Gast
#2716033
Hallo Freunde, ich bin dabei, mir ein lineares Netzteil selbst zu bauen, da ich eine Schaltung betreiben muss, bei der der hochfrequente Ripple, welcher aus den Schaltnetzteilen kommt extrem störend ist. Sprich, selbst ein Ripple von 10mV ist zu viel. Nun dachte ich an lineare Netzteile. Diese sind ja weitestgehend obsolet, wenn ich mir die Angebote bei Conrad oder Farnell ansehe. Dort gibt es scheinbar ein Restsortiment, aber die meisten Produkte sind abgekündigt. Nun habe ich mich weitestgehend hier über lineare Netzteile informiert. Das Grundprinzip ist klar, hinter der Sekundärwicklung kommt der Brückengleichrichter und einige Siebungs-Kondensatoren, die mir aus der Wechselspannung eine Gleichspannung machen. Diese kommt dann oft auf einen Spannungsregler, meinetwegen den 7812 für 12V Ausgangsspannung. Dann noch ein großer Kühlkörper für die Wärmeabfuhr und fertig ist der Lack. Jetzt habe ich hier einige Schaltungen gefunden, die mehr als das haben, zum Beispiel Konstantstromregelung, Strombegrenzung und so weiter. Jetzt frage ich mich: Ist das notwendig? Wenn ich meinen Verbraucher bestens kenne, weiß ich doch, welcher Strom benötigt wird, ergo brauche ich keine Strombegrenzung mehr. Solange meine Spannung sehr stabil gehalten wird, bin ich eigentlich glücklich! Einstellbar sind die meisten Linearregler ja auch. Ich dachte daher daran, statt des einfachen 7812 einen rauscharmen Linearregler einzusetzen, z. B. den LT3080 http://www.linear.com/product/LT3080 Würde das nicht völlig ausreichen oder übersehe ich irgendetwas? Viele Grüße, Gerd