Hi, ich bräuchte um zur Uni zu fahren ein Mountainbike. Sollte aber nicht zu teuer sein, wenns mal wegkommt. Ich kenne mich leider nicht zu gut aus, aber nach meiner Recherche scheint das: http://www.neckermann.de/Eight%20Ball%20black%20matt/017274040-182446_00_000,de_DE,pd.html?topcgid=root eigentlich ganz gute Komponenten zu haben. Kann man das nehmen? Ich will deswegen ein Mountainbike, damit man damit auch mal über etwas holperigeres fahren kann. Ich will damit nix extremes machen. Wäre nett wenn mir da jemand helfen könnte Danke
Man kauft Fahrräder (und auch viele andere Sachen was die anbieten) nicht im Versandkatalog sondern beim Radhändler des Vertrauens/in der Nähe.
Damit man nicht auf gut Glück kauft? Damit man das Fahrraud vorm Kauf auch gründlich testet? Damit es dir beim fahren auch angenehm ist? Ein Auto würdest du auch nicht aus dem Katalog bestellen. Das willst du auch vorher probefahren und überprüfen.
B. R. schrieb: > Für das Geld bekommt man grad mal eine sinnige Federgabel! Die Leute die ständig diese Sprüche bringen, sind auch diejenigen die sich Querbeet durch alle Halbleiterhersteller schnorren. Das die Leute nicht einmal die Kirche im Dorfe lassen können.... Zeig mir ein Durchschnittsverdiener, der es sich leisten kann sich ein Drahtesel für 1,5k€ zu kaufen... Manche haben den Knall eben nicht gehört. Btw. Mit 12 hab ich zum BDay ein Fahhrad bekommen. Hat damals noch 149 DM gekostet.. Bei MiniMal (Heute REWE). Das Ding ist vor ca. 2 Jahren bei eBay gelandet und hat noch 60 Tacken gebracht. Um eines Draufzusetzen: Das Ding hab ich als absolut funktionstüchtig versteigert. Bis zu dem Zeitpunkt habe ich das Fahrrad fast täglich benutzt. Mal mehr mal weniger und bis auf kleinere Reparaturen hatte das Teil rein garnichts! Nun können sich die Leute heulend mit Ihrem > 1000€ Kettler-Alu-Rad ins Bettchen legen...
Mike Mike schrieb: > Hi, > > ich bräuchte um zur Uni zu fahren ein Mountainbike. Aha, liegt Deine Uni im Hochgebirge und ist nur über unbefestigte Straßen zu erreichen? Gruss Harald
Zufällig gibt es bei uns einige Wege neben Flüsse bzw. Waldwege, mit denen man die andere Stadt schneller erreicht. Mit dem Omafahrrad fährt sich das nunmal nicht so doll. Man fährt außerdem nicht immer auf der schönen Strasse...
Ne aber jetzt mal nochmal. Ich brauche kein Profifahrrad. Ich fahr auch kein 7er BMW oder Porsche. Was ist denn an dem Fahrrad auszusetzen, außer, dass ich es nicht probefahre? Ich hatte selber schon zwei Baumarktfahrräder, die waren zwar nix besonderes, ständig was kaputt gegangen, aber zum fahren waren die ok für mich.
28-er Damenrad mit 7-Gang-Rücktritt für 199 DM gekauft. JAhrelang gefahren, Kindersitze hintendrauf. Gangschaltung hackelig, Mäntel abgefahren, für 50 Euro weitergegeben - was will ich mehr? Im Haushalt haben wir 3 Räder vom Praktiker, die es für 99 Euro mal gab (pro Fahrrad!). Meine Frau nutzt das Teil um in die Schule zu fahren, da wäre alles teurere schwachsinn. Der Kilometerzähle machte bei 4000 km die Grätsche. Im wesentlichen gab es keine Probleme, die man nicht auch mit teuren Rädern hätte haben können: ABER: Früher (und manche Leute heute noch) fuhr man vorsichtig, jagte das Teil nicht die Bordsteinkanten hinauf und die Rolltreppen hinunter. Da hielt auch ein einfaches Rad ewig. Heute muss sich aber jeder von der Aiger Nordwand mit dem Mountain-Bike hinabstürzen und man hat Spezialteile allenthalben, die aus der Formel 1 kommen und den Preis schrill nach oben treiben. Letzer Firlefanz meines Schwagers: ein Mountain-Bike mit 29!-Zoll-Reifen - weil die größeren Reifen die Unebenheiten besser wegstecken...
Hallo Mike, Mike Mike schrieb: > ich bräuchte um zur Uni zu fahren ein Mountainbike Mike Mike schrieb: > Was ist denn an dem Fahrrad > auszusetzen, außer, dass ich es nicht probefahre? Für diesen Anwendungszweck würde ich mir Fahrrad mit Schutzblechen für Vorder- und Hinterrad kaufen. Du kannst Diese natürlich auch nachrüsten. Just my 2 Cent Guido
Guido C. schrieb: > Hallo Mike, > > Mike Mike schrieb: >> ich bräuchte um zur Uni zu fahren ein Mountainbike > > Mike Mike schrieb: >> Was ist denn an dem Fahrrad >> auszusetzen, außer, dass ich es nicht probefahre? > > Für diesen Anwendungszweck würde ich mir Fahrrad mit Schutzblechen für > Vorder- und Hinterrad kaufen. Du kannst Diese natürlich auch nachrüsten. > > Just my 2 Cent > Guido So ist es. Man sollte das Rad auch danach aussuchen, wo man es parken und abschließen kann.....
Das verstehe ich nicht ganz >>So ist es. Man sollte das Rad auch danach aussuchen, wo man es parken >>und abschließen kann..... Wie meinst du das?
