Mark Brandis schrieb:
> owaya schrieb:
>> Nach dem Studium hatte ich leider das Unglück nur von einem Ing.-DL
>> eingestellt zu werden.
>
> Die Formulierung "leider das Unglück" ist typische
> Gegen-Dienstleister-Stimmungsmache. Kein einziger Ingenieur, den ich im
> realen Leben kenne und der bei einem Dienstleister angestellt ist,
> verwendet diese Formulierung.
Also die Formulierung habe ich schon gehört. Da hätte der ausleihende
Chef auf unbezahlte Überstunden bestanden und gedroht, daß er sie heute
rauswerfen könnte. Vielleicht ein Einzelfall, aber sowas gibts auch.
>> Wie leicht/schwierig ist es jetzt nach ca. 2 Jahr BE in einer GmbH oder
>> Ag zu wechseln?
>
> Die Frage ist seltsam gestellt. Arbeitet derjenige nun bei einer GmbH,
> oder bei einer AG? Anscheinend weiß er es nichtmal selbst.
Ich denke er will in eine(!) GmbH oder AG wechseln, meint damit wohl
Festanstellung oder einfach größerer Betrieb.
>> Was kann ich angeben als Begründung zu meiner Wechsel? In Bewerbung oder
>> Vorstellungsgespräch.
>
> Die Frage ist seltsam gestellt. Warum sollte eine besondere Begründung
> überhaupt notwendig sein? Die üblichen Standardfloskeln reichen völlig.
> ("suche eine neue berufliche Herausforderung bla bla").
Naja, nach 2 Jahren BE kennt er wohl noch nicht die ganzen Floskeln.
Kann doch sein.
Ich würde die Begründung noch durch den Zusatz ergänzen, daß Du als
Leihingenieur mitunter vermittelt bekommt, daß Du nicht wirklich zur
Firma gehörtst. Und es fällt Dir schwer, wenn Du Dich nicht mit Firma
und Produkt identifizieren kannst. Die Implikation, daß Du Dich mit
Firma und Produkt verbunden fühlen möchtest und vermutlich bereit bist,
dafür Verantwortung zu übernehmen, wird in Bewerbung und
Vorstellungsgespräch positiv aufgenommen. Nur darauf achten, nicht auf
die Tränendrüse zu drücken.