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Forum: Offtopic Messgeraet/Multimeter - Empfehlungen?


Autor: Johannes M. Richter (Gast)
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Hallo,

Habt Ihr irgendwelche besonderen Empfehlungen, was Multimeter angeht?
Zahlt sich der Kauf eines Flukes aus oder tut's das Voltcraft auch?

Ich freu mich auf Eure Tips, Hinweise und Erfahrungen - danke!
Gruss,
johannes

Autor: Tobi (Gast)
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ich hab mir vor vielen jahren mal ein billiges voltcraft geholt und das
tuts immer noch. wenn man keine allzuhohen ansprüche an genauigkeit hat
und keine sonderfunktionen haben will reicht meiner meinung nach auch
ein billiges

Autor: Oryx (Gast)
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Also das ist nicht einfach.

Sind Präzisionsmmessungen erforderlich? So mit 6 Stellen Genauigkeit?
Dann führt an Fluke, Agilent usw. kein Weg dran vorbei

Im Bereich von 3 bis 5 Stellen:
Ich würde ein gebrauchtes Fluke vorziehen

Irgendwas mit 3 Stellen:
Die teueren sind besser verarbeitet, keine Frage.
Wenn das Gerät aber eh in der Werkzeugkiste rumliegt und evtl. auch mal
"verliehen" wird, reicht ein Teil für 20Euro und weniger.
Die ganz billigen taugen auch nur für einfachste Sachen. Schon die
Messspitzen sind bescheiden.
Aber um mal eben bei Schwiegermutter den Klingeltrafo zu kontrolieren,
reicht auch ein billiges.

Ich persönlich habe ein PeakTech für 14 Euro für unterwegs. Auf dem
Schreibtisch steht dann noch ein Fluke 8050A Tischmultimeter. Da geht
halt die Batterie nicht leer. Die Messspitzen waren da schon so teuer
wie das ganze PeakTech.

Service bei Fluke:
Spitze. Man bekommt auch noch Anleitungen von den alten Geräten.

Fazit:
Man bekommt immer nur das, was man auch bezahlt.
Es gibt immer jemanden, der etwas billiges noch schlechter fertigen
kann.


MfG
Oryx

Autor: Thorsten (Gast)
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Hallo,

ich habe vor einem Jahr bei Conrad ein Voltcraft Multimeter für
jemanden gekauft, funktioniert soweit. Nur mußte er bisher zweimal die
Batterien wechseln, obwohl es sehr wenig benutzt wurde. Irgendwas zieht
da auch im ausgeschalteten Zustand Strom, das finde ich sehr nervig. Ok,
es war nicht teuer.

Ich selbst habe mir vor ca. 10 Jahren ein Metex M3630 Multimeter
gekauft (ca. 160DM). Tolles Gerät, und vor allem ist der eingebaute
AD-Wandler ein stinknormaler ICL7106 im DIL40 Gehäuse, den es für EUR
2,20 bei Reichelt gibt. Zum Glück, hab mir mit Hochspannung schon
zweimal diesen Baustein gehimmelt.

Also mit anderen Worten, ein paar Euro mehr lohnen sich schon.
Interessant wäre vielleicht eines mit Solarzelle und eingebautem Akku.
Vielleicht hat da jemand Erfahrungen, ob die Teile was taugen ?

Thorsten

Autor: Johannes M. Richter (Gast)
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Hallo,

Danke fuer Eure Antworten. Ich hab denk es wird eines von denen:
METERMAN 5XP
METEX ME-31
PEAKTECH 3720
Voltcraft 820

Werd die noch bissl vergleichen und dann schauen, was es wird ;)

Danke!
Gruesse,
johannes

Autor: Jörg (Gast)
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Hallo,
ich habe diesen alten Thread über die Suche gefunden. Bin zur Zeit
nämlich auch an nem neuen Multimeter (bzw. nem anständigen)
interessiert. Ich bin bei Conrad auf das angesprochene 820 gestoßen,
und bei Reichelt auf das Peaktech 3335 (glaub ich). Kann mir jemand
vielleicht eines empfehlen? Mehr als 50 Euro wollt ich eigentlich nicht
ausgeben.
Wozu kann ich beim voltcraft eigentlich die serielle Schnittstelle
benutzen??