Als gelegentlicher Radfahrer seit erst wieder 1,5 Jahren und Besitzer von zwei Rädern mal ein paar Worte dazu. Ich verfüge über ein Stevens X6 Crossrad, neu gekauft für 700,- Euro sowie ein wideraufgebautes Mountainbike, welches vermutliche mal ein klein wenig besser war, wie das im Eingangspost verlinkte. Nun: für mich hat sich als universelleres Gefährt das Crossrad etabliert. Das Mountainbike nutze ich praktisch nur, wenn ich die Art von Strecken fahre, bei denen ich im Zweifel mit den Füßen schnellstmöglich am Boden sein möchte, um schlimmeres zu vermeiden. Das Mountainbike kann auf den alltäglichen Strecken höchstens mal bei sehr grobem Schotter punkten, denn dafür können die Reifen gar nicht breit genug sein ... Ansonsten ist man mit einem schlanken 28"-Rad, welches man zudem meist mit höherer Rahmengröße fährt, deutlich zügiger bzw. mit weniger Kraftaufwand unterwegs. Und ja - auch über Waldwege. Thema Federgabel: Ein Federgabel bringt Masse mit sich. Dieser Nachteil muss irgendwie durch den Comfort wieder aufgebhoben werden, was aber bei den billigsten Federgabeln nicht wirklich zutrifft. So um die 100,- Euro darf ein "Einsteigermodell", was für den Normalnutzer absolut ausreicht schon kosten. Klar, dass die nicht an 300,- Euro - Rädern verbaut sind. Bei Billigsträdern tut man gut daran, ganz auf die Federgabel zu verzichten. Das wird es aber wiederum kaum noch so zu kaufen geben. Schaltung: Schaltungskomponenten kommen oft von Shimano oder SRAM. Eine Übersicht über die Shimano-Serien gibt es z.B. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Shimano Und an der Stelle wird auch vom Hersteller sehr gerne getrickst. Da wird Werbung mit einem Schaltwerk der Klasse "Deore XT" gemacht und der Rest ist schon fast als Schund zu bezeichnen. Zu einer gut und dauerhaft funktionierenden Schaltung gehören jedoch nicht nur das Schaltwerk, sondern auch Umwerfer, Schalthebel und nicht zuletzt die Zahnkränze. "Seriöse" Hersteller verbauen oftmals bei allen genannten Teilen Komponeneten der gleichen Klasse. Bremsen: Neumodische Hydraulik-Scheibenbremsen kannst du die sparen. Die Teile wiegen nur mehr, sind fehleranfälliger und nicht zuletzt teurer. Mit guten, herkömmlichen V-Brakes bremst es sich unter Normalbedingungen kein Stück schlechter. Sonstiges: Und noch wesentlich mehr Komponenten wirken sich nicht unerheblich auf Sicherheit und Haltbarkeit aus. Aber auf jedes Detail einzugehen ginge hier wohl zu weit. Persönliches Fazit: Deore XT(R), Federgabeln für 300,- Euro etc. ist eher was für Extreme, die Meisten brauchen das absolut nicht. Das glatte Gegenteil wie Shimano Alivio oder gar Altus macht schon insofern wenig Spaß, da sich die Komponenten, wenn sie mal halbwegs gefordert werden, schneller wieder verstellen können etc. Mit unseren Crossrädern, welche von Schaltungskomponenten über Bremskomponenten bis hin zu Kurbel und Radnaben mit Teilen der Shimano Deore - Serie ausgestattet ist, sind wir sehr zufrieden. Ich denke das ist für jemanden, der im Schnitt vielleicht 1200 km (Gelegenheitsfahrer, KFZ vorhanden) im Jahr runterreißt auch eine guter Kompromiss, mit dem man einige Jahre bei geringem Verschleiß glücklich werden kann. Nun noch einmal zum Unirad: Da mein Bruder sich kürzlich ein neues Rad kaufen wollte, weiss ich, dass man für ein vernünftiges Rad für andauernden Spaß zur Zeit gut und gerne mal 750,- Euro anlegen darf. Ist natürlich jetzt nicht gerade wenig für die meisten (angehenden) Studenten. Bevor man sich jetzt aber so eine Neckermanngurke krallt lohnt es sich vielleicht mal auf dem Gebrauchtmarkt umzusehen. Da kann man sogar mit 200,- Euro (Kauf von privat) durchaus schon recht weit kommen. Man sollte halt schon ungefähr wissen, was man tut. Zu beachten wäre neben qualitativen Anforderungen auch, dass die Rahmengröße stimmt. Schutzbleche sind bei Waldwegen, wenn es vorher geregnet hat, auch nicht die schlechteste Idee. Beleuchtung per Dynamoantrieb ist für den Straßenverkehr vorgeschrieben, genauso wie diverse Reflektoren. Kann man aber auch ignoriern und Akkubetriebene Leuchten anbringen - aber ich will dir ja keine illegalen Sachen einreden :) Eventuell wäre nach dem Gebrauchtkauf über einen neuen Lenker nachzudenken, gerade bei äteren Alulenkern. Denn ein Bruch des Selben könnte gerne mal gefährlichen bis lebensgefährlich werden. Bei 45 km/h die man selbst ohne zu treten bergab schnell mal draufbekommen kann, möchte ich mich jedenfalls nicht um´s nächste Stahlgeländer wickeln, weil beim Bremsen und damit der Abstützlast auf dem Lenker das Material nachgibt. Aber das nur vom Hörensagen ... Und nach dem Gebrauchtkauf: Wenn der Verkäufer nicht gerade frisch gewartet hat, um einen höheren Preis zu erzielen, ist oft die Schaltung nachzustellen, manchmal auch die Bremsen (ggf. Bremsbelagstausch) und es mag auch vorkommen, dass Speichen nachgespannt werden müssen. Je nach handwerklichem Geschick kann man einiges davon bis hin zu Allem selber machen. Ein Fahrrad ist kein Hexenwerk, dennoch würde ich mir bei den ersten Versuchen mal den Nachmittag freihalten :) Übrigens gibt es dieses Jahr bestimmt wieder bei Lidel den Fahrradmontageständer, der war gar nicht mal so schlecht für etwa 20 - 25 Euro. Spart viel Nerven gegenüber Rad auf dem Kopf ...
Mike Mike schrieb: > Das verstehe ich nicht ganz > >>>So ist es. Man sollte das Rad auch danach aussuchen, wo man es parken >>>und abschließen kann..... > > Wie meinst du das? Was fängst du mit einem 6000-Euro-Rad an, welches du nicht an der U-Bahn-Station stehen lassen kannst, weil es sonst garantiert geklaut wird? Es gilt quasi der Massenerhaltungssatz: Gewicht von Rad und Gewicht vom erforderlichen Schloss addieren sich immer zum gleichen Wert.
Michael K-punkt schrieb: > Gewicht von Rad und Gewicht vom > erforderlichen Schloss addieren sich immer zum gleichen Wert. Den find ich gut ;-)
Für den Stadtverkehr reicht das doch allemal. Der Rahmen wird dir schon nicht brechen wenn du über einen Randstein fährst. Was bei solchen billigen Fahrrädern gerne kaputt geht sind die Schaltwerke vorne am Lenker, entweder bricht mit der Zeit irgendein Kunststoffteil oder das im Schaltwerk enthaltene Fett wird harzig. Es kam auch schon vor dass die Trettkurbel bricht oder die Federgabel rostet (in der Gabel sind Elastomere, kein Öl, sie kann also nicht auslaufen.) Aber nichts, was man nicht mit wenig Geld wieder richten könnte. Ins Gelände würde ich mit diesem rad aber nicht, höchste für eine kurze Radtour mit der Freundin onhe sportliche Beanspruchung. ...zumindest nicht für das Rad ;-) Wieo kaufst Du Dir für den Stadteinsatz nicht ein Trekingrad mit Schutzblech und Licht!?
