Forum: Digitale Signalverarbeitung / DSP / Machine Learning Frage zu quadrieren von Signalen


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von Andi (Gast)


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Hallo Freunde,

was könnt ihr mir sagen zur quadrieren von Signalen.
Habe da so ein Signal was ich quadriert habe in Matlab.
Ich sollte erwähnen, warum ich das gemacht habe, was fehlt euch dabei 
ein, was ich schreiben könnte.
Welche Eigenschaften usw.?

Die einzige Eigenschaft die mir da so einfällt ist das dadurch negative 
Werte im Signal beseitigt werden.

Andi

von Sven P. (Gast)


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Absolutwertbildung? Quadratischer Mittelwert (RMS)? Stärkere Bewertung 
großer Werte? Regression in Vorzugsrichtung? ...

Kontext?

von Clemens M. (panko)


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Ich verstehe die Frage glaub ich nicht. Du hast ein Signal in Matlab 
quadriert - warum? Also der Grund ist doch die Antwort oder bin ich zu 
verpeilt. Was wolltest du denn erreichen mit der Berechnung?

von A. M. (am85)


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Deine Frage ist leider vollkommen zusammenhangslos und unverständlich. 
Wenn es darum geht, was passiert, wenn man ein Signal quadriert, dann 
überleg dir mal wie das Quadrat einer Schwigung der Frequez f0 aussieht. 
Also z.B. sin(2*pi*f0*t)^2 = ?

von Duck_und_wech (Gast)


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André M. schrieb:
> ... wie das Quadrat einer Schwigung der Frequez f0 aussieht.
> Also z.B. sin(2*pi*f0*t)^2 = ?Beitrag melden Bearbeiten Löschen

Die zwei in der Formel des quadrierten Signales bedeutet wohl, das dabei 
ein Sinusanteil mit der doppelte Frequenz entsteht.

von A. M. (am85)


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Duck_und_wech schrieb:
> Die zwei in der Formel des quadrierten Signales bedeutet wohl, das dabei
> ein Sinusanteil mit der doppelte Frequenz entsteht.

Die 2 vor dem Pi? Nein, die gehört zu der Kreisfrequenz ("omega") w = 
2*pi*f0. Die Folgerung, dass beim Quadrieren einer Sinusschwinung der 
Frequenz f0 eine Schwingung der Frequenz 2*f0 entsteht ist allerdings 
richtig.

von Claus W. (claus_w)


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Siehe Dr. Fritz Vogel: "Demonstrations- Analogrechner mit Röhren" / 
2010,

[ http://www.analogmuseum.org/library/rar_1.pdf ]

Ein Diodenfunktionsgeber zerlegt die Kurve y=x² als stückweise 
Linearisierung in 5 gerade Stücke und erreicht einen Fehler < 1%. Kann 
für beide Vorzeichen umgebaut werden. Überschreitet die Eingangsspannung 
z.B. 10% (mal angenommen), so wendet sich das Vorzeichen einer Diode an 
dem Spannungsteiler. Zusätzlicher Strom fließt ab und der Wert des 
Spannungsteilers ändert seine Steigung. Siehe Seiten 4 und 7.

Siehe auch: [ http://www.analogmuseum.org/library/rar_1.pdf ], 
Schaltplan für Analogrechner mit OPV, Seite 1

Dieses Dokument und andere zum Thema Analogrechner finden sich im 
Analogrechnermuseum Bad Schwalbach, [ 
http://www.analogmuseum.org/deutsch/library.html ].

von olf (Gast)


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Claus W. schrieb:
> stückweise
> Linearisierung

stückweise logarithmierung und damit quadrierung auf der 
exponentialebene

von Nachhilfellehrer (Gast)


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Andi schrieb:
> ... was ich schreiben könnte.

Claus W. schrieb:
> Siehe ...

olf schrieb:
> ... stückweise ...

Siehe Thread Datum. Andi wird wohl ihre oder seine Hausaufgabe schon 
abgegeben haben. Vielleicht hat die Person inzwischen schon einen 
akademischen Grad erworben.

von Claus W. (claus_w)


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oder) Exponent und Logarithmus mit Dioden an OPVs machen und dazwischen 
2 * addieren

oder) Misfet und Sperrschicht-FET haben quadratische 
Übertragungsfunktion

oder) P = U² / R => falls man die Leistung messen kann

- Das Thema habe ich in der Suchmaschine gefunden. Es war einer der 
wenigen Treffer. Während bei einem Differenzverstärker die Stromstärke 
gleich bleibt, suche ich nach einem geänderten Differenzverstärker, bei 
dem die Leistung, welche beide Teilzweige aufnehmen, gleich bleiben 
soll.

