Forum: Offtopic Privathaftpflicht


von Großes F. (112)


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hallo,

man kann ja bei den Versicherungen teilweise die Deckungssummen wählen.

Würdet ihr für eine Privathaftpflicht tendenziell eher die 10-Millionen 
Grenze wählen, oder die 20-Millionengrenze?

Beides sind für mich Größenordnungen, in denen ich mir niemals 
vorstellen könnte einen Schaden zu verurschen, allerdings ist eine 
Privathaftpflicht ja nun gerade für die Bereiche vorgesehen, die das 
eigene Budget übersteigen...


mfg

von Großes F. (112)


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...und noch eine Frage im Anschluss:

Selbstbeteiligung zustimmen oder nicht?

Kostenersparnis sind so um die 25 Euro pro Jahr bei 150 Euro 
Selbstbeteiligung.
Rechnet sich also nur, wenn man höchstens 1 Schadensfall in 6 Jahren zu 
melden hat.

von Dennis H. (c-logic) Benutzerseite


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Falsches Forum ?

von Troll (Gast)


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Dennis Heynlein schrieb:
> Falsches Forum ?

Hier werden auch ganz andere lebensprobleme gelöst, bzw vorgeheult.

sinnvoll ist es, wenn man preislich mehr dazu weiß

von Maximilian (Gast)


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Großes Fragezeichen schrieb:
> Beides sind für mich Größenordnungen, in denen ich mir niemals
> vorstellen könnte einen Schaden zu verurschen

Öltank läuft aus, Haus muß abgerissen und Erdreich abgetragen werden.

Autounfall, mehrere schwerverletzte, die lebenslang schwerbehindert 
bleiben.

10 Millionen reichen für all das wahrscheinlich dicke, aber wenn der 
Aufpreis nicht zu hoch ist, nimm doch einfach die 20.

von Ulli N. (Gast)


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10 Millionen sind völlig ausreichend. Wichtiger wäre, daß du 
"Haftungsforderungsausfall" mit drin hast. Das bedeutet, daß deine 
Versicherung für Schäden aufkommt, die ein Anderer dir zugefügt hat, der 
selbst keine Privathaftpflichtversicherung hat.

von Großes F. (112)


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ups, sollte eigentlich ins Offtopic, darum hab ich mich ja angemeldet^^


besteht die Selbstbeteiligung auch für die Forderungsausfallergänzung? 
Für mich kämen da im Moment eigentlich nur so Schäden wie Brille kaputt 
in Frage, aber das sind ja alles Summen, die nur unwesentlich über die 
Sebstbeteiligung hinaus gehen.

...aber Thema sollte eigentlich die obere Schadensgrenze sein.

In eine Menschengruppe hineinfahren wird doch soweit ich weiß über eine 
KFZ-Haftpflicht gedeckt, dieser Schadensbereich scheidet also aus.

Öltanks besitze ich nicht.

Womit kommt man noch auf mehr als 10 Millionen Euro Schaden?

von mhh (Gast)


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Großes Fragezeichen schrieb:
> Womit kommt man noch auf mehr als 10 Millionen Euro Schaden?

Weitere Inflation abwarten, dann gehts schnell.   :)

von Großes F. (112)


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...und preislich bin ich im Moment auf der Seite der Gothaer gelandet.

Mit Schadenausfalldeckung ab dem 1. Euro wäre ich bei ca. 100 Euro pro 
Jahr, mit 150 Euro selbstbeteiligung wären es noch 72 Euro.

von D. I. (Gast)


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Nach diverser Recherche in entsprechenden Magazinen und Internet, habe 
ich mich für die HUK-Coburg inkl. PLUS Schutz entschieden.

von Robert L. (lrlr)


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Ich kenne das nur so, dass die Privathaftpflicht sowieso teil der 
Eigenheimversicherung und/oder Haushaltsversicherung ist..
(die dann auch für Personen die im Selben Haushalt wohnen gilt)

Mir fällt gerade kein Fall ein, wo man das separat bräuchte,  ??

von Marius P. (marius_p)


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Ich würde generell wenn es finanziell mmöglich ist die Versicherung 
nehmen die am meisten abdeckt.

