Forum: PC-Programmierung delphi freeware tool


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von Ma B. (drumstick)


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hi, ich suche eine freeware um delphi programmieren zu können. Erster 
Kontakt!

Habe gelesen, dass es viel schrott gibt. Darum frage ich euch!!

Gruss

M.B.

von Peter II (Gast)


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M. B. schrieb:
> Darum frage ich euch!!

dann estmal die Frage zurück, warum Delphi? Mittlerweile ist es leider 
nicht mehr gebräuchlich wie andere sprachen.

von Ma B. (drumstick)


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Da hab ich was anderes gehört!

Wäre dann visual basic eine alternative?

von Peter II (Gast)


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M. B. schrieb:
> Da hab ich was anderes gehört!
>
> Wäre dann visual basic eine alternative?

ja durchaus, aber wenn du unter windows anfangen willst, dann würde ich 
zu c# raten. Das ist am ende .net.


.net kann man auch in VB programmieren (ist aber mehr für den umstieg 
gedacht)

von Lazarus (Gast)


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Lazarus - Freeware OpenSource Pascal Compiler (= Delphi)

von Ma B. (drumstick)


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Vielen Dank!

Zum Einstieg, was ist den am besten?

von Peter II (Gast)


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schau dir das mal an

http://www.icsharpcode.net/OpenSource/SD/

damit kann man c#, vb.net machen.

Wenn du mit der sprache zurecht kommst, kannst du dir auch das 
VisualStudio.net von MS installieren, das ist etwas umfangreicher macht 
aber in etwa das gleiche.

von Ma B. (drumstick)


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Vielen Dank!

Ist es nicht so, dass Delphi in den grafischen Möglichkeiten klar im 
Vorteil ist. Aber in den Hintergrund gerät, weil es viel günstigere 
Software gibt??

von Peter II (Gast)


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M. B. schrieb:
> Ist es nicht so, dass Delphi in den grafischen Möglichkeiten klar im
> Vorteil ist.

nein, alles was ich noch von Delphi7 kenne geht genauso mit c#.

> Aber in den Hintergrund gerät, weil es viel günstigere
> Software gibt??

denke ich nicht, es gab auch schon vorher günstigere Software.

Wo es noch zu Borland gehört hat, wurde es richtig vermarktet. 
Mittlerweile wüsste ich nich mal woher ich support für delphi bekomme.

von GeraldB (Gast)


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Wenn Du heutzutage noch (fast) kostenlos mit Pascal/Delphi anfangen 
möchtest, bleiben dir nur zwei Möglichkeiten:

1.: Du kaufst dir das Buch "Delphi für Kids". 
http://www.amazon.de/Delphi-f%C3%BCr-Kids-mitp/dp/3826686624/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1336581197&sr=1-1
Achte aber darauf, daß es sich um die neueste Auflage handelt. Die 
enthält die kostenlose Vollversion von Delphi 7 Personal Edition.

2.: Du versuchst es mit "Lazarus". http://www.lazarus.freepascal.org/
Das ist zwar noch Beta, aber kurz vor dem Release.
Dazu gibt es auch ein Buch 
http://www.amazon.de/Lazarus-Klassenbibliothek-Michael-van-Canneyt/dp/3936546630/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1336583554&sr=1-1
Und für das darunterliegende "Free Pascal" 
http://www.amazon.de/Free-Pascal-2-Handbuch-Referenz/dp/3936546533/ref=pd_bxgy_b_img_b

von W.S. (Gast)


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Peter II schrieb:
> alles was ich noch von Delphi7 kenne geht genauso mit c#.

Jaja. "Alles was du kannst, das kann ich mit c# viel besser..."

Man kann im Prinzip mit fast allem irgendwie zurechtkommen, aber c# bzw. 
DotNet halte ich für sehr viel schlechter als selbst das älteste Delphi.

Grund:
Bei Delphi kommt eine echte EXE heraus, die nativ auf dem API von 
Windows läuft. Da braucht man keine installierte Runtime, kein Framework 
kein nix außer eben dem selbstgeschriebenen Programm.

Bei DotNet ist das alles anders, da braucht man megabyteweise 
installiertes Framework - und zwar unterschiedliche Versionen je nach 
weiß der Kuckuck. Mittlerweile hab ich 1.0, 1.2.xx 2.0, 2.5., mehrere 
3.irgendwas, und einen Sack Servicepacks auf der Platte und bei jedem 
verdammten Programm aus der c# Ecke muß man noch eine andere Version 
installieren, damit es läuft.