Autor: Jens (Gast)
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Zum Anzeigen der Meßwerte auf dem PC. Glaube da gibts eine spezielle
Software, die sieht auf dem Bildschirm dann aus wie das Meßgerät
selbst. Naja, wer's braucht...

Das Peaktech 3335 hat ja ein gigantisch großes Display ! Von Voltcraft
würde ich wegen gemachter Erfahrungen abraten. Ich hatte bisher zwei
Geräte davon: bei dem einen waren nach 4 Wochen die Batterien leer,
habe daraufhin umgetauscht gegen ein anderes Voltcraft mit Solarzelle
und eingebauter Batterie. Eine Woche dannach ist der Drehknopf
rausgebrochen => Umtausch. Naja das neue tut halt.

Autor: Marillion (Gast)
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> die sieht auf dem Bildschirm dann aus wie das Meßgerät
selbst. Naja, wer's braucht...

So simpel ist das nun auch nicht, mit der seriellen Schnittstelle.

Diese bietet, mit entsprechender Software, die Möglichkeit, Messdaten
vom Messgerät zu Visualisieren. Also Darstellung in Graphen, Listen,
Hi/Lo-Prüfungen, Abspeicherung in ASCII-Datei, Weiterverarbeitung in
Excel usw.

Klar, wer nur bastelt braucht sowas nicht. Wer aber anspruchsvolle
Messreihen aufnehmen will, der kommt um diese Art der Dokumentation
nicht vorbei.

Autor: Jens (Gast)
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> Wer aber anspruchsvolle Messreihen aufnehmen will,

Der benutzt kein Multimeter mit serieller Schnittstelle.

Autor: PatrickHH (Gast)
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Ich habe schon seit Jahren ein Voltcraft VC506. Bin damit sehr
zufrieden. Hat mich noch nicht im Stich gelassen.

Autor: Marillion (Gast)
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@Jens:

> Wer aber anspruchsvolle Messreihen aufnehmen will,
Der benutzt kein Multimeter mit serieller Schnittstelle.


Hm, verflixt, mein teures Keithley 2001 Multimeter hat ne' RS232.
Mach' ich den immer alles falsch?

Jens, Du wirst mein Technologieberater!

Autor: Marillion (Gast)
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Nachtrag:

Neben Keithley arbeite ich mit Voltcraft M-4660A, auch mit RS232.
Dieses Gerät ist auch eine bezahlbare Variante fürs Labor.

Autor: Sascha (Gast)
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Ich hab mir als Einstieg damals das billigste von Voltcraft geholt. Mit
der Zeit hat sich aber wohl der Drehhebel abgenutzt, so dass die
Messung manchmal wirre Zahlen ausgab, bis ich das Rad ein wenig hin und
hergerrüttelt habe.

Jetzt habe ich das Peaktech 3340 (Autorange anstatt Manual wie bei
3335) und das ist natürlich ein großer Vorsprung - und für 31 Euro
(oder so) bei Reichelt wohl nicht zuviel Geld.

Hab es allerdings auch noch nicht so intensiv genutzt.

Autor: Jens (Gast)
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Autor: high_speed (Gast)
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Jens

Ist das ein Messgerät? :-?

Ich dachte, dass in ein Würfel.

Ich habe im übrigen ein Metex M-3850M (PeakTech 4390)und ein
Metex M-3850 (Voltcraft M-3850).
Mit dem Metex M-3850M bin ich sehr zufrieden. Die Messergebnisse bei
dem älteren Metex M-3850 sind bei anderen Signalformen als Sinus mit
ein wenig größeren Abweichungen behaftet.
Praktisch finde ich an den Multimetern, das sie bei DC den
Gleichanteil messen (wie sollte es auch anders sein) und bei AC den
effektivwert des Wechselanteils.
So kann man ohne Oszilloskop schnell mal feststellen ob bei einem
Schaltregler die Elektrolytkondensatoren kaputt sind.

