Forum: Offtopic Solarbeschiss


von Frank D. (Firma: Spezialeinheit) (feuerstein7)


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Hallo,
mal rein hypothetisch:
Wenn man bei einer Solaranlage mehr Geld für Eingespeiste Energie 
bekommt als man für den Verbrauch bezahlt, könnte da nicht ein Art 
wirtschaftliches Perpetuum Mobile bauen? Also in etwa so:
-  230V vom Netz für Betrag X
-  wird transformiert und gleichgerichtet z.B.>24V DC
-  Einspeisen auf der Modulseite
-  ab damit in den Wechselrichter und Zählen für den Betrag X + 
Förderung
Mir ist bewusst, dass es dabei natürlich Verluste gibt, im detail 
nachrechnen will ich die Sache auch nicht und ich habe auch keine 
Solaranlage. Mich würde einfach mal interessieren, ob es da ein Schutz 
gibt der so was berücksichtigt, den Plomben habe ich bei  Solarzellen 
noch nicht gesehen.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Der Fachbegriff dafür ist "Reibachleitung" benannt nach dem Erfinder und 
erfolgreichen Wirtschaftskriminellen Ernst Reibach.
Es fällt natürlich mal auf, wenn die Solaranlage 3 mal so viel liefert 
wie Sonne scheint...

von Pink S. (pinkshell)


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Ich denke auch, dass bei der Erstattung der Einspeisevergütung sehr auf 
die Anlagengröße geachtet wird. Wenn du da ein paar Prozent nach oben 
abweichst, werden die bestimmt aufmerksam.

Gutmenschen, die ihre Module regelmäßig putzen, oder mit Spiegeln extra 
Sonne nutzen, werden natürlich auch schräg angeguckt.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Fred Feuerstein schrieb:
> mal rein hypothetisch:

In Spanien sind damit schon einige Spezialisten aufgefallen, die 
obendrein so blöd waren, nachts einzuspeisen.

von Rick M. (rick-nrw)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
>
> In Spanien sind damit schon einige Spezialisten aufgefallen, die
> obendrein so blöd waren, nachts einzuspeisen.

Ist doch auch praktisch möglich, wenn neben der Solaranlage 
Gewächshauser samt Flutlichtanlage (gespeist aus Öko-Strom) stehen.

von Willi W. (williwacker)


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Au ja, ich kaufe mir einen Strahler, betreibe ihn mit dem Strom vom 
Nachbarn, lasse ihn (den Strahler nicht den Nachbarn) auf meine 
Solarzellen leuchten und verkaufe den Strom (gerne auch nachts, das kann 
ich ja jetzt begründen) an den Versorger.

von Ben _. (burning_silicon)


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Ganz einfache Sache... Die kriegen mit, wenn Deine Anlage deutlich mehr 
einspeist als vergleichbare Anlagen in der Umgebung.
Und dann bist Du (zu recht) fällig!

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Noch mehr verdient man, wenn man eine Solar-Fonds gründet. Viele alte 
Witwen besucht und eine Ausstrahlung besitzt, wie die Stars beim 
Musikantenstadl. Die unterschreiben dann den Vertrag und wenige Monate 
später werden sie an ihrer Nachschusspflicht erinnert. - Wenn statt 
Solarstrom und Heißwasser nur heiße Luft produziert wurde, virtuelle 
Beratungsleistungen, die man an seine eigene Briefkastenfirma zum 
Stundensatz von 3 k€ erbracht hat.

Das bringt erstens mehr Geld und schont zweitens die Umwelt dreifach: 
Keine Solarzellen wurden hergestellt und müssen auch nicht entsorgt 
werden. Die Landschaft bleibt erhalten, keine großen Solarflächen. Das 
bei den Anlegern fehlende Geld kann nicht für umweltschädlichen Konsum 
ausgegeben werden...

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Willi Wacker schrieb:
> Au ja, ich kaufe mir einen Strahler, betreibe ihn mit dem Strom vom
> Nachbarn, lasse ihn (den Strahler nicht den Nachbarn) auf meine
> Solarzellen leuchten und verkaufe den Strom (gerne auch nachts, das kann
> ich ja jetzt begründen) an den Versorger.
Ich könnte mir bei der aktuellen Übersubventionierung von Solarstrom 
vorstellen, dass sich das schon fast lohnen würde, wenn man den Strom 
nicht vom Nachbarn nimmt...

von Peter D. (peda)


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Die Lösung ist eigentlich ganz einfach:
Es wird nur das vergütet, was über den Eigenverbrauch hinaus eingespeist 
wird.
Das Schwierige an der Sache ist nur, bringe das mal einem Politiker bei.

Das mit dem Nachbarn würde schnell auffallen, da der ja einen deutlich 
erhöhten Verbrauch hätte.