Besser ich zahle zuviel als ich hab im Schadensfall Probleme.
Und 20 Mio, naja, man weiß ja nie.

von Rick M. (rick-nrw)


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Robert L. schrieb:
> Ich kenne das nur so, dass die Privathaftpflicht sowieso teil der
> Eigenheimversicherung und/oder Haushaltsversicherung ist..
> (die dann auch für Personen die im Selben Haushalt wohnen gilt)
>
> Mir fällt gerade kein Fall ein, wo man das separat bräuchte,  ??

Eine Hausratversicherung braucht man nicht unbedingt, eine 
Privathaftpflicht ist ein Muss.

Ob nun 10 Mio.oder 20 Mio. Schadensabdeckung spielt keine große Rolle, 
man muss sich halt anschauen wie groß der Unterschied bei den Prämien 
ist.

Ulli N. schrieb:
> Wichtiger wäre, daß du
> "Haftungsforderungsausfall" mit drin hast. Das bedeutet, daß deine
> Versicherung für Schäden aufkommt, die ein Anderer dir zugefügt hat, der
> selbst keine Privathaftpflichtversicherung hat.

Sehe ich auch so.

von Harald W. (wilhelms)


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Großes Fragezeichen schrieb:

> Womit kommt man noch auf mehr als 10 Millionen Euro Schaden?

Du verursachst als Radfahrer einen Unfall, bei dem ein Bus eine Brücke
runterstürzt. Im Bus sind anschliessend fünfzig Schwerverletzte...
Gruss
Harald

von Michael B. (laberkopp)


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> Womit kommt man noch auf mehr als 10 Millionen Euro Schaden?

Fluppe in der Nähe einer Raffinierie weggeworfen,
dummerweise dabei filmen lassen.

Allerdings braucht man eine Versicherung ja gerade für den Schadenfall, 
den man NICHT mehr aus eigener Tasche stemmen kann.

Also bei über 10 Mio.

Also sind letzlich alle angebotenen Versicherungen in Deutschland 
nutzloser Humbug der mit Bedingungen und Klauseln nur im Interesse des 
Versicherungskonzerns versehen ist.

Immerhin bleibt die Hoffnung, daß du bei bestehender Versicherung (egal 
ob 10 Mio oder 20 Mio) von einem Richter im Schadenfall von noch höheren 
Forderungen freigesprochen wirst.

Ganz nach dem Motto: Du hättest nicht damit rechnen müssen, daß der von 
dir von der Strasse abgedrängte Autotransporter gerade 10 McLaren F1 
transportierte.

von Axel L. (axel_5)


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1. Selbstbeteiligung: Würde ich machen. Erstens habe ich sowieso keine 
Lust, mich wegen solcher Summen mit der Versicherung rumzuärgern (oder 
das dem Geschädigten zuzumuten) und zweitens sollte man die Anzahl der 
Schadensmeldungen sowieso gering halten, sonst fliegt man raus und hat 
auch noch Probleme, wieder eine Versicherung zu finden. Und 150€ kann 
ich gerade noch selbst bezahlen.

2. 20 Mio. Deckungssumme. So eine Versicherung soll unwahrscheinliche, 
aber existenzbedrohende Schäden abdecken. 10-20 Mio Schaden sind für 
mich existenzbedrohend, wenn auch unwahrscheinlich, also genau der Fall, 
den ich abgedeckt haben will.

Gruss
Axel

von Rick M. (rick-nrw)


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Wobei die Wahrscheinlichkeit, dass die Versicherung über 10 Mio. zahlen 
muss auch eher unwahrscheinlich ist.

Obwohl, ob nun 1 Mio., 10 Mio. Schaden oder mehr, das wird kaum einer 
jemals stemmen können.
Selbst bei Schadensersatzansprüchen von 20.000€ möchte man nicht selbst 
tragen müssen, auch wenn man das ev. noch hinkriege würde.

von Großes F. (112)


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...klar, ab 20.000 wird die Luft relativ schnell ziemlich dünn.

