Hallo zusammen,
folgende Situation:
folgende Klasse:
class test
{
public:
void set()
{
signed int y = 1; // sizefo(signed int)=4
x = (signed short int)y;
}
private:
signed short int x; // sizefo(signed short int)=2 - habe
überprüft
}
warum ist sizeof(test)=4?
Ich erwarte eine Größe von 2, da die Klasse "test" nur einen member hat
(signed short int x).
Ich benutze GCC ARM mit Ubuntu.
Mit Microsoft Compiler ist sizeof(test)=2 (wie erwartet)!
Gibts einen GCC Switch für den Allignment oder so?
Danke für eure Hilfe
Thomas
einer schrieb: > ... und da war noch der Pointer auf die Methodentabelle. nur wenn das Objekt virtuell Methode enthählt. Ist hier aber nicht der Fall. keine ahnung wie der paramter für allignment heist. Die Frage ist mehr wo das eigentliche Problem ist. Ob es nun 2 oder 4 byte sind ist doch egal. Und eine Objekt sollte man eh nicht übers netzwerk übertragen.
Peter II schrieb: > nur wenn das Objekt virtuell Methode enthählt. Ich dachte, dass der Pointer da ist, sobald die Klasse nicht-statische Methoden hat.
einer schrieb: > Ich dachte, dass der Pointer da ist, sobald die Klasse nicht-statische > Methoden hat. nein, wozu auch? eine methoden Tabelle gibt es erst wenn mindestens eine methode später gebunden werden kann. ( also virtuell ist)
Pointer zur Runtime-Type Info? Mach halt noch einen short rein. Wenn die size bei 4 bleibt, ist es irgendeine Alignment Sache. Wenn die size dann auf 6 ansteigt, hat der Compiler sich 2 Bytes für die Klassenverwaltung abgezwackt.
Karl Heinz Buchegger schrieb: > Pointer zur Runtime-Type Info? ok, habe ich noch nie selber verwendet.
Wenn man keine RTTI verwendet kann man die sparsamerweise sowieso abschalten: -fno-rtti probieren. NB: Auch das Abschalten des Exception-Handlings spart: -fno-exceptions.
alse wenn ich einen signed short addiere beleibt die Size bei 4! wenn ich dann noch einen short addiere (alse insgesammt 3 shorts) dann ist die Größe 8. Das sieht für mich nach irgend welchen Compiler einstellungen!
Thomas schrieb: > alse wenn ich einen signed short addiere beleibt die Size bei 4! > > wenn ich dann noch einen short addiere (alse insgesammt 3 shorts) dann > ist die Größe 8. So wie das aussieht, ist dein Compiler so eingestellt, dass er ein Alignment von 4 anstrebt. > Das sieht für mich nach irgend welchen Compiler einstellungen! * Doku lesen, ob es ein #pragma gibt, mit dem man das Alignment ändern kann. * Compiler Optionen in der Doku durchgehen ob es einen Commandline Switch gibt, mit dem man global ein Allignment vorgeben kann. Ein #pragma ist bei solchen Einstellungen üblich. Meistens heißt das dann #pragma pack oder so ähnlich. Wie gesagt: die Compiler-Doku weiß über solche Dinge bescheid.
Karl Heinz Buchegger schrieb: > * Doku lesen, ob es ein #pragma gibt, mit dem man das Alignment ändern > kann. > * Compiler Optionen in der Doku durchgehen ob es einen Commandline > Switch gibt, mit dem man global ein Allignment vorgeben kann. Besser ist
1 | __attribute__((packed)) |
. D. h. noch besser ist es, solche Spielchen komplett sein zu lassen, gerade ältere ARMs wurden garstig, wenn sie unaligned data bekommen haben. Ich glaube, bei aktuellen (Cortex-Mirgendwas) geht's, aber eine Performancebremse hat man sich damit schnell geschaffen.
mit dem __attribute__((packed)) funktioniert "gut". also sizeof(test)=2. kennt einer einen Compiler Schlater oder ähnliches, da ich diese Einstellung globale für den ganzen Projekt einstellen will, sodas ich nicht jede Klasse anpassen muss? Danke
Thomas schrieb: > kennt einer einen Compiler Schlater oder ähnliches, da ich diese > Einstellung globale für den ganzen Projekt einstellen will, sodas ich > nicht jede Klasse anpassen muss? Das Manual. ;-) Aber: das ändert letztlich das API. Die Frage steht immer noch: warum willst du das denn? Hast du dir die Folgen genau angesehen? Wieviel spart es, wieviel wird der Code am Ende langsamer?
Karl Heinz Buchegger schrieb: > Pointer zur Runtime-Type Info? Nein. Auch den gibt es nur, wenn die Klasse virtuelle Memberfunktionen hat. Bzw. hat das Objekt dann genau einen versteckten Zeiger, der auf statische Strukturen zeigt, in denen sowohl die Zeiger auf die virtuellen Memberfunktionen, als auch die RTTI-Daten stehen. Jörg Wunsch schrieb: > Thomas schrieb: >> kennt einer einen Compiler Schlater oder ähnliches, da ich diese >> Einstellung globale für den ganzen Projekt einstellen will, sodas ich >> nicht jede Klasse anpassen muss? > > Das Manual. ;-) > > Aber: das ändert letztlich das API. Du meinst sicher das ABI. Das bedeutet dann auch, daß man sich von manchen (einigen? allen?) verwendeten Bibliotheken erstmal eine eigene Spezialversion mit der geänderten Einstellung bauen muß statt die vom System zu verwenden. Und ob das dann mit einem Standard-Kernel noch kompatibel ist? Da werden ja in Syscalls auch Strukturen verwendet, die zueinander passen müssen. > warum willst du das denn? Hast du dir die Folgen genau angesehen? > Wieviel spart es, wieviel wird der Code am Ende langsamer? Oder gibt es gar Stellen, wo die Ausführung des Programms aufgrund von Alignment-Problemen einfach terminiert wird?
Rolf Magnus schrieb: >> Aber: das ändert letztlich das API. > > Du meinst sicher das ABI. Ja, latürnich.
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