Forum: Offtopic Licence to lead


von Florian *. (haribohunter)


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Licence to lead

Mein Chef nimmt an diesem Seminar teil und anscheinend bin ich sein 
Praxistest.
Die Methoden die er plötzlich anwendet erinnern mich sehr stark an 
Scientology.

Was soll das bringen? Meine Motivation ist sehr schnell auf 0K gesunken 
und die Bereitschaft einen Mehrdienst zu leisten, ebenso.

Kostenlose Mehrarbeit für das Unternehmen? Wozu?
Er besteht darauf. Setzt unrealistische Ziele und ich sollte das 
Wochenende durcharbeiten- unbedingt!
Andererseits ist er nicht bereit diese Forderungen in irgendeiner Form 
auszugleichen.

So wird das nix.
Mache jetzt nur noch Tarif.

:(

von Falk B. (falk)


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@  Florian *.* (haribohunter)

>Mein Chef nimmt an diesem Seminar teil und anscheinend bin ich sein
>Praxistest.

Wer's lernen muss wird's nie begreifen.

>Die Methoden die er plötzlich anwendet erinnern mich sehr stark an
>Scientology.

Tja, die Licence to lead hat ER nicht, sondern die Seminarleiter und 
Verkäufer.

>Was soll das bringen? Meine Motivation ist sehr schnell auf 0K gesunken
>und die Bereitschaft einen Mehrdienst zu leisten, ebenso.

Klingt nach Schulungsbedarf. Das Geschäftsmodell geht auf.

>Kostenlose Mehrarbeit für das Unternehmen? Wozu?

Gute Frage. Sind wir schon im Kommunismus angelangt?

>Er besteht darauf.

Sein gutes Recht. Genauso wie auf freie Puffbesuche und eine Datsche auf 
dem Mond. Ober das BEKOMMT steht auf einem ganz anderen Blatt.

> Setzt unrealistische Ziele und ich sollte das
>Wochenende durcharbeiten- unbedingt!

Naja. Wenn es mal brennt, kann man das kutzzeitig mal machen. Dauerhaft 
auf keinen Fall.

>Andererseits ist er nicht bereit diese Forderungen in irgendeiner Form
>auszugleichen.

Na dann soll er mal weiter Wunschzettel scheiben, ist ja bald 
Weihnachten.

>So wird das nix.

Scharfsinnig erkannt.

>Mache jetzt nur noch Tarif.

Sinnvoll.

>:(

Gutes Personal ist immer knapp. Gutes Führungspersonal dreimal so knapp.

von John D. (Gast)


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Florian *.* schrieb:
> Licence to lead
> ...
> Meine Motivation ist sehr schnell auf 0K gesunken

Klare Sache - Bleivergiftung!

von Florian *. (haribohunter)


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Nachdem die Sache klar wurde machen wir hier in der Abteilung unsere 
Späße.

Mein aktueller Favorit:

'Hitlers Nachfolger macht seinen Führer-Schein'

auch gut:

'9 Semester Studium sind zu kurz für den Dipl.Ing., aber
6 Tage Schulung reichen Dicke zur Personalführung!'

von Uhu U. (uhu)


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Falk Brunner schrieb:
> Tja, die Licence to lead hat ER nicht, sondern die Seminarleiter und
> Verkäufer.

Aber wenigstens einen schönen Nasenring hat er... Jetzt muß er nur noch 
lernen, sich selbst daran zu führen.

von P. M. (o-o)


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Florian *.* schrieb:
> Kostenlose Mehrarbeit für das Unternehmen? Wozu?
> Er besteht darauf. Setzt unrealistische Ziele und ich sollte das
> Wochenende durcharbeiten- unbedingt!

Ja lol, der spinnt ja wohl. Kann man in einer Ausnahmesituation 
vielleicht mal fordern, mehr ganz sicher nicht. Das sollte auch der 
verbissensten und cholerischsten Führungskraft klar sein. Der ist ja 
wohl völlig durch...?!?

von Icke ®. (49636b65)


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Florian *.* schrieb:

> Kostenlose Mehrarbeit für das Unternehmen? Wozu?
> Er besteht darauf. Setzt unrealistische Ziele und ich sollte das
> Wochenende durcharbeiten- unbedingt!
> Andererseits ist er nicht bereit diese Forderungen in irgendeiner Form
> auszugleichen.

Nun, für Selbständige sind all diese Punkte Dauerzustand. Kunden wollen 
i.d.R. Unmögliches bis gestern erledigt haben und die interessiert es 
auch wenig, wenn du dir für den Auftrag das Wochenende oder die Nacht um 
die Ohren schlagen mußt. Wer meint, ein Unternehmen laufe von ganz 
allein und man müsse den Arbeitnehmern immer alles Recht machen, der 
soll mal paar Tage die Rollen tauschen.


