Patent aus den 20er Jahren

Gast #2690954
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Hallo Leute!

Hab gerade Patentrecherche nach alten Geräten betrieben und bin dann auf 
dieses Patent gestossen!

http://depatisnet.dpma.de/DepatisNet/depatisnet?action=bibdat&docid=GB000000159487A

Habt Ihr eine Ahnung was das darstellen soll?!

Könnte dieses Teil vieleicht ein "Magnetic Amplifier" bzw. Transduktor 
sein?

Sieht auf jeden fall interessant aus :-)

Danke schon mal fü eure Posts!

Mfg, Martin
Gast #2691814
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Scheint so eine Art vielschichtiges Flachspulen-Kondensator-Sandwich zu 
sein...

Es gibt anscheinend einen Wiki-Eintrag zum Erfinder:

http://sv.wikipedia.org/wiki/Robert_Norrby


Mit Google-Übersetzer:

"Robert Norrby geboren 7. Juni 1875 verstorben am 18. Mai 1969, war eine 
schwedische Ortsnamen Wissenschaftler, Komponisten, Geschäftsmann und 
Ph.D.

Norrby studierte an der Universität Uppsala, wo er aktiv in Östergötland 
Nation war. Er ist am besten dafür, komponierte das Lied von der 
Schwarzen Rudolf zu Karlfeldt Text bekannt."




Hier Zeile 13 bis 25 aus seinem Patent:

"According to the present invention electrical energy is generated not 
through physical  interruption required in order to obtain the cutting 
of the field of the lines of force of two current circuits by subjecting 
the conductors of the one circuit to the action of the alternate poles 
of magnets of which the cores are connected with the conductors of the 
same current."


Unüberarbeitete Google-Übersetzung:

"Gemäß der vorliegenden Erfindung elektrische Energie nicht durch 
physische Unterbrechung, die erforderlich sind, um das Schneiden des 
Feldes der Kraftlinien der beiden Stromkreisen, indem die Leiter des 
einen Stromkreis der Wirkung der alternierenden Pole der Magneten zu 
erhalten erzeugt die Kerne, die mit den Leitern des gleichen Strom 
verbunden ist."


Es soll sich wohl um eine so genannte Freie Energiemaschine handeln.
Persönliche Seite #2693188
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Steht doch alles in dem Patent.
Wenn es kunfus erscheint, ja sogar widerspruechlich, muss man sich den 
damaligen Wissensstand vor Augen rufen.
Es ist ein fremderregter (low power battery) Generator.
In der Patentschrift wird betont, dass er keine chemischen Prozesse oder 
mechanischen Unterbrecher benoetigt, aber auf der Kleinleistungsseite 
wird sehr wohl kommutiert!
Ich denke, dass zu jenem Zeitpunkt die Fremderregung das patentwuerdige 
Element war!

Gruss

Michael
#2693747
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Hi,

siggi schrieb:
> Ich weiß auch nicht, was ein fremderregter Generator ist; sicher, dass
> es keine Freie Energiemaschine darstellt?

ICh habe mir das Patent jetzt nicht sorgfältig angesehen und kann daher 
nicht beurteilen ob das dazu passt -(Von den Zeichnungen - naja, das kam 
mir NICHT sehr bekannt vor ;-) )

Aber ein Fremderregter Generator allgemein ist nun wirklich NICHTS 
besonderes. Der Generator in deinem dir nächstgelegenem Kraftwerk wird 
nach diesem Prinzip arbeiten. Oder die Lichtmaschine in deinem Auto ist 
auch so ein Ding - Es sei denn es ist ein echter Oldtimer.

Gruß
Carsten
Gast #2693877
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Carsten Sch. schrieb:
> ICh habe mir das Patent jetzt nicht sorgfältig angesehen und kann daher
> nicht beurteilen ob das dazu passt -(Von den Zeichnungen - naja, das kam
> mir NICHT sehr bekannt vor ;-) )
>
> Aber ein Fremderregter Generator allgemein ist nun wirklich NICHTS
> besonderes. Der Generator in deinem dir nächstgelegenem Kraftwerk wird
> nach diesem Prinzip arbeiten. Oder die Lichtmaschine in deinem Auto ist
> auch so ein Ding - Es sei denn es ist ein echter Oldtimer.