Fraglich bleibt aber, welcher Schaden durch 10 Millionen nicht mehr, 
aber durch 20 Millionen gerade noch beglichen werden kann, so dass sich 
der höhere Tarif lohnt.

von A. $. (mikronom)


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Rick McGlenn schrieb:
> Eine Hausratversicherung braucht man nicht unbedingt, eine
> Privathaftpflicht ist ein Muss.

Schon mal einen Einbruch oder Wasserschaden gehabt?

Wenn eine HausratV mit PrivathaftpflichtV nicht signifikant teurer ist 
als nur PrivathaftpflichtV, das ist in vielen Fällen so, warum sollte 
man dann auf die HausratV verzichten?

von j. c. (jesuschristus)


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>Einbruch

Solange dir die Leute nicht die Tür eintreten, hast Du gute Chancen, 
dass Du nichts oder nur sehr wenig bekommst. Wie weißt Du nach, was 
alles weg ist? Schau mal ins Kleingedruckt bzgl. Wertsachen, Elektronik, 
Foto, Pc.

>oder Wasserschaden gehabt?

Zahlen die eh nicht. Unter den Bedingungen, die versichert sind, ist 
kein Wasserschaden möglich.

von A. $. (mikronom)


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j. c. schrieb:
>> Einbruch
>
> Solange dir die Leute nicht die Tür eintreten, hast Du gute Chancen,
> dass Du nichts oder nur sehr wenig bekommst. Wie weißt Du nach, was
> alles weg ist? Schau mal ins Kleingedruckt bzgl. Wertsachen, Elektronik,
> Foto, Pc.

Du hast keine Ahnung, aber davon ganz viel.

>> oder Wasserschaden gehabt?
>
> Zahlen die eh nicht. Unter den Bedingungen, die versichert sind, ist
> kein Wasserschaden möglich.

Dann hast du dir den falschen Versicherer und die falschen 
Vertragsbedingungen ausgewählt. Bei mir wurde schon zwei Mal wegen 
Wasserschaden gezahlt. Natürlich nicht wenn ich die Badewanne vollaufen 
lasse und dann einkaufen gehe.

von Rick M. (rick-nrw)


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Andi $nachname schrieb:
> Rick McGlenn schrieb:
>> Eine Hausratversicherung braucht man nicht unbedingt, eine
>> Privathaftpflicht ist ein Muss.
>
> Schon mal einen Einbruch oder Wasserschaden gehabt?

Nein! Habe jetzt auch seit ca. 2 Jahren eine Hausratversicherung, da 
mein Hausrat inzwischen etwas teurer ist.

> Wenn eine HausratV mit PrivathaftpflichtV nicht signifikant teurer ist
> als nur PrivathaftpflichtV, das ist in vielen Fällen so, warum sollte
> man dann auf die HausratV verzichten?

Wenn jemand in einer Studentenbude mit Möbeln von IKEA - Billy&Co. 
hockt, braucht dieser nicht so dringend eine Hausratversicherung.

Eine Privathaftpflicht aber schon.

von j. c. (jesuschristus)


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>Du hast keine Ahnung, aber davon ganz viel.

Danke für dieses qualifizierte Statement.


>Dann hast du dir den falschen Versicherer und die falschen
>Vertragsbedingungen ausgewählt. Bei mir wurde schon zwei Mal wegen
>Wasserschaden gezahlt. Natürlich nicht wenn ich die Badewanne vollaufen
>lasse und dann einkaufen gehe.

Alles was ich in den Verträgen gesehen habe, waren Bedingungen, die es 
praktisch notwendig machten, permanent nach den Maschinen zu schauen.
Nenn mir doch bitte Deinen Versicherer und erzähl mal, was das für 
Wasserschäden waren.

von Michael K. (charles_b)


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j. c. schrieb:
>>Du hast keine Ahnung, aber davon ganz viel.
>
> Danke für dieses qualifizierte Statement.
>
>
>>Dann hast du dir den falschen Versicherer und die falschen
>>Vertragsbedingungen ausgewählt. Bei mir wurde schon zwei Mal wegen
>>Wasserschaden gezahlt. Natürlich nicht wenn ich die Badewanne vollaufen
>>lasse und dann einkaufen gehe.
>
> Alles was ich in den Verträgen gesehen habe, waren Bedingungen, die es
> praktisch notwendig machten, permanent nach den Maschinen zu schauen.
> Nenn mir doch bitte Deinen Versicherer und erzähl mal, was das für
> Wasserschäden waren.

