Hallo Leute, ich möchte eine dauerhafte Verbindung zwischen einer V2A / V4A Stange und einem V2A / V4A Rohr herstellen, wobei die Stange in einem Loch in dem Rohr steckt. Ich will also das Rohr und die Stange zusammenschweißen. Bisher habe ich nur mit Sauerstoff-Acetylen etwas geschweißt. V2A bzw. V4A kann ich damit aber wohl vergessen. Wenn ich es richtig sehe, ist die einfachste (und kostengünstigste) Möglichkeit, ein WIG Schweißgerät. Oder gibt es da andere bessere Möglichkeiten?
Nimm die 2 Teile, geh in die nächste Schlosserei und spende 5,- € für die Kaffeekasse. Ein Wig- Gerät und Jemand , der damit umgehen kann, sollte da natürlich vorhanden sein.
Die zwei Teile waren nur ein Beispiel. In wirklichkeit sind es schon ein paar Teile mehr, die ich aneinander schweißen möchte. Aber alle nach dem gleichen Prinzip. Stange in Loch. Btw. ICH möchte es machen und nicht machen lassen.
Ja dann: Autogenbrenner ist vorhanden. Silberlot ( z.b. Castolin 1802 ) wäre ein Mittel. Kommt auf die Größe der Teile an. Funktioniert super und sieht absolut professionell aus. ( Ich habe eine zeitlang Edelstahlteile für Melkmaschinen so gemacht, allerdings mit Cadmiumfreiem Lot )
Geht auch mit Schutzgas (MIG/MAG). Draht gibts im Baumarkt. Hab da schon zich Sachen geschweißt. Man kann das selbe Gas wie bei gewöhnlichen St-37 nehmen.
Michael S. schrieb: > Geht auch mit Schutzgas (MIG/MAG). Draht gibts im Baumarkt. > Hab da schon zich Sachen geschweißt. Man kann das selbe Gas wie > bei gewöhnlichen St-37 nehmen. Naja, bei Baustahl kann man ja auch verschiedene Gase benutzen. Bei Mischgas mit 18% CO_2 Schweisst es, aber man hat auch ne Menge Zunder drauf und die Legierungsbestandteile werden recht stark verbrannt. Eher viel weniger CO_2, 2% oder 5% CO_2 in Ar ist gut, wenn ich mich recht erinnere. Ob es mit reinem CO_2 ueberhaupt gescheit geht weiss ich nicht. bye Uwe
Bernd Funk schrieb: > Silberlot ( z.b. Castolin 1802 ) wäre ein Mittel. Und was hat das mit Schweißen zu tun?
>Btw. ICH möchte es machen und nicht machen lassen. In diesem Fall wird wohl nur Elektrodenschweissen übrigbleiben, wenn es "kostengünstig" sein soll. Es gibt auch für rostfreien Edelstahl passende Elektroden, die man mit einem billigen Allerwelts-Schweißtrafo mit Wechselstrom vearbeiten kann, z. B. die FOX EAS oder FOX SAS von Böhler. http://www.boehler-welding.com/german/files/Weldingguide_GER.pdf
Genau, Schweißtrafo und Elektroden sind wohl das Mittel der Wahl - zumindest bei genügend Materialstärke. Unter 1 mm wird damit nicht gehen, ab 1.5 geht es mit mehr Geschick und ab 2 mm auch schon mit weniger.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Bernd Funk schrieb: >> Silberlot ( z.b. Castolin 1802 ) wäre ein Mittel. > > Und was hat das mit Schweißen zu tun? Schweißen ist nicht immer die beste Lösung. Von der Haltbarkeit ist Schweißen und Hartlöten vergleichbar. Der Vorteil einer Hartlötung ist die optisch perfekte Naht. Das aufwendige Beizen und Polieren der Schweißnaht entfällt fast völlig. ( Bei Edelstahl unbedingt nötig ) Hier war doch die Frage, WIG- Gerät kaufen, Schweißen üben und dann die Teile verbinden. Obwohl das zum Hartlöten nötige Equipment vorhanden ist.
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