So, da sich beim Transplantationsgesetz ja ein wenig ändern wird, habe ich jetzt mal einen Organspendeausweis mir zugelegt. Können sie alles und jedes Bisschen von mir haben. Ich wollte das mal hier posten, da ich denke, dass jetzt vielleicht ein guter Zeitpunkt ist, auch für andere, darüber nachzudenken oder zu diskutieren.
Immer dran denken, du kommst als Organspender nur in Frage, so lange dein Herz noch schlägt. Es stehen die Ärzte um dich rum obwohl du lebst, und sagen sich, der wird nicht wieder, den können wir ausschlachten. Steht dein Herz erst mal, sind deine Organe nicht mehr für eine Transplantation brauchbar.
1. Ich möchte nicht am Leben erhalten werden, nur damit meine Niere (oder was auch immer) noch ein Weilchen frisch bleibt. 2. Umgekehrt möchte ich nicht nicht am Leben erhalten werden, weil irgendjemand der Meinung ist, dass Mensch XY meine Niere jetzt aber wirklich dringender bräuchte als ich. 2. ist natürlich streng verboten! Aber kann man in die Köpfe der Ärzte reinschauen, wenn sie ihre Diagnosen erstellen. Kann man sicher sein, dass der Arzt, der gerade über meine Niere entscheidet, nicht korrupt ist? Weiß man wie die Gesetzeslage sich noch ändert? Wenn es denn einmal soweit ist, soll meine Frau entscheiden, zu der Dame hab ich denn doch mehr Vertrauen. Sch.. Thema Willi
Michael Bertrandt schrieb: > Es stehen die Ärzte um dich rum obwohl du lebst, und sagen > sich, der wird nicht wieder, den können wir ausschlachten. Definiere "leben". Die werden dich nicht ausschlachten, wenn du im Koma liegst, zumindest wenn du dich nicht in einem schlechten Horrorfilm befindest. Wenn du dir mal de Transplantatvergabe in Europa ansiehst, wirst du auch feststellen, dass die Situation des Patienten im Nebenzimmer, der deine Lunge braucht nicht dazu führen wird, dass der Arzt sich entscheidet dich auszuschlachten. Ganz einfach, weil der Patient im Nebenzimmer nichts von dir bekommen wird. Willi Wacker schrieb: > 1. Ich möchte nicht am Leben erhalten werden, nur damit meine Niere > (oder was auch immer) noch ein Weilchen frisch bleibt. Wirst du auch nicht. Lediglich deine Organe werden weiter funktionstüchtig gehalten. Ein Froschschenkel "lebt" auch nicht, nur weil du ihn an deine Batterie hältst. Wenn darüber entschieden wird, ob Teile deines Körpers noch brauchbar sind, ist dein Gehirn bereits Matsch. > 2. Umgekehrt möchte ich nicht nicht am Leben erhalten werden, weil > irgendjemand der Meinung ist, dass Mensch XY meine Niere jetzt aber > wirklich dringender bräuchte als ich. Wie gesagt, weder wirst du am Leben gehalten, noch tritt (zumindest in Europa) der Fall ein, dass du wegen eines direkten Bedarfs (gleicher Arzt/ gleiches Krankenhaus) als Organspender benutzt wirst. Bedarf ist immer da, wenn du also als Spender in Frage kommst wird brauchbares entnommen. Egal ob im Nebenzimmer jemand auf der Warteliste sitzt oder nicht. > 2. ist natürlich streng verboten! Aber kann man in die Köpfe der Ärzte > reinschauen, wenn sie ihre Diagnosen erstellen. Kann man sicher sein, > dass der Arzt, der gerade über meine Niere entscheidet, nicht korrupt > ist? Weiß man wie die Gesetzeslage sich noch ändert? Ja, kann durchaus sein. Ich hab gehört die brauchen ne Menge an Organen um die gefakte Mondlandung mithilfe von umgezüchteten Aliens nachzuholen. > Sch.. Thema Das ist wohl wahr. Und vermutlich der Grund dafür, dass so viele Menschen sich nicht ernsthaft damit auseinandersetzen wollen oder einen Organausweis mit sich führen wollen, der sie ständig daran erinnert. Darum werden entsprechende unsinnige Gründe herangeführt, die dazu führen dass wir einen enormen Mangel an Organgen haben. Meiner Meinung nach sollte jeder einmal im Leben gefragt werden (oder eben Widerspruchsregelung). Wer dann nein sagt, sollte gleichzeitig auch zustimmen müssen, dass er im Falle eines Bedarfs auch kein Organ erhält. Vielleicht denken dann manche Leute anders, wenn sie begreifen, dass Organspende nicht nur irgendein Leben, sondern auch das eigene oder das einer geliebten Person retten könnte. Wenn man sich vor Augen hält, das bei einem Organspender in der Regel mehrere Organe entnommen werden, ein Empfänger nur eines erhält, ist es also deutlich wahrscheinlicher, dass man sich irgendwann auf der Seite des Empfängers, statt des Spenders befindet.
Sni Ti schrieb: >> Sch.. Thema > > Das ist wohl wahr. Nein, es eher ein Luxusthema, vor dem unsere Ur-Vorfahren aus dem banalen Grund nicht standen, weil es keine Medizin gab. Und selbst wenn es sowas gegeben hätte, wären sie wohl schon tot gewesen, ehe sie sich klar geworden wären, ob sie wollen, oder nicht - die Lebenserwartung war nämlich ziemlich bescheiden. Wer den Luxus des langen Lebens genießen will, muß sich eben zuweilen auch mal mit Dingen beschäftigen, die nicht eitel Sonnenschein sind...
Die Organe werden nur nach dem Hirntod entnommen, der unabhängig von mehreren Ärzten bestätigt sein muss. Ich bin mir zu 99,99999999999% sicher, dass dieser Zustand, sollte er in meinem Fall eintreten, weder reversibel ist, noch irgendeine Form von Wahrnehmung vorliegt. Wieso sollte ich denn nun die Organe nicht spenden? Selbst wenn mein Herz es nicht mehr tut, kann jemand sicher noch Haut oder Hornhaut gebrauchen! Wenn ihr es nicht einem Kranken spendet, dann spendet ihr automatisch dem Heizofen oder der Gruft. Verrotten wird's eh! Aber so lebe ich in gewisser Weise noch eine Weile weiter. Für mich ist die Entscheidung einfach die, dass ich auch gern ein Organ haben möchte, so ich denn eines brauche. Darin stimmen wir alle überein (zumindest wenn ihr eines Tages so krank seid, wollt ihr auch nicht sterben). Dieser Fall ist aber so so so viel wahrscheinlicher, als dass mir ein korrupter Arzt bei lebendigem Leibe die Lunge rausreisst, das ich mich definitiv für eine Spende entscheide! Die Argumente die hier vorgebracht wurden, bisher, sind nicht ansatzweise überzeugend sondern Vorurteile und Fehlinformationen, getragen durch den Wunsch, in dem Moment dann doch nich tot zu sein. Aber Ihr werdet sterben. Genauso wie ich. Lest es Euch lieber hier mal aus seriöser Quelle durch! https://www.barmer-gek.de/barmer/web/Portale/Versicherte/Rundum-gutversichert/Ratgeber/Gesundheitsthemen/BlutOrganspende/Organspende/Organspende.html?w-cm=CenterColumn_t302962 (Die Kraka spart für jeden der draufgeht statt ein Organ zu bekommen einen Haufen Geld, also parteiisch sind die sicher nicht). Und für Eure Angehörigen ist es auch schön, wenn sie wissen, dass Ihr jemandem totkranken geholfen habt!
Ich würde niemals spenden. Wenn jemand durch ungesunde Ernährung/Lebensweise seine Innereien über Jahrzehnte zerstört, so ist er selbst schuld, wenn die einmal versagen. Die ganzen Transplantationen kosten nur irrsinnig viel Geld und die Erfolgsgarantie ist auch deutlich unter 100%. Wenn jemand unbedingt "Ersatzorgane" haben will, so soll sich derjenige doch einen Clone von sich selbst züchten (lassen).
Markus Müller schrieb: > Ich würde niemals spenden. > Das ist auch ok. Aber dann trage bitte auch einen Ausweis bei Dir, dass Du niemals unter keinen Umständen ein Organ haben willst, und das man diese Organe jemandem anderen geben soll. Und dann bitte nicht weinen, wenn Du 10 Jahre an der Dialyse hängst und so langsam die Augen kaputtgehen. Du willst auch dann kein Organ. Gruss Axel
j. c. schrieb: > Aber Ihr werdet sterben. Genauso wie ich. 1. Bist du schonmal gestorben, wie man aus berufenem Munde immer wieder hört. 2. Wenn du das Kunststück irgendwann wiederholen willst, solltest du etwas sorgsamer mit deinem Equipment umgehen, als du es uns empfielst - aber das wirst du ja in gottesöhnlicher Weisheit sowieso tun. ;-)
> Ich würde niemals spenden.
Ich schätze mal, dass man dann im Bedarfsfall auch nichts bekommt.
Vermutlich werden die Patienten zuerst berücksichtigt, die auch bereit
waren, selbst zu spenden.
Danach werden die berücksichtigt, die noch im erwerbsfähigen Alter sind
und noch der Genesung noch einiges arbeiten können.
Art der Versicherung (GKV/PKV) wird wahrscheinlich keine Rolle spielen.
Axel Laufenberg schrieb: > Aber dann trage bitte auch einen Ausweis bei Dir, dass Du niemals unter > keinen Umständen ein Organ haben willst, und das man diese Organe > jemandem anderen geben soll. Das wäre auch mein Lösungsvorschlag. Wer nicht spenden möchte - kein Problem. Aber der erhält dann auch keine Spende eines anderen. > Und dann bitte nicht weinen, wenn Du 10 Jahre an der Dialyse hängst und > so langsam die Augen kaputtgehen. Du willst auch dann kein Organ. Vor allem sagt sich das immer dann sehr einfach, wenn es einem gut geht. Geht es plötzlich um Leben und Tod, dann ergreift man dann doch ganz gerne die Chance. Das Ausfüllen eines Ausweises tut nicht weh - genausowenig wie eine Patientenverfügung oder ein die Anfertigung eines Testaments :-) Alles gerne Sachen, die man weit weg schiebt - geht mir nicht anders. Aber man sollte sich mal an einem WE hinsetzen und das regeln. Schon wegen seiner Angehörigen! Chris D.