Es ist vielleicht nicht deutlich geworden, dass du das Kleingedruckte 
aus den Vertragsangeboten des Threaderstellers ja gelesen hast - das 
hätte den einen oder anderen Kommentar erspart.

von Rainer S. (rsonline)


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Auf jeden Fall mit Selbstbeteiligung. Ich würde sogar 500€ 
Selbstbeteiligung machen, wenn dadurch die Kosten auf 50€ pro Jahr 
gedrückt würden. Die 500€ sind dann in 10 Jahren verdient, wenn kein 
Schaden passiert ist. Und Schäden sind relativ selten, sonst wäre die 
Prämie ja nicht so niedrig. Mehr passiert da schon bezüglich 
Straßenverkehr (Autounfälle).

von Mathias K. (mathk)


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j. c. schrieb:
> Alles was ich in den Verträgen gesehen habe, waren Bedingungen, die es
> praktisch notwendig machten, permanent nach den Maschinen zu schauen.
> Nenn mir doch bitte Deinen Versicherer und erzähl mal, was das für
> Wasserschäden waren.

Z.B. in der Wand das Wasserrohr durchgerostet und Leckage ins Haus, am 
WE, mit Notfalldienst für das Schließen des Lecks und anschließender 
Neuverlegung, auf dem Grundstück bis ins Haus, durch den 
Wasserversorger. Ohne Versicherung wäre es "etwas" teuer geworden.

Geschaut, geleckt, angerufen ;-).


Grüße.

von A. $. (mikronom)


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Mathias K. schrieb:
> j. c. schrieb:
>> Alles was ich in den Verträgen gesehen habe, waren Bedingungen, die es
>> praktisch notwendig machten, permanent nach den Maschinen zu schauen.
>> Nenn mir doch bitte Deinen Versicherer und erzähl mal, was das für
>> Wasserschäden waren.
>
> Z.B. in der Wand das Wasserrohr durchgerostet und Leckage ins Haus, am
> WE, mit Notfalldienst für das Schließen des Lecks und anschließender
> Neuverlegung, auf dem Grundstück bis ins Haus, durch den
> Wasserversorger. Ohne Versicherung wäre es "etwas" teuer geworden.

Bei uns war es einmal die Abwasserleitung unter der Dusche. Das Abwasser 
ist ins Mauerwerk gelaufen und im Treppenhaus ist dann die Farbe von der 
dauerfeuchten Wand gefallen.

Aber es gibt ja Leute die behaupten, dass Versicherungen unnötig sind, 
weil sie eh nie (be)zahlen. Ich bin auch sehr sparsam mit Versicherungen 
und habe nicht die Vollkaskomentalität, die für das deutsche Volk so 
typisch ist (ich habe mal irgendwo gelesen, dass wir die meisten 
Versicherungen pro Kopf weltweit haben und am geilsten ist der deutsche 
Michel in meinem Empfinden auf Rechtsschutzversicherungen), aber eine 
notwendige Grundsicherung habe ich.

R+V übrigens.

von Michael K. (charles_b)


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Andi $nachname schrieb:

>
> Aber es gibt ja Leute die behaupten, dass Versicherungen unnötig sind,
> weil sie eh nie (be)zahlen. Ich bin auch sehr sparsam mit Versicherungen
>

Gibts nicht auch ne Versicherung gegen unnötige Policen?

von Großes F. (112)


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...aber die Abwasserleitung ist doch im Grunde genommen Sache des 
Vermieters, oder nicht? Und durchgerostete Wasserrohre doch wohl 
sowieso.

