In einer kleinen Firma habe ich hMail als lokales Mailrelay
eingerichtet. Wenn die Leute nun an externe Adressen Mails versenden,
kommen nachweislich alle Mails an Konten von Providern wie Web.de, GMX,
Alfahosting oder Aixit auch an, ausser die an Konten bei 1und1.
Ich habe eine dunkle Ahnung, woran das liegen könnte, bin mir aber
unsicher. In hMail kann man nur einen Sende-Account einrichten, über den
die Mails an externe Konten rausgehen. Logischreweise stimmt dann der
Absender in der Mail nich tmit dem Inhaber des Sende-Accounts überein -
und 1und1 ist evtl. so pingelig?
Oder was könnte es sonst sein? Und wie behebe ich das Problem?
Fuer ein paar Cent im Monat eine eigene Domain bei einem Provider kaufen
mit dem Gedoens, das sowieso normalerweise dabei ist, und von dort
senden.
Mehr als nen 10er im Jahr kostet sowas nicht.
Gruss hro
Es handelt sich um eine eigene Domain, sowohl bei der, deren Provider
zum Senden benutzt wird, als auch bei der Zieladresse ...
Domains mit eigenem SMTP-Server sind mir noch nicht untergekommen, schon
garnicht zu dem erwähnten Preis ... hab' ich was verpasst?
Frank schrieb:> Domains mit eigenem SMTP-Server sind mir noch nicht untergekommen, schon> garnicht zu dem erwähnten Preis ... hab' ich was verpasst?
Den braucht man ja auch nicht. Man darf ja den vom Provider fuer solche
Aufgaben bereitsgestellten verwenden. Derzeit bin ich privat bei Loomes
und da funktioniert es. Aber auch bei anderen Providern war das bisher
kein Problem.
Wende Dich doch mal an den Support bei 1&1 - LOL
Gruss hro
Ich verwende nat. den SMTP-Server des Providers, bei dem die Firma
Domain und Mailkonten hat (alfahosting.de).
Dieser SMTP-Server nimmt die Mails ohne Fehlermeldung bzw. Rücksendung
entgegen. Die Mails, deren Empfangspostfächer bei 1und1 liegen,
verschwinden im Nirvana, während alle anderen ihr Ziel erreichen. Kann
ja auch an der Übergabe von alfahosting zu 1und1 liegen ... ich habe mal
den Fall deren Service geschildert. Nur am Wochenende wird da wohl kaum
eine Antwort kommen ...
Frank schrieb:> Dieser SMTP-Server nimmt die Mails ohne Fehlermeldung bzw. Rücksendung> entgegen. Die Mails, deren Empfangspostfächer bei 1und1 liegen,> verschwinden im Nirvana, während alle anderen ihr Ziel erreichen.
das ist dann schon merkwürdig, hast du auch mal die Spam order bei 1und1
durchsucht, diese werden per pop3 nicht abgerufen.
Peter II schrieb:> das ist dann schon merkwürdig, hast du auch mal die Spam order bei 1und1> durchsucht, diese werden per pop3 nicht abgerufen.
Ich selber (mit Mailkonto bei 1und1) hole und sende Daten normalerweise
per Thunderbird, nicht über das Webinterface. Aber ich habe mich extra
mal angemeldet und in den Webmailer eingeklinkt - der dortige Spamordner
ist leer. (Mein lokaler Junk-Ordner übrigens auch).
Ich besite auch ein GMX-Mailkonto, dass ich auch per POP3/SMTP benutze.
Mails vom hMailServer an diese Adresse kommen an.
Andi D. schrieb:> sind die reverse dns einträge richtig gesetzt ?
spielt überhaupt keine rolle wenn er als relay den Provider nutzt. Und
auch ohne reverse dns dürfen mails nicht verworfen werden. entweder
nicht annehmen oder zustellen - verwerfen darf nicht gemacht werden.
Andi D. schrieb:> sind die reverse dns einträge richtig gesetzt ?
Warum sollte das nötig sein? Die Daten werden korrekt vom hMailserver an
alfahosting übergeben. Was die damit machen, betrifft mich zwar, aber
Enfluss darauf habe ich wohl kaum ... ich denke schon, dass die Server
zweier nicht ganz unbedeutender Provider korrekt eingetragen sind.
