Forum: Offtopic Organspende: entscheidet Euch


von j. c. (jesuschristus)


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So, da sich beim Transplantationsgesetz ja ein wenig ändern wird, habe 
ich jetzt mal einen Organspendeausweis mir zugelegt. Können sie alles 
und jedes Bisschen von mir haben.
Ich wollte das mal hier posten, da ich denke, dass jetzt vielleicht ein 
guter Zeitpunkt ist, auch für andere, darüber nachzudenken oder zu 
diskutieren.

von Uhu U. (uhu)


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Willst du deinen Heiligenschein zur Transplantation freigeben?

von Michael B. (laberkopp)


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Immer dran denken, du kommst als Organspender nur in Frage,
so lange dein Herz noch schlägt.

Es stehen die Ärzte um dich rum obwohl du lebst, und sagen
sich, der wird nicht wieder, den können wir ausschlachten.

Steht dein Herz erst mal, sind deine Organe nicht mehr für
eine Transplantation brauchbar.

von Willi W. (williwacker)


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1. Ich möchte nicht am Leben erhalten werden, nur damit meine Niere 
(oder was auch immer) noch ein Weilchen frisch bleibt.

2. Umgekehrt möchte ich nicht nicht am Leben erhalten werden, weil 
irgendjemand der Meinung ist, dass Mensch XY meine Niere jetzt aber 
wirklich dringender bräuchte als ich.

2. ist natürlich streng verboten! Aber kann man in die Köpfe der Ärzte 
reinschauen, wenn sie ihre Diagnosen erstellen. Kann man sicher sein, 
dass der Arzt, der gerade über meine Niere entscheidet, nicht korrupt 
ist? Weiß man wie die Gesetzeslage sich noch ändert?

Wenn es denn einmal soweit ist, soll meine Frau entscheiden, zu der Dame 
hab ich denn doch mehr Vertrauen.

Sch.. Thema
Willi

von Sni T. (sniti)


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Michael Bertrandt schrieb:

> Es stehen die Ärzte um dich rum obwohl du lebst, und sagen
> sich, der wird nicht wieder, den können wir ausschlachten.

Definiere "leben". Die werden dich nicht ausschlachten, wenn du im Koma 
liegst, zumindest wenn du dich nicht in einem schlechten Horrorfilm 
befindest. Wenn du dir mal de Transplantatvergabe in Europa ansiehst, 
wirst du auch feststellen, dass die Situation des Patienten im 
Nebenzimmer, der deine Lunge braucht nicht dazu führen wird, dass der 
Arzt sich entscheidet dich auszuschlachten. Ganz einfach, weil der 
Patient im Nebenzimmer nichts von dir bekommen wird.

Willi Wacker schrieb:
> 1. Ich möchte nicht am Leben erhalten werden, nur damit meine Niere
> (oder was auch immer) noch ein Weilchen frisch bleibt.

Wirst du auch nicht. Lediglich deine Organe werden weiter 
funktionstüchtig gehalten. Ein Froschschenkel "lebt" auch nicht, nur 
weil du ihn an deine Batterie hältst. Wenn darüber entschieden wird, ob 
Teile deines Körpers noch brauchbar sind, ist dein Gehirn bereits 
Matsch.

> 2. Umgekehrt möchte ich nicht nicht am Leben erhalten werden, weil
> irgendjemand der Meinung ist, dass Mensch XY meine Niere jetzt aber
> wirklich dringender bräuchte als ich.

Wie gesagt, weder wirst du am Leben gehalten, noch tritt (zumindest in 
Europa) der Fall ein, dass du wegen eines direkten Bedarfs (gleicher 
Arzt/ gleiches Krankenhaus) als Organspender benutzt wirst. Bedarf ist 
immer da, wenn du also als Spender in Frage kommst wird brauchbares 
entnommen. Egal ob im Nebenzimmer jemand auf der Warteliste sitzt oder 
nicht.

> 2. ist natürlich streng verboten! Aber kann man in die Köpfe der Ärzte
> reinschauen, wenn sie ihre Diagnosen erstellen. Kann man sicher sein,
> dass der Arzt, der gerade über meine Niere entscheidet, nicht korrupt
> ist? Weiß man wie die Gesetzeslage sich noch ändert?

Ja, kann durchaus sein. Ich hab gehört die brauchen ne Menge an Organen 
um die gefakte Mondlandung mithilfe von umgezüchteten Aliens 
nachzuholen.

> Sch.. Thema

Das ist wohl wahr. Und vermutlich der Grund dafür, dass so viele 
Menschen sich nicht ernsthaft damit auseinandersetzen wollen oder einen 
Organausweis mit sich führen wollen, der sie ständig daran erinnert. 
Darum werden entsprechende unsinnige Gründe herangeführt, die dazu 
führen dass wir einen enormen Mangel an Organgen haben.

Meiner Meinung nach sollte jeder einmal im Leben gefragt werden (oder 
eben Widerspruchsregelung). Wer dann nein sagt, sollte gleichzeitig auch 
zustimmen müssen, dass er im Falle eines Bedarfs auch kein Organ erhält. 
Vielleicht denken dann manche Leute anders, wenn sie begreifen, dass 
Organspende nicht nur irgendein Leben, sondern auch das eigene oder das 
einer geliebten Person retten könnte. Wenn man sich vor Augen hält, das 
bei einem Organspender in der Regel mehrere Organe entnommen werden, ein 
Empfänger nur eines erhält, ist es also deutlich wahrscheinlicher, dass 
man sich irgendwann auf der Seite des Empfängers, statt des Spenders 
befindet.

von Uhu U. (uhu)


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Sni Ti schrieb:
>> Sch.. Thema
>
> Das ist wohl wahr.

Nein, es eher ein Luxusthema, vor dem unsere Ur-Vorfahren aus dem 
banalen Grund nicht standen, weil es keine Medizin gab.

Und selbst wenn es sowas gegeben hätte, wären sie wohl schon tot 
gewesen, ehe sie sich klar geworden wären, ob sie wollen, oder nicht - 
die Lebenserwartung war nämlich ziemlich bescheiden.

Wer den Luxus des langen Lebens genießen will, muß sich eben zuweilen 
auch mal mit Dingen beschäftigen, die nicht eitel Sonnenschein sind...

von j. c. (jesuschristus)


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Die Organe werden nur nach dem Hirntod entnommen, der unabhängig von 
mehreren Ärzten bestätigt sein muss. Ich bin mir zu 99,99999999999% 
sicher, dass dieser Zustand, sollte er in meinem Fall eintreten, weder 
reversibel ist, noch irgendeine Form von Wahrnehmung vorliegt. Wieso 
sollte ich denn nun die Organe nicht spenden? Selbst wenn mein Herz es 
nicht mehr tut, kann jemand sicher noch Haut oder Hornhaut gebrauchen! 
Wenn ihr es nicht einem Kranken spendet, dann spendet ihr automatisch 
dem Heizofen oder der Gruft. Verrotten wird's eh! Aber so lebe ich in 
gewisser Weise noch eine Weile weiter.
Für mich ist die Entscheidung einfach die, dass ich auch gern ein Organ 
haben möchte, so ich denn eines brauche. Darin stimmen wir alle überein 
(zumindest wenn ihr eines Tages so krank seid, wollt ihr auch nicht 
sterben). Dieser Fall ist aber so so so viel wahrscheinlicher, als dass 
mir ein korrupter Arzt bei lebendigem Leibe die Lunge rausreisst, das 
ich mich definitiv für eine Spende entscheide!

Die Argumente die hier vorgebracht wurden, bisher, sind nicht 
ansatzweise überzeugend sondern Vorurteile und Fehlinformationen, 
getragen durch den Wunsch, in dem Moment dann doch nich tot zu sein. 
Aber Ihr werdet sterben. Genauso wie ich. Lest es Euch lieber hier mal 
aus seriöser Quelle durch!
https://www.barmer-gek.de/barmer/web/Portale/Versicherte/Rundum-gutversichert/Ratgeber/Gesundheitsthemen/BlutOrganspende/Organspende/Organspende.html?w-cm=CenterColumn_t302962

(Die Kraka spart für jeden der draufgeht statt ein Organ zu bekommen 
einen Haufen Geld, also parteiisch sind die sicher nicht).
Und für Eure Angehörigen ist es auch schön, wenn sie wissen, dass Ihr 
jemandem totkranken geholfen habt!

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Ich würde niemals spenden.

Wenn jemand durch ungesunde Ernährung/Lebensweise seine Innereien über 
Jahrzehnte zerstört, so ist er selbst schuld, wenn die einmal versagen.

Die ganzen Transplantationen kosten nur irrsinnig viel Geld und die 
Erfolgsgarantie ist auch deutlich unter 100%.

Wenn jemand unbedingt "Ersatzorgane" haben will, so soll sich derjenige 
doch einen Clone von sich selbst züchten (lassen).

von Axel L. (axel_5)


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Markus Müller schrieb:
> Ich würde niemals spenden.
>

Das ist auch ok.

Aber dann trage bitte auch einen Ausweis bei Dir, dass Du niemals unter 
keinen Umständen ein Organ haben willst, und das man diese Organe 
jemandem anderen geben soll.

Und dann bitte nicht weinen, wenn Du 10 Jahre an der Dialyse hängst und 
so langsam die Augen kaputtgehen. Du willst auch dann kein Organ.

Gruss
Axel

von Uhu U. (uhu)


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j. c. schrieb:
> Aber Ihr werdet sterben. Genauso wie ich.

1. Bist du schonmal gestorben, wie man aus berufenem Munde immer
   wieder hört.

2. Wenn du das Kunststück irgendwann wiederholen willst, solltest du
   etwas sorgsamer mit deinem Equipment umgehen, als du es uns
   empfielst - aber das wirst du ja in gottesöhnlicher Weisheit
   sowieso tun. ;-)

von Jürgen W. (lovos)


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> Ich würde niemals spenden.

Ich schätze mal, dass man dann im Bedarfsfall auch nichts bekommt.
Vermutlich werden die Patienten zuerst berücksichtigt, die auch bereit 
waren, selbst zu spenden.

Danach werden die berücksichtigt, die noch im erwerbsfähigen Alter sind 
und noch der Genesung noch einiges arbeiten können.
Art der Versicherung (GKV/PKV) wird wahrscheinlich keine Rolle spielen.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Axel Laufenberg schrieb:

> Aber dann trage bitte auch einen Ausweis bei Dir, dass Du niemals unter
> keinen Umständen ein Organ haben willst, und das man diese Organe
> jemandem anderen geben soll.

Das wäre auch mein Lösungsvorschlag.

Wer nicht spenden möchte - kein Problem.
Aber der erhält dann auch keine Spende eines anderen.

> Und dann bitte nicht weinen, wenn Du 10 Jahre an der Dialyse hängst und
> so langsam die Augen kaputtgehen. Du willst auch dann kein Organ.

Vor allem sagt sich das immer dann sehr einfach, wenn es einem gut geht. 
Geht es plötzlich um Leben und Tod, dann ergreift man dann doch ganz 
gerne die Chance.

Das Ausfüllen eines Ausweises tut nicht weh - genausowenig wie eine 
Patientenverfügung oder ein die Anfertigung eines Testaments :-)

Alles gerne Sachen, die man weit weg schiebt - geht mir nicht anders. 
Aber man sollte sich mal an einem WE hinsetzen und das regeln.

Schon wegen seiner Angehörigen!

Chris D.

von Uhu U. (uhu)


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Markus Müller schrieb:
> Wenn jemand durch ungesunde Ernährung/Lebensweise seine Innereien über
> Jahrzehnte zerstört, so ist er selbst schuld, wenn die einmal versagen.

Ja klar, für zerstörte Innereien ist jeder selbst verantwortlich...

