Während meiner Modellbauer-Karriere lautete die Devise immer, dass man Akkus (fast) entleeren und dann voll Laden sollte. Keine halben Sachen. Bei meinen früheren Handies schien mir jeweils auch, dass die Laufzeit des Akkus am besten war, wenn man dies befolgt. Beim Smartphone geht das aber kaum. Wenn der Akku 1.5 Tage hält, so muss ich das Gerät trotz halbvollem Akku über Nacht an die Dose hängen, damit es den nächsten Tag durchhält. Ähnliches gilt für den Laptop. Ist das für die aktuellen Akkus von Smartphones und Laptops eigentlich schädlich?
P. M. schrieb: > Während meiner Modellbauer-Karriere lautete die Devise immer, dass man > Akkus (fast) entleeren und dann voll Laden sollte. Muß schon lange her sein, denn das gilt für NiCD/NiMH. Inzwischen werden auch im RC-Modellbau vorwiegend Li-Akkus eingesetzt, für die andere Prinzipien gelten. Idealerweise sollte sich der Ladezustand von Li-Akkus immer zwischen ca. 25% und 95% bewegen. Die größte Schädigung tritt im völlig entladenen Zustand ein, aber auch Volladung bis 100% bedeutet großen Streß. Manche Notebooks, z.B. die Thinkpads, erlauben sogar die Einstellung der Ladeschwellen. Bei den meisten Geräten hat man jedoch keine Wahl. Zusammengefaßt: - Akku nicht bis auf das Letzte ausnuddeln - Akku keinesfalls längere Zeit im entladenen Zustand belassen - Geräte mit voll geladenen Akkus nicht sofort wieder ans Netz anschließen, sie werden dadurch jedesmal geringfügig überladen, was die Lebensdauer verkürzt. - Li-Akkus besitzen -im Gegensatz zu NiMH- wirklich gar keinen Memoryeffekt, sie können also aus jedem Ladezustand heraus problemlos aufgeladen werden. - bei längerer Lagerung sollten Li-Akkus etwa halb voll sein, in diesem Bereich ist die chemische Zersetzung am geringsten
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