wann wird die Anweisung ausgeführt?

Gast #2603798
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Noch schneller (und möglicherweise lehrreicher) als eine Frage im Forum 
wäre es vielleicht einfach selbst ein kleines "Testprogramm" zu 
schreiben.
1
int main()
2
{
3
  char a = 0;
4
  char b = 5;
5
  if(a == 100 && b == 5)
6
  {
7
    printf("Es macht was!");
8
  }
9
  return 0;
10
}
#2603914
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Anfänger schrieb:
> danke für die Antworten!
> gibt es ein Unterchied zwischen
> if(a == 100 && b == 5)
> und
> if((a == 100) && (b== 5))
>
> vielen Dank für die Tipps!
>
> Gruss

In diesem Fall nicht. Operatoren haben in C eine Priorität. Der 
Vergleichsoperator "==" hat einer höhere Prioriät und wird somit zuerst 
ausgeführt. Erst danach folgt das &&. Google "c operator priority": 
http://de.wikibooks.org/wiki/C-Programmierung:_Liste_der_Operatoren_nach_Priorit%C3%A4t

Gruß
Björn
#2604323
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Ingo schrieb:
> Ich kann die nur empfehlen Klammern zu nutzen.
> Ich habe mir diese Schreibweise abgewöhnt:
> if(
>        (Bedingung1)
> && (Bedingung2)
>    )
> {
>    Tu was;
> }

Da würde ich aber das && eher an das Ende der ersten Zeile setzen. Das 
verbessert den Lesefluss, da man beim Lesen dieser Zeile gleich sieht, 
daß es danach noch weitergeht.
Persönliche Seite #2604566
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Rolf Magnus schrieb:
> Ingo schrieb:
>> Ich kann die nur empfehlen Klammern zu nutzen.
>> Ich habe mir diese Schreibweise abgewöhnt:
>> if(
>>        (Bedingung1)
>> && (Bedingung2)
>>    )
>> {
>>    Tu was;
>> }
>
> Da würde ich aber das && eher an das Ende der ersten Zeile setzen. Das
> verbessert den Lesefluss, da man beim Lesen dieser Zeile gleich sieht,
> daß es danach noch weitergeht.

Bei den GNU-Rules wiederum steht das && am Anfang:
1
if (Bedingung1
2
    && Bedingung2)
3
  {
4
    Tu was;
5
  }
oder
1
if (Bedingung1
2
    && Bedingung2)
3
  Tu eines;

Grund ist vermutlich weil man Text von links nach rechts liest.

Und "möglichst viele Klammern" würd ich auch nicht setzen, da es die 
Leserlichkeit eher herabsetzt als fördert.

Eine vernünftige, durchgehende und bekannte Codeformatierung bringt da 
mehr als Klammerwahn oder hausbackene Codingrules.

Ein Text wird nicht als Kombination einzelner Buchstaben wargenommen 
sondern eher wie ein Bild, und dessen Wahrnehmung ist maßgeblich durch 
die Sehgewohnheiten mitbestimmt.

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