Forum: Offtopic An die Designer von Benutzeroberflächen


von Sten Theisen (Gast)


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Unter http://www.youtube.com/watch?v=KrgcOL4oLzc bei 12:55 gibt es eine 
Benutzeroberfläche, die mir gefällt.

Gibt es ein Methodisches Vorgehen, wie man auf ein solch harmonisches 
Bild kommt? Welches?

von MaWin (Gast)


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> Gibt es ein Methodisches Vorgehen, wie man auf ein solch harmonisches
> Bild kommt? Welches?

Schwerer Autismus gekoppelt mit massiver geistiger Behinderung.

Warum UP und DOWN Pfeile klicken, und nicht einfach auf dem 
gestrichelten Aussenring mit einem Slide die Temperatur einstellen ?

Welchen obskuren Zusammenhang hat die in der Mitte eingestellte Zahl und 
die aussen auf dem Ring angezeigte andere Zahl die von 70 auf 68 
wechselt, wenn man die innere Zahl von 66 auf 70 hochstellt?

Wie kann man eine Schedule bauen, bei der vollkommen unklar ist, wie 
sich die Temperatur zwischen den eingestellten Punkten verhält, weil der 
Programmierer zu blöd war, dort eine Linie zu ziehen ? Wird die 
Temperatur links vom Zwischenbereich bis zum Punkt rechts vom 
Zwischenbereich gehalten oder wird linear interpoliert ?

Aber Hauptsache ein 1000 Dollar iPhone Knopf, statt bedienbarer 
Hardware.

von Sten Theisen (Gast)


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Wow, tolle Geschichte MaWin.

von Purzel H. (hacky)


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>Gibt es ein Methodisches Vorgehen, wie man auf ein solch harmonisches
Bild kommt? Welches?

Ohne jetzt den Link betrachtet zu haben ... eine Benutzeroberflaeche 
sollte in erster Linie intuitiv sein. Niemand liest ein Manual.

von Pappnasengast (Gast)


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MaWin schrieb:
> Aber Hauptsache ein 1000 Dollar iPhone Knopf, statt bedienbarer Hardware.

Scheinbar muss man die vielen Ing's ja irgendwie beschäftigen, daher 
kommt immer mehr Entwicklungsmüll durch diese ABM raus. So langsam 
reicht's dann echt mal. Alle drei Jahre ein neues Windows, wer 
braucht's? Kein Schwein, nur die, die an der Entwicklung beschäftigt 
werden. Und in Afrika werden Kriege um Rohstoffe geführt, Menschen 
sterben dafür, dass der IE13 auch ja 12GB RAM bekommt...

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Grundsätzlich halte ich das was da z.B. aus einem Apple ipad 
einzustellen ist für intuiv einfach bedienbar

Gestern hatte ich mit Outlook 2007 und Office 20irgendwas zu tun (das 
Zeugs mit der "Ribon" Oberfläche). Ich weigere mich beharrlich, das 
Konzept dahinter zu verstehen, und finde, damit hat MS die maximal 
mögliche Unbedienbarkeit von Software eingeführt.

von Fer T. (fer_t)


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Wegstaben Verbuchsler schrieb:
> Gestern hatte ich mit Outlook 2007 und Office 20irgendwas zu tun (das
> Zeugs mit der "Ribon" Oberfläche). Ich weigere mich beharrlich, das
> Konzept dahinter zu verstehen, und finde, damit hat MS die maximal
> mögliche Unbedienbarkeit von Software eingeführt.

Das letzte mal das ich wirklich MS Office benutzt habe war mit Version 
2000, 2003 ging noch (auf der Arbeit war das) aber ich glaube 2010 ist 
es, das ist so beschi**en da bekomme ich jedes mal die Krise keine 
Anständige Menüführung sondern nur unlogisch angereihte bunte Buttons 
auf der Oberfläche -.-

MfG

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Au ja Ribbon...
Und bei Win8 hat man die Krätze auch im Explorer am Hals örghs

Vor allem OBEN ist ja nicht so, dass fast jeder nen Breitbildbildschirm 
hat und man eher auf die Seiten ausweichen sollte.

von MaWin (Gast)


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> Ich weigere mich beharrlich, das Konzept dahinter zu verstehen

Es gibt keins.

> und finde, damit hat MS die maximal mögliche Unbedienbarkeit
> von Software eingeführt

Nö, nur an das dadrunterliegende Windows angepasst.

von Bernd (Gast)


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Was ist daran harmonisch, oder selbsterklärend?

