Hallo,
ich lese schon eine Weile im Forum mit und man sieht ja hier die
schauerlichsten Geschichten über den Arbeitsmarkt... schlechte
Bezahlung, wenige Stellen, wenn dann nur Dienstleister usw.
Mich interessiert jetzt, ob sich das nur auf die reinen
Entwicklerstellen bezieht oder ebenso für Innbetriebnahme, Vetrieb usw.
gilt.
Ich muss nämlich sagen, dass mich eine zumindest etwas weniger
schreibtischlastige Tätigkeit vermutlich mehr ausfüllen würde.
Gibt es in diesen Bereichen noch ausreichend Arbeit bei den Firmen
selbst oder ist das auch schon alles ausgelagert?
Würde ggf. vllt noch nen Wing-Master oder sowaws draufsetzten falls das
gefordert wird...
Vielen Dank und angenehmen Nachmittag!
>schauerlichsten Geschichten über den Arbeitsmarkt...
Menschen beschweren sich gerne, wenn irgendwas nicht i.O. ist, über
Gutes wird einfach weniger geredet
>schlechte Bezahlung,
Dafür ist jeder selbst verantwortlich, außerdem ist "schlecht" relativ.
>wenige Stellen
Es kommt auf den Arbeitsort an
>wenn dann nur Dienstleister usw.
Niemand wird gezwungen für Diensleister zu arbeiten. Und man arbeitet
bei einem, wenn man mit Konditionen einverstanden ist, wo ist das
Problem?
Unter den Ings. beträgt die Arbeitslosenquote ~2%. Jetzt denk dir mal,
wieviele davon selbst nicht arbeiten wollen, wieviele nichts können,
wieviele nicht Gesellschaftsfähig sind, dann sind es weit weniger als
2%. Warum soll man sich Sorgen machen?
Ich sehe nur wieviele mit mir gleichzeitig fertig werden. Das ist eine
unglaubliche Anzahl von Absolventen (knapp 10.000 pro Jahr glaube ich).
Nicht ganz so schlimm wie bei den Maschinenbauern, aber bei dem
Marktangebot glaubt man doch gerne, dass es nicht so einfach ist eine
gute Stelle zu bekommen.
hi,
jepp, das sind nicht gerade wenige.
Der eine Teil davon hat schon jetzt eine Arbeitsstelle sicher - via
Beziehungen, das ist die wirksamste Methode.
Der nächste Teil hat auch schon jetzt eine Stelle ziemlich sicher - via
Knowhow, es fällt bei Praktikanten schon arg auf, ob jemand was los hat
oder eher bissl ideenlos erscheint, ist auch recht wirksam.
Der letzte Teil bewirbt sich und bekommt eine Chance - im darauf
folgenden Zeitraum trennt sich die Spreu vom Weizen, manche haben was
drauf und es wird bemerkt - auch gute Methode für 'nen sicheren und
guten Arbeitsplatz.
Andere haben was drauf und es wird nicht bemerkt - hm, naja.
Wer keine Möglichkeit hat, sein Können unter Beweis zu stellen, muss
sich eben weiter umtuen, Beharrlichkeit wird sich bezahlt machen.
Der Rest hat nichts los, manche von denen bleiben dann übrig.
Nun musst du dich selbst einstufen und 'verkaufen', dann wirste ja
sehen, was dabei rauskommt. Das o.g. trifft übrigens auf fast alle
Berufsbilder außer Politik zu, da kommt's fast nur auf Beziehungen an.
Grüssens, harry
Wenn das tatsächlich so ist, dass jeder seine Chance bekommt, dann ist
ja alles bestens. Dann verstehe ich zwar das Gejammer im Forum hier
nicht mehr so recht, aber das ist mir dann doch deutlich lieber.
Vielen Dank!
Wenn du so beeinflussbar bist dass du dich von den üblichen Verdächtigen
(Wilhelm F. Michael S.) hier einlullen lässt, solltest du sowieso dein
Studium sofort schmeißen.
Master schrieb:> Wenn du so beeinflussbar bist dass du dich von den üblichen Verdächtigen> (Wilhelm F. Michael S.) hier einlullen lässt, solltest du sowieso dein> Studium sofort schmeißen.
Es ist schon erschreckend wie leicht sich manche Menschen durch ein paar
negative Stimmen beeinflussen lassen.
> Wenn das tatsächlich so ist, dass jeder seine Chance bekommt, dann ist> ja alles bestens.
Mehr als 50 % der Absolventen gehen leer aus ..
Einfach keine real existierende Jobs vorhanden ..
> Dann verstehe ich zwar das Gejammer im Forum hier> nicht mehr so recht, aber das ist mir dann doch deutlich lieber.
Seih froh , grosse Teile der Statements sind Feaks , nur um billigen
Nachschub für die Industrie auszuliefern ..
Zur Zeit herrschen am Ingenieursarbeitsmarkt in De mittelalterliche
Verhältnisse ..