Wer doch mal den echten Effektivwert braucht:
Ueff = Wurzel (U_g^2 + U_weff^2)

Holger

Autor: Sascha (Gast)
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Hallo,

habe hier zwei Messgeraete. Einmal das VC 820 von Conrad. Ist
eigentlich ein tolles Gerät. Kann eigentlich alles was man so braucht.
Und die serielle Schnittstelle ist ne nette Spielerei. Habe mir jetzt
ne C Bibliothek geschrieben um sie auszulesen. Ist ein wenig mit
Basteln oder googeln verbunden. Man muss naemlich das Display aus Bytes
zusammensetzen. Nette C Programmiererei. Wenn man damit loggt geht das
am besten mit Linux, einfach auf die Konsole und dann Pipen was man
braucht. Ca. 1 Hz evtl. auch zwei sind problemlos zu erreichen.
Evtl. will ich nochmal mit nem Atmega8 und MMC Kartne nen unabhaengigen
Datenloggen bauen. Aber kommt Zeit kommt rat.
Nebenbei besitze ich das Fluke 175 (guenstig gebraucht geschossen) und
das ist echt ein geiles Ding. Alleine die Messspitzen sind schon
ordentlich. Aber ehrlich gesagt kann es von den Funktionen das gleiche
wie das VC820 (ausser True RMS). Etwas schoener ist der Diodentest.
Und halt Fluke Qualitaet. Im Uebrigen hat das Fluke leider keinen Aus
Knopp, wie das VC820. Man muss dort immer den Drehschalter
zurueckdrehen. Hat Vor und Nachteile: Man muss immer ueberlegen in
welchem Messbereich man misst. Nachteil: wenn es in Standby geht (also
nach 20 min aus) muss man zuerst wieder auf Off zurueckdrehen und dann
wieder auf den Messbereich

Sascha

Sascha

Autor: Tobi H. (tobi-) Benutzerseite
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Hab hier das Peaktech 3340 von Reichelt und bin zufrieden damit. Vom
Preis her auf jeden Fall super und besser als mein altes 5euro
Voltcraft ;)

Autor: Netbandit (Gast)
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Ich bin mit meinem Fluke 111 sehr zufrieden. Das habe ich gebraucht bei
ebay gekauft und die Investition war es mir wert :)

Autor: Jörg (Gast)
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Hallo,
das Peackteck 3340 sieht echt sehr gut aus. Was mir aber ganz wichtig
ist: akustische Durchgangsprüfung? Bei meinem 15,- Euro Peaktech muss
ich immer aufs Display schauen, das ist schon recht nervig. Ne
akustische Rückmeldung (also Piepton) wär schon fein. Hat das 3340
diese Funktion??

Autor: ..,- (Gast)
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> Nachteil: wenn es in Standby geht (also
> nach 20 min aus) muss man zuerst wieder auf Off zurueckdrehen und
> dann wieder auf den Messbereich

Das wurde extra so entwickelt um den Verschleiß künstlich zu erhöhen
denn das bringt mehr Neukäufe.

Autor: Ppp Mmm (sanic)
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Hab schon diverse Messgeräte in der Hand gehabt ( kostengünstige ) und
da finde ich das von Pollin schon ganz anständig:

http://www.pollin.de/shop/shop.php?cf=detail.php&p...

Grüße

Autor: Ppp Mmm (sanic)
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Sorry, falscher Link, hier der richtige:

http://www.pollin.de/shop/detail.php?pg=OA==&a=MDQ...

Autor: Dieter (Gast)
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Das hat aber richtige Prüfspitzen, oder?

