Gast
#2678599
Hallo, arbeitet jemand bei Tennet (dem Hochspanungsnetzbetreiber) und kann berichten, wie das Klima dort ist? Ist die Fluktuation hoch? Vielen Dank, Roland
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Betriebsklima bei Tennet?
Gast
#2678599
Hallo, arbeitet jemand bei Tennet (dem Hochspanungsnetzbetreiber) und kann berichten, wie das Klima dort ist? Ist die Fluktuation hoch? Vielen Dank, Roland
Gast
#2678766
Zumindest als der Laden noch EON-Netz hieß wars super dort!
Gast
#2678801
und seit dem EON nichts mehr zu sagen hat ist das Betriebsklima um Welten besser
Gast
#2678900
WOS schrieb: > und seit dem EON nichts mehr zu sagen hat ist das Betriebsklima um > Welten besser Sorry, aber ist das sarkastisch gemeint? Ich hatte den Verdacht, daß sich Energiewende, Anreizregulierung, Kostendruck, usw. auf das Betriebsklima schlagen. Deswegen habe ich nachgefragt...
Gast
#2678960
Roland D. schrieb: > Sorry, aber ist das sarkastisch gemeint? > > Ich hatte den Verdacht, daß sich Energiewende, Anreizregulierung, > > Kostendruck, usw. auf das Betriebsklima schlagen. Deswegen habe ich > > nachgefragt... Merk dir eins, die Netzbetreiber leben wie die Maden im Speck! Auch wenn Tennet, Aperion oder 50Hertz nicht mehr zu den großen deutschen Energieriesen in D-land gehören. Machen die Kohle ohne Ende. Jetzt vor allem wo der Windstrom durch D-land von Nord nach Südeuropa verscherbelt wird (wg. Zwangseinspeisung muß das Zeug einfach rausgehauen werden!) sind die Durchleitungsgebühren die reinsten Geldfontänen!
Gast
#2679178
Ist der Haus-Tarifvertrag von Tennet eigentlich irgendwo online? Ich konnte ihn nicht finden...
Gast
#2679187
Das Geschäft für Tennet in Deutschland könnte bald wieder vorbei sein. Die Bundesregierung verlangt von Tennet Investitionen in Höhe von 15 Milliarden € und Tennet will, verständlicherweise, dies nicht bezahlen. Die Forderung der Bundesregierung hat keine Legitimationsgrundlage. Das alte Prinzip, dass der derjenige zahlt, der bestellt hat, ist damit über den Haufen geworfen. Und Tennet ist glücklicherweise kein deutsches Großunternehmen welches eher geneigt wäre, vor Merkel den Kotau zu machen, sondern ein niederländisches Staatsunternehmen. Das letzte Wort hat das niederländische Parlament und das könnte das Ende der Enegiewende sein bzw. die Rettung der deutschen Volkswirtschaft. Wenn doch unsere Politiker nicht wären, die sogar schon das Wort Verstaatlichung in den Mund genommen haben. - Mal schauen, wann die Schmerzgrenze erreicht ist. Die Politik ist weitestgehend beratungsresistent. Die Probleme hat man eigentlich schon vor Fukushima sehen können. Die Entlassung Röttgens ist auch der Energiewende geschuldet. "Muttis Klügster" ist doch gefeuert worden wegen einer verlorenen Wahl, sondern weil das unmögliche nicht vollbringt: Das grüne Wolkenkuckucksheim zur Realität zu machen.
Gast
#2679337
Fortuna-Fan schrieb: > Die Bundesregierung verlangt von Tennet Investitionen in Höhe von 15 > > Milliarden € und Tennet will, verständlicherweise, dies nicht bezahlen. Warum auch, Tennet möchte schon wissen von wo nach wo den die Leitungen gebaut werden sollen. Dann sollte auch noch klar sein, wie und wielange sie den die Leitungen Nutzen können. Da die Offshore-Windparks bis jetzt auch nur auf den Hochglanzprospekten rotieren, ist auch nicht klar wie da die Richtung vorgegeben wird von wo nach wo die Energie transportiert werden soll. Aber ansonsten brummen bei denen die Umspannwerke.
Gast
#2680529
Fortuna-Fan schrieb: > Das letzte Wort > hat das niederländische Parlament und das könnte das Ende der > Enegiewende sein bzw. die Rettung der deutschen Volkswirtschaft. Ja, ich will es hoffen. Denn noch so einen Horror-Winter ohne Atom-Strom (Blackouts ohne Ende, massiver Stromimport, Industriesterben wegen Preisexplosion) will ich nicht noch mal überleben.... ...ups, sorry, war grad am träumen. Man man man, die Atom-Lobby respektive die großen Stromkonzerne, haben manchen Menschen die Brine schon so weich gekocht, dass es scheppert. Nicht alles an Öko ist super, nicht alles ist wie im Grünen-Wunderland und nicht alles läuft perfekt. Aber um eine Energiewende in Richtung Solar/Wind/etc. Mix werden uns in ein paar Jahren alle Länder bewundern, die sich jetzt noch über "billigen" Atomstrom freuen. Irgendwann werden auch die letzten merken, dass ein Mix aus Energieformen, die sich auch von regionalen Versorgern erzeugen lassen, langfristig erheblich kostengünstiger ist als eine Energieform, die nur von wenigen Großkonzernen bereitgestellt wird und enorm höhe Hürden in Punkto Sicherheit/Entsorgung aufstellt. Antwort schreibenBitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben. |
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