Hallo Liebe Leute
Ich habe mit 2 anderen Klassenkameraden ein Physikprojekt, bei dem wir
ganz einfach ein TMS-Gerät nachbauen sollen und einen Muskelreiz per
Induktion hervorrufen sollen. Da wir alle 3 ehr die Physik-Laien sind
habe ich mir gedacht, dass uns hier jemand helfen könnte.
Materialien haben wir in der Schule genug zur Verfügung (Spulen -3200
Wdg.), Wechselstromgenerator, Oszi, etc.). Ein toten Frosch besorgen
wir uns aus der Uni in unserer Nähe.
Unser Problem ist, dass wir ünerhaupt nicht wissen, wie wir das Projekt
angehen sollen.
Für die Muslkelreaktion benötigen wir eine ziemlich schnelle Änderung
des Magnetfeldes (50 T/s)
Wäre schön, wenn ihr uns Vorschläge geben könntet.
Liebe Grüße
Dennis
Dennis schrieb:> Ich habe mit 2 anderen Klassenkameraden ein Physikprojekt, bei dem wir> ganz einfach ein TMS-Gerät nachbauen sollen> Da wir alle 3 ehr die Physik-Laien sind> habe ich mir gedacht, dass uns hier jemand helfen könnte.> Unser Problem ist, dass wir ünerhaupt nicht wissen, wie wir das Projekt> angehen sollen.
Irgendwie verstehe ich den Sinn von dem Ganzen nicht. Ihr habt Euch
anscheinend ein Projekt ausgesucht, welches Euch technisch überfordert.
Jetzt sollen Euch andere erklären, wie Ihr das machen sollt. Was ist
dann eigentlich noch Eure Eigenleistung bei diesem Projekt? Oder bin
ich zu alt dazu, um zu verstehen, das heutzutage schon das Abschreiben
als intellektuelle Leistung verstanden wird?
Gruss
Harald
TMS? Geht leider nicht. Ihr braucht einen extrem hohen Strom, daher
einen Kondensator, der hohe Spannung und große Kapazität kombiniert.
Dazu noch leistungsfähige Spulen, die Euch nicht wegexplodieren und
IBGTs, die den Strom abkönnen. Habe das auch mal durchgeplant und bin
zur Einschätzung gekommen, dass es mit Hausmitteln nicht unter 500 Euro
zu machen ist. Daher: macht was anderes. Außerdem zucken tote Frösche
nicht auf TMS-Pulse hin! Das geht nur galvanisch.
Dass das ganze saugefährlich (300 V bei ein paar mF, explodierende
Spulen, induktive Spannungsspitzen) und EMV-technisch illegal ist, davon
mal abgesehen.
Dennis schrieb:> Ein toten Frosch besorgen> wir uns aus der Uni in unserer Nähe.
Und wen wollt Ihr per TMS stimulieren? Das Stimulationsobjekt sollte
tunlichst leben!!!
Bernhard
Bernhard R. schrieb:> Dennis schrieb:>> Ein toten Frosch besorgen>> wir uns aus der Uni in unserer Nähe.>> Und wen wollt Ihr per TMS stimulieren? Das Stimulationsobjekt sollte> tunlichst leben!!!
Naja, Ein gewisser Herr Alessandro Volta hat seine Versuche damals
wohl auch an toten Froschschenkeln gemacht. :-)
Gruss
Harald
Harald Wilhelms schrieb:> Bernhard R. schrieb:>> Und wen wollt Ihr per TMS stimulieren? Das Stimulationsobjekt sollte>> tunlichst leben!!!>> Naja, Ein gewisser Herr Alessandro Volta hat seine Versuche damals> wohl auch an toten Froschschenkeln gemacht. :-)
Aber der Volta hat NICHT mit TMS gearbeitet...
Das was er gemacht hat würde ich als EMS beschreiben.
TENS ist noch einmal was andere könnte man aber notfalls auch gelten
lassen da selbes Prinzip, nur anderes Organ. Auf keinen Fall aber war
das TMS.
Gruß
Carsten
Da brauchts nix besonderes, das Testobjekt muss schliesslich nur einmal
zucken. So in etwa wie hier im Video erklärt:
http://www.youtube.com/watch?v=K3hUB4qr4Ig&feature=related
Würde allerdings eine etwas stabilere Spule und euren Lehrer als
Testobjekt benutzen. Dann hat sich das Problem ohnehin gelöst
Vielen Dank für die schnellen Antworten.
Also ist mit TMS-Gerät nachstellen ehr nichts anzufangen.
Dass man bei einem leblosen Frosch nicht mit TMS arbeiten kann ist uns
klar, jedoch hätten wir zu dem Projekt und zu unserem Thema (eben der
TMS) gerne ein Experiment zur Veranschaulichung gestaltet.