Markus Müller schrieb: > Wenn jemand durch ungesunde Ernährung/Lebensweise seine Innereien über > Jahrzehnte zerstört, so ist er selbst schuld, wenn die einmal versagen. Ja klar, für zerstörte Innereien ist jeder selbst verantwortlich... > Die ganzen Transplantationen kosten nur irrsinnig viel Geld und die > Erfolgsgarantie ist auch deutlich unter 100%. Mit dem Kostenargument kannst du die ganze Medizin in die Tonne treten, denn am Ende sind bisher noch alle gestorben. > Wenn jemand unbedingt "Ersatzorgane" haben will, so soll sich derjenige > doch einen Clone von sich selbst züchten (lassen). Das ist ja das noch viel, viel teurer, als Transplantation von Material, das sonst sowieso nicht mehr gebraucht wird. Oder willst du damit nur gesagt haben, daß der Pöbel gefälligst stillschweigend verrecken soll, wenn er nicht mehr voll leistungsfähig ist, aber für die Elite selbstverständlich alles möglich sein sollte? Axel Laufenberg schrieb: > Aber dann trage bitte auch einen Ausweis bei Dir, dass Du niemals unter > keinen Umständen ein Organ haben willst, und das man diese Organe > jemandem anderen geben soll. So ein Ausweis ist überflüssig, denn Halbleichen, die sich selbst nicht mehr artikulieren können, bekommen sowieso kein Transplantat.
>Wer nicht spenden möchte - kein Problem. >Aber der erhält dann auch keine Spende eines anderen. Leider steigt die Spendenbereitschaft plötzlich, wenn man selbst was braucht. Nur dass es dann nix mehr nützt... >Wenn jemand durch ungesunde Ernährung/Lebensweise seine Innereien über >Jahrzehnte zerstört, so ist er selbst schuld, wenn die einmal versagen. Schau Dir mal an, wer alles Organe bekommt. Der Drogensüchtige jedenfalls nicht. Und selbst wenn: was zum Geier willst Du denn mit Deinen Organen, wenn Du tot bist? Ätschebätsch, ihr kriegt auch nix? Absolut kindisch. Aber wenn es Deine Meinung ist, ok. Ich wollte nur dazu anregen sich mal die seriösen Infos anzuschauen und sich Gedanken zu machen!
Markus Müller schrieb: > Wenn jemand durch ungesunde Ernährung/Lebensweise seine Innereien über > Jahrzehnte zerstört, so ist er selbst schuld, wenn die einmal versagen. Nur dumm, wenn der "Versager" nichts dafür kann. Organe gesund lebender Menschen geben auch gern mal unvermittelt auf. Aber es ist ja tröstlich, daß der saufende 78jährige Vater es noch schafft, aus eigener Kraft an der Beerdigung teilzunehmen...
Man sollte bei der Diskussion bedenken, wie heutzutage die Lage in den Krankenhäusern ist. Da werden Leute, die eigentlich auf die Intensiv gehören zum Sterben nach Hause geschickt oder die Ärzte empfehlen den Angehörigen die Maschinen abschalten zu lassen, obwohl ein anderer Arzt dem Patienten noch eine Chance geben würde. Und so weiter. Den hippokratischen Eid hat diese Branche längst in die Tonne getreten. Es geht nur ums Kostensenken und Einsparen. Addiert man das mit dem Thema Organspende, wird einem doch zwangsweise mulmig. Da muss sich auch keiner wundern, dass zu wenig Leute spendewillig sind. Wenn ich mich nicht darauf verlassen kann, dass die alles für mein Überleben tun, was möglich ist - auch wenn ich Kassenpatient bin - werde ich auch keine Organe spenden.
Ich kenne einen alten Herrn, der vor der Operation seines Darmverschlusses das Stück Darm mit der Stenose zur Transplantation freigab, per formloser Erklärung gegenüber den Chirurgen... Aber im Ernst: Ich halte die Debatte hier für reichlich überflüssig. Mir ist es ziemlich egal, ob neben dem Körperspendeausweis auch noch ein Organspendeausweis steckt. Leuten, denen sowas nicht egal ist, wird man es qua Forum auch nicht schmackhaft machen können. Der Brief der Krankenkasse wird zumindest die ereilen, die so "doof" sind, eine Krankenversicherung abgeschlossen zu haben. Dann können sie sich in aller Ruhe überlegen, was sie wollen, oder auch nicht. Moralisiererei von Forumsbekanntschaften löst den Konflikt auf jeden Fall nicht.
Tom L. schrieb: > Man sollte bei der Diskussion bedenken, wie heutzutage die Lage in den > Krankenhäusern ist. Da werden Leute, die eigentlich auf die Intensiv > gehören zum Sterben nach Hause geschickt oder die Ärzte empfehlen den > Angehörigen die Maschinen abschalten zu lassen, obwohl ein anderer Arzt > dem Patienten noch eine Chance geben würde. Und so weiter. Der Hirntod ist aber keine Ansichtssache. Und wenn die Ärzte, die ihn feststellen sich dennoch unterschiedlicher Meinung sein sollten, werden die Organe nicht entnommen. Nicht alles was in irgendwelchen Serien kommt entspricht der Wahrheit ;-) Gerade in Europa ist das Ganze sehr streng geregelt. Markus Müller schrieb: > Ich würde niemals spenden. Und hoffentlich niemals etwas bekommen. > Wenn jemand durch ungesunde Ernährung/Lebensweise seine Innereien über > Jahrzehnte zerstört, so ist er selbst schuld, wenn die einmal versagen. Wenn alle Krankheiten nur durch Ernährung/ Lebensweise entstehen würden, würden wohl viel mehr Menschen ihren 200. Geburtstag erleben. Eine gesunde Lebensweise schützt dich weder vor Tumoren, noch vor einem unverschuldeten Autounfall. Und der Kettenraucher/ Alkoholiker dürfte in der Liste wohl kaum eine Chance auf ein Spenderorgan haben.. > Die ganzen Transplantationen kosten nur irrsinnig viel Geld Hast du mal ausgerechnet, was deine Krankenkasse alleine für deine Zahnbehandlungen aufwenden muss? Wenn du das wirklich ernst meinen würdest, würdest du nicht mehr zum Zahnarzt gehen. Und wehe wenn du mal ein Gebiss hast, in der heutigen Zeit muss man auch ohne Zähne nicht verhungern, also ist ein Gebiss nur eine unnötige Belastung der anderen Krankenkassenmitglieder (wenn schon eine lebensnotwendige Behandlung deiner Ansicht nach finanziell nicht tragbar wäre). Wo wir dabei sind, der ganze Pflegebereich verschlingt auch immens viel Geld. Den könnte man ja auch ganz leicht einsparen. Auf die Idee kam man hierzulande jedenfalls schon vor 70 Jahren. In die Zeit hättest du wohl besser gepasst. > Erfolgsgarantie ist auch deutlich unter 100%. Dann nenne mir mal einen medizinischen Eingriff bei dem das nicht so ist.. > Wenn jemand unbedingt "Ersatzorgane" haben will, so soll sich derjenige > doch einen Clone von sich selbst züchten (lassen). Man merkt mit welcher Enrsthaftigkeit du dich dem Thema stellst..
Sni Ti schrieb: > Hast du mal ausgerechnet, was deine Krankenkasse alleine für deine > Zahnbehandlungen aufwenden muss? Markus Müller hat keine - schrieb er zumindest mal...
Zum Tehma Lebenserhaltung die Zeit die man am max. "Leben" erhalten werden möchte kann man über die Patienten Verfügung bestimmen z.b. wen nach X Tagen es zu keiner Organspende kommt auch wen ein entfänger gefunden wurde aber der grade im Urlaub ist oder sonstwas. Ich Find die ganze Diskussion etwas komisch da spielen soviele Sachen mit rein z.b. eigene Überzeugung, Religion ...... klar ist es sinnvoll das zu machen, aber jemanden dazu zu zwingen ist sehr Fragwürdig, auch einer der Gründe warum es ein OPTin Verfahren gibt und kein OPTout. Daher finde ich die jetzige Methode am sinnvollsten das man einmal im Jahr gefragt wird das bringt die Leute dazu sich damit zu beschäftigen ich denke die meisten denken dadrüber nicht nach.
Ich kenne es eher umgedreht: im Krankenhaus wird reanimiert bis es gar nicht mehr geht. Alzheimer-Kranker mit Darmkrebs? Reanimieren! Völlig irre. Das Maschinen abstellen darf man nur bei Leuten die TOT sind, alles andere wäre Totschlag oder vermutlich gar Mord! Wieso sollte der Arzt denn Raten den Körper eines Toten weiterzubetreiben? Jeder Arzt der in so einem Fall das Abschalten empfiehlt, nimmt den Angehörigen einen Teil der Last dieser Entscheidung, die sie allein wohl nie treffen könnten. Hirntot ist hirntot, das wars, aus, vorbei, da kommt keiner wieder.
j. c. schrieb: > Ich kenne es eher umgedreht: im Krankenhaus wird reanimiert bis es gar > nicht mehr geht. Alzheimer-Kranker mit Darmkrebs? Reanimieren! Völlig > irre. Das Maschinen abstellen darf man nur bei Leuten die TOT sind, > alles andere wäre Totschlag oder vermutlich gar Mord! Wieso sollte der > Arzt denn Raten den Körper eines Toten weiterzubetreiben? Jeder Arzt der > in so einem Fall das Abschalten empfiehlt, nimmt den Angehörigen einen > Teil der Last dieser Entscheidung, die sie allein wohl nie treffen > könnten. Hirntot ist hirntot, das wars, aus, vorbei, da kommt keiner > wieder. Zumal der Hirntod von zwei Ärzten bestätigt werden muss. Übrigens hilft bei obiger Situation eine Patientenverfügung, die einem jahrelanges An-die-Decke-Starren und den Angehörigen schlimme Entscheidungen erspart. Es gibt im Netz reichlich Vordrucke (auch vom BGM), die wirklich gut sind und die man sich ganz individuell zusammenstellen kann. Also, wenn wir das im Forum schon ansprechen: ein Spenderausweis ist optional und sollte es meiner Meinung auch bleiben ... ... aber eine Patientenverfügung ist ein absolutes MUSS! (bei Unverheirateten sowieso) Wenn Ihr Eure Angehörigen liebt, dann setzt Euch ein paar Stunden hin - vielleicht sogar gemeinsam - und baut Euch Eure Verfügungen zusammen. Ich habe jetzt zu oft gesehen, was passieren kann, wenn man sie nicht hat ... :-( Chris D.