So viel gesunden Menschenverstand sollte freilich jeder aufbringen,
dass er nicht ein paar anonymen Unbekannten alles glaubt, was sie
erzählen.
Insbesondere auch unser "Freund" Dipl Ing ( FH ) ist dafür bekannt, viel
gequirlten Bockmist zu verzapfen. Ab und zu schreibt er auch etwas das
stimmt, so in etwa 5% aller Fälle. ;-)
Master schrieb:> Wenn du so beeinflussbar bist dass du dich von den üblichen Verdächtigen> (Wilhelm F. Michael S.) hier einlullen lässt, solltest du sowieso dein> Studium sofort schmeißen.
Danke für die Blumen.
Und der Trittbrettfahrer hängt wie immer gleich hinten mit dran.
Mine Fields schrieb:> Es ist schon erschreckend wie leicht sich manche Menschen durch ein paar> negative Stimmen beeinflussen lassen.
Leute, lasst euch nicht beeinflussen!
> So viel gesunden Menschenverstand sollte freilich jeder aufbringen,> dass er nicht ein paar anonymen Unbekannten alles glaubt, was sie> erzählen.
Bei den Staatsanwaltschaften sind manchmal die Anonymen Hinweise die
wertvollsten ..
Ziemlich viele "Anonyme" Statements hier schildern die pure Wahrheit ,
was man in der Systempresse nur in den Kommentaren finden kann , dort
aber massig !!
Lesenswert das hier zB .
" Immer mehr arbeiten bei Zeitarbeitsfirmen, auch Ingenieure. Der
riesige Fachkräfteüberschuß machts möglich.
Allenfalls gibt es einen Mangel an Fachkräften, die für EUR 5 und
weniger in der Stunde arbeiten wollen.
Der Fachkräftemangel war eine (gute) Erfindung der Leyendarstellerin,
die damit das Problem Arbeitslosigkeit aus ihrem Dunstkreis elegant
entfernte. Erstaunlich nur, dass die deutsche Journaille diesen Ball
aufgriff und weiterspielte. Doch grenzdebil? "
http://forum.spiegel.de/f22/mythos-fachkraeftemangel-von-schweinen-und-ingenieuren-56457.html
USW ..
Jeder, der eine Statistik selbst lesen kann, weiß genau, dass die ganze
Panikmache und Miesmacherei völliger Blödsinn ist. Auf die
"Systempresse" braucht man sich da sicherlich nicht verlassen.
Es ist schon peinlich genug, dass hier ehrliche Meinungen immer als
Fakes, hingestellt werden muss, weil man verzweifelt nach einem Ausweg
suchen muss, um handfeste Argumente zu entkräften.
Dipl Ing ( FH ) schrieb:> Ziemlich viele "Anonyme" Statements hier schildern die pure Wahrheit
Uwe Barschel hat auch die Wahrheit gesagt. Er hat sogar sein Ehrenwort
darauf gegeben! Also muss es ja stimmen!!!
> Es ist schon peinlich genug, dass hier ehrliche Meinungen immer als> Fakes, hingestellt werden muss,
Leider sind grosse Teile der Statements hier wirklich Fakes , schätze
mal deutlich über 30 %
> weil man verzweifelt nach einem Ausweg> suchen muss, um handfeste Argumente zu entkräften.
Der Anteil der handfesten Meinungen in diesem Forum liegt bei deutlich
unter 30 %
also was ist schon schlechte Bezahlung ? in Vergleich zu wem ? zu
Ackermann ?
nen Job zu bekommen ist jedenfalls nicht schwer. Natürlich im
Einzelfall kann es mal schwerer oder leichter sein. Wer im tiefsten
Mecklenburg natürlich auf einen Traumjob wartet mit IG Metall Bezahlung,
wird es wohl seeeeehr schwer haben ;-)
jedenfalls ist das meiste nur Jammern auf hohem Niveau. Die meisten
Arbeitnehmer in Deutschland, auch auch in der Rest der EU, wären froh
solche Bedingungen vorzufinden wie wir Ingenieure und Informatiker.
Selbst Klitschen und MIttelständler in Süddeutschland, wo sich oft
weniger als ein Bewerber im Schnitt auf eine Stelle finden, bekommt man
mindest 35 - 40 k zum Einstieg. Das ist mehr als der deutsche
Medianarbeitnehmer ( der Anfang 40 ist !!! ) verdient
und das sozusagen im Worst Case. Davon können 90 %+ der Arbeitnehmer
träumen ! fragt mal was BWLer oder Juristen im Worst Case zu erwarten
haben. Teils reicht da schon ein Durchschnittsexamen und man darf
Versicherungen verklopfen ( mein Vers.Makler ist sogar Dipl.-Kaufmann (
Uni ) ), Taxi fahren oder sich mit einer Küchenkanzlei selbständig
machen ...
Dipl Ing ( FH ) schrieb:> Leider sind grosse Teile der Statements hier wirklich Fakes , schätze> mal deutlich über 30 %
Meine sind jedenfalls 100% echt. Da kannst du noch so viel drauf
herumreiten.
