1. Ein Teilchenbeschleuniger stehe auf einer Waage mit Zuwiegefunktion. Nun werden Teilchen in Richtung c beschleunigt, wodurch die Teilchen eine relativistische Massenzunahme erfahren. Nehmen wir an, die Teilchen werden waagrecht auf einer Kreisbahn gehalten. Wird nun der auf der Waage stehende Beschleuniger auch "schwerer"? 2. Ein Terrorist habe eine Bombe mit 1 kg Sprengstoff gebaut, die von einer Rakete auf so hohe Geschwindigkeit gebracht wurde, dass die relativistische Masse nun bei 2 kg liegt (statt Ruhemasse 1 kg) Nun explodiert die Bombe. Ist der Knall jetzt doppelt so stark wie bei 1 kg?
Michael K-punkt schrieb: > Wird nun der auf der Waage stehende Beschleuniger auch "schwerer"? Ja. Nachdem es keine Kraft von "Außen" (Bezugssystem Waage) ist, das die Teilchen auf ihrer Bahn hält, sondern eine vom Beschleuniger aufgebrachte Kraft, muss er der höheren Gewichtskraft auch entgegenwirken. Stell dir eine verstellbare Feder auf einem Sockel vor, auf der eine Kugel sitzt. Wenn du das ganze in der Hand hältst, während du mit Lichtgeschwindikeit radelst, wird die Kugel schwerer. Die Feder wird zwar in ihrer Härte verstellt, sodass die Kugel immer auf der selben Höhe bleibt, aber trotzdem wird sie ja schwerer. > Nun explodiert die Bombe. Ist der Knall jetzt doppelt so stark wie bei 1 > kg? Für jemanden, der neben dem Terrorist mit Lichtgeschwindigkeit herläuft, nicht. Für jemanden, der steht, während der Terrorist mit Lichtgeschwindigkeit vorbeiläuft, schon.
Zu punkt 2. Die Beschleunigung der Masse auf eine Geschwindigkeit, sodass sich die Masse verdoppelt, benoetigt soviel Energie dass die Bombe nur schon aufgrund der kinetischen Energie einen groesseren Krater verursacht. Ich schaetze mal, die Geschwindigkeit wird um einiges groesser wie die Geschwindigkeit eines Meteoriten sein. Ein Meteorit wird etwas schneller wie die Erde sein, also lumpge 30km/s. Die Bombe ist einiges schneller, vielleicht ein Drittel Lichtgeschwindigkeit, Faktor 10000. Ist aber eine reine Schaetzung, ich hab die Formel grad nicht zur Hand. Ich wuerd mal schaetzen nur schon von der kinetischen Energie ist eine kleinere Stadt weg. Bei einer atombombe werden ein Prozent der Masse in energie umgesetzt, und hier sprechen wir von 1kg, das umgesetzt wird. Ich werd's dann mal nachrechnen...
Michael H. schrieb: >> Nun explodiert die Bombe. Ist der Knall jetzt doppelt so stark wie bei 1 >> kg? > Für jemanden, der neben dem Terrorist mit Lichtgeschwindigkeit herläuft, > nicht. > Für jemanden, der steht, während der Terrorist mit Lichtgeschwindigkeit > vorbeiläuft, schon. Ich hab dabei vom Schall des Knalls gesprochen. Wenn du auf Explosionswirkung raus willst, hat hacky völlig recht.