- Falls man eine Platte aus halbleitendem Grafit in der Mitte mit einer 
Spannung beaufschlagt und das auf der Unterseite ableitet, müssten Ringe 
mit gleichen Teilspannungen auf der Oberfläche entstehen, was ebenfalls 
nach dem Satz des Pythagoras funktioniert und mit Quadraten "rechnet".

=> Mit dem Thema fange ich einen neuen Beitrag an, sobald ich mal was 
implementiert habe.

von Jürgen S. (engineer) Benutzerseite


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Nachhilfellehrer schrieb:
> Siehe Thread Datum. Andi wird wohl ihre oder seine Hausaufgabe schon
> abgegeben haben.
Das ist anzunehmen.

> Vielleicht hat die Person inzwischen schon einen
> akademischen Grad erworben.
Diese Überlegung halte ich für sehr optimistisch :-)

>Frage zu quadrieren von Signalen
Eine schöne Anwendung zum Quadrieren von Werten ist die QR-Theorie, die 
ein sehr nettes wiederkehrendes pattern, das quadratische Residuum 
generiert:

http://engineer.bplaced.net/gal_6_err_b/gal6_artpage0.htm

: Bearbeitet durch User
von Biggi (Gast)


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Andi schrieb:
> Habe da so ein Signal was ich quadriert habe in Matlab.
> Ich sollte erwähnen, warum ich das gemacht habe,

X^2 = X * X
Tipp: Du musst immer die Einheiten mitziehen.

Ja warum hast Du das Signal denn quadriert? Würde mich mal 
interessieren.

lg Biggi

von Pepe T. (pepe_t)


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Ein quadriertes signal kannst du mit einem quadrierten oszillator in 
eine anderen frequenzbereich mischn ohne dabe spiegelfrequenzen zu 
erzeugen.

von Claus W. (claus_w)


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Ein quadriertes Signal ist immer größer NULL.

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Im ersten Post vor 10 Jahren:
Andi schrieb:
> Die einzige Eigenschaft die mir da so einfällt ist das dadurch negative
> Werte im Signal beseitigt werden.

Das ist schon mal eine richtige Eigenschaft.

Und jetzt, also eben 10 Jahre spaeter, man koennte meinen, also auch 10 
Jahre mehr Zeit, um Weisheit aufzusaugen, kommt sowas:

Claus W. schrieb:
> Ein quadriertes Signal ist immer größer NULL.

Nein, ist es nicht immer. Es kann auch gleich 0 sein.
Jetzt reicht's nicht mal mehr, um die schon im 1 Post angegebene, 
richtige Eigenschaft nochmal richtig zu wiederholen. Und sich dann 
wundern, wenn der "boese Chinese" uns technologisch links liegen 
laesst...

SCNR,
WK

von Pepe T. (pepe_t)


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Die leute hie meinen quadrieren sei x*x.
In der signalverarbeitung ist quadrieren was anderes.
Eure baofeng oder andere SDR funktionieren so.
http://www.needles.de/HPSDR/QuadSignals-DE.pdf

von Murmeltier (Gast)


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Andi schrieb:
> Die einzige Eigenschaft die mir da so einfällt ist das dadurch negative
> Werte im Signal beseitigt werden.

Bei komplexen Signalen stimmt auch das nicht.

von Jürgen S. (engineer) Benutzerseite


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Murmeltier schrieb:
> Andi schrieb:
>> Die einzige Eigenschaft die mir da so einfällt ist das dadurch negative
>> Werte im Signal beseitigt werden.
>
> Bei komplexen Signalen stimmt auch das nicht.

Ist eine Frage, was das "Signal" an Definitions-Bereich hat. Bei Matlab 
(Eingangspost) gibt es die so in der Tat.

Pepe T. schrieb:
> In der signalverarbeitung ist quadrieren was anderes.
Hier verwechselst du jetzt aber "Quadrierte Signale" mit 
"Quadratursignalen". Im Fall 1 sind die Signale manipuliert und im Fall 
2 der Manipulator. Das ist auch inhaltlich was anderes. Das Quadrieren 
im Dokument (es wird dort auch nirgends so genannt) bezieht sich auf 
eine Flächenbildung infolge orthogonaler Signale Sin / Cos.

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