Dipl Ing ( FH ) schrieb:> Der Anteil der handfesten Meinungen in diesem Forum liegt bei deutlich> unter 30 %
Wieder zu 100% handfest hier. Pech gehabt.
>> Ziemlich viele "Anonyme" Statements hier schildern die pure Wahrheit> Uwe Barschel hat auch die Wahrheit gesagt. Er hat sogar sein Ehrenwort> darauf gegeben! Also muss es ja stimmen!!!
Aber nicht anonym !!
Dipl Ing ( FH ) schrieb:>> http://forum.spiegel.de/f22/mythos-fachkraeftemang...>> USW ..
Hmm, also der Artikel ist zwar recht interessant, aber berichtet ja eher
über einen vermutlichen, zukünftigen Überschuss, nicht wahr?
Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das passiert, die
Anfängerzahlen gehen ja atm noch weiter durch die Decke... allerdings
hat das ja erstmal wenig bis nichts mit der aktuellen Situation zu tun.
Aus eigener Erfahrung:
Zumindest im südbayrischen Raum (zwischen München und Salzburg) bekommt
jeder E-Technik Ingenieur einen Job, wenn er will. Auch die mit 3,3
abgeschlossen haben. In unserem Semester hat JEDER was gefunden!
Klar - 70k als Einstieg gibt's nicht, aber die meisten aus meinem
Semester (FH) sind festangestellt und nach Tarif bezahlt ERA 9 oder
sogar ERA 10 (Bayern) als Einstieg.
Wer nicht nach München will: In Traunreut gibt's SITECO, BSH und
Heidenhain, in Rosenheim den Kathrein, in Miesbach TelAir, usw... Die
zahlen (fast) ALLE nach Tarif! Und suchen auch!
Fazit: Beide Darstellungen (Mangel und Überschuss) sehe ich als
Übertrieben an!
>Zumindest im südbayrischen Raum (zwischen München und Salzburg) bekommt>jeder E-Technik Ingenieur einen Job, wenn er will. Auch die mit 3,3>abgeschlossen haben. In unserem Semester hat JEDER was gefunden!
Gilt auch für Rhein/Main bzw. Rhein/Neckar Region
Dipl Ing ( FH ) (Gast) schrieb:
>>> Ziemlich viele "Anonyme" Statements hier schildern die pure Wahrheit>> Uwe Barschel hat auch die Wahrheit gesagt. Er hat sogar sein Ehrenwort>> darauf gegeben! Also muss es ja stimmen!!!> Aber nicht anonym !!
Also im Hotel Beau-Rivage war Barschel aber ziemlich "anonym". War
schließlich keiner dabei. Sonst wüßten wir die Wahrheit über das was
dort vorfiel doch längst.
Außerdem sollte hier beim Aufeinanderprallen der Meinungen mal bedacht
werden, dass jeder die Situation am Arbeitsmarkt aus seinem
individuellen Erleben erfährt. Da können durchaus beide Seiten recht
haben mit scheinbar völlig konträren Meinungen und die eigene
Gefühlsebene der subjektiven Wahrnehmung spielt dabei natürlich auch
eine beachtliche Rolle.
> Hmm, also der Artikel ist zwar recht interessant, aber berichtet ja eher> über einen vermutlichen, zukünftigen Überschuss, nicht wahr?
Der Überschuss ist schon seit über 20 Jahren da ...
> Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das passiert, die> Anfängerzahlen gehen ja atm noch weiter durch die Decke... allerdings> hat das ja erstmal wenig bis nichts mit der aktuellen Situation zu tun.
Die aktuelle Lage für Ingenieurabsolventen ist schon heute dramatisch ,
es ging vor etwa 25 Jahren los ..
Gauck schrieb:> Da können durchaus beide Seiten recht haben mit scheinbar völlig> konträren Meinungen
Nur wenn man sagt: In meinem Fall ist es so. Aber heutzutage meint ja
jeder, dass seine Einschätzung der Lage allgemein verbindlich für alle
sein soll.
> Nur wenn man sagt: In meinem Fall ist es so. Aber heutzutage meint ja> jeder, dass seine Einschätzung der Lage allgemein verbindlich für alle> sein soll.
Die aktuelle Lage kurz zusammengefasst wäre ..
Unter 30 keine oder zu wenig Berufserfahrung , über 35 zu alt ,
inzwischen gehen deutlich mehr als 30 % der Absolventen im hochgelobten
MINT Bereich leer aus
Das ist falsch.
Aber Loser machen sich ihre Welt, wie sie ihnen gefällt.
Das eigene Versagen einzugestehen, klappt da wohl nicht. Da sind dann
die Umstände an der eigenen Situation schuld - ist ja auch viel leichter
zu ertragen.
> Das ist falsch.
Eigentlich nicht ..
> Aber Loser machen sich ihre Welt, wie sie ihnen gefällt.
Bin kein looser , da inzwischen nicht mehr im Ing-Bereich tätig ..