Delta Oschi schrieb: > Zu punkt 2. Die Beschleunigung der Masse auf eine Geschwindigkeit, > sodass sich die Masse verdoppelt, benoetigt soviel Energie dass die > Bombe nur schon aufgrund der kinetischen Energie einen groesseren Krater > verursacht. > Ich schaetze mal, die Geschwindigkeit wird um einiges groesser wie die > Geschwindigkeit eines Meteoriten sein. Ein Meteorit wird etwas schneller > wie die Erde sein, also lumpge 30km/s. Die Bombe ist einiges schneller, > vielleicht ein Drittel Lichtgeschwindigkeit, Faktor 10000. Ist aber eine > reine Schaetzung, ich hab die Formel grad nicht zur Hand. > > Ich wuerd mal schaetzen nur schon von der kinetischen Energie ist eine > kleinere Stadt weg. Bei einer atombombe werden ein Prozent der Masse in > energie umgesetzt, und hier sprechen wir von 1kg, das umgesetzt wird. > > Ich werd's dann mal nachrechnen... Anmerkung: Dass es sich um ein Gedankenexperiment handelt sollte eigentlich klar sein. Die Geschwindigkeit kann man leicht ausrechnen, den Lorentz-Faktor sollte man eigentlich genauso kenne wie die Nummer der Auskunft. Die Schätzung, wie groß der Schaden ist, ist rührend, hilft hier aber wenig bei der eigentlichen Frage weiter.
Michael H. schrieb: un explodiert die Bombe. Ist der Knall jetzt doppelt so stark wie bei 1 >> kg? > Für jemanden, der neben dem Terrorist mit Lichtgeschwindigkeit herläuft, > nicht. > Für jemanden, der steht, während der Terrorist mit Lichtgeschwindigkeit > vorbeiläuft, schon. Ereignisse sind aber immer gleich. Der "Schaden" durch die Bombe sollte daher doch auch unabhängig vom Bezugssystem sein. Wie gesagt, dass die kinetische Energie größer wird ist klar, aber was tut sich mit der chemischen Energie bei der Explosion selber?
Michael H. schrieb: > Stell dir eine verstellbare Feder auf einem Sockel vor, auf der eine > Kugel sitzt. Wenn du das ganze in der Hand hältst, während du mit > Lichtgeschwindikeit radelst, wird die Kugel schwerer. Die Feder wird > zwar in ihrer Härte verstellt, sodass die Kugel immer auf der selben > Höhe bleibt, aber trotzdem wird sie ja schwerer. Nur zum Verständis: Warum muss die Feder verstellbar sein? Könnte ich nicht die Kugel an eine Feder dranhängen und bei steigender Geschwindigkeit wird die Masse und damit die Auslenkung größer? Andererseits: Sollte die Massenzunahme nicht auch der Richtung der Geschwindigkeit abhängig sein? So dass es also wg. vx, vy und vz auch ein mx, ein my und ein mz gibt? Versuch wäre da einfach: legt ein elektrisches Feld senkrecht zum Magnetfeld an. Wenn die Masse in Richtung des elektrischen Feldes zunimmt (also senkrecht zur Bewegunsrichtung), dann müsste auch die Auslenkung in E-Feld-Richtung geringer ausfallen.
Michael K-punkt schrieb: > Warum muss die Feder verstellbar sein? Nur für eine bessere Analogie zum Magnetic Containment im Beschleuniger.
>Die Geschwindigkeit kann man leicht ausrechnen, den Lorentz-Faktor
sollte man eigentlich genauso kenne wie die Nummer der Auskunft.
Ist kein Faktor. Mein Abschluss ist 20 Jahre her. irgendwas mit beta =
v/c und dann noch eine nichtlineare Funktion.
Michael K-punkt schrieb: > Andererseits: Sollte die Massenzunahme nicht auch der Richtung der > Geschwindigkeit abhängig sein? Nein, das ist keine gerichtete Größe.
Wie sieht es mit einer Atombombe aus? Nehmen wir an, wie haben eine Bombe, die 100 Gramm Materie in Energie umwandelt. Was passiert, wenn die Bombe durch die Geschwindigkeit nun doppelt so schwer wird und dann explodiert?
Delta Oschi schrieb: >>Die Geschwindigkeit kann man leicht ausrechnen, den Lorentz-Faktor > sollte man eigentlich genauso kenne wie die Nummer der Auskunft. > > Ist kein Faktor. Mein Abschluss ist 20 Jahre her. irgendwas mit beta = > v/c und dann noch eine nichtlineare Funktion. Guggst du: http://de.wikipedia.org/wiki/Lorentzfaktor
Jonny Obivan schrieb: > Wie sieht es mit einer Atombombe aus? Nehmen wir an, wie haben eine > Bombe, die 100 Gramm Materie in Energie umwandelt. Was passiert, wenn > die Bombe durch die Geschwindigkeit nun doppelt so schwer wird und dann > explodiert? Ja, das war genau meine Frage.
