Probleme mit Patchkabelverlegung

Gast #2644480
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Hallo zusammen.

Helft mir mal bitte. Ich habe gestern ein Patchkabel (CAT7) von der im 
Keller hängenden Fritzbox zu meinem PC im ersten Stock gelegt. Nun habe 
ich immer wieder Verbindungsprobleme. Es geht und es geht mal wieder 
nicht.
Nun habe ich an Störungen gedacht!
Wie sieht es mit der Erdung des Schirms aus? Einen Seite, beide Seiten, 
oder gar nicht erden? Und eine Seite ist ja quasi schon über den PC 
geerdet, stimmt das? Oder es liegt an etwas ganz anderem, hat jemand ne 
Idee?
Hier gibt es bestimmt ein paar Spezialisten im Verlegen von Patchkabeln.

Vielen Dank.
Gast #2644484
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Wie ein anderes Kabel? Was meinst du? Ich hab nur ein Kabel, dass aus 
dem Keller kommt. Oder meinst du das von der Dose in den PC? Ja, hab ich 
schon probiert. Auch im Keller von dem Patchfeld auf die Fritzbox, das 
ist auch noch ein kurzes Kabel.

Danke für dein Antwort.
Gast #2644497
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Mann geht immer vom einfachen zum Komplizierten
-> Wackelkontakt oder falsche Belegung deiner Dosen/Patchfeld - 95% 
Wahrscheinlichkeit
-> Falsche Erdung, Störung durch Aliens - 5% Wahrscheinlichkeit
(Firma: JDCC) #2644517
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Netzwerkunterbrechung schrieb:
> Wahrscheinlichh hast du Recht, aber das mit der Erdung des Schirms weiß
> ich trotzdem noch nicht.

Ich weiß es auch nicht und meine Vernetzung geht ja auch ;)

In der Bucht habe ich öfter mal so kleine Prüfgeräte für Catx
gesehen, die helfen zumindest bei Verdrahtungsfehlern und zum
Nachsehen ob überall Durchgang ist.

Dein Problem scheint eher ein Wackelkontakt zu sein. Also mal laufen
lassen und überall wackeln.
#2644528
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Normalerweise wird nur einseitig geerdet und zwar am Patchpanel. Die 
Potentialunterschiede müßten schon ziemlich krass sein, damit sie auf 
einer TP-Installation Probleme verursachen. Solche Fehler kommen meist 
durch nicht richtig angeschlossene Dosen, vergewaltigte Kabel 
(Biegeradien zu klein, Kabel gequetscht etc.) oder zu frühe Auflösung 
der Verdrillung. Funktioniert das Netzwerk stabil, wenn du auf 100 MBit 
drosselst? Foto vom Innenleben der Dosen?
Gast #2644666
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Was liegt denn alles in dem Kabelkanal mit drin?
Wie lang ist das Kabel denn?
Schonmal mit dem Notebook neben die Box gesetzt und das Kabel normal 
getestet? Oder das Kabel durch das Treppenhaus verlegt o.ä.?
Gast #2644703
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Die Kontakte kannst Du ja mit einem Durchgangsprüfer testen (immer je 2 
Adern verbinden und am anderen Ende messen, falls Du bei 1-2 keinen 
Durchgang hast und bei 3-4 schon, dann prüfst Du noch 1-3, falls immer 
noch kein Durchgang, dann ist 1 defekt, falls Durchgang, dann ist 2 
defekt, etc)

Hast du die Stekcer selber gecrimpt oder ist das Kabel fertig mit 
Stecker geliefert worden (die sind meist beim Hersteller getestet, ich 
hatte aber auch schon da Fehler)
Gast #2644766
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>Helft mir mal bitte. Ich habe gestern ein Patchkabel (CAT7) von der im
>Keller hängenden Fritzbox zu meinem PC im ersten Stock gelegt.
Hast du ein langes Patchkabel oder Verlegekabel mit Dosen verlegt?
Gast #2644843
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Es ist ein Verlegekabel. Eine Seite Patchfeld, andere Seite Patchdose. 
Das mit dem Durchgangsprüfer hab ich schon gemacht, kein Fehlerbefund. 
Es kann natürlich sein, dass wenn ich mit dem Ohmmeter auf die Kontakte 
drücke, dass der Wackelkontakt weg ist? Hilft es was, wenn ich mit dem 
Auflegewerkzeug nochmal jeden Kontakt nachdrücke? Darf man das.

Und ich hab alles selbst verlegt.
#2644929
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Hast Du die Paarigkeit der Kabel beachtet?
1-2, 3-6, 4-5, 7-8 müssen verdrillte Adernpaare sein. Wenn Du z.B. 3-4 
und 5-6 als Adernpaare genommen hast, wird so ein einfacher 
Druchgangsmesser keinen Fehler finden, weil gleichstrommäßig alles 1:1 
durchverbunden ist. HF-mäßig ist die Verbindung aber im Eimer, weil sich 
Störungen von außen eben nicht mehr aufheben und es zudem noch zu 
Übersprechen zwischen Adernpaaren kommen kann.

fchk
Moderator Persönliche Seite #2644992
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Netzwerkunterbrechung schrieb:
> Für diesen Fall muss du aber beide Seiten gleich falsch machen, oder?

Ja, das nennt man auch einen systematischen Fehler. ;-)  Könnte
beispielsweise passieren, wenn man (in Unkenntnis der korrekten
Folge) jeweils 1-2, 3-4, 5-6, 7-8 als Paare legt.  Da Ethernet
(bis 100 Mbit/s) nur 1-2 und 3-6 benutzt, geht das schon ein wenig.

Ich würde zur Vermeidung von Erdschleifen mal den Schirm nur auf
einer von beiden Seiten erden.  Wenn eine Erdschleife das Problem
ist, dann müsste sich der Zustand eigentlich bei Benutzung eines
Laptops im Batteriebetrieb verbessern.
Gast #2645031
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Jörg Wunsch schrieb:
> Ja, das nennt man auch einen systematischen Fehler. ;-)  Könnte
> beispielsweise passieren, wenn man (in Unkenntnis der korrekten
> Folge) jeweils 1-2, 3-4, 5-6, 7-8 als Paare legt.  Da Ethernet
> (bis 100 Mbit/s) nur 1-2 und 3-6 benutzt, geht das schon ein wenig.

Genau so war das, war mein erstes Kabel das ich gemacht hatte...
Gast #2648370
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Für alle, die mir geholfen haben und es jetzt noch interessiet. Ich hab 
den Fehler gefunden!
Es war kein Verdrahtungsfehler und auch kein Erdungsproblem. Es war die 
Netzwerkdose selbst. Wenn man von vorne in die Patchdose schaut (in die 
Buchse die zu PC führt) sieht man solche Kontaktfedern (ich hoffe das 
nennt man so). Von diesen Federn war eine ziemlich nach hinten gedrückt 
und hatte daher nicht immer Kontakt. Ich habs versucht zu fotografieren, 
man sieht es aber nicht wirklich auf dem Bild. Wenn ich nun auf das 
eingesteckte Kabel drücke, dann funktioniert es einwandfrei! Ich habs 
jetzt vorerst mit Klebeband so fixiert, dass es funktioniert. Ich werde 
eine neue Dose bestellen, bzw. die alte reklamieren.

Danke nochmal an alle!

Gruß

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