Forum: Offtopic Brauche ein Mountainbike


von Mike M. (mikeii)


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Hi,

ich bräuchte um zur Uni zu fahren ein Mountainbike. Sollte aber nicht zu 
teuer sein, wenns mal wegkommt.
Ich kenne mich leider nicht zu gut aus, aber nach meiner Recherche 
scheint das:

http://www.neckermann.de/Eight%20Ball%20black%20matt/017274040-182446_00_000,de_DE,pd.html?topcgid=root

eigentlich ganz gute Komponenten zu haben.
Kann man das nehmen?
Ich will deswegen ein Mountainbike, damit man damit auch mal über etwas 
holperigeres fahren kann.
Ich will damit nix extremes machen.

Wäre nett wenn mir da jemand helfen könnte

Danke

von K. L. (trollen) Benutzerseite


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Man kauft Fahrräder (und auch viele andere Sachen was die anbieten) 
nicht im Versandkatalog sondern beim Radhändler des Vertrauens/in der 
Nähe.

von Mike M. (mikeii)


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Warum genau, wie gesagt bin nicht so fit

von B. R. (benchos)


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Für das Geld bekommt man grad mal eine sinnige Federgabel!

von K. L. (trollen) Benutzerseite


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Damit man nicht auf gut Glück kauft?
Damit man das Fahrraud vorm Kauf auch gründlich testet?
Damit es dir beim fahren auch angenehm ist?

Ein Auto würdest du auch nicht aus dem Katalog bestellen. Das willst du 
auch vorher probefahren und überprüfen.

von Mike M. (mikeii)


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Stimmt da ist was dran...

von El Patron B. (bastihh)


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B. R. schrieb:
> Für das Geld bekommt man grad mal eine sinnige Federgabel!

Die Leute die ständig diese Sprüche bringen, sind auch diejenigen die 
sich Querbeet durch alle Halbleiterhersteller schnorren.

Das die Leute nicht einmal die Kirche im Dorfe lassen können....

Zeig mir ein Durchschnittsverdiener, der es sich leisten kann sich ein 
Drahtesel für 1,5k€ zu kaufen...

Manche haben den Knall eben nicht gehört.

Btw. Mit 12 hab ich zum BDay ein Fahhrad bekommen. Hat damals noch 149 
DM gekostet.. Bei MiniMal (Heute REWE). Das Ding ist vor ca. 2 Jahren 
bei eBay gelandet und hat noch 60 Tacken gebracht.

Um eines Draufzusetzen: Das Ding hab ich als absolut funktionstüchtig 
versteigert. Bis zu dem Zeitpunkt habe ich das Fahrrad fast täglich 
benutzt. Mal mehr mal weniger und bis auf kleinere Reparaturen hatte das 
Teil rein garnichts!

Nun können sich die Leute heulend mit Ihrem > 1000€ Kettler-Alu-Rad ins 
Bettchen legen...

von Harald W. (wilhelms)


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Mike Mike schrieb:
> Hi,
>
> ich bräuchte um zur Uni zu fahren ein Mountainbike.

Aha, liegt Deine Uni im Hochgebirge und ist nur über unbefestigte
Straßen zu erreichen?
Gruss
Harald

von Mike M. (mikeii)


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Zufällig gibt es bei uns einige Wege neben Flüsse bzw. Waldwege, mit 
denen man die andere Stadt schneller erreicht. Mit dem Omafahrrad fährt 
sich das nunmal nicht so doll. Man fährt außerdem nicht immer auf der 
schönen Strasse...

von Mike M. (mikeii)


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Ne aber jetzt mal nochmal. Ich brauche kein Profifahrrad.
Ich fahr auch kein 7er BMW oder Porsche. Was ist denn an dem Fahrrad 
auszusetzen, außer, dass ich es nicht probefahre?

Ich hatte selber schon zwei Baumarktfahrräder, die waren zwar nix 
besonderes, ständig was kaputt gegangen, aber zum fahren waren die ok 
für mich.

von Michael K. (charles_b)


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28-er Damenrad mit 7-Gang-Rücktritt für 199 DM gekauft. JAhrelang 
gefahren, Kindersitze hintendrauf.

Gangschaltung hackelig, Mäntel abgefahren, für 50 Euro weitergegeben - 
was will ich mehr?

Im Haushalt haben wir 3 Räder vom Praktiker, die es für 99 Euro mal gab 
(pro Fahrrad!).

Meine Frau nutzt das Teil um in die Schule zu fahren, da wäre alles 
teurere schwachsinn. Der Kilometerzähle machte bei 4000 km die Grätsche.

Im wesentlichen gab es keine Probleme, die man nicht auch mit teuren 
Rädern hätte haben können:

ABER: Früher (und manche Leute heute noch) fuhr man vorsichtig, jagte 
das Teil nicht die Bordsteinkanten hinauf und die Rolltreppen hinunter. 
Da hielt auch ein einfaches Rad ewig.

Heute muss sich aber jeder von der Aiger Nordwand mit dem Mountain-Bike 
hinabstürzen und man hat Spezialteile allenthalben, die aus der Formel 1 
kommen und den Preis schrill nach oben treiben.

Letzer Firlefanz meines Schwagers: ein Mountain-Bike mit 29!-Zoll-Reifen 
- weil die größeren Reifen die Unebenheiten besser wegstecken...

von Guido C. (guidoanalog)


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Hallo Mike,

Mike Mike schrieb:
> ich bräuchte um zur Uni zu fahren ein Mountainbike

Mike Mike schrieb:
> Was ist denn an dem Fahrrad
> auszusetzen, außer, dass ich es nicht probefahre?

Für diesen Anwendungszweck würde ich mir Fahrrad mit Schutzblechen für 
Vorder- und Hinterrad kaufen. Du kannst Diese natürlich auch nachrüsten.

Just my 2 Cent
Guido

von Michael K. (charles_b)


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Guido C. schrieb:
> Hallo Mike,
>
> Mike Mike schrieb:
>> ich bräuchte um zur Uni zu fahren ein Mountainbike
>
> Mike Mike schrieb:
>> Was ist denn an dem Fahrrad
>> auszusetzen, außer, dass ich es nicht probefahre?
>
> Für diesen Anwendungszweck würde ich mir Fahrrad mit Schutzblechen für
> Vorder- und Hinterrad kaufen. Du kannst Diese natürlich auch nachrüsten.
>
> Just my 2 Cent
> Guido

So ist es. Man sollte das Rad auch danach aussuchen, wo man es parken 
und abschließen kann.....

von Mike M. (mikeii)


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Das verstehe ich nicht ganz

>>So ist es. Man sollte das Rad auch danach aussuchen, wo man es parken
>>und abschließen kann.....

Wie meinst du das?

von Anna N. (anna_n)


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Als gelegentlicher Radfahrer seit erst wieder 1,5 Jahren und Besitzer 
von zwei Rädern mal ein paar Worte dazu.

Ich verfüge über ein Stevens X6 Crossrad, neu gekauft für 700,- Euro 
sowie ein wideraufgebautes Mountainbike, welches vermutliche mal ein 
klein wenig besser war, wie das im Eingangspost verlinkte.