Michael H. schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> Wird nun der auf der Waage stehende Beschleuniger auch "schwerer"? > Ja. Nachdem es keine Kraft von "Außen" (Bezugssystem Waage) ist, das die > Teilchen auf ihrer Bahn hält, sondern eine vom Beschleuniger > aufgebrachte Kraft, muss er der höheren Gewichtskraft auch > entgegenwirken. Vorsicht. Das hängt davon ab, ob der Beschleuniger von außen mit Energie versorgt wird, oder mitsamt Energiespeicher auf der Waage steht. Das hat Michael K. nicht klar definiert. Für den Fall, dass der Beschleuniger sich mit Akkus oder ähnlichem selbst versorgen muss, wird er nicht schwerer werden, da der Massenzunahme der Teilchen eine äquivalente Energieentnahme aus dem Speicher entgegensteht. Im Falle eines Kreisbeschleunigers gibt es zusätzlich noch Strahlungsverluste gibt (Synchrotronstrahlung), so dass mit einer abnehmenden Masse des Systems zu rechnen ist.
Jonny Obivan schrieb: > Wie sieht es mit einer Atombombe aus? Nehmen wir an, wie haben eine > Bombe, die 100 Gramm Materie in Energie umwandelt. Was passiert, wenn > die Bombe durch die Geschwindigkeit nun doppelt so schwer wird und dann > explodiert? Ich denke, dass es deswegen keinen Unterschied gibt. Die zusätzliche Masse ist ja nicht in Form von neuen Atomen vorhanden sondern manifestiert sich in einem "Energieinhalt" der Teilchen. Wieviel Energie aber durch die Kernreaktion frei wird, hängt von der Differenz der Ruhemassen der Ausgangs- und Endprodukte ab. Explodiert die Bombe dann teilt sich diese zusätzliche Masse_durch_Geschwindigkeit einfach auf die Reaktionsprodukte auf.
@ juwe oh werden deine Batterien beim aufladen schwerer? dannhast du ja einen Kalte Masse Energietransformation gefunden Glückwunsch der nobelpreis winkt. Imho glaubte ich Akkus speichern die Energie in chem. Bindungsenergie, da war ich wohl nicht en vogue . Namaste
J.-u. G. schrieb: > Michael H. schrieb: >> Michael K-punkt schrieb: >>> Wird nun der auf der Waage stehende Beschleuniger auch "schwerer"? >> Ja. Nachdem es keine Kraft von "Außen" (Bezugssystem Waage) ist, das die >> Teilchen auf ihrer Bahn hält, sondern eine vom Beschleuniger >> aufgebrachte Kraft, muss er der höheren Gewichtskraft auch >> entgegenwirken. > > Vorsicht. Das hängt davon ab, ob der Beschleuniger von außen mit Energie > versorgt wird, oder mitsamt Energiespeicher auf der Waage steht. Das hat > Michael K. nicht klar definiert. Für den Fall, dass der Beschleuniger > sich mit Akkus oder ähnlichem selbst versorgen muss, wird er nicht > schwerer werden, da der Massenzunahme der Teilchen eine äquivalente > Energieentnahme aus dem Speicher entgegensteht. Im Falle eines > Kreisbeschleunigers gibt es zusätzlich noch Strahlungsverluste gibt > (Synchrotronstrahlung), so dass mit einer abnehmenden Masse des Systems > zu rechnen ist. Sehr genaue Betrachtung. Tatsächlich steht die Energiezufuhr erst mal außen vor (mein Vorschlag für die nächsten Überlegungen). Dass auf der anderen Seite ggf. die Batterie leichter wird kann man ja dann extra diskutieren. Immerhin sind wir ja schon so weit, das Postulat nix > c mit E=mc² verbinden. Nochmal zur Massenzunahme im Speicherring selber also. Man könnte die eingesetzte Energie dazu verwenden, ein recht massereiches Teilchen auf eine eher laue Geschwindigkeit zu beschleunigen. Oder eben dazu, ein leichtes Elektron auf fast c. Wäre dann nicht der eingesetzte Energiebetrag jeweils gleich und nur in einem Fall hätten wir es mit einer Massenzunahme zu tun, im anderen Fall einfach mit einer Geschwindigkeitszunahme? Natürlich gibt es auch bei kleineren v ne Massenzunahme. Ich rechne mal nach, ob die Massenzunahme ABSOLUT bei dem langsameren Ion nicht ähnlich groß st wie beim Elektron.