Ein wichtiges Kriterium ist, daß das Rad "passt". Und da spielen mehr Parameter eine Rolle, als sich schlicht in der Rahmenhöhe ausdrücken lassen. Das Verwenden einer längeren Sattelstütze erhöht nicht die Fahrstabilität. Ansonsten spricht gegen das Sportgerät im ersten Beitrag, daß man es nicht im Straßenverkehr bewegen darf. Da ist kein Licht dran. Ein Rad ohne Nabendynamo aber sollte man einfach nicht anschaffen. Akkufunzeln zum Anklemmen sind a) nicht zulässig und b) unzuverlässig - denn der Akku ist i.d.R. genau dann leer, wenn es drauf ankommt. Licht aber ist viel wichtiger als eine Federgabel. Die Federgabel hilft weder beim Sehen noch beim Gesehenwerden. Außerdem sind Fahrräder ohne Schutzbleche kein Verkehrsmittel - bereits bei leichtem Regen wird man total zugesaut. Der fehlende Gepäckträger ist auch unpraktisch; ein Rucksack mag zwar "hip" aussehen, fördert aber nicht den Gesundheitszustand des Rückens.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Ein Rad ohne Nabendynamo aber sollte man einfach nicht anschaffen. *zustimm Auch kein Seitenläuferdynamo (was habe ich diese Dinger gehasst). Mit einem Nabendynamo wirst du viel Freude haben. Der funktioniert immer zuverlässig und lässt sich unterm fahren mit einem kleinen Schalter einschalten.
Jeffrey Lebowski schrieb: > > Wieo kaufst Du Dir für den Stadteinsatz nicht ein Trekingrad mit > Schutzblech und Licht!? Wollte ich grad anmerken. Jeder Kinderlöffel darf nur in den Handel, wenn eine deutschsprachige Gebrauchsanleitung dabei ist. Aber Räder werden heute oft ohne Schutzbleche und vor allem ohne Licht verkauft. Als ob die Leute die Räder nur für Tagesausflüge auf Privatgelände hernehmen würde. Ich bin dafür, dass JEDES Rad ne anständige Beleuchtung hat - und zwar von Anfang an. Ich hab schon zu viele Radler erlebt, die in stockfinsterer Nacht mit schwarzer Kleidung meinen, alle würden sie schon von weitem erkennen. Dass man über die nach wie vor bestehende Dynamo-Pflicht den Kopf schüttel kann mag natürlich auf einem anderen Blatt stehen.
Michael K-punkt schrieb: > Dass man über die nach wie vor bestehende Dynamo-Pflicht den Kopf > schüttel kann mag natürlich auf einem anderen Blatt stehen. Nein, die finde ich sehr vernünftig. Eine Lichtanlage muß zuverlässig funktionieren und das tut sie nun mal mit Batterien nicht.
wobei das Wort "zuverlässig" auch erst in Verbindung mit einem Nabendynamo benützt werden sollte. Was habe ich schon über die alten Klemmdynamos geschimpft, beim Fahrrad meiner Mutter ist der Klemmdynamo mal nach unten gerutscht und schlitzte dann mit der oberen Kante der Laufrolle den Mantel auf! Ein gutes Battielicht mit Ladezustandsanzeige (eine rote LED signalisiert dass die Lampe noch max. 1h Restleuchtdauer hat) ist allemal besser als ein gammeliger Klemmdynamo.
Jeffrey Lebowski schrieb: > Was habe ich schon über die alten Klemmdynamos geschimpft, beim Fahrrad > meiner Mutter ist der Klemmdynamo mal nach unten gerutscht und schlitzte > dann mit der oberen Kante der Laufrolle den Mantel auf! Mir ist in meiner Jugend mal einer ins Vorderad gekommen, weil sich die Verschraubung an der Gabel gelockert hatte. Es war auf einer abschüssigen Kopfsteinpflasterstrecke, es fing vorne an zu rumpeln, ich bin in die Eisen gestiegen und bevor ich stand, war das Vorderrad blockiert. Ich flog vorne rüber und machte mitsamt Fahrrad einen Salto vorwärts. Das Radl stand mit den Rädern nach oben und ich auf den Füßen - ich hatte die Wochen davor sehr ausgibig Saltos vom 1m-Brett im Schwimmbad geübt. Die Vordergabel war nach dem Vorfall 5 cm nach hinten gebogen... Die Gabel wurde mit einem alten Wasserrohr wieder vorgebogen und der Dynamo hinten anmontiert. Nur die Felge war reif für den Schrott.
Thomas der Bastler schrieb: > http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/Teuerstes-Elektro-Fahrrad-der-Welt-kommt-aus-Regensburg;art1172,8196 Ein solches "Gerät" würde ich nicht Fahrrad, sondern Motorrad nennen. Auch die etwas billigeren Versionen, die in D als "Power-Pedelecs" angeboten werden, sollte man, je nach Leistung, Mofa oder Moped nennen. Damit müssten diese dann auch automatisch den für diese Fahrzeugtypen geltenden Bestimmungen bezüglich Helmpflicht, Kennzeichen usw. entsprechen. Gruss Harald PS: Wenn man für echte Pedelecs Helme vorschreiben will, sollte man die gleiche Helmpflicht auch für alle Fußgänger vorschreiben. Schliesslich können auch unsportliche Fußgänger kurzzeitig eine Geschwindigkeit von > 24 km/h erreichen.
Harald Wilhelms schrieb: > Schliesslich können auch unsportliche Fußgänger kurzzeitig eine > Geschwindigkeit von > 24 km/h erreichen. Ja wenn sie vom Auto getroffen wurden :D
Ach herrje, geh in den Laden und kauf ein Bike, was sich für die Straße eignet. Am besten ohne Schnulli. Selbst ne Federgabel ist kein Muss. Dann ist das Ding leicht, mit schmalen schnellen Reifen für die Stadt, vernünftigen Schutzblechen, dass Du nicht wie ein Schwein in der Uni ankommst, wenns mal regent und mit ordentlicher Haltbarkeit. Ich habe den Fehler einmal gemacht bei ALDI ein Rad zu kaufen, mach ich nie wieder. Lieber zum Händler meines Vertrauens und ein Rad mit etwas weniger Luxus für den gleichen Preis. Versand, Baumarkt und Discounter sind absolute Scheiße für den Fahrradkauf, das Zeug taugt gar nix.
