Hallo, mal rein hypothetisch: Wenn man bei einer Solaranlage mehr Geld für Eingespeiste Energie bekommt als man für den Verbrauch bezahlt, könnte da nicht ein Art wirtschaftliches Perpetuum Mobile bauen? Also in etwa so: - 230V vom Netz für Betrag X - wird transformiert und gleichgerichtet z.B.>24V DC - Einspeisen auf der Modulseite - ab damit in den Wechselrichter und Zählen für den Betrag X + Förderung Mir ist bewusst, dass es dabei natürlich Verluste gibt, im detail nachrechnen will ich die Sache auch nicht und ich habe auch keine Solaranlage. Mich würde einfach mal interessieren, ob es da ein Schutz gibt der so was berücksichtigt, den Plomben habe ich bei Solarzellen noch nicht gesehen.
Der Fachbegriff dafür ist "Reibachleitung" benannt nach dem Erfinder und erfolgreichen Wirtschaftskriminellen Ernst Reibach. Es fällt natürlich mal auf, wenn die Solaranlage 3 mal so viel liefert wie Sonne scheint...
Ich denke auch, dass bei der Erstattung der Einspeisevergütung sehr auf die Anlagengröße geachtet wird. Wenn du da ein paar Prozent nach oben abweichst, werden die bestimmt aufmerksam. Gutmenschen, die ihre Module regelmäßig putzen, oder mit Spiegeln extra Sonne nutzen, werden natürlich auch schräg angeguckt.
Fred Feuerstein schrieb: > mal rein hypothetisch: In Spanien sind damit schon einige Spezialisten aufgefallen, die obendrein so blöd waren, nachts einzuspeisen.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > > In Spanien sind damit schon einige Spezialisten aufgefallen, die > obendrein so blöd waren, nachts einzuspeisen. Ist doch auch praktisch möglich, wenn neben der Solaranlage Gewächshauser samt Flutlichtanlage (gespeist aus Öko-Strom) stehen.
Au ja, ich kaufe mir einen Strahler, betreibe ihn mit dem Strom vom Nachbarn, lasse ihn (den Strahler nicht den Nachbarn) auf meine Solarzellen leuchten und verkaufe den Strom (gerne auch nachts, das kann ich ja jetzt begründen) an den Versorger.
Ganz einfache Sache... Die kriegen mit, wenn Deine Anlage deutlich mehr einspeist als vergleichbare Anlagen in der Umgebung. Und dann bist Du (zu recht) fällig!
Noch mehr verdient man, wenn man eine Solar-Fonds gründet. Viele alte Witwen besucht und eine Ausstrahlung besitzt, wie die Stars beim Musikantenstadl. Die unterschreiben dann den Vertrag und wenige Monate später werden sie an ihrer Nachschusspflicht erinnert. - Wenn statt Solarstrom und Heißwasser nur heiße Luft produziert wurde, virtuelle Beratungsleistungen, die man an seine eigene Briefkastenfirma zum Stundensatz von 3 k€ erbracht hat. Das bringt erstens mehr Geld und schont zweitens die Umwelt dreifach: Keine Solarzellen wurden hergestellt und müssen auch nicht entsorgt werden. Die Landschaft bleibt erhalten, keine großen Solarflächen. Das bei den Anlegern fehlende Geld kann nicht für umweltschädlichen Konsum ausgegeben werden...
Willi Wacker schrieb: > Au ja, ich kaufe mir einen Strahler, betreibe ihn mit dem Strom vom > Nachbarn, lasse ihn (den Strahler nicht den Nachbarn) auf meine > Solarzellen leuchten und verkaufe den Strom (gerne auch nachts, das kann > ich ja jetzt begründen) an den Versorger. Ich könnte mir bei der aktuellen Übersubventionierung von Solarstrom vorstellen, dass sich das schon fast lohnen würde, wenn man den Strom nicht vom Nachbarn nimmt...