Michael K-punkt schrieb: > Dass auf der anderen Seite ggf. die Batterie leichter wird kann man ja > dann extra diskutieren. ...und du hälst das für sinnvoll diskutabel, oder rein hypothetisch?
Winfried J. schrieb: > oh werden deine Batterien beim aufladen schwerer? Ja selbstverständlich. > dannhast du ja einen Kalte Masse Energietransformation gefunden > Glückwunsch der nobelpreis winkt. Nennt sich Äquivalenzprinip von Energie und Masse und ist ist schon etwas länger bekant, als es mich gibt. > Imho glaubte ich Akkus speichern die Energie in chem. Bindungsenergie, > da war ich wohl nicht en vogue . Das Masse-Energie-Äquivalenz gilt füe alle Energieformen, natürlich auch für chemische. Winfried J. schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> Dass auf der anderen Seite ggf. die Batterie leichter wird kann man ja >> dann extra diskutieren. > > ...und du hälst das für sinnvoll diskutabel, oder rein hypothetisch? Das ist eigentlich nicht diskutabel, sondern sollte eine anerkannte Prämisse für unsere Diskussion sein.
J.-u. G. schrieb: > Winfried J. schrieb: >> Michael K-punkt schrieb: >>> Dass auf der anderen Seite ggf. die Batterie leichter wird kann man ja >>> dann extra diskutieren. >> >> ...und du hälst das für sinnvoll diskutabel, oder rein hypothetisch? > > Das ist eigentlich nicht diskutabel, sondern sollte eine anerkannte > Prämisse für unsere Diskussion sein. Mich würde halt erst mal der Effekt auf die Waage interessieren. Wenn ich sage "na, das wird sich ja dann alles ausgleichen" pinsele ich ja die ursprüngliche Frage nur zu und schließe die Akten. Dann erübrigt sich die Frage und ich finde halt was sich IM System abspielt interessant.
J.-u. G. schrieb: > Winfried J. schrieb: >> oh werden deine Batterien beim aufladen schwerer? > > Ja selbstverständlich. > >> dannhast du ja einen Kalte Masse Energietransformation gefunden >> Glückwunsch der nobelpreis winkt. > > Nennt sich Äquivalenzprinip von Energie und Masse und ist ist schon > etwas länger bekant, als es mich gibt. LOL nein, das "nennt sich" garantiert nicht so. da hast du was grundlegend missverstanden.
Michael K-punkt schrieb: > Mich würde halt erst mal der Effekt auf die Waage interessieren. Wenn > ich sage "na, das wird sich ja dann alles ausgleichen" pinsele ich ja > die ursprüngliche Frage nur zu und schließe die Akten. Dann erübrigt > sich die Frage und ich finde halt was sich IM System abspielt > interessant. Na ja, das hängt letzendlich davon ab, wie das System genau definiert wird. Ein abgeschlossenes System, bei dem keinerlei Materie- und Energieaustausch (also auch keine elektromagnetische Wärme- oder Synchrtronstrahlung) erlaubt ist, ändert natürlich seine Masse nicht, egal was in dem System veranstaltet wird. Wenn Du das System als nicht komplett abgeschlossen definierst, muss eine Bilanz aller erlaubten ein- und ausgehenden Materie- und Energieströme erstellt werden.