Das von Jens vorgeschlagene hab ich jetzt bisher zweimal gekauft - und
zweimal ist mir die Prüfspitze vom schwarzem Massekabel "abgefallen".
D.h. das bischen Kupferdraht, das da mit der Prüfspitze verbunden war,
ist einfach gerissen.

Um mal zu spezifizieren, über welche Billigteile wir reden:
http://www.pollin.de/shop/detail.php?pg=NQ==&a=NTA...

Hatte das außer mir schon mal jemand?

Autor: Richard W. (thunderstorm)
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Mein großes Messgerät:
http://www.reichelt.de/index.html?SID=14Q4TGetS4AQ...

Mein kleines Messgerät ist ein Wavetek Meterman 5XP ist zwar
verhältnismäßig schweine-teuer aber total robust und super
verarbeitet.

Ich kann beide Empfehlen.

Ich kaufe grundsätzlich kein DMM unter 30€ mehr. Bei den "billigen"
vom Blauen-C ist der 10 / 20A Strombereich teilweise NICHT
abgesichert...
Bei Kurzschluss gibts ein nettes Feuerwerk....

Autor: Thomas S. (Gast)
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Hallo Leute,

ein Digitalmultimeter, das man für 6,99€ in einem toom-Baumarkt 
(Abteilung Elektroinstallation) bekommen kann, bietet eine Auflösung von 
10nA (0.01µA).

Eine Abbildung fand ich hier 
Ebay-Artikel Nr. 280640871807

Diess Gerät ist auch in meinem Video 
http://www.youtube.com/watch?v=8v2G7oO0pcw im Einsatz zu sehen.

Ich kann es für die Messung sehr kleiner Ströme empfehlen - Anderes habe 
ich noch nicht ausprobiert.

Um die Batterie einzulegen, müssen allerdings 3 Schrauben auf der 
Rückseite gelöst werden. Diese haben Gegengewinde aus Kunststoff, die 
dazu neigen, kaputt zu gehen. Da muss man vorsichtig sein.

Gruß Thomas

Autor: Georg W. (gaestle)
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Benjamin Franklin schrieb:
> Auflösung von
> 10nA (0.01µA).

Auflösung != Genauigkeit.

Davon abgesehen braucht man nicht einen seit 6 1/2 Jahre toten Thread 
auszubuddeln um Reklame für sein neuestes Video zu machen.

Autor: Thomas S. (Gast)
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Die Toleranz ist im Datenblatt mit +-1% angegeben.

Gut gebrüllt, Löwe!

Autor: Holger D. (hodoe)
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Moin,

wie bekommt man denn einen Strom von 4,4µA im Einklang mit einer 
Auflösung von 10nA?


Gruß
Holger

Autor: Thomas S. (Gast)
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Hallo Holger,

dazu muss man den Messbereich auf 20µA runterschalten, dann zeigt das 
Messgerät 4.40µA an.

Ich hatte einen Messbereich von 200µA gewählt, damit ich nicht während 
der Messreihe den Bereich umschalten musste.

Das hätte wegen dem Innenwiderstand des Messinstrumentes die Ergebnisse 
verfälscht (wegen der Umschaltung hätte sich der Innenwiderstand 
verändert).

Gruß Thomas

Autor: Thomas S. (Gast)
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Angehängte Dateien:

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Hallo Leute,

Ich habe hier noch ein paar Fotos gemacht - von dem beim toom-Markt in 
Berlin-Friedrichshain gekauftem Multimeter (es gibt noch 3 Stück).

Gruß Thomas

Autor: Der Mhh (mhh)
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Bei Wechselspannungsmessung lausig und bei Wechselstrommessung 
oberlausig. Die Messtoleranzen hat noch kein Düwi eingehalten, was ich 
in den Händen hatte.

Welchen Innenwiderstand hat es denn in den unteren Strommessbereichen?