> Das eigene Versagen einzugestehen, klappt da wohl nicht.
Ist nicht der Fall , jedenfalls nicht bei mir ..
> Da sind dann> die Umstände an der eigenen Situation schuld - ist ja auch viel leichter> zu ertragen.
Die Umstände sind so das wir eine massive Überproduktion von MINT
Absolventen haben , PUNKT !!
Mark Brandis schrieb:> Insbesondere auch unser "Freund" Dipl Ing ( FH ) ist dafür bekannt
Dipl Ing ( FH ) ist doch ein Weibchen, soweit ich weiss und Frauen
reden.........
Dipl Ing ( FH ) schrieb:> Bin kein looser , da inzwischen nicht mehr im Ing-Bereich tätig ..
Vielleicht Kindergärtnerin mit Schwerpunkt Märchenerzähler?
Dipl Ing ( FH ) schrieb:> Die Umstände sind so das wir eine massive Überproduktion von MINT> Absolventen haben , PUNKT !!
Hm, also der neue Kollege (Dipl-Inf.), der vor einigen Monaten als
Softwareentwickler zu uns kam, hat gesagt er hätte nur eine Bewerbung
schreiben müssen. Seine Kommilitonen hätten auch alle nur 1-2
Bewerbungen benötigt, um einen Job zu bekommen.
> Insbesondere auch unser "Freund" Dipl Ing ( FH ) ist dafür bekannt, viel> gequirlten Bockmist zu verzapfen. Ab und zu schreibt er auch etwas das> stimmt, so in etwa 5% aller Fälle. ;-)
Der Anteil dürfte deutlich höher liegen ..
> Hm, also der neue Kollege (Dipl-Inf.), der vor einigen Monaten als> Softwareentwickler zu uns kam, hat gesagt er hätte nur eine Bewerbung> schreiben müssen.
Meine Erfahrungswerte sagen was anderes ..
> Seine Kommilitonen hätten auch alle nur 1-2> Bewerbungen benötigt, um einen Job zu bekommen.
Sowas nenne ich eine ziemlich dreiste LÜGE !!
Schon putzig, dass normale Berichte hier als LÜGE bezeichnet werden,
weil sie den eigenen Erfahrungen entsprechen.
Merkt ihr es eigentlich noch?
Nicht eure Ausbildung, nicht der Arbeitsmarkt, nicht der böse Staat oder
der Typ, der euch früher verprügelt hat, sind Schuld an eurer
Situationen.
Das seid ihr nur selbst. Seht es endlich sein, ihr seid der Fehler.
Zuckerle schrieb im Beitrag #2608234:
> Kann sein, kommt darauf an was er für ein Gehalt hat.
Ne, wo derjenige lebt und wie die Wirtschaftsdichte bzw. die Nachfrage
nach Kräften ist. In Stuttgart oder München oder einer der anderen
Wirtschaftshochburgen ist das sehr wahrscheinlich möglich, aber sicher
nicht in der tiefsten Provinz oder in Regionen mit ihren hausgemachten
Problemen. Die Gehaltshöhe wird bei Absolventen oft vom Unternehmen
vorgegeben und muss dann akzeptiert werden. Bei so alten Hasen, wie
wir, wird doch viel zu viel Zirkus gemacht und da ist dann das Bild
vom Arbeitsmarkt ein ganz anderes. Wenn also jemand so lobhudelt, dann
bitte auch mit Fakten im Gesamtzusammenhang, sonst kann man das
überhaupt nicht vergleichen, nicht mal ansatzweise.
Dipl Ing ( FH ) schrieb im Beitrag #2608286:
> Werde jetzt ins Bett gehn und etwas masturbieren, hab zur Zeit viel> Stress ..
Pass auf, das du nicht blind wirst.
Also es ist so, daß mal eben eine oder zwei Bewerbungen in der Regel
nicht helfen.
Vielleicht wenn man 28 ist, und ein Überflieger.
Die Bewerbungsfluten in Unternehmen sprechen da eine ganz andere
Sprache.
Was für ein Getrolle hier.
Willy ist auch eine gescheiterte Existenz.
Jahrelange bei der Post den Arsch platt gesessen, dann in den 30ern
nochmal studieren wollen und wundern, wenn einen niemand ernst nimmt als
"Ingenieur".
Bevor Willy ein guter Ingenieur geworden wäre, hat der längst die
Dritten - klar dass den Niemand haben will.
Der soll lieber im Park Scheiße fegen gehen, dann ist er jedenfalls mal
beschäftigt.
Dipl Ing ( FH ) schrieb:>> Such dir nen Job!>> Nur zu dumm das es diese Jobs einfach nicht gibt ..
Stimmt, die Jobs, in denen man nichts tun, nichts können muss, sich
keinen Meter bewgen muss, aber natürlich fett Kohle kassieren - die gibt
es nicht.
Auch wenn es manche hier gerne hätten.
