Habe mit dem Mountainbike einen Schlag erwischt und nun eine gebrochene Speiche sowie eine leichte Acht (Bremsklötze berühren abwechselnd die Felge) im Rad. Kann man sowas selbst reparieren oder ist das nur mit speziellem Werkzeug möglich? Bzw. sollte das Rad sogar ausgetauscht werden?
Sowas können wohl manche Leute auch selbst. Allerdings ist das zentriern des Laufrads aufwendig und ohne geeigneten Zentrierständer und Speichenschlüssel aussichtslos. Wenn du es selber machen willst kannst du in die nächste Selbsthilfewerkstatt gehen und selber Hand anlegen. Oder du lässt das machen. Kostet nicht so viel, als dass man es unbedingt selbst versuchen muss. Mich hat das in Leipzig im Fachgeschäft 25€ gekostet, also neue Speiche rein und zentrieren. Hätt ich das Rad vorher noch selber ausgebaut und denen nicht das komplette Fahrrad hingestellt, wäre es noch billiger geworden.
Christian S. schrieb: > Sowas können wohl manche Leute auch selbst. Allerdings ist das zentriern > des Laufrads aufwendig und ohne geeigneten Zentrierständer und > Speichenschlüssel aussichtslos. Kann ich mir vorstellen. Aber reparieren kann man sowas also, d.h., das Rad ist nicht hinüber?
Es kommt natürlich auf den Schaden drauf an, aber wenn die Felge nicht gebrochen oder übermäßig verformt ist (was ja der fall zu sein scheint. Wenn du sagst, dass die Bremsklötze abwechselnd schleifen, dann ist es nur minimal verformt) ist sowas auf alle Fälle reparabel und das Laufrad muss nicht ausgetauscht werden.
So was braucht man nicht:
> Zentrierständer
Einfach das Rad auf den Kopf stellen und die Speichen vorsichtig
nachziehen, die die Auswölbung zugelassen haben und ggf. die dazwischen
etwas lockern.
Die richtige Zug-Spannung kann man durch Vergleich mit einem
einwandfreien Rad herausbekommen.
Den Reifenring kann man auch einzeln bekommen wenn die Delle zu schlimm ist. Muss dann nur umgespeicht werden. Ist aber nur was für handwerklich Begabte.
U. B. schrieb: > Einfach das Rad auf den Kopf stellen und die Speichen vorsichtig > nachziehen, die die Auswölbung zugelassen haben und ggf. die dazwischen > etwas lockern. Aber erstmal die gebrochene ersetzen und spannen! U. U. genügt es ja schon, wenn diese wieder drin ist.
> Aber erstmal die gebrochene ersetzen und spannen! Gute Idee ! ;-) > U. U. genügt es > ja schon, wenn diese wieder drin ist. Kaum.
Wichtig ist auch, dass die neue Speiche die gleiche Länge hat wie die alte... Da gibt es sicher eine große Auswahl. Fahrradzentrieren dürfte auf jeden Fall ne Tüftelarbeit sein, die sich über Stunden hinzieht, wenn man nicht viel Erfahrung hat.
eine einzelne speiche wirst du ohnehin nur in einem fachgeschäft bekommen, dann kannst du das rad auch gleich zentrieren lassen. damit kannst du auch sicher sein, dass es wirklich passt. ich habe mal (vor langer zeit) in den ferien in einem radgeschäft gearbeitet. eines schönen tages haben wir ein hinterrad von einem kinderrad auf die werkbank bekommen, das bekanntschaft mit einem auto gemacht hatte (nein, es ist niemandem was passiert außer dem rad, das rad lag hinter dem auto am boden und das kind saß im auto). die felge war aus stahl und war an die 5 cm verbogen - notwendige arbeit: vier speichen tauschen, ein bisschen auf dem rad herumsteigen um das ganze halbwegs in form zu biegen und zentrieren. aufwand war etwas länger als für einen 5mm-achter (gesamt ca. 2 stunden) aber immer noch machbar...
P. M. schrieb: > Kann ich mir vorstellen. Aber reparieren kann man sowas also, d.h., das > Rad ist nicht hinüber? Wenn Du schon soo fragst, wirst Du es wohl nicht können. :-( Gruss Harald
Harald Wilhelms schrieb: > P. M. schrieb: > >> Kann ich mir vorstellen. Aber reparieren kann man sowas also, d.h., das >> Rad ist nicht hinüber? > > Wenn Du schon soo fragst, wirst Du es wohl nicht können. :-( Naja. Bislang habe ich echt nicht viel Ahnung von Fahrrädern. Als technisch interessierte Person arbeite ich mich aber gerne in ein neues Gebiet ein. Irgendwie ist es doch cool, wenn man wieder in einem neuen Gebiet etwas verstehen und reparieren kann, auch wenn es Zeit vs. Geld eigentlich völlig übertrieben war.