Peter II schrieb:> was passiert wenn du mit einem Mailclient mails über hMailserver an> 1und1 schickst?
Na mache ich doch. In der Firma sind alle Arbeitsplätze bzw.
Terminalsessions mit Outlook ausgestattet. Als POP3- und SMTP-Server ist
ausschliesslich der lokale hMailserver eingetragen. Dieser leitet Mails
an externe Adressen an den SMTP-Server von alfahosting weiter.
Ich könnte auch mal gültige Zugangsdaten für ein SMTP-Konto von 1und1
eintragen - das hätte aber nur temporären und theoretischen Wert, da die
Firma um die es geht, nix mit 1und1 zu tun hat. Hab eich bis jetzt noch
nicht gemacht ...
Frank schrieb:> Na mache ich doch. In der Firma sind alle Arbeitsplätze bzw.> Terminalsessions mit Outlook ausgestattet. Als POP3- und SMTP-Server ist> ausschliesslich der lokale hMailserver eingetragen. Dieser leitet Mails> an externe Adressen an den SMTP-Server von alfahosting weiter.
ich meinte du sollte im Outlook direkt den server von alfahosting
eintragen.
Peter II schrieb:> ich meinte du sollte im Outlook direkt den server von alfahosting> eintragen.
Das wird natürlich gehen, aber es ist ja gerade betriebliche Absicht,
die Mails über einen eigenen Server zusammenzuführen, einem Virenscan zu
unterziehen und auch zu archivieren - deshalb der lokale Server als
Zwischenstation.
Frank schrieb:> Das wird natürlich gehen, aber es ist ja gerade betriebliche Absicht,> die Mails über einen eigenen Server zusammenzuführen, einem Virenscan zu> unterziehen und auch zu archivieren - deshalb der lokale Server als> Zwischenstation.
du sollte ja nur mal testen ob die mail dann bei 1und1 ankommen, soll ja
keine dauerlösung sein.
Was geschieht, wenn du etwas an eine garantiert nicht existierene
Mailadresse bei 1&1 sendest, z.B. unsinn9876@online.de? Normalerweise
müsste innert Sekunden eine Unzustellbarkeitsnachricht zurück kommen,
die üblicherweise auch klärt, welcher Mailer die Zustellung versucht hat
und welcher sie ablehnte.
A. K. schrieb:> Was geschieht, wenn du etwas an eine garantiert nicht existierene> Mailadresse bei 1&1 sendest
Habe ich gerade gemacht. Es passiert nix, keine Fehlermeldung, kein
Bounce, verschwindet einfach.
Ist das da drin die Firma? Ergibt sonst nämlich keinen Sinn.
Wenn du natürlich irgendwie den Mailserver der eigenen Domain als
zuständig für die Domain online.de konfiguriert hast...
Stell mal den Logging-Level höher und probiers nochmal.
Frank schrieb:> Ich verwende nat. den SMTP-Server des Providers, bei dem die Firma> Domain und Mailkonten hat (alfahosting.de).
Weshalb? Die Doku sagt, dass auch das übliche MX-Lookup basierte Routing
erfolgen kann. Ein Smarthost ist nur bei dynamischer IP notwendig, denn
Spamfilter mögen das nicht so.
Sieht auch nicht so aus, als ob er den Provider-Host verwendet. Sondern
sich selbst.
Ich nehme an, das war nun eine funktionierende Mail und du hast den
Smarthost zwischendurch von ad-ds.de auf smtp.ab-ds.de umkonfiguriert.
Fehlt noch das vollständige Log einer nicht funktionierenden Mail. Wenn
das im Prinzip genauso aussieht, dann darfst du mal den Betreiber von
109.237.140.38 fragen.
Ohne Umbruch liest sich das übrigens wesentlich leichter.
Den Umbruch macht die Forensoftware.
Die Änderung von ab-ds.de auf smtp.ab-ds.de ist nur kosmetischer Natur,
leider ohne jede Auswirkung. Der Hoster ist Alfahosting und dem ist das
egal, funktioniert so und so.
Mails an GMX- oder Aixit-Server kommen an, Mails an 1und1-Postfächer
dagegen nach wie vor nicht. Das Log sieht so aus, als ob die Enlieferung
bei Alfahosting korrekt erfolgt und sich danach die Spur verliert ...
Frank schrieb:> Den Umbruch macht die Forensoftware.