Fremderregte Maschinen:

Hier werden Anker- und Erregerwicklung aus unterschiedlichen 
Spannungsquellen gespeist. Während bei der Nebenschlussmaschine die 
Erregerspannung gleich der Ankerspannung ist, kann man bei fremderregten 
Maschinen durch Verringerung des Erregerstroms (Feldschwächung) die 
Drehzahl erhöhen oder durch Verringerung der Ankerspannung absenken. 
Drehmomentschwankungen ergeben geringe Drehzahländerungen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichstrommaschine#Fremderregte_Maschinen



Ich glaube nicht, dass sich bei dem Patent etwas bewegen oder drehen 
soll
#2695286
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So wie es aussieht kann ein bestehendes Magnetfeld (erregt durch 
Gleichstrom aus einer stärkeren Batterie) durch ein geschickt 
implementiertes 2. Magnetfeld (erregt durch Gleichstrom aus einer 
schwächereen Batterie) variiert werden. Die Variierung erfolgt durch 
Betätigung von Switch u Fig.4.
Dabei wird in den Spulen durch das sich verändernde Magnetfel eine 
Spannung induziert.

Bei der generierten elektrischen Energie muß es sich also dann um eine 
Wechselspannung handeln die der (Batterie)Gleichspannung überlagert ist.

Der Vorteil des Sytems wären keine rotierenden mechanischen Teile die 
Verschleiß unterliegen. Allerdings muß Switch u ja auch irgendwie 
gesteuert werden.
;):
folgendes Bastlerszenario, hihi:
2 Solarpaneele stellen die Batteriespannung bereit.
Windmühle betätigt Switch u.
Erzeugte Wechselspannungsfrequenz abhängig von Windstärke
viel Spaß bei dieser Art von Wechselrichter
Gast #2695415
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Hallo,

Was haltet Ihr davon?

Das in dem verlinkten Patent angegebene Teil Könnte eine Variante zur 
Wechselspannungserzeugung sein. Es könnte sich hier um einen 
selbsterregenden Schwingkreis-Oszillator handeln, der sich über
magnetische Felder erregt. Die Eisenbleche könnten Kondensatorplatten 
darstellen, welche mit einer Gleichspannungsquelle geladen werden 
können. Wenn jetzt durch die Flachspule ein Gleichstrom geschickt wird,
so werden die ferromagnetischen Kondensatorplatten, aufeinander
einer magnetische Anziehungskraft ausüben, so das sich deren
Plattenabstand, zwangsläufig ändert. Durch den geänderten
Plattenabstand, verändert sich jetzt aber die Kapazität und
die Spannung in den Platten steigt bzw. fällt je nach Kapazitäts-
änderung. Diese veränderte Spannung wird jetzt wieder über eine
Gegenflachspule zum Transformator ausgekoppelt. Der Entnahmestrom
wird mit seinem magnetischen Feld, dem Feld des anfänglichen
Speisestroms entgegen, so dass das magnetische Feld zwischen
den Platten wieder neutralisiert wird. Wenn das Feld neutralisiert
wird, heben sich magnetischen Kräfte zwischen den Platten wieder
auf und die Kapazität verändert sich jetzt in Gegenrichtung und
damit auch wieder die Kapazität. Hierdurch wird der Speisestrom
gegenläufig beeinflusst der wieder abnimmt und damit seinerseits
wieder ein schwacheres Feld erzeugt, womit das anfänglich
Erzeugte Feld wieder verschwindet, der Anfangszustand ist damit
wieder hergestellt Wink

Oder kurz gesagt, es handelt sich um eine Schwingkreiszerhacker-
schaltung ohne mechanischen Unterbrecher?!

Grüße :-)
Gast #2696672
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Naja,

ich kann eigentlich schon lesen :-S

Nur wird im Patent immer wieder betont, das dieses Ding "ohne 
mechanische Unterbrechung" funktioniert!?

Naja dann frag ich mich eben auch, wieso der Typ Schiebe- Kontakte 
eingebracht hat und trotzdem behaupt, das seine Erfindung ohne 
mechanische Unterbrechung funktioniert?!

Aber wenn Ihr so auf die Schiebekontakte bzw. bewegliche Teile beharrt, 
dann erklärt mir doch mal wie das in diesem Aufbau funktionieren soll 
und wie diese betätigt werden?!

Grüße

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