Die scheußliche Vertonung? Nach weiteren 15 sec
ohne Ton wollten auch die Augen nicht mehr!

Meine Hochachtung für MaWin!
Wie hast du es geschafft, dir sowas komplett
anzusehen?

von Marek N. (Gast)


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Och, Outlook 2010 find ich ganz praktisch. Ich habe seit dem auch keinen 
Terminstress mehr. Dank hellblauer Schrift auf hellgrauem Hintergrund 
sehe ich meine Termine einfach nicht mehr.

von Jasch (Gast)


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Wegstaben Verbuchsler schrieb:
> Grundsätzlich halte ich das was da z.B. aus einem Apple ipad
> einzustellen ist für intuiv einfach bedienbar
>
> Gestern hatte ich mit Outlook 2007 und Office 20irgendwas zu tun (das
> Zeugs mit der "Ribon" Oberfläche). Ich weigere mich beharrlich, das
> Konzept dahinter zu verstehen, und finde, damit hat MS die maximal
> mögliche Unbedienbarkeit von Software eingeführt.

Muhahahaha!

Lass mich raten, Du hast Dir noch nichts angesehen über Windows 8? ;-)

Dagegen wird das Windows Vista Fiasko ein Spaziergang gewesen sein, 
falls MS nicht doch noch einsieht dass sie da totalen Müll bauen. 
Irgendwie scheinen die zu vergessen dass ihr wirklich bedeutender Markt 
die Büro-Drohnen sind die mit einem PC arbeiten müssen (arbeiten, mit 
einem PC, was für eine Vorstellung...).

von MaWin (Gast)


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> Wie hast du es geschafft, dir sowas komplett anzusehen?

Gar nicht. Nur von 12:55 bis 15:00.

Die Anzahl der Designschwächen und optischen Inkonsistenzen,
der schweren Verstösse gegen alle Bedienbarkeitsregeln,
ist selbst dann nicht zu ertragen, wenn ich dem Design
wohlwollend unterstelle daß einiges davon durchdacht ist
(obwohl ich z.B. nicht weiß, ob das Bild vom Haus im Schnee
was mit dem wirklichen Wetter zu tun hat oder nur ein
"hübsches" Bild sein sollte, keine Ahnung ob das im
Videobeitrag vorher erklärt/gezeigt wurde, und ich kann
auch nur hoffen, daß bei einem Klick auf das Haussymbol was
sinnvolles passiert denn das Haus sieht natürlich nach einem
"Obejkt" aus mit dem man was tun will, obwohl ich im Filmchen
dazu nichts finden konnte)
und wieso auf diesem "hübschen" Bild dann ein plumper
schwarzer Kreis mit einer unerklärten Zahl darin das Sten
so besonders gut gefallende Bedienelement sein soll.

Jede Stelle ist anders gemacht, keinerlei Konsistenz.
Der Temperaturknopf als Popup der das dahinterliegende
dunkelgrau macht,
Schedule und Settings hingegen als ganz andere Knöpfe,
die nicht zu einem Poopup sondern einer anderen Seite
führen, dort erscheinen Schedule und Setting wieder,
aber diesmal an anderer Stelle in anderem Aussehen.
Wenn man dann im WebBrowser ist, erscheint die Einstellung
des Tages nicht mehr als eigene  Seite mit x/y positionier-
baren roten Punkten, sondern in der Wochenübersicht muß man
die Punkte ganz anders bedienen.

Dagegen sind ja chinesische Ghettoblaster ein Wunderwerk
an vernünftigem Design.

von Peter D. (peda)


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Benutzeroberflächen haben nichts mit Bedienbarkeit zu tun. Sie bilden 
die Ideen des Marketing und des Designers ab. Der Benutzer muß sie 
akzeptieren oder was anderen kaufen.

Ich selber mag sowas auch nicht, wenn sich Menüs mit viel Getöse 
umständlich langsam bewegen. Ich hab dann immer das Gefühl, mir wird 
meine Zeit gestohlen.

Ältere Windows-Versionen konnte ja noch sofort Fenster öffnen. Beim 
Windows7 habe ich aber auch resigniert und warte genervt, bis die 
Fenster langsam auf- und zugehen.


Peter

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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@Peter:
Systemsteuerung -> System -> Erweiterte Systemeinstellungen -> Leistung 
-> Benutzerdefiniert -> Haken raus bei Animation von Fenstern -> OK
==> Viel Spaß.

von Peter D. (peda)


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Danke, auf die Idee bin ich auch grad gekommen.
Ist wohl nicht wirklich schneller, fühlt sich aber besser an.