Die Lösung ist eigentlich ganz einfach: Es wird nur das vergütet, was über den Eigenverbrauch hinaus eingespeist wird. Das Schwierige an der Sache ist nur, bringe das mal einem Politiker bei. Das mit dem Nachbarn würde schnell auffallen, da der ja einen deutlich erhöhten Verbrauch hätte. Peter
Lothar Miller schrieb: > Ich könnte mir bei der aktuellen Übersubventionierung von Solarstrom > vorstellen, dass sich das schon fast lohnen würde, wenn man den Strom > nicht vom Nachbarn nimmt... Ne: http://www.xn--solarfrderung-nmb.de/Aktuell/H/einspeiseverguetung.htm Da braucht man mehr Wirkungsgrad.
die Strings haben auch deutlich höhere Spannungen als 24V :P Das ginge auch nur, wenn die Anlage neu gebaut würde und keine Vergleichswerte zur Verfügung stehen ... wenn der Stromertrag von einem Jahr aufs Andere um 300% hoch geht könnte dann doch einer misstrauisch werden. Auch wenn Deine Anlage einen deutlich höheren Wirkungsgrad als Andere hat könnte das auffallen. Hab selber 43kWp auf dem Dach, war keine schlechte Investition auch ohne Schummelei.
Ich wohne zur Miete, d.h. ich habe keine Solaranlage und keine Möglichkeit eine Aufzustellen. Damit wollte ich nur noch mal klarstellen, dass ich nichts dergleichen vorhabe. Mich hat’s bloß gewundert, dass alle Zähler verplombt sind, und die Gleichstromseite der Panel (zumindest dort wo ich’s gesehen habe) nicht vor Manipulationen geschützt ist. Und das hier in Deutschland.
Wäre ein viel zu hoher Aufwand, zur Kontrolle müsste jemand auf dem Dach rum steigen um die Plomben zu sichten, würde eh keiner machen. Da ist der Weg die Daten zu vergleichen einfacher. Man nehme eine Excell-Tabelle, setze die eingespeisten kWh in eine Spalte, in die Nächste die kWp, teile die kWh durch kWp und werfe alle Anlagen, die über dem Mittelwert sind aus. Ne Arbeit von wenigen Handgriffen, so eine vernünftige Datenerfassung vorhanden ist. Steht in keinem Verhältnis.
Das wäre aber erst ein Indiz, wenn auch ein gutes. Den Nachweiß zu führen ist dann etwas anderes. Der Knackpunkt dürfte tatschlich der Wirkungsgrad der Reibachleitung sein und der mit ihr verbundene Aufwand. ev. auch das Entdeckuckungsrisiko Zu guterletzt sind es Idealisten die sich sowas aufs Dach stellen, die auch rechnen. Schlitzohren investieren weniger und wollen mehr herrausholen, schon wieder der Wirkungsgrad als Aspekt. Namaste
Peter Dannegger schrieb: > Die Lösung ist eigentlich ganz einfach: > Es wird nur das vergütet, was über den Eigenverbrauch hinaus eingespeist > wird. wo denkst du hin? Dann wäre doch die Umverteilung von unten nach oben beendet! Neuerdings wird sogar eine Vergütung pro selbst verbrauchter kWh von 12,36 Cent bezahlt: http://www.photovoltaik-web.de/eigenverbrauch-pv/eigenverbrauch-solarstrom.html 2010 sind einige Spanier aufgeflogen die nachts per Dieselaggregat eingespeist haben. [Sarkasmus] Diesel ist doch wie alle fossilen Energieträger eigentlich auch gespeicherte Sonnenenergie. Also ist das auch eine Einspeisung von Solarenergie. [/Sarkasmus]
Georg W. schrieb: > wo denkst du hin? Dann wäre doch die Umverteilung von unten nach oben > beendet! Neuerdings wird sogar eine Vergütung pro selbst verbrauchter > kWh von 12,36 Cent bezahlt: Man kann sich also den Aufwand die Solaranlage ans Netz anzuschließen sparen. Einfach irgendwo in die sonnenreiche Pampa stellen, Zähler und Heizgeräte anschließen und die 12,36ct/kWh kassieren.
Das macht nur halbwegs Sinn. Den Strom selber nutzen heißt nicht ihn irgendwo verheizen, sondern seine eigene Hausversorgung (teilweise) damit zu betreiben. Dadurch dreht sich der Abnahmezähler vom Netz entsprechend langsamer und dadurch kommen nochmal 25 cent/kWh dazu weil ich die nicht vom EVU einzukaufen brauche.