Uhu Uhuhu schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> Dass man über die nach wie vor bestehende Dynamo-Pflicht den Kopf >> schüttel kann mag natürlich auf einem anderen Blatt stehen. > > Nein, die finde ich sehr vernünftig. Eine Lichtanlage muß zuverlässig > funktionieren und das tut sie nun mal mit Batterien nicht. Die Zuverlässigkeit kann ich nur unterstützen. Und bisher waren Batterieleuchten auch oft einfach "leer" und nix wars mehr mit Licht. Insofern bietet eine LED-basierte Lösung schon deutlich mehr Reserven. Insgesamt hat sich auch die Akkutechnik verbessert, so dass ich die Dynamovorschrift schon etwas überholt finde. Die klassischen Reibrad-Dynamos sind allerdings auch nicht der Quell der Zuverlässigkeit. Von der Montage mal abgesehen: Bei Schneematsch rutscht das Teil einfach durch. Und bei meinen dünnen Rennradreifen musste ich feststellen, dass die scharfen Kanten den ganzen Seitengummi weggefressen hatten. Insofern kann so etwas auch ein Risiko sein. Die erwähnten Nabendynamos sind hier das Mittel der Wahl. Vorschrift für solche Dynamos? Wäre sinnvoll! Allerdings kostet ein Vorderrad mit Nabe schon fast so viel wie die Billig-Räder, die wir jetzt haben - daher hab ich noch nicht zugeschlagen. Zumal man ja dann auch neue Lampen braucht, oder?
Michael K-punkt schrieb: > Zumal man ja dann auch neue Lampen braucht, oder? Wieso? 6V sind 6V. Natürlich sind neue Lampen sinnvoll, wenn die alten irgendwelche trüben Funzeln sind, aber zwingend erforderlich sind sie nicht. Empfehlenswert ist die hier: http://www.bumm.de/produkte/dynamo-scheinwerfer/lumotec-iq-cyo.html ... aber die kostet so viel, daß man sich zum Preisraussuchen besser hinsetzt.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Wieso? 6V sind 6V. Natürlich sind neue Lampen sinnvoll, wenn die alten > irgendwelche trüben Funzeln sind, aber zwingend erforderlich sind sie > nicht. Danke für den Tipp. > Empfehlenswert ist die hier: > http://www.bumm.de/produkte/dynamo-scheinwerfer/lumotec-iq-cyo.html > ... aber die kostet so viel, daß man sich zum Preisraussuchen besser > hinsetzt. Uff, nen knappe Hunni für ne Vorderradfunzel.... Aktuell habe ich zwar den Dynamo an meinem Rennrad (welches aber weniger als 10 kg wiegt) und zusätzlich ne 10-Euro-LED-Lampe vom Conrad vorne und ein LED-Rückstrahlerlicht für rund 8 Euro hinten. Die LED ist richtig hell.
Quatsch, Dynamo brauchst Du nicht. Ordentliche Stecklampen (die von Trelock kann ich empfehlen) und gut ist. Wenn die Bullen meckern-- pff, drauf g'schissn! Dynamo und Co. machen nur Ärger, kosten Geld, wiegen wertvolle Gramm und sind mit den Drähten und Lampen immer ein Ansatzpunkt für Vandalismus. Ich fahre seit Jahren nur mit Stecklicht, meine zwei besten Kumpels sogar nur mit solchen Mini-Blinklichtern und keinem von uns ist jeh was passiert oder es hat die Polizei gemeckert.
Michael K-punkt schrieb: > Vorderradfunzel "Funzel" trifft es hier nicht. Das Ding ist so hell, daß man sich Gedanken um korrekte Einstellung machen sollte, um den Gegenverkehr nicht zu blenden.
Dieses Teil ist eben was für Könner, mit nem billigen aldisteckgefunzel kann jeder herumfahren. Ich fahre seit Jahrzehnten mit nem schnöden Dynamo, das reicht mir und ich find das auch die umweltfreundlichste Variante. In der Stadt finde ich ein 26Zoll Rad wendiger, mit Nabenschaltung, reicht völlig, wofür so ein MTB?
Michael K-punkt schrieb: > Insofern bietet eine LED-basierte Lösung schon deutlich mehr Reserven. In Sachen Zuverlässigkeit und Helligkeit auf jeden Fall, aber Strom ziehen sie genauso viel, wie die ollen Halogenfunzeln. j. c. schrieb: > sogar nur mit solchen Mini-Blinklichtern und keinem von uns ist jeh was Zu den Blinklichtern: ich halte die Dinger für gemeingefählich, weil man die Entfernung zu so einer Blinkfunzel nicht einschätzen kann. Mir fiel das vor einiger Zeit auf, als ein Jogger mit so einem Ding auf einem Rad+Fußweg an einem Fluß unterwegs war und ich mir einfach kein klares Bild machen konnte, wo der Kerl gerade ist, bis ich ihn fast eingeholt hatte. Als zusätzliches Warnlicht zu einem vorschriftsmäßigen Rücklicht mögen sie gehen. A. R. schrieb: > mit nem billigen aldisteckgefunzel kann jeder herumfahren. Deutsheß Sprach, shwereß Sprach...