P. M. schrieb: >> Wenn Du schon soo fragst, wirst Du es wohl nicht können. :-( > > Naja. Bislang habe ich echt nicht viel Ahnung von Fahrrädern. Als > technisch interessierte Person arbeite ich mich aber gerne in ein neues > Gebiet ein. Nun, etwas "mechanisches Verständnis" braucht man schon. Wenn man das hat, ist es auch völlig klar, welche Speichen man anziehen und welche man lockern muss. Mein "Zentrierständer" war dabei immer die Gabel, in der das jeweilige Rad eingebaut war. Normaler- weise kommt man damit auf eine Genauigkeit von ca. 2mm. Gruss Harald
Sorry an alle, aber wenn ich solche Fragen lese, frage ich mich ernsthaft, wie wir DAMALS (TM) überleben konnten! Acht im Fahrrad - Null Problem! Wozu brauchte man bei einer Audio-Kassette 'nen Bleistift? Bin ich mit grad mal Mitte 40 wirklich schon sooo alt!? - Zu alt? Was wird morgen? Ist die Zukunft der Menschheit in Gefahr? :-o Fragen über Fragen!
>Wozu brauchte man bei einer Audio-Kassette 'nen Bleistift?
Was ist eine Audio-Kassette?
Aber ernsthaft, ich bin 49 und zu meinen Teenager-Zeiten wussten 95%
meiner Freunde ebenfalls nicht, wie man einen Achter im Fahrrad-Rad
behebt oder wie man einen Schraubenzieher hält oder an welcher Seite der
Lötkolben heiss ist.
Andreas H. schrieb: > Was ist eine Audio-Kassette? Audi-o-Kassette? Zubehörteil für eine bestimmte Automarke? :-) Gruss Harald
Andreas H. schrieb: >>Wozu brauchte man bei einer Audio-Kassette 'nen Bleistift? > > Was ist eine Audio-Kassette? Kannst ja mal googeln ... ;-) Oder guckst du gleich hier: http://www.google.de/images?hl=de&q=Audio-Kassette&gbv=2&gs_l=hp.3..0l2j0i33l3j0i10i33j0i33j0i10i33j0i33l2.2484.2968.0.185062.2.2.0.0.0.0.157.266.0j2.2.0...0.0...1c.7i6eaASj1Ug&sa=X&oi=image_result_group > Aber ernsthaft, ich bin 49 und zu meinen Teenager-Zeiten wussten 95% > meiner Freunde ebenfalls nicht, wie man einen Achter im Fahrrad-Rad > behebt oder wie man einen Schraubenzieher hält oder an welcher Seite der > Lötkolben heiss ist. Echt jetzt? Wo bist aufgewachsen?
hoi also, ich hab das Einspeichen uns Spannen ja in jungen Jahren mal gelernt. Also ohne "Tutor" hätte ich Wochen gebraucht, um es hinzubekommen. Einspeichen dauert dann etwa 5 Minuten, Spannen 3 bis 5. Bei Profis, wohlgemerkt. Die Länge der Speiche weiss der Händler i. A. wenn du die Bezeichnung der Nabe und Felge angibst. Da gibt es eine Reihe von Standardgrössen. Wenn du sicher gehen willst, nimmst du einfach die defekte Speiche mit. Beim Einbau auf das "Verflechtungsmuster" achten. I. A. musst du von der Nabe ausgehend 2 mal "hinterkreuzen" und einmal vorher. Auf die Einfädelungrichtung in der Nabe achten: Von innen oder von aussen. Wenn du das Pech hasst, dass die Zahnkranzseite am Hinterrad betroffen ist, wirst du den Zahnkranz ausbauen müssen. Je nach Fabrikat gibt es dazu ein Spezialwerkzeug. Kann man sich aber auch aus einem alten Gabelschlüssel zurechtschleifen, wenn man Glück hat. Wenn diese Hürden geschafft sind, geht's an's Spannen. Zunächst etwa handfest vorspannen. Dann ermittelt man durch Daumenanhalten und Drehen des Rades die stärksten seitlichen Ausschläge. Die werden dann korrigiert bei etwa 3 bis 5 Speichern in der Gegend des Ausschlags. Wobei die Nippel immer nur etwa eine Viertelumdrehung bewegt werden. Da sich der Zug über die Felge und Speichen mehr oder weniger ungleichmässig auf das gleiche Rad verteilt, wird es jetzt an andere Stelle zu "Gegenreaktionen" kommen. Daher nach jeder leichten Korrektur wieder mit dem Daumen den aktuellen Maximalausschlag ermitteln und erneut leicht (!) korrigieren. So tastet man sich an das Optimum langsam heran. Dummerweise kann man so auch Hoch- und Tiefschläge produzieren, wenn man nicht aufpasst. Die kann man allerdings auch korrigieren, indem man in Tiefschlagbereiche die Nippel etwas lockert, und in Hochschlagbereiche wieder etwas anzieht. Man sieht, das Ganze sieht schwer nach "mehrdimensionaler Iteration mit multiplen lokalen Extremwerten" aus. Willst du's immer noch versuchen? Schau dir mit Daumenanhalten die Felge genau an: Wenn sie einen Knick hat, wird sie nicht zu retten sein. Einen sanften "Schlag" kann man korrigieren. Wenn der Händler ein komplettes (billiges) Rad verkaufen will, hat er möglicherweise einen Blick auf die teure Nabe zwecks Wiederverwertung geworfen... Viel Erfolg! Ulrich
als ersatz für den daumen beim zentrieren empfehle ich die bremsbacken. mit ein bisschen phantasie und billigen hilfsmitteln kann man die recht gut einstellen damit sie als abstandmesser auf beiden seiten der felge dienen ;-) (wenn man keinen zentrierständer zur hand hat)
Daniel F. schrieb: > als ersatz für den daumen beim zentrieren empfehle ich die bremsbacken. > mit ein bisschen phantasie und billigen hilfsmitteln kann man die recht > gut einstellen damit sie als abstandmesser auf beiden seiten der felge > dienen ;-) > (wenn man keinen zentrierständer zur hand hat) Manche nehmen ne Wäscheklammer mit einem Stück Kreide dran - dann markiert man gleich die jeweilige Extremstelle.