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Der Mhh schrieb:

> Welchen Innenwiderstand hat es denn in den unteren Strommessbereichen?

Typischerweise haben solche Multimeter 200mV Vollausschlag bei den
Strombereichen. Alles andere wäre nur unnötig kompliziert.Bei den
Gleichspannungs- und -strombereichen sind solche Billigmultimeter
oft erstaunlich genau. Man muss die übrigens nicht unbedingt bei
Toom kaufen. Auch andere Anbieter haben die immer wieder mal für
unter 10€. Als Zweitinstrument sind die ideal.
Gruss
Harald

Autor: Der Mhh (mhh)
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Also 10 kOhm. Man hofft ja manchmal auf eine Überraschung...

Harald Wilhelms schrieb:
> Bei den
> Gleichspannungs- und -strombereichen sind solche Billigmultimeter
> oft erstaunlich genau.

Nicht immer, manche schon.

Harald Wilhelms schrieb:
> Als Zweitinstrument sind die ideal.

Aber nicht dieses. Nur eine Diode für die Wechselspannungsmessung und 
keinerlei Wechselstrommessung. Das engt die Brauchbarkeit recht ein. Und 
10 kOhm parallel an den Messtrippen im 0,2 V Bereich bekommt man auch 
mit anderen Geräten hin.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Der Mhh schrieb:

> Aber nicht dieses. Nur eine Diode für die Wechselspannungsmessung und
> keinerlei Wechselstrommessung. Das engt die Brauchbarkeit recht ein. Und
> 10 kOhm parallel an den Messtrippen im 0,2 V Bereich bekommt man auch
> mit anderen Geräten hin.

Nun, ich verwende als Allerweltsinstrument dieses hier:
http://www.elv.de/digitek-digital-multimeter-dt-4000-p2.html
Das ist für 90% aller meiner Messungen zu gebrauchen. Mein
Viereinhalbstelliges nehme ich nur, um das Billige zu über-
prüfen und für spezielle Messungen z.B. Echteffektiv. Da
gucke ich vor dem Einschalten auch zweimal nach, um das
teure Gerät nicht zu schrotten.
Gruss
Harald

Autor: Der Mhh (mhh)
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Harald Wilhelms schrieb:
> Nun, ich verwende als Allerweltsinstrument dieses hier:

Ich verachte automatische Bereichswahl, und ein Messgerät hat beim 
Bewegen der Messstrippen an dem ihm zugewiesenem Platz stehen zu 
bleiben.

Wär also nichts für mich.  :)

Autor: Sni Ti (sniti)
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Harald Wilhelms schrieb:
> Da
> gucke ich vor dem Einschalten auch zweimal nach, um das
> teure Gerät nicht zu schrotten.

Um ein gutes zu schrotten, muss man sich aber schon sehr anstrengen. 
Dafür dürfte das dann deutlich sicherer sein, als wenn einem das 
Billigteil um die Ohren fliegt ;-)

Mir ist jedenfalls noch kein Multimeter kaputt gegangen, ich wäre mir 
auch nicht sicher, wie ich das am Besten anstellen sollte, wenn ich es 
den wollte. Bei einem billigen geht das vll mit auf Ohm stellen und in 
die Steckdose, bei besseren sollte das z.B. nicht möglich sein.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Sni Ti schrieb:

> Um ein gutes zu schrotten, muss man sich aber schon sehr anstrengen.
> Dafür dürfte das dann deutlich sicherer sein, als wenn einem das
> Billigteil um die Ohren fliegt ;-)
>
> Mir ist jedenfalls noch kein Multimeter kaputt gegangen, ich wäre mir
> auch nicht sicher, wie ich das am Besten anstellen sollte, wenn ich es
> den wollte.