Nun: für mich hat sich als universelleres Gefährt das Crossrad 
etabliert. Das Mountainbike nutze ich praktisch nur, wenn ich die Art 
von Strecken fahre, bei denen ich im Zweifel mit den Füßen 
schnellstmöglich am Boden sein möchte, um schlimmeres zu vermeiden.

Das Mountainbike kann auf den alltäglichen Strecken höchstens mal bei 
sehr grobem Schotter punkten, denn dafür können die Reifen gar nicht 
breit genug sein ...
Ansonsten ist man mit einem schlanken 28"-Rad, welches man zudem meist 
mit höherer Rahmengröße fährt, deutlich zügiger bzw. mit weniger 
Kraftaufwand unterwegs. Und ja - auch über Waldwege.


Thema Federgabel: Ein Federgabel bringt Masse mit sich. Dieser Nachteil 
muss irgendwie durch den Comfort wieder aufgebhoben werden, was aber bei 
den billigsten Federgabeln nicht wirklich zutrifft. So um die 100,- Euro 
darf ein "Einsteigermodell", was für den Normalnutzer absolut ausreicht 
schon kosten. Klar, dass die nicht an 300,- Euro - Rädern verbaut sind.
Bei Billigsträdern tut man gut daran, ganz auf die Federgabel zu 
verzichten. Das wird es aber wiederum kaum noch so zu kaufen geben.


Schaltung: Schaltungskomponenten kommen oft von Shimano oder SRAM. Eine 
Übersicht über die Shimano-Serien gibt es z.B. hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Shimano
Und an der Stelle wird auch vom Hersteller sehr gerne getrickst. Da wird 
Werbung mit einem Schaltwerk der Klasse "Deore XT" gemacht und der Rest 
ist schon fast als Schund zu bezeichnen. Zu einer gut und dauerhaft 
funktionierenden Schaltung gehören jedoch nicht nur das Schaltwerk, 
sondern auch Umwerfer, Schalthebel und nicht zuletzt die Zahnkränze.
"Seriöse" Hersteller verbauen oftmals bei allen genannten Teilen 
Komponeneten der gleichen Klasse.

Bremsen: Neumodische Hydraulik-Scheibenbremsen kannst du die sparen. Die 
Teile wiegen nur mehr, sind fehleranfälliger und nicht zuletzt teurer.
Mit guten, herkömmlichen V-Brakes bremst es sich unter Normalbedingungen 
kein Stück schlechter.

Sonstiges: Und noch wesentlich mehr Komponenten wirken sich nicht 
unerheblich auf Sicherheit und Haltbarkeit aus. Aber auf jedes Detail 
einzugehen ginge hier wohl zu weit.


Persönliches Fazit:

Deore XT(R), Federgabeln für 300,- Euro etc. ist eher was für Extreme, 
die Meisten brauchen das absolut nicht.

Das glatte Gegenteil wie Shimano Alivio oder gar Altus macht schon 
insofern wenig Spaß, da sich die Komponenten, wenn sie mal halbwegs 
gefordert werden, schneller wieder verstellen können etc.

Mit unseren Crossrädern, welche von Schaltungskomponenten über 
Bremskomponenten bis hin zu Kurbel und Radnaben mit Teilen der Shimano 
Deore - Serie ausgestattet ist, sind wir sehr zufrieden. Ich denke das 
ist für jemanden, der im Schnitt vielleicht 1200 km (Gelegenheitsfahrer, 
KFZ vorhanden) im Jahr runterreißt auch eine guter Kompromiss, mit dem 
man einige Jahre bei geringem Verschleiß glücklich werden kann.


Nun noch einmal zum Unirad:
Da mein Bruder sich kürzlich ein neues Rad kaufen wollte, weiss ich, 
dass man für ein vernünftiges Rad für andauernden Spaß zur Zeit gut und 
gerne mal 750,- Euro anlegen darf. Ist natürlich jetzt nicht gerade 
wenig für die meisten (angehenden) Studenten.
Bevor man sich jetzt aber so eine Neckermanngurke krallt lohnt es sich 
vielleicht mal auf dem Gebrauchtmarkt umzusehen. Da kann man sogar mit 
200,- Euro (Kauf von privat) durchaus schon recht weit kommen. Man 
sollte halt schon ungefähr wissen, was man tut.

Zu beachten wäre neben qualitativen Anforderungen auch, dass die 
Rahmengröße stimmt. Schutzbleche sind bei Waldwegen, wenn es vorher 
geregnet hat, auch nicht die schlechteste Idee. Beleuchtung per 
Dynamoantrieb ist für den Straßenverkehr vorgeschrieben, genauso wie 
diverse Reflektoren. Kann man aber auch ignoriern und Akkubetriebene 
Leuchten anbringen - aber ich will dir ja keine illegalen Sachen 
einreden :)

Eventuell wäre nach dem Gebrauchtkauf über einen neuen Lenker 
nachzudenken, gerade bei äteren Alulenkern. Denn ein Bruch des Selben 
könnte gerne mal gefährlichen bis lebensgefährlich werden. Bei 45 km/h 
die man selbst ohne zu treten bergab schnell mal draufbekommen kann, 
möchte ich mich jedenfalls nicht um´s nächste Stahlgeländer wickeln, 
weil beim Bremsen und damit der Abstützlast auf dem Lenker das Material 
nachgibt. Aber das nur vom Hörensagen ...

Und nach dem Gebrauchtkauf:

Wenn der Verkäufer nicht gerade frisch gewartet hat, um einen höheren 
Preis zu erzielen, ist oft die Schaltung nachzustellen, manchmal auch 
die Bremsen (ggf. Bremsbelagstausch) und es mag auch vorkommen, dass 
Speichen nachgespannt werden müssen.

Je nach handwerklichem Geschick kann man einiges davon bis hin zu Allem 
selber machen. Ein Fahrrad ist kein Hexenwerk, dennoch würde ich mir bei 
den ersten Versuchen mal den Nachmittag freihalten :)

Übrigens gibt es dieses Jahr bestimmt wieder bei Lidel den 
Fahrradmontageständer, der war gar nicht mal so schlecht für etwa 20 - 
25 Euro. Spart viel Nerven gegenüber Rad auf dem Kopf ...

von Michael K. (charles_b)


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Mike Mike schrieb:
> Das verstehe ich nicht ganz
>
>>>So ist es. Man sollte das Rad auch danach aussuchen, wo man es parken
>>>und abschließen kann.....
>
> Wie meinst du das?

Was fängst du mit einem 6000-Euro-Rad an, welches du nicht an der 
U-Bahn-Station stehen lassen kannst, weil es sonst garantiert geklaut 
wird?

Es gilt quasi der Massenerhaltungssatz: Gewicht von Rad und Gewicht vom 
erforderlichen Schloss addieren sich immer zum gleichen Wert.

von LuXXuS 9. (aichn)


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Michael K-punkt schrieb:
> Gewicht von Rad und Gewicht vom
> erforderlichen Schloss addieren sich immer zum gleichen Wert.

Den find ich gut ;-)

von Jeffrey L. (the_dude)


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Für den Stadtverkehr reicht das doch allemal.
Der Rahmen wird dir schon nicht brechen wenn du über einen Randstein 
fährst.
Was bei solchen billigen Fahrrädern gerne kaputt geht sind die 
Schaltwerke vorne am Lenker, entweder bricht mit der Zeit irgendein 
Kunststoffteil oder das im Schaltwerk enthaltene Fett wird harzig.