> Die ganzen Transplantationen kosten nur irrsinnig viel Geld und die
> Erfolgsgarantie ist auch deutlich unter 100%.

Mit dem Kostenargument kannst du die ganze Medizin in die Tonne treten, 
denn am Ende sind bisher noch alle gestorben.

> Wenn jemand unbedingt "Ersatzorgane" haben will, so soll sich derjenige
> doch einen Clone von sich selbst züchten (lassen).

Das ist ja das noch viel, viel teurer, als Transplantation von Material, 
das sonst sowieso nicht mehr gebraucht wird.

Oder willst du damit nur gesagt haben, daß der Pöbel gefälligst 
stillschweigend verrecken soll, wenn er nicht mehr voll leistungsfähig 
ist, aber für die Elite selbstverständlich alles möglich sein sollte?

Axel Laufenberg schrieb:
> Aber dann trage bitte auch einen Ausweis bei Dir, dass Du niemals unter
> keinen Umständen ein Organ haben willst, und das man diese Organe
> jemandem anderen geben soll.

So ein Ausweis ist überflüssig, denn Halbleichen, die sich selbst nicht 
mehr artikulieren können, bekommen sowieso kein Transplantat.

von j. c. (jesuschristus)


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>Wer nicht spenden möchte - kein Problem.
>Aber der erhält dann auch keine Spende eines anderen.

Leider steigt die Spendenbereitschaft plötzlich, wenn man selbst was 
braucht. Nur dass es dann nix mehr nützt...

>Wenn jemand durch ungesunde Ernährung/Lebensweise seine Innereien über
>Jahrzehnte zerstört, so ist er selbst schuld, wenn die einmal versagen.

Schau Dir mal an, wer alles Organe bekommt. Der Drogensüchtige 
jedenfalls nicht. Und selbst wenn: was zum Geier willst Du denn mit 
Deinen Organen, wenn Du tot bist? Ätschebätsch, ihr kriegt auch nix? 
Absolut kindisch. Aber wenn es Deine Meinung ist, ok. Ich wollte nur 
dazu anregen sich mal die seriösen Infos anzuschauen und sich Gedanken 
zu machen!

von Der M. (mhh)


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Markus Müller schrieb:

> Wenn jemand durch ungesunde Ernährung/Lebensweise seine Innereien über
> Jahrzehnte zerstört, so ist er selbst schuld, wenn die einmal versagen.

Nur dumm, wenn der "Versager" nichts dafür kann. Organe gesund lebender 
Menschen geben auch gern mal unvermittelt auf. Aber es ist ja tröstlich, 
daß der saufende 78jährige Vater es noch schafft, aus eigener Kraft an 
der Beerdigung teilzunehmen...

von Tom L. (tlin)


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Man sollte bei der Diskussion bedenken, wie heutzutage die Lage in den 
Krankenhäusern ist. Da werden Leute, die eigentlich auf die Intensiv 
gehören zum Sterben nach Hause geschickt oder die Ärzte empfehlen den 
Angehörigen die Maschinen abschalten zu lassen, obwohl ein anderer Arzt 
dem Patienten noch eine Chance geben würde. Und so weiter.

Den hippokratischen Eid hat diese Branche längst in die Tonne getreten. 
Es geht nur ums Kostensenken und Einsparen. Addiert man das mit dem 
Thema Organspende, wird einem doch zwangsweise mulmig. Da muss sich auch 
keiner wundern, dass zu wenig Leute spendewillig sind. Wenn ich mich 
nicht darauf verlassen kann, dass die alles für mein Überleben tun, was 
möglich ist - auch wenn ich Kassenpatient bin - werde ich auch keine 
Organe spenden.

von Uhu U. (uhu)


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Ich kenne einen alten Herrn, der vor der Operation seines 
Darmverschlusses das Stück Darm mit der Stenose zur Transplantation 
freigab, per formloser Erklärung gegenüber den Chirurgen...

Aber im Ernst: Ich halte die Debatte hier für reichlich überflüssig. Mir 
ist es ziemlich egal, ob neben dem Körperspendeausweis auch noch ein 
Organspendeausweis steckt. Leuten, denen sowas nicht egal ist, wird man 
es qua Forum auch nicht schmackhaft machen können.

Der Brief der Krankenkasse wird zumindest die ereilen, die so "doof" 
sind, eine Krankenversicherung abgeschlossen zu haben. Dann können sie 
sich in aller Ruhe überlegen, was sie wollen, oder auch nicht.

Moralisiererei von Forumsbekanntschaften löst den Konflikt auf jeden 
Fall nicht.

von Sni T. (sniti)


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Tom L. schrieb:
> Man sollte bei der Diskussion bedenken, wie heutzutage die Lage in den
> Krankenhäusern ist. Da werden Leute, die eigentlich auf die Intensiv
> gehören zum Sterben nach Hause geschickt oder die Ärzte empfehlen den
> Angehörigen die Maschinen abschalten zu lassen, obwohl ein anderer Arzt
> dem Patienten noch eine Chance geben würde. Und so weiter.

Der Hirntod ist aber keine Ansichtssache. Und wenn die Ärzte, die ihn 
feststellen sich dennoch unterschiedlicher Meinung sein sollten, werden 
die Organe nicht entnommen. Nicht alles was in irgendwelchen Serien 
kommt entspricht der Wahrheit ;-) Gerade in Europa ist das Ganze sehr 
streng geregelt.

Markus Müller schrieb:
> Ich würde niemals spenden.

Und hoffentlich niemals etwas bekommen.

> Wenn jemand durch ungesunde Ernährung/Lebensweise seine Innereien über
> Jahrzehnte zerstört, so ist er selbst schuld, wenn die einmal versagen.

Wenn alle Krankheiten nur durch Ernährung/ Lebensweise entstehen würden, 
würden wohl viel mehr Menschen ihren 200. Geburtstag erleben.
Eine gesunde Lebensweise schützt dich weder vor Tumoren, noch vor einem 
unverschuldeten Autounfall. Und der Kettenraucher/ Alkoholiker dürfte in 
der Liste wohl kaum eine Chance auf ein Spenderorgan haben..

> Die ganzen Transplantationen kosten nur irrsinnig viel Geld

Hast du mal ausgerechnet, was deine Krankenkasse alleine für deine 
Zahnbehandlungen aufwenden muss? Wenn du das wirklich ernst meinen 
würdest, würdest du nicht mehr zum Zahnarzt gehen. Und wehe wenn du mal 
ein Gebiss hast, in der heutigen Zeit muss man auch ohne Zähne nicht 
verhungern, also ist ein Gebiss nur eine unnötige Belastung der anderen 
Krankenkassenmitglieder (wenn schon eine lebensnotwendige Behandlung 
deiner Ansicht nach finanziell nicht tragbar wäre). Wo wir dabei sind, 
der ganze Pflegebereich verschlingt auch immens viel Geld. Den könnte 
man ja auch ganz leicht einsparen. Auf die Idee kam man hierzulande 
jedenfalls schon vor 70 Jahren. In die Zeit hättest du wohl besser 
gepasst.

> Erfolgsgarantie ist auch deutlich unter 100%.

Dann nenne mir mal einen medizinischen Eingriff bei dem das nicht so 
ist..

> Wenn jemand unbedingt "Ersatzorgane" haben will, so soll sich derjenige
> doch einen Clone von sich selbst züchten (lassen).

Man merkt mit welcher Enrsthaftigkeit du dich dem Thema stellst..

von Uhu U. (uhu)


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Sni Ti schrieb:
> Hast du mal ausgerechnet, was deine Krankenkasse alleine für deine
> Zahnbehandlungen aufwenden muss?

Markus Müller hat keine - schrieb er zumindest mal...

von K. J. (Gast)


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Zum Tehma Lebenserhaltung die Zeit die man am max. "Leben" erhalten 
werden möchte kann man über die Patienten Verfügung bestimmen z.b. wen 
nach X Tagen es zu keiner Organspende kommt auch wen ein entfänger 
gefunden wurde aber der grade im Urlaub ist oder sonstwas.

Ich Find die ganze Diskussion etwas komisch da spielen soviele Sachen 
mit rein  z.b. eigene Überzeugung, Religion ...... klar ist es sinnvoll 
das zu machen, aber jemanden dazu zu zwingen ist sehr Fragwürdig, auch 
einer der Gründe warum es ein OPTin Verfahren gibt und kein OPTout.

Daher finde ich  die jetzige Methode am sinnvollsten das man einmal im 
Jahr gefragt wird das bringt die Leute dazu sich damit zu beschäftigen 
ich denke die meisten denken dadrüber nicht nach.

von j. c. (jesuschristus)


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Ich kenne es eher umgedreht: im Krankenhaus wird reanimiert bis es gar 
nicht mehr geht. Alzheimer-Kranker mit Darmkrebs? Reanimieren! Völlig 
irre. Das Maschinen abstellen darf man nur bei Leuten die TOT sind, 
alles andere wäre Totschlag oder vermutlich gar Mord! Wieso sollte der 
Arzt denn Raten den Körper eines Toten weiterzubetreiben? Jeder Arzt der 
in so einem Fall das Abschalten empfiehlt, nimmt den Angehörigen einen 
Teil der Last dieser Entscheidung, die sie allein wohl nie treffen 
könnten. Hirntot ist hirntot, das wars, aus, vorbei, da kommt keiner 
wieder.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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j. c. schrieb:
> Ich kenne es eher umgedreht: im Krankenhaus wird reanimiert bis es gar
> nicht mehr geht. Alzheimer-Kranker mit Darmkrebs? Reanimieren! Völlig
> irre. Das Maschinen abstellen darf man nur bei Leuten die TOT sind,
> alles andere wäre Totschlag oder vermutlich gar Mord! Wieso sollte der
> Arzt denn Raten den Körper eines Toten weiterzubetreiben? Jeder Arzt der
> in so einem Fall das Abschalten empfiehlt, nimmt den Angehörigen einen
> Teil der Last dieser Entscheidung, die sie allein wohl nie treffen
> könnten. Hirntot ist hirntot, das wars, aus, vorbei, da kommt keiner
> wieder.

Zumal der Hirntod von zwei Ärzten bestätigt werden muss.

Übrigens hilft bei obiger Situation eine Patientenverfügung, die einem 
jahrelanges An-die-Decke-Starren und den Angehörigen schlimme 
Entscheidungen erspart.

Es gibt im Netz reichlich Vordrucke (auch vom BGM), die wirklich gut 
sind und die man sich ganz individuell zusammenstellen kann.

Also, wenn wir das im Forum schon ansprechen: ein Spenderausweis ist 
optional und sollte es meiner Meinung auch bleiben ...

... aber eine Patientenverfügung ist ein absolutes MUSS!
(bei Unverheirateten sowieso)

Wenn Ihr Eure Angehörigen liebt, dann setzt Euch ein paar Stunden hin - 
vielleicht sogar gemeinsam - und baut Euch Eure Verfügungen zusammen.

Ich habe jetzt zu oft gesehen, was passieren kann, wenn man sie nicht 
hat ... :-(

Chris D.

von Falk B. (falk)


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@  Chris D. (myfairtux) (Moderator)

>Zumal der Hirntod von zwei Ärzten bestätigt werden muss.

Mag sein, löst das Problem aber nicht.

>Übrigens hilft bei obiger Situation eine Patientenverfügung, die einem
>jahrelanges An-die-Decke-Starren und den Angehörigen schlimme
>Entscheidungen erspart.

Schöne Theorie. Dumm nur, dass die Realität oft anders aussieht. Ein 
Freund hat die Geschichte vor zwei Jahren durchgemacht, TROTZ 
UMFANGREICHER, EINDEUTIGER Patientenverfügung hat es mehr als drei 
Monate gedauert, bis abgeschaltet wurde, weil das System die Abschalter 
nicht abschalten lassen wollte.