Naja, ich musste vor einigen Jahren mal 1000V messen. Ich hatte
gedacht, der 2000V-Bereich würde dazu genügend Reserven bieten.
Ein passender Hochspannungstastkopf stand mir nicht zur Verfügung.
Leider schmorte es dann im Inneren des Multimeters und der Mess-
bereich funktionierte anschliessend nicht mehr. Es war auf jeden
Fall ein Gerät einer bekannten Marke, auch wenn ich nicht mehr
weiss, welche es war.
Gruss
Harald

Autor: Sni Ti (sniti)
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Bekannt =! gut ;-) Voltcraft ist auch bekannt ;-) Aber gerade an solche 
Spannungen würde ich mich nicht mit einem Billigding ranwagen wollen. 
Lieber das teure Multimeter kaputt, als das billige und meine Hand (oder 
mehr).

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Sni Ti schrieb:

> Lieber das teure Multimeter kaputt, als das billige und meine Hand (oder
> mehr).

Solche Messungen mache ich selbstverständlich nicht mit dem
Multimeter in der Hand! Immerhin wusste ich anschliessend,
das die 1000V anlagen und habe den Fehler dann an einer
anderen Stelle gefunden. :-)
Gruss
Harald

Autor: Sni Ti (sniti)
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Harald Wilhelms schrieb:
> Solche Messungen mache ich selbstverständlich nicht mit dem
> Multimeter in der Hand!

Zugegeben, das mache ich auch nicht ;-) In der Regel habe ich beim 
Messen die Strippen in der Hand, das Multimeter steht/ liegt dann 
irgendwo, rein aus praktischen Gründen.
Aber auch ohne den Sicherheitsaspekt (messe in der Regel nie mehr als 
aus der Steckdose kommt) möchte ich mir dennoch nicht ständig Gedanken 
machen, wie stark der angezeigte Wert nun abweicht, wie zuverlässig die 
Funktionen sind, etc. Mit schlechtem Equipment habe ich mich schon zu 
viel ärgern müssen.
Mein ältestes Multimeter (HP) dürfte nun auch schon auf die 20 zugehen, 
immer noch absolut in der Spezifikation, gut durchdachte Funktionen/ 
Design. Z.B. findet man heute kaum noch Multimeter, bei denen die 
OFF-Funktion nicht im Drehknopf integriert ist.
Das HP nehme ich immer noch gerne her und es war nie eine Reparatur/ 
Nachjustierung fällig. Da zahle ich persönlich doch lieber einen höheren 
Preis und hab dann lange etwas davon ;-)
An sich gibt es recht gute Multimeter ab 100€, wobei ich für mich auch 
mehr vertreten kann.
Für einen Anfänger, der sich noch nicht sicher ist, ob er länger dabei 
bleiben will, taugt das 10€ Teil für die AVR Platine sicher auch, aber 
wenn man es ernst meint, halte ich 100€ für eine sinnvolle Investition.

Alles natürlich vorausgesetzt, man weiß, dass der Anwendungsfall das 
Multimeter nicht schrotten wird ;-) Da habe ich im Vergleich zu Dir zum 
Glück doch deutlich ungefährlichere Messungen :-)

Autor: Holger D. (hodoe)
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Der Mhh schrieb:
> Ich verachte automatische Bereichswahl,

Moin, erklär doch mal warum?



Holger

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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Holger D. schrieb:

> Der Mhh schrieb:
>> Ich verachte automatische Bereichswahl,
>
> Moin, erklär doch mal warum?

Nun, verstehen kann ich das schon. Manche Automatiken neigen
dazu, wild hin und her zu schalten, wenn der Meßwert genau
auf einer Grenze liegt. Aber bei den meisten Multimetern kann
man inzwischen die Automatik per Knopfdruck ausschalten.
Gruss
Harald

Autor: Der Mhh (mhh)
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Holger D. schrieb:
> Der Mhh schrieb:
>> Ich verachte automatische Bereichswahl,
>
> Moin, erklär doch mal warum?

Hast Du Dir damit gerade selber beantwortet.

Die Meinung vom Messgerät nimmst Du so hin, meine Meinung nicht.