@ Chris D. (myfairtux) (Moderator) >Zumal der Hirntod von zwei Ärzten bestätigt werden muss. Mag sein, löst das Problem aber nicht. >Übrigens hilft bei obiger Situation eine Patientenverfügung, die einem >jahrelanges An-die-Decke-Starren und den Angehörigen schlimme >Entscheidungen erspart. Schöne Theorie. Dumm nur, dass die Realität oft anders aussieht. Ein Freund hat die Geschichte vor zwei Jahren durchgemacht, TROTZ UMFANGREICHER, EINDEUTIGER Patientenverfügung hat es mehr als drei Monate gedauert, bis abgeschaltet wurde, weil das System die Abschalter nicht abschalten lassen wollte. >Also, wenn wir das im Forum schon ansprechen: ein Spenderausweis ist >optional und sollte es meiner Meinung auch bleiben ... Tja, der demokratische Prozess hat das vor kurzem anders geregelt, jeder muss sich positionieren. Ist zwar kein Beinbruch, wird aber kaum nennenswert mehr Leute zur Spendenbereitschaft bringen. >... aber eine Patientenverfügung ist ein absolutes MUSS! >(bei Unverheirateten sowieso) Bürokratische Panikmache. >Wenn Ihr Eure Angehörigen liebt, dann setzt Euch ein paar Stunden hin - >vielleicht sogar gemeinsam - und baut Euch Eure Verfügungen zusammen. >Ich habe jetzt zu oft gesehen, was passieren kann, wenn man sie nicht >hat ... :-( Und worin liegt die Ursache? An den bösen Menschen ohne Verfügung oder einem arg aus den Fugen geratenem "Gesundheits"system und einem arg verdrehten Verständnis von Leben, begünstigt durch High Tec Medizin?
Falk Brunner schrieb: > @ Chris D. (myfairtux) (Moderator) > >>Zumal der Hirntod von zwei Ärzten bestätigt werden muss. > > Mag sein, löst das Problem aber nicht. Erschwert aber ein "Wir brauchen den als Spender - lass uns etwas früher abschalten" (wenn man denn so paranoid ist und das glaubt) >>Übrigens hilft bei obiger Situation eine Patientenverfügung, die einem >>jahrelanges An-die-Decke-Starren und den Angehörigen schlimme >>Entscheidungen erspart. > > Schöne Theorie. Dumm nur, dass die Realität oft anders aussieht. Ein > Freund hat die Geschichte vor zwei Jahren durchgemacht, TROTZ > UMFANGREICHER, EINDEUTIGER Patientenverfügung hat es mehr als drei > Monate gedauert, bis abgeschaltet wurde, weil das System die Abschalter > nicht abschalten lassen wollte. Würde ich als bedauerlichen Einzelfall abhaken. Wobei man da auch schauen muss, wie gut und eindeutig seine Verfügung wirklich war. Wenigstens ging es "nur" über 90 Tage. Im Zweifelsfall sollte man die Verfügung übrigens mit seinem Hausarzt durchsprechen. >>Also, wenn wir das im Forum schon ansprechen: ein Spenderausweis ist >>optional und sollte es meiner Meinung auch bleiben ... > > Tja, der demokratische Prozess hat das vor kurzem anders geregelt, jeder > muss sich positionieren. Da bist Du falsch informiert. > Ist zwar kein Beinbruch, wird aber kaum > nennenswert mehr Leute zur Spendenbereitschaft bringen. Ich denke schon, dass viele einfach zu bequem sind. Ich hätte das z.B. mit der Ausgabe des Personalausweises abgefragt (kann man ja auch alle 10 Jahre wiederholen): "Guten Tag Herr Brunner, Perso suche ich Ihnen gerade raus ... Übrigens haben wir hier einen mit Ihrem Namen vorbereiteten Spenderausweis. Wenn Sie Spender sein möchten, unterschreiben Sie ihn und stecken ihn in die Geldbörse - ansonsten schmeißen Sie ihn einfach weg." Und ich würde dann noch ein "Ich spende übrigens auch für Sie." dransetzen. So etwas in der Art wäre unverbindlich, würde aber die Trägen aktivieren. >>... aber eine Patientenverfügung ist ein absolutes MUSS! >>(bei Unverheirateten sowieso) > > Bürokratische Panikmache. Nein, Patientenschutz (zu Recht!). Hast Du keine Erklärung, erhältst Du keinerlei Auskünfte (selbst erlebt). >>Wenn Ihr Eure Angehörigen liebt, dann setzt Euch ein paar Stunden hin - >>vielleicht sogar gemeinsam - und baut Euch Eure Verfügungen zusammen. > >>Ich habe jetzt zu oft gesehen, was passieren kann, wenn man sie nicht >>hat ... :-( > > Und worin liegt die Ursache? An den bösen Menschen ohne Verfügung oder > einem arg aus den Fugen geratenem "Gesundheits"system und einem arg > verdrehten Verständnis von Leben, begünstigt durch High Tec Medizin? Teils, teils. Wenn ich zumindest einen Teil (so leicht) ändern kann, dann tue ich das. Das sind kaum böse Menschen sondern eher Gedankenlosigkeit und natürlich das Widerstreben, sich mit solchen Dingen einmal ernsthaft auseinanderzusetzen. Aber Tod ist ja leider gemeinhin "uhhhhh!" - darüber spricht man nicht ... schon gar nicht über den eigenen. Ich habe erlebt, dass, nachdem man dazu mal alles ausdiskutiert und festgezurrt hat, man mit solchen Dingen deutlich gelassener umgeht. Vielleicht muss man auch mal einen Sterbenden bis zum Schluss begleitet haben, um sich damit mal wirklich zu beschäftigen. Chris D.
Wir haben die Dokumente: - Generalvollmacht - Betreuungsverfügung - Patientenverfügung erstellt. Sollte jeder haben. Vorlagen dafür gibt es viele im Netz.
@ Chris D. (myfairtux) (Moderator) >Würde ich als bedauerlichen Einzelfall abhaken. Glaub ich nicht, auch wenn ich es nicht belegen kann. Wer erinnert sich an den medial sehr präsenten Fall der hirntoten Frau in Erlangen, die schwanger war? Ist lange her. http://de.wikipedia.org/wiki/Erlanger_Baby Mein Gott, was Wikipedia alles weiß! >Wobei man da auch >schauen muss, wie gut und eindeutig seine Verfügung wirklich war. Weiß ich nicht, kenne die Details nicht. >Im Zweifelsfall sollte man die Verfügung übrigens mit seinem Hausarzt >durchsprechen. Im Zweifelsfall spricht der Betroffenen schon lange nicht mehr. >> Tja, der demokratische Prozess hat das vor kurzem anders geregelt, jeder >> muss sich positionieren. >Da bist Du falsch informiert. Wieso? Was wurde denn beschlossen? Jeder MUSS eine Aussage machen. >Ich denke schon, dass viele einfach zu bequem sind. Kann sein, aber wem das Thema wichtig ist und bereit ist, der ist jetzt schon registiert. Dem Rest ist es egal bzw. will nicht spenden. >Und ich würde dann noch ein "Ich spende übrigens auch für Sie." >dransetzen. Um dem moralischen Druck zu erhöhen? Seinen wir mal realistisch. Der großen Masse ist sein Mitmensch jenseits von wenigen Freunden und Bekannten eher egal. Schau dir die Anzahl Blutspender an. Hmmm, ich müsste auch mal wieder was machen. >So etwas in der Art wäre unverbindlich, würde aber die Trägen >aktivieren. Zum nein sagen. >> Bürokratische Panikmache. >Nein, Patientenschutz (zu Recht!). Hast Du keine Erklärung, erhältst Du >keinerlei Auskünfte (selbst erlebt). Aufgebaut von einer Horde Juristen, die das Leben der Menschen jeden Tag abstrakter und zu einer juristischen Farse machen will. >Teils, teils. >Wenn ich zumindest einen Teil (so leicht) ändern kann, dann tue ich das. >Das sind kaum böse Menschen sondern eher Gedankenlosigkeit und natürlich >das Widerstreben, sich mit solchen Dingen einmal ernsthaft >auseinanderzusetzen. Sicher. >Aber Tod ist ja leider gemeinhin "uhhhhh!" - darüber spricht man nicht >... Tabus hat jede Gesellschaft, mal mehr mal weniger. >schon gar nicht über den eigenen. >Ich habe erlebt, dass, nachdem man dazu mal alles ausdiskutiert und >festgezurrt hat, man mit solchen Dingen deutlich gelassener umgeht. Im Bausparer- und Fahrradhelmtägerland Deutschland? Kaum zu glauben. >Vielleicht muss man auch mal einen Sterbenden bis zum Schluss begleitet >haben, um sich damit mal wirklich zu beschäftigen. Vielleicht.
>Übrigens hilft bei obiger Situation eine Patientenverfügung, die einem >jahrelanges An-die-Decke-Starren Das ist so eine Sache. Wenn man tot ist, starrt der Körper an die Decke, aber dem dürfte das egal sein. Nur wenn das Hirn eben nicht tot ist, wird sowas nervig aka Locked-In-Syndrom (Kumpel von mir hatte das). In diesen Fällen werden die Leute auch niemals abgeschaltet, egal was in der PV steht.
@ j. c. (jesuschristus) >aber dem dürfte das egal sein. Nur wenn das Hirn eben nicht tot ist, >wird sowas nervig aka Locked-In-Syndrom (Kumpel von mir hatte das). In >diesen Fällen werden die Leute auch niemals abgeschaltet, egal was in >der PV steht. Eben DAS ist das Problem! Die eindeutigen Sachen sind dagegen Penauts.
Falk Brunner schrieb: > Eben DAS ist das Problem! Die eindeutigen Sachen sind dagegen Penauts. Hättest du im Zweifelsfalle Lust auf so ein Leben ohne Kontakt nach außen? Das Problem ist doch eher, daß einige Pfaffen nicht müde werden, in schillerndsten Worten zu erzählen, daß man selbst in diesem Zustand noch "glücklich" sein kann. Und im gleichen Atemzug werden alle Drogen als Teufelszeug verbellt... Das Strickmuster ist ganz simpel: Was willst, kriegste nicht und was du nicht haben willst, das muß du nehmen - umgekehrt, wie beim "Hans im Schnokeloch" http://als.wikipedia.org/wiki/Text:Der_Hans_im_Schnokeloch
Ich habe zu DDR-Zeiten regelmäßig Blut gespendet 0drh- war sehr gefragt damals, was mich im nachhinein erstaunt, denn ich hatte stehts angegeben als Kind eine Hebpatitis-B mit schwachen Verlauf durchlebt zu haben. Sie wollten es trotzdem. Einmal wurde ich sogar unmittelbar aus dem Seminar geholt wohl wegen eines Unfalls. Wie es auch sei, einerseits bin ich wohl inzwischen zu alt andererseits ist wohl eine durchlebte Hepatitis inzwischen ein Ausschlußgrund für Spenden, was mir nach den Aufdeckungen Umgangs mit den Spenden in der DDR und aber noch mehr durch die Kommerzialisierung das Gesundheitssystems in der BRD/EU ganz recht ist. Heute würde ich mich kaum noch einmal dazu hinreißen lassen. Ich Denke es wird zuviel an den Spenden verdient und solidarisch ist das Gesundheitssystem in meinen Augen schon lange nicht mehr wenn ich nur bedenke wer da alles durch die Maschen fällt. Nein dieses System möchte ich nicht noch mit Spenden stützen, es sei denn ich wüsste genau was mit meiner Spende geschieht. Einen Verkauf würde ich ausschließen wollen und würde Aufklärung über die Verwendung verlangen. Wenn es eine Sende nach meinem Tod wäre würde ich Aufklärung meiner Nächsten über den Verbleib aller Entnahmen verlangen. Da dies nicht gegeben ist und ich wohl auch die Spendervorraussetzung nicht erfülle ..... Da sollte unbedingt nachgebessert werden, am Gesetz. Das würde die Spendenbereitschaft sicher erhöhen. Namaste
>Eben DAS ist das Problem! Die eindeutigen Sachen sind dagegen Penauts. Bei Organspenden passiert nichts, solange keine absolute Klarheit besteht. Ein Locked-In-Syndrom kann man nicht mit dem Hirntod verwechseln. >Nein dieses System möchte ich nicht noch mit Spenden stützen Es ist doch die Frage wem Du spendest: Ofen oder Mitmensch? Bei Blutspenden verstehe ich es ja, da lebst Du noch, aber wenn Du stirbst gehen Deine Organe in den Kompost. Ich denke das System wäre nicht so auf Profit ausgelegt, wenn das Angebot besser wäre. Wenn es nicht genug gibt, steigt der Preis und der Reichste gewinnt. Gibt es genug, haben alle was davon. Und die Organempfänger die ich kenne, das sind Leute denen man es echt gönnen kann!
