Guten Abend, ich bin auf der Suche nach Informationen über die Nutzung der Sonne zum Erzeugen von Dampf, welcher eine Turbine und einen Generator antreibt(in der Größenordnung für ein Einfamilienhaus). Machbarkeit? Umsetzung? Wirkungsgrad? Beispiele? Vielen DANK!
Muss man ueber Dampf gehen ? Ein Stirling laeuft auch ohne Dampf.
Es gibt keinen der Turbinen im einstelligen kW Bereich baut. Und selbst wenn läuft unter 50bar Frischdampfdruck wirkungsgradmäßig schonmal garnichts, da kann man auch ne PV Anlage benutzen ist bedeutend billiger !
Gibt es Versuchsprojekte, welche den schlechten Wirkungsgrad "praktisch" bestätigen?
Do Ma schrieb: > Gibt es Versuchsprojekte, welche den schlechten Wirkungsgrad "praktisch" > bestätigen? Das muss man nicht probieren. Das kann man rechnen. Und deswegen baut das auch keiner. Gegenbeweis: Da heutzutage aus fast allem "energiesparmässig" Kohle gemacht wird, und keiner sowas am Markt anbietet, wird es sich wohl finanziell nicht rechnen.
Außerdem muss man den Dampf in Kühlanlagen (Kühltürme)abkühlen wie die großen Anlagen das ja auch tun.
allein die zahl der nötigen verlustbehafteten energiewandlungen.....
Fuer die gesuchte Leistungsklasse verwendet man Stirling Motore. Bei dem wird die eine Kolbenstellung mit Sonnenenergie beheizt, und die Andere wird gekuehlt, zBmit Wasser.
Florian *.* schrieb: > ... weiß aber nicht ob das überhaupt einer hat.
1 | Stellen Sie sich vor, in Ihrem Garten steht eine faszinierende Skulptur, |
2 | die die Blicke Ihrer Besucher magisch auf sich zieht. Der große |
3 | Hohlspiegel richtet sich selbsttätig nach dem Lauf der Sonne. Die |
4 | gebündelte Energie bringt den Stirlingmotor auf eine Leistung von 2,5 kW |
5 | und versorgt Ihr ganzes Haus mit Wärme, Brauchwasser und Strom. |
6 | |
7 | Ohne Energiekosten, ohne Betriebskosten und 80.000 Stunden völlig |
8 | wartungsfrei. |
9 | Wie sehr Sie so unsere Umwelt entlasten, kann sich jeder vorstellen. |
10 | |
11 | |
12 | In den Sommermonaten und während Ihres Urlaubs ist die Sunmachine |
13 | besonders produktiv, obwohl Ihr Haus weniger Energie verbraucht. Die |
14 | Überschüsse speist sie gegen Vergütung ins Netz und füllt bei den |
15 | Stadtwerken Ihr Energiekonto für den Winter auf. |
16 | |
17 | |
18 | Die solide Konstruktion ist so robust wie sie aussieht. Sie trotzt Orkanen |
19 | bis Windstärke 12 und wird auch noch Ihre Enkel mit Energie versorgen. |
20 | |
21 | |
22 | In Entwicklung |
na dann schauen wir mal 80000 Betriebsstunden wartungsfrei ? Das hieße gut 9 Jahre nonstop bei durchschnittlich angenommenen 8 Sonnenstunden pro tag (8/24), was vollkommen utopisch ist, verdreifacht sich die laufzeit. Auf ca. 27 Jahre wartungsfrei das nenne ich sportlich ambitioniert, nicht nur was die Maschine selbst sondern auch die Lebensdauer des Spiegels angeht. Warum schöpft man solche zahlen? Vermutlich um eine völlig unreale Effizenz suggerieren zu können, denn schon die Umwelteiflüsse sollten dem Spiegel spätestens nach 6-8 Jahren genüged zugesetzt haben, eine Leistung von 2,5kW auch nur im Hochsommer und zur Mittagszeit zu gewährleisten, wenn überhaupt. Über die Mechanik will ich gar nicht die Werkstoffkunde bemühen. Selbst die besten Materialien verschleißen, und ablagerungen aus Umwelteinflüssen.... Nun gut nähmen wir an, die 80.000 Betriebsstunden seien real und auch die 2,5kW. So erhielten wir 200.000 kWh gerechnet mit einem, als Langzeitprognose hochangesetztem, durchschnitllichen KWh Preis von 50 Cent wären das 100.000 €, welche es sicher nie werden. Ich wette das Ding soll nicht um 1000,- € über den Tisch gehen. Also muss eine Amortisation hergerechnet werden und das geht nur wenn ich Milchmädchenrechnungen aufmache, wie die obige. Meine Meinung: Das Ding amortisiert sich selbst unter besten Bedingungen im Leben nicht. Und überlebt auch keinen, zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme Geborenenen, egal was der Erfinder glaubt, noch was der zukünftige Vertriebler vom Himmel oder aus dem Ei zaubern wird. Dabei habe ich noch nichtmal Spiegelfläche, Sonneneinstrahlung und Wirkungsgrad betrachtet, sondern alles für bar genommen, auf knapp 30 Jahre. Am besten vertreibt man sowas als 1$Ltd, zuvor benötigt man einen Dummen der das Spielzeug finanziert. Wer fiele mir da schnell ein? Am besten einer der fremdes Geld verwaltet und nicht rechnen will oder kann. Ein Beamter, der muß nur seinen Job machen(dienen). Oder einer der vom Geiz.... Ein Kleinaktionär, jawoll der ist der Richtige. Namaste
@Winfried Ich denke Deine Annahmen sind zu pessimistisch. Ich kenne Spiegel, die sich seit 10 Jahren täglich in die Sonne drehen, in einer deutschen Großstadt und die sehen nicht total zerstört aus, wobei es sich nur um stinknormale Sat-Schüsseln handelt, die mit einem spiegelnden Klebeband aus dem Würth-Regal beklebt wurden. Auch die Mechanik wurde seither nicht gewartet. Ob die Spiegel mal abgewischt wurden weiss ich nicht, aber ich kenne den Eigentümer und zweifle daran. ich habe hier Generatoren und Motoren, die laufen seit 50 Jahren, manche sind noch älter. Also das ist auch nicht die Seite auf der ich hohen Verschleiß erwarte. Bleibt der Stirling Motor. Davon habe ich keine Ahnung, aber da es auch Verbrennungsmotoren gibt, die 30 und mehr Jahre halten, warum sollte das nicht auch mit Stirling-Maschinen gehen?
Zwei Punkte. Ein (Benziner- & Diesel-)Motor muss gewartet werden. Eine Satellitenschuessel hat keine optische Oberflaeche, nur eine fuer Mikrowellen. Will damit sagen ohne Wartung ist nichts. Aber was soll's - dann eben.
Eben, es ging um "völlig wartungsfrei" Das soll einen Folgekostenausschluss suggerieren, und der ist bei keinem Produkt über 30 Jahre gewährleistet. Sonst müsste/könnte der Verkäufer dies Garantieren nötigenfalls mit Rückstellungen. Und nach 10 Jahren ist auch Würth-klebebBand stumpf (schon)nach 1-2 Wintern, von Alagerungen in der schüssel ganz zu schweigen, selbst wenn sie täglich am westlichen horizont ausgekippt wird, etwas bleibt immer zurück. namaste
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