Zitat (Winston Churchill):

"Es gibt Leute, die halten Unternehmer für einen räudigen Wolf, den man 
totschlagen müsse, andere meinen, der Unternehmer sei eine Kuh, die man 
ununterbrochen melken kann. Nur ganz wenige sehen in ihm das Pferd, das 
den Karren zieht."

von Falk B. (falk)


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@  Icke ®. (49636b65)

>Nun, für Selbständige sind all diese Punkte Dauerzustand.

Arme Selbstständige.

> Kunden wollen
>i.d.R. Unmögliches bis gestern erledigt haben und die interessiert es
>auch wenig, wenn du dir für den Auftrag das Wochenende oder die Nacht um
>die Ohren schlagen mußt.

Womit denn Lebensqualität als auch EFFIZIENZ deutlich sinkt. Beides 
nicht sonderlich erstrebenswert.

> Wer meint, ein Unternehmen laufe von ganz
>allein und man müsse den Arbeitnehmern immer alles Recht machen, der
>soll mal paar Tage die Rollen tauschen.

Jaja, die liebe Schwarz-Weiß Malerei. 8h Arbeitszeit pro Tag sind sicher 
nicht "ein Unternehmen, dass von allein läuft". Man bekommt wofür man 
bezahlt. Alles andere ist Abzocke oder Erpressung. Zusatzleistungen 
kosten zusätzlich Geld, unn wenn es knapp wird, wird es umso teurer! 
Grundlagen des Kapitalismus, ähhh Markswirtschaft.

von Uhu U. (uhu)


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Falk Brunner schrieb:
> Jaja, die liebe Schwarz-Weiß Malerei.

Dabei muß sich auch der echte Unternehmer etwas hochrecken - dabei kommt 
die Nase aus dem Wasser und er kann wieder durchatmen ;-)

von P. M. (o-o)


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Icke ®. schrieb:
> Wer meint, ein Unternehmen laufe von ganz
> allein und man müsse den Arbeitnehmern immer alles Recht machen, der
> soll mal paar Tage die Rollen tauschen.

Naja, im Arbeitsvertrag steht nunmal ein Gehalt und eine Arbeitszeit 
festgeschrieben. Daran müssen sich beide Parteien halten. Soll der 
Arbeitnehmer plötzlich einen Teil des unternehmerischen Risikos 
mittragen, so ist das ein völlig neues Arbeitsverhältnis.

Man kann doch nicht plötzlich völlig zusätzliche Leistungen verlangen, 
die nie zuvor abgemacht wurden. Wäre ja, als würde ich von der 
Müllabfuhr plötzlich verlangen, dass sie Verständnis für meinen 
Zeitmangel zeigt und deshalb den Müll direkt in der Wohnung holt.

von Icke ®. (49636b65)


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Falk Brunner schrieb:

> Womit denn Lebensqualität als auch EFFIZIENZ deutlich sinkt. Beides
> nicht sonderlich erstrebenswert.

Dafür steigern andere Aspekte der Selbständigkeit die Lebensqualität und 
machen sie durchaus erstrebenswert.

> 8h Arbeitszeit pro Tag sind sicher
> nicht "ein Unternehmen, dass von allein läuft". Man bekommt wofür man
> bezahlt. Alles andere ist Abzocke oder Erpressung.

Ja und Nein. Wenn der Discounter-Chef sein für 1000€ schuftendes 
Personal zu unbezahlter Mehrarbeit nötigt, stimme ich zu. Aber wenn ich 
mir allein hier im Forum die Gehälter und Gehaltsvorstellungen der 
Ingenieure ansehe, würde ich sagen, gelegentlich absolut gerechtfertigt.

> Zusatzleistungen
> kosten zusätzlich Geld, unn wenn es knapp wird, wird es umso teurer!
> Grundlagen des Kapitalismus, ähhh Markswirtschaft.

Komischerweise wird auf Consumer-Seite immer das Gegenteil erwartet. 
Alles muß billig sein, Zusatzleistungen selbstverständlich kostenlos.

von Icke ®. (49636b65)


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P. M. schrieb:

> Naja, im Arbeitsvertrag steht nunmal ein Gehalt und eine Arbeitszeit
> festgeschrieben. Daran müssen sich beide Parteien halten. Soll der
> Arbeitnehmer plötzlich einen Teil des unternehmerischen Risikos
> mittragen, so ist das ein völlig neues Arbeitsverhältnis.