Peter

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Lothar Miller schrieb:
> Ich könnte mir bei der aktuellen Übersubventionierung von Solarstrom
> vorstellen, dass sich das schon fast lohnen würde, wenn man den Strom
> nicht vom Nachbarn nimmt...

Ne:
http://www.xn--solarfrderung-nmb.de/Aktuell/H/einspeiseverguetung.htm

Da braucht man mehr Wirkungsgrad.

von Weingut P. (weinbauer)


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die Strings haben auch deutlich höhere Spannungen als 24V :P

Das ginge auch nur, wenn die Anlage neu gebaut würde und keine 
Vergleichswerte zur Verfügung stehen ... wenn der Stromertrag von einem 
Jahr aufs Andere um 300% hoch geht könnte dann doch einer misstrauisch 
werden.

Auch wenn Deine Anlage einen deutlich höheren Wirkungsgrad als Andere 
hat könnte das auffallen.

Hab selber 43kWp auf dem Dach, war keine schlechte Investition auch ohne 
Schummelei.

von Frank D. (Firma: Spezialeinheit) (feuerstein7)


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Ich wohne zur Miete, d.h. ich habe keine Solaranlage und keine 
Möglichkeit eine Aufzustellen. Damit wollte ich nur noch mal 
klarstellen, dass ich nichts dergleichen vorhabe. Mich hat’s bloß 
gewundert,  dass alle Zähler verplombt sind, und die Gleichstromseite 
der Panel (zumindest dort wo ich’s gesehen habe) nicht vor 
Manipulationen geschützt ist. Und das hier in Deutschland.

von Weingut P. (weinbauer)


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Wäre ein viel zu hoher Aufwand, zur Kontrolle müsste jemand auf dem Dach 
rum steigen um die Plomben zu sichten, würde eh keiner machen.
Da ist der Weg die Daten zu vergleichen einfacher.

Man nehme eine Excell-Tabelle, setze die eingespeisten kWh in eine 
Spalte, in die Nächste die kWp, teile die kWh durch kWp und werfe alle 
Anlagen, die über dem Mittelwert sind aus. Ne Arbeit von wenigen 
Handgriffen, so eine vernünftige Datenerfassung vorhanden ist. Steht in 
keinem Verhältnis.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Das wäre aber erst ein Indiz, wenn auch ein gutes.

Den Nachweiß zu führen ist dann etwas anderes.

Der Knackpunkt dürfte tatschlich der Wirkungsgrad der Reibachleitung 
sein
und der mit ihr verbundene Aufwand. ev. auch das Entdeckuckungsrisiko

Zu guterletzt sind es Idealisten die sich sowas aufs Dach stellen, die 
auch rechnen. Schlitzohren investieren weniger und wollen mehr 
herrausholen, schon wieder der Wirkungsgrad als Aspekt.

Namaste

von Georg W. (gaestle)


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Peter Dannegger schrieb:
> Die Lösung ist eigentlich ganz einfach:
> Es wird nur das vergütet, was über den Eigenverbrauch hinaus eingespeist
> wird.

wo denkst du hin? Dann wäre doch die Umverteilung von unten nach oben 
beendet! Neuerdings wird sogar eine Vergütung pro selbst verbrauchter 
kWh von 12,36 Cent bezahlt: 
http://www.photovoltaik-web.de/eigenverbrauch-pv/eigenverbrauch-solarstrom.html

2010 sind einige Spanier aufgeflogen die nachts per Dieselaggregat 
eingespeist haben.
[Sarkasmus]
Diesel ist doch wie alle fossilen Energieträger eigentlich auch 
gespeicherte Sonnenenergie. Also ist das auch eine Einspeisung von 
Solarenergie.
[/Sarkasmus]

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Georg W. schrieb:
> wo denkst du hin? Dann wäre doch die Umverteilung von unten nach oben
> beendet! Neuerdings wird sogar eine Vergütung pro selbst verbrauchter
> kWh von 12,36 Cent bezahlt:

Man kann sich also den Aufwand die Solaranlage ans Netz anzuschließen 
sparen. Einfach irgendwo in die sonnenreiche Pampa stellen, Zähler und 
Heizgeräte anschließen und die 12,36ct/kWh kassieren.

von Ben _. (burning_silicon)


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Das macht nur halbwegs Sinn. Den Strom selber nutzen heißt nicht ihn 
irgendwo verheizen, sondern seine eigene Hausversorgung (teilweise) 
damit zu betreiben. Dadurch dreht sich der Abnahmezähler vom Netz 
entsprechend langsamer und dadurch kommen nochmal 25 cent/kWh dazu weil 
ich die nicht vom EVU einzukaufen brauche.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Worin besteht der Unterschied zwischen Geld und Wasser?

von Rolf N. (rolfn)


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Stefan Helmert schrieb:
> Der Fachbegriff dafür ist "Reibachleitung" benannt nach dem Erfinder und
> erfolgreichen Wirtschaftskriminellen Ernst Reibach.