>Also, wenn wir das im Forum schon ansprechen: ein Spenderausweis ist
>optional und sollte es meiner Meinung auch bleiben ...

Tja, der demokratische Prozess hat das vor kurzem anders geregelt, jeder 
muss sich positionieren. Ist zwar kein Beinbruch, wird aber kaum 
nennenswert mehr Leute zur Spendenbereitschaft bringen.

>... aber eine Patientenverfügung ist ein absolutes MUSS!
>(bei Unverheirateten sowieso)

Bürokratische Panikmache.

>Wenn Ihr Eure Angehörigen liebt, dann setzt Euch ein paar Stunden hin -
>vielleicht sogar gemeinsam - und baut Euch Eure Verfügungen zusammen.

>Ich habe jetzt zu oft gesehen, was passieren kann, wenn man sie nicht
>hat ... :-(

Und worin liegt die Ursache? An den bösen Menschen ohne Verfügung oder 
einem arg aus den Fugen geratenem "Gesundheits"system und einem arg 
verdrehten Verständnis von Leben, begünstigt durch High Tec Medizin?

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Falk Brunner schrieb:
> @  Chris D. (myfairtux) (Moderator)
>
>>Zumal der Hirntod von zwei Ärzten bestätigt werden muss.
>
> Mag sein, löst das Problem aber nicht.

Erschwert aber ein "Wir brauchen den als Spender - lass uns etwas früher 
abschalten" (wenn man denn so paranoid ist und das glaubt)

>>Übrigens hilft bei obiger Situation eine Patientenverfügung, die einem
>>jahrelanges An-die-Decke-Starren und den Angehörigen schlimme
>>Entscheidungen erspart.
>
> Schöne Theorie. Dumm nur, dass die Realität oft anders aussieht. Ein
> Freund hat die Geschichte vor zwei Jahren durchgemacht, TROTZ
> UMFANGREICHER, EINDEUTIGER Patientenverfügung hat es mehr als drei
> Monate gedauert, bis abgeschaltet wurde, weil das System die Abschalter
> nicht abschalten lassen wollte.

Würde ich als bedauerlichen Einzelfall abhaken. Wobei man da auch 
schauen muss, wie gut und eindeutig seine Verfügung wirklich war.

Wenigstens ging es "nur" über 90 Tage.

Im Zweifelsfall sollte man die Verfügung übrigens mit seinem Hausarzt 
durchsprechen.

>>Also, wenn wir das im Forum schon ansprechen: ein Spenderausweis ist
>>optional und sollte es meiner Meinung auch bleiben ...
>
> Tja, der demokratische Prozess hat das vor kurzem anders geregelt, jeder
> muss sich positionieren.

Da bist Du falsch informiert.

> Ist zwar kein Beinbruch, wird aber kaum
> nennenswert mehr Leute zur Spendenbereitschaft bringen.

Ich denke schon, dass viele einfach zu bequem sind.
Ich hätte das z.B. mit der Ausgabe des Personalausweises abgefragt (kann 
man ja auch alle 10 Jahre wiederholen): "Guten Tag Herr Brunner, Perso 
suche ich Ihnen gerade raus ... Übrigens haben wir hier einen mit Ihrem 
Namen vorbereiteten Spenderausweis. Wenn Sie Spender sein möchten, 
unterschreiben Sie ihn und stecken ihn in die Geldbörse - ansonsten 
schmeißen Sie ihn einfach weg."
Und ich würde dann noch ein "Ich spende übrigens auch für Sie." 
dransetzen.

So etwas in der Art wäre unverbindlich, würde aber die Trägen 
aktivieren.

>>... aber eine Patientenverfügung ist ein absolutes MUSS!
>>(bei Unverheirateten sowieso)
>
> Bürokratische Panikmache.

Nein, Patientenschutz (zu Recht!). Hast Du keine Erklärung, erhältst Du 
keinerlei Auskünfte (selbst erlebt).

>>Wenn Ihr Eure Angehörigen liebt, dann setzt Euch ein paar Stunden hin -
>>vielleicht sogar gemeinsam - und baut Euch Eure Verfügungen zusammen.
>
>>Ich habe jetzt zu oft gesehen, was passieren kann, wenn man sie nicht
>>hat ... :-(
>
> Und worin liegt die Ursache? An den bösen Menschen ohne Verfügung oder
> einem arg aus den Fugen geratenem "Gesundheits"system und einem arg
> verdrehten Verständnis von Leben, begünstigt durch High Tec Medizin?

Teils, teils.
Wenn ich zumindest einen Teil (so leicht) ändern kann, dann tue ich das.

Das sind kaum böse Menschen sondern eher Gedankenlosigkeit und natürlich 
das Widerstreben, sich mit solchen Dingen einmal ernsthaft 
auseinanderzusetzen.

Aber Tod ist ja leider gemeinhin "uhhhhh!" - darüber spricht man nicht 
...
schon gar nicht über den eigenen.

Ich habe erlebt, dass, nachdem man dazu mal alles ausdiskutiert und 
festgezurrt hat, man mit solchen Dingen deutlich gelassener umgeht.

Vielleicht muss man auch mal einen Sterbenden bis zum Schluss begleitet 
haben, um sich damit mal wirklich zu beschäftigen.

Chris D.

von Markus M. (Firma: EleLa - www.elela.de) (mmvisual)


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Wir haben die Dokumente:
- Generalvollmacht
- Betreuungsverfügung
- Patientenverfügung
erstellt. Sollte jeder haben. Vorlagen dafür gibt es viele im Netz.

von Falk B. (falk)


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@  Chris D. (myfairtux) (Moderator)

>Würde ich als bedauerlichen Einzelfall abhaken.

Glaub ich nicht, auch wenn ich es nicht belegen kann. Wer erinnert sich 
an den medial sehr präsenten Fall der hirntoten Frau in Erlangen, die 
schwanger war? Ist lange her.

http://de.wikipedia.org/wiki/Erlanger_Baby

Mein Gott, was Wikipedia alles weiß!

>Wobei man da auch
>schauen muss, wie gut und eindeutig seine Verfügung wirklich war.

Weiß ich nicht, kenne die Details nicht.

>Im Zweifelsfall sollte man die Verfügung übrigens mit seinem Hausarzt
>durchsprechen.

Im Zweifelsfall spricht der Betroffenen schon lange nicht mehr.

>> Tja, der demokratische Prozess hat das vor kurzem anders geregelt, jeder
>> muss sich positionieren.

>Da bist Du falsch informiert.

Wieso? Was wurde denn beschlossen? Jeder MUSS eine Aussage machen.

>Ich denke schon, dass viele einfach zu bequem sind.

Kann sein, aber wem das Thema wichtig ist und bereit ist, der ist jetzt 
schon registiert. Dem Rest ist es egal bzw. will nicht spenden.

>Und ich würde dann noch ein "Ich spende übrigens auch für Sie."
>dransetzen.

Um dem moralischen Druck zu erhöhen? Seinen wir mal realistisch. Der 
großen Masse ist sein Mitmensch jenseits von wenigen Freunden und 
Bekannten eher egal. Schau dir die Anzahl Blutspender an. Hmmm, ich 
müsste auch mal wieder was machen.

>So etwas in der Art wäre unverbindlich, würde aber die Trägen
>aktivieren.

Zum nein sagen.

>> Bürokratische Panikmache.

>Nein, Patientenschutz (zu Recht!). Hast Du keine Erklärung, erhältst Du
>keinerlei Auskünfte (selbst erlebt).

Aufgebaut von einer Horde Juristen, die das Leben der Menschen jeden Tag 
abstrakter und zu einer juristischen Farse machen will.

>Teils, teils.
>Wenn ich zumindest einen Teil (so leicht) ändern kann, dann tue ich das.

>Das sind kaum böse Menschen sondern eher Gedankenlosigkeit und natürlich
>das Widerstreben, sich mit solchen Dingen einmal ernsthaft
>auseinanderzusetzen.

Sicher.

>Aber Tod ist ja leider gemeinhin "uhhhhh!" - darüber spricht man nicht
>...

Tabus hat jede Gesellschaft, mal mehr mal weniger.

>schon gar nicht über den eigenen.

>Ich habe erlebt, dass, nachdem man dazu mal alles ausdiskutiert und
>festgezurrt hat, man mit solchen Dingen deutlich gelassener umgeht.

Im Bausparer- und Fahrradhelmtägerland Deutschland? Kaum zu glauben.

>Vielleicht muss man auch mal einen Sterbenden bis zum Schluss begleitet
>haben, um sich damit mal wirklich zu beschäftigen.

Vielleicht.

von j. c. (jesuschristus)


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>Übrigens hilft bei obiger Situation eine Patientenverfügung, die einem
>jahrelanges An-die-Decke-Starren

Das ist so eine Sache. Wenn man tot ist, starrt der Körper an die Decke, 
aber dem dürfte das egal sein. Nur wenn das Hirn eben nicht tot ist, 
wird sowas nervig aka Locked-In-Syndrom (Kumpel von mir hatte das). In 
diesen Fällen werden die Leute auch niemals abgeschaltet, egal was in 
der PV steht.

von Falk B. (falk)


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@  j. c. (jesuschristus)

>aber dem dürfte das egal sein. Nur wenn das Hirn eben nicht tot ist,
>wird sowas nervig aka Locked-In-Syndrom (Kumpel von mir hatte das). In
>diesen Fällen werden die Leute auch niemals abgeschaltet, egal was in
>der PV steht.

Eben DAS ist das Problem! Die eindeutigen Sachen sind dagegen Penauts.

von Uhu U. (uhu)


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Falk Brunner schrieb:
> Eben DAS ist das Problem! Die eindeutigen Sachen sind dagegen Penauts.

Hättest du im Zweifelsfalle Lust auf so ein Leben ohne Kontakt nach 
außen?

Das Problem ist doch eher, daß einige Pfaffen nicht müde werden, in 
schillerndsten Worten zu erzählen, daß man selbst in diesem Zustand noch 
"glücklich" sein kann. Und im gleichen Atemzug werden alle Drogen als 
Teufelszeug verbellt...

Das Strickmuster ist ganz simpel: Was willst, kriegste nicht und was du 
nicht haben willst, das muß du nehmen - umgekehrt, wie beim "Hans im 
Schnokeloch"

http://als.wikipedia.org/wiki/Text:Der_Hans_im_Schnokeloch

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ich habe zu DDR-Zeiten regelmäßig Blut gespendet 0drh- war sehr gefragt 
damals, was mich im nachhinein erstaunt, denn ich hatte stehts angegeben 
als Kind eine Hebpatitis-B mit schwachen Verlauf durchlebt zu haben. Sie 
wollten es trotzdem. Einmal wurde  ich sogar unmittelbar aus dem Seminar 
geholt wohl wegen eines Unfalls.

Wie es auch sei, einerseits bin ich wohl inzwischen zu alt andererseits 
ist wohl eine durchlebte Hepatitis inzwischen ein Ausschlußgrund für 
Spenden, was mir nach den Aufdeckungen Umgangs mit den Spenden in der 
DDR  und aber noch mehr durch die Kommerzialisierung das 
Gesundheitssystems in der BRD/EU ganz recht ist.

Heute würde ich mich kaum noch einmal dazu hinreißen lassen. Ich Denke 
es wird zuviel an den Spenden verdient und solidarisch ist das 
Gesundheitssystem in meinen Augen schon lange nicht mehr wenn ich nur 
bedenke wer da alles durch die Maschen fällt.