Kurzum, DotNet macht in jeder Version Streß beim Kunden. Deshalb kann 
ich es partout nicht ausstehen. Wenn du also gern 
Dotnet-Installations-CD's deinen Programmen beigeben möchtest, dann ist 
c# das Mittel der Wahl. Wenn nicht, dann wäre Delphi oder Lazarus viel 
eher angesagt. Die enthaltenen grafischen Mittel sind völlig ausreichend 
und man kann recht leicht seine eigenen Erweiterungen schreiben. Das 
einzige, was man braucht, ist Kenntnis von Pascal - das kann man jedoch 
heutzutage von all den jungen PC-Kindern nicht mehr erwarten.


W.S.

von Peter II (Gast)


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W.S. schrieb:
> Grund:
> Bei Delphi kommt eine echte EXE heraus, die nativ auf dem API von
> Windows läuft. Da braucht man keine installierte Runtime, kein Framework
> kein nix außer eben dem selbstgeschriebenen Programm.

.net2.0 läuft auf alles Windowsystem von XP an ohne das etwas 
nachinstalliert werden muss.

BDE von Borland geht auch nicht ohne installation.

ja .net kann wesentlich mehr also Delphi. Das Netz hat sich in den 
letzen Jahren weiterentwickelt aber Dephi (leider) nicht.

Erstell doch mal ein schnell ein WebServiceClient mit Delphi?

Oder wie sieht es mit 64bit aus?

von GeraldB (Gast)


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Peter II schrieb:
> Oder wie sieht es mit 64bit aus?

Wo ist da das Problem?

Embarcadero hast es mittlerweise geschaft, die aktuelle Version (Delphi 
XE2) auch für native 64-bit Programme rauszubringen. Und bei Lazarus ist 
die 64-bit Unterstützung schon lange vorhanden.

von Peter II (Gast)


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GeraldB schrieb:
> Wo ist da das Problem?

das man dann 2 exe braucht uns sich netscheiden muss? Für ARM bräuche 
man noch eine 3 exe - wie rückständig.

Wenn man nicht plant die Software unter linux einzusetzen und einem 
Ausreicht das es unter windows läuft - dann spricht nichts gegen .net.

Ich habe ja nicht gegen Delphi ich finde auch eine schöne sprache. Aber 
.net bietet mir mit dem Framework einfach viel mehr möglichkeiten als 
Delphi.
Was hilft einen eine schöne sprache wenn man alles neu Programmieren 
muss.

von W.S. (Gast)


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Peter II schrieb:
> Was hilft einen eine schöne sprache wenn man alles neu Programmieren
> muss.

Deinen Gedanken konsequent zu Ende gedacht, heißt "Man bringe mir einen 
Neger, der mir die Arbeit macht - und wie der Kunde damit zurechtkommt, 
ist mir sch.. egal.".

Nebenbei: Delphi ist ein Framework und keine Sprache. Diese heißt bei 
Delphi "Pascal". Soviel zum Stand der Kenntnisse bei heutigen 
Programmierern.

W.S.

von Peter II (Gast)


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W.S. schrieb:
> Nebenbei: Delphi ist ein Framework und keine Sprache. Diese heißt bei
> Delphi "Pascal". Soviel zum Stand der Kenntnisse bei heutigen
> Programmierern.

klar doch:



http://de.wikipedia.org/wiki/Embarcadero_Delphi
[...]
Delphi ist zum einen der Name einer vom Unternehmen Borland entwickelten 
objektorientierten Programmiersprache, die ursprünglich aus der von 
Niklaus Wirth erstellten Programmiersprache Pascal hervorgegangen ist, 
und zum anderen die Bezeichnung einer ebenfalls vom Unternehmen Borland 
entwickelten Entwicklungsumgebung.
[...]

Bei Framework, steht auch nichts von Delphi

http://de.wikipedia.org/wiki/Framework

Dann musst doch noch schnell den Wiki artikel anpassen.

von Daniel (Gast)


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Kann ich wirklich mit C# und .net mir in 5 Minuten eine statische 
Oberfläche
zusammenklicken oder muss ich das in Form von Funktionsaurufen 
erledigen?