Es kam auch schon vor dass die Trettkurbel bricht oder die Federgabel 
rostet (in der Gabel sind Elastomere, kein Öl, sie kann also nicht 
auslaufen.)

Aber nichts, was man nicht mit wenig Geld wieder richten könnte.
Ins Gelände würde ich mit diesem rad aber nicht, höchste für eine kurze 
Radtour mit der Freundin onhe sportliche Beanspruchung.
...zumindest nicht für das Rad ;-)


Wieo kaufst Du Dir für den Stadteinsatz nicht ein Trekingrad mit 
Schutzblech und Licht!?

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Ein wichtiges Kriterium ist, daß das Rad "passt". Und da spielen mehr 
Parameter eine Rolle, als sich schlicht in der Rahmenhöhe ausdrücken 
lassen.

Das Verwenden einer längeren Sattelstütze erhöht nicht die 
Fahrstabilität.

Ansonsten spricht gegen das Sportgerät im ersten Beitrag, daß man es 
nicht im Straßenverkehr bewegen darf.

Da ist kein Licht dran.

Ein Rad ohne Nabendynamo aber sollte man einfach nicht anschaffen. 
Akkufunzeln zum Anklemmen sind a) nicht zulässig und b) unzuverlässig - 
denn der Akku ist i.d.R. genau dann leer, wenn es drauf ankommt.

Licht aber ist viel wichtiger als eine Federgabel. Die Federgabel hilft 
weder beim Sehen noch beim Gesehenwerden.

Außerdem sind Fahrräder ohne Schutzbleche kein Verkehrsmittel - bereits 
bei leichtem Regen wird man total zugesaut.

Der fehlende Gepäckträger ist auch unpraktisch; ein Rucksack mag zwar 
"hip" aussehen, fördert aber nicht den Gesundheitszustand des Rückens.

von K. L. (trollen) Benutzerseite


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Ein Rad ohne Nabendynamo aber sollte man einfach nicht anschaffen.

*zustimm
Auch kein Seitenläuferdynamo (was habe ich diese Dinger gehasst). Mit 
einem Nabendynamo wirst du viel Freude haben. Der funktioniert immer 
zuverlässig und lässt sich unterm fahren mit einem kleinen Schalter 
einschalten.

von Thomas D. (thomasderbastler)


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von Michael K. (charles_b)


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Jeffrey Lebowski schrieb:

>
> Wieo kaufst Du Dir für den Stadteinsatz nicht ein Trekingrad mit
> Schutzblech und Licht!?

Wollte ich grad anmerken. Jeder Kinderlöffel darf nur in den Handel, 
wenn eine deutschsprachige Gebrauchsanleitung dabei ist.

Aber Räder werden heute oft ohne Schutzbleche und vor allem ohne Licht 
verkauft.

Als ob die Leute die Räder nur für Tagesausflüge auf Privatgelände 
hernehmen würde. Ich bin dafür, dass JEDES Rad ne anständige Beleuchtung 
hat - und zwar von Anfang an. Ich hab schon zu viele Radler erlebt, die 
in stockfinsterer Nacht mit schwarzer Kleidung meinen, alle würden sie 
schon von weitem erkennen.

Dass man über die nach wie vor bestehende Dynamo-Pflicht den Kopf 
schüttel kann mag natürlich auf einem anderen Blatt stehen.

von Uhu U. (uhu)


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Michael K-punkt schrieb:
> Dass man über die nach wie vor bestehende Dynamo-Pflicht den Kopf
> schüttel kann mag natürlich auf einem anderen Blatt stehen.

Nein, die finde ich sehr vernünftig. Eine Lichtanlage muß zuverlässig 
funktionieren und das tut sie nun mal mit Batterien nicht.

von Jeffrey L. (the_dude)


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wobei das Wort "zuverlässig" auch erst in Verbindung mit einem 
Nabendynamo benützt werden sollte.

Was habe ich schon über die alten Klemmdynamos geschimpft, beim Fahrrad 
meiner Mutter ist der Klemmdynamo mal nach unten gerutscht und schlitzte 
dann mit der oberen Kante der Laufrolle den Mantel auf!

Ein gutes Battielicht mit Ladezustandsanzeige (eine rote LED 
signalisiert dass die Lampe noch max. 1h Restleuchtdauer hat) ist 
allemal besser als ein gammeliger Klemmdynamo.

von Uhu U. (uhu)


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Jeffrey Lebowski schrieb:
> Was habe ich schon über die alten Klemmdynamos geschimpft, beim Fahrrad
> meiner Mutter ist der Klemmdynamo mal nach unten gerutscht und schlitzte
> dann mit der oberen Kante der Laufrolle den Mantel auf!

Mir ist in meiner Jugend mal einer ins Vorderad gekommen, weil sich die 
Verschraubung an der Gabel gelockert hatte. Es war auf einer 
abschüssigen Kopfsteinpflasterstrecke, es fing vorne an zu rumpeln, ich 
bin in die Eisen gestiegen und bevor ich stand, war das Vorderrad 
blockiert. Ich flog vorne rüber und machte mitsamt Fahrrad einen Salto 
vorwärts.

Das Radl stand mit den Rädern nach oben und ich auf den Füßen - ich 
hatte die Wochen davor sehr ausgibig Saltos vom 1m-Brett im Schwimmbad 
geübt.

Die Vordergabel war nach dem Vorfall 5 cm nach hinten gebogen...

Die Gabel wurde mit einem alten Wasserrohr wieder vorgebogen und der 
Dynamo hinten anmontiert. Nur die Felge war reif für den Schrott.

von Harald W. (wilhelms)


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Thomas der Bastler schrieb:
> 
http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/Teuerstes-Elektro-Fahrrad-der-Welt-kommt-aus-Regensburg;art1172,8196

Ein solches "Gerät" würde ich nicht Fahrrad, sondern Motorrad nennen.
Auch die etwas billigeren Versionen, die in D als "Power-Pedelecs"
angeboten werden, sollte man, je nach Leistung, Mofa oder Moped
nennen. Damit müssten diese dann auch automatisch den für diese
Fahrzeugtypen geltenden Bestimmungen bezüglich Helmpflicht, Kennzeichen
usw. entsprechen.
Gruss
Harald
PS: Wenn man für echte Pedelecs Helme vorschreiben will, sollte
man die gleiche Helmpflicht auch für alle Fußgänger vorschreiben.
Schliesslich können auch unsportliche Fußgänger kurzzeitig eine
Geschwindigkeit von > 24 km/h erreichen.

von K. L. (trollen) Benutzerseite


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Harald Wilhelms schrieb:
> Schliesslich können auch unsportliche Fußgänger kurzzeitig eine
> Geschwindigkeit von > 24 km/h erreichen.