Michael H. schrieb: >> Nennt sich Äquivalenzprinip von Energie und Masse und ist ist schon >> etwas länger bekant, als es mich gibt. > > LOL > nein, das "nennt sich" garantiert nicht so. da hast du was grundlegend > missverstanden. http://de.wikipedia.org/wiki/Äquivalenz_von_Masse_und_Energie Beitrag "Ist ein geladener Akku schwerer als ein ungeladener??"
J.-u. G. schrieb: > Na ja, das hängt letzendlich davon ab, wie das System genau definiert > wird. Ein abgeschlossenes System, bei dem keinerlei Materie- und > Energieaustausch (also auch keine elektromagnetische Wärme- oder > Synchrtronstrahlung) erlaubt ist, ändert natürlich seine Masse nicht, > egal was in dem System veranstaltet wird. Nun ja, die Masse der kreisenden Elektronen hat sich ja aufgrund der enormen Geschwindigkeit stark vergrößert. Und das könnte ja Auswirkung auf die Waage haben, auf der die Apparatur steht. Das würde mich interessieren.
Michael H. schrieb: > Michael H. schrieb: >>> Nennt sich Äquivalenzprinip von Energie und Masse und ist ist schon >>> etwas länger bekant, als es mich gibt. >> >> LOL >> nein, das "nennt sich" garantiert nicht so. da hast du was grundlegend >> missverstanden. > > http://de.wikipedia.org/wiki/Äquivalenz_von_Masse_und_Energie Erst meinst Du ich hätte etwas grundlegend missverstanden und dann postest Du einen Link in dem es heisst: ___ "E=mc2 Diese einfache Formel hat weitreichende Konsequenzen. So folgt aus ihr, dass die Bindungsenergie eines Systems selbst zur Masse beiträgt." ___ In der Kernphysik ist dieser Effekt als Massendefekt bekannt. Auf atomarer und molekularer Ebene, als bei der von Winfried angeführten chemischen Bindung, gibt es diesen Effekt auch. Selbstverständlich um Größenordnungen kleiner.
Auf der chemischen Eebene gibt es definitiv keinen Massedefekt, da sich die Elemntarteilchen nicht umwandeln sondern lediglich ihre Position verändern. Siehe Massenerhaltungsgesetz (nicht wikipedia) Für eine Masse-Energie Transformation ist eine Teilchenumwandlung aber zwingend erforderlich. Photonenabstrahlungen infolge Chemischer Reaktionen sind Elementarphysikalische Vorgänge und haben damit nur indirekt zu tun, um der Frage gleich vorzubeugen. Namaste
>Auf der chemischen Eebene gibt es definitiv keinen Massedefekt, Ganz so einfach scheint die Sache nicht zu sein: http://de.wikipedia.org/wiki/Relativistischer_Effekt
> Für eine Masse-Energie Transformation ist eine Teilchenumwandlung aber > zwingend erforderlich. Beim Massendefekt in der Kernphysik gibt es auch keine Teilchenumwandlung. Also kann die schonmal keine zwingende Voraussetzung sein. > Auf der chemischen Eebene gibt es definitiv keinen Massedefekt, da sich > die Elemntarteilchen nicht umwandeln sondern lediglich ihre Position > verändern. > Siehe Massenerhaltungsgesetz (nicht wikipedia) Was stört Dich an Wikipedia? Das dort steht: "Ein solcher Massendefekt tritt auch bei jeder chemischen Reaktion unter Energieabgabe auf, bleibt aber aufgrund der viel kleineren Energieumsätze unwägbar klein." Ansonsten habe ich auf die schnelle noch gefunden: http://www.kernenergie-wissen.de/pu-batterien.html "Die relativen Massendefekte Dm/m sind für chemische Reaktionen verschwindend klein. Hier wird meist nur die Bindungsenergie der chemischen Bindungen im Bereich von einigen (3-5) keV frei. Nach den chemischen Reaktionen weisen die radioaktiven Zerfallsprozesse die geringsten Massendefekte auf (Dm/m in der Größenordnung von 10-10; 10 Milliardstel), während der Massenverlust bei Kernfusion und Kernspaltung (Dm/m in der Größenordnung von 10-3; Tausendstel) mit einer guten Waage bestimmt werden könnte." Unabhängig davon würde mich mal interessieren, warum die Masse-Energie-Äquivalenz, ausgerechnet bei der chemischen Bindungsenerfie nicht gelten sollte.