Nein dieses System möchte ich nicht noch mit Spenden stützen, es sei 
denn ich wüsste genau was mit meiner Spende geschieht. Einen Verkauf 
würde ich ausschließen wollen und würde Aufklärung über die Verwendung 
verlangen. Wenn es eine Sende nach meinem Tod wäre würde ich Aufklärung 
meiner Nächsten über den Verbleib aller Entnahmen verlangen. Da dies 
nicht gegeben ist und ich wohl auch die Spendervorraussetzung nicht 
erfülle .....

Da sollte unbedingt nachgebessert werden, am Gesetz. Das würde die 
Spendenbereitschaft sicher erhöhen.

Namaste

von j. c. (jesuschristus)


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>Eben DAS ist das Problem! Die eindeutigen Sachen sind dagegen Penauts.

Bei Organspenden passiert nichts, solange keine absolute Klarheit 
besteht. Ein Locked-In-Syndrom kann man nicht mit dem Hirntod 
verwechseln.

>Nein dieses System möchte ich nicht noch mit Spenden stützen

Es ist doch die Frage wem Du spendest: Ofen oder Mitmensch? Bei 
Blutspenden verstehe ich es ja, da lebst Du noch, aber wenn Du stirbst 
gehen Deine Organe in den Kompost.
Ich denke das System wäre nicht so auf Profit ausgelegt, wenn das 
Angebot besser wäre. Wenn es nicht genug gibt, steigt der Preis und der 
Reichste gewinnt. Gibt es genug, haben alle was davon. Und die 
Organempfänger die ich kenne, das sind Leute denen man es echt gönnen 
kann!

von Daniel -. (root)


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von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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j. c. schrieb:
> sind Leute denen man es echt gönnen kann!

lässt das darauf schließen, das du bei den Empfängern unterscheiden 
willst

wem gönnst du den deine Organe nicht?

Dem Uhunicht, ich weis. Aber Vögel der spezies fresse die organe eh nur 
;-)

Ich gönne sie jedem, aber genau deshalb möchte ich sie nicht dem 
Gesundheitssystem anvertrauen, weil es sich per se anmaßt sozail 
Schwache zu benachteiligen in dem es ganze Minderheiten ausschließt und 
nebenher profitorientiert mit Sspenden als Ware arbeitet.

Nenne mir ein vertrauenswürdiges nichtdiskriminierendes 
Gesundheitssystem. Dann bin ich dabei.

Und die Marktgesetze waren noch nie Bbedürfnisorientiert, sondern steets 
profitorientiert. Das sieht auf dem Organmarkt und dem 
"Gesundheitsmarkt"(was ein Wortungetüm) allgemein nicht anders aus als 
bei Lebensmitteln oder Energie.

Es bleibt dabei: "Mit mir nicht!" und das aus ethischen Gründen.
Ein Sklaventreiber wird nicht großherziger  weil es mehr Sklaven gibt, 
ihr Preis sinkt nur, was ihm die Ssklaven nur wertloser erscheinen 
lässt.

Namaste

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Wenn du Organspender bist, gibt es sehr viele Menschen, die Interesse an 
deinem Tod haben. Denk mal darüber nach!

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Stefan Helmert schrieb:
> Wenn du Organspender bist, gibt es sehr viele Menschen, die Interesse an
> deinem Tod haben. Denk mal darüber nach!

Zumindest mehr als an deinem Langen (weiter)Leben

http://de.wikipedia.org/wiki/Fleisch_(1979)#

von Uhu U. (uhu)


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Stefan Helmert schrieb:
> Wenn du Organspender bist, gibt es sehr viele Menschen, die Interesse an
> deinem Tod haben. Denk mal darüber nach!

Das Leben als Schwiegermutter dürfte deutlich gefährlicher sein...

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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oder als Schwiegersohn ;-)

von Michael L. (Firma: Desert Irrigation Systems) (overingenieur)


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j. c. schrieb:
> Die Organe werden nur nach dem Hirntod entnommen, der unabhängig von
> mehreren Ärzten bestätigt sein muss. Ich bin mir zu 99,99999999999%
> sicher, dass dieser Zustand, sollte er in meinem Fall eintreten, weder
> reversibel ist, noch irgendeine Form von Wahrnehmung vorliegt. Wieso
> sollte ich denn nun die Organe nicht spenden?

Dem hätte ich vor ein paar Jahren vorbehaltlos zugestimmt.
Wer praktisch tot ist, benötigt aus aufgeklärter Sicht seine Organe 
nicht mehr - also kann man sie spenden.

Die Realität - was wir wissenschaftlich-medizinisch derzeit wissen und 
was real passieren kann, ist aber komplizierter.

Das fängt damit an das ein Null-linien EEG auch bei einem 
Hirnstamminfarkt vorliegt. Also man erscheint nur tot, kriegt aber noch 
alles mit, hat also auch Schmerzen und erlebt das "Ausschlachten" bei 
vollem Bewusstsein - wenn man nicht narkotisiert wird, was im Ermessen 
der Ärzte liegt.
Relativ unwahrscheinlich aber möglich.
Man wird nicht wieder bei so einer Schädigung, ist aber ein Horror-Tod.

Das andere ist, das wir nach allem was wir wissen den Zeitpunkt des 
Todes nicht definieren können - dafür ist das System Mensch zu komplex - 
tiefgekühlt ist man auch tot, aber wiederbelebbar.
Die Organe müssen vom "lebenden" Menschen entnommen werden.

Keiner von uns weiß auch wie das persönliche "runterfahren", also das 
sterben verändert wird, wenn man sozusagen im letzen Drittel bei 
lebendigem Leib ausgeschlachtet wird. Gibt ja keine Beschwerden.

Wenn mir Jemand sicher sagen könnte: Der ist tot und kriegt nichts mehr 
mit - ok - nur ist das nach derzeitigem Stand unserer Wissenschaft und 
Klinikpraxis nicht möglich.

Zudem gibt es ein ordentliches Interesse der Pharma Medikamente gegen 
Abstoßung nach Organspenden zu verkaufen - ein Milliardenmarkt.

Auf den Punkt: Wir werden belogen! Es gibt kein ehrenhaftes ethisches 
Interesse an Organspenden - es gibt einen Markt dafür!

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Man stelle sich auch das Bild der Organ-Geier vor. Der privat 
versicherten Kunden die aus gesundheitlichem Interesse deine Organe 
konsumieren wollen, wenn du auf dem Sterbebett liegst. Sie kreisen 
gemeinsam mit den Ärzten über deinen Kopf...

von Falk B. (falk)


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@  Uhu Uhuhu (uhu)

>> Eben DAS ist das Problem! Die eindeutigen Sachen sind dagegen Penauts.

>Hättest du im Zweifelsfalle Lust auf so ein Leben ohne Kontakt nach
>außen?

Sicher NICHT! Selbst ein Leben im Rollstuhl oder ähnliches ist für einen 
"Normalen" schwer vorstellbar!

von Falk B. (falk)


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@  j. c. (jesuschristus)

>Es ist doch die Frage wem Du spendest: Ofen oder Mitmensch? Bei
>Blutspenden verstehe ich es ja, da lebst Du noch, aber wenn Du stirbst
>gehen Deine Organe in den Kompost.

Wo sie Jahrtausendelang immer landeten.

>Ich denke das System wäre nicht so auf Profit ausgelegt, wenn das
>Angebot besser wäre.

Illusion. Wenn es eine Organschwemme gäbe, würde man sich schon was 
einfallen lassen, um die Preise zu erhöhen. Oder mit der riesigen Masse 
mehr als genug Cash machen.

>Organempfänger die ich kenne, das sind Leute denen man es echt gönnen
>kann!

von Christian G. (christian_g83)


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Jürgen G. schrieb:

> Ich schätze mal, dass man dann im Bedarfsfall auch nichts bekommt.

An der jetzigen Regelung wird sich nichts ändern. Für den Empfang eines 
Spenderorgans ist es unerheblich, ob man selbst Spender ist oder nicht. 
Und das ist auch gut so. Man möchte mit seiner Organspende Leben retten 
anstatt es einem anderen zu verwehren oder im Tod noch Rache an 
denjenigen auszuüben, die nicht die gleiche Einstellung besessen haben 
wie man selbst.

Christian

von Jürgen W. (lovos)


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> Der Brief der Krankenkasse wird zumindest die ereilen, die so "doof"
> sind, eine Krankenversicherung abgeschlossen zu haben.

Es ist so, dass man innerhalb der EU nicht den Wohnsitz ändern kann ohne 
KV. Bei Tschechien habe ich heute gegoogelt

http://leben-tschechien.de/auswandern-nach-tschechien/

Bei Spanien hat mich das vor ein paar Jahren interessiert.
D.h. ohnen KV gefangen in der BRD-GmbH.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Was heist hier gefangen. Du gehörst zum Personal der Deuschland GMBH 
oder was steht auf deinem Ausweis. Steht das carte de identificatione? 
Nein da steht P e r s o n a l ausweis. Das sagt doch alles.  Da kannst 
du nicht mal kündigen, sonst hätte ich das längst gemacht. Es herscht 
Blutrecht man kann auch Leibeigentum dazu sagen. Wie in der DDR ;-)

Namaste

von Jürgen W. (lovos)


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laut manchen links kann man nicht in manche EU-Länder auswandern (CZ, 
E).
Ich habe es nicht selbst ausprobiert, aber wird wohl stimmen.
Das finde ich schon als Einschränkung.
Welcher Nation ich angehöre, wäre zweitrangig.

von Timm T. (Gast)


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Jürgen G. schrieb:
> D.h. ohnen KV gefangen in der BRD-GmbH.

Was heisst ohne KV? Du kannst in diesem Land nicht "ohne KV" sein? Wenn 
Du nicht krankenversichert bist, bist Du automatisch gesetzlich 
versichert und seit dem Stichtag laufen Beiträge auf. Wenn Du Dich kvern 
willst, musst Du diese Beiträge zahlen, ab dem Stichtag. Wenn Du nicht 
zahlst, wirst Du gepfändet.

Mag sein, dass immer mal einer durchs Raster fällt. Aber wenn der 
irgendwo auftaucht, ist er finanziell erledigt.

Sni Ti schrieb:
> Darum werden entsprechende unsinnige Gründe herangeführt, die dazu
> führen dass wir einen enormen Mangel an Organgen haben.

Gab im Herbst einen Beitrag im DLF, dass nur 25% der möglichen 
Organspenden ausgeführt werden, weil es erstens zu unkoordiniert abläuft 
und zweitens viele Kliniken, in denen potentielle Spender - also auch 
mit gültigem Ausweis - auflaufen, keinen Anreiz haben, den Spender zu 
melden. Im Gegensatz zu den Transplantationszentren haben die damit wohl 
eher nur Arbeit...

Einige Wochen drauf kam die Diskussion über die Organspende wieder auf. 
Seitdem gibt es den Beitrag nicht mehr. (Nagut, vielleicht bin ich auch 
nur zu blöd zu suchen.)

Es gibt also anscheinend keinen Mangel an Spendern, sondern ein Problem 
der Verteilung - und der Finanzierung.

von Juppi J. (juppiii)


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Mein Kollege sagte (40)  ,Organspender sollten im Fall der Fälle
wenigstens ein kostenloses menschenwürdiges Begräbnis erhalten!


ich selbst bin auf folgende Frage gestoßen.

Da die Organe nach den Tot entnommen werden,ist also der Verstorbene
in den Besitz der Erben.
Egal was er zu Lebzeiten gewollt hatte.
Es bleibt der Erbe und auch das Pflichterbe.

Wieso kann ich selbst zu Lebzeiten über meine Organe bestimmen,
bei dem Erbkapital geht das nicht?

Es klingt makaber.

von Uhu U. (uhu)


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Juppi J. schrieb:
> Da die Organe nach den Tot entnommen werden,ist also der Verstorbene
> in den Besitz der Erben.