Ja wenn sie vom Auto getroffen wurden :D

von j. c. (jesuschristus)


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Ach herrje, geh in den Laden und kauf ein Bike, was sich für die Straße 
eignet. Am besten ohne Schnulli. Selbst ne Federgabel ist kein Muss. 
Dann ist das Ding leicht, mit schmalen schnellen Reifen für die Stadt, 
vernünftigen Schutzblechen, dass Du nicht wie ein Schwein in der Uni 
ankommst, wenns mal regent und mit ordentlicher Haltbarkeit.
Ich habe den Fehler einmal gemacht bei ALDI ein Rad zu kaufen, mach ich 
nie wieder. Lieber zum Händler meines Vertrauens und ein Rad mit etwas 
weniger Luxus für den gleichen Preis. Versand, Baumarkt und Discounter 
sind absolute Scheiße für den Fahrradkauf, das Zeug taugt gar nix.

von Michael K. (charles_b)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>> Dass man über die nach wie vor bestehende Dynamo-Pflicht den Kopf
>> schüttel kann mag natürlich auf einem anderen Blatt stehen.
>
> Nein, die finde ich sehr vernünftig. Eine Lichtanlage muß zuverlässig
> funktionieren und das tut sie nun mal mit Batterien nicht.

Die Zuverlässigkeit kann ich nur unterstützen. Und bisher waren 
Batterieleuchten auch oft einfach "leer" und nix wars mehr mit Licht.

Insofern bietet eine LED-basierte Lösung schon deutlich mehr Reserven. 
Insgesamt hat sich auch die Akkutechnik verbessert, so dass ich die 
Dynamovorschrift schon etwas überholt finde.

Die klassischen Reibrad-Dynamos sind allerdings auch nicht der Quell der 
Zuverlässigkeit. Von der Montage mal abgesehen: Bei Schneematsch rutscht 
das Teil einfach durch. Und bei meinen dünnen Rennradreifen musste ich 
feststellen, dass die scharfen Kanten den ganzen Seitengummi 
weggefressen hatten.

Insofern kann so etwas auch ein Risiko sein. Die erwähnten Nabendynamos 
sind hier das Mittel der Wahl. Vorschrift für solche Dynamos? Wäre 
sinnvoll!

Allerdings kostet ein Vorderrad mit Nabe schon fast so viel wie die 
Billig-Räder, die wir jetzt haben - daher hab ich noch nicht 
zugeschlagen.
Zumal man ja dann auch neue Lampen braucht, oder?

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Michael K-punkt schrieb:
> Zumal man ja dann auch neue Lampen braucht, oder?

Wieso? 6V sind 6V. Natürlich sind neue Lampen sinnvoll, wenn die alten 
irgendwelche trüben Funzeln sind, aber zwingend erforderlich sind sie 
nicht.

Empfehlenswert ist die hier:
http://www.bumm.de/produkte/dynamo-scheinwerfer/lumotec-iq-cyo.html
... aber die kostet so viel, daß man sich zum Preisraussuchen besser 
hinsetzt.

von Michael K. (charles_b)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:

> Wieso? 6V sind 6V. Natürlich sind neue Lampen sinnvoll, wenn die alten
> irgendwelche trüben Funzeln sind, aber zwingend erforderlich sind sie
> nicht.

Danke für den Tipp.

> Empfehlenswert ist die hier:
> http://www.bumm.de/produkte/dynamo-scheinwerfer/lumotec-iq-cyo.html
> ... aber die kostet so viel, daß man sich zum Preisraussuchen besser
> hinsetzt.

Uff, nen knappe Hunni für ne Vorderradfunzel....

Aktuell habe ich zwar den Dynamo an meinem Rennrad (welches aber weniger 
als 10 kg wiegt) und zusätzlich ne 10-Euro-LED-Lampe vom Conrad vorne 
und ein LED-Rückstrahlerlicht für rund 8 Euro hinten. Die LED ist 
richtig hell.

von j. c. (jesuschristus)


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Quatsch, Dynamo brauchst Du nicht. Ordentliche Stecklampen (die von 
Trelock kann ich empfehlen) und gut ist. Wenn die Bullen meckern-- pff, 
drauf g'schissn! Dynamo und Co. machen nur Ärger, kosten Geld, wiegen 
wertvolle Gramm und sind mit den Drähten und Lampen immer ein 
Ansatzpunkt für Vandalismus.
Ich fahre seit Jahren nur mit Stecklicht, meine zwei besten Kumpels 
sogar nur mit solchen Mini-Blinklichtern und keinem von uns ist jeh was 
passiert oder es hat die Polizei gemeckert.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Michael K-punkt schrieb:
> Vorderradfunzel

"Funzel" trifft es hier nicht. Das Ding ist so hell, daß man sich 
Gedanken um korrekte Einstellung machen sollte, um den Gegenverkehr 
nicht zu blenden.

von A. R. (aandi)


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Dieses Teil ist eben was für Könner, mit nem billigen aldisteckgefunzel 
kann jeder herumfahren.
Ich fahre seit Jahrzehnten mit nem schnöden Dynamo, das reicht mir und 
ich
find das auch die umweltfreundlichste Variante.
In der Stadt finde ich ein 26Zoll Rad wendiger, mit Nabenschaltung, 
reicht völlig, wofür so ein MTB?

von Uhu U. (uhu)


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Michael K-punkt schrieb:
> Insofern bietet eine LED-basierte Lösung schon deutlich mehr Reserven.

In Sachen Zuverlässigkeit und Helligkeit auf jeden Fall, aber Strom 
ziehen sie genauso viel, wie die ollen Halogenfunzeln.

j. c. schrieb:
> sogar nur mit solchen Mini-Blinklichtern und keinem von uns ist jeh was

Zu den Blinklichtern: ich halte die Dinger für gemeingefählich, weil man 
die Entfernung zu so einer Blinkfunzel nicht einschätzen kann.

Mir fiel das vor einiger Zeit auf, als ein Jogger mit so einem Ding auf 
einem Rad+Fußweg an einem Fluß unterwegs war und ich mir einfach kein 
klares Bild machen konnte, wo der Kerl gerade ist, bis ich ihn fast 
eingeholt hatte.

Als zusätzliches Warnlicht zu einem vorschriftsmäßigen Rücklicht mögen 
sie gehen.

A. R. schrieb:
> mit nem billigen aldisteckgefunzel kann jeder herumfahren.

Deutsheß Sprach, shwereß Sprach...

von Mike M. (mikeii)


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Also erstmal danke für die Tipps.
Ich werde mal in einen Fahrradladen gehen, wobei mir schon vor den 
Preisen graut.
Am Sonntag gabs bei uns Fahrradversteigerungen, hab ich natürlich 
verpasst.

Naja mal sehen, aber auf jedenfall Danke fürs Kaufhausfahrradabraten ;)

von Warren S. (jcdenton)


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Wenn man sich auskennt, kann man auch ein Rad im Internet kaufen. Dazu 
sollte man aber wissen welche Rahmenhöhe man möchte, und welche 
Geometrie man gerne hätte. Wenn man sich da halbwegs im Klaren ist, und 
man den "Service" am Rad auch selbst machen kann, dann spricht nix gegen 
ein Internetrad.

Wenn du beim Händler ein neues Rad kaufst, macht der nach 500km 
normalerweise kostenlos einen Service. Dazu gehört z.B. das 
Nachzentrieren der Laufräder, weil die sich erst nochmal setzen (es sei 
denn sie wurden gut gebaut, was bei günstigen selten der Fall ist). 
Dafür braucht man etwas Erfahrung und ein Zentrierständer wäre 
hilfreich. Eher schlecht für Laien selbst zu machen.
Dann geht man normal auch einmal ums Rad und zieht alle Schrauben nach, 
stellt die Schaltung nach falls nötig, etc.