Kara Benemsi schrieb: > Ganz so einfach scheint die Sache nicht zu sein Doch, eigentlich ist es einfach. Das Äquivalenzprinzip von Masse und Energie schließt keine Energieform aus.
>Doch, eigentlich ist es einfach.
Ich zweifle im Gegenatz zu Winfried nicht daran, daß auch bei chemischen
Reaktionen das Masse-Energie-Äquivalent gilt.
J.-u. G. schrieb: > Ansonsten habe ich auf die schnelle noch gefunden: Das hat aber exakt gar nichts mit der Masse des batteriebetriebenen Beschleunigers zu tun...
Kara Benemsi schrieb: > Ich zweifle im Gegenatz zu Winfried nicht daran, daß auch bei chemischen > Reaktionen das Masse-Energie-Äquivalent gilt. Schon klar. Hatte ich auch nicht so verstanden. :)
Michael H. schrieb: > Das hat aber exakt gar nichts mit der Masse des batteriebetriebenen > Beschleunigers zu tun... Wenn in der Batterie die Energie in Form chemischer Bindungsenergie gespeichert ist, aber schon. Eigentlich ist es egal in welcher Form die Energie gespeichert ist. Entnimmt man einem Energiespeicher Energie wird er gemäß Äquivalenzprinzip leichter. Völlig egal, ob Batterie, Schwungrad, Feder, ...
Also alles klar e=mc². Wobei m, e, c, entsprechend umgestellt werden können und daher direkt ineinander umwandelbar sind: Wenn irgendwo, irgendwie eine noch so kleine Menge Energie aus einem System entfernt wird, veringert sich dessen Masse. auch wenn dies umessbar gering sein sollte. Da es in unserem Universum keine ruhende Masse gibt, wird bei jeder Veränderung des bestehenden Zustandes Materie zu Energie bzw. bei Energiezufuhr Energie zu Masse Habe ich das richtig verstanden?
Wo waren wir stehengeblieben. Die Masse nimmt mit dem Lorentz Faktor zu. Bei einem Beschleuniger haben wir Strahlstroeme von uA. Dh die Masse ist eher marginal, die Verschwerung, die hier einen hoeheren Faktor hat aendert nichts. Die umlaufende Masse wird in den Mikrogramm sein. Zur Bombe. Eine Verdoppelung der Masse bedeutet 85% Lichtgeschwindigkeit. Dann ist die chemische Wirkung, sprich die Bombe, vernachlaessigbar gegenueber der kinetischen Energie. Die Bombenwirkung verteils sich dann eh ueber eine groessere Strecke. Wenn die Bombe waehrend 1ms explodiert, dann hat die Bombe bereits 300km zurueckgelegt. dH die Wirkung geht gegen Null.
Delta Oschi schrieb: > Wo waren wir stehengeblieben. Die Masse nimmt mit dem Lorentz Faktor zu. > Bei einem Beschleuniger haben wir Strahlstroeme von uA. DORIS III am DESY HH (ein vergleichsweise kleines Synchrotron) hat hat 140mA Strahlstrom (ist aber zugegebenermaßen ein Speicherring und kein Beschleuniger). http://doris.desy.de/ > Dh die Masse ist > eher marginal, die Verschwerung, die hier einen hoeheren Faktor hat > aendert nichts. Das stimmt selbstverständlich. Im Vergleich zu Strahlungsverlusten sind diese Effekte vernachläßigbar.
