Gast
#2691382
Hallo, ich suche einen integrierten Schaltkreis, mit dem ich möglichst kompakt (also mit wenig externen Bauteilen) eine Niederspannungs-Leistungsfaktorkorrektur verwirklichen kann. Dieser IC soll außerdem sowohl eine Strom- als auch Spannungsbegrenzung (bei Nulllast am Nenn-Betriebspunkt) des Ausgangs ermöglichen (was wohl fast alle haben). Anwendungszweck ist ein Laderegler für einen Bleiakku. Ich möchte eine in einem Handscheinwerfer verbaute "Ladeschaltung" (eigentlich verdient das Ding gar nicht so einen Namen!) upgraden, und zwar so, dass der Akku ordnungsgemäß geladen, und nicht "verladen" wird. Momentan speist das serienmäßige 9V 500mA Stecker-NT über Gleichrichter und Widerstand den Akku - und zwar auch, wenn dieser schon voll ist. Das heißt, dass man sich aussuchen kann, ob man einen nicht vollen Akku oder einen überlade-geschädigten Akku haben will (man kennt ja nicht genau den Ladezustand) - was beides keine gute Lösungen sind (Es handelt sich dabei um einen wartungsfreien 6V 4Ah Bleigel-Akku, der durch Standby-Dauerladung mit 500mA massiv geschädigt werden würde, da kein Elektrolyt nachgefüllt werden kann). Zuerst kam ich auf die Idee der Verwendung eines Linearreglers - billig und simpel. Aber wohin mit der Abwärme in dem kompakten verschlossenen Gehäuse? - und externes Gebimsel möchte ich nicht gerne haben. Also dachte ich da an einen Schaltregler, der die Regelaufgabe übernimmt und gleichzeitig die Stromspitzen der Gleichrichter-Murks-Lösung beseitigt (was das NT belastbarer machen wird). Kurz und knapp: Eine PFC-Schaltung mit den üblichen Regelmechanismen. Das Problem: Die IC's, die ich auf die Schnelle gefunden habe, sind für Netzspannung ausgelegt, d.h. die Versorgungsspannung ist etwas zu hoch (mir steht unter Last nur 9V~ zur Verfügung - daraus krieg' ich keine genügend hohe Gleichspannung für den Chip). Ich möchte eine Lösung mit dem besagten Stecker-NT (9V~ 500mA) und dessen Stromanschlussstecker und der dazu kompatiblen Buchse an der Lampe - ich möchte kein neues kaufen und schon gar nicht mit voller Netzspannung arbeiten. Das PFC-IC muss nicht explizit für Niederspannung ausgewiesen sein (sowas gibt's wahrscheinlich eh' nicht), aber eine ausreichend niedrige Versorgungsspannung ermöglichen. Da ich leider kein Oszilloskop habe (ich hätte es schon so oft gebraucht!), sollten für die IC's entsprechende (LT-)Spice Dateien verfügbar sein - damit zur Überprüfung der ordnungsgemäßen Funktion vorher simuliert werden kann. Es soll kein Flyback-Wandler werden, sondern eine Drossel-Schaltung, die sowohl Step-Up als auch Step-Down (je nach Phasenlage) gewährleistet. Der IC sollte es ermöglichen, dass man die Schaltung dahingehend modifizieren kann. PS.: Mir ist in erster Linie eine verlustarme, kompakte Schaltregelung aus der Eingangsspannung (9V~) wichtig, die die genannten Bedürfnisse (des Akkus) befriedigt; ich sehe momentan eine PFC-Schaltung als dafür am geeignetsten - Alternativen dazu wären natürlich für mich auch interessant.