Dipl Ing ( FH ) schrieb:>> Such dir nen Job!>>> Nur zu dumm das es diese Jobs einfach nicht gibt ..
Wer sagt denn sowas? Fachkräfte in der Altenpflege z.B. sind doch
gesucht, oder willst Du das jetzt auch abstreiten?
MiWan schrieb:> Fachkräfte in der Altenpflege z.B. sind doch> gesucht, oder willst Du das jetzt auch abstreiten?
Ja. Richtig. Die kommen vorne rein, fliegen nach exakt 6 Monaten hinten
wieder raus, damit vorne wieder neue rein kommen. Das ist auch so ein
superkrankes Gewerbe.
Wilhelm Ferkes schrieb:> Ja. Richtig. Die kommen vorne rein, fliegen nach exakt 6 Monaten hinten> wieder raus, damit vorne wieder neue rein kommen. Das ist auch so ein> superkrankes Gewerbe.
Naja, jeder fängt mal (wieder) klein an...
MiWan schrieb:> Wilhelm Ferkes schrieb:>> Ja. Richtig. Die kommen vorne rein, fliegen nach exakt 6 Monaten hinten>> wieder raus, damit vorne wieder neue rein kommen. Das ist auch so ein>> superkrankes Gewerbe.>> Naja, jeder fängt mal (wieder) klein an...
Dummschwätzer.
Eine Cousine arbeitslos und Mitte 50 wurde vom Amt in die Altenpflege
vermittelt. Am letzten Tag der 6 Monate Probezeit sagten sie ihr: Wir
haben jetzt leider kein finanzielles Kontingent mehr, um Ihre Stelle
weiter zu führen. In Wirklichkeit hat die Sache aber System: Dann kommt
ein neuer Schub Leute vom Amt. Aber frag mich jetzt nicht, wie diese
Sache subventioniert ist.
WilhelmLoser (Gast) schrieb:
> Willy ist auch eine gescheiterte Existenz.
Na und? Das Scheitern gehört genau so zum Leben wie der Erfolg. Schau
dir doch mal so manche Berühmtheiten des Fernsehens an. Beispielsweise
Ramona Leiss. War eine einst sehr erfolgreiche Moderatorin mit
Spitzenverdienst (damals u.A. die Knoff-Hoff-Show mit Joachim Bublath
moderiert). Dann kamen Millionen Schulden über sie und die
Privatinsolvenz. Zuletzt ward sie im Dschungelcamp gesehen ...). Und das
ist kein Einzelfall. Es gibt viele einst sehr erfolgreiche "Macher", die
den Totalabsturz über sich ergehen lassen mussten. Ein Rex Gildo hatte
sich vom Balkon gestützt vor Kummer, weil er den Misserfolg nicht
verkraftete. Letzteres ist ein Extremfall, aber gescheitert sind schon
viele. So ist das Leben.
> Jahrelange bei der Post den Arsch platt gesessen,
Du musst es ja wissen.
> dann in den 30ern> nochmal studieren wollen
Vielleicht verstehst du das aufgrund deiner "Jugend" nicht. Die Leute
dieser Altersklasse, die mir gut bekannt sind, haben zu einer Zeit eine
mutige Entscheidung gefällt, als der Arbeitsmarkt noch unversaut war.
Ich kenne eine Reihe von Leuten die ihren gesicherten Job an den Nagel
hingen und sich nochmal ein Studium gönnten, was aufgrund des
fortgeschrittenen Alters nach ein paar Berufsjahren für den Einzelnen
oft schon eine ganz schöne Herausforderung war. Alle haben sie ihr
Studium erfolgreich abgeschlossen, teilweise auch mal mit Wechsel zur
FH. Die Allermeisten sind danach nahtlos in Jobs gelangt. Warum es dann
im Einzelfall zu Schwierigkeiten kam hat meist sehr individuelle,
persönliche Gründe die schwer öffentlich zu diskutieren sind
(gesundheitliche u. familiere Gründe spielen oft auch eine Rolle). Aber
alles ist gewissermaßen im Fluss und kann sich jederzeit ändern. Was du
nicht begreifst ist, dass es Leute gibt, die sich für ein STudium der
Elektrotechnik entscheiden, weil es der eigenen Neigung entspricht.
Studieren heißt übersetzt, mehr wissen wollen, sich mit einem Thema
intensiv auseinandersetzen. Das bekommst du nicht Privat gebacken als
Postler, indem du mal am Abend in ein Lehrbuch schaust. Allein die ganze
Mathe sich reinzupfeifen schaffst du nicht als Autodidakt. In einer
guten Vorlesung - die es übrigens auch an FHs gibt (hängt nämlich
ausschließlich vom jeweiligen Prof. ab) - schreibst du dir die Finger
wund und gehst mit etlichen kleingeschriebenen DIN A4-Seiten geschwitzt
aus dem Hörsaal und das ganze widerholt sich in anderen Fächern über
etliche Semester. Das ist etwas ganz anderes als die Monotonie eines
Berufsalltages als Postler, Strippenzieher oder Starkstrom-Elektriker
(obwohl es auch dort viel Abwechselung und unerwartete Herausforderungen
gibt, wer das Gewerbe kennt).