Delta Oschi schrieb: > Wo waren wir stehengeblieben. Die Masse nimmt mit dem Lorentz Faktor zu. > Bei einem Beschleuniger haben wir Strahlstroeme von uA. Dh die Masse ist > eher marginal, die Verschwerung, die hier einen hoeheren Faktor hat > aendert nichts. Die umlaufende Masse wird in den Mikrogramm sein. > > Zur Bombe. Eine Verdoppelung der Masse bedeutet 85% > Lichtgeschwindigkeit. Dann ist die chemische Wirkung, sprich die Bombe, > vernachlaessigbar gegenueber der kinetischen Energie. Die Bombenwirkung > verteils sich dann eh ueber eine groessere Strecke. Wenn die Bombe > waehrend 1ms explodiert, dann hat die Bombe bereits 300km zurueckgelegt. > dH die Wirkung geht gegen Null. 1. Dass die Masse "eher marginal" ist, weiß ich auch. Doch was zeigt die Waage an (beliebig genau angenommen). Wird es mehr, weniger oder bleibt die Waage gleich. 2. Auch hier zielt es am Thema vorbei, die kinetische Energie vorzuschieben. Wer will, kann gerne statt 1 kg die Masse auf 1 ng reduzieren - an der Frage ändert sich nichts.
Michael K-punkt schrieb: > Wird es mehr, weniger oder bleibt > die Waage gleich. Im Falle eines eines abgeschlossenen Systems bleibt sie gleich. Wenn dem Energiespeicher ein Energieäquivalent von 1e-20kg für die Beschleinigung entnommen wird, so wird ein 1000kg schwerer Körper derart beschleunigt, dass seine relativistische Massenzunahme 1e-20 kg beträgt. Welcher Geschwindigkeitszunahme das entspricht, bitte ich Dich selbst auszurechnen. Eine Hand voll Elektronen werden mit der gleichen Energiemenge ebenfalls so beschleunigt, dass ihre Massenzunahme ebenfalls 10-20kg beträgt. Die erforderliche Geschwindigkeitszunahme wird enorm sein. Die Waage wird in beiden Fällen aber keine Änderung anzeigen.
J.-u. G. schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> Wird es mehr, weniger oder bleibt >> die Waage gleich. > > Im Falle eines eines abgeschlossenen Systems bleibt sie gleich. Das ganze hat mit dem Thema eines abgeschlossenen Systems doch überhaupt nichts zu tun. Wenn jemand täglich 2 Bier und 2 Bratwürste zuviel isst wird man doch auch die Frage stellen: Wird diese Person schwerer werden oder nicht? Dass die Gewichtszunahme unsers Feinschmeckers einhergeht mit der Gewichtsabnahme der geschlachteten Sauen und unter dem Strich der Planet weder leichter noch schwerer wird ist natürlich richtig - doch zur Gewichtsproblematik der Person sagt nichts aus.
Michael K-punkt schrieb: > Wenn jemand täglich 2 Bier und 2 Bratwürste zuviel isst wird man doch > auch die Frage stellen: Wird diese Person schwerer werden oder nicht? > > Dass die Gewichtszunahme unsers Feinschmeckers einhergeht mit der > Gewichtsabnahme der geschlachteten Sauen und unter dem Strich der > Planet weder leichter noch schwerer wird ist natürlich richtig - doch > zur Gewichtsproblematik der Person sagt nichts aus. Aha, also ist Energieaustausch mit der Welt außerhalb der Waage zugelassen. Diese Festlegung hatte ich bisher wohl überlesen. Bei Vernachlässigng parasitärer Effekte, wie z.B Abwärmeabfuhr der Magneten, muß die zugeführte Energie gleich der Summe aus abgestrahlter Energie (Synchrotronstrahlung) plus Zunahme der kinetischen Energie der Ladungsträger sein. Da lediglich letzterer Anteil im System verbleibt, wird es um das entsprechende Massenäquivalent schwerer.
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