Solange man diese nicht mutwillig herausreisst, oder die Waaschmaschine 
nicht Amok läuft kann doch der Mieter nichts für derartige 
Schäden...?...!

von j. c. (jesuschristus)


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>Z.B. in der Wand das Wasserrohr durchgerostet und Leckage ins Haus, am

Das mag ja sein, aber den Schaden hat der Vermieter.

>Abwasserleitung unter der Dusche. Das Abwasser
>ist ins Mauerwerk gelaufen und im Treppenhaus ist dann die Farbe von der
>dauerfeuchten Wand gefallen.

Ebenfalls kein Hausratsschaden.

Ein Hausratsschaden wäre, wenn das Wasser so aus der Wand geschossen 
kommt, dass es den PC trifft oder sowas. Aber wie wahrscheinlich ist 
das?
Auf jeden Fall ist das Produkt aus Wahrscheinlichkeit und bezahltem 
Schaden geringer für einen, wenn man ohne Versicherung bezahlt.
Die Versicherungen müssen ja Gewinn machen! Daher schließe ich nur 
Versicherungen gegen Existenzrisiken ab. Wie zB Privathaftpflicht. Aber 
Hausrat ist quatsch, da ich selbst bei kompletter Zerstörung meines 
Hausrates nicht ernsthaft in Probleme kommen würde.
Was mein Haus angeht, da ist das eine andere Sache, aber im Falle der 
Mietwohnung ist es sinnlos.

von Robert L. (lrlr)


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>Daher schließe ich nur
>Versicherungen gegen Existenzrisiken ab.

die meisten ziehen die grenze wohl etwas früher, und zwar dort wo es 
schon WEH TUT (aber prinzipiell schon noch verkraftbar wären)

z.B: haben ja viele eine Vollkasko bei neuen Autos ..

(und nur weil in DEINER Mietwohnung nur "ramsch" steht, heißt das nicht, 
dass das überall so ist..)

von Michael K. (charles_b)


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j. c. schrieb:

> Auf jeden Fall ist das Produkt aus Wahrscheinlichkeit und bezahltem
> Schaden geringer für einen, wenn man ohne Versicherung bezahlt.
> Die Versicherungen müssen ja Gewinn machen!

Endlich mal ein Satz aus dem wirklichen Leben! Natürlich müssen 
Versicherungen Gewinne machen.

Das Leben ist aber nun mal so, dass der Fall, dass EINE Person den 
Schaden hat, schon mal eintreten kann. Dann ist die Versicherungssumme 
ggf. deutlich höher als die über 50 Jahre hinweg gezahlten Beiträge. Und 
da beschwert sich auch keiner.

Also: Ne Versicherung dient dazu, sich gegen einen möglichen großen 
Schaden durch einen überschaubaren Betrag abzusichern.

> Daher schließe ich nur
> Versicherungen gegen Existenzrisiken ab. Wie zB Privathaftpflicht. Aber
> Hausrat ist quatsch, da ich selbst bei kompletter Zerstörung meines
> Hausrates nicht ernsthaft in Probleme kommen würde.

a) 3 mal umgezogen ist einmal abgebrannt - auch ohne Versicherung.
b) Wir kennen natürlich deinen Hausrat nicht.




> Was mein Haus angeht, da ist das eine andere Sache, aber im Falle der
> Mietwohnung ist es sinnlos.

von Axel L. (axel_5)


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> Hausrat ist quatsch, da ich selbst bei kompletter Zerstörung meines
> Hausrates nicht ernsthaft in Probleme kommen würde.

Na, wenn man komplett Klamotten inkl. Unterhosen, Socken, Handtücher, 
Geschirrtücher etc. auf die Schnelle kaufen muss, wird das schon ganz 
schön teuer. Eine Bekannte hatte das mal, die hat ganz schön gestaunt, 
was da für Summen zusammenkamen. Da war aber auch alles unbrauchbar. Und 
man möchte ja nicht jahrelang auf dem Boden schlafen, letztlich muss man 
doch alles wieder kaufen.

Ist aber natürlich nicht existenzbedrohend.

Ich bin auch eher zurückhaltend mit Versicherungen. Aber die Frage war 
ja nach Privathaftpflicht, und die ist definitiv ein Muss. Hausrat muss 
man halt entscheiden, jetzt mit Frau und Kindern habe ich eine.

