Forum: Offtopic Mathematisches zum BMI


von Jürgen W. (lovos)


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Hallo,
der BMI berechnet sich ja durch
, m[kg], l[m]

Ich gehe davon aus, dass große und kleine Menschen ähnliche Formen 
haben.
Die Masse müsste proportional zur dritten Potenz der Länge sein.
Z.b. verachtfacht sich das Gewicht eines Würfels, wenn man seine 
Kantenlänge verdoppelt. Weiß jemand was zu diesem Thema?

von Marek N. (Gast)


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Hi,

der BMI ist crap! Wenns dannach ginge, müsste jeder Body-Builder fett 
sein.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Ich nehme mal an es geht beim BMI eher um die Abweichung von der 
Ähnlichkeit.

..., denn es macht wohl wenig Sinnn die Dichte eines Menschen zur 
Betrachtung heranzuziehen, da dies weitestgehend konstantsein dürfte und 
eher umgekehrt proportional zum Gewicht.

Das haben sogar die "Menschennormer" verstanden und sich deshalb auf den 
klarsten Diskriminierungsaspekt zurückgezogen, da dieser den 
Schönheitsidealfaschisten die stärksten Argumente (aber auch die 
Schwächsten) an die Hand gibt.

Es gab auch schon bessere Zeiten für schwergewichtige Menschen. aber 
heute ist ja alles schlecht was gestern gut war, gute Menschen z.B. 
anders herum ist es heute erstrebenswerter Täter zu sein als Opfer 
zumindest in der öffentliche Wahrnehmung. Obgleich mich Täter ärmer 
dünken als ihre Opfer, zumindest an Menschlichkeit.

[Zyn]
also nur zu  geh ihnen auf den Leim
[/Zyn]

Namaste

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Jürgen G. schrieb:
> Ich gehe davon aus, dass große und kleine Menschen ähnliche Formen
> haben.

Wenn man sich mal den BMI ansieht, sieht man, daß kleine Menschen 
deutlich pummeliger sein dürfen als große, ohne daß sie andere BMI-Werte 
bekämen.

Der BMI ist Schwachfug, weil er den Körperbau nicht berücksichtigt. Ein 
Mensch mit breiten Schultern oder breitem Becken hat schlichtweg mehr 
Platz, das ganze Gelumpe unterzubringen, wird aber vom BMI "bestraft" 
und als übergewichtig abqualifiziert, von Menschen mit abnormen Mengen 
an Muskelgewebe ("Bodybuilder") ganz zu schweigen.

Sinnvoller ist da die Körperimpedanzanalyse, weil mit der festgestellt 
werden kann, wie sich das Körpergewicht in Fett und Wasseranteile etc. 
verteilt, allerdings wird in dem Bereich viel unprofessioneller 
Schindluder z.B. mit sogenannten "Körperfettwaagen" getrieben, die wenig 
mehr als Schätzeisen sind.

Ansonsten: Wenn man im Stehen die Füße nicht mehr sehen kann, ist der 
Bauch zu dick.

von U. B. (Gast)


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Genauso, wie offizielle Statistiker ihre offiziellen Statistiken ( z.B. 
deutsche Netto-Zahlungen an Brüssel, Staatsverschuldung, 
Fachkräfte"mangel", Arbeitslosigkeit, Preissteigerung u.v.m. ) kreativ 
"interpretieren" - dafür werden sie gut bezahlt - kann doch auch jeder 
seinen BMI relativ verbessern.

Dafür braucht man noch nicht einmal an der Masse etwas zu ändern:

BMI = m/l²

Wenn der BMI zu gross ist, hilft das Streckbrett.

Ist er zu klein, muss man nur ziemlich schnell rennen. Dann wird lt. 
Einstein l² kleiner und m grösser ...

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Na dann ist doch alles klar,

Sport ist der komplett falsche Ansatz. Das wuste schon Mister "no 
sports!"

wenn BMI zu hoch, einfach mal etwas langsamer machen

was würden wir ohne Einstein machen?

Namaste

von U. B. (Gast)


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Mister "no sports", frei übersetzt:

"Wer gesund ist, braucht keinen Sport treiben.
Wer krank ist, DARF keinen Sport treiben !"

von P. M. (o-o)


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Die allermeisten erwachsenen Menschen eines Geschlechts befinden sich 
innerhalb einer Spannweite von knapp 30 cm (ca. 165 - 190 cm für 
Männer). Das sind gerade mal 15 % Abweichung vom Durchschnitt. In so 
kleinen Bereichen linearisiert man ja auch gerne. Nimmt man noch an, 
dass die Proportionen eben doch von der Grösse abhängen, so kommt das 
schon hin.

Nehmen wir an, dass sich das Gewicht m eines Menschen um eine bestimmte 
Länge l0 (z.B. 178 cm) zu

m = m0 + a * (l - l0) ^ 3 + b * (l - l0) ^ 2 + c * (l - l0)

seiner Körperlänge l annähern lässt. Für kleine l - l0 verschwinden die 
Terme mit höheren Potenzen gegenüber den Termen mit niedrigeren 
Potenzen. Gut möglich, dass in der Praxis genau der quadratische Term 
dominiert.

von Bernd F. (metallfunk)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:

> Ansonsten: Wenn man im Stehen die Füße nicht mehr sehen kann, ist der
> Bauch zu dick.

So einfach ist das.

von U. B. (Gast)


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>> Ansonsten: Wenn man im Stehen die Füße nicht mehr sehen kann, ist der
>> Bauch zu dick.

Oder die Füsse zu kurz.