Du erwartest von deinem Chef auch, daß er dein Gehalt immer pünktlich in 
voller Höhe zahlt, selbst wenn die Auftragslage das vielleicht gerade 
nicht hergibt?

von Uhu U. (uhu)


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Icke ®. schrieb:
> Komischerweise wird auf Consumer-Seite immer das Gegenteil erwartet.
> Alles muß billig sein, Zusatzleistungen selbstverständlich kostenlos.

Das ist doch Ergebnis der Werbung. Und wer bezahlt die?

Dreimal darfste raten...

von Icke ®. (49636b65)


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Uhu Uhuhu schrieb:

> Das ist doch Ergebnis der Werbung. Und wer bezahlt die?

Bis auf die Handvoll eigentlicher Globalisierungs-Nutznießer, die in der 
finanziellen Nahrungskette ganz oben stehen, alle.

von Uhu U. (uhu)


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Icke ®. schrieb:
> alle.

Mein Nachbar Karl mit Sicherheit nicht und ich könnte dir noch mehr von 
der Sorte nennen...

Vielleicht hilft gegen solche groben Vereinfachungen schlichtes 
Brilleputzen ;-)

von P. M. (o-o)


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Icke ®. schrieb:
> Du erwartest von deinem Chef auch, daß er dein Gehalt immer pünktlich in
> voller Höhe zahlt, selbst wenn die Auftragslage das vielleicht gerade
> nicht hergibt?

Genau das erwarte ich. So wie er von mir erwartet, dass ich meine 
vereinbarten Arbeitsstunden leiste. Wie er mir den Lohn zahlt, ist 
sein Problem, genau so, wie es mein Problem ist, dass ich die 
Arbeitsstunden leiste. Das ist auch der Sinn des Angestelltenverhältnis. 
Wollte ich unternehmerische Risiken mittragen, so wäre ich 
Aktionär/Gesellschafter/selbst Unternehmer. Dies kann mir mein 
Arbeitgeber auch jederzeit anbieten, dann erwarte ich aber auch 
Gewinnbeteiligung und Mitspracherecht. Alles andere wäre seltsam: Risiko 
verbindlich mittragen, aber keine Mitbestimmung und keine zugesicherte 
Verdienstmöglichkeit?!?

von Bernd F. (metallfunk)


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Falk Brunner schrieb:
> @  Icke ®. (49636b65)
>
>>Nun, für Selbständige sind all diese Punkte Dauerzustand.
>
> Arme Selbstständige.
>
>> Kunden wollen
>>i.d.R. Unmögliches bis gestern erledigt haben und die interessiert es
>>auch wenig, wenn du dir für den Auftrag das Wochenende oder die Nacht um
>>die Ohren schlagen mußt.
>
> Womit denn Lebensqualität als auch EFFIZIENZ deutlich sinkt. Beides
> nicht sonderlich erstrebenswert.
>
>> Wer meint, ein Unternehmen laufe von ganz
>>allein und man müsse den Arbeitnehmern immer alles Recht machen, der
>>soll mal paar Tage die Rollen tauschen.
>
> Jaja, die liebe Schwarz-Weiß Malerei. 8h Arbeitszeit pro Tag sind sicher
> nicht "ein Unternehmen, dass von allein läuft". Man bekommt wofür man
> bezahlt. Alles andere ist Abzocke oder Erpressung. Zusatzleistungen
> kosten zusätzlich Geld, unn wenn es knapp wird, wird es umso teurer!
> Grundlagen des Kapitalismus, ähhh Markswirtschaft.

Tss...

"Arme Selbständige" trifft es doch ganz gut.

Und die armen unterbezahlten, geknechteten Angestellten schmeißen
Freitagmittag hin.

Schön, wenn es so läuft.( für die Angestellten )
Manchmal wünsche ich mir, ich wäre ein Motivationsgenie.

Andererseits habe ich ein gutes Langzeitgedächnis. :)

von Bernd F. (metallfunk)


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P. M. schrieb:
> Icke ®. schrieb:
>> Du erwartest von deinem Chef auch, daß er dein Gehalt immer pünktlich in
>> voller Höhe zahlt, selbst wenn die Auftragslage das vielleicht gerade
>> nicht hergibt?
>
> Genau das erwarte ich. So wie er von mir erwartet, dass ich meine
> vereinbarten Arbeitsstunden leiste. Wie er mir den Lohn zahlt, ist
> sein Problem, genau so, wie es mein Problem ist, dass ich die
> Arbeitsstunden leiste. Das ist auch der Sinn des Angestelltenverhältnis.
> Wollte ich unternehmerische Risiken mittragen, so wäre ich
> Aktionär/Gesellschafter/selbst Unternehmer. Dies kann mir mein
> Arbeitgeber auch jederzeit anbieten, dann erwarte ich aber auch
> Gewinnbeteiligung und Mitspracherecht. Alles andere wäre seltsam: Risiko
> verbindlich mittragen, aber keine Mitbestimmung und keine zugesicherte
> Verdienstmöglichkeit?!?