j. c. schrieb: > sind Leute denen man es echt gönnen kann! lässt das darauf schließen, das du bei den Empfängern unterscheiden willst wem gönnst du den deine Organe nicht? Dem Uhunicht, ich weis. Aber Vögel der spezies fresse die organe eh nur ;-) Ich gönne sie jedem, aber genau deshalb möchte ich sie nicht dem Gesundheitssystem anvertrauen, weil es sich per se anmaßt sozail Schwache zu benachteiligen in dem es ganze Minderheiten ausschließt und nebenher profitorientiert mit Sspenden als Ware arbeitet. Nenne mir ein vertrauenswürdiges nichtdiskriminierendes Gesundheitssystem. Dann bin ich dabei. Und die Marktgesetze waren noch nie Bbedürfnisorientiert, sondern steets profitorientiert. Das sieht auf dem Organmarkt und dem "Gesundheitsmarkt"(was ein Wortungetüm) allgemein nicht anders aus als bei Lebensmitteln oder Energie. Es bleibt dabei: "Mit mir nicht!" und das aus ethischen Gründen. Ein Sklaventreiber wird nicht großherziger weil es mehr Sklaven gibt, ihr Preis sinkt nur, was ihm die Ssklaven nur wertloser erscheinen lässt. Namaste
Wenn du Organspender bist, gibt es sehr viele Menschen, die Interesse an deinem Tod haben. Denk mal darüber nach!
Stefan Helmert schrieb: > Wenn du Organspender bist, gibt es sehr viele Menschen, die Interesse an > deinem Tod haben. Denk mal darüber nach! Zumindest mehr als an deinem Langen (weiter)Leben http://de.wikipedia.org/wiki/Fleisch_(1979)#
Stefan Helmert schrieb: > Wenn du Organspender bist, gibt es sehr viele Menschen, die Interesse an > deinem Tod haben. Denk mal darüber nach! Das Leben als Schwiegermutter dürfte deutlich gefährlicher sein...
j. c. schrieb: > Die Organe werden nur nach dem Hirntod entnommen, der unabhängig von > mehreren Ärzten bestätigt sein muss. Ich bin mir zu 99,99999999999% > sicher, dass dieser Zustand, sollte er in meinem Fall eintreten, weder > reversibel ist, noch irgendeine Form von Wahrnehmung vorliegt. Wieso > sollte ich denn nun die Organe nicht spenden? Dem hätte ich vor ein paar Jahren vorbehaltlos zugestimmt. Wer praktisch tot ist, benötigt aus aufgeklärter Sicht seine Organe nicht mehr - also kann man sie spenden. Die Realität - was wir wissenschaftlich-medizinisch derzeit wissen und was real passieren kann, ist aber komplizierter. Das fängt damit an das ein Null-linien EEG auch bei einem Hirnstamminfarkt vorliegt. Also man erscheint nur tot, kriegt aber noch alles mit, hat also auch Schmerzen und erlebt das "Ausschlachten" bei vollem Bewusstsein - wenn man nicht narkotisiert wird, was im Ermessen der Ärzte liegt. Relativ unwahrscheinlich aber möglich. Man wird nicht wieder bei so einer Schädigung, ist aber ein Horror-Tod. Das andere ist, das wir nach allem was wir wissen den Zeitpunkt des Todes nicht definieren können - dafür ist das System Mensch zu komplex - tiefgekühlt ist man auch tot, aber wiederbelebbar. Die Organe müssen vom "lebenden" Menschen entnommen werden. Keiner von uns weiß auch wie das persönliche "runterfahren", also das sterben verändert wird, wenn man sozusagen im letzen Drittel bei lebendigem Leib ausgeschlachtet wird. Gibt ja keine Beschwerden. Wenn mir Jemand sicher sagen könnte: Der ist tot und kriegt nichts mehr mit - ok - nur ist das nach derzeitigem Stand unserer Wissenschaft und Klinikpraxis nicht möglich. Zudem gibt es ein ordentliches Interesse der Pharma Medikamente gegen Abstoßung nach Organspenden zu verkaufen - ein Milliardenmarkt. Auf den Punkt: Wir werden belogen! Es gibt kein ehrenhaftes ethisches Interesse an Organspenden - es gibt einen Markt dafür!
Man stelle sich auch das Bild der Organ-Geier vor. Der privat versicherten Kunden die aus gesundheitlichem Interesse deine Organe konsumieren wollen, wenn du auf dem Sterbebett liegst. Sie kreisen gemeinsam mit den Ärzten über deinen Kopf...
@ Uhu Uhuhu (uhu) >> Eben DAS ist das Problem! Die eindeutigen Sachen sind dagegen Penauts. >Hättest du im Zweifelsfalle Lust auf so ein Leben ohne Kontakt nach >außen? Sicher NICHT! Selbst ein Leben im Rollstuhl oder ähnliches ist für einen "Normalen" schwer vorstellbar!
@ j. c. (jesuschristus) >Es ist doch die Frage wem Du spendest: Ofen oder Mitmensch? Bei >Blutspenden verstehe ich es ja, da lebst Du noch, aber wenn Du stirbst >gehen Deine Organe in den Kompost. Wo sie Jahrtausendelang immer landeten. >Ich denke das System wäre nicht so auf Profit ausgelegt, wenn das >Angebot besser wäre. Illusion. Wenn es eine Organschwemme gäbe, würde man sich schon was einfallen lassen, um die Preise zu erhöhen. Oder mit der riesigen Masse mehr als genug Cash machen. >Organempfänger die ich kenne, das sind Leute denen man es echt gönnen >kann!
Jürgen G. schrieb: > Ich schätze mal, dass man dann im Bedarfsfall auch nichts bekommt. An der jetzigen Regelung wird sich nichts ändern. Für den Empfang eines Spenderorgans ist es unerheblich, ob man selbst Spender ist oder nicht. Und das ist auch gut so. Man möchte mit seiner Organspende Leben retten anstatt es einem anderen zu verwehren oder im Tod noch Rache an denjenigen auszuüben, die nicht die gleiche Einstellung besessen haben wie man selbst. Christian
> Der Brief der Krankenkasse wird zumindest die ereilen, die so "doof" > sind, eine Krankenversicherung abgeschlossen zu haben. Es ist so, dass man innerhalb der EU nicht den Wohnsitz ändern kann ohne KV. Bei Tschechien habe ich heute gegoogelt http://leben-tschechien.de/auswandern-nach-tschechien/ Bei Spanien hat mich das vor ein paar Jahren interessiert. D.h. ohnen KV gefangen in der BRD-GmbH.
Was heist hier gefangen. Du gehörst zum Personal der Deuschland GMBH oder was steht auf deinem Ausweis. Steht das carte de identificatione? Nein da steht P e r s o n a l ausweis. Das sagt doch alles. Da kannst du nicht mal kündigen, sonst hätte ich das längst gemacht. Es herscht Blutrecht man kann auch Leibeigentum dazu sagen. Wie in der DDR ;-) Namaste
laut manchen links kann man nicht in manche EU-Länder auswandern (CZ, E). Ich habe es nicht selbst ausprobiert, aber wird wohl stimmen. Das finde ich schon als Einschränkung. Welcher Nation ich angehöre, wäre zweitrangig.
Jürgen G. schrieb: > D.h. ohnen KV gefangen in der BRD-GmbH. Was heisst ohne KV? Du kannst in diesem Land nicht "ohne KV" sein? Wenn Du nicht krankenversichert bist, bist Du automatisch gesetzlich versichert und seit dem Stichtag laufen Beiträge auf. Wenn Du Dich kvern willst, musst Du diese Beiträge zahlen, ab dem Stichtag. Wenn Du nicht zahlst, wirst Du gepfändet. Mag sein, dass immer mal einer durchs Raster fällt. Aber wenn der irgendwo auftaucht, ist er finanziell erledigt. Sni Ti schrieb: > Darum werden entsprechende unsinnige Gründe herangeführt, die dazu > führen dass wir einen enormen Mangel an Organgen haben. Gab im Herbst einen Beitrag im DLF, dass nur 25% der möglichen Organspenden ausgeführt werden, weil es erstens zu unkoordiniert abläuft und zweitens viele Kliniken, in denen potentielle Spender - also auch mit gültigem Ausweis - auflaufen, keinen Anreiz haben, den Spender zu melden. Im Gegensatz zu den Transplantationszentren haben die damit wohl eher nur Arbeit... Einige Wochen drauf kam die Diskussion über die Organspende wieder auf. Seitdem gibt es den Beitrag nicht mehr. (Nagut, vielleicht bin ich auch nur zu blöd zu suchen.) Es gibt also anscheinend keinen Mangel an Spendern, sondern ein Problem der Verteilung - und der Finanzierung.
Mein Kollege sagte (40) ,Organspender sollten im Fall der Fälle wenigstens ein kostenloses menschenwürdiges Begräbnis erhalten! ich selbst bin auf folgende Frage gestoßen. Da die Organe nach den Tot entnommen werden,ist also der Verstorbene in den Besitz der Erben. Egal was er zu Lebzeiten gewollt hatte. Es bleibt der Erbe und auch das Pflichterbe. Wieso kann ich selbst zu Lebzeiten über meine Organe bestimmen, bei dem Erbkapital geht das nicht? Es klingt makaber.