Nein, er lebt noch - Herz und Lunge werden in Betrieb gehalten. Aus 
einem Kadaver kann man keine transplantationsfähigen Organe gewinnen.

von Juppi J. (juppiii)


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nein
Nach Feststellung des Hirntodes ist der Mensch tot.
...erbrechtLicht sehr interessant.


uhu ,du willst doch nicht einen Lebenden die Organe entfernen!

von Uhu U. (uhu)


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Juppi J. schrieb:
> Nach Feststellung des Hirntodes ist der Mensch tot.

Der Begriff des Hirntodes wurde eingeführt, damit man Leuten mit 
schlagendem Herz die Organe entnehmen kann. Vorher galt nur als tot, 
wessen Herz stillstand und der keinerlei Reflexe mehr hatte. (Ein 
Hirntoter hat sehr wahrscheinlich noch Reflexe, denn die werden 
überwiegend im Rückenmark erzeugt.)

Wenn das Herz aufgehört hat zu schlagen, kann man nur noch Wurst draus 
machen.

> uhu ,du willst doch nicht einen Lebenden die Organe entfernen!

Für Uhus ist das nichts ungewöhnliches. Gekillt wird eigentlich nur, 
weil ein lebender Braten sich nicht so bequem verspeisen läßt und man 
auch noch aufpassen muß, daß man nicht selbst gebissen wird.

Früher hatte ich mal eine flügellahme Saatkrähe. Die habe ich oft mit 
lebenden Mäusen gefüttert. Erwachsenen Mäusen hat sie einfach den Kopf 
abgerissen und sie dann genüßlich verputzt. Junge hat sie einfach hoch 
geworfen und mit geöffnetem Schnabel wieder aufgefangen und lebend 
runtergeschluckt.

von Jürgen W. (lovos)


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>Was heisst ohne KV? Du kannst in diesem Land nicht "ohne KV" sein? Wenn
>Du nicht krankenversichert bist, bist Du automatisch gesetzlich
>versichert

Da bin ich anders informiert.
Uhuhu vermutlich auch, hat weiter oben geschrieben:

>Der Brief der Krankenkasse wird zumindest die ereilen, die so "doof"
>sind, eine Krankenversicherung abgeschlossen zu haben. Dann können sie
>sich in aller Ruhe überlegen, was sie wollen, oder auch nicht.


Aber das ist in diesem Thread insofern relevant, dass Menschen ohne KV 
dann gar nicht angeschrieben werden können, und damit gar nicht als 
Spender registriert sind, obwohl sie vermutlich gesünder sind als Leute 
mit KV.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Jürgen G. schrieb:
> obwohl sie vermutlich gesünder sind als Leute
> mit KV.

das gibt Raum über Ursache und Wirkung nachzudenken  ;-)


Unter Medizinern kursiert die Aussage :"Wer sich gesund fühlt wurde nur 
noch nicht hinreichend diagnostiziert."

Namaste

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Wie wäre es eigentlich, wenn ein Überangebot an Organen vorhanden wäre?

Was wäre wenn der Arzt sagt: "Ihr Herz ist schon alt. Möglicherweise 
würde Ihre Lebensfreude und Ihre persönliche Leistungsfähigkeit durch 
ein neues, junges Herz steigen. Übrigens bieten wir für jeden Kunden ein 
individuelles Finanzierungsmodell..."

von Jörg P. R. (jrgp_r)


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Leider ist das Thema Tod immer noch ein Tabu Thema. Ich (45), habe 
meiner Frau und meiner großen Tochter mitgeteilt, das ich auf jeden Fall 
verbrannt werden will. Die Entscheidung Organspende überlasse ich meiner 
Frau oder meinen Kindern. Ich selbst bin bereit zu spenden, da in die 
Urne ja doch nicht alles rein passt und ich jedem gönne weiter zu Leben.

@Markus Müller
Dann nehme auch keine Blutspende an. Wenn du mal einen Unfall haben 
solltest,
solltest du dir sagen: Wäre ich mit meinem Arsch zu Hause geblieben, 
würde nun nicht meine letzten ml Blut auslaufen. Bin ich selbst in 
Schuld, was gehe ich denn auch aus dem Haus.
Nee, so einfach kann man das sich nicht machen.

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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>Die Entscheidung Organspende überlasse ich meiner Frau oder meinen >Kindern.

Fehlt dir der Mumm, eine eigene Entscheidung zu treffen?

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Kara Benemsi schrieb:
>>Die Entscheidung Organspende überlasse ich meiner Frau oder meinen >Kindern.
>
> Fehlt dir der Mumm, eine eigene Entscheidung zu treffen?

Fehlender Mumm wird es nicht sein, vielleicht einfach eine 
Gedankenlosigkeit.

Jörg, wenn Du selbst bereit zur Spende bist, dann würde ich das auch so 
festzurren. Du ersparst dadurch Deiner Frau/Deinen Kindern in sowieso 
schwersten Stunden diese Entscheidung.

Am besten sprecht Ihr mal in einer Familienrunde darüber - wenn Deine 
Liebsten nichts dagegen haben (wovon ich ausgehe), dann kannst Du das 
Thema schon als abgehakt betrachten.

Und bitte nicht: "Ja, müssen wir irgendwann mal drüber sprechen ..."

Das kenne ich von zwei entfernt bekannten Familien:
"irgendwann" ist irgendwann zu spät!

Am besten HEUTE! - z.B. in der Halbzeitpause ;-)

Chris D.

von Jörg P. R. (jrgp_r)


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Hallo!
Nein, ich Habe schon Mumm. Wie ich schrieb, bin ich bereit zu Spenden. 
Aber meine Frau ist (noch) dagegen. Ich habe einen O-Spende Ausweis, den 
ich immer im Portemonaie hatte. Aber solange hier (von mir aus auch 
während des Fußball's) noch diskutiert wird, bleibt er erst mal im 
Schrank. Mittlerweile ist mein Herz angeschlagen und das kann nun ja 
doch keiner mehr gebrauchen. Die anderen Organe sind noch gut in Schuss 
und verwertbar.

Sobald hier Klarheit herrscht, werde ich mich mit dem Ergebnis hier 
melden.

von Michael K. (charles_b)


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Jörg P. Rüttgers schrieb:
> Hallo!
> Nein, ich Habe schon Mumm. Wie ich schrieb, bin ich bereit zu Spenden.
> Aber meine Frau ist (noch) dagegen. Ich habe einen O-Spende Ausweis, den
> ich immer im Portemonaie hatte. Aber solange hier (von mir aus auch
> während des Fußball's) noch diskutiert wird, bleibt er erst mal im
> Schrank. Mittlerweile ist mein Herz angeschlagen und das kann nun ja
> doch keiner mehr gebrauchen. Die anderen Organe sind noch gut in Schuss
> und verwertbar.
>
> Sobald hier Klarheit herrscht, werde ich mich mit dem Ergebnis hier
> melden.

Bei allem Respekt: Was du spendest geht nur dich was an und nicht deine 
Frau.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Beitrag "Re: Organspende: entscheidet Euch"

geht ja schneller als gedacht, dass mich die Realität einhohlt. Ich 
fürchte sie sie war gar schneller denn ich.

http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/organspende-skandal-wie-es-zu-organ-schiebereien-kommen-konnte-1.1423899


So viel dazu.

Ich denke, das ist nur ein Fall von Vielen.

Namaste

von A. $. (mikronom)


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Ich finde es besser mich nach meinem Tod der Wissenschaft zu vermachen. 
Da können mich dann geile jungsche Medizinstudentinnen :-) auf dem 
Seziertisch fummeln. Wie oft wird man sonst schon noch nackt im hohen 
Alter von so frischen Dingern angefasst? :-D Und die Verwandschaft wird 
auch so richtig genervt, weil meine Beerdigung erst anderthalb bis zwei 
Jahre nach dem Tod erfolgt.

von Timm T. (Gast)


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Andi $nachname schrieb:
> Und die Verwandschaft wird
> auch so richtig genervt, weil meine Beerdigung erst anderthalb bis zwei
> Jahre nach dem Tod erfolgt.

Das ist aber fies. Zwei Jahre lang damit rechnen müssen, dass Du 
plötzlich doch wieder vor der Tür stehst... ;-)

von Timm T. (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> geht ja schneller als gedacht, dass mich die Realität einhohlt

Der Beitrag ist auch nicht schlecht, etwas beklemmend: 
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dasfeature/1783645/

Link zum Anhören unten rechts auf der Seite.

von Timm T. (Gast)


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von Purzel H. (hacky)


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>Ich würde niemals spenden.
>Wenn jemand durch ungesunde Ernährung/Lebensweise seine Innereien über
>Jahrzehnte zerstört, so ist er selbst schuld, wenn die einmal versagen.
>

Ein Vorgeschichte von 100ms genuegt. Etwas Pech, ein Unfall...

>
>Die ganzen Transplantationen kosten nur irrsinnig viel Geld und die
>Erfolgsgarantie ist auch deutlich unter 100%.
>

Was kostet die Ausbildung, die Erfahrung, und die Beziehungen eines ...
Dagegen ist eine versuchte Transplantation ein Schnaeppchen.

>
>Wenn jemand unbedingt "Ersatzorgane" haben will, so soll sich derjenige
>doch einen Clone von sich selbst züchten (lassen).
>

Soweit sind wir noch nicht. Am Besten habe ich einen Klone von mir auf 
Standby.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Bist aber angeschmiert, wenn der sein Recht auf selbstbestimmtes Leben 
beansprucht und da er ja zunächst diese nicht verlangt(weil nicht kann) 
gilt er als schutzbefohlener dessen Rechte dann dritte gegen deine 
Ansprüche wahren werden müssen. zudem werden dir seine Organe nicht 
weiterhelfen. wenn er im reagenzglas (kryocenter) dahinsicht.

Ich sehe das ethisch als ungleich noch fragwürdiger! a

auch wenn all das möglich wäre ethisch vertretbar ist nur 
Gewebenachzüchtung auf der Basis von Eigengewebe oder Lebendspenden.

Organspenden von Sterbenden und dazu zähle für "hirntod" erklärte 
Personen ist nicht weniger unethisch als Mord. Da hilft alles Schönreden 
nicht. Organe von Toten sind unbrauchbar, also wird von lebenden 
entnommen. Auch wenn der Hirntod definiert, erklärt, und diagnostiizert 
wird. Die Zahl der möglichen Fehlleistungen verbietet solche Handlungen 
schon aus ethischer Sicht, vom möglichen Missbauch bei der Verwendung 
mal ganz abgesehen.
Nicht alles was machbar ist ist auch ethisch vertretbar.
Namaste

von Michael K. (charles_b)


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Winfried J. schrieb:

>
> Organspenden von Sterbenden und dazu zähle für "hirntod" erklärte
> Personen ist nicht weniger unethisch als Mord. Da hilft alles Schönreden
> nicht. Organe von Toten sind unbrauchbar, also wird von lebenden
> entnommen.

> Nicht alles was machbar ist ist auch ethisch vertretbar.
> Namaste

Vom Grundsätzlichen stimmt das sicher. Ähnliche Fundamentalpositionen 
bezieht z. B. auch die Kirche, wenn es um Abtreibung geht.

Doch das ist nur die eine Seite der Medaille. Spannend wird es, wenn man 
selber in der Situation steckt, dass man von einem Spenderorgan 
profitieren könnte oder sonst jämmerlich krepieren müsste.

Da ist dann die eine Entscheidung genauso unethisch wie die andere.

Jeder Notarzt, der zu einem großen Unfall mit mehreren Schwerverletzten 
kommt, muss entscheiden, wem er zuerst hilft. Diejenigen, die später 
Hilfe bekommen, sterben vielleicht - also Mord seitens des Notarztes?

