren durch das 
Gesetz zur Verbesserung von Chancengleichheit beim Hochschulzugang[52] 
mit Wirkung zum Wintersemester 2011/12 ab.[53] Als Ausgleich sollen die 
Hochschulen 249 Millionen Euro an Landesmitteln erhalten, die für die 
Qualitätsverbesserung der Lehre – etwa für zusätzliche Lehrkräfte und 
Tutoren – genutzt werden müssen.[54]


Heißt das, daß heute wieder jeder mit Abitur kostenlos studieren kann?
(Firma: JDCC) #2597357
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IN HH ab dem nächsten Semester. Ich habe die Woche das letzte Mal für
meinen VL bezahlt ...

Es sind pro Jahr "nur" 750 Eus, mit dem Geld kann ich besseres anfangen
als es einem Moloch in den Hals zu schieben. Ich zahle genug Steuern
und kann das nicht einmal absetzen (er auch nicht).

Da es sich um eine Abgabe handelt, die (wie ich vermute) eh meist von
den Eltern bezahlt wird halte ich Studiengebühren für zutiefst asozial.
Zeit, daß dieser Mist zu Grabe getragen wird.

Es sind schon so Kosten für Miete, Semestergebühren etc da die kaum
ein Student durch "nebenher jobben" decken kann.
Gast #2597407
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aha asozial häst du das also. Ich halte es für ASOZIAL das Studenten 
sich 5 Jahre nen LENZ machen können, während 
Bandarbeiter,Gebäudereiniger, Putzfrauen, Handwerker über Steuern dieses 
"Wohlfüll All inclusiv Paradies"  mitfinanzieren dürfen, um sich dann 
von den "Elitepartnern mit Niveau" sagen lassen zu dürfen sie sind 
nichts wert.
(Firma: JDCC) #2597411
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Ing mit Berufsausbildung schrieb:
> aha asozial häst du das also. Ich halte es für ASOZIAL das Studenten
> sich 5 Jahre nen LENZ machen können, während
> Bandarbeiter,Gebäudereiniger, Putzfrauen, Handwerker über Steuern dieses
> "Wohlfüll All inclusiv Paradies"  mitfinanzieren dürfen, um sich dann
> von den "Elitepartnern mit Niveau" sagen lassen zu dürfen sie sind
> nichts wert.

Tja so macht man Stimmung ...

Dein Stammtisch dürfte Dich wohl schon aufgrund notorischer
Nichterreichbarkeit des Niveaus lebenslang ausgeschlossen haben.
Von unten.
Gast #2597424
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Er hat aber Recht. Ein mit Schweiß verdientes Brot ist besser als ein 
geschenktes. Leider ist es an der Tagesordnung, dass studierte sich als 
etwas besseres darstellen; am Arbeitsplatz merkt dann aber sogar die 
Putzfrau sehr schnell, ob derjenige von praktischer Arbeit Ahnung hat 
oder nicht. Von da her sind die Studiengebühren noch viel zu niedrig. 
Man muss eben wissen, was man will und wie viel einem der Abschluss wert 
ist. Wenn nicht noch mehr aussortiert wird, haben wir bald wirklich 
einen Fachkräftemangel und zwar dort, wo die Arbeit verrichtet wird und 
nicht im Büro!
Gast #2597502
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Ing mit Berufsausbildung schrieb:
> aha asozial häst du das also. Ich halte es für ASOZIAL das Studenten
>
> sich 5 Jahre nen LENZ machen können, während
>
> Bandarbeiter,Gebäudereiniger, Putzfrauen, Handwerker über Steuern dieses
>
> "Wohlfüll All inclusiv Paradies"  mitfinanzieren dürfen,

Schwachsinnige FDP-Stammtischparole. Die Studierten zahlen das Später 
durch ihre Steuern mehr als zurück.
Was zahlt eine Putzfrau an Steuern im Jahr und was ein Ingenieur?

Deine Argumente sind Bildzeitungsniveau und wollen den dummen Mop 
ansprechen, da haben sie bei dir wohl jemanden gefunden...
Gast #2597509
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Ing mit Berufsausbildung schrieb:
> aha asozial häst du das also. Ich halte es für ASOZIAL das Studenten
> sich 5 Jahre nen LENZ machen können, während
> Bandarbeiter,Gebäudereiniger, Putzfrauen, Handwerker über Steuern dieses
> "Wohlfüll All inclusiv Paradies"  mitfinanzieren dürfen, um sich dann
> von den "Elitepartnern mit Niveau" sagen lassen zu dürfen sie sind
> nichts wert.