Juppi J. schrieb: > Da die Organe nach den Tot entnommen werden,ist also der Verstorbene > in den Besitz der Erben. Nein, er lebt noch - Herz und Lunge werden in Betrieb gehalten. Aus einem Kadaver kann man keine transplantationsfähigen Organe gewinnen.
nein Nach Feststellung des Hirntodes ist der Mensch tot. ...erbrechtLicht sehr interessant. uhu ,du willst doch nicht einen Lebenden die Organe entfernen!
Juppi J. schrieb: > Nach Feststellung des Hirntodes ist der Mensch tot. Der Begriff des Hirntodes wurde eingeführt, damit man Leuten mit schlagendem Herz die Organe entnehmen kann. Vorher galt nur als tot, wessen Herz stillstand und der keinerlei Reflexe mehr hatte. (Ein Hirntoter hat sehr wahrscheinlich noch Reflexe, denn die werden überwiegend im Rückenmark erzeugt.) Wenn das Herz aufgehört hat zu schlagen, kann man nur noch Wurst draus machen. > uhu ,du willst doch nicht einen Lebenden die Organe entfernen! Für Uhus ist das nichts ungewöhnliches. Gekillt wird eigentlich nur, weil ein lebender Braten sich nicht so bequem verspeisen läßt und man auch noch aufpassen muß, daß man nicht selbst gebissen wird. Früher hatte ich mal eine flügellahme Saatkrähe. Die habe ich oft mit lebenden Mäusen gefüttert. Erwachsenen Mäusen hat sie einfach den Kopf abgerissen und sie dann genüßlich verputzt. Junge hat sie einfach hoch geworfen und mit geöffnetem Schnabel wieder aufgefangen und lebend runtergeschluckt.
>Was heisst ohne KV? Du kannst in diesem Land nicht "ohne KV" sein? Wenn >Du nicht krankenversichert bist, bist Du automatisch gesetzlich >versichert Da bin ich anders informiert. Uhuhu vermutlich auch, hat weiter oben geschrieben: >Der Brief der Krankenkasse wird zumindest die ereilen, die so "doof" >sind, eine Krankenversicherung abgeschlossen zu haben. Dann können sie >sich in aller Ruhe überlegen, was sie wollen, oder auch nicht. Aber das ist in diesem Thread insofern relevant, dass Menschen ohne KV dann gar nicht angeschrieben werden können, und damit gar nicht als Spender registriert sind, obwohl sie vermutlich gesünder sind als Leute mit KV.
Jürgen G. schrieb: > obwohl sie vermutlich gesünder sind als Leute > mit KV. das gibt Raum über Ursache und Wirkung nachzudenken ;-) Unter Medizinern kursiert die Aussage :"Wer sich gesund fühlt wurde nur noch nicht hinreichend diagnostiziert." Namaste
Wie wäre es eigentlich, wenn ein Überangebot an Organen vorhanden wäre? Was wäre wenn der Arzt sagt: "Ihr Herz ist schon alt. Möglicherweise würde Ihre Lebensfreude und Ihre persönliche Leistungsfähigkeit durch ein neues, junges Herz steigen. Übrigens bieten wir für jeden Kunden ein individuelles Finanzierungsmodell..."
Leider ist das Thema Tod immer noch ein Tabu Thema. Ich (45), habe meiner Frau und meiner großen Tochter mitgeteilt, das ich auf jeden Fall verbrannt werden will. Die Entscheidung Organspende überlasse ich meiner Frau oder meinen Kindern. Ich selbst bin bereit zu spenden, da in die Urne ja doch nicht alles rein passt und ich jedem gönne weiter zu Leben. @Markus Müller Dann nehme auch keine Blutspende an. Wenn du mal einen Unfall haben solltest, solltest du dir sagen: Wäre ich mit meinem Arsch zu Hause geblieben, würde nun nicht meine letzten ml Blut auslaufen. Bin ich selbst in Schuld, was gehe ich denn auch aus dem Haus. Nee, so einfach kann man das sich nicht machen.
>Die Entscheidung Organspende überlasse ich meiner Frau oder meinen >Kindern.
Fehlt dir der Mumm, eine eigene Entscheidung zu treffen?
Kara Benemsi schrieb: >>Die Entscheidung Organspende überlasse ich meiner Frau oder meinen >Kindern. > > Fehlt dir der Mumm, eine eigene Entscheidung zu treffen? Fehlender Mumm wird es nicht sein, vielleicht einfach eine Gedankenlosigkeit. Jörg, wenn Du selbst bereit zur Spende bist, dann würde ich das auch so festzurren. Du ersparst dadurch Deiner Frau/Deinen Kindern in sowieso schwersten Stunden diese Entscheidung. Am besten sprecht Ihr mal in einer Familienrunde darüber - wenn Deine Liebsten nichts dagegen haben (wovon ich ausgehe), dann kannst Du das Thema schon als abgehakt betrachten. Und bitte nicht: "Ja, müssen wir irgendwann mal drüber sprechen ..." Das kenne ich von zwei entfernt bekannten Familien: "irgendwann" ist irgendwann zu spät! Am besten HEUTE! - z.B. in der Halbzeitpause ;-) Chris D.
Hallo! Nein, ich Habe schon Mumm. Wie ich schrieb, bin ich bereit zu Spenden. Aber meine Frau ist (noch) dagegen. Ich habe einen O-Spende Ausweis, den ich immer im Portemonaie hatte. Aber solange hier (von mir aus auch während des Fußball's) noch diskutiert wird, bleibt er erst mal im Schrank. Mittlerweile ist mein Herz angeschlagen und das kann nun ja doch keiner mehr gebrauchen. Die anderen Organe sind noch gut in Schuss und verwertbar. Sobald hier Klarheit herrscht, werde ich mich mit dem Ergebnis hier melden.
Jörg P. Rüttgers schrieb: > Hallo! > Nein, ich Habe schon Mumm. Wie ich schrieb, bin ich bereit zu Spenden. > Aber meine Frau ist (noch) dagegen. Ich habe einen O-Spende Ausweis, den > ich immer im Portemonaie hatte. Aber solange hier (von mir aus auch > während des Fußball's) noch diskutiert wird, bleibt er erst mal im > Schrank. Mittlerweile ist mein Herz angeschlagen und das kann nun ja > doch keiner mehr gebrauchen. Die anderen Organe sind noch gut in Schuss > und verwertbar. > > Sobald hier Klarheit herrscht, werde ich mich mit dem Ergebnis hier > melden. Bei allem Respekt: Was du spendest geht nur dich was an und nicht deine Frau.
Beitrag "Re: Organspende: entscheidet Euch" geht ja schneller als gedacht, dass mich die Realität einhohlt. Ich fürchte sie sie war gar schneller denn ich. http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/organspende-skandal-wie-es-zu-organ-schiebereien-kommen-konnte-1.1423899 So viel dazu. Ich denke, das ist nur ein Fall von Vielen. Namaste
Ich finde es besser mich nach meinem Tod der Wissenschaft zu vermachen. Da können mich dann geile jungsche Medizinstudentinnen :-) auf dem Seziertisch fummeln. Wie oft wird man sonst schon noch nackt im hohen Alter von so frischen Dingern angefasst? :-D Und die Verwandschaft wird auch so richtig genervt, weil meine Beerdigung erst anderthalb bis zwei Jahre nach dem Tod erfolgt.
Andi $nachname schrieb: > Und die Verwandschaft wird > auch so richtig genervt, weil meine Beerdigung erst anderthalb bis zwei > Jahre nach dem Tod erfolgt. Das ist aber fies. Zwei Jahre lang damit rechnen müssen, dass Du plötzlich doch wieder vor der Tür stehst... ;-)
Winfried J. schrieb: > geht ja schneller als gedacht, dass mich die Realität einhohlt Der Beitrag ist auch nicht schlecht, etwas beklemmend: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dasfeature/1783645/ Link zum Anhören unten rechts auf der Seite.
Schon vier Jahre her, Wackelkontakt am EEG ist schon blöd: http://www.krone.at/Nachrichten/Organspender_in_den_USA_lebte_noch-Stoff_fuer_Albtraeume-Story-98481
>Ich würde niemals spenden. >Wenn jemand durch ungesunde Ernährung/Lebensweise seine Innereien über >Jahrzehnte zerstört, so ist er selbst schuld, wenn die einmal versagen. > Ein Vorgeschichte von 100ms genuegt. Etwas Pech, ein Unfall... > >Die ganzen Transplantationen kosten nur irrsinnig viel Geld und die >Erfolgsgarantie ist auch deutlich unter 100%. > Was kostet die Ausbildung, die Erfahrung, und die Beziehungen eines ... Dagegen ist eine versuchte Transplantation ein Schnaeppchen. > >Wenn jemand unbedingt "Ersatzorgane" haben will, so soll sich derjenige >doch einen Clone von sich selbst züchten (lassen). > Soweit sind wir noch nicht. Am Besten habe ich einen Klone von mir auf Standby.
Bist aber angeschmiert, wenn der sein Recht auf selbstbestimmtes Leben beansprucht und da er ja zunächst diese nicht verlangt(weil nicht kann) gilt er als schutzbefohlener dessen Rechte dann dritte gegen deine Ansprüche wahren werden müssen. zudem werden dir seine Organe nicht weiterhelfen. wenn er im reagenzglas (kryocenter) dahinsicht. Ich sehe das ethisch als ungleich noch fragwürdiger! a auch wenn all das möglich wäre ethisch vertretbar ist nur Gewebenachzüchtung auf der Basis von Eigengewebe oder Lebendspenden. Organspenden von Sterbenden und dazu zähle für "hirntod" erklärte Personen ist nicht weniger unethisch als Mord. Da hilft alles Schönreden nicht. Organe von Toten sind unbrauchbar, also wird von lebenden entnommen. Auch wenn der Hirntod definiert, erklärt, und diagnostiizert wird. Die Zahl der möglichen Fehlleistungen verbietet solche Handlungen schon aus ethischer Sicht, vom möglichen Missbauch bei der Verwendung mal ganz abgesehen. Nicht alles was machbar ist ist auch ethisch vertretbar. Namaste
Winfried J. schrieb: > > Organspenden von Sterbenden und dazu zähle für "hirntod" erklärte > Personen ist nicht weniger unethisch als Mord. Da hilft alles Schönreden > nicht. Organe von Toten sind unbrauchbar, also wird von lebenden > entnommen. > Nicht alles was machbar ist ist auch ethisch vertretbar. > Namaste Vom Grundsätzlichen stimmt das sicher. Ähnliche Fundamentalpositionen bezieht z. B. auch die Kirche, wenn es um Abtreibung geht. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Spannend wird es, wenn man selber in der Situation steckt, dass man von einem Spenderorgan profitieren könnte oder sonst jämmerlich krepieren müsste. Da ist dann die eine Entscheidung genauso unethisch wie die andere. Jeder Notarzt, der zu einem großen Unfall mit mehreren Schwerverletzten kommt, muss entscheiden, wem er zuerst hilft. Diejenigen, die später Hilfe bekommen, sterben vielleicht - also Mord seitens des Notarztes? Ich meine nein, das Leben zwingt einen oft zu Entscheidungen, die nicht in ein reines schwarz-weiß-Bild passen. Dessenungeachtet ist es natürlich völlig in Ordnung, die Dinge beim Namen zu nennen (Mord).