Ist das ein Ulk oder kannst Du einen Link zum Lebenslauf eines Herrn 
Ernst Reibach angeben? In Wikipedia kann man nachlesen, dass das Wort 
"Reibach" seinen Ursprung im Hebräischen hat.

...Rolf

von Matthias L. (Gast)


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>Worin besteht der Unterschied zwischen Geld und Wasser?

Wasser fließt immer nach unten ?

von Michael K. (charles_b)


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Rolf Niepraschk schrieb:
> Stefan Helmert schrieb:
>> Der Fachbegriff dafür ist "Reibachleitung" benannt nach dem Erfinder und
>> erfolgreichen Wirtschaftskriminellen Ernst Reibach.
>
> Ist das ein Ulk oder kannst Du einen Link zum Lebenslauf eines Herrn
> Ernst Reibach angeben? In Wikipedia kann man nachlesen, dass das Wort
> "Reibach" seinen Ursprung im Hebräischen hat.
>
> ...Rolf

Bei Wikipedia mags da so stehen, zitierfähig ist es aber eher weniger.

von Frank D. (Firma: Spezialeinheit) (feuerstein7)


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Winfried J. schrieb:
> Worin besteht der Unterschied zwischen Geld und Wasser?

keine Ahnung bin gerade nicht flüssig

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Matthias Lipinsky schrieb:
>>Worin besteht der Unterschied zwischen Geld und Wasser?
>
> Wasser fließt immer nach unten ?

und Geld?

;-)

aber beide weisen eine Anomalie auf

Namaste

von Ben _. (burning_silicon)


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Jo, am Ende des Geldes ist immer noch so viel Monat übrig! ;)

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Und am Ende des Wassers sitzt du auf dem Trockenen...

von Rolf N. (rolfn)


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Michael K-punkt schrieb:
> Rolf Niepraschk schrieb:
>> Stefan Helmert schrieb:
>>> Der Fachbegriff dafür ist "Reibachleitung" benannt nach dem Erfinder und
>>> erfolgreichen Wirtschaftskriminellen Ernst Reibach.
>>
>> Ist das ein Ulk oder kannst Du einen Link zum Lebenslauf eines Herrn
>> Ernst Reibach angeben? In Wikipedia kann man nachlesen, dass das Wort
>> "Reibach" seinen Ursprung im Hebräischen hat.
>>
>> ...Rolf
>
> Bei Wikipedia mags da so stehen, zitierfähig ist es aber eher weniger.

Dummes Gerede! Ich zitiere ja überhaupt nicht. Macht es eigentlich Spaß, 
auf Fragen nicht einzugehen und stattdessen völlige Belanglosigkeiten 
abzusondern?

...Rolf

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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In diesem Fall scheint die Zitierfähigkeit belegbar es handelt sich sehr 
wohl um ein Lehnwort das vom Hebräischen in den Deutschen Sprachschatz 
übernommen wurde.

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_W%C3%B6rter_aus_dem_Hebr%C3%A4ischen

Namaste

von Michael K. (charles_b)


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Winfried J. schrieb:
> In diesem Fall scheint die Zitierfähigkeit belegbar es handelt sich sehr
> wohl um ein Lehnwort das vom Hebräischen in den Deutschen Sprachschatz
> übernommen wurde.
>
> 
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_W%C3%B6rter_aus_dem_Hebr%C3%A4ischen
>
> Namaste

Dass es in dieser Liste steht, die formal zitiert werden kann, ist schon 
klar.
Ich meinte nur, es könnte der  "political correctness" entgegenstehen.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Da hast du wohl ein "in~" vergessen oder ist Heuchelei korrekt?
Politisch inkorrekt wären Pauschalisierungen welche ein Gruppierung von 
Menschen diskriminierte, Aber nicht der Beleg für eine Übernahme von 
Worten von einer Sprache in eine andere, auch nicht wenn dies von einer 
furchtbaren Vegangenheit überschattet wird. Man muss halt redlich 
bleiben. dann ist es auch politisch korrekt.


Namaste

von Vn N. (wefwef_s)


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Er hat Jehova gesagt! Steinigt ihn!

Einen Euro von jedem in die Godwinkassa, sofort.

von Tino K. (blumengiesser)


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Übrigens hast du vergessen, daß es für die Vergütung von Solar erzeugtem 
Strom weniger Geld gibt als du an der Steckdose bezahlst. Damit ist dein 
Finanz-Perpetuum Mobile irgendwie zu scheitern verurteilt. Auch gibt es 
aktuell die Eigenverbrauchsförderung nicht mehr. Du kannst nur noch 
virtuell Geld verdienen in dem du den verbrauchten Strom selber erzeugst 
anstatt ihn aus dem Netz zu ziehen...

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