Ich bin jetzt 9 Jahre als Ing. tätig und habe neulich mal meine 
gezahlten Steuern zusammengerechnet (Steuerklasse I). Es sind 103000 
Euro, nur STEUERN. Wieviel hat deine Putze in dem Zeitraum an Steuern 
gezahlt???

Ich denke der Staat sollte da etwas weitsichtiger sein und investieren 
in die Ausbildung, es lohnt sich. Und ja, Studiengebühren SIND ASOZIAL, 
weil sie es begünstigen dass nur die studieren können, die reiche Eltern 
haben.
Gast #2597618
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Ich habe 2003 studiert. Gibt es finanziell einen Unterschied zu heute?


Harald Wilhelms schrieb:
> Fidelis Sobotta schrieb:
>
>> ...Nordrhein-Westphalen...
>
> Da wird es einem ja echt phal im Gesicht,
> wenn man das lesen muss.
> Gruss
> ein Ostfale

Ich schreibe das so wie es mir paßt und du kannst nichts dagegen tun.
#2597637
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Fidelis Sobotta schrieb:

> Ich schreibe das so wie es mir paßt und du kannst nichts dagegen tun.

Dann solltest Du ein neues Rechtschreibewerk namens Fidelis Sobotta
herausgeben. Der "Duden" scheint ja wohl nicht mehr gültig zu sein.
Vermutlich wird die Sprache innerhalb der Foren demnächst wohl nur
noch von einer kleinen Minderheit verstanden werden können, die aber
nicht unbedingt gleichzeitig auch Kenntnissse der Elektronik hat. :-(
Gruss
Harald
Gast #2597721
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Joachim Drechsel schrieb:

> Ohne Innovationen und Leute
> mit Ideen geht's zurück in die Steinzeit.

Wo sich die Frage stellt aber dafür ein Studium (zumindest in der 
heutigen Form) nicht kontraproduktiv sein kann.

Mewa schrieb:
> Er hat aber Recht. Ein mit Schweiß verdientes Brot ist besser als ein
> geschenktes.

Nun dafür gibt es ja die Steuerprogression. Ist die Frage ob höhere 
Studiengebühren nicht eine Klassengesellschaft fördern weil es sich dann 
nur eine "upper class" ein Studium leisten kann auf diesem Niveau fehl 
am Platze?
Gast #2597726
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Ingbuzzer schrieb:
> Ich bin jetzt 9 Jahre als Ing. tätig und habe neulich mal meine
> gezahlten Steuern zusammengerechnet (Steuerklasse I). Es sind 103000
> Euro, nur STEUERN. Wieviel hat deine Putze in dem Zeitraum an Steuern
> gezahlt???
>
> Ich denke der Staat sollte da etwas weitsichtiger sein und investieren
> in die Ausbildung, es lohnt sich. Und ja, Studiengebühren SIND ASOZIAL,
> weil sie es begünstigen dass nur die studieren können, die reiche Eltern
> haben.

Ist auch nicht so einfach. Bin "Nur" Facharbeiter und habe in den 
letzten 5 Jahren 42000€ Steuern gezahlt, davon im letzten Jahr gut 
10000, und bin gerade 2 ERA Gruppe gestiegen, die da noch nicht mit 
drinnen sind(Brutto ca 6000 pro Jahr mehr). Also mess dich nicht an der 
"Putze" sondern an mir. Warum soll ich, der als FA genauso viel Steuern 
zahle wie du anderen das Studium finanzieren? Ich habe mit 17 meine 
Ausbildung angefangen und mich von da hochgearbeitet. Warum dafür zahlen 
das andere rumsitzen und "nichts tun" (Lernen)
Gast #2597765
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egal schrieb:
> Ist auch nicht so einfach. Bin "Nur" Facharbeiter und habe in den
>
> letzten 5 Jahren 42000€ Steuern gezahlt, davon im letzten Jahr gut
>
> 10000, und bin gerade 2 ERA Gruppe gestiegen, die da noch nicht mit
>
> drinnen sind(Brutto ca 6000 pro Jahr mehr). Also mess dich nicht an der
>
> "Putze" sondern an mir. Warum soll ich, der als FA genauso viel Steuern
>
> zahle wie du anderen das Studium finanzieren? Ich habe mit 17 meine
>
> Ausbildung angefangen und mich von da hochgearbeitet. Warum dafür zahlen
>
> das andere rumsitzen und "nichts tun" (Lernen)