> und wundern, wenn einen niemand ernst nimmt als> "Ingenieur".
Das mit dem "ernst nehmen" fängt immer bei sich selber an.
> Bevor Willy ein guter Ingenieur geworden wäre, hat der längst die> Dritten - klar dass den Niemand haben will.> Der soll lieber im Park Scheiße fegen gehen, dann ist er jedenfalls mal> beschäftigt.
Egal mit welcher Tätigkeit man im Leben sein Geld und damit seine
Existenz bestreiten muss, ein abgeschlossenes Studium kann dir niemand
mehr nehmen. Das verändert die Denkweise, gibt neue Einflüsse, Ideen,
Triebkraft usw. Viel schlimmer wäre es wenn man mit > 5x auf sein Leben
zurückblickt und darüber trauert, sich um die Chance gebracht zu haben
ein Studium zu durchlaufen. Ich kenne auch Leute die über die
Hauptschule nicht hinausgekommen sind, heute aber ein Eigenheim
besitzen, einen Daimler fahren und eine gute Altersversorgung haben und
doch merkst du den Leuten es immer an, so bald sie den Mund aufmachen,
dass sie nie eine höhere Schulbildung durchlaufen haben. Geld ist halt
nicht alles. Der Schuster der ausnahmsweise nicht bei seinen Leisten
bleibt, sondern statt dessen das "Abenteuer Hochschulbildung" auf sich
nimmt und dabei finanziell vielleicht doch nicht den erwünschten Effekt
erzielt, hat zumindest etwas für sich (ganz persönlich) im Leben
erreicht, was andere niemals in Angriff genommen haben und etliche auch
gar nicht geschaftt hätten. Da kann man auch mal in bescheidener Manier
Stolz auf sich sein.
Wilhelm Ferkes schrieb:> Dummschwätzer.>> Eine Cousine arbeitslos und Mitte 50 wurde vom Amt in die Altenpflege> vermittelt. Am letzten Tag der 6 Monate Probezeit sagten sie ihr: Wir> haben jetzt leider kein finanzielles Kontingent mehr, um Ihre Stelle> weiter zu führen. In Wirklichkeit hat die Sache aber System: Dann kommt> ein neuer Schub Leute vom Amt. Aber frag mich jetzt nicht, wie diese> Sache subventioniert ist.
Ich bestreite ja nicht das dem so ist, habe schliesslich vor 12 Jahren
meinen Zivi auf einer Dementenstation im Pflegenotstand absolviert.
Aber als Einstiegshilfe, um mal wieder zu spüren was Arbeit bedeutet,
reicht der Job für Dich allemal. Was besseres kann man Dir gar nicht
wünschen...
Gauck schrieb:> Egal mit welcher Tätigkeit man im Leben sein Geld und damit seine> Existenz bestreiten muss, ein abgeschlossenes Studium kann dir niemand> mehr nehmen. Das verändert die Denkweise, gibt neue Einflüsse, Ideen,> Triebkraft usw. Viel schlimmer wäre es wenn man mit > 5x auf sein Leben> zurückblickt und darüber trauert, sich um die Chance gebracht zu haben> ein Studium zu durchlaufen.
Erzähl das denen, die trotzdem lieber auf der faulen Haut liegen; sich
nicht aus ihrer Heimatstadt bewegen wollen. Und trotz technischem
Studium immer noch den Ideen und Gegebenheiten von vor 30 Jahren
hinterhertrauen. Da ist nicht viel von Triebkraft und neue Ideen zu
spüren.
Mine Fields schrieb:> Da ist nicht viel von Triebkraft und neue Ideen zu> spüren.
Wenn man nichts bietet, wie Respekt, interessante Perspektiven,
ordentliche Einkünfte usw.usf. haben Firmen so einen Elan auch
nicht verdient.
Erfolg ist immer eine Frage des Selbstbildes.
Weshalb du keinen Erfolg hast, scheint da ziemlich klar.
BTW:
Auch als Selbstständiger wirst du keinen Erfolg haben, die fehlt da
etwas an Charakter, Mut, Kämpferherz und Weitsicht.
Nichts für Ungut.
Michael S. schrieb:> Wenn man nichts bietet, wie Respekt, interessante Perspektiven,> ordentliche Einkünfte usw.usf. haben Firmen so einen Elan auch> nicht verdient.
Natürlich wird das geboten. Man muss aber schon etwas zurückgeben und
nicht nur fordern.
Dipl Ing ( FH ) schrieb:> Meine Erfahrungswerte sagen was anderes ..
Bist vielleicht einfach unfähig?
Zuckerle schrieb im Beitrag #2608234:
> Kann sein, kommt darauf an was er für ein Gehalt hat.
Du auch. Hast es mit deiner großen Klappe wenigstens zu einem Job
gebracht, wo man so Flaschen wie dich gebrauchen kann.