Michael K-punkt schrieb: > Dessenungeachtet ist es natürlich völlig in Ordnung, die Dinge beim > Namen zu nennen (Mord). Von Mord sollte man nur reden, wenn die Mordmerkmale erfüllt sind. http://de.wikipedia.org/wiki/Mordmerkmale#Mordmerkmale
Am einfachsten wäre die sogenannte "Klublösung": nur wer selber bereit ist, Organe zu spenden, kann im Gegenzug Spenderorgane bekommen. Damit könnte jeder seine persönlichen Wert- und Moralvorstellungen zu dieser Thematik konsequent ausleben.
Uhu Uhuhu schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> Dessenungeachtet ist es natürlich völlig in Ordnung, die Dinge beim >> Namen zu nennen (Mord). > > Von Mord sollte man nur reden, wenn die Mordmerkmale erfüllt sind. > http://de.wikipedia.org/wiki/Mordmerkmale#Mordmerkmale Sind sie ja.
Winfried J. schrieb: > Organspenden von Sterbenden und dazu zähle für "hirntod" erklärte > Personen ist nicht weniger unethisch als Mord. Da hilft alles Schönreden > nicht. Da hat jeder eine andere Meinung. > Organe von Toten sind unbrauchbar, also wird von lebenden > entnommen. Auch wenn der Hirntod definiert, erklärt, und diagnostiizert > wird. Für mich und meinen Körper wäre genau das kein leben mehr - ich als Person existiere in dem Moment nicht mehr. > Die Zahl der möglichen Fehlleistungen verbietet solche Handlungen > schon aus ethischer Sicht, Wenn man medizinisch all das unterließe, bei dem es Fehlleistungen geben könnte (und gibt), dann würde 99% der medizinishen Versorgung wegfallen. > vom möglichen Missbauch bei der Verwendung > mal ganz abgesehen. > Nicht alles was machbar ist ist auch ethisch vertretbar. Ethik liegt glücklicherweise im Auge des Betrachters. Und wenn ich zustimme, dass nach meinem Hirntod entnommen werdne darf, dann ist das weder Mord noch unethisch sondern mein freier Wille. Wenn Du das nicht möchtest, kannst Du das frei erklären und man wird sich daran halten. Und ich würde sogar meine Organe für Dich hergeben. Wo also ist das Problem? Du kriegst alles und musst nichts abgeben. Chris D.
Also ich hab den Organspendeausweis hier in der Schublade liegen und werde ihn demnächst ausfüllen. In Österreich ist das sowieso kein Thema, da ist man automatisch Organspender, außer man schreibt sich einen Widerruf. Für mich ist klar, dass ich den Organspendeausweis ausfüllen werde, weil ich habe ja nichts mehr davon, wenn mein Gehirn nicht mehr funktioniert.
Benjamin K. schrieb: > weil > ich habe ja nichts mehr davon, wenn mein Gehirn nicht mehr funktioniert. Da sind Gläubige klar im Vorteil...
Als die letzte Phase der Überredungs-Versuche zwecks "Spende" vor ca. 1 Jahr startete, habe ich sinngemäss gesagt: "Wenn's Profit bringt, stirbt man schneller." --- Da man ja im aktuellen Spenderausweis näher spezifizieren kann, wie man's denn haben will, schreibe ich eben hinein: Was "abgelaufen" ist ( Plattfüsse, Arthrose-Knie bzw. -Hüften, trübe Augenlinsen, Teer-Lungen, Zirrhose-Leber, ausgeleierte Dickdärme, Alzheimer-Hirn ... ), sind ausschliesslich für Ackermann, Merkel & Co. freigegeben. Das bisschen, was noch etwas taugt, ist meinen Familienmitgliedern & Verwandten vobehalten !
Ein Bekannter hat sich sogar kurz vor der Operation zur Lebendspende seiner Darmstenose bereiterklärt.
>...zur Lebendspende seiner Darmstenose bereiterklärt.
Wir haben einen Arbeitskollegen, der lebenslang an der Dialyse hängt.
Aufgrund der Belastung duch die Dialyse ist dessen Lebenqualität und
auch -erwartung massivst eingeschränkt.
Nein, er ist an diesem Schicksal auch nicht selber Schuld. Das ging
innerhalb von vier Wochen zum "Pflegefall"
Dem könntest du doch mal deinen tollen Witz erzählen.
Ich wette mit dir, daß im Falle eines Falles du keine Skrupel hättest
Spenderorgane anzunehmen.
Aber Hauptsache vorher den abgeklärten Intellektuellen geben.
Kara Benemsi schrieb: > Aber Hauptsache vorher den abgeklärten Intellektuellen geben. War das jetzt wieder deine Ironie? Oder hab ich irgendwo geschrieben, wie ichs mit der Organspende halte?
>War das jetzt wieder deine Ironie?
Ausgerechnet du, ja ne is klar.
Kara Benemsi schrieb: > Ausgerechnet du, ja ne is klar. Du scheinst da über neuere Informationen zu verfügen, als ich selbst. Sollte etwa mein Spendeausweis abgelaufen sein? Da muß ich direkt mal nachsehen. Nachtrag: Nö, ist er nicht. Kannst du auch was anderes, als im Nebel stochern und deine Karl-May-Fantasie mit den Ergebnissen befeuern?
Blutspur nach Deutschland http://www.spiegel.de/panorama/justiz/organhandel-spur-nach-deutschland-a-847013.html Der beschriebene Fall ist noch geradezu "legal", gegen das, was die UCK unter den Augen de Schweinebande trieb, die der UCK im Kosovo zu Macht verhalf: sie ermordeten Leute, um sie auszuschlachten und die Organe zu verkaufen.
Eigentlich ist es ganz einfach: Sobald unsere moralisch über alle Zweifel erhabenen Politiker (hüstel) inkl. der Pampe aus diversen Religionsvertreter und Moral-Aposteln zum Ergebnis kommen, die Stammzellenforschung, insbesonders die Forschung an und mit embryonalen Stammzellen, vollumfänglich zu gestatten, ab diesem Tag kann diese Gesellschaft alles, aber wirklich alles, von mir verwerten (nach meinem Ableben). Solange aber das kupieren von Ohren und Rute bei Hunden verboten ist, dagegen CDU-Politiker und Regierungsmitglieder das Verstümmeln der Genitalien bei männlichen Säuglingen befürworten, solange gibt es von mir nicht eine einzige Hautschuppe.
"Unter Berufung auf Zahlen aus dem Bundesgesundheitsministerium berichtet die Zeitung am Dienstag, dass hierzulande bereits jedes vierte Herz, jede dritte Leber und jede zweite Bauchspeicheldrüse direkt von den Kliniken an selbst ausgesuchte Patienten verteilt würden." http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/organspendeskandal-kliniken-verteilen-organe-an-warteliste-vorbei-a-848591.html Ne, oder? Ich mein, es ist ja verständlich, wenn man sagt: Nicht der am längsten wartende, sondern der Patient mit den besten Aussichten bekommt ein verfügbares Organ. Und Kliniken managen das auf kurzen Dienstweg. Aber dann soll man den potentiellen Spendern bitte reinen Wein einschenken und nicht so tun, als wären Entnahmeklinik, Transplantationsklinik und Ärzte unabhängig und hätten nichts miteinander zu tun.
Timm Thaler schrieb: > Nicht der am > längsten wartende, sondern der Patient mit den besten Aussichten bekommt > ein verfügbares Organ. Oder im Zweifel der Privatpatient vom Chefarzt? Hier erfolgt die Zuteilung nach finanziellen Kriterien. Deshalb ist es auch gut dass die Zuteilung anonym erfolgen sollte. Laut dem obigen Spiegel-Bericht werden die Organe kranker dargestellt als sie sind damit sie keiner im offiziellen System will. Und im nächsten Schritt wird der pot. Spender etwas toter dargestellt damit man die Ersatzteile ausschlachten kann? Ich bin jedenfalls dabei meine Spendenbereitschaft zu überdenken. Ich will nicht dass meine Spende dann an den meistbietenden verschachert wird. Oder gar noch das unaussprechliche geschieht. Die Wartezeit ist übrigens nur ein Faktor, der die Zuteilung regelt.
Georg W. schrieb: > Hier erfolgt die > Zuteilung nach finanziellen Kriterien. Das ist natürlich zunächst mal eine Behauptung.
Kann man als Organspender verfügen, das die Körperteile nicht in die Hände der Mafia fallen? Nein? Dann mach ich nicht mit.
Florian *.* schrieb: > Kann man als Organspender verfügen, das die Körperteile nicht in die > Hände der Mafia fallen? Nein? Dann mach ich nicht mit. Natürlich sind finanzielle Überlegungen bei der Organspende unethisch. Dennoch: Wer Organspender ist, hilft ingesamt, die Kosten für die Behandlung von Organsuchenden zu senken (stell ich mir zumindest vor). Dieser finanzielle Vorteil könnte dem potenziellen Spender eigentlich in Form von Beitragsreduktion gutgeschrieben werden. Ich vermute, dass sich dann viel mehr als Spender zur Verfügung stellen und so die Drängelei um die Organe einfach aufhört. Wenn so extrem gesuchte "Dinge" wie Organe zu knapp sind, kommt immer die Gefahr auf, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht. Egal, ob das das Gesundheitsamt macht oder sonst eine vertrauenserweckende Stelle (welche wäre das?)
George Carlin war schon immer eine Zumutung. Richtig unreflektierter, unlustiger "fickt euch alle"-Mist. Natürlich sind die gegenwärtigen Skandale ein Problem, aber am Ende hilft man halt nicht dem, der es am nötigsten hat, aber auch irgendwem. Reicht doch. Logischerweise ist kein von Menschen gemachtes System parasitenfrei.
j. c. schrieb: > George Carlin war schon immer eine Zumutung. Richtig unreflektierter, > unlustiger "fickt euch alle"-Mist. no comment > Natürlich sind die gegenwärtigen Skandale ein Problem, aber am Ende > hilft man halt nicht dem, der es am nötigsten hat, aber auch irgendwem. Tja, wo wir schon bei unreflektiert sind.... > Reicht doch. Den Reichen wohl? Den anderen nicht. Aber da waren die Kirchen ja schon immer blind.... oder auch nicht. Den Armen nehmen um den Reichen zu geben ist ja ihr Prinzip, das sie jetzt wohl auch auf den Organhandel ausweiten, oder wie ist dein Engagement zu verstehen? > Logischerweise ist kein von Menschen gemachtes System parasitenfrei. Wo Menschen sind da menschelts. Logisch ist das keines Wegs und auch nicht unvermeidlich, aber unakzeptabel in diesem Zusammenhang. Namaste
Das siehst Du so, ok, aber ich stimme Dir nicht zu. Natürlich sollte man Gegenmaßnahmen ergreifen, aber nur zu spenden, wenn es 100% sauber ist, ist Käse. So ein System wird es nie geben. Und nur deshalb auf die 99% verzichten, denen man fair geholfen hat? Wegen des 1% gemauschelter Organe?