Peter

von berliner (Gast)


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noch besser:
Systemeigenschaften -> Einstellungen(Leistung) -> Visuelle Effekte -> 
Für optimale Leistung anpassen

von Sten Theisen (Gast)


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Falsche Antworten. Weder lustig noch brauchbar. Erbärmlich.

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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Ich frage mich oft für WEN eigentlich Windows gedacht ist. Ich als 
Techniker dachte fürs Büro. Darauf deutet ja viel hin. Aber meine Frau 
aus dem Büro kommt damit auch nicht gut zurecht und sucht immer 
irgendwas. Also für wen?

von Ralph B. (rberres)


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Wegstaben Verbuchsler schrieb:
> Gestern hatte ich mit Outlook 2007 und Office 20irgendwas zu tun (das
>
> Zeugs mit der "Ribon" Oberfläche). Ich weigere mich beharrlich, das
>
> Konzept dahinter zu verstehen, und finde, damit hat MS die maximal
>
> mögliche Unbedienbarkeit von Software eingeführt.

Kann ich nur bestätigen. Win7 gehört dazu. Win8 kann nur noch schlimmer 
sein.  Ich trauere dem Win2000 nach.

Ralph Berres

von Peter D. (peda)


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Sten Theisen schrieb:
> Falsche Antworten. Weder lustig noch brauchbar. Erbärmlich.

Die Antworten sagen schon sehr viel, man muß sie nur etwas 
interpretieren.

Um es klar zu sagen, die Methode dahinter ist:
Es gibt ein Marketing, welches das Aussehen festlegt und die 
Programmierer, die das dann implementieren müssen.
Das Marketing wiederum versucht durch das Aussehen möglichst viel zu 
verkaufen, das Produkt muß auffallen.

Die Usability (Benutzerfreundlichkeit) spielt also überhaupt keine 
Rolle. Und genau das sagen die Antworten hier sehr deutlich aus.

Ich kaufe z.B. sehr ungerne neue Geräte, weil ich jedesmal mit der 
Bedienung komplett umlernen muß. Es gibt einfach keine Methode dahinter. 
Selbst der gleiche Hersteller macht jedesmal etwas völlig anderes. 
Besonders ärgerlich ist, daß sinnvolle Features wegfallen und unnütze 
dazukommen.

Früher hatte jede Funktion ihre Taste und man konnte die Geräte nach 
kurzer Zeit blind bedienen.
Aber Tasten kosten Geld. Daher muß man sich heutzutage umständlich durch 
Menüs hangeln, die Bedienung dauert deutlich länger und man muß immer 
auf den Bildschirm schauen, in welchem Menü man gerade ist.


Peter

von Recon (Gast)


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Das Problem ist oft, dass die Benutzerschnittstellen von den Ings 
gemacht werden, die die Hardware entwickeln, oder von den 
Software-Spezialisten, die die Firmware schreiben. Beide stecken zu tief 
in den Interna des Gerätes drin, als dass sie sich noch gut in den 
Benutzer und dessen Sicht auf das Gerät einfühlen könnten.

Das finde ich fast noch schlimmer, als wenn eine Marketingabteilung da 
Vorgaben macht.

Dabei sind wirklich gute Informationen und Beispiele für gut gemachte, 
ergonomische Benutzerschnittstellen zu hauf kostenlos im Netz zu finden.

von tja ää (Gast)


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Ich find das Teil bescheuert, warum kann man nicht einen echten 
Drehknopf an die Heizung montieren? Manche Dinge sind echt überflüssig.

von Werner (Gast)


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tja ää schrieb:
> Ich find das Teil bescheuert, warum kann man nicht einen echten
> Drehknopf an die Heizung montieren? Manche Dinge sind echt überflüssig.

Weil ein echter Drehknopf nicht fernbedienungskompatibel ist, solange 
man für die Rückmeldung der Position nicht immer einen Motor einbauen 
möchte.

von Falk B. (falk)


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@  MaWin (Gast)

>> Gibt es ein Methodisches Vorgehen, wie man auf ein solch harmonisches
>> Bild kommt? Welches?

>Schwerer Autismus gekoppelt mit massiver geistiger Behinderung.

Ein echter MaWin ;-)

>Welchen obskuren Zusammenhang hat die in der Mitte eingestellte Zahl und
>die aussen auf dem Ring angezeigte andere Zahl die von 70 auf 68
>wechselt, wenn man die innere Zahl von 66 auf 70 hochstellt?

