S: Ehering im Bach verloren: wie orten?

OP #2697168
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Hallo zusammen,

mein Kollege hat am Wochenende beim Spiel mit seinen Kleinen
seinen Ehering (Gold) in einem Bach mit viel Geröll verloren.
Alles Suchen half nichts - er wurde bislang nicht mehr entdeckt.
Es besteht sogar die Möglichkeit, daß er nun von dem umgewälzten
Geröll abgedeckt wird.

Ihr könnt nun sicherlich schon meine Frage erahnen:
Habt Ihr Ideen  Tricks  Kniffe, um den Ring zu orten?

Viele Grüße

Igel1
#2697200
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... schrieb:
> oder ist da noch etwas Metall drin?
Ist Gold denn etwa kein Metall?

... schrieb:
> Wenn da noch Metall drin ist kannst du ja auch einen starken (Elektro-)
> Magneten nehmen.
Gold wird in Schmuck normalerweise mit Silber legiert damit es härter 
wird.
Weder Gold noch Silber noch die Legierung sind magnetisch!

Ausser einem gutem Metallortungsgerät:
Wie wäre es mit einer Goldwaschpfanne? :-)

Nein im Ernst: Wenn der Bereich eingrenzbar ist ein paar Eimer Sand und 
Steine rausholen und durchsieben/waschen.

Michael K-punkt schrieb:
> ...den Ring finden, bevor die Ehe den Bach runter geht!
Der war echt gut :-)
Gast #2697224
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... schrieb:
>> Ist Gold denn etwa kein Metall?
>
> chemisch ja, physikalisch nein. Gold ist nicht ferromagnetisch

Dummes Zeug, Aluminium ist ja auch nicht ferromagnetisch, aber dass es 
kein Metall sein soll wäre ganz neu. Wie bei den allermeisten anderen 
Metallen auch.
#2697320
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j. c. schrieb:
> Beeil Dich, der wird sonst
> weggespült oder zerkratzt.

Warum sollte er weggespült werden? Frühestens bein nächsten Hochwasser. 
Der hat eine mehr als doppelt so hohe Dichte wie der umgebende Sand / 
Steine Schlick! Eher wird alles andere weggespült.
Und zerkratzt? Warum sind Flusskiesel wie poliert. Die Steine hatten 
ecken und Kanten bevor sie in den Bächen und Flüssen landeten.
OP #2697683
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Hi Leute,

eins muß man Euch lassen: Ihr gebt Euch wirklich Mühe mit Euren 
Antworten.
Ich denke, für's Erste genügen die vielen Hinweise und Ideen und vor 
allem die guten Ratschläge (plus URL's) zum Thema Metalldetektor.

Ich denke, nun sollten wir es meinem Kollegen überlassen, etwas aus 
Euren guten Ratschlägen zu machen!

Viele Grüße

Igel1
#2698004
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Stefan von Bölde schrieb:
> Danke für diesen lehrreichen Thread. Jetzt weiß man auch, wie das Gold
> in die Flüsse kommt.

Jajaaaa! Aber ...

Horst2000 schrieb:
> Mechthild schrieb:
>> Einen Goldfisch in den Bach setzen. Die sind auf so etwas spezialisiert.

> Dann vielleicht als Team mit den kleinen Silberfischen losschicken ;-)

... dann kommen die schlauen Vorschläge. Und wenn dann einer kommt und 
das macht, ohne den Fischen einen Maulkorb umzubinden, dann ist auch 
klar, warum man kein Gold und Silber in unseren Flüssen findet. Die 
Vieher anschließend einschmelzen geht auch nicht: Tierschutz.
Gast #2698144
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Udo Schmitt schrieb:
>Warum sollte er weggespült werden?

Die Kraft des Wassers wird im allgemeinen unterschätzt. Der Ring kann 
schon einige Meter weiter liegen. Bäche transportieren sogar Steine. Und 
beim Transport werden sie rund und verlieren ihre Kanten.
#2698904
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Ein einfaches Metallsuchgerät, bei der die Induktivitätszunahme durch 
das µr des Metall ausgenutzt wird, hat Schwierigkeiten mit Gold. Es wird 
viel viel schwächer detektiert als eisenhaltige Gegenstände. Es erkennt 
den Goldring nur, wenn er der Suchwicklung, also den Drähten der Spule 
sehr nahe kommt. Bei einem eisenhaltigen Gegenstand ist der Effekt 
dagegen maximal, wenn er ins Innere der von der Suchwicklung 
aufgespannten Fläche gebracht wird.
(Firma: Q3) #3196793
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a) Ein Ehering besteht im Inneren fast immer aus einem anderen Metall, 
weil Gold alleine viel zu weich ist. Der Ring wäre in kürzester Zeit 
nicht mehr rund.

b) gerade ein Ring stellt eine Kurzschlusswindung dar und müsste deshalb 
besonders gut mit Metalldedektoren auffindbar sein
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