Michael S. schrieb:> In Stuttgart oder München oder einer der anderen> Wirtschaftshochburgen ist das sehr wahrscheinlich möglich, aber sicher> nicht in der tiefsten Provinz
Es IST in der riefsten Provinz. Deswegen hat die Firma auch
Schwierigkeiten Leute zu finden. Bezahlung ist zugegebenermaßen mies, so
dass niemand freiwillig dorthin ziehen würde. Als Berufseinsteiger war
mein Gehalt aber noch ok, wenn auch unterer Durchschnitt. War zu Zeiten
der Wirtschaftskrise froh, als Absolvent überhaupt eine passende Stelle
zu finden. In den zwei Jahren danach aber keine Gehaltserhöhung
bekommen, obwohl zugesagt. Mit zwei Jahren Berufserfahrung war das
Gehalt dann wirklich Ausbeutung, deswegen auch gekündigt und mit der
gesammelten Berufserfahrung einen besser bezahlten Job gefunden. Gehalt
liegt jetzt bezogen auf die Berufserfahrung im oberen, um nicht zu sagen
im obersten Bereich. Also so ein mies bezahlter Job in der Provinz kann
durchaus ein gutes Sprungbrett sein.
Entwickler schrieb:> Bezahlung ist zugegebenermaßen mies, so> dass niemand freiwillig dorthin ziehen würde.
So Dinger Klöpse bekomme ich hier von der Arbeitsagentur. Soll dann
einige 100km ins GUTE BW ziehen... War auch schon bei so Krautern
vorstellig ohne die Agentur, beispielsweise in Rottweil im
Südostschwarzwald. LMAA. Da gehe ich manchmal lieber in die Ex-DDR. Das
ist ja nicht besser als bei mir in der Südeifel. Kaum zu fassen, wie
manche hier BW und Bayern generell für gut und heilig halten.
Wilhelm Ferkes schrieb:> War auch schon bei so Krautern
Mann o mann. Sehr viel beschissener als ein jetziger Zustand kanns ja
wohl kaum sein.
Du sabotierst dich selber oder? Bloß keinen Job mehr annehmen...
Auf was für Angebote wartest du denn? Leiter der Entwicklungsabteilung
in nem Großkonzern oder was?
Wilhelm Ferkes schrieb:> So Dinger Klöpse bekomme ich hier von der Arbeitsagentur. Soll dann> einige 100km ins GUTE BW ziehen...
Ja gut. Als Berufseinsteiger würde ich sowas schon mal machen. Bin
damals als Absolvent während der Wirtschaftskrise auch ca. 50 km
umgezogen. Jetzt mit Berufserfahrung, in fester Anstellung und bei der
derzeitigen guten wirtschaftlichen Lage sehen die Chancen doch gleich
ganz anders aus.
Master schrieb:> Mann o mann. Sehr viel beschissener als ein jetziger Zustand kanns ja> wohl kaum sein.
Eben doch.
> Du sabotierst dich selber oder? Bloß keinen Job mehr annehmen...
Ich kann mich aber nicht daran erinnern, dir hier eine Kommunikation mit
mir über meine persönlichen Angelegenheiten angeboten zu haben.
Wilhelm Ferkes schrieb:> Ich kann mich aber nicht daran erinnern, dir hier eine Kommunikation mit> mir über meine persönlichen Angelegenheiten angeboten zu haben.
Lol. DU postest doch ständig hier völlig belanglose Stories aus deinem
Privatleben.
Wilhelm Ferkes schrieb:> Eben doch.
Das weißt du doch gar nicht.
Wie gesagt, auf die TOP Jobs kannst du lange warten. Dafür kommst du
einfach nicht mehr in Frage.
Auch wenn die Bezahlung mies is, is doch besser als die ganze Zeit
nichts zu tun.
Master schrieb:> Lol. DU postest doch ständig hier völlig belanglose Stories aus deinem> Privatleben.
Dann mach deine Kiste aus, oben rechts ist das Kreuzchen.
> Ja gut. Als Berufseinsteiger würde ich sowas schon mal machen. Bin> damals als Absolvent während der Wirtschaftskrise auch ca. 50 km> umgezogen.
LOL
50km Anfahrtsweg ist doch garnix.
Master schrieb im Beitrag #2609536:
> Wilhelm Ferkes schrieb im Beitrag #2609522:>> Sorry, ich kann nicht ostfriesisch.>> Bayrisch du Muhhackl!> Moing in da Friah gibts erst moi Weißwurschtfrühstück. Mit am beerigen> Woazn dazua.
OK, ich verstehe noch Weißwurst. Was ist an der Weißwurst so toll? Bin
für kulinarische Spezialitäten immer sehr dankbar.