Also erstmal danke für die Tipps. Ich werde mal in einen Fahrradladen gehen, wobei mir schon vor den Preisen graut. Am Sonntag gabs bei uns Fahrradversteigerungen, hab ich natürlich verpasst. Naja mal sehen, aber auf jedenfall Danke fürs Kaufhausfahrradabraten ;)
Wenn man sich auskennt, kann man auch ein Rad im Internet kaufen. Dazu sollte man aber wissen welche Rahmenhöhe man möchte, und welche Geometrie man gerne hätte. Wenn man sich da halbwegs im Klaren ist, und man den "Service" am Rad auch selbst machen kann, dann spricht nix gegen ein Internetrad. Wenn du beim Händler ein neues Rad kaufst, macht der nach 500km normalerweise kostenlos einen Service. Dazu gehört z.B. das Nachzentrieren der Laufräder, weil die sich erst nochmal setzen (es sei denn sie wurden gut gebaut, was bei günstigen selten der Fall ist). Dafür braucht man etwas Erfahrung und ein Zentrierständer wäre hilfreich. Eher schlecht für Laien selbst zu machen. Dann geht man normal auch einmal ums Rad und zieht alle Schrauben nach, stellt die Schaltung nach falls nötig, etc. Son Service machen die meisten Händler ungern oder nur gegen Bares für Internet-Versenderbikes. An dem Neckermann-Rad wäre mir zuviel no-name Zeug dran. www.pepperbikes.de hat günstige Räder die qualitätstechnisch so an der sinnvollen Untergrenze sind. Noch billiger, und das Rad ist nicht mehr wirklich haltbar. Da ist nix besonderes dran, aber durchweg vernünftige Qualität - kann man jahrelang fahren, auch Fahrrad-Enthusiasten mit 3000€ Rädern im Keller kaufen sowas als Zweitrad für die Stadt. Werden auch regelmäßig als "gut" getestet. Für die Stadt würde ich mir einen Crosser mit Starrgabel kaufen. Die billigen Federgabeln taugen sowieso nix, und der steckt auch leichtes Gelände/miese Straßen locker weg. Man kann mit einem Crosser wunderbar durch den Wald hacken, oft schneller als mit einem MTB (besonders wenn vollgefedert ;) Federung schluckt immer Kraft, und wenn man sie nicht braucht, lässt man sie besser weg. Irgendwer muss ja die Kraft aufbringen die die Federung zusammendrückt, und das bist du. Das man heute an jedes MTB, jedes Trekkingrad und nu schon an die Crosser Federgabeln klebt, ist son Marketing-Trend. Sinnvoll ist das selten. MTB ist was für schweres Gelände, und auf der Straße unnötig träge unterwegs. Würde ich mir nicht mehr antun.
Hab mir auch gerade 'nen Crosser aufgebaut. Damit machst Du nichts verkehrt, wenn Du ab und zu mal durch den Wald musst. Schau Dir mal an, wo die mit den Kisten bei Wettkämpfen überall langfahren. Mountainbike ist wirklich was für den Berg. Allerdings sind Crossräder nicht für 500€ zu haben und auch nichts, was man mal eben guten Gewissens irgendwo stundenlang stehen lässt. Für Kinobesuche und dergleichn habe ich ein richtig schäbiges Rad. Damit kann man auch durch den Wald fahren. Meine teuren Räder befinden sich entweder unter meinem Hintern oder sind weggeschlossen. Alles andere ist mir aus Erfahrung mittlerweile zu heiß. Ach ja, früher war ich auch mit Batterielampen unterwegs. Aber es ist wirklich so, wie einige schon geschrieben haben: Wenn Du sie brauchst, ist der Akku leer. Hab mir für mein schickes Rad 'ne Lichtanlage von SON gegönnt, möchte ich nicht mehr missen. Grüße...
Nja, bei pepper kriegt man für 500€ ne menge Crossrad: http://www.pepperbikes.de/cross.html Am Black Pepper ist durchgängig Deore dran, für 549€. Da kann man nicht meckern. Wenn man Licht möchte, hm. Man bekommt für 40€ komplette Vorderräder mit günstigen Shimano Nabendynamos drin. Würde ich jedem Seitenläufer und Akkulicht vorziehen, vor allem am Alltagsrad. SON ist schick, aber am ~500€ Rad deplaziert.
Also ich kann das mit leeren Akkus nicht bestätigen. Die Leuchte von Trelock, die ich habe, zieht nominal 1 Watt. Die Helligkeit ist ausgezeichnet, der Lichtkegel klar abgegrenzt und es blendet niemanden. Noch dazu strahlt sie etwas zur Seite, damit man auch seitlich gesehen wird. Drin sind 4 Low-Self-Discharge Eneloops. Die haben zusammen 4 * 1,2 V * 2Ah = 9,6 Wh. Sprich, die Lampe hält gut 9 Stunden. Das sind für mich 30 Heimfahrten am Abend, bis die mal geladen werden müssen. Also ca. alle zwei Monate. Und wenn der Akku leer wird, sieht man ein leichtes Flackern und kann dann noch ne halbe Stunde fahren. Das reicht mir an Sicherheit, und niemand hält einen davon ab, einen Satz Ersatzakkus im Rucksack zu haben. Nabendynamo etc. ist zwar nett, aber teuer, Diebstahlanreiz (gerade SON), vandalismusanziehend durch die festen Leuchten und man braucht schlicht und einfach mehr Kraft zum Treten. Auch wenn es wenig ist. Und ob am 110 Watt oder 120 Watt tritt, das merke ich schon.
j. c. schrieb: > Und > ob am 110 Watt oder 120 Watt tritt, das merke ich schon. Haben die Nabendynamos tasächlich so einen schlechten Wirkungsgrad?
j. c. schrieb: > Also ich kann das mit leeren Akkus nicht bestätigen. Dann stell Dich einfach mal an eine von vielen Radfahrern abends genutzte Straße und sieh Dir die trüben Funzeln an, die Dir da entgegenblinzeln. Wenn Du es schaffst, Deine Akkus immer schön aufgeladen zu halten, ist das ja nett, aber das bekommen andere ganz offensichtlich nicht hin, und deswegen ist es mehr als sinnvoll, daß der Unfug verboten bleibt.
>Wenn Du es schaffst, Deine Akkus immer schön >aufgeladen zu halten, ist das ja nett, aber das bekommen andere ganz >offensichtlich nicht hin, ... Deshalb muss man aber Anderen auch nicht von vornherein die Fähigkeit absprechen, das hinzubekommen. Seit den (auch preiswert verfügbaren) 1W LED-Strahlern mit 4xAA, die zudem, wenn sie für zumindest Rennräder zugelassen sein wollen, in irgeneiner Form eine "Battery Low"-Anzeige besitzen, lässt sich das schon handeln.
>Nja, bei pepper kriegt man für 500€ ne menge Crossrad Wir sollten über die Definition von Crossrad reden. Wenn ich Crosser schreibe, meine ich Cyclocross, also sowas hier: http://www.colonelsbikes.com/jpegs/GalleryPicts/SurlyCross.jpg Und da kostet allein das Rahmenset 350€ aufwärts. >SON ist schick, aber am ~500€ Rad deplaziert. Ich wollte ja nur sagen, dass ich mir das an mein gutes Rad gebaut habe, das allerdings deutlich über 500€ gekostet hat, und es nicht mehr missen möchte, weil Sorglospaket und hüsch obendrein. Ich muss allerdings dazusagen, dass ich beim Rad nicht so auf das Geld schaue, weil es mein Hobby und einziges Verkehrmittel ist, mal abgesehen von gelegentlichen Zugfahrten. Aber selbst die 100km zu den Schwiegereltern fährt Sie mit der Bahn und ich mit dem Rad. >und man braucht schlicht und einfach mehr Kraft zum Treten Ich behaupte, bei einem guten Dynamo - und der kostet nun mal nicht 30€ - merkst Du es (fast) nicht, ob er ein- oder ausgeschaltet ist. Die teueren Dynamos kommen vom Leerlaufwiderstand an normale Vorderradnaben ran und auch eingeschaltet sind sie leichtgängig. Grüße... PS.: Aus oben genannten Gründen finde ich es übriges schön, dass es hier im Offtopic endlich mal eine lebhaften Fahrrad-Thread gibt.