Ich meine nein, das Leben zwingt einen oft zu Entscheidungen, die nicht 
in ein reines schwarz-weiß-Bild passen.

Dessenungeachtet ist es natürlich völlig in Ordnung, die Dinge beim 
Namen zu nennen (Mord).

von Uhu U. (uhu)


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Michael K-punkt schrieb:
> Dessenungeachtet ist es natürlich völlig in Ordnung, die Dinge beim
> Namen zu nennen (Mord).

Von Mord sollte man nur reden, wenn die Mordmerkmale erfüllt sind.
http://de.wikipedia.org/wiki/Mordmerkmale#Mordmerkmale

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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Am einfachsten wäre die sogenannte "Klublösung": nur wer selber bereit 
ist, Organe zu spenden, kann im Gegenzug Spenderorgane bekommen.

Damit könnte jeder seine persönlichen Wert- und Moralvorstellungen zu 
dieser Thematik konsequent ausleben.

von Michael K. (charles_b)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>> Dessenungeachtet ist es natürlich völlig in Ordnung, die Dinge beim
>> Namen zu nennen (Mord).
>
> Von Mord sollte man nur reden, wenn die Mordmerkmale erfüllt sind.
> http://de.wikipedia.org/wiki/Mordmerkmale#Mordmerkmale

Sind sie ja.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Winfried J. schrieb:

> Organspenden von Sterbenden und dazu zähle für "hirntod" erklärte
> Personen ist nicht weniger unethisch als Mord. Da hilft alles Schönreden
> nicht.

Da hat jeder eine andere Meinung.

> Organe von Toten sind unbrauchbar, also wird von lebenden
> entnommen. Auch wenn der Hirntod definiert, erklärt, und diagnostiizert
> wird.

Für mich und meinen Körper wäre genau das kein leben mehr - ich als 
Person existiere in dem Moment nicht mehr.

> Die Zahl der möglichen Fehlleistungen verbietet solche Handlungen
> schon aus ethischer Sicht,

Wenn man medizinisch all das unterließe, bei dem es Fehlleistungen geben 
könnte (und gibt), dann würde 99% der medizinishen Versorgung wegfallen.

> vom möglichen Missbauch bei der Verwendung
> mal ganz abgesehen.

> Nicht alles was machbar ist ist auch ethisch vertretbar.

Ethik liegt glücklicherweise im Auge des Betrachters.

Und wenn ich zustimme, dass nach meinem Hirntod entnommen werdne darf, 
dann ist das weder Mord noch unethisch sondern mein freier Wille.

Wenn Du das nicht möchtest, kannst Du das frei erklären und man wird 
sich daran halten.

Und ich würde sogar meine Organe für Dich hergeben.

Wo also ist das Problem? Du kriegst alles und musst nichts abgeben.

Chris D.

von Benjamin K. (benjamin92)


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Also ich hab den Organspendeausweis hier in der Schublade liegen und 
werde ihn demnächst ausfüllen.

In Österreich ist das sowieso kein Thema, da ist man automatisch 
Organspender, außer man schreibt sich einen Widerruf.

Für mich ist klar, dass ich den Organspendeausweis ausfüllen werde, weil 
ich habe ja nichts mehr davon, wenn mein Gehirn nicht mehr funktioniert.

von Uhu U. (uhu)


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Benjamin K. schrieb:
> weil
> ich habe ja nichts mehr davon, wenn mein Gehirn nicht mehr funktioniert.

Da sind Gläubige klar im Vorteil...

von U. B. (Gast)


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Als die letzte Phase der Überredungs-Versuche zwecks "Spende" vor ca. 1 
Jahr startete, habe ich sinngemäss gesagt: "Wenn's Profit bringt, stirbt 
man schneller." ---

Da man ja im aktuellen Spenderausweis näher spezifizieren kann, wie 
man's denn haben will, schreibe ich eben hinein:

Was "abgelaufen" ist ( Plattfüsse, Arthrose-Knie bzw. -Hüften, trübe 
Augenlinsen, Teer-Lungen, Zirrhose-Leber, ausgeleierte Dickdärme, 
Alzheimer-Hirn ... ), sind ausschliesslich für Ackermann, Merkel & Co. 
freigegeben.

Das bisschen, was noch etwas taugt, ist meinen Familienmitgliedern & 
Verwandten vobehalten !

von Uhu U. (uhu)


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Ein Bekannter hat sich sogar kurz vor der Operation zur Lebendspende 
seiner Darmstenose bereiterklärt.

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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>...zur Lebendspende seiner Darmstenose bereiterklärt.

Wir haben einen Arbeitskollegen, der lebenslang an der Dialyse hängt. 
Aufgrund der Belastung duch die Dialyse ist dessen Lebenqualität und 
auch -erwartung massivst eingeschränkt.
Nein, er ist an diesem Schicksal auch nicht selber Schuld. Das ging 
innerhalb von vier Wochen zum "Pflegefall"

Dem könntest du doch mal deinen tollen Witz erzählen.

Ich wette mit dir, daß im Falle eines Falles du keine Skrupel hättest 
Spenderorgane anzunehmen.

Aber Hauptsache vorher den abgeklärten Intellektuellen geben.

von Uhu U. (uhu)


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Kara Benemsi schrieb:
> Aber Hauptsache vorher den abgeklärten Intellektuellen geben.

War das jetzt wieder deine Ironie? Oder hab ich irgendwo geschrieben, 
wie ichs mit der Organspende halte?

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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>War das jetzt wieder deine Ironie?

Ausgerechnet du, ja ne is klar.

von Uhu U. (uhu)


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Kara Benemsi schrieb:
> Ausgerechnet du, ja ne is klar.

Du scheinst da über neuere Informationen zu verfügen, als ich selbst. 
Sollte etwa mein Spendeausweis abgelaufen sein? Da muß ich direkt mal 
nachsehen.

Nachtrag: Nö, ist er nicht. Kannst du auch was anderes, als im Nebel 
stochern und deine Karl-May-Fantasie mit den Ergebnissen befeuern?

von Uhu U. (uhu)


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Blutspur nach Deutschland
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/organhandel-spur-nach-deutschland-a-847013.html

Der beschriebene Fall ist noch geradezu "legal", gegen das, was die UCK 
unter den Augen de Schweinebande trieb, die der UCK im Kosovo zu Macht 
verhalf: sie ermordeten Leute, um sie auszuschlachten und die Organe zu 
verkaufen.

von Unbekannt U. (Gast)


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Eigentlich ist es ganz einfach:

Sobald unsere moralisch über alle Zweifel erhabenen Politiker (hüstel) 
inkl. der Pampe aus diversen Religionsvertreter und Moral-Aposteln zum 
Ergebnis kommen, die Stammzellenforschung, insbesonders die Forschung an 
und mit embryonalen Stammzellen, vollumfänglich zu gestatten, ab diesem 
Tag kann diese Gesellschaft alles, aber wirklich alles, von mir 
verwerten (nach meinem Ableben).

Solange aber das kupieren von Ohren und Rute bei Hunden verboten ist, 
dagegen CDU-Politiker und Regierungsmitglieder das Verstümmeln der 
Genitalien bei männlichen Säuglingen befürworten, solange gibt es von 
mir nicht eine einzige Hautschuppe.

von Timm T. (Gast)


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"Unter Berufung auf Zahlen aus dem Bundesgesundheitsministerium 
berichtet die Zeitung am Dienstag, dass hierzulande bereits jedes vierte 
Herz, jede dritte Leber und jede zweite Bauchspeicheldrüse direkt von 
den Kliniken an selbst ausgesuchte Patienten verteilt würden."

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/organspendeskandal-kliniken-verteilen-organe-an-warteliste-vorbei-a-848591.html

Ne, oder? Ich mein, es ist ja verständlich, wenn man sagt: Nicht der am 
längsten wartende, sondern der Patient mit den besten Aussichten bekommt 
ein verfügbares Organ. Und Kliniken managen das auf kurzen Dienstweg.

Aber dann soll man den potentiellen Spendern bitte reinen Wein 
einschenken und nicht so tun, als wären Entnahmeklinik, 
Transplantationsklinik und Ärzte unabhängig und hätten nichts 
miteinander zu tun.

von Georg W. (gaestle)


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Timm Thaler schrieb:
> Nicht der am
> längsten wartende, sondern der Patient mit den besten Aussichten bekommt
> ein verfügbares Organ.

Oder im Zweifel der Privatpatient vom Chefarzt? Hier erfolgt die 
Zuteilung nach finanziellen Kriterien. Deshalb ist es auch gut dass die 
Zuteilung anonym erfolgen sollte.
Laut dem obigen Spiegel-Bericht werden die Organe kranker dargestellt 
als sie sind damit sie keiner im offiziellen System will. Und im 
nächsten Schritt wird der pot. Spender etwas toter dargestellt damit man 
die Ersatzteile ausschlachten kann? Ich bin jedenfalls dabei meine 
Spendenbereitschaft zu überdenken. Ich will nicht dass meine Spende dann 
an den meistbietenden verschachert wird. Oder gar noch das 
unaussprechliche geschieht.

Die Wartezeit ist übrigens nur ein Faktor, der die Zuteilung regelt.

von Michael K. (charles_b)


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Georg W. schrieb:
> Hier erfolgt die
> Zuteilung nach finanziellen Kriterien.

Das ist natürlich zunächst mal eine Behauptung.

von Florian *. (haribohunter)


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Kann man als Organspender verfügen, das die Körperteile nicht in die 
Hände der Mafia fallen? Nein? Dann mach ich nicht mit.

von Michael K. (charles_b)


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Florian *.* schrieb:
> Kann man als Organspender verfügen, das die Körperteile nicht in die
> Hände der Mafia fallen? Nein? Dann mach ich nicht mit.

Natürlich sind finanzielle Überlegungen bei der Organspende unethisch.

Dennoch: Wer Organspender ist, hilft ingesamt, die Kosten für die 
Behandlung von Organsuchenden zu senken (stell ich mir zumindest vor). 
Dieser finanzielle Vorteil könnte dem potenziellen Spender eigentlich in 
Form von Beitragsreduktion gutgeschrieben werden.

Ich vermute, dass sich dann viel mehr als Spender zur Verfügung stellen 
und so die Drängelei um die Organe einfach aufhört.

Wenn so extrem gesuchte "Dinge" wie Organe zu knapp sind, kommt immer 
die Gefahr auf, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht. Egal, ob das 
das Gesundheitsamt macht oder sonst eine vertrauenserweckende Stelle 
(welche wäre das?)

von Marko ⚠. (mos6502) Benutzerseite Flattr this


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von j. c. (jesuschristus)


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George Carlin war schon immer eine Zumutung. Richtig unreflektierter, 
unlustiger "fickt euch alle"-Mist.
Natürlich sind die gegenwärtigen Skandale ein Problem, aber am Ende 
hilft man halt nicht dem, der es am nötigsten hat, aber auch irgendwem. 
Reicht doch. Logischerweise ist kein von Menschen gemachtes System 
parasitenfrei.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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j. c. schrieb:
> George Carlin war schon immer eine Zumutung. Richtig unreflektierter,
> unlustiger "fickt euch alle"-Mist.
no comment

> Natürlich sind die gegenwärtigen Skandale ein Problem, aber am Ende
> hilft man halt nicht dem, der es am nötigsten hat, aber auch irgendwem.
Tja, wo wir schon bei unreflektiert sind....

> Reicht doch.
Den Reichen wohl? Den anderen nicht. Aber da waren die Kirchen ja schon 
immer blind.... oder auch nicht. Den Armen nehmen um den Reichen zu 
geben ist ja ihr Prinzip, das sie jetzt wohl auch auf den Organhandel 
ausweiten, oder wie ist dein Engagement zu verstehen?