> So einfach ist das.

von Bernd F. (metallfunk)


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U. B. schrieb:
>>> Ansonsten: Wenn man im Stehen die Füße nicht mehr sehen kann, ist der
>>> Bauch zu dick.
>
> Oder die Füsse zu kurz.
>
>> So einfach ist das.


Das könnte man jetzt in eine Formel fassen.

Schuhgröße/ Körpergröße/ Bauchumfang :)

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Bernd Funk schrieb:
> U. B. schrieb:>>> Ansonsten: Wenn man im Stehen die Füße nicht mehr sehen kann, 
ist der>>> Bauch zu dick.>> Oder die Füsse zu kurz.>>> So einfach ist das.Das 
könnte man jetzt in eine Formel fassen.Schuhgröße/ Körpergröße/ Bauchumfang :)

darf man sich beim blick nach unten vorbeugen?

a mä über 30 ohne Bauch is ein Krüppel.

von Bernd F. (metallfunk)


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Winfried J. schrieb:

>
> darf man sich beim blick nach unten vorbeugen?


Eindeutig nicht .

von U. B. (Gast)


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> darf man sich beim blick nach unten vorbeugen?

Nur soweit, dass man nicht umfällt.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Man kann sich ein iPad mit aktivierter Kamera vor den Bauch halten. 
Sieht die Kamera noch die Füße, und kann man deren Bild auf dem iPad 
erkennen, ist noch alles in Ordnung.



Oder so.

von Εrnst B. (ernst)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Man kann sich ein iPad

Oder: Man installiert auf dem iPad die "Körperfettwagen"-App.
Dann stellt man sich drauf.
Wenn das Display nicht bricht, passt das Gewicht ;)

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Macht aber Dellen in der Fusssohle mal mehr mal weniger.

von Robert L. (lrlr)


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ob man zu dick ist oder nicht, weiß ja jeder selber (nur will es u.U: 
mancher nicht wissen)

der BMI dient ja eher der "statistischen" Auswertung
größerer Menschenmengen (z.b. bei der Jährlichen 
Gesundheitsuntersuchung, bei der aber IMHO auch der Bauchumfang gemessen 
wird, welcher ja auch wichtig ist..)

bei so statistischen Geschichten, machen die paar bodybilder, usw. 
nichts

von Jürgen W. (lovos)


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> bei so statistischen Geschichten, machen die paar bodybilder, usw.
> nichts

richtig. die 2 Zahlen Masse und Größe sagen nichts aus, wie die Masse 
verteilt ist, d.h. Fett- und Muskelanteil.
Aber da der Muskelanteil bei dem Grossteil aller Menschen nicht so stark 
variiert wie der Fettanteil, so ist der BMI doch aussagekräftig.

Ich kann halt nicht verstehen, warum die Größe quadratisch eingeht, wenn 
doch klar ist, dass der Mensch in 3 Dimensionen wächst.
Gibt es irgendein biologisches Gesetz, dass größere Lebewesen innerhalb 
einer Rasse dünner sein müssen, da vielleicht manche Körperteile nicht 
mit der Körpergröße korrelieren?

von Robert L. (lrlr)


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hier steht vom Prinzip eh alles

http://de.wikipedia.org/wiki/Body-Mass-Index#Aussagekraft_des_BMI

>Ich kann halt nicht verstehen, warum die Größe quadratisch eingeht,

immerhin besser als "Körpergröße - 100 = Normalgewicht"

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Na dann überleg mal,

Masse/Volumen ist Dichte
Und die nimmt mit dem Fettanteil her ab als zu

Das ist aber der Masse " viel zu wissenschaftlich" also muss ein 
populärer Index her.

Also wird einfach ein Faktor unterschlagen und man kann eine These 
aufstellen welche keinem wissenschaftlichen Standard genügen muß.

;-)

von Uhu U. (uhu)


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Jürgen G. schrieb:
> Ich kann halt nicht verstehen, warum die Größe quadratisch eingeht, wenn
> doch klar ist, dass der Mensch in 3 Dimensionen wächst.

Schon an der Dimension des BMI: kg/m² kannst du sehen, daß das mit 
Physik nicht all zu viel zu tun hat.

> Gibt es irgendein biologisches Gesetz, dass größere Lebewesen innerhalb
> einer Rasse dünner sein müssen, da vielleicht manche Körperteile nicht
> mit der Körpergröße korrelieren?

Es hat auch mit Biologie nichts zu tun, denn es ist ein Index, der so 
ausgesucht wurde, daß er einigermaßen mit den Vorstellungen von 
verhungerten/mageren/normalen/pummeligen/dicken/fetten Menschen 
korreliert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kennzahl

von Matthias L. (Gast)


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>"Wer gesund ist, braucht keinen Sport treiben.
>Wer krank ist, DARF keinen Sport treiben !"


Wer viel Sport treibt, lebt nicht länger. Er stirbt nur gesünder.

von Jürgen W. (lovos)


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>Gibt es irgendein biologisches Gesetz, dass größere Lebewesen innerhalb
>einer Rasse dünner sein müssen, da vielleicht manche Körperteile nicht
>mit der Körpergröße korrelieren?

Ich habe an dieser Frage weitergeforscht und bin fündig geworden unter:
http://en.wikipedia.org/wiki/Human_pexxs_size
(bitte xx ersetzen, ich kann es anders nicht posten)

Es ist tatsächlich so, dass die Gewichte mancher Körperteile nicht von 
der Körpelgröße abhängen.
>A statistically significant correlation between pxxis size and the size of other 
body parts has not been found in research.

Somit darf natürlich die Körpermasse nicht kubisch mit der Körperlänge 
zusammenhängen.
Der quadratische Zusammenhang wird vermutlich eine empirische Näherung 
sein.

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