Gruss
Axel

von Michael K. (charles_b)


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Axel Laufenberg schrieb:

>
> Ich bin auch eher zurückhaltend mit Versicherungen. Aber die Frage war
> ja nach Privathaftpflicht, und die ist definitiv ein Muss. Hausrat muss
> man halt entscheiden, jetzt mit Frau und Kindern habe ich eine.

Ja, und fragt jetzt Herr Kaiser von der Humbug-Mannberger (gerade nicht 
mit Nutten beschäftigt): Was ist mit Berufsunfährigkeit, Unfall, 
Schlüssel und so weiter?

von Timm T. (Gast)


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von Christian B. (luckyfu)


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j. c. schrieb:
> Alles was ich in den Verträgen gesehen habe, waren Bedingungen, die es
> praktisch notwendig machten, permanent nach den Maschinen zu schauen.
> Nenn mir doch bitte Deinen Versicherer und erzähl mal, was das für
> Wasserschäden waren.

es gibt auch welche, die grobe Fahrlässigkeit (oder wie immer das 
heisst) mitversichern. Natürlich sind die etwas teurer, aber wenn ich 
dafür nicht permanent neben dem Geschirrspüler stehen muss ist mir das 
den Mehrpreis wert.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Christian B. schrieb:
> aber wenn ich dafür nicht permanent neben dem
> Geschirrspüler stehen muss

Gibt es zum Betrieb von Waschmaschinen und Geschirrspülern nicht sogar 
ein Gerichtsurteil, daß besagt, daß eine permanente Beaufsichtigung 
nicht nötig ist, da diese Geräte genau dafür gedacht sind, einem Arbeit 
abzunehmen und ihre Funktion selbständig auszuführen?

von Axel L. (axel_5)


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Michael K-punkt schrieb:
> Axel Laufenberg schrieb:
>
>>
>> Ich bin auch eher zurückhaltend mit Versicherungen. Aber die Frage war
>> ja nach Privathaftpflicht, und die ist definitiv ein Muss. Hausrat muss
>> man halt entscheiden, jetzt mit Frau und Kindern habe ich eine.
>
> Ja, und fragt jetzt Herr Kaiser von der Humbug-Mannberger (gerade nicht
> mit Nutten beschäftigt): Was ist mit Berufsunfährigkeit, Unfall,
> Schlüssel und so weiter?

Kann man ganz einfach nach dem Schema "Existenzbedrohend oder nicht" 
abarbeiten.

Also BU ja, Unfall nein (wird im kritischen Fall von der BU abgedeckt). 
Schlüssel nein ?

Gruss
Axel

von Axel L. (axel_5)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Christian B. schrieb:
>> aber wenn ich dafür nicht permanent neben dem
>> Geschirrspüler stehen muss
>
> Gibt es zum Betrieb von Waschmaschinen und Geschirrspülern nicht sogar
> ein Gerichtsurteil, daß besagt, daß eine permanente Beaufsichtigung
> nicht nötig ist, da diese Geräte genau dafür gedacht sind, einem Arbeit
> abzunehmen und ihre Funktion selbständig auszuführen?

Interessant am Ausschluss der groben Fahrlässigkeit dürfte eher sein, 
dass m. M. nach eigene Handwerkerarbeiten, die evtl. zum Schaden führen, 
mit abgedeckt sind.

Gruss
Axel

von Michael K. (charles_b)


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Axel Laufenberg schrieb:

> Schlüssel nein ?
>
> Gruss
> Axel


Ich hab nen Schlüssel für die Schule. Im Falle eines Verlustes kostet es 
rund 20000 Euro um alles auszuwechseln.

Da es im Schulbetrieb recht hektisch zugeht, bin ich froh, für 5 Euro 
pro Jahr eine entsprechende Versicherung zu haben. Ich möchte nicht 
wetten, dass ich innerhalb der nächsten 4000 Jahre nicht doch mal den 
Schlüssel verliere.

Privat hab kein keine Schlüssel versichert.

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