Das Konzept von Delphi ist sehr schön. Habe vor kurzem Lazarus 
ausprobiert
und war echt erstaunt wie gut das läuft. Ich brauchte schnell eine 
kleine
GUI um mit uC zu sprechen. Leider mag ich nicht Pascal. Auch wenn es
oberflächlich klingt, die ganzen begin/end finde ich zu geschwätzig,
var und ptr Konzepte sind dasgleiche und überfrachten eher.
(genauso wie function und procedure Unterscheidung)

Aber ich unterscheide an dieser Stelle die Sprache und Tool/Framework.
Und da gebe ich Delphi alle 5 Sterne.

von Peter II (Gast)


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Daniel schrieb:
> Kann ich wirklich mit C# und .net mir in 5 Minuten eine statische
> Oberfläche
> zusammenklicken oder muss ich das in Form von Funktionsaurufen
> erledigen?

das absolut mit Delphi vergleichbar.

Sieht man schon bei diesen screenshot:
http://www.icsharpcode.net/OpenSource/SD/

Lade dir doch mal schnell SharpDevelop runter und teste es.
http://www.icsharpcode.net/OpenSource/SD/Download/

von Daniel (Gast)


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Danke für den Tip.
Heute steht noch uC bei mir an, aber demnächst werde ich das 
ausprobieren.

von W.S. (Gast)


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Daniel schrieb:
> Leider mag ich nicht Pascal. Auch wenn es
> oberflächlich klingt, die ganzen begin/end finde ich zu geschwätzig,
> var und ptr Konzepte sind dasgleiche und überfrachten eher.
> (genauso wie function und procedure Unterscheidung)

Tja, wenn du eine Abneigung hast, die stärker ist als die sachliche 
Vernunft, dann sind alle Argumente vergeblich.

Ist es dir zuviel, anstelle { und } eben begin und end zu schreiben?

Zum Ausgleich brauchst du bei Funktionen ohne Argumente kein leeres () 
zu schreiben und auch bei logischen Ausdrücken ist kein (...) nötig.
  if (a==b) blabla();

versus
  if a=b then blabla;

Obendrein würdest du - falls du dich mal mit Pascal befassen würdest - 
eine Menge sprachlicher Möglichkeiten und Datentypen finden, von denen 
C-Programmierer nicht mal zu träumen wagen. Ich benutze beides, Pascal 
und C und weiß, daß Pascal wesentlich mächtiger, zuverlässiger, sicherer 
und über alles eben besser ist als C. Aber die Verwendung hängt eben 
davon ab, für welche Zielsysteme man einen Compiler bekommt.

W.S.

von Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite


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W.S. schrieb:
> Ich benutze beides, Pascal
> und C und weiß, daß Pascal wesentlich mächtiger, zuverlässiger, sicherer
> und über alles eben besser ist als C.

Was magst Du meinen?

von Robert L. (lrlr)


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>Ist es dir zuviel, anstelle { und } eben begin und end zu schreiben?

wobei man begin und end eh nicht schreiben muss, sonder (meistens) 
automatisch von allem möglichen helferlein erstellt wird..

>Was magst Du meinen?

eine pauschale aussage ist soweiso immer falsch, genauso wie keiner 
behaupten würde C ist überall "mächtiger, zuverlässiger, sicherer"

von W.S. (Gast)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Was magst Du meinen?

Ach ja, mir kommt Mephisto in den Sinn: "Es glaubt der Mensch, wenn er 
was Geschriebnes sieht, es müßte sich dabei auch was denken lassen" oder 
so ähnlich.

Was ich meinen mag? Nee, ich sag, was ist und das ist.
Aber hier haben wir einen, dem Pascal zu geschwätzig vorkommt. Da kann 
man nix machen, allenfalls darüber philosophieren, warum es immer wieder 
passiert, daß schlechtere Dinge den besseren vorgezogen werden. Immer 
mal dran denken, daß die ollen Römer schon Glas in ihren Fenstern und 
Fußbodenheizung hatten und 1000 Jahre später klapperten die Ritter in 
ihren Burgen vor dem rauchigen Kamin..

W.S.

von Guido B. (guido-b)


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Haha W.S.,

man weiß hier doch, dass sich Rufus durch ein Kindheitstrauma
("kein Semikolon vor else!") eine arge Allergie zugezogen hat.
Da muss man schon ein wenig Nachsicht üben. ;-)

Gruß, Guido

von Proxxon (Gast)


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W.S. (Gast) schrieb:

> hier haben wir einen, dem Pascal zu geschwätzig vorkommt.

Geht mir im Prinzip auch nicht anders. Ist lange her wo ich mit PASCAL 
programmierte. War so zur Zeit als Borlands Turbo PASCAL 5.5 angesagt 
war und ehrlich gesagt, dass war eine schöne Zeit, auch wenn das ganze 
damals sich unter DOS abspielte (Turbo Vision IDE) bzw. war wohl gerade 
deswegen einfach damals. Bin dann zu Turbo C++ 3.0 gewechselt, um die 
"geschwätzigen" Sprachelemente durch luftigere Klammern hinter mir zu 
lassen. :) Beide Produkte von Borland waren sehr anwenderfreundlich und 
hatten ein klasse ausgebautes Hilfesystem in der IDE. Bin dann bei 
C/C++/C# hängengeblieben (Windows-Programmierung).