Stefan Helmert schrieb: > Der Fachbegriff dafür ist "Reibachleitung" benannt nach dem Erfinder und > erfolgreichen Wirtschaftskriminellen Ernst Reibach. Ist das ein Ulk oder kannst Du einen Link zum Lebenslauf eines Herrn Ernst Reibach angeben? In Wikipedia kann man nachlesen, dass das Wort "Reibach" seinen Ursprung im Hebräischen hat. ...Rolf
>Worin besteht der Unterschied zwischen Geld und Wasser?
Wasser fließt immer nach unten ?
Rolf Niepraschk schrieb: > Stefan Helmert schrieb: >> Der Fachbegriff dafür ist "Reibachleitung" benannt nach dem Erfinder und >> erfolgreichen Wirtschaftskriminellen Ernst Reibach. > > Ist das ein Ulk oder kannst Du einen Link zum Lebenslauf eines Herrn > Ernst Reibach angeben? In Wikipedia kann man nachlesen, dass das Wort > "Reibach" seinen Ursprung im Hebräischen hat. > > ...Rolf Bei Wikipedia mags da so stehen, zitierfähig ist es aber eher weniger.
Winfried J. schrieb: > Worin besteht der Unterschied zwischen Geld und Wasser? keine Ahnung bin gerade nicht flüssig
Matthias Lipinsky schrieb: >>Worin besteht der Unterschied zwischen Geld und Wasser? > > Wasser fließt immer nach unten ? und Geld? ;-) aber beide weisen eine Anomalie auf Namaste
Michael K-punkt schrieb: > Rolf Niepraschk schrieb: >> Stefan Helmert schrieb: >>> Der Fachbegriff dafür ist "Reibachleitung" benannt nach dem Erfinder und >>> erfolgreichen Wirtschaftskriminellen Ernst Reibach. >> >> Ist das ein Ulk oder kannst Du einen Link zum Lebenslauf eines Herrn >> Ernst Reibach angeben? In Wikipedia kann man nachlesen, dass das Wort >> "Reibach" seinen Ursprung im Hebräischen hat. >> >> ...Rolf > > Bei Wikipedia mags da so stehen, zitierfähig ist es aber eher weniger. Dummes Gerede! Ich zitiere ja überhaupt nicht. Macht es eigentlich Spaß, auf Fragen nicht einzugehen und stattdessen völlige Belanglosigkeiten abzusondern? ...Rolf
In diesem Fall scheint die Zitierfähigkeit belegbar es handelt sich sehr wohl um ein Lehnwort das vom Hebräischen in den Deutschen Sprachschatz übernommen wurde. http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_W%C3%B6rter_aus_dem_Hebr%C3%A4ischen Namaste
Winfried J. schrieb: > In diesem Fall scheint die Zitierfähigkeit belegbar es handelt sich sehr > wohl um ein Lehnwort das vom Hebräischen in den Deutschen Sprachschatz > übernommen wurde. > > http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_W%C3%B6rter_aus_dem_Hebr%C3%A4ischen > > Namaste Dass es in dieser Liste steht, die formal zitiert werden kann, ist schon klar. Ich meinte nur, es könnte der "political correctness" entgegenstehen.
Da hast du wohl ein "in~" vergessen oder ist Heuchelei korrekt? Politisch inkorrekt wären Pauschalisierungen welche ein Gruppierung von Menschen diskriminierte, Aber nicht der Beleg für eine Übernahme von Worten von einer Sprache in eine andere, auch nicht wenn dies von einer furchtbaren Vegangenheit überschattet wird. Man muss halt redlich bleiben. dann ist es auch politisch korrekt. Namaste
Er hat Jehova gesagt! Steinigt ihn! Einen Euro von jedem in die Godwinkassa, sofort.
Übrigens hast du vergessen, daß es für die Vergütung von Solar erzeugtem Strom weniger Geld gibt als du an der Steckdose bezahlst. Damit ist dein Finanz-Perpetuum Mobile irgendwie zu scheitern verurteilt. Auch gibt es aktuell die Eigenverbrauchsförderung nicht mehr. Du kannst nur noch virtuell Geld verdienen in dem du den verbrauchten Strom selber erzeugst anstatt ihn aus dem Netz zu ziehen...
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