Anna N. schrieb: > Deshalb muss man aber Anderen auch nicht von vornherein die Fähigkeit > absprechen, das hinzubekommen. Die Realität spricht da anderes: Sieh Dir die trüben Funzeln an, die da benutzt werden. Ganz offensichtlich ist die Fähigkeit nicht vorhanden. j. c. schrieb: > und man braucht schlicht und einfach mehr Kraft zum Treten. Das sind 3 Watt. Das merkst Du nicht. Wirklich nicht.
Michael K-punkt schrieb: > Allerdings kostet ein Vorderrad mit Nabe schon fast so viel wie die > Billig-Räder, die wir jetzt haben - daher hab ich noch nicht > zugeschlagen. > Zumal man ja dann auch neue Lampen braucht, oder? Also ich bin auch hell auf begeistert vom Nabendynamo, funktioniert, und merken tut man das auch kaum das der mitläuft. Habe allerdings die original Halogenlampe gegen eine LED getauscht (~20€) die ist einerseits heller, und die alte brannte ständig die Birnchen durch, bisher (> 1 Jahr) kein Problem mehr mit der Lampe gehabt.
j. c. schrieb: > Quatsch, Dynamo brauchst Du nicht. Ordentliche Stecklampen (die von > Trelock kann ich empfehlen) und gut ist. Wenn die Bullen meckern-- pff, > drauf g'schissn! 1. Das G´schissn mag sich dann etwas kompliziert darstellen, wenn du ohne die vorgeschriebene Beleuchtung nachts über den Haufen gefahren wirst und sich die Versicherung weigert, die behindertengerechte Toilette bei dir einzubauen... > Dynamo und Co. machen nur Ärger, kosten Geld, wiegen > wertvolle Gramm und sind mit den Drähten und Lampen immer ein > Ansatzpunkt für Vandalismus. ...ebenso verhält es sich mit Helmen, Sicherheitsgurten, Airbags und ABS-Steuergeräten: Kostet nur Sprit und wenn du keinen Unfall hast bringen sie rein gar nichts. > Ich fahre seit Jahren nur mit Stecklicht, meine zwei besten Kumpels > sogar nur mit solchen Mini-Blinklichtern und keinem von uns ist jeh was > passiert oder es hat die Polizei gemeckert. Einzelbeispiele sind für statistische Argumentationen wenig brauchbar.
Uhu Uhuhu schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> Insofern bietet eine LED-basierte Lösung schon deutlich mehr Reserven. > > In Sachen Zuverlässigkeit und Helligkeit auf jeden Fall, aber Strom > ziehen sie genauso viel, wie die ollen Halogenfunzeln. > Ich würde vermuten, dass die LEDs bei gleichem Strom einfach heller sind. Und ich würde vermuten, dass bei etwa gleicher Helligkeit bei der LED deutlich weniger Strom fließt. Die NiCd-Babyzellen-Funzeln, die ich von früher kenne waren auf jeden Fall schon alle, wenn man sie das erste Mal einsetzen wollte.
Michael K-punkt schrieb: > ...ebenso verhält es sich mit Helmen, Sicherheitsgurten, Airbags und > ABS-Steuergeräten: Kostet nur Sprit und wenn du keinen Unfall hast > bringen sie rein gar nichts. Und wenn die ganzen tollen Sicherheitsfunktionen drin sind, werden die Leute zu blöd zum fahren. "Die Systeme im Auto werden schon reagieren, warum soll ich da aufpassen." (Nette Beispiele auch die wöchentlichen Meldungen, wo irgendwelche Vollidioten ihrem Navi nachfahren. Egal! ob es geht oder nicht.) Weiteres führt jetzt aber zu weit vom Thema.
J.-u. G. schrieb: > j. c. schrieb: >> Und >> ob am 110 Watt oder 120 Watt tritt, das merke ich schon. > > Haben die Nabendynamos tasächlich so einen schlechten Wirkungsgrad? Wirkungsgrad: 65% bei 15 km/h im 28"-Rad Leistungsaufnahme im Leerlauf: 0,5 Watt bei 15 km/h im 28"-Rad http://www.nabendynamo.de/produkte/SON_28.html Ein 30€ Shimano ist sicher nicht so gut. Sind dann aber vermutlich noch keine 10W. Die besseren Nabendynamos haben sehr wenig Tretwiderstand, sowas würde ich mir auch an den Crosser schrauben. Alexander H. schrieb: Wenn ich Crosser > schreibe, meine ich Cyclocross, also sowas hier: > > http://www.colonelsbikes.com/jpegs/GalleryPicts/SurlyCross.jpg Ich seh da n Singlespeed ;) >>SON ist schick, aber am ~500€ Rad deplaziert. > Ich wollte ja nur sagen, dass ich mir das an mein gutes Rad gebaut habe, > das allerdings deutlich über 500€ gekostet hat, und es nicht mehr missen > möchte, weil Sorglospaket und hüsch obendrein. Ich schraube zur Zeit beruflich neben dem Studium Fahrräder zusammen, und hab schon ein paar Laufräder mit Shimano und SON Nabendynamos eingespeicht. An mein nächstes Rad kommt trotzdem ein Shimano, weil er die Hälfte kostet und ich ihn nicht für schlechter halte. Rufus Τ. Firefly schrieb: > j. c. schrieb: >> und man braucht schlicht und einfach mehr Kraft zum Treten. > > Das sind 3 Watt. Das merkst Du nicht. Wirklich nicht. Einige Nabendynamos haben Kugellager mit beidseitigen Dichtscheiben, und die schleifen. Das sorgt für schlechtere Wirkungsgrade, und dann doch deutlich mehr als 3W. Und das merkt man dann u.U schon leicht, besonders ab 25-30 km/h Vorteil an einem Rad mit Nabendynamo ist halt, das man sich um das Licht keine Gedanken mehr machen braucht. Schalter ein, und funktioniert sehr zuverlässig. Heute legt man auch oft die Kabel in die Rahmenrohre, bei besseren Rädern.
