Eingangswiderstand OPV

Gast #2757858
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Das ist eine der "goldenen" Regeln für (ideale) Operationsverstärker:

1. Die Spannungsdifferenz zwischen den Eingängen ist immer 0.
2. Die Eingänge ziehen keinen Strom (--> Eingangswiderstand = unendlich)
3. Bis zum maximal zulässigen Ausgangsstrom ist der Ausgang beliebig 
belastbar (--> Ausgangswiderstand = 0)
4. Die Leerlaufverstärkung ist unendlich.

Diese Regeln machen die Berechnung analoger Schaltungen mit OPs 
besonders einfach, weil das Verhalten nur noch von der äusseren 
Beschaltung abhängt und die Übertragungsgleiching dadurch einfach mit 
Knoten- und Maschenregel aufgestellt werden kann.
Ihre Anwendung ist in den meisten Fällen zulässig, weil sie von realen 
OPs in guter Näherung erfüllt erfüllt werden.

Gruß Ulli
#2757906
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Und da Regel 1 idealerweise gilt, spricht man vom "virtuellen 
Kurzschluss".

Real liegt der Eingangswiderstand im Megaohm-Bereich, sodass die 
Faustregel 10facher Querstrom sehr leicht eingehalten werden kann, da 
damit ein Fehler <= 10% erreicht wird. Wenn man natürlich einen 
Eingangswiderstand der Schaltung von Mega- bis Gigaohm besitzt, dann 
wird die Sache durchaus schwierig. Hierfür gibt es Spezial-OPVs, die bis 
in den Teraohmbereich gehen (z.B. CA3140).
Gast #2757925
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Martin Schwaikert schrieb:
> Und da Regel 1 idealerweise gilt, spricht man vom "virtuellen
> Kurzschluss".
>
> Real liegt der Eingangswiderstand im Megaohm-Bereich, sodass die
> Faustregel 10facher Querstrom sehr leicht eingehalten werden kann, da
> damit ein Fehler <= 10% erreicht wird. Wenn man natürlich einen
> Eingangswiderstand der Schaltung von Mega- bis Gigaohm besitzt, dann
> wird die Sache durchaus schwierig. Hierfür gibt es Spezial-OPVs, die bis
> in den Teraohmbereich gehen (z.B. CA3140).

Glaubst du nicht, daß ein Anfänger mit Regel 1 besser bedient ist?

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