Mit Hilfe der Sonne einen Generator antreiben

#2615448
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Do Ma schrieb:
> Gibt es Versuchsprojekte, welche den schlechten Wirkungsgrad "praktisch"
> bestätigen?

Das muss man nicht probieren. Das kann man rechnen.
Und deswegen baut das auch keiner.

Gegenbeweis: Da heutzutage aus fast allem "energiesparmässig" Kohle 
gemacht wird, und keiner sowas am Markt anbietet, wird es sich wohl 
finanziell nicht rechnen.
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #2617597
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Florian *.* schrieb:
> ... weiß aber nicht ob das überhaupt einer hat.

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Stellen Sie sich vor, in Ihrem Garten steht eine faszinierende Skulptur,
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die die Blicke Ihrer Besucher magisch auf sich zieht. Der große 
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Hohlspiegel richtet sich selbsttätig nach dem Lauf der Sonne. Die 
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gebündelte Energie bringt den Stirlingmotor auf eine Leistung von 2,5 kW 
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und versorgt Ihr ganzes Haus mit Wärme, Brauchwasser und Strom. 
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Ohne Energiekosten, ohne Betriebskosten und 80.000 Stunden völlig 
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wartungsfrei. 
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Wie sehr Sie so unsere Umwelt entlasten, kann sich jeder vorstellen. 
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In den Sommermonaten und während Ihres Urlaubs ist die Sunmachine 
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besonders produktiv, obwohl Ihr Haus weniger Energie verbraucht. Die 
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Überschüsse speist sie gegen Vergütung ins Netz und füllt bei den 
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Stadtwerken Ihr Energiekonto für den Winter auf. 
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Die solide Konstruktion ist so robust wie sie aussieht. Sie trotzt Orkanen 
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bis Windstärke 12 und wird auch noch Ihre Enkel mit Energie versorgen. 
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In Entwicklung


na dann schauen wir mal

80000 Betriebsstunden wartungsfrei ?
Das hieße gut 9 Jahre nonstop bei durchschnittlich angenommenen 8 
Sonnenstunden pro tag (8/24), was vollkommen utopisch ist, verdreifacht 
sich die laufzeit.

Auf ca. 27 Jahre wartungsfrei das nenne ich sportlich ambitioniert, 
nicht nur was die Maschine selbst sondern auch die Lebensdauer des 
Spiegels angeht.

Warum schöpft man solche zahlen? Vermutlich um eine völlig unreale 
Effizenz suggerieren zu können, denn schon die Umwelteiflüsse sollten 
dem Spiegel spätestens nach 6-8 Jahren genüged zugesetzt haben, eine 
Leistung von 2,5kW auch nur im Hochsommer und zur Mittagszeit zu 
gewährleisten, wenn überhaupt. Über die Mechanik will ich gar nicht die 
Werkstoffkunde bemühen. Selbst die besten Materialien verschleißen, und 
ablagerungen aus Umwelteinflüssen....

Nun gut nähmen wir an, die 80.000 Betriebsstunden seien real und auch 
die 2,5kW. So erhielten wir 200.000 kWh gerechnet mit einem, als 
Langzeitprognose hochangesetztem, durchschnitllichen  KWh Preis von 50 
Cent wären das 100.000 €, welche es sicher nie werden.

Ich wette das Ding soll nicht um 1000,- € über den Tisch gehen.

Also muss eine Amortisation hergerechnet werden und das geht nur wenn 
ich Milchmädchenrechnungen aufmache, wie die obige.

Meine Meinung: Das Ding amortisiert sich selbst unter besten Bedingungen 
im Leben nicht. Und überlebt auch keinen, zum Zeitpunkt der 
Inbetriebnahme Geborenenen, egal was der Erfinder glaubt, noch was der 
zukünftige Vertriebler vom Himmel oder aus dem Ei zaubern wird.  Dabei 
habe ich noch nichtmal Spiegelfläche, Sonneneinstrahlung und 
Wirkungsgrad betrachtet, sondern alles für bar genommen, auf knapp 30 
Jahre.
Am besten vertreibt man sowas als 1$Ltd, zuvor benötigt man einen Dummen 
der das Spielzeug finanziert. Wer fiele mir da schnell ein?
Am besten einer der fremdes Geld verwaltet und nicht rechnen will oder 
kann.
Ein Beamter, der muß nur seinen Job machen(dienen).
Oder einer der vom Geiz.... Ein Kleinaktionär, jawoll der ist der 
Richtige.

Namaste
#2621498
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@Winfried
Ich denke Deine Annahmen sind zu pessimistisch. Ich kenne Spiegel, die 
sich seit 10 Jahren täglich in die Sonne drehen, in einer deutschen 
Großstadt und die sehen nicht total zerstört aus, wobei es sich nur um 
stinknormale Sat-Schüsseln handelt, die mit einem spiegelnden Klebeband 
aus dem Würth-Regal beklebt wurden.
Auch die Mechanik wurde seither nicht gewartet.
Ob die Spiegel mal abgewischt wurden weiss ich nicht, aber ich kenne den 
Eigentümer und zweifle daran.
ich habe hier Generatoren und Motoren, die laufen seit 50 Jahren, manche 
sind noch älter. Also das ist auch nicht die Seite auf der ich hohen 
Verschleiß erwarte.
Bleibt der Stirling Motor. Davon habe ich keine Ahnung, aber da es auch 
Verbrennungsmotoren gibt, die 30 und mehr Jahre halten, warum sollte das 
nicht auch mit Stirling-Maschinen gehen?
(Firma: Nisch-Aufzüge) Persönliche Seite #2621917
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Eben,
 es ging um "völlig wartungsfrei" Das soll einen Folgekostenausschluss 
suggerieren, und der ist bei keinem Produkt über 30 Jahre gewährleistet. 
Sonst müsste/könnte der Verkäufer dies Garantieren nötigenfalls mit 
Rückstellungen.

Und nach 10 Jahren ist auch Würth-klebebBand stumpf (schon)nach 1-2 
Wintern, von Alagerungen in der schüssel ganz zu schweigen, selbst wenn 
sie täglich am westlichen horizont ausgekippt wird, etwas bleibt immer 
zurück.

namaste

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