Muss man halt das ganze Video anschauen, wenn gleich es etwas nervig 
ist.

Ab 5:55

große Zahl in der Mitte: Setpoint, aka Sollwert,
kleine Zahl aussen, Raumtemperatur, aka Istwert.

Klingt logisch für einen TemperaturREGLER.

Das weiße Banz zeigt die Differenz an, die Färbung des hintergunds 
(blau/rot) ob gekühlt oder geheizt werden muss.

>Wie kann man eine Schedule bauen, bei der vollkommen unklar ist, wie
>sich die Temperatur zwischen den eingestellten Punkten verhält, weil der
>Programmierer zu blöd war, dort eine Linie zu ziehen ?

Naja, mann muss sich ja Verbesserungspotential offen halten ;-)

>Aber Hauptsache ein 1000 Dollar iPhone Knopf, statt bedienbarer
>Hardware.

Ist schon der Hammer, wieviel HighTec man in so einen einfache 
Thermostaten stopfen kann 8-0

MG
Falk

von mar io (Gast)


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Sten Theisen schrieb:
> Gibt es ein Methodisches Vorgehen, wie man auf ein solch harmonisches
> Bild kommt?

Frag mal in einem Mediengestallter-Forum, ob die dir weiter helfen 
können. Außer vllt. Farblehre und eigene Erfahrung "wie auf einen etwas 
wirkt" fällt mir dazu ned wirklich was ein.

von MaWin (Gast)


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> Weil ein echter Drehknopf nicht fernbedienungskompatibel ist,

Doch, schon, hat z.B. mein Receiver.

> solange man für die Rückmeldung der Position nicht immer
> einen Motor einbauen möchte.

Ach, siehste, es geht also nur um Geld, wie Peter schon schrieb:

> Aber Tasten kosten Geld. Daher muß man sich heutzutage
> umständlich durch Menüs hangeln,

Dabei würden manche Leute bevorzugt die Geräte kaufen,
die bedienbar sind.

Wie schön ist es, wenn jemand Fremdes im Raum ist, der z.B.
am Fernseher was umschalten will, wenn man sagen kann: Drück
den roten Knopf. Ich liebe bunte Knöpfe. 4. Konopf von links
ist schon schwieriger. Aber "der schräg rechts oben zwischen
den beiden kleinen" geht in die Hose, und 3mal links 2x up
und dann Ok klappt ja meistens nicht, weil's heute eben wieder
4mal ist.

von Matthias K. (mkeller)


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Sten Theisen schrieb:
> Unter http://www.youtube.com/watch?v=KrgcOL4oLzc bei 12:55 gibt es eine
> Benutzeroberfläche, die mir gefällt.
>
> Gibt es ein Methodisches Vorgehen, wie man auf ein solch harmonisches
> Bild kommt? Welches?

Falsches Forum. Ob das genannte Gerät nun toll ist oder nicht.

Hier sind fast ausschließlich Techniker/Ingenieure unterwegs. Da musst 
du dich in einem Mediendesign-Forum umschauen.

von Galenus ein Reisender (Gast)