Könntes du bei mir kriegen, natürlich auch mit der Option, mal
mehrere Monate gar kein Geld zu kriegen.

Und natürlich auch mit der Option, daß das gesamte eingesetzte
Kapital ( Haus, Wohnung, Auto, Rente usw. ) weg ist.

Willst du das ?

von P. M. (o-o)


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Bernd Funk schrieb:
> Könntes du bei mir kriegen, natürlich auch mit der Option, mal
> mehrere Monate gar kein Geld zu kriegen.
>
> Und natürlich auch mit der Option, daß das gesamte eingesetzte
> Kapital ( Haus, Wohnung, Auto, Rente usw. ) weg ist.
>
> Willst du das ?

Darüber müsste ich nachdenken ;-) Ich will überhaupt nicht Unternehmer 
schlecht reden oder ähnlich. Was ich sagen will: Wenn ich abhängig 
Beschäftigter bin, dann leiste ich meine Stunden und will mein Geld. 
Nicht mehr, nicht weniger. Dann kann, will und muss ich keine 
unternehmerischen Risiken mittragen.

Soll ich es doch tun, so muss eine völlig neue Abmachung getroffen 
werden, die mir auch Mitspracherecht und Gewinnbeteiligung verspricht. 
Ich unterstehe dann einem Riskio, das ich auch beeinflussen will und das 
sich für mich mit Gewinnmöglichkeiten rentieren muss. (Umgekehrt gibt es 
nämlich auch sehr viele Unternehmer, die durchaus einen Haufen Kohle 
machen...)

von j. c. (jesuschristus)


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Macht doch mal Eure eigenen Unternehmerjammerthreads auf. Wenn Dein 
Unternehmen so schlecht läuft, dass Du monatelang keine Kohle hast, ist 
es halt ein Drecksladen. Sorry. Aber ist halt so. Mach was anderes. 
Wieso soll jeder Selbstständige das Recht haben, bequem zu arbeiten, das 
zu machen worauf er Lust hat und dann noch dick Kohle einzustreichen? 
Das Recht sprecht ihr den AN doch auch ab. Wenn ein abhängig 
beschäftigter jammert, kann ichs verstehen, aber wenn ein 
selbstständiger jammert, dann nicht mehr. Überlegt Euch mal was 
selbstständig heißt.
Und an den TO: einfach jaja sagen soweit es geht und weiter machen wie 
bisher. Nach zwei Wochen hat sichs wieder gelegt. Und wenn es das nicht 
tut, bitte um ein Gespräch und erkläre Deine Bedenken. An guter 
Kommunikation ist noch kein Arbeitsverhältnis gescheitert.

von Bernd F. (metallfunk)


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j. c. schrieb:
> Macht doch mal Eure eigenen Unternehmerjammerthreads auf. Wenn Dein
> Unternehmen so schlecht läuft, dass Du monatelang keine Kohle hast, ist
> es halt ein Drecksladen. Sorry. Aber ist halt so. Mach was anderes.
> Wieso soll jeder Selbstständige das Recht haben, bequem zu arbeiten, das
> zu machen worauf er Lust hat und dann noch dick Kohle einzustreichen?

Du Träumer.

Du glaubst also ernsthaft, daß jeder Selbständige Millionär ist?

Und die Zahlungsmoral eines Staatsbauamtes liegt jenseits deiner
 Vorstellungskraft.

von P. M. (o-o)


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Bernd Funk schrieb:
> Du glaubst also ernsthaft, daß jeder Selbständige Millionär ist?

Wohl kaum. Das Problem ist aber folgendes: Du und andere Unternehmer 
beklagen sich darüber, wie schwierig und riskant Unternehmertum sei. 
Deshalb sollen die Arbeitnehmer gefälligst auch einen Teil des 
Risikokuchens mittragen und z.B. unbezahlte Überstunden leisten oder auf 
Gehalt verzichten. In guten Zeiten darf dann aber ja nicht mal nach mehr 
Gehalt oder einem Bonus gefragt werden. Weiterhin tritt der Chef 
autoritär auf und akzeptiert keinerlei Mitsprache.

von Bernd F. (metallfunk)


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P. M. schrieb:
> Bernd Funk schrieb:
>> Du glaubst also ernsthaft, daß jeder Selbständige Millionär ist?
>
> Wohl kaum. Das Problem ist aber folgendes: Du und andere Unternehmer
> beklagen sich darüber, wie schwierig und riskant Unternehmertum sei.
> Deshalb sollen die Arbeitnehmer gefälligst auch einen Teil des
> Risikokuchens mittragen und z.B. unbezahlte Überstunden leisten oder auf
> Gehalt verzichten. In guten Zeiten darf dann aber ja nicht mal nach mehr
> Gehalt oder einem Bonus gefragt werden. Weiterhin tritt der Chef
> autoritär auf und akzeptiert keinerlei Mitsprache.