Michael K-punkt schrieb: > Stück Kreide Du wirst doch nicht etwa Eigentum deiner Schule für private Zwecke...... ^^
Michael H. schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> Stück Kreide > Du wirst doch nicht etwa Eigentum deiner Schule für private Zwecke...... > ^^ Im Gegenteil. Hab schon Straßenmalkreide von zu Hause in die Schule mitgenommen... Im übrigen: Bei ner Firma ist es völlig normal, dass die Firma die Arbeitsmittel anschafft und bezahlt. In ne Schule wird erwartet, dass du dir die Bücher und Begleithefte selber kaufst, ebenso die Tonnen von Rotstiften, die du zum korrigieren brauchst. Und zu den "betrieblichen" Abläufen in einer Schule: tiefstes Mittelalter, von dokumentierten Abläufen (ISO 9x) keine Spur.
P.S. ach ja: Einige Kinder in der Grundschule ESSEN die Kreide. Jetzt ohne Witz!
Michael K-punkt schrieb: > Und zu den "betrieblichen" Abläufen in einer Schule Kenn ich... Ich hab ein paar Pennälerknechter im Bekanntenkreis. Michael K-punkt schrieb: > P.S. ach ja: Einige Kinder in der Grundschule ESSEN die Kreide. Vielleicht ist die nicht ganz so trocken wie der Schulstoff? =)
Michael H. schrieb: > Michael K-punkt schrieb: >> P.S. ach ja: Einige Kinder in der Grundschule ESSEN die Kreide. > Vielleicht ist die nicht ganz so trocken wie der Schulstoff? =) Hey, der ist gut! :-) "Wem der Stoff hier zu trocken ist, kann ja ein Stück Kreide essen...!" (wäre ein Kandidat für die Sprüchsammlung in der Schülerzeitung!)
Michael K-punkt schrieb: > P.S. ach ja: Einige Kinder in der Grundschule ESSEN die Kreide. Jetzt > ohne Witz! Es soll ja auch schon Leute gegeben haben, die den Putz won den Wänden essen. ;-) Na ja, wenn Gips schmeckt? Ich glaube, die Schulkreiden sind heute wohl aus Gips, weiß es aber nicht ganz genau. Das Material ist wohl billiger als Kalk. Zu meiner Kinderzeit war Schulkreide noch aus Kalk. Ich löste nänlich mal ein Stück Kreide in Salzsäure auf, das schäumte schön, übrig blieb nichts. Mit der neueren Kreide funktionierte das nicht mehr. Ein Stück Straßenmalkreide ist auch im KFz-Verbandskasten. Das ist wohl Wachskreide, damit wird der Tafelanschrieb auf jeden Fall etwas dauerhafter. ;-) Alte Verbandskästen werfe ich nie weg, der letzte liegt gut erreichbar in der Wohnung. Außer Klebeseiten von Pflastern verdirbt da kaum was. Dann hat man dort im Falle des Falles auch was vorrätig. Nicht unbedingt die Kreide. Zum Achter im Speichenrad: Den Achter entfernen, ist auf jeden Fall eine etwas kniffelige Angelegenheit. Man schraubt sich da schneller noch einen ganz neuen Achter hinein, als den alten raus zu bekommen. Es ist nicht so leicht, wie es aus sieht, wenn man dem Fachmann zu schaut. Der geübte Meister hat es da leichter. Ich kenne einen, der das ungefähr seit Ende der 1940-er Jahre macht, und habe oft zugeschaut. Von Zeit zu Zeit, alle Jahre, muß man ohnehin mal alle Speichen nachspannen. Das wurde mir bei einem alten Rad erst klar, als nach über 10 Jahren alle Speichen locker wurden, und einige brachen. Die Lastverteilung der einzelnen Speichen wird dann extrem, die Schäden entwickeln sich mit exponentiell steigender Geschwindigkeit. Die Speichen werden dabei alle ziemlich gleichmäßig locker, man bemerkt jedenfalls keine zunehmende Deformierung des Rades. Ab und zu mal den Daumentest, wie bei der Keilriemenspannung am Auto. Mit so einem Rad mit lockeren Speichen legte ich mich in einer Kurve mal aufs Ei. Das Vorderrad knickte einfach vollständig nach der Seite um. Das war dann das Ende eines Billigrades, was ich mal für 200DM im schwedischen Möbelhaus kaufte. Alles war irgendwie auf Kante gestrickt, alle rotierenden Teile wie Kettenblätter eierten ein wenig, auch die Radlager, und noch einiges mehr, der Lenker war mit einer relativ dünnen Blechschelle befestigt, und es wäre nur eine Frage der Zeit gewesen, bis man während der Fahrt mal den Lenker in der Hand hat. Das Teil flog dann ganz auf den Schrott. Man hat an so einem Billigteil keine wirklich große Freude.