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Hallo Sten Theisen,
nun erst mal wäre vielleicht die Frage bei der Installation nach der 
Sprache oder Country interessant. Das Design ist schön aber wie sieht es 
aus mit einer Sprachausgabe oder einem Schaltplan oder einem 
Frequenzplan oder technischen Informationen. Methodische Vorgehensweisen 
basieren auf technischen Fakten, Menschlichem Verständnis, Praktischen 
Erfahrungen,Materialinformaitonen, Temperaturinformationen,Bau und 
Handwerkerinformationen. Design basiert nicht nur auf Lustig oder 
Zweckmässigkeit sondern sind Zielorientiert und erst auf der nächten 
Ebene mehr. Die Basis ist der Bauherr und der Architekt und der Kunde 
der Nutzer. Denke dich erst mal in den Kunden in der Welt rein. Ob nun 
am Südpol, Afrika, Europa, Amerika, und erst danach der Zweite schritt 
und zwar Seher, Hörer, Fühler,... und danach erst der dritte Schritt, 
Umwelttemperaturen, Witterungsbestimmungen und danach erst der 4 
Schritt, Bau Wandmontage, hier in Deutschland Europa ist ein Steinwand, 
Holzwand, Reibeputzwand, RAL Farben Wand und nicht eine Metallwand oder 
Plastikwand vorhanden. Die Abdeckkappen sind eh irgendwie gar nicht so 
rustical farblich super.  ... Schritt,5, Es fehlt irgendwie ein 
Lautsprecher, Ein Thermostat wird von allen Menschen bedient. Schritt 6. 
Es fehlt die Möglichkeit für Updates, Schritt 6. Bei minus 50 Grad 
klappt das Ding nicht.  Lustig?! Die Bauarbeiter auf dem Bau wollten nur 
die Temperatur der Heizung einstellen und eventuell die Uhrzeit und das 
Radio hören. Das Design, nun ja aber der Rest. Die Webseite ist nunja 
wenn man einen Installateur in Europa sucht irgendwie primitiv. Support, 
Tech. Informationen zum Anschluss. ? Sten was meisnt du mit methodisches 
Vorgehen. Ein Mensch und ein Techniker und ein Mediendesigner was es 
auch immer sein mag sind da irgendwie unterschiedlich. Aber wenn du mal 
in dich gehst und über das Produkt und die Welt nach denkst wo überall 
das Ding verbaut wird und welcher Mensch das Ding später benutzt zweit 
sich meistens ob ein Hardware und Softwareprogrammierer überhaupt mal 
auf dem Bau gearbeitet hat und in verschiedenen Ländern gereist ist und 
verschiedenen Sprachen spricht und sieht welche Menschen ob nun Seher, 
Hörer, Fühler den Thermostat benutzen. Ach ja nichts gegen RoHS und 
Umwelt aber die Löttemperaturunterschiede sind in einigen Ländern 
irgendwie so schlecht das die Dinger erst gar nicht funktionieren. 
Werbung ist gut aber praktische technische Informationen, solide robuste 
Materialien, praktische Bedienung durch jedermann haben auch so ihre 
Bewandtnis. Und was ist mit dem Not und Katastorphenfall wenn der 
Service mal ran muss. Kann die Helpdesk überhaupt ein Wort Deutsch, ... 
Europäische Sprache, ...Das Ding ist mal kaputt, gibt es mit z.B. TNT 
Worldwide einen Vertrag um so ein Teil innerhalb kürzester Zeit Spezial 
Service an jeden Ort der Erde zu bringen?. Gibt es einen Programmierer 
der Security und weiter Peripherie anbauen, anprogrammieren kann. . Gibt 
es da ein Video über die Produktion und über die Testergebnisse wie 
Backofen und Gefrierschrank. Was passiert wenn der STrom ausfällt. Fällt 
dann auch die Heizung aus. und und und ...

von Bernd F. (metallfunk)


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Peter Dannegger schrieb:

>
> Die Usability (Benutzerfreundlichkeit) spielt also überhaupt keine
> Rolle. Und genau das sagen die Antworten hier sehr deutlich aus.
>
> Ich kaufe z.B. sehr ungerne neue Geräte, weil ich jedesmal mit der
> Bedienung komplett umlernen muß. Es gibt einfach keine Methode dahinter.
> Selbst der gleiche Hersteller macht jedesmal etwas völlig anderes.
> Besonders ärgerlich ist, daß sinnvolle Features wegfallen und unnütze
> dazukommen.
>
> Früher hatte jede Funktion ihre Taste und man konnte die Geräte nach
> kurzer Zeit blind bedienen.
> Aber Tasten kosten Geld. Daher muß man sich heutzutage umständlich durch
> Menüs hangeln, die Bedienung dauert deutlich länger und man muß immer
> auf den Bildschirm schauen, in welchem Menü man gerade ist.
>
>
> Peter

Da hat er ja mal so recht.

Wir ( die älteren Semester, die noch nicht mit den Klickfingern
geboren wurden), könnten ja mal eine gemeinsame Firma aufmachen.

Motto: Wir testen die Bedienbarkeit.

( Win 7, Mozilla und das neuste Word grüßen)

Selbsterklärendes Design ist das Stichwort.

von Ostertroll (Gast)


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Was die Bedienung von Fernbedienungen hingegen betrifft, schlägt Samsung 
alles! Asiaten "klicken" da scheinbar anders als wir Mitteleuropäer. 
Jedenfalls kommt mir Samsung nicht mehr über die Ladentheke. Unzumutbar.

von Bernd F. (metallfunk)


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Ach Galenus,
dein Text könnte auch etwas Design ( Gestaltung ) vertragen.

Absätze wären schon mal nicht schlecht, das steigert die
Lesbarkeit.

von W.S. (Gast)


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Abdul K. schrieb:
> Ich frage mich oft für WEN eigentlich Windows gedacht ist. Ich als
> Techniker dachte fürs Büro.