Ich will hier aber mal (unerwartet für mich selber) eine Lanze für 
Delphi brechen. Vorab, Lazarus (die freie Alternative) habe ich mir 
kurz angesehen (vielleicht zu kurz), aber die Hilfeunterstützung (damit 
meine ich jetzt mal den möglichst leichten Zugang zu nachvollziehbaren 
Code-Beispielen aus der IDE heraus, aber auch durch Tutorials/Webseiten) 
hat mir dort nicht wirklich gefallen oder mich angeregt dabei zu 
bleiben. Nach meinem Gefühl bietet hier ein C# in einer Visual Studio 
Express IDE mehr Compfort und bessere Hilfen/Examples für den Einsteiger 
als ein Lazarus.

Ganz anders sieht das aus beim kommerziellen alten Borland Delphi. Hier 
gibt es eine Webseite mit sehr guten Informationen, die einen leichten 
Einstieg in Delphi 7 (befindet sich auf der c't CD 08/2004 - läuft noch 
unter heutigem Windows mit ein paar leichten Anpassungen) ermöglicht.

Siehe

http://www.delphi-treff.de/ueber-delphi/

Übrigens der Chefentwickler (Anders Hejlsberg) von einem Pascal das 
unter einer IDE läuft samt Compiler und das Borland später als 
Turbo-PASCAL herausbrachte (eben jenes schöne alte TP 5.5) sowie später 
zu Delphi weiterentwickelte (um Windows Programme zu ermöglichen), 
wechselte ein paar Jahre später zu Microsoft und gilt als "Miterfinder" 
von .NET und der Sprache C#. Fand ich sehr interessant.

Im Delphi-Treff

http://www.delphi-treff.de/tipps/
http://www.delphi-treff.de/tutorials/

sind derart viele gute Informationen konzentriert, das lohnt auf jeden 
Fall reinzuschauen und weckt schnell die Lust sich mal an der "alten 
geschwätzigen" Sprache neu zu probieren oder gar einzusteigen (siehe 
Thread-Starter oben). Denn Delphi 7 PE erzeugt nativen Code und die 
Ausführungsgeschwindigkeit ist gefühlt schnell, was mir beispielsweise 
an den Compilaten von Diptrace immer wieder auffällt (hier wurde ein 
Delphi verwendet, ich weiß aber nicht welche Version).

Das alte Delphi 7 ist einsteigerfreundlich. Der Borland Nachfolger 
Embarcadero hält zudem noch die alten Handbücher für Delphi 7 bereit, 
die eine wertvolle Quelle an Wissen darstellen

http://docs.embarcadero.com/products/rad_studio/delphi7/D7_DevelopersGuide.pdf
http://docs.embarcadero.com/products/rad_studio/delphi7/D7_QuickStart.pdf

Das aktuelle Delphi von Embarcadero heißt Delphi XE2 und ist ein 
gesalzen teures Produkt. Studies können es billig bekommen, für alle 
anderen quasi unbezahlbar, bis auf die Starter-Edition für 199 EUR. Aber 
wenn man mal so in Delphi 7 eingearbeitet ist, dass man sich das 
erlauben möchte greift man vielleicht dann doch zum billigen Jakob, der 
freien Variante namens Lazarus. Obwohl ich immer wieder lesen konnte, 
dass Delphi mehr geschätzt wird als Lazarus. Lazarus hat womöglich aber 
mehr Freiheiten beim Toolkit das die Plattformunabhängigkeit ermöglicht 
(OT/GTK/Win32/MAC).

Werde wohl dennoch bei C/C# bleiben. Lazarus hatte ich relativ flott 
wieder vom Rechner runtergeworfen. Delphi 7 aber wird drauf bleiben. Das 
hat mir einfach Lust drauf bereitet. Die endgültige Sprachverwirrung 
kann damit beginnen. ;-)

von Daniel (Gast)


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W.S. schrieb:
> Tja, wenn du eine Abneigung hast, die stärker ist als die sachliche
> Vernunft, dann sind alle Argumente vergeblich.
>
> Ist es dir zuviel, anstelle { und } eben begin und end zu schreiben?

jepp, ich so oberflächlich :)