Ok, vielen Dank für die Tipps! Wieder was gelernt, aber ich denke mal, das ist dann doch ein Fall für den Mechaniker.
Erstmal: ich habe schon eine dreistellige Zahl an Laufräder selbst gebaut, d.h. vom Ausrechnen der Speichenlänge, über das Einspeichen bis zum Zentrieren (bei gutem Material problemlos unter 0,2mm Plan- und Seitenschlag.) Ulrich Sprick schrieb: Einspeichen dauert dann etwa 5 Minuten, Spannen 3 bis 5. > Bei Profis, wohlgemerkt. seuftz Ja, klar. An einem Laufrad sitzt ein Profi, der es wirklich gut kann, ca 1 Stunde. > Die Länge der Speiche weiss der Händler i. A. wenn du die Bezeichnung > der Nabe und Felge angibst. Die kann er ausrechnen, wenn er sich die Mühe macht auf der Herstellerwebseite die Maße zu finden, und das dann Ausrechnet. Die Angaben der Hersteller sind aber oft nicht zu finden, es sei denn es ist wirklich teures und aktuelles Material. Und selbst dann geben manche Hersteller falsche Maße an, ist mir letzt erst mit Felgen passiert, falscher ERD = Speichen 3mm zu kurz. In der Realität werden dir die meisten Händler den Vogel zeigen, wenn du denen nur die Bezeichnungen der Komponenten gibst. Es gibt duzende Hersteller, und jeder hat ein duzend Felgen im Angebot, und bei Naben sieht das genauso aus. Die Maße weiß niemand auswendig, und zur Hand hat man nur die Maße der Modelle, die man vielleicht selbst verbaut. Dazu kommt, das man fast jede Nabe mit fast jeder Felge kombinieren kann. Dazu kommen 32 Loch, 36 Loch, 2,3,4 fach gekreuzt .. Das gibt Millionen Kombinationen. > Da gibt es eine Reihe von Standardgrössen. Nein. > Wenn du sicher gehen willst, nimmst du einfach die defekte Speiche mit. Unbedingt ! oder das Laufrad selbst, am zusammengebauten Rad kann man die Speichenlänge zur Not auch ermitteln. > Man sieht, das Ganze sieht schwer nach "mehrdimensionaler Iteration mit > multiplen lokalen Extremwerten" aus. Sieht mir nach Jemandem aus, der keine Ahnung hat, wovon er redet. Ein Zentrierständer ist zwar nett, aber definitiv NICHT nötig. Auch im Fahrrad montiert kann man Laufräder perfekt zentrieren. Nun mein Rat: Lass dich von den Pseudoexperten hier nicht verwirren. So wie sich das anhört, sollte die Felge noch in Ordnung sein. Das kann man auch als Laie gut selbst machen. Da du ja sowieso zum Fahrradhändler musst, um eine Speiche und einen Speichenschlüssel zu besorgen, würde ich dort fragen, was er für die Reparatur möchte. Macht er dir einen fairen Preis, schlag zu. Willst du es unbedingt selbst machen, oder möchte dir der Händler ein neues Rad verkaufen: Verlange eine Speiche und einen Speichenschlüssel. Bei der Speichenlänge ist der Händler dir sicher behilflich, wenn du ihm das Laufrad oder alle Teile der defekten Speiche mitbringst. Muss der Kranz demontiert werden, dann würde ich das den Händler tun lassen. Mit dem richtigen Werkzeug ist das, gerade bei modernen, gesteckten Kränzen kein großer Aufwand. Mein Händler vor Ort macht das kostenlos. Die Speiche sollte vielleicht 50Cent kosten, der Speichenschlüssel irgendwas zwischen 2,50 und 5€. Die roten "Spokeys" sind ganz in Ordnung für den Hobbyeinsatz. Der Geldeinsatz ist also erstmal überschaubar. Dann fädelst du die Speiche ein, drehst den Nippel drauf, und spannst den Nippel erstmal ein bisschen. Steck den Speichennippel auf einen anderen Nippel, der einiges von der Schadstelle entfernt sitzt, und probiere mal, wie fest der sitzt. Das kann als Anhaltspunkt