Spanungsversorgung mit weitem Eingangsspannungsbereich

#2688961
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Hallo Forenmitglieder,
ich habe eine Frage zum Aufbau einer Spannungsversorgung.
Wie baut man möglichst einfach eine Spannungsversorgung auf, die einen 
Eingangsspannungsbereich von 20-300VDC auf 12V bei ca. 200mA wandeln 
kann?
Hab das mit nem 7812, Spanungsteiler und Z-Diode versucht aber die erste 
Z-Diode ist mir schon abgeraucht...
Wie kann man sowas besser bauen?

Grüße Christian
#2689000
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Autsch. 300V auf 12V , da sind 288V zu verbraten. Bei 0,2A gibt das eine 
Verlustleistung von 57W!!!
Dafür musst Du einen Schaltregler einsetzen. Aber der weite 
Eingangsspannungsbereich ist kritisch. Kann man da eventuell 2 
Betriebsfälle unterscheiden (24V Nennspannung und 250V Nennspannung) und 
umschalten? Oder 2 Spannungsversorgungszweige aufbauen, den für die 
niedrige Eingangsspannung (max 32V) kann man zur Not mit dem 7812 machen 
(der Verbrät dann immer noch 20V*0,2A = 4W).
Die hohe Eingangsspannung passt auch für ein einfaches 
Stecker-Schaltnetzteil. Schaltnetzteile arbeiten intern auf der 
Eingangsseite mit Gleichspannung und können oft auch bei Spannungen 
unter 100V betrieben werden => Blick auf's Typenschild.
Die beiden Versorgungszweige kann man dann über zwei Schottky-Dioden 
zusammenführen.

tschuessle
Bernhard
#2689017
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Tach Chris,
"möglichst einfach" ist hier wohl sehr relativ.

Interpretiert als "möglichst wenig Bauteile" ergibt einen diskreten 
Linearregler. Wahrscheinlich als Darlington, sonst brennt dir der 
Basisvorwiderstand weg. Du musst hier aber die Verlustleistung bedenken.

Eleganter wäre ein Schaltnetzteil. Problem ist natürlich der enorm große 
Eingangsbreich. Da du aber nichts von einer galvanischen Trennung 
geschrieben hast ist eine einfache step-down Topologie denkbar. Mit 
einem controller der für die hohen Eingangsspannungen konzipiert ist 
könnte man es versuchen. UCx84x sind da vielleicht was.

Thor
#2689529
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Mal dumm gefragt kann ich nicht die Spannungsversorgung für hohe 
Spannung und niedrige Spannung an einem Versorgungszweig betreiben? Bei 
niedriegen Spannungen arbeitet die eine Versorgung nicht da Spannung zu 
gering. Wenn die jetzt höher wird fängt sie an zu arbeiten und trennt 
mit einem Transistor die Spannungsversorgung für die geringe Spannung 
vom Versorgungszweig ab.?
Gast #2689750
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Linear geregelt:

  +20V..+300V
      |
 +---|I IXTH6N50D2 (Depletion NMOSFET auf KK für 60W)
 |    |                                         +----+
 |    +-- ca. 12V optional 18V und nachregeln --|7812|-- 12V
 |    |                                         +----+
 |   12k                                          |
 |    |                                          GND
 +---25k Trimmpoti                   (Kerkos nicht vergessen)
      |
     39k
      |
     GND

Hystereseschaltregler:

  +20V..+300V
  |      |   |
  |     10k  |
  |      |   |
  |      +--|I PMOSFET wie FQP4P40
  |      |   |
 100k    |   +--|<|-- GND
  |      |   |
  |      |   +--1mH--+---+---out
  |      |           |   |
  +---+--(-------+  10k  |
  |   |  |       |   |   |
  |   |  | BF421/+|--+   | TLV3012
  |   |  >|--+-<  |  |   |
  |   | E|   |  \-|--)---)--1.25VRef
  |   |  |  1M   |   |   |
  | 100n |   |   |   |   |
 LED  |  1k  +---(---+  47uF
  |   |  |       |   |   |
  |   |  |       |  1k2  |
  |   |  |       |   |   |
 GND GNDGND     GND GND GND

Die LED stabilisiert die Spannung für den TLV3012 auf ca. 2.1V,
man kann auch einen TLV431 auf 2.5V nehmen, muß aber mit 100uA
auskommen.

Beide Schaltungen sind nicht überlast/kurzschlussfest.

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