Bis ich in Rente gehe wird der Abstand aber noch größer werden, ich 
zahle derzeit 18000 im Jahr. Und während Du mit deiner Qualifikation mit 
50 keinen Job mehr hast oder kaputte Knochen und der Allgemeinheit auf 
der Tasche liegtst darf ich mit 67 immer noch im Büro sitzen und Geld 
verdienen.

btw. habe nicht ich die Putze in den Ring geworfen, das war jemand 
anderes.
Gast #2597766
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egal schrieb:
> Ist auch nicht so einfach. Bin "Nur" Facharbeiter und habe in den
>
> letzten 5 Jahren 42000€ Steuern gezahlt, davon im letzten Jahr gut
>
> 10000, und bin gerade 2 ERA Gruppe gestiegen, die da noch nicht mit
>
> drinnen sind(Brutto ca 6000 pro Jahr mehr). Also mess dich nicht an der
>
> "Putze" sondern an mir. Warum soll ich, der als FA genauso viel Steuern
>
> zahle wie du anderen das Studium finanzieren? Ich habe mit 17 meine
>
> Ausbildung angefangen und mich von da hochgearbeitet. Warum dafür zahlen
>
> das andere rumsitzen und "nichts tun" (Lernen)

Ich finde du hättest die Berufsschule selber zahlen sollen, ich als 
ungelernte Putze muss die für dich mit tragen... unerhört !!!
Gast #2606162
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Ich bin froh, dass der Herr mir mein Hirn gegeben hat und ich auf hohem 
Niveau entwickeln und denken kann, damit ich ...

- nicht putzen muss
- die Uni geschafft habe und die ganzen FHler abgehängt habe
- meine Kunden und Auftraggeber zutexten kann und sie mich gut bezahlen
- Fehler anderer antizipieren und sie ausnutzen kann
- meine Arbeit praktisch beliebig steuern, ausdehen und abkürzen kann
- mein Arbeitsergebnis praktisch nicht messbar ist
- während der Arbeit surfen kann
- Zeiten aufschreiben kann, wie es mir passt, da ich nicht steche
- trotz Selbständigkeit mit 1600h im Jahr quasi Tarifarbeitszeit habe
- trotzdem fast 120.000 Umsatz mache
- dank Intelligenz Wege finden kann, kaum Steuern zu zahlen
- meine beiden Autos zu 40% vom FA finanzieren lassen kann
- meine Zusatzwohnung komplett von der Steuer absetzen kann
- durch geschickte Flüge und Anreisen beim Reisen Geld verdiene
- nicht in das faule Rentenversicherungssystem einzahlen muss
- nur 340,- im Monat an Krankenkasse zahlen muss
- mich mit 54 bei der eigenen Firma selber anstellen kann, um dann
- später als Angestellter zu gelten, der wieder in die gesetzliche kann
- um dann im Alter wenig KK zu zahlen, während meine Firma bei 
Rentenreintritt, mir grosszügig was zuschiesst

Danke lieber Gott, für meinen IQ
Gast #2615045
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Guten Morgen,
Das hier teilweise gefordert wird, dass Studium selber zu bezahlen, 
grenzt meiner Meinung nach schon etwas an Dreistigkeit.

Denn:
Bildung sollte grundlegend nicht eine Frage des Geldes, sondern der 
geistigen Fähigkeiten UND Motivation sein. Zumal ein Studium nicht aus 
rumsitzen und Nichts tun besteht, woher auch immer dieses Klischeedenken 
kommt.

Zumal ein Studium, wie auch eine Ausbildung!, selber kaum zu finanzieren 
wären. Da kann man noch soviel nebenbei arbeiten gehen, es würde ein 
Privileg der Reichen bleiben und gerade deshalb hätte man dann einen 
noch größeren Expertenmangel.

Die ewige Streiterei zwischen Facharbeitern etc. und Studienabsolventen 
ist sowieso fehl am Platze, denn man brauch immernoch beide Sorten von 
Leuten und beide sind gleich wichtig.
Es bleibt jedoch JEDEM frei zu studieren, eine Ausbildung zu machen oder 
nach der Schule einfach nichts zu tun und das ist auch gut so. So kann 
nämlich jeder entscheiden, was er aus seinem Leben amchen möchte. Da ist 
es aber auch finde ich das Wichtigste, dass JEDEM, der gewillt ist, JEDE 
Tür offen steht, denn nur so kann sich die Wirtschaft entwickeln.

Also bitte: Mehr Miteinander als Gegeneinander.

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