Halt, ich arbeite in der Metallbranche.

Jede Überstunde meiner Mitarbeiter wird mit gehörigem Aufschlag
vergütet.

Umsonst muß hier niemand eine Minute arbeiten.

Dennoch ist es schwer, die Mitarbeiter zu Überstunden oder
sogar Samstagsarbeit zu motivieren.
Die Familie geht vor, die Freizeitaktivitäten sind wertvoller als
der Arbeitsplatz oder was weiß ich.

Natürlich erwarte ich von meinen Mitarbeitern, daß sie mitspielen.
So, wie von mir erwartet wird, pünktlich das Gehalt am Konto
zu haben.

Es steht jedem frei, in den öffentlichen Dienst zu wechseln.

von Michael S. (technicans)


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Bernd Funk schrieb:
> pünktlich das Gehalt am Konto zu haben.

Das ist wohl eher die Angst vor dem Anwalt der dir die Hammelbeine
lang zieht, wenn die Kohle nicht pünktlich rüber kommt. Schließlich
wartet der eigene Vermieter auch nicht.

von Uhu U. (uhu)


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Michael S. schrieb:
> Das ist wohl eher die Angst vor dem Anwalt der dir die Hammelbeine
> lang zieht, wenn die Kohle nicht pünktlich rüber kommt.

So ein verbalradikaler Schwachsinn. Offenbar hast du deine Erfahrungen 
ausschließlich in der Schattenwirtschaft gemacht und kannst dir nicht 
vorstellen, daß es Leute gibt, die fair sind.

Selbständige, die wirklich was können und eine hervorragende Belegschaft 
haben, werden einen Teufel tun und mit so kurzsichtigem Blödsinn den Ast 
absägen, auf dem sie selbst sitzen, [Rest zensiert].

von Icke ®. (49636b65)


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P. M. schrieb:

> Darüber müsste ich nachdenken ;-) Ich will überhaupt nicht Unternehmer
> schlecht reden oder ähnlich. Was ich sagen will: Wenn ich abhängig
> Beschäftigter bin, dann leiste ich meine Stunden und will mein Geld.
> Nicht mehr, nicht weniger. Dann kann, will und muss ich keine
> unternehmerischen Risiken mittragen.

m.E. ist diese Sichtweise etwas zu schearz/weiß. Auch als Angestellter 
bist du Teil des Unternehmens und in gewisser Weise für dessen Schicksal 
mit verantwortlich. Wie stark dieser Einfluß ausfällt, hängt natürlich 
von der Position ab. Ein Regaleinräumer wird bspw. weniger Einfluß 
nehmen als ein Chefentwickler. Schon mal drüber nachgedacht, daß dies 
vielleicht eine Art Test ist, um deine Loyalität zu überprüfen?

von Florian *. (haribohunter)


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'Schon mal drüber nachgedacht, daß dies
vielleicht eine Art Test ist, um deine Loyalität zu überprüfen?'

Zu Spät!
In dieser Lokalität
vergeht die Loyalität
bevor sie entsteht.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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P. M. schrieb:
>> Du glaubst also ernsthaft, daß jeder Selbständige Millionär ist?
>
> Wohl kaum. Das Problem ist aber folgendes: Du und andere Unternehmer
> beklagen sich darüber, wie schwierig und riskant Unternehmertum sei.

Bin auch seit 30 Jahren selbstständig, mal reicher und mal ärmer, aber 
es gibt ein gutes Mittel: Nicht jeden Auftrag annehmen! Immerhin lebt 
man nicht um zu arbeiten, sondern umgekehrt. In all den Jahren hab ich 
meistens gespürt, wenn ein potentieller Kunde Ärger machen würde und 
habe ihm dann verklickert, das 'im Moment keine Kapazitäten' frei sind 
und er doch bitte zu einem anderen gehen möge, zu diesem Zweck hatte ich 
meistens ein paar Adressen parat.
Nicht so gierig sein, kann also ein gutes Mittel sein, um Wochenend- 
oder Feiertagsarbeit zu vermeiden. Meine Dauerkunden habe ich mir also 
gut ausgesucht.
Und ob wir hier US-Verhältnisse in Unternehmen einführen wollen oder 
nicht, muss jeder mit sich selber ausmachen. Wenns nicht mal Extrakohle 
gibt, ist das sowieso nicht amerikanisch, sondern eher sowjetisch :P
Bagwan hat sowas früher auch schon mal seinen Jüngern suggeriert mit dem 
Ergebnis, das die achso ökologische Frühlingsrolle dann unter 
Verhältnissen produziert wurde, die eher an Galeerenrudern erinnerte. 
Aber für ihn hat sichs gelohnt, zumindest was die Anzahl der Rolls-Royce 
betraf.