> Zum Ausgleich brauchst du bei Funktionen ohne Argumente kein leeres ()
> zu schreiben und auch bei logischen Ausdrücken ist kein (...) nötig.
>   if (a==b) blabla();
>
> versus
>   if a=b then blabla;

und woher soll ich wissen, dass blabla keine Variable ist?
procedure und function sind beides Routinen ..
je weniger Ausnahmen in einer Sprache desto besser

C ist auch nicht perfekt ;-) .. nobody is perfect
zB wird da "&" vor Funktionsnamen beim Aufruf ignoriert


> Obendrein würdest du - falls du dich mal mit Pascal befassen würdest -
> eine Menge sprachlicher Möglichkeiten und Datentypen finden, von denen
> C-Programmierer nicht mal zu träumen wagen. Ich benutze beides, Pascal
> und C und weiß, daß Pascal wesentlich mächtiger, zuverlässiger, sicherer
> und über alles eben besser ist als C. Aber die Verwendung hängt eben
> davon ab, für welche Zielsysteme man einen Compiler bekommt.
>
> W.S.

das wage ich zu bezweifeln

ich habe in alten guten Zeiten auch Turbo Pascal programmiert.
von der Vorgehensweise bzw Denkweise sind C und Pascal sehr nahe

von Guido B. (guido-b)


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Proxxon schrieb:
> Vorab, Lazarus (die freie Alternative) habe ich mir
> kurz angesehen (vielleicht zu kurz), aber die Hilfeunterstützung (damit
> meine ich jetzt mal den möglichst leichten Zugang zu nachvollziehbaren
> Code-Beispielen aus der IDE heraus, aber auch durch Tutorials/Webseiten)
> hat mir dort nicht wirklich gefallen oder mich angeregt dabei zu
> bleiben.

Lazarus hat sich in den letzten Jahren sehr erfreulich weiterentwickelt.
Die Dokumentation ist immer noch Jahre hinterher, unschön aber typisch
für OpenSource. Wer darauf umsteigen möchte, sollte seine Delphi-Bücher
aufbewahren, die Unterschiede sind gering. Ich bin auch von Turbo-P. 
über
Delphi zu Lazarus gelangt, Allerdings nach dem Umstieg auf Linux, noch 
über den Umweg Kylix. Dies wurde schon von Borland einfach eingestellt, 
was
meine Überzeugung, zukünftig nur noch auf Open-Source zu setzen, stark
befördert hat. Auch Delphi lässt sich für Hobbyanwender eigentlich nur
noch mit Hilfe von OS nutzen, da viele Sachen sonst den richtig teuren
Versionen vorbehalten sind. Ich kann daher jedem interessierten nur
empfehlen Lazarus auszuprobieren und nicht gleich beim ersten Frust in
die Tonne zu stopfen.

von W.S. (Gast)


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Daniel schrieb:
> C ist auch nicht perfekt ;-) .. nobody is perfect

O haaaaaaa... Das war mal wieder ein Euphemismus zur guten Nacht. Ich 
denke grad an das tolle Stringhandling von C oder boolean oder 
verläßliche Integertypen oder Objekthandling oder Zeiger- und Indizes 
oder mehrdimensionale Felder oder Exceptions.. hihihi.

Nee, ich will hier keinen C versus Pascal-Streit veranstalten. Der 
Ausgangspunkt war das "Delphi-Programmieren", womit der M.B. wohl 
gemeint hat, sowohl die grafische Form als auch das dahinterstehende 
Programm in einem Stück mit einer IDE programmieren zu können und dabei 
eine selbständige Exe heraus zu bekommen, die eben keine vorinstallierte 
Runtime benötigt.

Das bekommt man eben nur mit etwas "Delphiartigem" und weder mit Java 
noch mit irgendeiner Version von Dotnet. Immerhin schafft es Lazarus mit 
FreePascal, mit fast gleichen Quellen native auf Windows und Linux 
laufende Programme zu erzeugen. Martin Schreibers MSEIDE schafft das 
übrigens auch. Das Problem bei all diesen von Hobbyisten gepflegten 
Tools ist eben die Dokumentation.

Ach ja, eine ARM-Portierung gibt es bei FreePascal auch. Was jetzt noch 
fehlt, wäre ein Linker, der auch bare-metal-Anwendungen für ARM und 
Cortex erzeugen kann - oder wenigstens für sowas ähnliches mit nem 
Minimal-Linux drauf, Hauptsache Eventhandling und GDI vorhanden.

Schließlich braucht man immer öfter ein grafisches "Gesicht" für 
embedded Anwendungen.

W.S.

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