dienen. Zieh den Nippel aber nicht gleich so fest ! Dann setz das Laufrad wieder in die Gabel/Rahmen, und Bau dir eine Peilvorrichtung hin. Das kann der Bremsklotz sein, oder ein Kabelbinder den man an den Rahmen klemmt, und passend zurechtschneidet. Dann drehe das Laufrad einmal herum, und suche die Stelle, die seitlich am stärksten ausschlägt. Das ist hoffentlich deine frisch eingezogene Speiche. Nun spann nur diesen einen Nippel der neuen Speiche so weit, bis die Beule verschwunden ist. Beachte dabei, das die Speiche sich ein bisschen mit verdreht. Das gleicht man dadurch aus, das man ein Stück zu weit dreht, und dann wieder ein Stück zurück. Sobald es richtig mühsam wird, mit dem Speichenschlüssel den Nippel anzuziehen, bist du kurz davor den Nippel rundzudrehen. Wenn das Laufrad vorher 100% in Ordnung war, sollte es jetzt vernünftig laufen. Die DIN Norm gibt 1,5 oder 2mm vor, das ist sehr grob. Profis zentrieren auf 0,1-0,2 mm, je nach dem wie gut das Material ist. Bei vielen Felgen ist der Stoß nicht gut genug gearbeitet, dort hat man immer einen Schlag von 0,1-0,2 drin. Sollte das Rad nicht gut laufen, dann musst du weiter zentrieren. Suche immer die höchsten Ausschläge, und korriere indem du den Speichen auf der einen Seite mehr Spannung gibst. Ist das Laufrad insgesamt sehr "weich", musst du auf der anderen Seiten nicht lösen. Ist das Laufrad schon gut gespannt, dann musst du auf der anderen Seite die Speichen auch lösen. Zwar kannst du auch nur durch Erhöhung der Spannung zentrieren, du produzierst aber so weniger Höhenschläge, die du später wieder ausgleichen musst. Versuche nicht, den Planlauf sofort perfekt zu bekommen. Eliminiere die größten Hügel, und schau dir dann den Höhenschlag an. An der tiefsten Stelle der Felge löst du ein paar Speichen, mindestens 3, wobei du die mittlere Speiche mehr löst, als die beiden Äusseren, um den Seitenschlag neutral zu halten. An der höchsten Stelle, die oft gegenüber liegt, ziehst du die Speichen an. Auch den Höhenschlag nicht sofort perfektionieren. Höhe und Seite müssen im Wechsel Schritt für Schritt korrigiert werden. Sei auch am Anfang mit dem Speichenschlüssel vorsichtig, auch Profis arbeiten in kleinen Schritten. Bei deutlichen Schlägen darf es eine halbe Umdrehung sein, aber je feiner du zentrierst, desto kleiner werden die Bewegungen am Speichenschlüssel. Da kann durchaus eine Achteldrehung ausreichen. Zu große Bewegungen am Speichenschlüssel mögen zwar im Moment die Felge da hin ziehen, wo du sie haben möchtest, sorgen aber für Ungleichheiten, die du dann wieder korrigieren musst. Im Extremfall zentrierst du ewig, und das Rad wird kaum besser. Hattest du viel Arbeit, dann war das Laufrad schlecht, du solltest zwischendrin abdrücken. Dazu legst du einfach die Achse des Rades auf einen Holzklotz, packst die Felge mit beiden Händen, und drückst sie einmal kräftig herunter. Dabei wirst du dann ein klicken und klacken hören, das sind die Speichen die sich setzen. Durch das Entlasten der unteren Speichen können sich die verdrehten Speichen in den Nippelgewinden wieder gerade drehen. Dreh das Laufrad immer ein paar Grad, und drücke es rund herum ab. Mit der anderen Seite wiederholen. Youtube hat Videos. Nach dem Abdrücken wirst du wieder Zentrieren müssen, wenn man ein Laufrad komplett neu baut, drückt man zwischen den einzelnen Zentriergängen mehrfach ab. Zur Speichenspannung: Ein guter Indikator ist der