Röhren: Frage zu Heizstrom und Anodenstrom

Gast #2784872
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Wenn du viel Anodenstrom ziehen willst, muss die Kathodenfläche 
entsprechend groß werden; das bedeutet bei feststehender Ergiebigkeit 
halt auch mehr Heizleistung. (Ich schließe mal bewusst die Sonderfälle 
von Rückheizung aus, wie sie bei Magnetrons vorkommen können). Das ist 
aber stark von der Geometrie des Aufbaues abhängig, auch ob direkt oder 
indirekt beheizt usw. Eine Glaskonstruktion sieht da ganz anders aus als 
z.B. eine Metall-Keramik-Konstruktion.
Gast #2785068
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Danke für die Antworten!

Dann frage ich mal anders:

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Heizleistung (am Heizfaden) und 
Anoden-"Leistung"?


Kenne mich leider mit Röhren nicht so gut aus, deshalb wahrscheinlich 
die etwas mißverständliche Formulierung der Frage.

Hätte gedacht, dass es bei optimalem Kathodenaufbau eine obere Grenze 
für die maximal übertragbare Leistung von der Kathode zur Anode gibt, 
die von der Kathodentemperatur/Heizleistung an der Kathode abhängt.
Gast #2785390
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Das ist nur indirekt. Du brauchst nur eine bestimmte Temperatur und das 
entsprechende Kathodenmaterial.
Bei direkter Heizung brauchst du wesentlich weniger Heizleistung als bei 
indirekt geheizten Kathoden um den gleichen Effekt zu erreichen.
Gast #2785396
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Ja, es gibt schon einen Zusammenhang: wenn Du die Röhe unterheizt wird 
natürlich auch die Emission und damit auch der max Ia geringer. Das ist 
aber überhaupt nicht gut für die Katode, sie kann dadurch taub werden. 
Das Gegenteil ist auch der Fall, beim Überheizen steigt die Emission 
etwas und damit auch der max. Ia, ist aber auch nicht gut, Katode 
verbraucht sich schneller. Also: Spezifikation immer einhalten.

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