> Logischerweise ist kein von Menschen gemachtes System parasitenfrei.
Wo Menschen sind da menschelts. Logisch ist das keines Wegs und auch 
nicht unvermeidlich, aber unakzeptabel in diesem Zusammenhang.

Namaste

von j. c. (jesuschristus)


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Das siehst Du so, ok, aber ich stimme Dir nicht zu. Natürlich sollte man 
Gegenmaßnahmen ergreifen, aber nur zu spenden, wenn es 100% sauber ist, 
ist Käse. So ein System wird es nie geben. Und nur deshalb auf die 99% 
verzichten, denen man fair geholfen hat? Wegen des 1% gemauschelter 
Organe?

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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>Den Reichen wohl? Den anderen nicht.

Schon mal darüber nachgedacht, daß gerade fehlende Spenderorgane dazu 
führen, daß Reiche sich ihr Überleben notfalls mit Geld kaufen können?

von Uhu U. (uhu)


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Kara Benemsi schrieb:
>>Den Reichen wohl? Den anderen nicht.
>
> Schon mal darüber nachgedacht, daß gerade fehlende Spenderorgane dazu
> führen, daß Reiche sich ihr Überleben notfalls mit Geld kaufen können?

Genau, Herbeischaffung neuer Spender versaut die Preise.

Aber der Gewinn ist Anzahl * Einzelpreis - insofern läßt sich da schon 
was optimieren...

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Kara Benemsi schrieb:
>>Den Reichen wohl? Den anderen nicht.
>
> Schon mal darüber nachgedacht, daß gerade fehlende Spenderorgane dazu
> führen, daß Reiche sich ihr Überleben notfalls mit Geld kaufen können?

ja,ja

Immer das selbe. Glaubt ihr es wäre anders gäbe es genug Spenderorgane 
für die jemand sein leben lassen muss?


Die Anspruchshaltung auf Fremdorgane seitens der Medizienindustrie, 
nicht der Wunsch eines Kranken an sich ist, unethisch und zu 
kritisieren. Letzterer wurde erst durch erster forciert. Trotzdem ist es 
unethisch ein solches Opfer mit der Moralkeule einzufordern!
Wohin das führt .....

Georg W. schrieb:
> Und im nächsten Schritt wird der pot. Spender etwas toter dargestellt
> damit man die Ersatzteile ausschlachten kann?

Das ist doch die frage welche gestellt werden muss,bzw. welche durch die 
Hirntodpropaganda bereits beantwortet wurde.

Aber nur zu, ihr dürft spenden. Ich will so etwas nicht. Weder als 
Spender noch als Empfänger, solange dafür ein anderer sein leben lassen 
müsste, egal ob er überleben könnte oder nicht.
Für mich bleibt es der denkbar massivste Angrif auf einen Wehrlosen und 
damitsSchutzbedürftigen, der vorstellbar ist. Und ihn zuvor zu 
indoktrinieren, damit er sich einverstanden erklärt ist noch perfieder.
Die ganze Organspenden-Propaganda ist um keinen Deut besser, als ein 
Staat der seine Bürger einsperrt oder umbringt.

Für mich sind und bleiben das faschistische Methoden welche die Würde 
des Menschen an sich und der Menschheit im Ganzen mit Füßen tritt, da 
sie das Leben einens wenn auch sterbenden Menschen gegen das eines 
anderen ebenfalls sterbenden Meschen abwägen.

Und genau das verbietet das Grundesetz zu Recht und auf Grund der 
faschistischen Vergangenheit Deutschlands: Das Leben auch nur eines 
Menschen gegen das eines Anderen aufzuwiegen oder dessen Lebenswert.

Hier gegen verstößt das Transplantetionsgesetz gröbst mit seinen 
Hirntod- Winkelzügen. Denn das ist ein klarer Verfassungsbruch, von der 
begleitenden Propaganda mal ganz abgesehen welche mit Moralgeschwafel 
die Ethik de GG auszuhebeln sucht.

Namaste

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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>Glaubt ihr es wäre anders gäbe es genug Spenderorgane für die jemand sein
>leben lassen muss?

Definitv ja.

>Trotzdem ist es unethisch ein solches Opfer mit der Moralkeule
>einzufordern!

Der einzige, der hier ständig höchstbetroffen und moralinsauer die 
Moralkeule schwingt bist du.

>Ich will so etwas nicht.

So abends vor dem PC läßt sich's gut moralisieren.

>Für mich sind und bleiben das faschistische Methoden...

Kleiner hast du es wirklich nicht.

>Und ihn zuvor zu indoktrinieren, damit er sich einverstanden erklärt
>ist noch perfieder.

Also jemand, der sich zu Lebzeiten als Spender zur Verfügung stellt ist 
in deinen Augen indoktriniert. Nur wer so denkt wie du ist ein denkener 
Mensch? Wie faschistisch ist das denn?

>Denn das ist ein klarer Verfassungsbruch

Du bist ausgebildeter Volljurist? Dann klag doch in Karlsruhe anstatt 
ständig hier rumzulamentieren.

von U. B. (Gast)


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>> Schon mal darüber nachgedacht, daß gerade fehlende Spenderorgane dazu
>> führen, daß Reiche sich ihr Überleben notfalls mit Geld kaufen können?

> Genau, Herbeischaffung neuer Spender versaut die Preise.

> Aber der Gewinn ist Anzahl * Einzelpreis - insofern läßt sich da schon
> was optimieren...


Wäre doch was für ebay ?

2 neue Kanäle:

a) Organ- An- & Verkauf für Selbstzahler ( Ölscheichs, Bänkster u.ä. )
b)  "      "  &    "    für Privatversicherte

AOK-Mitglieder werden in bewährter Weise mittels Schiebe(r)liste 
erledigt.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Kara Benemsi schrieb:
>>Glaubt ihr es wäre anders gäbe es genug Spenderorgane für die jemand sein
>>leben lassen muss?
>
> Definitv ja.
Dezidiert Nein.

>
>>Trotzdem ist es unethisch ein solches Opfer mit der Moralkeule
>>einzufordern!
>
> Der einzige, der hier ständig höchstbetroffen und moralinsauer die
> Moralkeule schwingt bist du.

Ach, wozu dann die ganze Propaganda?


>>Ich will so etwas nicht.
> So abends vor dem PC läßt sich's gut moralisieren.
Vor 25 Jahren war ich auch noch so naiv und hätte dir recht gegeben doch 
hatte ich viel Zeit seit her darüber nachzudenken.

>>Für mich sind und bleiben das faschistische Methoden...
> Kleiner hast du es wirklich nicht.
Nein

>>Und ihn zuvor zu indoktrinieren, damit er sich einverstanden erklärt
>>ist noch perfieder.

> Also jemand, der sich zu Lebzeiten als Spender zur Verfügung stellt ist
> in deinen Augen indoktriniert.

Das sehe der Zeit und unter diesen Vorraussetzungen so.
Das ist wohl der Zweck des Gesetzes und der Propaganda der 
Transplantationslobby. Ich bin da halt erfahren in Sachen eigener 
Indoktrination und entsprechend aufmerksam. Du kannst mich freilich als 
"balla" abstempeln. Das ändert nichts an meinen Frage- und 
Feststellungen. Die Gedanken sind in der Welt und im Netz dokumentiert 
und jeder darf sich die Seinen dazu machen. So auch du.

Bin ich nicht gnädig? ;-)

> Nur wer so denkt wie du ist ein denkener Mensch?
Behaupte nicht ich.

> Wie faschistisch ist das denn?

Das wäre ignorant.
Aber da der Faschismuss die Interessen des Individuums negiert kann es 
folglich nicht faschistisch sein. Es ist jedoch nicht meine Aussage 
sondern die welche du mir unterstelltest also irrelevant fürs Thema und 
für mich.

>>Denn das ist ein klarer Verfassungsbruch
> Du bist ausgebildeter Volljurist?

Ist es in deinen Augen notwendig Jura zu studiernen um 
Verfassungsgrundlagen zu begreifen?
Wie sollte da ein Staat nach deiner Meinung funktionieren, wenn seine 
Bürger die Rechtsgrundlagen nicht verstehen könnten?

> Dann klag doch in Karlsruhe anstatt ständig hier rumzulamentieren.

Gehen dir die Argumente aus?
Willst du mit mir vor die Tür gehen, oder mich rausschicken?
Ich bin schon raus aus dem Spiel und dem Alter für solche Spiele 
sowieso. Ich will nur ein wenig zum Denken anregen, was wohl 
unerwünnscht ist?


Namaste

von D. I. (Gast)


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Und dann noch die ganze Autogurtpropaganda....

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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U. B. schrieb:
> AOK-Mitglieder werden in bewährter Weise mittels Schiebe(r)liste
> erledigt.

Schiebe(r)liste --> shift left without carry alternate ROR

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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D. I. schrieb:
> Und dann noch die ganze Autogurtpropaganda....
war klar.
ja und ?

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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>Dezidiert Nein.

Begründung? Ich habe noch nie gehört, daß z.B. bei der Versorgung mit 
künstlichen Hüftgelenken ähnliche Schiebereien aufgetaucht sind.

>Ich bin da halt erfahren in Sachen eigener Indoktrination und >entsprechend 
aufmerksam.

Wenn du dich für das Maß aller Dinge hältst.

>Bin ich nicht gnädig? ;-)

Laß den Smilie doch einfach weg, dann ist alles gesagt.

>Ich will nur ein wenig zum Denken anregen, was wohl unerwünnscht ist?

Bei dir ist es unerwünscht, wenn man deine Meinung nicht teilt. Wenn du 
dich nicht als Organspender zur Verfügung stellen möchtest, ist das 
deine private Entscheidung, die zu respektieren ist.

Genau so solltest du die Entscheidungen anderer Menschen respektieren, 
die nicht in deinem Sinne sind.

>Ist es in deinen Augen notwendig Jura zu studiernen um
>Verfassungsgrundlagen zu begreifen?

Dann brauchen wir kein Verfassungsgericht mehr, wir fragen dann einfach 
dich nach deiner Entscheidung.

>Gehen dir die Argumente aus?

Umgekehrt wird ein Schuh draus. Mit der durch nichts bewiesenen 
Behauptung der Verfassungswidrigkeit hebst du deine Ansicht praktisch in 
den Rang der Unfehlbarkeit.
Du hast deine Lektion der Indoktrination wirklich gut gelernt.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Kara Benemsi schrieb:
>>Dezidiert Nein.
>
> Begründung?
hast du dein definitives ja begründet? Nein

> Ich habe noch nie gehört, daß z.B. bei der Versorgung mit
> künstlichen Hüftgelenken ähnliche Schiebereien aufgetaucht sind.
wer muss dafür sterben, wo ist der mangel
ach ja beim geld, weshalb kassen pazienten da wohl im alter zukünftig 
drauf werden verzichten müssen.

>
>>Ich bin da halt erfahren in Sachen eigener Indoktrination und >entsprechend
> aufmerksam.
>
> Wenn du dich für das Maß aller Dinge hältst.
halte ich mich nicht unterstellst du mir meine außsagen dazu sind 
trotzweglassung deinerseits nachlesbar gegenteilig

>>Bin ich nicht gnädig? ;-)
>
> Laß den Smilie doch einfach weg, dann ist alles gesagt.
den gefallen werde ich dir nicht tun den ich kann über mich lachen du 
wohl nicht über dich?

>>Ich will nur ein wenig zum Denken anregen, was wohl unerwünnscht ist?
>
> Bei dir ist es unerwünscht, wenn man deine Meinung nicht teilt.
Das ist deine Unterstellung ansonsten siehe oben oder respektierst du 
mich so wenig meine worte nicht ernst zu nehmen?