von Falk B. (falk)


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@  Bernd Funk (metallfunk)

>Jede Überstunde meiner Mitarbeiter wird mit gehörigem Aufschlag
>vergütet.

Gut zu hören.

>Dennoch ist es schwer, die Mitarbeiter zu Überstunden oder
>sogar Samstagsarbeit zu motivieren.
>Die Familie geht vor, die Freizeitaktivitäten sind wertvoller als
>der Arbeitsplatz oder was weiß ich.

Siehtst du, da ist sie wieder, die allgegenwärtige, vielbeschworene 
MARKTwirtschaft. Knappe Resourcen (Arbeit zu unschönen Zeiten) sind 
teuer! Letztendlich exponentiell teuer, Warum?

8h Arbeit pro Tag sind Standard, einige Glückliche haben 7. Eine Stunde 
mehr kann man verkraften, wenn gleich es schon nervig und unschön wird. 
Über Effizenz sollte man auch mal nachdenken, denn die ist nicht 9 h am 
Tag gleich hoch.
Darüberhinaus wird jede Stunde exorbitant stressiger und damit teurer, 
von der sinkenden Effizenz durch Überlastung, Übermüdung und fehlende 
Motivation ganz zu schweigen.

>Natürlich erwarte ich von meinen Mitarbeitern, daß sie mitspielen.

Was heißt das konkret? Jeden Unsinn mitmachen oder "nur" gute Arbeit zu 
normalen Zeiten leisten?

>Es steht jedem frei, in den öffentlichen Dienst zu wechseln.

Dort soltle theoretisch das Gleiche gelten. Praktisch sieht es freilich 
anders aus, was aber viele Gründe hat. Auch dort werden gute Leute 
massiv ausgebremst und viel Ballast durchgeschleift. Eine Lösung ist 
alles andere als einfach.

von Falk B. (falk)


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@  Matthias Sch. (Firma: Matzetronics) (mschoeldgen)

>es gibt ein gutes Mittel: Nicht jeden Auftrag annehmen! Immerhin lebt

Hehe ;-)

http://www.fliptronics.com/consult.html

>Nicht so gierig sein, kann also ein gutes Mittel sein, um Wochenend-
>oder Feiertagsarbeit zu vermeiden. Meine Dauerkunden habe ich mir also
>gut ausgesucht.

Gute Einstellung.

>Und ob wir hier US-Verhältnisse in Unternehmen einführen wollen oder
>nicht, muss jeder mit sich selber ausmachen. Wenns nicht mal Extrakohle
>gibt, ist das sowieso nicht amerikanisch, sondern eher sowjetisch :P

Subotnik. ;-)

von Paul B. (paul_baumann)


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Falk schrob:
>Subotnik. ;-)

Freilich -aber nur, wenn es danach Prasdnik gibt!

MfG Paul

von Stefan M. (derwisch)


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Icke schrieb:

>Nun, für Selbständige sind all diese Punkte Dauerzustand. Kunden wollen
>i.d.R. Unmögliches bis gestern erledigt haben und die interessiert es
>auch wenig, wenn du dir für den Auftrag das Wochenende oder die Nacht um
>die Ohren schlagen mußt. Wer meint, ein Unternehmen laufe von ganz
>allein und man müsse den Arbeitnehmern immer alles Recht machen, der
>soll mal paar Tage die Rollen tauschen.

Tja, in solche Zwickmühlen kommt man als Unternehmer aber nur, wenn man 
dem hochverehrten Kunden solche utopischen Wünsche immer erfüllen will.

Man muss auch so manchen Kunden mal ein bisschen erden, und klar machen 
dass vernünftige Arbeit nicht bis gestern fertig ist. Ansosten lehnt man 
auch mal einen Auftrag ab!

Man macht nämlich auch Werbung durch Qualität! Und die dauert seine 
Zeit.