Herrje... Das macht sie nicht wenn Anhang oder (code) drumrum.
> Mails an GMX- oder Aixit-Server kommen an, Mails an 1und1-Postfächer> dagegen nach wie vor nicht. Das Log sieht so aus, als ob die Enlieferung> bei Alfahosting korrekt erfolgt und sich danach die Spur verliert ...
Dann musst du dort nachfragen.
Bis dahin kannst du notfalls eine explizite Mailroute einrichten, die
online.de an deren bekannte MX Hosts versendet.
Frank schrieb:> Die Änderung von ab-ds.de auf smtp.ab-ds.de ist nur kosmetischer Natur,
Intern auch? Ist nicht immer so. Bei Split-DNS mit lokaler AD-Domain
ab-ds.de löst ab-ds.de intern und extern nämlich verschieden auf.
Die in hMailserver eingestellte lokale Domain heisst firma.local, im LAN
gibt es keinen DNS. Die Clients (Outlook) sind auf die IP-Adresse des
hMailservers eingestellt.
Aber ich befürchte, dass evtl. die Tatsache, dass die Mails mit dem
Absender vorname.nachname@firma.local versendet werden, manche
Mailserver dazu veranlasst, die Mails nicht weiterzuleiten und evtl.
auch verhindert, dass eine Rücksendung erfolgt.
Bei den Providern, die die Mails durchlassen, kann man problemlos
antworten, weil in Outlook das Feld "Antwort an" mit
vorname.nachname@firma.de belegt ist.
In diesem Punkt finde ich die Anleitung zu hMailserver verwirrend. Legt
man nun die externe Domain auch intern an? Kann der Server dann selber
dafür sorgen, dass Mails zwischen internen Adressen nicht erst durch die
Welt geschickt werden?
Wenn der hMailserver tatsächlich keine individuelle SMTP-Konfiguration
zuläßt, was m.E. totaler Murks wäre, dann schmeiß das Teil runter und
nimm den Jana-Server:
http://janaserver.de/
Dort geht das problemlos. Oder halt gleich Exchange, ist allerdings
preislich und administrativ gleich mehrere Ligen höher angesiedelt.
Icke ®. schrieb:> Wenn der hMailserver tatsächlich keine individuelle SMTP-Konfiguration> zuläßt, was m.E. totaler Murks wäre, dann schmeiß das Teil runter
Routing kann er laut Doku natürlich schon:
http://www.hmailserver.com/documentation/latest/index.php?page=reference_route
Ich fände es aber schon merkwürdig, wenn ich Mails kriege mit
From: irgendwer@ichbins.local
Reply-To: derbinichwirklich@online.de
und es sich dabei um eine Firma handelt.
Wenn man seiner Firma schon eine Domain besorgt, dann sollte man sich
auch Gedanken über eine entsprechende Mail-Domain machen. Ist eine
Standard-Dienstleistung von Providern.
Ich glaube, das Problem hat sich gelöst, war wohl ein tiefgreifendes
Missverständnis hinsichtlich des Begriffes "Domain".
Ich habe also von nun an zwei Domains eingerichtet: die firma.local
enthält nur noch tatsächlich lokale Maildienste, wie das Voicemailsystem
der IP-Telefone oder die Scan-to-Mail-Funktion einer Kopierkombi.
Zusätzlich habe ich im hMailserver die Domain (was eigentlich nur ein
Verzeichnis ist) firma.de mit allen Mailacounts, die auch nach draussen
können sollen, angelegt.
Der Server ist selber in der Lage, nachzusehen, ob es den Empfänger
bereits lokal gibt und stellt dann gelich selber intern zu - ohne Umweg
über den Provider. Eigentlich ist jetzt Alles so, wie es sein sollte ...
Frank schrieb:> Der Server ist selber in der Lage, nachzusehen, ob es den Empfänger> bereits lokal gibt und stellt dann gelich selber intern zu - ohne Umweg> über den Provider.
Ja, das ist der Reiz bei hMailserver. Und die Tatsache, daß er ziemlich
zuverlässig funktioniert - ich nutze das Ding sowohl im Büro mit zwei
Standorten (und einer Domain) und privat, funktioniert bestens. Mit
roundcube lässt sich auch noch ein recht brauchbares Webmailfrontend
davorschnallen.