>  Wenn du dich nicht als Organspender zur Verfügung stellen möchtest, ist
> das deine private Entscheidung, die zu respektieren ist.
Danke,  a bin aber froh und dankbar, dass du das respektierst
>
> Genau so solltest du die Entscheidungen anderer Menschen respektieren,
> die nicht in deinem Sinne sind.
>
>>Ist es in deinen Augen notwendig Jura zu studiernen um
>>Verfassungsgrundlagen zu begreifen?
>

> Dann brauchen wir kein Verfassungsgericht mehr, wir fragen dann einfach
> dich nach deiner Entscheidung.
Deine Überheblichkeit wollte ich mir eigentlich nicht zu eigen machen.

>>Gehen dir die Argumente aus?
>
> Umgekehrt wird ein Schuh draus. Mit der durch nichts bewiesenen
> Behauptung der Verfassungswidrigkeit hebst du deine Ansicht praktisch in
> den Rang der Unfehlbarkeit.
> Du hast deine Lektion der Indoktrination wirklich gut gelernt.

Da jetzt, trägst aber du dick auf. Ist der Papst mein Chauffeuer oder 
hätte ich nur in diesem Fall das recht hier meine Ansichten zu posten.

Deine  u n logischen Schlüsse faszinieren mich aber langsam doch.
Geht das wirklich? Kann mann soviel interpretieren, bar jeder Basis?

Namaste

von Timm T. (Gast)


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Winfried J. schrieb:
> Aber nur zu, ihr dürft spenden. Ich will so etwas nicht. Weder als
> Spender noch als Empfänger, solange dafür ein anderer sein leben lassen
> müsste, egal ob er überleben könnte oder nicht.

Das Ganze bekommt, je mehr man darüber erfährt, noch eine andere 
Dimension: Will ich als Empfänger riskieren - von eventuellen 
Inkombatibilitäten abgesehen - ein Organ von einem im Kosovo 
verschwundenen oder in China zur Todesstrafe verurteilten Menschen zu 
bekommen? Kann ich mit dieser Möglichkeit leben?

von Michael K. (charles_b)


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Winfried J. schrieb:


> Aber nur zu, ihr dürft spenden. Ich will so etwas nicht. Weder als
> Spender noch als Empfänger, solange dafür ein anderer sein leben lassen
> müsste, egal ob er überleben könnte oder nicht.
> Für mich bleibt es der denkbar massivste Angrif auf einen Wehrlosen und
> damitsSchutzbedürftigen, der vorstellbar ist. Und ihn zuvor zu
> indoktrinieren, damit er sich einverstanden erklärt ist noch perfieder.
> Die ganze Organspenden-Propaganda ist um keinen Deut besser, als ein
> Staat der seine Bürger einsperrt oder umbringt.

Klingt jetzt natürlich ein wenig hart und den Rest mit den 
faschistischen Methoden lasse ich auch mal beiseite - aber im Grunde ist 
so eine Meinung genauso wohlüberlegt und fundiert wie die 
entgegengesetzte Meinung, dass Organspende ohne Wenn und Aber zu bejahen 
ist.

Die Frage ist letztlich, auf welche Instanz man sich ethisch beruft. Der 
Aufschrei ist bei uns nur sehr laut, wenn solche Grundfesten wie die 
Menschenrechte in Richtung Organspende oder Beschneidung eben klare 
Positionen beziehen.

Ein Dazwischenhingewurstel a la beschneidungjaistjavollreligiös und 
abtreibungjawarumnichtdasdingistjanochsojungunddaslebenliegtvorihr oder 
organspendejaklarichbinnochjungundkönntedavonprovitierenwaswarnochmalhir 
ntotrtl  werden zwar die meisten für praktikabel halten, ne klare 
Haltung ist es nicht.

von Georg W. (gaestle)


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Michael K-punkt schrieb:
> Georg W. schrieb:
>> Hier erfolgt die
>> Zuteilung nach finanziellen Kriterien.
>
> Das ist natürlich zunächst mal eine Behauptung.

Wo landen die Umsätze bei einer Vergabe über Eurotransplant und wo wenn 
es daran vorbei geht?

von Michael K. (charles_b)


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Georg W. schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>> Georg W. schrieb:
>>> Hier erfolgt die
>>> Zuteilung nach finanziellen Kriterien.
>>
>> Das ist natürlich zunächst mal eine Behauptung.
>
> Wo landen die Umsätze bei einer Vergabe über Eurotransplant und wo wenn
> es daran vorbei geht?

Das darfst du MICH nicht fragen, das müsste Georg W. beantworten um 
seine Behauptung zu unterlegen.

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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>>  Wenn du dich nicht als Organspender zur Verfügung stellen möchtest, ist
>> das deine private Entscheidung, die zu respektieren ist.

>Danke,  a bin aber froh und dankbar, dass du das respektierst


Gestehst du umgekehrt Leuten, die sich entschlossen haben, sich als 
Organspender zur Verfügung zu stellen, zu, diese Entscheidung als 
mündige Bürger getroffen zu haben, ohne indokritniert worden zu sein?

Deine Antwort, möglichst als einfaches ja oder nein, steht noch aus.

von Uhu U. (uhu)


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Kara Benemsi schrieb:
> Deine Antwort, möglichst als einfaches ja oder nein, steht noch aus.

Was geht dich das an?

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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>Was geht dich das an?

Entschuldigung, daß ich diese Frage nicht vorher bei dir zur Genehmigung 
eingereicht habe.

Im Verkehrsfunk nichts los zu Zeit?

von Uhu U. (uhu)


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Dumm-frech war der Distelfink
bis er vom Lehrer eine fing.

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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>Dumm-frech war der Distelfink
>bis er vom Lehrer eine fing

Darf ich den Herrn Oberlehrer fragen, was es ihn angeht, welche Frage 
ich an Winfried richte?

von Michael K. (charles_b)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Dumm-frech war der Distelfink
> bis er vom Lehrer eine fing.

...da schmunzel ich natürlich gerne!

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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>
> Gestehst du umgekehrt Leuten, die sich entschlossen haben, sich als
> Organspender zur Verfügung zu stellen, zu, diese Entscheidung als
> mündige Bürger getroffen zu haben, ohne indokritniert worden zu sein?
>
> Deine Antwort, möglichst als einfaches ja oder nein, steht noch aus.

Allein diese Fragestellung ist durch die Kopplung der freiheit von 
Indoktrination mit der Mündigkeit nicht in deinem Sinne positiv 
beantwortbar. Da die Indoktrination allgegenwärtig stattfindet und es 
nahezu unmöglich ist sich dieser zu entziehen, wie auch gerade aus der 
suggjestiven Form wie du die Frage stellst hervorgeht.

Selbstverständlich kann sich jeder als Organspender zur Verfügung 
stellen und ich respektiere das wie schon mehrfach erklärt, aber ich 
kann nicht erklären in wie weit dabei die allgegenwärtige Indoktrination 
wirksam ist, da die Gegenprobe derzeit unmöglich ist.
Hingegen steht zu befüchten das selbiger Versuch mittels Kampangien die 
Spendenbereitschaft zu erhöhen genau aus dem Grund erfolgt, dass sie 
ohne Indoktrination die Ziele der Implantationsmedizinindustrie nicht zu 
befriedigen vermag.

Namaste

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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>...mit der Mündigkeit nicht in deinem Sinne positiv beantwortbar.

Warum dieses krampfhafte Herumgeschwafel. Sag doch einfach, daß alle, 
die sich deiner Meinung verweigern, nicht wissen was sie tun.


"Einer Überlieferung zufolge soll Mahatma Gandhi auf eine Nachfrage von 
Albert Einstein, was er denn mit dem bei ihm beobachteten Gruß Namaste 
ausdrücken wolle, dem Wissenschaftler Folgendes geantwortet haben: „Ich 
ehre den Platz in dir, in dem das gesamte Universum residiert. Ich ehre 
den Platz des Lichts, der Liebe, der Wahrheit, des Friedens und der 
Weisheit in dir. Ich ehre den Platz in dir, wo, wenn du dort bist und 
auch ich dort bin, wir beide nur noch eins sind."


aus

http://de.wikipedia.org/wiki/Namaste

Von Ghandis Antwort bist du Lichtjahre entfernt.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ich denke eher willst du mich zwingen deine logisch unzulässigen 
Verknüpfung nachzugeben.

Du selbst bestehst doch permanent auf Logik, also wenn du einfache 
Antworten willst dann stelle deine fragen so das sie auch klar 
beantwortbar sind, oder lass es. Wenn du glaubst du wärest schlauer: 
Bitte.

Obgleich einfache ja/nein Optionen für komplizierte Sachverhalte 
grundsätzlich nicht zu richtigen Lösungen führen können, da alle 
Randbedingungen ausgeklammert werden müssen. Wenn diese dann auch noch 
zur Bedingung erhoben werden ist für eine solche Frage auch die letzte 
Option ad absurdum geführt. Derartige Fragen sind suggjestiv und dienen 
in der Polemik nur dazu jedwede alternative auszuschließen.

Auf derartige Diskusionsbetrügerein mag herreinfallen wer will. Aber 
wenn du glaubst das ich es tue, dann solltest du dir schon mehr Mühe 
geben und mir nicht noch die von dir nicht wahrhaft verstandene Bedutung 
meines Grußes unter die Nase reiben wollen. bzw meine diesbezügliche 
Haltung.

Davor fass dir an die eigene Nase

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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>Ich denke eher willst du mich zwingen deine logisch unzulässigen
>Verknüpfung nachzugeben.

Du hast es immer noch nicht verstanden, es geht mir darum, die Meinung 
anderer zu respektieren.

Wenn du das nicht kannst und das als Polemik oder Diskussionsbetrügerei 
abtust, solltest du dich vielleicht etwas auführlicher mit Ghandis 
Wirken und Ideen aueinandersetzen.

Jedenfalls solltest du den Gruß Namaste nicht so offensichtlich 
mißbrauchen.

von Uhu U. (uhu)


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Kara Benemsi schrieb:
> Du hast es immer noch nicht verstanden, es geht mir darum, die Meinung
> anderer zu respektieren.

Dann tus doch endlich.

von Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)


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>Dann tus doch endlich.

Hapert es bei dir selbst bei einfachen Texten mitterlweile am 
Verständnis:

Autor: Kara Benemsi (Firma: ...) (karabenemsi)
Datum: 08.08.2012 22:08
Wenn du dich nicht als Organspender zur Verfügung stellen möchtest, ist
das deine private Entscheidung, die zu respektieren ist.

Falls du dich langweilen solltest:
http://www.nachrichten.de/thema/Verkehrsfunk/

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Kara Benemsi schrieb:
> Du hast es immer noch nicht verstanden, es geht mir darum, die Meinung
> anderer zu respektieren.

Ich denke eher, dass du es hier bist der sich dumm, stellt und versucht 
mich mit retorischen Taschenspielertricks in die Ecke zu stellen.

> Wenn du das nicht kannst und das als Polemik oder Diskussionsbetrügerei
> abtust, solltest du dich vielleicht etwas auführlicher mit Ghandis
> Wirken und Ideen aueinandersetzen.

Ich denke, dass ich das in weitaus größerem Maße getan habe als du es 
mir zu traust und wenn ich eines von ihm lernte, dann Festigkeit und 
Unnachgiebigkeit in der Haltung auch und gerade wenn es die eigene 
Integrität angeht.

> Jedenfalls solltest du den Gruß Namaste nicht so offensichtlich
> mißbrauchen.

Was ich selber gerne tu schieb ich dem andern in die Schuh.
Ist das also dein Motto?

wie gesagt steh etwas früher auf, auf dem Niveau bekommst du mich nicht 
in die Ecke, in welcher du mich gerne hättest.

Namaste

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