Speichenschlüssel. Du merkst, wann der Nippel genug hat. Dann ist die Spannung recht hoch, und du solltest nicht weiter spannen, sonst reißt dir der Nippel ab. Die meisten Laufräder sind zu lasch gespannt. Mit den üblichen Messingnippel und Speichenschlüssel ist es schwierig, moderne Hohlkammer-Alufelgen zu überlasten. Speichen reißen sowieso nie durch zu hohe Speichenspannung (ihre Zugfestigkeit ist viel zu hoch) sondern durch zu niedrige Spannung ! Wenn das Speichengerüst keine ausreichende Speichenspannung hat, trägt bei Schlaglöchern, etc, eine einzige Speiche die volle Last, und die Nachbarspeichen tragen nicht mit. Da versagt eine Speiche sofort. Auch Spiel im Speichenbogen durch zu große Bohrungen in der Nabe sind schnell tödlich für die Speiche. Also: Spannen bis du das Gefühl hast, es geht nichts mehr. Du kannst auch 2 parallele Speichen mit der Hand umgreifen, und zusammendrücken. Das sollte sich stramm anfühlen. Ich habe gerade mal gemessen: An meinen 28" Laufrädern kann ich 2 parallele Speichen mit kräftigem Händedruck 12mm zusammendrücken. Du merkst auch beim Arbeiten mit dem Speichenschlüssel, ob einzelne Speichen deutlich mehr oder weniger Spannung haben. Das passiert, wenn man in zu großen Schritten arbeitet. Arbeitet man in kleinen Schritten, drückt regelmäßig ab, und zieht immer nur die größten Hügel heraus, dann ergibt sich fast automatisch eine gleichmäßige Speichenspannung. Eine Verformung der Felge kann natürlich auch die Ursache sein. Das lässt sich nur durch den Tausch der Felge korrigieren. Wenn die Verformung nicht zu groß ist, kann man diese Mehrlast den Speichen auftragen, und das herauszentrieren. Die Gefahr eines Speichenbruchs ist dann aber immer erhöht. Ich hoffe, ich habe ein wenig Licht in die Sache gebracht. Trau dich einfach mal heran, du siehst dann schon wie das Läuft. Wichtigste Regel: kleine Schritte. Dann kann nicht viel schief gehen.
Ulrich Sprick schrieb: > hoi > > also, ich hab das Einspeichen uns Spannen ja in jungen Jahren mal > gelernt. Also ohne "Tutor" hätte ich Wochen gebraucht, um es > hinzubekommen. Einspeichen dauert dann etwa 5 Minuten, Spannen 3 bis 5. > Bei Profis, wohlgemerkt. > DIE Profis möchte ich mal sehen. Da ist wohl dann Dr. Mikado persönlich am Spanner. Gibts eigentlich die Sendung "Wetten, dass..." noch? Das wäre doch mal was.
> Einspeichen dauert dann etwa 5 Minuten, Spannen 3 bis 5. > Bei Profis, wohlgemerkt. Da bezieht sich wohl jemand auf die einzelne Speiche, nicht auf ein komplettes Laufrad.
Daniel F. schrieb: > als ersatz für den daumen beim zentrieren empfehle ich die bremsbacken. Nimm den Daumen. Du musst "Gefühl" für die Verteilung der Schläge bekommen. Mit "Messen" ist da nix zu machen (bzw. es dauert e-w-i-g). Dreh das Rad, halt den Daumen dran, du wirst einen Rhyhtmus spüren, und auch ein wenig die Stärke der Schläge. Den stärksten Schlag suchst du dir heraus, und korrigierst den dann. Vorsichtig. Danach sieht die Sache (die Verteilung der Schläge) dann schon wieder ganz anders aus... Probier's einfach mal, du merkst sofort, was ich meine. Schöne Grüsse, Ulli PS: Alle Profis im der Fahrradbranche, die ich kennengelernt habe, machen das so. Und ich habe schon einige kennengelernt. PPS: Für das Einspeichen gabs um 1985 rum etwa 50 Pfennig, fürs Spannen auch. Da kann an sich ausrechen, wie fix das gehen musste, wenn man auf einen halbwegs ordentlichen Stundenlohn kommen wollte...