Das einzige, woran ich mich bei Weißwurst noch erinnere: In Inzell, wo
ich urlaubte, flog mal ein Gast aus einem Lokal. Der Koch lief dem mit
der Bratpfanne nach, bis er mit seiner Frau draußen war. Ein lautes
Geschrei. Weißwürste dürften das Mittagsläuten nicht hören. Welch eine
Gastfreundlichkeit. Sowas gibt es wohl auf der ganzen Welt sonst
nirgends mehr. Denen geht es da wohl einen Tick zu gut, hat jemand ins
Hirn geschissen, oder?
Wilhelm Ferkes schrieb:> Was ist an der Weißwurst so toll?
Schmeckt einfach guad :-) Dazu an süßen Senf und ein Weißbier (Woazn).
Wilhelm Ferkes schrieb:> In Inzell, wo> ich urlaubte, flog mal ein Gast aus einem Lokal. Der Koch lief dem mit> der Bratpfanne nach, bis er mit seiner Frau draußen war. Ein lautes> Geschrei. Weißwürste dürften das Mittagsläuten nicht hören. Welch eine> Gastfreundlichkeit.
Lol. Also wenn das wirklich stimmt ises schon heftig.
Aber es stimmt:
Weißwürscht deafn as zwoife Leitn ned hern.
Kam ursprünglich aus der Zeit wos noch keine Kühlschränke gab...
Aber so krass wird da nicht drauf geachtet. Du kriegst heut in jeder
vernünftigen Gaststätte rund um die Uhr Weißwürscht.
Wilhelm Ferkes schrieb:> So Dinger Klöpse bekomme ich hier von der Arbeitsagentur. Soll dann> einige 100km ins GUTE BW ziehen... War auch schon bei so Krautern> vorstellig ohne die Agentur, beispielsweise in Rottweil im> Südostschwarzwald. LMAA. Da gehe ich manchmal lieber in die Ex-DDR. Das> ist ja nicht besser als bei mir in der Südeifel. Kaum zu fasse
auch in der Gegend um Rottweil gibt es gute Jobs, für Ingenieure sind
aber andere Gegenden in BW besser. Auch in Rottweil liegt die
Arbeitslosenquote unter 4 %. Generell gibts gerade in BW auf dem Land
eigentlich keine Arbeitslosen. Wenn dann meist Leute die wirklich nicht
wollen oder so, oder ein paar unglückliche Einzelfälle die trotz Bemühen
nichts finden, das hat aber meist auch seinen Grund.
Sonst ist es hier völlig normal, das jeder einen Job hat. Selbst
Ungelernte.
Heiner schrieb:> das hat aber meist auch seinen Grund.
Genau das ist die Frage aller Fragen.
Gewöhnlich erfährt man nicht den Grund
und von Gleichbehandlung, Ehrlichkeit
und Fairness war der Arbeitsmarkt noch
nie so weit entfernt wie heute.
Heiner schrieb:> Selbst Ungelernte.
Ob die von ihrem Einkommen auch leben können,
kann man bezweifeln.
Die meisten Informatiker arbeiten nunmal in der Entwicklung als
Softwareentwickler oder Programmierer.
Hier im Nordwesten Deutschlands bekommt man als Absolvent so 30 - 35 k €
Jahresbrutto beim Mittelständler.
Frank schrieb:> Hier im Nordwesten Deutschlands bekommt man als Absolvent so 30 - 35 k €>> Jahresbrutto beim Mittelständler.
Das widerspiegelt am Besten den Verfall der Branche: Vor 20 Jahren, als
es mal so richtig los ging mit der IT, weil Windows angezogen hat und
die Firmen PCs eingeführt haben, bekamen Anfänger mit
Windowsprogrammierkenntnissen auch bis über 60.000 DM gezahlt, weil es
keine gab. Im Mittel waren es immer noch 50k-55k. 10 Jahre später konnte
man kurz vor der grossen Pleitewelle 2002 noch mit bis zu 95.000 rechnen
(realer Wert eines Anfängers bei uns damals), danach um 2003 immerhin
noch mit 80.000-90.000. Das war damals steuerlich etwas schlechter, als
heute und entsprach heutigen 38k-42k brutto. Allerdings waren damals die
Preise niedriger!!! Auf heute bezogen müssten es eher 43k-48k sein.
48k Jahresbrutto beim Mittelständler bekommt ein Bekannter von mir (als
frischer Absolvent) - allerdings als Wirtschaftsinformatiker (Univ.,
M.Sc.).
Der hat in der Firma aber auch seit einigen Jahren neben des Studiums
gearbeitet und u. a. seine Bachelor- und Masterarbeit geschrieben.
Seine Aufgaben liegen auch nicht in der Softwareentwicklung, sondern
sowas wie Geschäftsprozessmodellierung, (-optimierung),
Projektmangement, etc.
Heiner schrieb:> Sonst ist es hier völlig normal, das jeder einen Job hat. Selbst> Ungelernte.
Und sogar Gelernte. Und sogar noch mitten in Stuttgart. Beziehen da im
Vollzeit-Job H4-Leistungen. Natürlich fallen die nicht auf, weil nicht
in der Arbeitslosenstatistik.