Son Service machen die meisten Händler ungern oder nur gegen Bares für 
Internet-Versenderbikes.

An dem Neckermann-Rad wäre mir zuviel no-name Zeug dran.

www.pepperbikes.de hat günstige Räder die qualitätstechnisch so an der 
sinnvollen Untergrenze sind. Noch billiger, und das Rad ist nicht mehr 
wirklich haltbar. Da ist nix besonderes dran, aber durchweg vernünftige 
Qualität - kann man jahrelang fahren, auch Fahrrad-Enthusiasten mit 
3000€ Rädern im Keller kaufen sowas als Zweitrad für die Stadt. Werden 
auch regelmäßig als "gut" getestet.

Für die Stadt würde ich mir einen Crosser mit Starrgabel kaufen. Die 
billigen Federgabeln taugen sowieso nix, und der steckt auch leichtes 
Gelände/miese Straßen locker weg. Man kann mit einem Crosser wunderbar 
durch den Wald hacken, oft schneller als mit einem MTB (besonders wenn 
vollgefedert ;) Federung schluckt immer Kraft, und wenn man sie nicht 
braucht, lässt man sie besser weg. Irgendwer muss ja die Kraft 
aufbringen die die Federung zusammendrückt, und das bist du. Das man 
heute an jedes MTB, jedes Trekkingrad und nu schon an die Crosser 
Federgabeln klebt, ist son Marketing-Trend. Sinnvoll ist das selten.
MTB ist was für schweres Gelände, und auf der Straße unnötig träge 
unterwegs. Würde ich mir nicht mehr antun.

von Alexander H. (ill_son)


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Hab mir auch gerade 'nen Crosser aufgebaut. Damit machst Du nichts 
verkehrt, wenn Du ab und zu mal durch den Wald musst. Schau Dir mal an, 
wo die mit den Kisten bei Wettkämpfen überall langfahren. Mountainbike 
ist wirklich was für den Berg. Allerdings sind Crossräder nicht für 500€ 
zu haben und auch nichts, was man mal eben guten Gewissens irgendwo 
stundenlang stehen lässt. Für Kinobesuche und dergleichn habe ich ein 
richtig schäbiges Rad. Damit kann man auch durch den Wald fahren. Meine 
teuren Räder befinden sich entweder unter meinem Hintern oder sind 
weggeschlossen. Alles andere ist mir aus Erfahrung mittlerweile zu heiß.
Ach ja, früher war ich auch mit Batterielampen unterwegs. Aber es ist 
wirklich so, wie einige schon geschrieben haben: Wenn Du sie brauchst, 
ist der Akku leer. Hab mir für mein schickes Rad 'ne Lichtanlage von SON 
gegönnt, möchte ich nicht mehr missen.

Grüße...

von Warren S. (jcdenton)


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Nja, bei pepper kriegt man für 500€ ne menge Crossrad: 
http://www.pepperbikes.de/cross.html

Am Black Pepper ist durchgängig Deore dran, für 549€. Da kann man nicht 
meckern.

Wenn man Licht möchte, hm. Man bekommt für 40€ komplette Vorderräder mit 
günstigen Shimano Nabendynamos drin. Würde ich jedem Seitenläufer und 
Akkulicht vorziehen, vor allem am Alltagsrad. SON ist schick, aber am 
~500€ Rad deplaziert.

von j. c. (jesuschristus)


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Also ich kann das mit leeren Akkus nicht bestätigen. Die Leuchte von 
Trelock, die ich habe, zieht nominal 1 Watt. Die Helligkeit ist 
ausgezeichnet, der Lichtkegel klar abgegrenzt und es blendet niemanden. 
Noch dazu strahlt sie etwas zur Seite, damit man auch seitlich gesehen 
wird.
Drin sind 4 Low-Self-Discharge Eneloops. Die haben zusammen 4 * 1,2 V * 
2Ah = 9,6 Wh. Sprich, die Lampe hält gut 9 Stunden. Das sind für mich 30 
Heimfahrten am Abend, bis die mal geladen werden müssen. Also ca. alle 
zwei Monate. Und wenn der Akku leer wird, sieht man ein leichtes 
Flackern und kann dann noch ne halbe Stunde fahren. Das reicht mir an 
Sicherheit, und niemand hält einen davon ab, einen Satz Ersatzakkus im 
Rucksack zu haben.
Nabendynamo etc. ist zwar nett, aber teuer, Diebstahlanreiz (gerade 
SON), vandalismusanziehend durch die festen Leuchten und man braucht 
schlicht und einfach mehr Kraft zum Treten. Auch wenn es wenig ist. Und 
ob am 110 Watt oder 120 Watt tritt, das merke ich schon.

von J.-u. G. (juwe)


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j. c. schrieb:
> Und
> ob am 110 Watt oder 120 Watt tritt, das merke ich schon.

Haben die Nabendynamos tasächlich so einen schlechten Wirkungsgrad?

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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j. c. schrieb:
> Also ich kann das mit leeren Akkus nicht bestätigen.

Dann stell Dich einfach mal an eine von vielen Radfahrern abends 
genutzte Straße und sieh Dir die trüben Funzeln an, die Dir da 
entgegenblinzeln. Wenn Du es schaffst, Deine Akkus immer schön 
aufgeladen zu halten, ist das ja nett, aber das bekommen andere ganz 
offensichtlich nicht hin, und deswegen ist es mehr als sinnvoll, daß der 
Unfug verboten bleibt.

von Anna N. (anna_n)


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>Wenn Du es schaffst, Deine Akkus immer schön
>aufgeladen zu halten, ist das ja nett, aber das bekommen andere ganz
>offensichtlich nicht hin, ...

Deshalb muss man aber Anderen auch nicht von vornherein die Fähigkeit 
absprechen, das hinzubekommen.
Seit den (auch preiswert verfügbaren) 1W LED-Strahlern mit 4xAA, die 
zudem, wenn sie für zumindest Rennräder zugelassen sein wollen, in 
irgeneiner Form eine "Battery Low"-Anzeige besitzen, lässt sich das 
schon handeln.

von Alexander H. (ill_son)


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>Nja, bei pepper kriegt man für 500€ ne menge Crossrad
Wir sollten über die Definition von Crossrad reden. Wenn ich Crosser 
schreibe, meine ich Cyclocross, also sowas hier:

http://www.colonelsbikes.com/jpegs/GalleryPicts/SurlyCross.jpg

Und da kostet allein das Rahmenset 350€ aufwärts.

>SON ist schick, aber am ~500€ Rad deplaziert.
Ich wollte ja nur sagen, dass ich mir das an mein gutes Rad gebaut habe, 
das allerdings deutlich über 500€ gekostet hat, und es nicht mehr missen 
möchte, weil Sorglospaket und hüsch obendrein. Ich muss allerdings 
dazusagen, dass ich beim Rad nicht so auf das Geld schaue, weil es mein 
Hobby und einziges Verkehrmittel ist, mal abgesehen von gelegentlichen 
Zugfahrten. Aber selbst die 100km zu den Schwiegereltern fährt Sie mit 
der Bahn und ich mit dem Rad.