Michael K-punkt schrieb: > DIE Profis möchte ich mal sehen. Da ist wohl dann Dr. Mikado persönlich > am Spanner. Gibts eigentlich die Sendung "Wetten, dass..." noch? Das > wäre doch mal was. Also so aus dem Stand trau ich mir noch 10 Minuten zu. Du nimmst einen Haufen Speichen in die Hand. Optimal wären 9, aber nicht wenigern. Dann drückst du sie mit dem Daumen gegen den Zeigefinger, so dass sie alle schön nebeneinander liegen. Dann stösst du sie auf den Tisch, leicht schräg, so dass sie alle längenmässig schön abgestuft sind. Dann greifst du die Nabe, und führst die ersten 9 Speichen von aussen ein, jedes 2. Loch freilassen. Durch die abgestuften Längen geht das mit einer lässigen Hand- und Nabendrehung zack-zack-zack. Die überzähligen Speichen legst du wieder weg. Das sollte in 30 Sekunden zu schaffen sein. (nach etwas Übung freilich ;-) Dann Felge greifen. Ventilloch suchen, und Bohrung aussuchen, die zur gleichen Seite wie der Nabenflansch zeigt. Die Bohrungen sind leicht links und rechts versetzt. Da die erste Speiche einführen. Nippel greifen und 2 Umdrehungen etwa aufdrehen. Nur so viel wie nötig, alles andere ist Zeitverschwendung. Die Nabe hängt jetzt senkrecht runter, die Speichen liegen mehr oder weniger ordentlich darüber, so dass man sie einzeln leicht greifen kann. Die nächsten Speichen in jedes 4-te Felgenloch einziehen. Der Nippelkasten sollte rechts am Platz stehen bei Rechtshändern. 2. Runde. Jetzt 18 Speichen greifen, spreizen und aufstossen. Die ersten 9 werden VON INNEN in die restlichen Löcher im Speichenflansch eingeführt. Geht fast so gut wie bei den ersten 9, aber die stören jetzt etwas. Die nächsten 9 werden VON AUSSEN in den anderen Nabenflansch eingeführt, wieder jedes zweite Loch. Dann werden die 9 Speichen im 2-ten Flansch eingezogen. Falle: Die Bohrungen in der Nabe sind leicht versetzt (auf "Lücke"). Wenn du die erste Speiche dieses 2. Durchgangs hochziehst, muss sie VOR oder HINTER der entstprechenden aus dem 1. Durchgang hochgezogen werden. AUF KEINEN FALL mit der bereits eingezogenen Speiche KREUZEN - dann passt die Speichenlänge nicht mehr, was du aber erst im 4 Durchgang merkst. Passiert zu Beginn recht oft, wenn man nicht aufpasst wie ein Luchs. Und schon ist der Akkordschnitt im A- Es sind jetzt 2er-Gruppen quasi-parallel eingezogen, die direkt nebeneinanderliegende Felgenbohrungen belegen. Dann kommt der 3. Durchgang, die 9 übrigen Speiche im ersten Flansch. 2 mal hinterkreuzen, einmal vorkreuzen, dann in das richtige (!!!) Felgenloch einführen: Es muss a) direkt neben einer eingezogenen 2er-Gruppe liegen, und b) auf der Nabenflanschseite liegen. Falls nicht, reicht die Speichenlänge wieder nicht, was man, natürlich, erste wieder im letzten Durchgang merkt, und schon wieder ist der Schnitt im A-- Dann der letzte Durchgang, wieder von innen in die Flanschbohrungen einführen. Bein Einziehen wieder 2 mal von innen hinterkreuzen, dann die Speiche nach aussen ziehen und einmal von aussen an der bereits einzezogenen Speiche vorbeikreuzen, in der dem 3. Durchgang entgegengesetzten Richtung. Da kann man fast nix mehr falsch machen. Auch das Finden der Felgenbohrung sollte jetzt kein Problem mehr sein. Bein Eindrehen der Nippel immer mal wieder drauf achten, dass die Bohrung auf der Nabenflanschseite liegt. Wenn nicht, hast du was fasch gemacht, und der Schnitt ist schon wieder im A--- Also ich traue mir 10 Minuten noch zu aus dem Stand. Vorausgesetzt, neue Speichen, neue Felge, neue Nippel. Aber eigentlich schreib ich jetzt lieber Programme in C# oder C++. Wie kommt so ein Thread eigentlich ins Mikrocontrollerforum? Schöne Grüsse, Ulli
