SRAM bei RTC

Gast #2620395
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Hallo,

die meisten RTC haben eine (gepufferten) SRAM.
Kann jemand die blöde Frage beantworten, was der Hauptzweck für den RAM 
sein soll.

Wenn z.B. ein Alarm-Ereignis eintritt, kann zwar Zeit/Datum gespeichert 
werden, aber das muss ja auch über eine "Intelligenz" (µC) vorgenommen 
werden - also warum der Umweg?

Danke und Gruß
Gast #2620598
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um zum Beispiel Konfigurationseinstellungen für den nächsten Systemstart 
zu speichern, so wie es bei den "BIOS-Einstellungen" im CMOS-Setup beim 
PC gemacht wird. Die RTC braucht sowieso eine dauerhafte 
Versorgungsspannung, das SRAM bewirkt keinen nennenswerten zusätzlichen 
Stromverbrauch und stört daher nicht weiter.

Sowas könnte man zwar heutzutage meist auch in ein EEPROM schreiben, 
aber
1) nicht alle Systeme haben ein EEPROM zur Verfügung und
2) das SRAM in der RTC kann ich zur Not resetten, indem ich der RTC 
zwischendurch per "Clear CMOS"-Jumper die Versorgung wegnehme. Der PC 
ignoriert dann die fehlerhaften Konfigurationsdaten und bootet wieder 
stabil mit seinen Grundeinstellungen. Würden die falschen Einstellungen 
stattdessen im EEPROM stehen und das Hochfahren des Systems verhindern, 
dann werde ich diese nicht so leicht wieder los.

viele Grüße

Achim
#2621272
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Timekeeper schrieb:

> die meisten RTC haben eine (gepufferten) SRAM.
> Kann jemand die blöde Frage beantworten, was der Hauptzweck für den RAM
> sein soll.

Viele RTC-ICs sind älter als die aktuellen Mikrocontroller und es ist 
ziemlich nützlich, variable Konfigurationsdaten irgendwo speichern zu 
können. Auch dann wenn man kein EEPROM oder Konfigurationsflash hat.

Letztlich kostet den Hersteller der RTC dieses RAM nicht viel, 
batteriegepuffert ist die RTC sowieso schon und viel Strom braucht das 
RAM auch nicht.

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