Ich persönlich ziehe den Seitenläuferdynamo einfach vor, schon deshalb weil ich ich selten nachts unterwegs bin und für mich hat eine Nabe einfach eine Nabe zu sein. Den Seitenläufer hab ich auch in wenigen Minuten gewechselt. In den 90ern hat F&S spitzenmässige Schaltungen gebaut, unter anderem auch die Super7 Nabe, hat sich leider nicht behaupten können weil den Leuten ganz das Hirn mit Shimano vernebelt wurde und Federung natürlich ;-)
A. R. schrieb: > Den Seitenläufer hab ich auch in wenigen Minuten gewechselt. Ich will das Lumpending nicht dauernd wechseln, sondern damit fahren und zwar auch dann, wenn Licht besonders wichtig ist: bei schlechtem Wetter. Nur ist das herausragendste Merkmal dieser Krücken, daß sie genau bei Nässe statt Strom nur hohe Pfeiftöne fabrizieren. Und wenns mal durch den Matsch geht, dann kommt nichtmal das mehr. > In den 90ern hat F&S spitzenmässige Schaltungen gebaut, unter anderem > auch die Super7 Nabe, hat sich leider nicht behaupten können weil den > Leuten ganz das Hirn mit Shimano vernebelt wurde und Federung natürlich Nabendynamos sind üblicherweise im Vorderrad und die Schaltung ist hinten.
Hast halt keine Ahnung von Fahrrädern, Zitieren scheint deine Spezialität zu sein. Wenn du meinst mich ärgern zu wollen, bist du herzlich zu einem Besuch eingeladen, ok? Bist du überhaupt schon trocken hinter den Ohren?
A. R. schrieb: > Hast halt keine Ahnung von Fahrrädern Das ist natürlich ein sehr gewichtiges Argument. > Wenn du meinst mich ärgern zu wollen Aber, aber, wer wird denn gleich in die Luft gehen? > Geh zu deiner Oma! Ich werd sie von dir grüßen. So, und nun nimm endlich deine rosa Pillen...
Diese wichtige Diskussion könnt ihr auch sicherlich per Email führen. Dafür ist das Forum hier nicht da.
Wobei die Frage offenbleibt: Was macht der Seitenläufer bei Regen oder gar Schneematsch? Dessenungeachtet laufen die Empfehlungen ja wohl in die Richtung: 1. Mountainbike für die Stadt uninteressant. 2. Auf Beleuchtung und Schutzbleche achten. 3. Spektakuläre Materialien treiben die Kosten nach oben, stehen aber oft in keinem Verhältnis zu den damit im Stadtbetrieb erzielten Verbesserungen.
Für die "Trittfaulen" hatte Aldi kürzlich was http://www.discounter-archiv.de/de/archiv/ALDI-Sued/2012-03-22/Alu-Elektro-Fahrrad-71-cm-28/874984/ War mit stolzen 699 EUR aber auch nicht gerade das typische Mitnahmeprodukt eines Billigdiscounters. Ging dennoch weg wie nix. Kurz danach gabs noch mal die einfache Variante mit "ohne Elektro" ;) http://www.discounter-archiv.de/de/archiv/ALDI-Sued/2012-04-02/Alu-City-Bike-71-cm-28-Fuer-Herren/879238/ Aber halt alles nixda Mountainbike.
Michael K-punkt schrieb: > Ich würde vermuten, dass die LEDs bei gleichem Strom einfach heller > sind. Das triffft aber nur zu, wenn Du wirklich moderne LEDs nimmst und auch die Treiberschaltung einen hohen Wirkungsgrad hat. Mehr als den Faktor zwei wirst Du üblicherweise nicht rausholen können. (Für Fotografen: Das ist eine Blendenstufe) Gruss Harald
Harald Wilhelms schrieb: > Das triffft aber nur zu, wenn Du wirklich moderne LEDs nimmst und > auch die Treiberschaltung einen hohen Wirkungsgrad hat. Da gibt es noch weitere Optimierungsmöglichkeiten. Bei einer Fahrradbeleuchtung geht es um gerichtetes Licht, und da sind Glühlampen nicht sonderlich günstig. LED-Lampen mit speziell berechneten Reflektoren wie die von mir weiter oben verlinkten b+m Cyo-Modelle bringen sehr viel Licht auf die Straße. Die üblichen Glühfunzelhalter, auch für Halogenbirnchen, haben aber keine so aufwendig berechneten Reflektoren und daher viel Lichtverlust. Ich fahre die Kombination aus Nabendynamo (irgendwas etwas besseres von Shimano) und einer Cyo mit "Sensor" und Standlichtfunktion, und es ist vom Tretgefühl her schlichtweg nicht wahrnehmbar, ob das Ding an oder aus ist. Bereits im Schiebebetrieb (5 km/h) wird eine ausreichende Helligkeit entwickelt, auch wenn die aufgrund der Dynamopole noch stark gepulst ist. Nein, etwas anderes als so eine Kombination will ich nicht mehr haben, der klassische Seitenläufer und andere Lösungen (Walzendynamo oder diese in die Speichen eingreifenden Systeme) sind evolutionäre Sackgassen.
Für Vielfahrer lohnt sich ein Nabendynamo in jedem Fall. Ein Seitenläufer ist nach einigen Tausend km Nachtfahrt fertig für die Tonne, während Nabendynamos sicher 40.000 km halten.
Das Rad ist dafür gedacht um zur Uni zu fahren. Welcher Student geht denn so früh/spät zu Vorlesungen, das es noch/schon dunkel ist? Ein Dynamo ist also vollkommen überflüssig. Wichtiger wäre eher eine Vorrichtung, um Bierkästen transportieren zu können %) Und mal ehrlich...ich weiss nicht genau wann die Diskussion zu den Nabendynamos abgedriftet ist, aber dem Threadersteller ist damit wohl kaum gedient. Für einen Nabendynamo muss das Rad neu eingespeicht werden. Selber wird er das wohl kaum können, und im Laden zahlt er für sein Vorderrad dann soviel wie fürs verlinkte Baumarktbike. Also mal nicht wirklich hilfreich. Ich würde auch auf dem Gebrauchtmarkt schauen...haste im Endeffekt mehr von und sooo wichtig scheint dir die Qualität des Bikes auch nicht zu sein. Aber mit so einer Baumarktmöhre wird man bei regelmässiger Benutzung sicherlich keinen Spass haben(aber klar...Leute mit ihren 90€ Bikes sehen das natürlich anders) Für 300€ neu bekommt man nur Scheisse...für 300€ gebraucht kann man jedoch schon was vernünftiges bekommen. Da solltest Du dich vorher aber bischen bezüglich der Rahmengeometrie usw informieren. Ob der Rahmen dann auf den mm passt ist ja nicht so wichtig bei dem Einsatzzweck, aber so ungefähr sollte es schon hinhauen(auch im Interesse der eigenen Gesundheit)
A. B. schrieb: > Ein Dynamo ist also vollkommen überflüssig. Aber vorgeschrieben. > Für einen Nabendynamo muss das Rad neu eingespeicht werden. Nicht, wenn er gleich mit eingebaut ist. Nabendynamos sind nicht mehr viel teurer, als gute Seitenläufer.