Das Frosch-Beispiel ist aber im Prinzip schon möglich, oder?
Liebe Grüße Dennis
ottifant schrieb:> Das könnte noch zum Thema passen:> http://www.youtube.com/watch?v=HUW7dQ92yDU> http://www.youtube.com/watch?v=B_olmdAQx5s> Wenn ich das richtig verstanden hab ist die Spannung das gefährlichste> an der Sache, solange man nur einzelne Pulse verwendet. Alles in allem> trotzdem lieber zweimal nachdenken/nachlesen was man tut...
Danke für die beiden Video-Links.
2 Video 1:35: Die parallele Stimulation einzelner Nerven im Arm um ein
Fingerzucken hervorzurufen klingt sehr interessant.
Dieses Experiment sollte für uns geeignet sein.
Liebe Grüße
Dennis
Was studierst du denn?
Lass mich raten, du bist mit dem Bundessieger Mathematik in der 10.
Klasse Gymnasium und ihr habt heute damit begonnen euch an irgend einem
Projekt zu versuchen, von dem ihr nicht die geringste Ahnung habt?
gordon51freeman schrieb:> Was studierst du denn?> Lass mich raten, du bist mit dem Bundessieger Mathematik in der 10.> Klasse Gymnasium und ihr habt heute damit begonnen euch an irgend einem> Projekt zu versuchen, von dem ihr nicht die geringste Ahnung habt?
Ich weiß,dass euer Kenntnissstand im Bereich Elektrotechnik unserem
Lichtjahre voraus ist, trotzdem bringen uns solche sinnlosen Komentare
kein Stück weiter.
Dass wir keine Ahnung haben würde ich auch ausschließen, da wir gerade
verteilt das "TMS-Buch" lesen (die für uns relevanten Abschnitte
jedenfalls) + zahlreiche Dissertationen dazu im Internet und den Ehrgeiz
dazu haben uns mit unserem Thema auseinander zu setzen.
So Schaltplan haben wir und er sieht wie folgt aus:
1. Kondensator wird aufgeladen
Da ergibt sich schon ein erstes Problem: Welche Entladungsspannung
benötigen wir, um bei paralleler Ausrichtung einer Schmetterlingsspule
am Unterarm die gewünschten Aktionspotenziale auszulösen, die ihrerseits
dann das Muskelzucken hervorrufen..?
2. Der Kondensator entläd sich über die Stimuatlionsspule
Es wäre schön,wenn uns jmd. zu der oben genannten Frage Auskunft geben
könnte, da dies ja ein Selbstversuch wird und wir unsere Gesundheit
nicht aufs Spiel setzten wollen.
Liebe Grüße
Dennis
Ja ne, das Problem ist ja nicht, dass ihr euch mit TMS auseinandersetzen
müsst sondern auch noch mit den Grundsätzen der Elektronik und
Elektrotechnik.
Dennis schrieb:> So Schaltplan haben wir und er sieht wie folgt aus:> 1. Kondensator wird aufgeladen> Da ergibt sich schon ein erstes Problem: Welche Entladungsspannung> benötigen wir, um bei paralleler Ausrichtung einer Schmetterlingsspule> am Unterarm die gewünschten Aktionspotenziale auszulösen, die ihrerseits> dann das Muskelzucken hervorrufen..?> 2. Der Kondensator entläd sich über die Stimuatlionsspule
Es gibt einen Grund, warum Schaltungen nicht als .txt abgespeichert
werden.
Poste doch einfach dein Schema mit den entsprechenden Werten der Spule
und des Kondensators, dann wird dir auch weitergeholfen.
MFG
Gordon
Ah und noch was:
Dennis schrieb:> Es wäre schön,wenn uns jmd. zu der oben genannten Frage Auskunft geben> könnte, da dies ja ein Selbstversuch wird und wir unsere Gesundheit> nicht aufs Spiel setzten wollen.
Das tust du sowieso schon. Du wirst zweifelsfrei im Verlauf dieses
Projektes eine gewischt kriegen, ich hoffe für dich, es fällt glimpflich
aus.
Ihr seid wirklich lernresistent. Damit habt ihr schon beim ersten
Schritt eines Projektes versagt: der Machbarkeitsanalyse!
Hier gibt es mal ein Beispiel:
http://www.freepatentsonline.com/y2012/0029264.html
"the parameters used in the example are capacitance C=180 μF, inductance
L=16 μH, resistance R=0.05 Ohm, and initial voltage in the capacitor
V0=300 V."
Ströme die fließen sind also im Bereich einiger kA. Und dann ist die
Energie in Eurer Spule drinnen, noch nicht draußen. Und da geht es um
Hirn-TMS. Für Nerven braucht ihr erheblich krassere Reize. Wieso baut
ihr eigentlich keinen Stromstimulator? Damit ist das Ziel viel einfacher
zu erreichen!