Lautsprecher Schutzschaltung mit Überlastschutz

OP #2657565
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Hallo,
nachdem mir Gestern mein selbstgebauter STK4241v-Verstärker zerstört 
wurde, würde ich diesem gerne eine Schutzschaltung gegen Überlast 
verpassen. Im Moment ist nur ein DC-Schutz verbaut. Wie kann ich 
Überlast feststellen? Mit einem Shunt-Wiederstand? Kennt ihr vielleicht 
ein paar Schaltpläne an denen ich mich orientieren kann?
Gast #2657990
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Gegen einen Kurzschluss hilft eigentlich nur wenn die 
Verstärkerschaltung schon eine Begrenzung des Stromes und ggf. auch 
Einhaltung der SOA-Grenze integriert hat. Das ist bei neueren Verstärker 
ICs meist auch mit drin.
Es kann aber sein das die IC interne Schutzschaltung eine Ausreichende 
Kühlung voraussetzt - schnell genug ist die dann schon, aber nur wenn 
das IC nicht zu heiß ist.  Nachträglich ist da nur schwer was zu machen.

Extern braucht man ggf. noch einen Schutz vor Überspannung, ESD oder 
ähnlichem, und ggf. einen Schutz für die Lautsprecher (DC und ggf. für 
das thermische Limit).
OP #2658001
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Das IC besser gesagt der Hybride hat leider nichts dergleichen 
integriert. Überhitzen kann das Teil auch nicht, weil der Kühlkörper 
reichlich überdimensioniert ist. Könnte ich nicht die Emitterwiderstände 
als Shunts nutzen und bei zu hohem Spannungsabfall die LS-Relais 
abschalten oder ist das zu langsam?
Gast #2658037
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> Die mit 0.22Ohm an denen müsste ich doch messen können.

Im Prinzip ja, aber hast du dir mal überlegt was die Spannung für einen 
"Bewegungsbereich" (+-Uass) hat und wie du das auswerten und die 
jeweilige Endstufenhälfte abregeln willst? Mit dem Aufwand kann man 
gleich eine richtige Schaltung bauen.
OP #2658695
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Sicherungen reagieren leider zu träge. Ich bin jetzt drauf und dran eine 
Diskrete Endstufe zu berechnen, ich habe hier noch TIP142 und TIP147 
liegen. Die haben jedoch nur eine Uce von 100V, mein Netzteil liefert 
aber +/- 54V. Kann ich die nehmen (es dürften doch eigentlich immer nur 
maximal 54V an einem Transistor anliegen) oder brauche ich andere.
Gast #2658744
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> es dürften doch eigentlich immer nur
> maximal 54V an einem Transistor anliegen

Nein. Die Betrachtung gilt nur bei resistiven Lasten,
bei komplexen Lasten (Spule/Kondensator) sind es 108V.
Obwohl die fehlenden 8V den Kohl auch nicht fett machen,
interessanter ist es, was passiert, wenn das Stromnetz
mal 10% Überspannung liefert.

http://users.swing.be/edwinpaij/short_circuit_protection.htm
http://www.angelfire.com/sd/paulkemble/sound7.html
#2658779
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Max W. schrieb:
> Sicherungen reagieren leider zu träge. Ich bin jetzt drauf und dran eine
> Diskrete Endstufe zu berechnen, ich habe hier noch TIP142 und TIP147
> liegen. Die haben jedoch nur eine Uce von 100V, mein Netzteil liefert
> aber +/- 54V. Kann ich die nehmen (es dürften doch eigentlich immer nur
> maximal 54V an einem Transistor anliegen) oder brauche ich andere.

Welche Leistung an welcher Imppedanz strebst Du denn an? Mir erscheint
die Spannung etwas hoch. Wenn die Spannung deutlich höher ist, als
für die erwünschte Leistung nötig ist, wird diese überschüssige
Spannung in den Endtransistoren verheizt.
Gruss
Harald
Gast #2658800
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Max W. schrieb:
> Die haben jedoch nur eine Uce von 100V, mein Netzteil liefert
> aber +/- 54V. Kann ich die nehmen (es dürften doch eigentlich immer nur
> maximal 54V an einem Transistor anliegen) oder brauche ich andere.

moin !!!
nö der jeweils gesperrte transi bekommt alles ab.
wenn die ne uceo von 100v abkönnen dann sollte man nur 80v(+-40v) 
anlegen.
für 100w an 4ohm ist das mehr als genug.
man lässt aus zuverlässigkeitsgründen immer 20% reserve.
das gilt im übrigen für alle werte.
beispiel elko.
vorgesehene betriebsspannung +-40v.
20% drauf sind 48v.
50v elkos sind also noch ok.
n trafo mit 2*30v~ ist die kotzgrenze bei 50v elkos.
30v~ bekommt man aber noch von der "stange" also rel. preiswert.
ansonsten halt 63v oder 80v elkos nehmen.
ist ne preisfrage.
bei den transis gibt´s ne faustregel.
100w/4ohm
+-35v/200w netzteil
ic 7,5a (man nimmt welche mit min.10a)
uceo 100v
ptot ab 50w aufwärt´s

mfg
OP #2658810
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Ich hatte so an 100-120W an 8 Ohm gedacht, wobei es auch nicht schlecht 
wär wenn das Ding dann 4 Ohm stabil ist. Ich benutze das Teil als Party 
Verstärker, also der Klang muss jetzt nicht so gut sein, Hauptsache es 
geht nicht so schnell kaputt. Es wäre sicher besser, wenn ich den Trafo 
auf 30V umwickele. Geht das so einfach? Ich müsste ja nur ein paar 
Wicklungen runternehmen oder brauche ich dann einen anderen Querschnitt.

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