Solche Schnellschuss Auftrags-Zusagen der Fiirmenleitung werden nämlich 
auf dem Rücken der Angestellten ausgetragen, die auf Dauer nicht mehr 
bereit sind nur für´s Geldsäckle des Chefs solche Eskapaden mitzumachen!

von Georg W. (gaestle)


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Florian *.* schrieb:
> Er besteht darauf. Setzt unrealistische Ziele und ich sollte das
> Wochenende durcharbeiten- unbedingt!
> Andererseits ist er nicht bereit diese Forderungen in irgendeiner Form
> auszugleichen.

Eine Hand wäscht die andere.


Ansonsten ist die Lage am Arbeitsmarkt nicht schlecht... Sich mit 
solchen Vorgesetzten herumschlagen zu müssen geht über kurz oder lang 
doch an die Nerven.

von Arc N. (arc)


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Florian *.* schrieb:
> Licence to lead
>
> Mein Chef nimmt an diesem Seminar teil und anscheinend bin ich sein
> Praxistest.
> Die Methoden die er plötzlich anwendet erinnern mich sehr stark an
> Scientology.

Von welchem "Anbieter"? Sucht man nach License to lead, findet man bei 
einigen Anbietern direkt NLP, was, je nach Sichtweise, durchaus als 
sektenähnlich bezeichnet werden könnte (vorsichtig formuliert).

von Unbekannt U. (Gast)


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> Dennoch ist es schwer, die Mitarbeiter zu Überstunden oder
> sogar Samstagsarbeit zu motivieren.
> Die Familie geht vor, die Freizeitaktivitäten sind wertvoller als
> der Arbeitsplatz oder was weiß ich.

Ja, die Mitarbeiter haben recht! Man lebt nicht um zu arbeiten, sondern 
man arbeitet um zu leben.

Warum sich auf Arbeit bucklig schaffen, mehr Geld anhäufen, das man 
später ausgibt um die (evtl. gesundheitlichen) Folgen der Schufterei 
abzufangen. Und womöglich das alles noch, während man Kinder hat, und 
vor lauter Samstagsarbeit nicht mitbekommt, wie die Kleinen jede Woche 
älter und älter werden. Man selbst wird auch nicht jünger, die Partnerin 
/ der Partner auch, Woche für Woche.

Eine kleine Inspiration:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Anekdote_zur_Senkung_der_Arbeitsmoral

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Florian *.* schrieb:
> Mein Chef nimmt an diesem Seminar teil und anscheinend bin ich sein
> Praxistest. Kostenlose Mehrarbeit für das Unternehmen? Wozu?
Welches Unternehmen? Welche Branche?
Ich hatte auch mal ein Phase ohne Stempeluhr (Mittelstand mit 
Betriebsrat). Nach kurzer Zeit begann ich dann, mein eigenes Zeitkonto 
zu führen. Und hoppla: mein Chef meinte, ich würde (gefühlt) zuwenig 
arbeiten (Anwesenheitszeit!). Ich zeigte ihm meine Aufzeichnungen, riet 
ihm, das selber mal zu machen und siehe da, er war selber überrascht, 
wie viele Stunden in so einen Tag reinpassen...

> Er besteht darauf. Setzt unrealistische Ziele und ich sollte das
> Wochenende durcharbeiten- unbedingt!
> Andererseits ist er nicht bereit diese Forderungen in irgendeiner Form
> auszugleichen.
> Mache jetzt nur noch Tarif.
Wie groß ist denn dieses Unternehmen? Hast du da einen Betriebsrat?

von Florian *. (haribohunter)


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Beim Betriebsrat war ich am Dienstag und in der IG-Metall seit Mittwoch.

Bin mir aber nicht sicher, ob dies etwas bringen wird.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Lothar Miller schrieb:
>> Wie groß ist denn dieses Unternehmen?
Florian *.* schrieb:
> Beim Betriebsrat war ich am Dienstag
Also spielt sich das Ganze offenbar nicht auf dem "üblichen" 
Selbständigen-Personalniveau ab, wo der Inhaber und ein paar Leute ihren 
harten Kampf ums tägliche Überleben führen (und auf diese überspitzte 
Weise die verlangten Überstunden evtl. gerechtfertigt wären).

Ich würde den Betrieb wechseln, denn diese (neue?) 
Unternehmensphilosophie kommt vermutlich "von weiter oben", oder es 
könnte deinem Chef helfen, vor seinen Chefs gut dazustehen. Auf jeden 
Fall ist daran nichts, was du ändern kannst...