>Den Reichen wohl? Den anderen nicht.
Schon mal darüber nachgedacht, daß gerade fehlende Spenderorgane dazu
führen, daß Reiche sich ihr Überleben notfalls mit Geld kaufen können?
Kara Benemsi schrieb: >>Den Reichen wohl? Den anderen nicht. > > Schon mal darüber nachgedacht, daß gerade fehlende Spenderorgane dazu > führen, daß Reiche sich ihr Überleben notfalls mit Geld kaufen können? Genau, Herbeischaffung neuer Spender versaut die Preise. Aber der Gewinn ist Anzahl * Einzelpreis - insofern läßt sich da schon was optimieren...
Kara Benemsi schrieb: >>Den Reichen wohl? Den anderen nicht. > > Schon mal darüber nachgedacht, daß gerade fehlende Spenderorgane dazu > führen, daß Reiche sich ihr Überleben notfalls mit Geld kaufen können? ja,ja Immer das selbe. Glaubt ihr es wäre anders gäbe es genug Spenderorgane für die jemand sein leben lassen muss? Die Anspruchshaltung auf Fremdorgane seitens der Medizienindustrie, nicht der Wunsch eines Kranken an sich ist, unethisch und zu kritisieren. Letzterer wurde erst durch erster forciert. Trotzdem ist es unethisch ein solches Opfer mit der Moralkeule einzufordern! Wohin das führt ..... Georg W. schrieb: > Und im nächsten Schritt wird der pot. Spender etwas toter dargestellt > damit man die Ersatzteile ausschlachten kann? Das ist doch die frage welche gestellt werden muss,bzw. welche durch die Hirntodpropaganda bereits beantwortet wurde. Aber nur zu, ihr dürft spenden. Ich will so etwas nicht. Weder als Spender noch als Empfänger, solange dafür ein anderer sein leben lassen müsste, egal ob er überleben könnte oder nicht. Für mich bleibt es der denkbar massivste Angrif auf einen Wehrlosen und damitsSchutzbedürftigen, der vorstellbar ist. Und ihn zuvor zu indoktrinieren, damit er sich einverstanden erklärt ist noch perfieder. Die ganze Organspenden-Propaganda ist um keinen Deut besser, als ein Staat der seine Bürger einsperrt oder umbringt. Für mich sind und bleiben das faschistische Methoden welche die Würde des Menschen an sich und der Menschheit im Ganzen mit Füßen tritt, da sie das Leben einens wenn auch sterbenden Menschen gegen das eines anderen ebenfalls sterbenden Meschen abwägen. Und genau das verbietet das Grundesetz zu Recht und auf Grund der faschistischen Vergangenheit Deutschlands: Das Leben auch nur eines Menschen gegen das eines Anderen aufzuwiegen oder dessen Lebenswert. Hier gegen verstößt das Transplantetionsgesetz gröbst mit seinen Hirntod- Winkelzügen. Denn das ist ein klarer Verfassungsbruch, von der begleitenden Propaganda mal ganz abgesehen welche mit Moralgeschwafel die Ethik de GG auszuhebeln sucht. Namaste
>Glaubt ihr es wäre anders gäbe es genug Spenderorgane für die jemand sein >leben lassen muss? Definitv ja. >Trotzdem ist es unethisch ein solches Opfer mit der Moralkeule >einzufordern! Der einzige, der hier ständig höchstbetroffen und moralinsauer die Moralkeule schwingt bist du. >Ich will so etwas nicht. So abends vor dem PC läßt sich's gut moralisieren. >Für mich sind und bleiben das faschistische Methoden... Kleiner hast du es wirklich nicht. >Und ihn zuvor zu indoktrinieren, damit er sich einverstanden erklärt >ist noch perfieder. Also jemand, der sich zu Lebzeiten als Spender zur Verfügung stellt ist in deinen Augen indoktriniert. Nur wer so denkt wie du ist ein denkener Mensch? Wie faschistisch ist das denn? >Denn das ist ein klarer Verfassungsbruch Du bist ausgebildeter Volljurist? Dann klag doch in Karlsruhe anstatt ständig hier rumzulamentieren.
>> Schon mal darüber nachgedacht, daß gerade fehlende Spenderorgane dazu >> führen, daß Reiche sich ihr Überleben notfalls mit Geld kaufen können? > Genau, Herbeischaffung neuer Spender versaut die Preise. > Aber der Gewinn ist Anzahl * Einzelpreis - insofern läßt sich da schon > was optimieren... Wäre doch was für ebay ? 2 neue Kanäle: a) Organ- An- & Verkauf für Selbstzahler ( Ölscheichs, Bänkster u.ä. ) b) " " & " für Privatversicherte AOK-Mitglieder werden in bewährter Weise mittels Schiebe(r)liste erledigt.
Kara Benemsi schrieb: >>Glaubt ihr es wäre anders gäbe es genug Spenderorgane für die jemand sein >>leben lassen muss? > > Definitv ja. Dezidiert Nein. > >>Trotzdem ist es unethisch ein solches Opfer mit der Moralkeule >>einzufordern! > > Der einzige, der hier ständig höchstbetroffen und moralinsauer die > Moralkeule schwingt bist du. Ach, wozu dann die ganze Propaganda? >>Ich will so etwas nicht. > So abends vor dem PC läßt sich's gut moralisieren. Vor 25 Jahren war ich auch noch so naiv und hätte dir recht gegeben doch hatte ich viel Zeit seit her darüber nachzudenken. >>Für mich sind und bleiben das faschistische Methoden... > Kleiner hast du es wirklich nicht. Nein >>Und ihn zuvor zu indoktrinieren, damit er sich einverstanden erklärt >>ist noch perfieder. > Also jemand, der sich zu Lebzeiten als Spender zur Verfügung stellt ist > in deinen Augen indoktriniert. Das sehe der Zeit und unter diesen Vorraussetzungen so. Das ist wohl der Zweck des Gesetzes und der Propaganda der Transplantationslobby. Ich bin da halt erfahren in Sachen eigener Indoktrination und entsprechend aufmerksam. Du kannst mich freilich als "balla" abstempeln. Das ändert nichts an meinen Frage- und Feststellungen. Die Gedanken sind in der Welt und im Netz dokumentiert und jeder darf sich die Seinen dazu machen. So auch du. Bin ich nicht gnädig? ;-) > Nur wer so denkt wie du ist ein denkener Mensch? Behaupte nicht ich. > Wie faschistisch ist das denn? Das wäre ignorant. Aber da der Faschismuss die Interessen des Individuums negiert kann es folglich nicht faschistisch sein. Es ist jedoch nicht meine Aussage sondern die welche du mir unterstelltest also irrelevant fürs Thema und für mich. >>Denn das ist ein klarer Verfassungsbruch > Du bist ausgebildeter Volljurist? Ist es in deinen Augen notwendig Jura zu studiernen um Verfassungsgrundlagen zu begreifen? Wie sollte da ein Staat nach deiner Meinung funktionieren, wenn seine Bürger die Rechtsgrundlagen nicht verstehen könnten? > Dann klag doch in Karlsruhe anstatt ständig hier rumzulamentieren. Gehen dir die Argumente aus? Willst du mit mir vor die Tür gehen, oder mich rausschicken? Ich bin schon raus aus dem Spiel und dem Alter für solche Spiele sowieso. Ich will nur ein wenig zum Denken anregen, was wohl unerwünnscht ist? Namaste
U. B. schrieb: > AOK-Mitglieder werden in bewährter Weise mittels Schiebe(r)liste > erledigt. Schiebe(r)liste --> shift left without carry alternate ROR
>Dezidiert Nein. Begründung? Ich habe noch nie gehört, daß z.B. bei der Versorgung mit künstlichen Hüftgelenken ähnliche Schiebereien aufgetaucht sind. >Ich bin da halt erfahren in Sachen eigener Indoktrination und >entsprechend aufmerksam. Wenn du dich für das Maß aller Dinge hältst. >Bin ich nicht gnädig? ;-) Laß den Smilie doch einfach weg, dann ist alles gesagt. >Ich will nur ein wenig zum Denken anregen, was wohl unerwünnscht ist? Bei dir ist es unerwünscht, wenn man deine Meinung nicht teilt. Wenn du dich nicht als Organspender zur Verfügung stellen möchtest, ist das deine private Entscheidung, die zu respektieren ist. Genau so solltest du die Entscheidungen anderer Menschen respektieren, die nicht in deinem Sinne sind. >Ist es in deinen Augen notwendig Jura zu studiernen um >Verfassungsgrundlagen zu begreifen? Dann brauchen wir kein Verfassungsgericht mehr, wir fragen dann einfach dich nach deiner Entscheidung. >Gehen dir die Argumente aus? Umgekehrt wird ein Schuh draus. Mit der durch nichts bewiesenen Behauptung der Verfassungswidrigkeit hebst du deine Ansicht praktisch in den Rang der Unfehlbarkeit. Du hast deine Lektion der Indoktrination wirklich gut gelernt.