>und man braucht schlicht und einfach mehr Kraft zum Treten
Ich behaupte, bei einem guten Dynamo - und der kostet nun mal nicht 30€ 
- merkst Du es (fast) nicht, ob er ein- oder ausgeschaltet ist. Die 
teueren Dynamos kommen vom Leerlaufwiderstand an normale Vorderradnaben 
ran und auch eingeschaltet sind sie leichtgängig.

Grüße...

PS.: Aus oben genannten Gründen finde ich es übriges schön, dass es hier 
im Offtopic endlich mal eine lebhaften Fahrrad-Thread gibt.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Anna N. schrieb:
> Deshalb muss man aber Anderen auch nicht von vornherein die Fähigkeit
> absprechen, das hinzubekommen.

Die Realität spricht da anderes: Sieh Dir die trüben Funzeln an, die da 
benutzt werden. Ganz offensichtlich ist die Fähigkeit nicht vorhanden.


j. c. schrieb:
> und man braucht schlicht und einfach mehr Kraft zum Treten.

Das sind 3 Watt. Das merkst Du nicht. Wirklich nicht.

von Läubi .. (laeubi) Benutzerseite


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Michael K-punkt schrieb:
> Allerdings kostet ein Vorderrad mit Nabe schon fast so viel wie die
> Billig-Räder, die wir jetzt haben - daher hab ich noch nicht
> zugeschlagen.
> Zumal man ja dann auch neue Lampen braucht, oder?

Also ich bin auch hell auf begeistert vom Nabendynamo, funktioniert, und 
merken tut man das auch kaum das der mitläuft.

Habe allerdings die original Halogenlampe gegen eine LED getauscht 
(~20€) die ist einerseits heller, und die alte brannte ständig die 
Birnchen durch, bisher (> 1 Jahr) kein Problem mehr mit der Lampe 
gehabt.

von Michael K. (charles_b)


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j. c. schrieb:
> Quatsch, Dynamo brauchst Du nicht. Ordentliche Stecklampen (die von
> Trelock kann ich empfehlen) und gut ist. Wenn die Bullen meckern-- pff,
> drauf g'schissn!

1. Das G´schissn mag sich dann etwas kompliziert darstellen, wenn du 
ohne die vorgeschriebene Beleuchtung nachts über den Haufen gefahren 
wirst und sich die Versicherung weigert, die behindertengerechte 
Toilette bei dir einzubauen...


> Dynamo und Co. machen nur Ärger, kosten Geld, wiegen
> wertvolle Gramm und sind mit den Drähten und Lampen immer ein
> Ansatzpunkt für Vandalismus.

...ebenso verhält es sich mit Helmen, Sicherheitsgurten, Airbags und 
ABS-Steuergeräten: Kostet nur Sprit und wenn du keinen Unfall hast 
bringen sie rein gar nichts.

> Ich fahre seit Jahren nur mit Stecklicht, meine zwei besten Kumpels
> sogar nur mit solchen Mini-Blinklichtern und keinem von uns ist jeh was
> passiert oder es hat die Polizei gemeckert.

Einzelbeispiele sind für statistische Argumentationen wenig brauchbar.

von Michael K. (charles_b)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>> Insofern bietet eine LED-basierte Lösung schon deutlich mehr Reserven.
>
> In Sachen Zuverlässigkeit und Helligkeit auf jeden Fall, aber Strom
> ziehen sie genauso viel, wie die ollen Halogenfunzeln.
>
Ich würde vermuten, dass die LEDs bei gleichem Strom einfach heller 
sind. Und ich würde vermuten, dass bei etwa gleicher Helligkeit bei der 
LED deutlich weniger Strom fließt.

Die NiCd-Babyzellen-Funzeln, die ich von früher kenne waren auf jeden 
Fall schon alle, wenn man sie das erste Mal einsetzen wollte.

von K. L. (trollen) Benutzerseite


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Michael K-punkt schrieb:
> ...ebenso verhält es sich mit Helmen, Sicherheitsgurten, Airbags und
> ABS-Steuergeräten: Kostet nur Sprit und wenn du keinen Unfall hast
> bringen sie rein gar nichts.

Und wenn die ganzen tollen Sicherheitsfunktionen drin sind, werden die 
Leute zu blöd zum fahren. "Die Systeme im Auto werden schon reagieren, 
warum soll ich da aufpassen." (Nette Beispiele auch die wöchentlichen 
Meldungen, wo irgendwelche Vollidioten ihrem Navi nachfahren. Egal! ob 
es geht oder nicht.) Weiteres führt jetzt aber zu weit vom Thema.

von Warren S. (jcdenton)


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J.-u. G. schrieb:
> j. c. schrieb:
>> Und
>> ob am 110 Watt oder 120 Watt tritt, das merke ich schon.
>
> Haben die Nabendynamos tasächlich so einen schlechten Wirkungsgrad?

Wirkungsgrad:  65% bei 15 km/h im 28"-Rad
Leistungsaufnahme im Leerlauf:  0,5 Watt bei 15 km/h im 28"-Rad

http://www.nabendynamo.de/produkte/SON_28.html

Ein 30€ Shimano ist sicher nicht so gut. Sind dann aber vermutlich noch 
keine 10W.

Die besseren Nabendynamos haben sehr wenig Tretwiderstand, sowas würde 
ich mir auch an den Crosser schrauben.

Alexander H. schrieb:
 Wenn ich Crosser
> schreibe, meine ich Cyclocross, also sowas hier:
>
> http://www.colonelsbikes.com/jpegs/GalleryPicts/SurlyCross.jpg

Ich seh da n Singlespeed ;)

>>SON ist schick, aber am ~500€ Rad deplaziert.
> Ich wollte ja nur sagen, dass ich mir das an mein gutes Rad gebaut habe,
> das allerdings deutlich über 500€ gekostet hat, und es nicht mehr missen
> möchte, weil Sorglospaket und hüsch obendrein.

Ich schraube zur Zeit beruflich neben dem Studium Fahrräder zusammen, 
und hab schon ein paar Laufräder mit Shimano und SON Nabendynamos 
eingespeicht.
An mein nächstes Rad kommt trotzdem ein Shimano, weil er die Hälfte 
kostet und ich ihn nicht für schlechter halte.

Rufus Τ. Firefly schrieb:
> j. c. schrieb:
>> und man braucht schlicht und einfach mehr Kraft zum Treten.
>
> Das sind 3 Watt. Das merkst Du nicht. Wirklich nicht.