Ich weiß, welche Größenordnung ich am Messpunkt erwarte. Da will ich 
nicht ewig auf den Messwert warten müssen, der auch schnell mal falsch 
erfasst werden kann - weil man den automatisch eingestellten Messbereich 
zusätzlich beachten muss. Und wenn man gedanklich sich in der Schaltung 
befindet, ist das ein überflüssiger Interrupt.

Harald Wilhelms schrieb:
> Aber bei den meisten Multimetern kann
> man inzwischen die Automatik per Knopfdruck ausschalten.

Also wozu erst eins mit Automatik zulegen/benutzen, die man sowieso 
ausschaltet...

:)

Autor: Thomas S. (Gast)
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Hallo Administrator,

ich habe einen Fehler gemacht - Teile einer Bedienungsanleitung zu 
veröffentlichen - 
http://www.mikrocontroller.net/attachment/156196/B....

Daher bitte ich Dich, dieses Foto zu löschen bzw. den gesamten Beitrag 
von mir!

Gruß Thomas

Autor: Ralph Berres (rberres)
Datum:

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Der Mhh schrieb:
> Da will ich
>
> nicht ewig auf den Messwert warten müssen, der auch schnell mal falsch
>
> erfasst werden kann - weil man den automatisch eingestellten Messbereich
>
> zusätzlich beachten muss.

Es gibt auch Multimeter dessen Bereichswahl so schnell geht, das du es 
nicht mal mitbekommst

Ralph Berres

Autor: Der Mhh (mhh)
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Ralph Berres schrieb:
> Es gibt auch Multimeter dessen Bereichswahl so schnell geht, das du es
> nicht mal mitbekommst

Na und?
Das ändert nichts an der Sache, die Du beim zitieren weglässt.

Ich mag das nicht und ich will das nicht. Das ist meine von mir 
begründete Meinung, die niemand teilen muss. Ein Arbeitsmittel soll mich 
unterstützen und mich nicht aufhalten sowie aus meinen Gedankengängen 
reißen. Wenn da 17 V sein müssen, will ich lieber 0,016 sehen und nicht 
so was:

             m
DC     16     V

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Der Mhh schrieb:
> m
>
> DC     16     V

in welcher Welt lebst du?

Bei meinen Multimeter lege ich die Messpitzen ans messobjekt, und lese 
die Spannung im Display ab. Schnell und stressfrei. ich brauche mich um 
garnichts zu kümmern. Ist das so verkehrt?

Vielleicht bist du ja mit einen Zeigerinstrument besser bedient.

Ralph Berres

Autor: Der Mhh (mhh)
Datum:

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Ralph Berres schrieb:
> Ist das so verkehrt?

Nein, das ist Deine Meinung.

Ralph Berres schrieb:
> in welcher Welt lebst du?

> Vielleicht bist du ja mit einen Zeigerinstrument besser bedient.

Siehst Du das? Jemand hat eine andere Meinung und schon wirds abfällig. 
Und das nur, weil jemand meine Gründe dazu wissen wollte.

Autor: Ralph Berres (rberres)
Datum:

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Ich weis ja nicht woher deine Antipathie zur automatischen 
Bereichsumschaltung kommt.
Ich benutze zugegebener Masen ein Agilent 33401 . Das zeigt schnell und 
unmissverständlich in ausreichend großen Ziffern ausreichend hell den 
richtigen Wert so schnell an, das ich garnicht schnell genug verfolgen 
kann, wie er den richtigen Bereich sucht. Und das auch bei Wechselgrößen 
und Widerständen. Mehr kann ich von einen Multimeter nicht verlangen, 
und mehr will ich auch nicht. Ích habe auch keine kryptischen Zeichen, 
die stören könnten im Display.

Wenn ich wirklich einen Messbereich festhalten will, kann ich das immer 
noch tun. Aber das finde ich eher unpraktisch.