Kara Benemsi schrieb: >>Dezidiert Nein. > > Begründung? hast du dein definitives ja begründet? Nein > Ich habe noch nie gehört, daß z.B. bei der Versorgung mit > künstlichen Hüftgelenken ähnliche Schiebereien aufgetaucht sind. wer muss dafür sterben, wo ist der mangel ach ja beim geld, weshalb kassen pazienten da wohl im alter zukünftig drauf werden verzichten müssen. > >>Ich bin da halt erfahren in Sachen eigener Indoktrination und >entsprechend > aufmerksam. > > Wenn du dich für das Maß aller Dinge hältst. halte ich mich nicht unterstellst du mir meine außsagen dazu sind trotzweglassung deinerseits nachlesbar gegenteilig >>Bin ich nicht gnädig? ;-) > > Laß den Smilie doch einfach weg, dann ist alles gesagt. den gefallen werde ich dir nicht tun den ich kann über mich lachen du wohl nicht über dich? >>Ich will nur ein wenig zum Denken anregen, was wohl unerwünnscht ist? > > Bei dir ist es unerwünscht, wenn man deine Meinung nicht teilt. Das ist deine Unterstellung ansonsten siehe oben oder respektierst du mich so wenig meine worte nicht ernst zu nehmen? > Wenn du dich nicht als Organspender zur Verfügung stellen möchtest, ist > das deine private Entscheidung, die zu respektieren ist. Danke, a bin aber froh und dankbar, dass du das respektierst > > Genau so solltest du die Entscheidungen anderer Menschen respektieren, > die nicht in deinem Sinne sind. > >>Ist es in deinen Augen notwendig Jura zu studiernen um >>Verfassungsgrundlagen zu begreifen? > > Dann brauchen wir kein Verfassungsgericht mehr, wir fragen dann einfach > dich nach deiner Entscheidung. Deine Überheblichkeit wollte ich mir eigentlich nicht zu eigen machen. >>Gehen dir die Argumente aus? > > Umgekehrt wird ein Schuh draus. Mit der durch nichts bewiesenen > Behauptung der Verfassungswidrigkeit hebst du deine Ansicht praktisch in > den Rang der Unfehlbarkeit. > Du hast deine Lektion der Indoktrination wirklich gut gelernt. Da jetzt, trägst aber du dick auf. Ist der Papst mein Chauffeuer oder hätte ich nur in diesem Fall das recht hier meine Ansichten zu posten. Deine u n logischen Schlüsse faszinieren mich aber langsam doch. Geht das wirklich? Kann mann soviel interpretieren, bar jeder Basis? Namaste
Winfried J. schrieb: > Aber nur zu, ihr dürft spenden. Ich will so etwas nicht. Weder als > Spender noch als Empfänger, solange dafür ein anderer sein leben lassen > müsste, egal ob er überleben könnte oder nicht. Das Ganze bekommt, je mehr man darüber erfährt, noch eine andere Dimension: Will ich als Empfänger riskieren - von eventuellen Inkombatibilitäten abgesehen - ein Organ von einem im Kosovo verschwundenen oder in China zur Todesstrafe verurteilten Menschen zu bekommen? Kann ich mit dieser Möglichkeit leben?
Winfried J. schrieb: > Aber nur zu, ihr dürft spenden. Ich will so etwas nicht. Weder als > Spender noch als Empfänger, solange dafür ein anderer sein leben lassen > müsste, egal ob er überleben könnte oder nicht. > Für mich bleibt es der denkbar massivste Angrif auf einen Wehrlosen und > damitsSchutzbedürftigen, der vorstellbar ist. Und ihn zuvor zu > indoktrinieren, damit er sich einverstanden erklärt ist noch perfieder. > Die ganze Organspenden-Propaganda ist um keinen Deut besser, als ein > Staat der seine Bürger einsperrt oder umbringt. Klingt jetzt natürlich ein wenig hart und den Rest mit den faschistischen Methoden lasse ich auch mal beiseite - aber im Grunde ist so eine Meinung genauso wohlüberlegt und fundiert wie die entgegengesetzte Meinung, dass Organspende ohne Wenn und Aber zu bejahen ist. Die Frage ist letztlich, auf welche Instanz man sich ethisch beruft. Der Aufschrei ist bei uns nur sehr laut, wenn solche Grundfesten wie die Menschenrechte in Richtung Organspende oder Beschneidung eben klare Positionen beziehen. Ein Dazwischenhingewurstel a la beschneidungjaistjavollreligiös und abtreibungjawarumnichtdasdingistjanochsojungunddaslebenliegtvorihr oder organspendejaklarichbinnochjungundkönntedavonprovitierenwaswarnochmalhir ntotrtl werden zwar die meisten für praktikabel halten, ne klare Haltung ist es nicht.
Michael K-punkt schrieb: > Georg W. schrieb: >> Hier erfolgt die >> Zuteilung nach finanziellen Kriterien. > > Das ist natürlich zunächst mal eine Behauptung. Wo landen die Umsätze bei einer Vergabe über Eurotransplant und wo wenn es daran vorbei geht?
Georg W. schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> Georg W. schrieb: >>> Hier erfolgt die >>> Zuteilung nach finanziellen Kriterien. >> >> Das ist natürlich zunächst mal eine Behauptung. > > Wo landen die Umsätze bei einer Vergabe über Eurotransplant und wo wenn > es daran vorbei geht? Das darfst du MICH nicht fragen, das müsste Georg W. beantworten um seine Behauptung zu unterlegen.
>> Wenn du dich nicht als Organspender zur Verfügung stellen möchtest, ist >> das deine private Entscheidung, die zu respektieren ist. >Danke, a bin aber froh und dankbar, dass du das respektierst Gestehst du umgekehrt Leuten, die sich entschlossen haben, sich als Organspender zur Verfügung zu stellen, zu, diese Entscheidung als mündige Bürger getroffen zu haben, ohne indokritniert worden zu sein? Deine Antwort, möglichst als einfaches ja oder nein, steht noch aus.
Kara Benemsi schrieb: > Deine Antwort, möglichst als einfaches ja oder nein, steht noch aus. Was geht dich das an?
>Was geht dich das an?
Entschuldigung, daß ich diese Frage nicht vorher bei dir zur Genehmigung
eingereicht habe.
Im Verkehrsfunk nichts los zu Zeit?
>Dumm-frech war der Distelfink >bis er vom Lehrer eine fing Darf ich den Herrn Oberlehrer fragen, was es ihn angeht, welche Frage ich an Winfried richte?
Uhu Uhuhu schrieb: > Dumm-frech war der Distelfink > bis er vom Lehrer eine fing. ...da schmunzel ich natürlich gerne!
> > Gestehst du umgekehrt Leuten, die sich entschlossen haben, sich als > Organspender zur Verfügung zu stellen, zu, diese Entscheidung als > mündige Bürger getroffen zu haben, ohne indokritniert worden zu sein? > > Deine Antwort, möglichst als einfaches ja oder nein, steht noch aus. Allein diese Fragestellung ist durch die Kopplung der freiheit von Indoktrination mit der Mündigkeit nicht in deinem Sinne positiv beantwortbar. Da die Indoktrination allgegenwärtig stattfindet und es nahezu unmöglich ist sich dieser zu entziehen, wie auch gerade aus der suggjestiven Form wie du die Frage stellst hervorgeht. Selbstverständlich kann sich jeder als Organspender zur Verfügung stellen und ich respektiere das wie schon mehrfach erklärt, aber ich kann nicht erklären in wie weit dabei die allgegenwärtige Indoktrination wirksam ist, da die Gegenprobe derzeit unmöglich ist. Hingegen steht zu befüchten das selbiger Versuch mittels Kampangien die Spendenbereitschaft zu erhöhen genau aus dem Grund erfolgt, dass sie ohne Indoktrination die Ziele der Implantationsmedizinindustrie nicht zu befriedigen vermag. Namaste
>...mit der Mündigkeit nicht in deinem Sinne positiv beantwortbar. Warum dieses krampfhafte Herumgeschwafel. Sag doch einfach, daß alle, die sich deiner Meinung verweigern, nicht wissen was sie tun. "Einer Überlieferung zufolge soll Mahatma Gandhi auf eine Nachfrage von Albert Einstein, was er denn mit dem bei ihm beobachteten Gruß Namaste ausdrücken wolle, dem Wissenschaftler Folgendes geantwortet haben: „Ich ehre den Platz in dir, in dem das gesamte Universum residiert. Ich ehre den Platz des Lichts, der Liebe, der Wahrheit, des Friedens und der Weisheit in dir. Ich ehre den Platz in dir, wo, wenn du dort bist und auch ich dort bin, wir beide nur noch eins sind." aus http://de.wikipedia.org/wiki/Namaste Von Ghandis Antwort bist du Lichtjahre entfernt.
Ich denke eher willst du mich zwingen deine logisch unzulässigen Verknüpfung nachzugeben. Du selbst bestehst doch permanent auf Logik, also wenn du einfache Antworten willst dann stelle deine fragen so das sie auch klar beantwortbar sind, oder lass es. Wenn du glaubst du wärest schlauer: Bitte. Obgleich einfache ja/nein Optionen für komplizierte Sachverhalte grundsätzlich nicht zu richtigen Lösungen führen können, da alle Randbedingungen ausgeklammert werden müssen. Wenn diese dann auch noch zur Bedingung erhoben werden ist für eine solche Frage auch die letzte Option ad absurdum geführt. Derartige Fragen sind suggjestiv und dienen in der Polemik nur dazu jedwede alternative auszuschließen. Auf derartige Diskusionsbetrügerein mag herreinfallen wer will. Aber wenn du glaubst das ich es tue, dann solltest du dir schon mehr Mühe geben und mir nicht noch die von dir nicht wahrhaft verstandene Bedutung meines Grußes unter die Nase reiben wollen. bzw meine diesbezügliche Haltung. Davor fass dir an die eigene Nase
>Ich denke eher willst du mich zwingen deine logisch unzulässigen >Verknüpfung nachzugeben. Du hast es immer noch nicht verstanden, es geht mir darum, die Meinung anderer zu respektieren. Wenn du das nicht kannst und das als Polemik oder Diskussionsbetrügerei abtust, solltest du dich vielleicht etwas auführlicher mit Ghandis Wirken und Ideen aueinandersetzen. Jedenfalls solltest du den Gruß Namaste nicht so offensichtlich mißbrauchen.
Kara Benemsi schrieb: > Du hast es immer noch nicht verstanden, es geht mir darum, die Meinung > anderer zu respektieren. Dann tus doch endlich.
>Dann tus doch endlich. Hapert es bei dir selbst bei einfachen Texten mitterlweile am Verständnis: Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi) Datum: 08.08.2012 22:08 Wenn du dich nicht als Organspender zur Verfügung stellen möchtest, ist das deine private Entscheidung, die zu respektieren ist. Falls du dich langweilen solltest: http://www.nachrichten.de/thema/Verkehrsfunk/
Kara Benemsi schrieb: > Du hast es immer noch nicht verstanden, es geht mir darum, die Meinung > anderer zu respektieren. Ich denke eher, dass du es hier bist der sich dumm, stellt und versucht mich mit retorischen Taschenspielertricks in die Ecke zu stellen. > Wenn du das nicht kannst und das als Polemik oder Diskussionsbetrügerei > abtust, solltest du dich vielleicht etwas auführlicher mit Ghandis > Wirken und Ideen aueinandersetzen. Ich denke, dass ich das in weitaus größerem Maße getan habe als du es mir zu traust und wenn ich eines von ihm lernte, dann Festigkeit und Unnachgiebigkeit in der Haltung auch und gerade wenn es die eigene Integrität angeht. > Jedenfalls solltest du den Gruß Namaste nicht so offensichtlich > mißbrauchen. Was ich selber gerne tu schieb ich dem andern in die Schuh. Ist das also dein Motto? wie gesagt steh etwas früher auf, auf dem Niveau bekommst du mich nicht in die Ecke, in welcher du mich gerne hättest. Namaste
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