Ach Abdul, du stichelst wieder mal, aber ich mach's so kurz wie das 
Thema es erlaubt:

Windows ist z.B. für MICH als

- mein eigener Techniker,
- mein eigener Laborant,
- mein eigener Geräte-Entwickler,
- mein eigener Programmierer,
- mein eigener Konstrukteur und schlußendlich
- mein eigener Bürokrat

gemacht und zwar als genau das, was ich von einem BS erwarte: 
Untersetzer zu sein für die Programme, die ich benutze. Das ist der 
entscheidende Punkt. Wenn irgendein anderes verdammtes BS es mir möglich 
machen würde, mein Handwerkszeugs darauf fahren zu können, dann wäre es 
mir ebenso recht. Ist aber nicht.

Meine Frau hingegen besteht mit Nachdruck auf das Konglomerat von 
Outlook, Word und Excel in der 2003er Ausführung.

So ist das Leben.

Apropos Benutzbarkeit: Hört eigentlich jemand von euch noch Radio? Ich 
meine richtiges Radio, also nicht Inet-Streams, MP3 vom Player oder so. 
Da gibt es an den im Laden kaufbaren Kisten ("Wir haben keine Radios 
mehr, bei uns gibt es nur noch Receiver!") mittlerweile anstelle eines 
Lautstärkepotis einen riesigen Drehgeber - aber zum Abstimmen kann man 
den nicht benutzen, dafür sind dann 2 winzige Knöpfe irgendwo auf der 
Frontplatte vorgesehen, entweder Suchlauf nach dem Gusto des Radios oder 
99x klick klick.. Eben Ergonomie des 3. Jahrtausends

W.S.

von Christian R. (supachris)


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Ganz grausam und gefährlich artet dieser Wahn bei Autoradios aus. Also 
wer sich diesen Mist ausgedacht hat, der da verkauft wird, der gehört 
verhaftet. Ich bleib so lange es geht bei meinem Becker Monza MP3. Kann 
weder SD Karten noch USB Sticks, auch keine Youtube Videos und hat noch 
nie was von einer Eierfon Schnittstelle gehört, aber man kann es blind 
bedienen. Wie das bei einem Autoradio zwingend sein muss!

Und dieses Drecks-Office 2010, was die mir auf Arbeit jetzt angedreht 
haben, ist auch eine Seuche. Leider weigern sich die Admins hartnäckig, 
Office 2003 auf meinem Windows 7 (was ich ansonsten wesentlich 
produktiver als XP finde), zu installieren.

von tja (Gast)


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Werner schrieb:
> tja ää schrieb:
>> Ich find das Teil bescheuert, warum kann man nicht einen echten
>> Drehknopf an die Heizung montieren? Manche Dinge sind echt überflüssig.
>
> Weil ein echter Drehknopf nicht fernbedienungskompatibel ist, solange
> man für die Rückmeldung der Position nicht immer einen Motor einbauen
> möchte.

Das wär doch mal super !

von Lukas K. (carrotindustries)


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Viele Designer denken wohl auch: Viele Knöpfe verwirren den Benutzer, 
etc. Bei einem Menü bekommt der Anwender stets angezeigt was, er gerade 
macht, und bei drei Tasten (rauf, runter, OK, ggf. zurück) kommen auch 
nicht allzuviele Zweifel auf.
Die Erfahrung hat allerdings gezeigt, dass Geräte und Software mit 
Lernkurve auf Dauer mehr Spaß machen. Doch steht das im Widerspruch zur 
gewollten 'out of the box experience'. Handbuch lesen is nich.

von Markus (Gast)


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Peter Dannegger schrieb:
> Früher hatte jede Funktion ihre Taste und man konnte die Geräte nach
> kurzer Zeit blind bedienen.
> Aber Tasten kosten Geld. Daher muß man sich heutzutage umständlich durch
> Menüs hangeln, die Bedienung dauert deutlich länger und man muß immer
> auf den Bildschirm schauen, in welchem Menü man gerade ist.

Nerve mich genauso ab dieser Entwicklung.

Und mit diesen ganzen umständlichen Menüführungen und Mehrfachbelegungen 
der Tasten wird praktisch die ganze ältere Generation ausgeschlossen und 
diskriminiert.
Sehe das u.A. bei meinen Eltern, aber auch jüngere Semester haben ihre 
Probleme damit.

Es wäre an Zeit dieser Entwicklung Gegensteuer zu geben! Aber wie?

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