Testschaltung für PWM

OP #2755402
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Hallo erstmal,

ich möchte eigentlich ein Asyncronmotor 220VAC 50Hz 1200n/m über PWM 
drehzahlregeln. Aber bevor ich jetzt mit 220 Volt rumexperimentiere wäre 
es mir lieber eine Testschaltung aufzubauen nur um zu testen ob mein 
Programm überhaupt funktioniert. Liege ich falsch in der Annahme das 
wenn ich mit einem Voltmeter die Spannung zwischen RC1 (PWM Ausgang) und 
Masse messe, müsste doch der "verrückt spielen" da die Spannung ständig 
steigt und fällt ?

Bin für jede Hilfe dankbar

H.M
Gast #2755446
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Du schreibst du willst einen Asyncronmotor über PWM in der Drehzahl 
regeln.
Das ist dein Anliegen und geht nicht.
Du kannst eine LED in der Helligkeit über PWM Steuern, aber das hast du 
nicht gefragt.

Gruss Bernd
Gast #2755449
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Zurück zur Ursprungsfrage:

Ein Voltmeter, egal ob analog oder digital, ist das komplett falsche 
Meßinstrument für PWM, Frequenzen, Pulse und was sonst noch alles aus 
dieser Ecke kommt.


Digitale Voltmeter messen alle so ca. 0.5 bis 1 Sekunden den akuellen 
Wert der Spannung. Da wird die Anzeige immer springen.



Gegenfrage: Was willst Du eigentlich testen?
Gast #2755453
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Häng entweder ein Analogmultimeter an das PWM Signal, dass ist so träge 
dass es Dir den ungefären Effektifwert anzeigt, oder glätte das Signal 
mit einem Tiefpass und häng ein Digitales drann, die Spannung entspricht 
dann dem Dutycycle. Die beste methode wäre natürlich ein Oszi um das 
Signal direkt zu beobachten. Eine LED an das Signal zu hängen wäre auch 
möglich, wäre aber zu einfach ;-).
Gast #2755469
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> einem Voltmeter die Spannung zwischen RC1 (PWM Ausgang) und
> Masse messe, müsste doch der "verrückt spielen

Es zeigt zumindest nicht den richtigen Wert an.

Ein True-RMS Voltmeter kann den richtigen Wert anzeigen.

Aber letzlich ist es egal, weil ich dein Motor bei halber RMS Spannung 
nicht genau halb so schnell laufen wird.

Wenn deine PWM schnell genug ist (über 25 Hz reicht schon, also 50Hz 
230V~ Halbwellen angeschnitten reichen locker) reicht ein normales 
Digitalmultimeter an einem Belastungswiderstand, um erkennen zu können, 
ob du mehr oder weniger "Gas" gibst.
#2755472
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hendrik maier schrieb:
> Und mal ganz davon abgesehen hacken wir jetzt auf einer Anderen
> Problematik rum und nicht auf meiner aktuellen :-)

Erlaube doch diese Anmerkung, wenn Du etwas ganz offensichtlich 
unmögliches vollbringen willst. Streng genommen geht es sogar über PWM. 
Dann aber musst Du durch eine entsprechende Logik die drei Phasen 
erzeugen (120° Phasenwinkel). Das ist ein gangbarer Weg. Allerdings darf 
man nicht vergessen, dass die meisten Motoren kaum mehr als 90Hz 
vertragen.

Um nochmal auf die Messfrage zurückzukommen: Mit einem Analogmulitmeter 
ist das Messen gut möglich. Digital nur mit dementsprechend teueren 
True-RMS Voltmetern, die auch den passenden Frequenzgang haben. Da reden 
wir aber von einer Preisklasse  > Baumarkt * 100.

Prinzipiell nimmt man dafür ein Oszi.
#2755852
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hendrik maier schrieb:
> Oki leute, werde das erstmal über eine  LED versuchen , nur um zu testen
> ob mein Programm überhaupt richtig ist, danach werde ich mich der 2-ten
> Problematik widmen.

Diese Aussage lässt darauf schließen, dass Du kein Oszi hast. In diesem 
Falle kann ich Dir das nur wärmstens empfehlen. Denn gerade die wichtige 
Phasenlage lässt sich nicht mit einem Multimeter herausmessen.
#2755951
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Gibt auch Multimeter im günstigeren Segment (hatte man eins von Mastech 
in der Hand) mit Frequenz/Tastgrad-Messung. Gibt keine Auskunft über 
Phasenlage, aber sagt dir zumindest, ob der Tastgrad sich ändert.

Bei der LED wirst du höchstens eine Lichtveränderung und mit abnehmendem 
Tastgrad bei 50Hz ein Flackern erkennen... Mit viel kleinerer Frequenz

Zur Motor-Thematik:
Wir reden hier schon von einem 3phasigen Asynchronmotor? Also 3x220VAC 
(Sternschaltung)? Da wird das mit PWM tatsächlich schwer. Beim 
Kondensatormotor ebenfalls.
Oder meinst du doch einen einphasigen Reihenschlussmotor, den man über 
Phasenanschnitt steuern könnte (was gewisse Ähnlichkeit mit PWM hätte, 
wenn auch normal anders realisiert)?

3phasig einfach mal mit PWM was rausschneiden ist blöd. Hier könnte man 
mit einem µC mit 3 Timern, +/-220V DC und entsprechenden Endstufen ein 
dreiphasiges Drehfeld erzeugen (Rechteck, besser Trapez) mit anpassbarer 
Frequenz... (geht Richtung Modellbau-Regler für BL-Motoren) Die Frage 
ist, ob man das wirklich möchte...

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