TLC272 - Dual Supply (Synchrone Span.Vers.?)

Gast #2660700
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Hallo alle,
ich habe eine kurze Frage, bei der sich einige von euch vll. mal wieder 
die Haare raufen werden, ich habe jetzt aber schon einige stunden 
probleme beim aufbau - deshalb wäre eine kurze antwort sehr hilfreich!

Ich verwende den TLC 272 zum Aufbau eines Instrumentenverstärkers. Das 
ganze soll mit einer symmetrischen Spannungsversorgung von +-4,5V 
gespeist werden.
Am TLC liegt bei GND -4,5 und bei VDD +4,5V.

Warum der TLC? Weil er mir so vorgegeben wurde (es handelt sich um einen 
Praktikumsversuch).

Nun will sich beim besten willen nicht die gewünschte Verstärkung 
einstellen.

Meine einfache Frage zu allererst einmal:
Im Datenblatt steht "Single-Supply Operation" und die 
Versorgungsspannung ist ausschließlich positiv angegeben. Ist ein 
betrieb mit symmetrischer Spannungsversorgung überhaupt möglich?

Viele Grüße
Gast #2660747
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Ich habe die Schaltung wie in der angehängten spice-datei gesteckt 
(jetzt zum dritten mal von neuem). Die Verstärkung (sollte V=1001 sein) 
auf höhe der nichtinvertierenden verstärker / Impedanzwandker ist aber 
einfach nicht korrekt. Nach Simulation hingegen stimmt sie.

Das Ding ist: Auf dem steckbrett besteht die erste stufe ja nur aus 
einem gottverdammten Käfer und drei widerständen (ich habe 2x1Meg und 
einmal 2k verwendet)... an sowas bin ich noch nie gescheitert...
Angehängte Dateien:
Gast #2660752
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Anja schrieb:
> Wahrscheinlich hat er die Oszi-Masse an den Minuspol angeschlossen.
> Und den Signalgenerator mit Masse auf die 0V.
>
> Gruß Anja

das eingangssignal (anders als im spicemodell mit ca 20mV/3Hz aus der 
Soundkarte) habe ich an die eingänge der impedanzwandlerstufe 
angeschlossen, also Sig an den Nichtinvertierenden Eingang von 
Verstärker 1 und GNDSig an den nichtinvertierenden Eingang von 
Verstärker 2. Das Oszi misst zwischen den beiden Ausgängen der 
Nichtinvertierenden Verstärker (also vor den 10k Widerständen des 
Differenzverstärkers)..
Gast #2660762
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zuguterletzt:
Das Oszi misst beim Aufbau zwischen den beiden Ausgängen der 
Verstärkerstufe (Impedanzwandler) NICHTS.

Zwischen einem Ausgang und virtueller Masse messe ich auf dem oszi bei 
einem Eingangssignal mit 16,4mV ein Ausgangssignal von 1.24V also ein V 
= 75,6 anstatt 1001.

Wenn da irgendjemand eine Idee hat - ich habe das gefühl es ist etwas 
einfaches und wahrscheinlich offensichtliches aber so lange wie ich 
jetzt daran sitze fällt mir weder mehr etwas ein noch auf.
Gast #2660841
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exxeqtor schrieb:
> Wie ihr seht bin ich einigermaßen verzweifelt über diese Trivialität,
> ich sage lieber nicht wie viele stunden ich daran heute jetzt schon
> sitze. Es sind einige.

Ich sehe nur eine einzige Batterie mit 9V und keine 2 mit je 4,5V.
Das kannst Du uns nicht als symmetrische Versorgung mit +/-4,5V 
verkaufen.
Deinen Schaltungsbezugspunkt und die Massen von Oszi und Soundkarte 
müßtest du an den Mittelabgriff der Batterie legen.

Gruß Anja
Gast #2661052
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Anja schrieb:
> Ich sehe nur eine einzige Batterie mit 9V und keine 2 mit je 4,5V.
> Das kannst Du uns nicht als symmetrische Versorgung mit +/-4,5V
> verkaufen.

Habe ich auch nicht - im Bild vom Steckbrett habe ich das in blau 
eingefügt: Es gibt einen teilweise verdeckten Aufbau mit einem Opamp der 
eine virtuelle Masse erzeugt - damit ist das GND der Batterie bei -4,5 
gegen VGND und das + der Batterie auf +4,5V gegenüber VGND. das ganze 
funktioniert auch, deshalb bin ich nich weiter darauf eingegangen.

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