Hallo,
ich wollte mir ein Netzteil mit einem LT3741 bauen.
Der LT3741 ist jedoch auf 40V begrenzt, ich würde aber 60V brauchen,
daher frag ich mich, ob es nicht möglich wäre, ihn doch für 60V fitt zu
machen.
Geschalten wird ja über 2 MOSFETs, also liegt, wenn der Lowside MOSFET
sperrt, auch die hohe Spannung an den SW Pin an, der eigentlich nur für
40V ausgelegt ist.
An den anderen Pins wie VCC_INT, CBOOT würde dann zwangsweise auch eine
höhere Spannung als normal anliegen.
Vermutlich würde es eher Sinn machen, ein anderen Schaltregler zu
verbauen?
Linear ist jedoch die einzigste Firma, die ich gefunden habe, die solche
schönen ICs mit Constant Current und Constant Voltage bei 6A hat.
lg Julian
Der Pin VIN ist kein großes Problem, schon klar.
Die Pins die der Schaltregler fürs Regeln benötigt, beispielsweise SW
oder den für den Bootstrapkondensator (Highsideansteuerung) kriegen aber
dann immernoch eine zu hohe Spannung ab, theoretisch könnte man ja
einfach Z Dioden davor hängen, aber das hätte denke ich sicher massive
Folgen für den Regelvorgang, der dann wohl nicht mehr so ohne Probleme
funktionieren dürfte, gerade beim Bootstrap Kondensator
Julian M schrieb:> Der LT3741 ist jedoch auf 40V begrenzt, ich würde aber 60V brauchen,
Nimm doch gleich einen 60V tauglichen Regler. Warum nicht den
altgedienten LM2676? Welchen Strom/Leistung willst du da wandeln?
Julian M schrieb:> (Highsideansteuerung) ...> theoretisch könnte man ja einfach Z Dioden davor hängen, aber das hätte> denke ich sicher massive Folgen für den Regelvorgang,
Das hätte ganz einfach Folgen für den Highside-Mosfet, weil der nicht
mehr ausreichend viel Spannung zum Durchschalten bekommt....
Ich wollte halt noch eine einstellbare Strombegrenzung^^, dafür wäre ein
LT3741 halt wirklich ideal gewesen, da hätte man sowas ohne größere Mühe
realisieren können.
Mit dem LM26xx oder 25xx isses ja nicht so einfach, der LT3741 hätte
ohne größere Probleme meine gewollten 5A geschafft, eine Einstellbarkeit
in 50mA Schritten reicht mir auch, das hätte mit nem LT3741 denke ich
auch geklappt :-)
Hilft nichts, die einfachste Möglichkeit für einen Stromregler wäre
natürlich einen Linearregler als Konstantstromquelle zu betreiben, was
mich dann aber auch fast zwingt einen Linearregler für die
Spannungsregelung zu verwenden, allerdings würde ich die bei 60V und 5A
auftretenden Verluste gerne vermeiden, daher wollte ich eigentlich einen
Schaltregler einsetzen.
negative Version brauchts dafür doch nicht?
Das Teil hätte ja eigentlich einen Sync Pin, wenn man 2 Synchronisiert
und quasi und die Mitte auf 40V legt?
... schrieb:> baue dir doch eine künstliche MasseJulian M schrieb:> und die Mitte auf 40V legt?
Bevor man so einen Murks anfängt, da spendiert man leichter einen extra
Shunt und einen Opamp...
... (Gast) schrieb:> Für die Highside Ansteuerung den OP amp und für den 2. Regler den 2.> Shunt?
Nein.
1. ein anderer Schaltregler, der die 60V aushält und die Spannung
regelt.
2. ein Shunt in der Leitung und ein OP als Stromregler.
Der Op regelt dann die Ausgangsspannung bei zu großem Strom soweit
runter, bis nur der gewünschte Strom fließt. So wird eine Stromregelung
allgemein gemacht...
Ein OP wird da aber doch nicht reichen?
Ich nehme mal an, du willst an den Feedback Pin ran?
Dann musst du ja die Spannung vom Ausgang erfassen und den Strom messen
und das ganze miteinander verrechnen
Julian M schrieb:> Ein OP wird da aber doch nicht reichen?
Vermutlich nicht. Es sei denn, es wäre ein vierfacher...
> Ich nehme mal an, du willst an den Feedback Pin ran?
Nicht ich, du... ;-)
> Dann musst du ja die Spannung vom Ausgang erfassen und den Strom messen> und das ganze miteinander verrechnen
Gewissermaßen den angesagten Minimalwert finden...