Florian *.* schrieb:
> Die Methoden die er plötzlich anwendet erinnern mich sehr stark an
> Scientology.
Erinnern? Hattest du mit denen schonmal was zu tun?
> Was soll das bringen?
Tja, was wohl?

von Florian *. (haribohunter)


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'Aw. Scientology:  Erinnern? Hattest du mit denen schonmal was zu tun?'
Noe, Wissen nur angelesen. Ich fand die Story mit den DC8-Raumschiffen 
spannend. Aber ich bleine lieber bei Startrek. Dieser Xenu ist mir doch 
etwas zu unrealistisch. :)

Wenn es bei einem sog. Auditing darum geht: 'die Person letztendlich 
„clear“ zu machen – oder besser ausgedrückt das „Auslöschen“ dessen, was 
die Person einst ausgemacht hat und sie voll und ganz auf (die 
Organisation) umzupolen. (Quelle: 
http://www.spd-net-sh.de/thiessen/images/user_pages/scientology.pdf)
dann ist das Ziel eines solchen Auditings und meinem letzten Gespräch 
mit Vorgesetzten nicht sehr unterschiedlich.

Im Kern geht es um das Beharren von seinen Standpunkten im Gespräch.
Dem Überbügeln von Sachargumenten. Der kreishaften Wiederholung von 
Forderungen und der seltsamen Auffassung von Sinnhaftigkeit und Logik
- und dies bei jemandem der Naturwissenschaften studiert hat.
Ist nicht einfach zu diskutieren wenn der Gegenpart Deine Argumente 
einfach ignoriert.
Wenn er droht die Diskussion zu verlieren springt er einfach nochmal an 
den Anfang der 'Besprechung' zurück.
Dann nimmt er Deine Argumente und verdreht Sie ins Gegenteil unter 
Ignorierung der Faktenlage und der Istzustände.
Immer wieder auf Sachverhalte und seine eigenen Aussagen hinweisen zu 
müssen zermürbt und es ist nicht ganz einfach sich gegen Ende nicht doch 
zu irgendeiner Zusage breitquatschen zu lassen.
Anscheinend hat dies jedoch nicht geklappt beim letzten Mal, denn: 
'meine Einstellung gefällt ihm nicht.'

Den Betrieb wechseln ist derzeit eine Option. Muss nur noch ein 
Bewerbungsfoto machen auf dem ich nicht wie ein verkleideter Verbrecher 
aussehe. Hoffentlich passt mein Hochzeitsanzug noch. :)

von Uhu U. (uhu)


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Florian *.* schrieb:
> Der kreishaften Wiederholung von
> Forderungen und der seltsamen Auffassung von Sinnhaftigkeit und Logik
> - und dies bei jemandem der Naturwissenschaften studiert hat.

Tja, da hammers wieder: Auch ein ausgibiges Bad in den 
Naturwissenschaften macht aus dem Affen noch keinen kühl-rationalen 
Denker, an dem jede Art von Social Engineering einfach abperlt...

von Paul B. (paul_baumann)


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Geh' doch! Ich sage Dir: Geh' doch!
http://www.youtube.com/watch?v=47Sm71cG8eI

Streite nicht mit einem Idioten -er könnte morgen Dein Chef sein...

MfG Paul

von Falk B. (falk)


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@  Florian *.* (haribohunter)

>Im Kern geht es um das Beharren von seinen Standpunkten im Gespräch.
>Dem Überbügeln von Sachargumenten. Der kreishaften Wiederholung von
>Forderungen und der seltsamen Auffassung von Sinnhaftigkeit und Logik
>- und dies bei jemandem der Naturwissenschaften studiert hat.
>Ist nicht einfach zu diskutieren wenn der Gegenpart Deine Argumente
>einfach ignoriert.
>Wenn er droht die Diskussion zu verlieren springt er einfach nochmal an
>den Anfang der 'Besprechung' zurück.
>Dann nimmt er Deine Argumente und verdreht Sie ins Gegenteil unter
>Ignorierung der Faktenlage und der Istzustände.
>Immer wieder auf Sachverhalte und seine eigenen Aussagen hinweisen zu
>müssen zermürbt und es ist nicht ganz einfach sich gegen Ende nicht doch
>zu irgendeiner Zusage breitquatschen zu lassen.
>Anscheinend hat dies jedoch nicht geklappt beim letzten Mal, denn:
>'meine Einstellung gefällt ihm nicht.'

Nennt sich eristische Dialektik oder auch Eristik.

http://de.wikipedia.org/wiki/Eristische_Dialektik

Ich LIEBE Wikipedia!

>aussehe. Hoffentlich passt mein Hochzeitsanzug noch. :)

Solange es nicht der Konfimationsanzug ist, sehe ich da Chancen ;-)

Aber zum Problem.

"Never argue with a fool. He will pull you down on his level and beat 
you with experience."

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