Nicht ganz im Budget, aber dafür sehr exclusiv: http://www.wanted.de/lamborghini-rennrad-von-edelschmiede/id_55903054/index Hat leider auch keinen Nabendynamo...
Icke ®. schrieb: > Nicht ganz im Budget, aber dafür sehr exclusiv: > > http://www.wanted.de/lamborghini-rennrad-von-edelschmiede/id_55903054/index > > Hat leider auch keinen Nabendynamo... Wenn das Ding ein echtes Rennrad, d.h. entsprechend leichtgewichtig ist, ist es ja sogar erlaubt mit Stecklichtern am Straßenverkehr teilzunehmen :) Da gibt es irgend eine x kg - Grenze.
A. B. schrieb: > Das Rad ist dafür gedacht um zur Uni zu fahren. > Welcher Student geht denn so früh/spät zu Vorlesungen, das es noch/schon > dunkel ist? Ein Dynamo ist also vollkommen überflüssig. Also, WIR haben die Räder damals NICHT nur zur Vorlesungsfahrt genutzt. Und es kam durchaus schon mal vor, dass es (ähem) eine etwas fortgeschrittene Stunde war, zu der man unterwegs war - da freut man sich, wenn man von frühtrunkenen LKW gut gesehen wird. Und: Wir hatten mal ne Übung in Theoretischer Physik bei der wir um 7:00 Uhr anfingen. Die Gruppe war sehr groß und der Leiter bot an, bis zur 10-Uhr-Vorlesung 2 Halbgruppen zu machen. Da es ein Wintersemester war, war es dann noch nicht so helle.
Die magische Grenze für Stecklichter ist 11kg. Ich schätze, das gute
Stücke wird bei 6-7kg liegen. Woher allerdings der Preis kommt, ist mir
schleierhaft. Ohne den Namen Lamborgini gibts das "schon" für deutlich
weniger als die Hälfte.
>Noch nichtmal Pedale...
Weil die Leute, die sowas normalerweise fahren, ihre Vorlieben haben. Da
wäre es sinnlos irgendwelche Pedale dranzuschrauben, die dann eh
ausgetauscht werden.
g. c. schrieb: > Für die "Trittfaulen" hatte Aldi kürzlich was > > http://www.discounter-archiv.de/de/archiv/ALDI-Sued/2012-03-22/Alu-Elektro-Fahrrad-71-cm-28/874984/ > > War mit stolzen 699 EUR aber auch nicht gerade das typische > Mitnahmeprodukt eines Billigdiscounters. Ging dennoch weg wie nix. > > Kurz danach gabs noch mal die einfache Variante mit "ohne Elektro" ;) > > http://www.discounter-archiv.de/de/archiv/ALDI-Sued/2012-04-02/Alu-City-Bike-71-cm-28-Fuer-Herren/879238/ > > Aber halt alles nixda Mountainbike. Für die meisten Leute viel Geld - Bei uns bekommt man nicht mal einen Zweitakku für das Geld. Qualität hat seinen Preis, an den Aldirädern is nix gescheites verbaut, die fallen auseinander wenn man sie regelmäßig fährt. Uhu Uhuhu schrieb: > Für Vielfahrer lohnt sich ein Nabendynamo in jedem Fall. Ein > Seitenläufer ist nach einigen Tausend km Nachtfahrt fertig für die > Tonne, während Nabendynamos sicher 40.000 km halten. Geht selten kaputt, ja. Oft kann man die Lager auch noch tauschen. A. B. schrieb: > Das Rad ist dafür gedacht um zur Uni zu fahren. > Welcher Student geht denn so früh/spät zu Vorlesungen, das es noch/schon > dunkel ist ? Viele ? Sind dann keine Vorlesungen, aber manchmal bin ich auch bis 23Uhr in der Uni. > Für einen Nabendynamo muss das Rad neu eingespeicht > werden. Selber wird er das wohl kaum können, und im Laden zahlt er für > sein Vorderrad dann soviel wie fürs verlinkte Baumarktbike. Also mal > nicht wirklich hilfreich. Stimmt nicht, du kriegst fertige Vorderräder mit Nabendynamo ab 40€.
Warren Spector schrieb: > Für die meisten Leute viel Geld - Bei uns bekommt man nicht mal einen > Zweitakku für das Geld. Qualität hat seinen Preis, an den Aldirädern is > nix gescheites verbaut, die fallen auseinander wenn man sie regelmäßig > fährt. Wenn sie innerhalb der Garantie "auseinanderfallen" macht das nix. Bei Gebrauchtware hast du dafür gar keine Garantie.
Uhu Uhuhu schrieb: > Nicht, wenn er gleich mit eingebaut ist. Nabendynamos sind nicht mehr > viel teurer, als gute Seitenläufer. Ein Baumarktfahrrad in dem Preissegment hat mit 100%iger Sicherheit keinen Nabendynamo verbaut(wenn es überhaupt irgendetwas Beleuchtungsmässiges verbaut hat)
Michael K-punkt schrieb: > Also, WIR haben die Räder damals NICHT nur zur Vorlesungsfahrt genutzt. > Und es kam durchaus schon mal vor, dass es (ähem) eine etwas > fortgeschrittene Stunde war, zu der man unterwegs war - da freut man > sich, wenn man von frühtrunkenen LKW gut gesehen wird. > > Und: Wir hatten mal ne Übung in Theoretischer Physik bei der wir um 7:00 > Uhr anfingen. Die Gruppe war sehr groß und der Leiter bot an, bis zur > 10-Uhr-Vorlesung 2 Halbgruppen zu machen. > > Da es ein Wintersemester war, war es dann noch nicht so helle. Das der Abschnitt nicht ganz ernst gemeint war, sollte eigentlich aufgefallen sein...
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