Hallo, ich habe mir mal Gedanken gemacht, wie man eine Brennstoffzelle möglichst preisgünstig bauen könnte. Die PEM-Membran ist für ca. 1 €/W oder weniger erhältlich. Nun zum Aufbau: Die beiden schwarzen spiralförmigen Dinger sind aufgewickelte PEM-Membranen. Dazwischen das Rote ist ein feinmaschiges Kontaktgitter und bildet die Kathode. Durch das Loch in der Mitte oder am Rand, welches zu diesem roten Gitter geht, wird Luft eingelassen und das jeweils andere Loch leitet das Wasser aus. Das Blaue ist das Kontaktgitter auf der Anode, also der Wasserstoffseite. Der Wasserstoff kommt in das zugehörige Loch rein. Zur Kontaktierung werden die Kontaktgitter unten bzw. oben aus dem Wickel etwas überstehend gewickelt und dort verlötet mit den Kabeln. Damit dort kein Wasserstoff austritt, werden die Stirnseiten des Wickels in Kunstharz getaucht und schließlich das ganze Ding wie bei einer Batteriezelle in ein Stahlgehäuse gepresst. Ob das was wird? Was ist da noch zu beachten, insbesondere hinsichtlich chemischer Beständigkeit?
Wärmeabfuhr? Aufnehmen mechanischer Verformung (T-Unterschiede, unterschiedliche Wärmeausdehnung)?
ich glaube die verbreitete Paketbauweise in Batterien ist einfacher und in jeder Hinsicht ökonomischer. Namaste
Man könnte ja noch eine wasserdurchströmte Kühllage mit einwickeln. Ob zur Kontaktierung: http://www.ebay.de/itm/Rostfreies-Metallgewebe-V2A-Metallgitter-20x30-cm-/160796305321?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item257034e7a9#ht_846wt_1163 geeignet ist? Besonders hinsichtlich chemischer Beständigkeit?
Erste Ideen zur Chemie: - Löten ist schlecht. Da wird immer was nass sein und da auch noch Potentialunterschiede sind, frisst es das Lot. - Brennstoffzellen arbeiten effektiv, wenn die Gase mit einem gewissen Druck "angeliefert" werden. Dies ist (mechaniche Verformung) besser zu handeln, wenn man einen von oben belastbaren Stapel hat. Spiralen neigen zum ausdrehen. Möglicherweise geht das, wenn die Kontakte alle aus dem gleichen Material bestehen. Stichwort Punktschweißen. Interessante Idee.
Lukas T. schrieb: > Möglicherweise geht das, wenn die Kontakte alle aus dem gleichen > Material bestehen. Stichwort Punktschweißen. > Interessante Idee. Man muss ja nicht mal Schweißen. Die Gitter-Elektroden werden außerhalb der Zelle verlötet und das Gitter durch ein Stück Gießharz nach innen geführt. Lukas T. schrieb: > - Brennstoffzellen arbeiten effektiv, wenn die Gase mit einem gewissen > Druck "angeliefert" werden. Dies ist (mechaniche Verformung) besser zu > handeln, wenn man einen von oben belastbaren Stapel hat. Spiralen neigen > zum ausdrehen. Der Wickel befindet sich ja in einem runden Gehäuse und ist fest gewickelt, wie bei einem runden Akku. Der Druck soll dann auf beiden Seiten, H2 und O2 wirken, so dass effektiv keine Verformung des Wickels erfolgt.
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