Rufus Τ. Firefly schrieb: >> Einspeichen dauert dann etwa 5 Minuten, Spannen 3 bis 5. >> Bei Profis, wohlgemerkt. > Da bezieht sich wohl jemand auf die einzelne Speiche, nicht auf ein > komplettes Laufrad Durchaus nicht... wenn du den damals üblichen Hungerlohn in Betracht ziehst, willst du das in der Zeit schaffen, oder möglichst schneller, wenn du abends was zu beissen möchtest. Das Leben ist hart. Aber machbar. Schöne Grüsse, Ulli PS: Zum Spannen gibt's Hilfsgeräte: Eine langsamlaufende Bohrmaschine zum Vorspannen mit Schraubenzieherklinge und Führungsdorn, der alle Nippel auf gleiche Höhe schraubt, und einen "Bock" mit einer Laufrolle und Hebelmechanik, die die Schläge auf dem Felgenrand abnimmt und mechanisch "verstärkt" an einer Art Fadenkreuz anzeigt. Damit wird dann "hauptgespannt". Zuerst die Hoch- und Tiefschläge, dann die Seitenschläge. Die Feinarbeit macht man dann mit dem Daumen und schnellen Drehungen. Der ist trotz Hebelmechanik deutlich sensibler als die optische Anzeige. Der Fachmann weiss anhand des Daumengefühls und der Spannung der jeweiligen Speichen, ob er den Nippel drehen muss, und in welche Richtung. Nach etwa 2 Jahren Training ;-)
Warren Spector schrieb: > In der Realität werden dir die meisten Händler den Vogel zeigen, wenn du > denen nur die Bezeichnungen der Komponenten gibst. Es gibt duzende > Hersteller, und jeder hat ein duzend Felgen im Angebot, und bei Naben > sieht das genauso aus. Die Maße weiß niemand auswendig, und zur Hand hat > man nur die Maße der Modelle, die man vielleicht selbst verbaut. Ja, die Welt hat sich verändert. In den 80er, letztes Jahrhundert, was alles noch übersichtlich. 28er Felge, F&S 3-Gang-Nabe, 292 mm. Normale Bremsnabe 294 mm. Vorderradnabe 298 mm. Hochflansch-Schaltnabe mit Tiefbett-Alufelge asymmetrisch 289 mm und 294 glaub ich. Schöne Beschreibung übrigens. Speichen-Reparatur ist in 5 Minuten nicht zu schaffen. Wenn der Zahnkranz ab muss, das eingesaute Dinge erst mal geputzt werden muss, die Nippel erst mal eingeölt werden müssen, damit sie sich überhaupt drehen lassen, weiss der Geier - ne halbe Stunde ist schnell rum. Schöne Grüsse, Ulli
Ulrich Sprick schrieb: > Daniel F. schrieb: > >> als ersatz für den daumen beim zentrieren empfehle ich die bremsbacken. > > Nimm den Daumen. Du musst "Gefühl" für die Verteilung der Schläge > bekommen. Mit "Messen" ist da nix zu machen (bzw. es dauert e-w-i-g). An meinem Zentrierständer ist ein paar Messuhren, und an jedem Zentrierständer der gehobenen Preislage ebenso. Mit Messuhr geht es bedeutend schneller als mit Fühler, wenn man es gewöhnt ist. -> Unfug seuftz > > PPS: Für das Einspeichen gabs um 1985 rum etwa 50 Pfennig, fürs Spannen > auch. Da kann an sich ausrechen, wie fix das gehen musste, wenn man auf > einen halbwegs ordentlichen Stundenlohn kommen wollte... Halt halt ! Einen Schlag aus einem alten, aber noch gut gespannten Rad rausziehen, ist in 5 Minuten kein Problem. Ganz anders sieht es aus, ein neues Laufrad zu bauen und das in 5 Minuten zu spannen. Das ist völlig unmöglich, wenn man ein halbwegs anständiges Ergebnis möchte. Spannt man ein frisches Laufrad sofort auf volle Spannung und fährt damit, wird es sich stark setzen und muss nach ein paar Kilometern neu Zentriert werden ! Ulrich Sprick schrieb: > Also ich traue mir 10 Minuten noch zu aus dem Stand. Vorausgesetzt, neue > Speichen, neue Felge, neue Nippel. Ja, in 10 Minuten hast du alle Speichen drin. Glaub ich dir gerne. Aber dann hast du immer noch kein Newton Spannung drauf, und Gestern hieß es noch, in 8-10 Minuten wäre das ganze Laufrad fertig Zentriert. Wenn das Laufrad nicht mehrfach abgedrückt und in kleinen Schritten Zentriert wurde, mag es im Ständer vielleicht Rund laufen, wird sich nach ein paar Kilometern und ein paar Schlaglöchern aber wieder setzen. Guter Laufradbau braucht Geduld, das ist keine Akkordarbeit.
Christian S. schrieb: > Sowas können wohl manche Leute auch selbst. Allerdings ist das zentriern > des Laufrads aufwendig und ohne geeigneten Zentrierständer und > Speichenschlüssel aussichtslos. Speichenschlüssel ist wohl kein Problem und nen Zentrierständer haben wir mit 2 Gummibändern und zwei Eisstielen selbst gemacht. Für Anfänger sind zwei Filzstifte (abwischbar) besser. Mit den Gummibändern auf die Lenkergabel spannen und langsam zur Felge schieben bis beim drehen Striche den Schlag nachzeichnen. Dann die Speichen die auf die andere Seite gehen nachziehen, ist wirklich kinderleicht, auch wenn wir in dem Alter noch nichts von iterativen Prozessen wussten. Braucht nur etwas Übung. Falsch machen kannst de eh nix, wenn alles schief und krumm ist bringste das Rad halt zum Profi.
Naja, wenn man es schafft, einen Höhenschlag zu produzieren, dann wird es knifflig.
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