Forum: Offtopic Bau einer Brennstoffzelle


von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Hallo,

ich habe mir mal Gedanken gemacht, wie man eine Brennstoffzelle 
möglichst preisgünstig bauen könnte. Die PEM-Membran ist für ca. 1 €/W 
oder weniger erhältlich.

Nun zum Aufbau: Die beiden schwarzen spiralförmigen Dinger sind 
aufgewickelte  PEM-Membranen. Dazwischen das Rote ist ein feinmaschiges 
Kontaktgitter und bildet die Kathode. Durch das Loch in der Mitte oder 
am Rand, welches zu diesem roten Gitter geht, wird Luft eingelassen und 
das jeweils andere Loch leitet das Wasser aus.

Das Blaue ist das Kontaktgitter auf der Anode, also der 
Wasserstoffseite. Der Wasserstoff kommt in das zugehörige Loch rein.

Zur Kontaktierung werden die Kontaktgitter unten bzw. oben aus dem 
Wickel etwas überstehend gewickelt und dort verlötet mit den Kabeln. 
Damit dort kein Wasserstoff austritt, werden die Stirnseiten des Wickels 
in Kunstharz getaucht und schließlich das ganze Ding wie bei einer 
Batteriezelle in ein Stahlgehäuse gepresst.

Ob das was wird? Was ist da noch zu beachten, insbesondere hinsichtlich 
chemischer Beständigkeit?

von Klaus W. (mfgkw)


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Wärmeabfuhr?
Aufnehmen mechanischer Verformung (T-Unterschiede, unterschiedliche 
Wärmeausdehnung)?

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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ich glaube die verbreitete Paketbauweise in Batterien ist einfacher und 
in jeder Hinsicht ökonomischer.

Namaste

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Man könnte ja noch eine wasserdurchströmte Kühllage mit einwickeln. Ob 
zur Kontaktierung:
http://www.ebay.de/itm/Rostfreies-Metallgewebe-V2A-Metallgitter-20x30-cm-/160796305321?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item257034e7a9#ht_846wt_1163
geeignet ist? Besonders hinsichtlich chemischer Beständigkeit?

von Lukas T. (tapy)


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Erste Ideen zur Chemie:
- Löten ist schlecht. Da wird immer was nass sein und da auch noch 
Potentialunterschiede sind, frisst es das Lot.
- Brennstoffzellen arbeiten effektiv, wenn die Gase mit einem gewissen 
Druck "angeliefert" werden. Dies ist (mechaniche Verformung) besser zu 
handeln, wenn man einen von oben belastbaren Stapel hat. Spiralen neigen 
zum ausdrehen.


Möglicherweise geht das, wenn die Kontakte alle aus dem gleichen 
Material bestehen. Stichwort Punktschweißen.
Interessante Idee.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Lukas T. schrieb:
> Möglicherweise geht das, wenn die Kontakte alle aus dem gleichen
> Material bestehen. Stichwort Punktschweißen.
> Interessante Idee.

Man muss ja nicht mal Schweißen. Die Gitter-Elektroden werden außerhalb 
der Zelle verlötet und das Gitter durch ein Stück Gießharz nach innen 
geführt.

Lukas T. schrieb:
> - Brennstoffzellen arbeiten effektiv, wenn die Gase mit einem gewissen
> Druck "angeliefert" werden. Dies ist (mechaniche Verformung) besser zu
> handeln, wenn man einen von oben belastbaren Stapel hat. Spiralen neigen
> zum ausdrehen.

Der Wickel befindet sich ja in einem runden Gehäuse und ist fest 
gewickelt, wie bei einem runden Akku. Der Druck soll dann auf beiden 
Seiten, H2 und O2 wirken, so dass effektiv keine Verformung des Wickels 
erfolgt.

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