Gast
#2797732
Hallo, ich hatte vor kurzem eine Diskussion mit einem Kollegen, der deutlich mehr Berufserfahrung mit FPGAs hat als ich. Er will in seinem Modul drei 16-Bit-Zahlen (A,B,C) addieren und hat dazu eine State-Machine gebastelt, die zuerst A und B addiert (mit Adder-IP-Core), dann einen Wait-State einlegt, und dann das Ergebnis und C addiert und wieder einen Wait-State einlegt. Ich hab ihn gefragt, warum er nicht einfach "A+B+C" hingeschrieben hat und er sagt, er glaubt beobachtet zu haben, daß die Additionsergebnisse nicht immer rechtzeitig zum nächsten Takt (48MHz, Spartan3) fertig sind. Aber so richtig sicher ist er sich nicht. Nun kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß das sein kann. Meiner Meinung nach muß das funktionieren, solange die Toolchain keinen Fehler meldet. Aber er argumentiert, daß man der Toolchain (Xilinx ISE) nicht immer vertrauen kann und auch diese Bugs hat. Was sagen die erfahrenen Experten dazu?