Einige Nabendynamos haben Kugellager mit beidseitigen Dichtscheiben, und 
die schleifen. Das sorgt für schlechtere Wirkungsgrade, und dann doch 
deutlich mehr als 3W. Und das merkt man dann u.U schon leicht, besonders 
ab 25-30 km/h


Vorteil an einem Rad mit Nabendynamo ist halt, das man sich um das Licht 
keine Gedanken mehr machen braucht. Schalter ein, und funktioniert sehr 
zuverlässig.
Heute legt man auch oft die Kabel in die Rahmenrohre, bei besseren 
Rädern.

von A. R. (aandi)


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Ich persönlich ziehe den Seitenläuferdynamo einfach vor, schon deshalb
weil ich ich selten nachts unterwegs bin und für mich hat eine Nabe 
einfach eine Nabe zu sein.
Den Seitenläufer hab ich auch in wenigen Minuten gewechselt.
In den 90ern hat F&S spitzenmässige Schaltungen gebaut, unter anderem 
auch die Super7 Nabe, hat sich leider nicht behaupten können weil den 
Leuten ganz das Hirn mit Shimano vernebelt wurde und Federung natürlich 
;-)

von Uhu U. (uhu)


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A. R. schrieb:
> Den Seitenläufer hab ich auch in wenigen Minuten gewechselt.

Ich will das Lumpending nicht dauernd wechseln, sondern damit fahren und 
zwar auch dann, wenn Licht besonders wichtig ist: bei schlechtem Wetter.

Nur ist das herausragendste Merkmal dieser Krücken, daß sie genau bei 
Nässe statt Strom nur hohe Pfeiftöne fabrizieren. Und wenns mal durch 
den Matsch geht, dann kommt nichtmal das mehr.

> In den 90ern hat F&S spitzenmässige Schaltungen gebaut, unter anderem
> auch die Super7 Nabe, hat sich leider nicht behaupten können weil den
> Leuten ganz das Hirn mit Shimano vernebelt wurde und Federung natürlich

Nabendynamos sind üblicherweise im Vorderrad und die Schaltung ist 
hinten.

von A. R. (aandi)


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Hast halt keine Ahnung von Fahrrädern, Zitieren scheint deine 
Spezialität zu sein.
Wenn du meinst mich ärgern zu wollen, bist du herzlich zu einem Besuch 
eingeladen, ok?
Bist du überhaupt schon trocken hinter den Ohren?

von Uhu U. (uhu)


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Dir sind wohl die Argumente ausgegangen, was?

von A. R. (aandi)


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Welche, wofür?
Geh zu deiner Oma!

von Uhu U. (uhu)


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A. R. schrieb:
> Hast halt keine Ahnung von Fahrrädern

Das ist natürlich ein sehr gewichtiges Argument.

> Wenn du meinst mich ärgern zu wollen

Aber, aber, wer wird denn gleich in die Luft gehen?

> Geh zu deiner Oma!

Ich werd sie von dir grüßen.

So, und nun nimm endlich deine rosa Pillen...

von A. R. (aandi)


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Geht dir eigentlich schon einer ab?
Meine Einladung gilt!

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Diese wichtige Diskussion könnt ihr auch sicherlich per Email führen. 
Dafür ist das Forum hier nicht da.

von Michael K. (charles_b)


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Wobei die Frage offenbleibt: Was macht der Seitenläufer bei Regen oder 
gar Schneematsch?

Dessenungeachtet laufen die Empfehlungen ja wohl in die Richtung:

1. Mountainbike für die Stadt uninteressant.
2. Auf Beleuchtung und Schutzbleche achten.
3. Spektakuläre Materialien treiben die Kosten nach oben, stehen aber 
oft in keinem Verhältnis zu den damit im Stadtbetrieb erzielten 
Verbesserungen.

von G. C. (_agp_)


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Für die "Trittfaulen" hatte Aldi kürzlich was

http://www.discounter-archiv.de/de/archiv/ALDI-Sued/2012-03-22/Alu-Elektro-Fahrrad-71-cm-28/874984/

War mit stolzen 699 EUR aber auch nicht gerade das typische 
Mitnahmeprodukt eines Billigdiscounters. Ging dennoch weg wie nix.

Kurz danach gabs noch mal die einfache Variante mit "ohne Elektro" ;)

http://www.discounter-archiv.de/de/archiv/ALDI-Sued/2012-04-02/Alu-City-Bike-71-cm-28-Fuer-Herren/879238/

Aber halt alles nixda Mountainbike.

von Harald W. (wilhelms)


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Michael K-punkt schrieb:

> Ich würde vermuten, dass die LEDs bei gleichem Strom einfach heller
> sind.

Das triffft aber nur zu, wenn Du wirklich moderne LEDs nimmst und
auch die Treiberschaltung einen hohen Wirkungsgrad hat. Mehr als
den Faktor zwei wirst Du üblicherweise nicht rausholen können.
(Für Fotografen: Das ist eine Blendenstufe)
Gruss
Harald

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Harald Wilhelms schrieb:
> Das triffft aber nur zu, wenn Du wirklich moderne LEDs nimmst und
> auch die Treiberschaltung einen hohen Wirkungsgrad hat.

Da gibt es noch weitere Optimierungsmöglichkeiten. Bei einer 
Fahrradbeleuchtung geht es um gerichtetes Licht, und da sind Glühlampen 
nicht sonderlich günstig. LED-Lampen mit speziell berechneten 
Reflektoren wie die von mir weiter oben verlinkten b+m Cyo-Modelle 
bringen sehr viel Licht auf die Straße.
Die üblichen Glühfunzelhalter, auch für Halogenbirnchen, haben aber 
keine so aufwendig berechneten Reflektoren und daher viel Lichtverlust.

Ich fahre die Kombination aus Nabendynamo (irgendwas etwas besseres von 
Shimano) und einer Cyo mit "Sensor" und Standlichtfunktion, und es ist 
vom Tretgefühl her schlichtweg nicht wahrnehmbar, ob das Ding an oder 
aus ist.
Bereits im Schiebebetrieb (5 km/h) wird eine ausreichende Helligkeit 
entwickelt, auch wenn die aufgrund der Dynamopole noch stark gepulst 
ist.

Nein, etwas anderes als so eine Kombination will ich nicht mehr haben, 
der klassische Seitenläufer und andere Lösungen (Walzendynamo oder diese 
in die Speichen eingreifenden Systeme) sind evolutionäre Sackgassen.

von Uhu U. (uhu)


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Für Vielfahrer lohnt sich ein Nabendynamo in jedem Fall. Ein 
Seitenläufer ist nach einigen Tausend km Nachtfahrt fertig für die 
Tonne, während Nabendynamos sicher 40.000 km halten.

von A. B. (funky)


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Das Rad ist dafür gedacht um zur Uni zu fahren.
Welcher Student geht denn so früh/spät zu Vorlesungen, das es noch/schon 
dunkel ist? Ein Dynamo ist also vollkommen überflüssig.

Wichtiger wäre eher eine Vorrichtung, um Bierkästen transportieren zu 
können %)

Und mal ehrlich...ich weiss nicht genau wann die Diskussion zu den 
Nabendynamos abgedriftet ist, aber dem Threadersteller ist damit wohl 
kaum gedient. Für einen Nabendynamo muss das Rad neu eingespeicht 
werden. Selber wird er das wohl kaum können, und im Laden zahlt er für 
sein Vorderrad dann soviel wie fürs verlinkte Baumarktbike. Also mal 
nicht wirklich hilfreich.