Ralph Berres

Autor: Der Mhh (mhh)
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Ralph Berres schrieb:
> Ich weis ja nicht woher deine Antipathie zur automatischen
> Bereichsumschaltung kommt.

Ich weis ja nicht woher deine Sympathie zur automatischen
Bereichsumschaltung kommt.

Also wieso sollte Dein Standpunkt richtiger sein als meiner?


Jeder ist ein Individuum mit eigenen Erfahrungen, Vorlieben und 
Verhaltensweisen. Damit das ohne Blutvergießen funktioniert, hat Herr 
Duden das Wort "tolerieren" eingepflegt.

Zitat von www.duden.de:
dulden, zulassen, gelten lassen (obwohl es nicht den eigenen 
Vorstellungen o. Ä. entspricht)

Du kommst bestens zurecht, ich komme bestens zurecht. Und scheinbar 
bedienen beide Arten der Messgeräte lohnend den Markt, denn sonst wäre 
eines schon ausgestorben.

:)

Autor: Sni Ti (sniti)
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Der Mhh schrieb:
> Ich weis ja nicht woher deine Sympathie zur automatischen
> Bereichsumschaltung kommt.

Doch, hat er ;-)

> Zitat von www.duden.de:

Wenn du schon den Duden zitierst, kannst du gleich noch "scheinbar" 
nachschlagen. Das Wort, dass dem, was du sagen willst besser entspräche 
wäre "anscheinend" ;-)
Aber nenn trotzdem mal ein gutes Multimeter im mittleren bis oberen 
Preissegment, das keine Autofunktion hat, würde mich ernsthaft 
interessieren.

Aber ich will mich da gar nicht weiter einmischen, wenn es dir so 
tatsächlich lieber ist, mich stört das nicht, solange meine Multimeter 
eine halbwegs flotte Autofunktion haben ;-)

Autor: Der Mhh (mhh)
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Sni Ti schrieb:
> Doch, hat er ;-)

Warum wird nur alles auseinandergerupft...
Es ging nicht um eine Antwort zur Frage. Ich stelle ihm seine Frage 
zurück in meinem Sinne, damit klar wird, daß es nicht nur eine Wahrheit 
auf der Welt dazu gibt.

Auch am Feiertag ist denken erlaubt.  :)



Mit Empfehlungen ist es so eine Sache. Am häufigsten verwende ich Geräte 
der 30-50 € Klasse. Bei meinen Sachen sind die Änderungen meistens 
wichtiger als die Absolutwerte. Da bringe ich eher die billigen mit 
einem genauerem teuren auf Anzeigegleichheit.

Autor: Icke ®. (49636b65)
Datum:

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Ich mag Autorange auch nicht. Kann sein, daß es Geräte gibt, die sehr 
schnell umschalten, aber bestimmt nicht im für den Hobbyisten 
akzeptablen Preissegment. Zum anderen muß man zusätzlich zum Zahlenwert 
noch den Bereich im Auge behalten. Das nervt mich.

Autor: Ralph Berres (rberres)
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Icke ®. schrieb:
> Zum anderen muß man zusätzlich zum Zahlenwert
>
> noch den Bereich im Auge behalten.

Wieso das denn? Die Einheit steht doch meist hinten dran. Und die 
Kommastellen werden auch automatisch gesetzt.

Aber ich gebe dir in einem Punkt Recht. Die Umschaltgeschwindigkeit der 
Bereichswahl ist bei den Handheldinstrumente oft sehr langsam.

Ralph Berres

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
Datum:

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Der Mhh schrieb:

> Ralph Berres schrieb:
>> Ich weis ja nicht woher deine Antipathie zur automatischen
>> Bereichsumschaltung kommt.

Vielleicht gehts da Ralph ja ähnlich wie mir: In den meisten
Fällen bekommt man mit der Automatik wesentlich schneller
den richtigen Meßwert. In den wenigen Fällen, wo das nicht der
Fall ist, schalte ich die Automatik aus.
Gruss
Harald

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