Wie geht denn das?

#2727197
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>Was das wohl für ne Suppe ist, in der der Typ das Holz einweicht?

Das ist gewöhnliches Wasser.

Das Verformen von Holz, nachdem es einige Zeit gekocht oder gedämpft 
wurde, ist eine sehr alte Technik, die schon im Mittelalter bekannt war. 
Dabei werden zwei Effekte ausgenutzt:

Die Zellulosefasern quellen auf und werden dadurch weicher und 
biegsamer.

Das Lignin im Holz ist thermoplastisch und wird bei höheren Temperaturen 
weich.

Man kann sich Holz als Faserverbundwerkstoff vorstellen, ähnlich wie 
glasfaserverstärktes Polyesterharz. Zellulose entspricht den Glasfasern, 
Lignin entspricht dem Polyesterharz.
Persönliche Seite #2727347
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Oliver Heinrichs schrieb:
> Kurz und bündig:
>
> Wie geht sowas?

John Drake schrieb:
> Naja, hat mich 15s Google-Suche gekostet, dann findet man (neben
> schwachsinnigen) auch ein Youtube-Video, dass die Sache erklärt. Hint:
> Holz ist unter gewissen Umständen gut verformbar.

Habe noch nicht nach dem Video gesucht (und deswegen auch nicht 
angesehen). Meine Vermutung ist, dass an den (im Anhang) 
gekennzeichneten Stellen auf der nicht sichtbaren Unterseite eine Nut 
eingefräst und die Schraube dort eingelegt wurde.
Angehängte Dateien:
#2727427
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Ist doch ganz einfach.
Das Holz wird ordentlich eingeweicht und dann die linke Zunge mit einer 
Zwinge zusammen gepresst. So kann man die Schraube durch die mittleren 
beiden Holzungen treiben und im anschluss wird (wenn ich mich recht 
errinnere) mit Wasserdampf die gestauchte Zunge wieder ausgedehnt.

Zu guter letzt nach dem Trocknen noch schleifen und polieren und schon 
hat man das ding in der Hand :)

Wie schon gesagt. Hab da auch mal ein Video gesehen.

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