Ich würde auch auf dem Gebrauchtmarkt schauen...haste im Endeffekt mehr 
von und sooo wichtig scheint dir die Qualität des Bikes auch nicht zu 
sein.
Aber mit so einer Baumarktmöhre wird man bei regelmässiger Benutzung 
sicherlich keinen Spass haben(aber klar...Leute mit ihren 90€ Bikes 
sehen das natürlich anders) Für 300€ neu bekommt man nur Scheisse...für 
300€ gebraucht kann man jedoch schon was vernünftiges bekommen. Da 
solltest Du dich vorher aber bischen bezüglich der Rahmengeometrie usw 
informieren. Ob der Rahmen dann auf den mm passt ist ja nicht so wichtig 
bei dem Einsatzzweck, aber so ungefähr sollte es schon hinhauen(auch im 
Interesse der eigenen Gesundheit)

von Uhu U. (uhu)


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A. B. schrieb:
> Ein Dynamo ist also vollkommen überflüssig.

Aber vorgeschrieben.

> Für einen Nabendynamo muss das Rad neu eingespeicht werden.

Nicht, wenn er gleich mit eingebaut ist. Nabendynamos sind nicht mehr 
viel teurer, als gute Seitenläufer.

von Icke ®. (49636b65)


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Nicht ganz im Budget, aber dafür sehr exclusiv:

http://www.wanted.de/lamborghini-rennrad-von-edelschmiede/id_55903054/index

Hat leider auch keinen Nabendynamo...

von Anna N. (anna_n)


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Icke ®. schrieb:
> Nicht ganz im Budget, aber dafür sehr exclusiv:
>
> http://www.wanted.de/lamborghini-rennrad-von-edelschmiede/id_55903054/index
>
> Hat leider auch keinen Nabendynamo...


Wenn das Ding ein echtes Rennrad, d.h. entsprechend leichtgewichtig ist, 
ist es ja sogar erlaubt mit Stecklichtern am Straßenverkehr teilzunehmen 
:)

Da gibt es irgend eine x kg - Grenze.

von Uhu U. (uhu)


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Icke ®. schrieb:
> Hat leider auch keinen Nabendynamo...

Noch nichtmal Pedale...

von Michael K. (charles_b)


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A. B. schrieb:
> Das Rad ist dafür gedacht um zur Uni zu fahren.
> Welcher Student geht denn so früh/spät zu Vorlesungen, das es noch/schon
> dunkel ist? Ein Dynamo ist also vollkommen überflüssig.

Also, WIR haben die Räder damals NICHT nur zur Vorlesungsfahrt genutzt. 
Und es kam durchaus schon mal vor, dass es (ähem) eine etwas 
fortgeschrittene Stunde war, zu der man unterwegs war - da freut man 
sich, wenn man von frühtrunkenen LKW gut gesehen wird.

Und: Wir hatten mal ne Übung in Theoretischer Physik bei der wir um 7:00 
Uhr anfingen. Die Gruppe war sehr groß und der Leiter bot an, bis zur 
10-Uhr-Vorlesung 2 Halbgruppen zu machen.

Da es ein Wintersemester war, war es dann noch nicht so helle.

von Alexander H. (ill_son)


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Die magische Grenze für Stecklichter ist 11kg. Ich schätze, das gute 
Stücke wird bei 6-7kg liegen. Woher allerdings der Preis kommt, ist mir 
schleierhaft. Ohne den Namen Lamborgini gibts das "schon" für deutlich 
weniger als die Hälfte.

>Noch nichtmal Pedale...
Weil die Leute, die sowas normalerweise fahren, ihre Vorlieben haben. Da 
wäre es sinnlos irgendwelche Pedale dranzuschrauben, die dann eh 
ausgetauscht werden.

von Warren S. (jcdenton)


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g. c. schrieb:
> Für die "Trittfaulen" hatte Aldi kürzlich was
>
> 
http://www.discounter-archiv.de/de/archiv/ALDI-Sued/2012-03-22/Alu-Elektro-Fahrrad-71-cm-28/874984/
>
> War mit stolzen 699 EUR aber auch nicht gerade das typische
> Mitnahmeprodukt eines Billigdiscounters. Ging dennoch weg wie nix.
>
> Kurz danach gabs noch mal die einfache Variante mit "ohne Elektro" ;)
>
> 
http://www.discounter-archiv.de/de/archiv/ALDI-Sued/2012-04-02/Alu-City-Bike-71-cm-28-Fuer-Herren/879238/
>
> Aber halt alles nixda Mountainbike.

Für die meisten Leute viel Geld - Bei uns bekommt man nicht mal einen 
Zweitakku für das Geld. Qualität hat seinen Preis, an den Aldirädern is 
nix gescheites verbaut, die fallen auseinander wenn man sie regelmäßig 
fährt.

Uhu Uhuhu schrieb:
> Für Vielfahrer lohnt sich ein Nabendynamo in jedem Fall. Ein
> Seitenläufer ist nach einigen Tausend km Nachtfahrt fertig für die
> Tonne, während Nabendynamos sicher 40.000 km halten.

Geht selten kaputt, ja. Oft kann man die Lager auch noch tauschen.

A. B. schrieb:
> Das Rad ist dafür gedacht um zur Uni zu fahren.
> Welcher Student geht denn so früh/spät zu Vorlesungen, das es noch/schon
> dunkel ist ?

Viele ? Sind dann keine Vorlesungen, aber manchmal bin ich auch bis 
23Uhr in der Uni.

> Für einen Nabendynamo muss das Rad neu eingespeicht
> werden. Selber wird er das wohl kaum können, und im Laden zahlt er für
> sein Vorderrad dann soviel wie fürs verlinkte Baumarktbike. Also mal
> nicht wirklich hilfreich.

Stimmt nicht, du kriegst fertige Vorderräder mit Nabendynamo ab 40€.

von G. C. (_agp_)


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Warren Spector schrieb:
> Für die meisten Leute viel Geld - Bei uns bekommt man nicht mal einen
> Zweitakku für das Geld. Qualität hat seinen Preis, an den Aldirädern is
> nix gescheites verbaut, die fallen auseinander wenn man sie regelmäßig
> fährt.

Wenn sie innerhalb der Garantie "auseinanderfallen" macht das nix. Bei 
Gebrauchtware hast du dafür gar keine Garantie.

von A. B. (funky)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Nicht, wenn er gleich mit eingebaut ist. Nabendynamos sind nicht mehr
> viel teurer, als gute Seitenläufer.

Ein Baumarktfahrrad in dem Preissegment hat mit 100%iger Sicherheit 
keinen Nabendynamo verbaut(wenn es überhaupt irgendetwas 
Beleuchtungsmässiges verbaut hat)

von A. B. (funky)


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Michael K-punkt schrieb:
> Also, WIR haben die Räder damals NICHT nur zur Vorlesungsfahrt genutzt.
> Und es kam durchaus schon mal vor, dass es (ähem) eine etwas
> fortgeschrittene Stunde war, zu der man unterwegs war - da freut man
> sich, wenn man von frühtrunkenen LKW gut gesehen wird.
>
> Und: Wir hatten mal ne Übung in Theoretischer Physik bei der wir um 7:00
> Uhr anfingen. Die Gruppe war sehr groß und der Leiter bot an, bis zur
> 10-Uhr-Vorlesung 2 Halbgruppen zu machen.
>
> Da es ein Wintersemester war, war es dann noch nicht so helle.

Das der Abschnitt nicht ganz ernst gemeint war, sollte eigentlich 
aufgefallen sein...

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