Endstufe nachbauen ?

#2801782
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Aber der Text zeigt auch mal wieder, dass die Redakteure mindestens 
genausowenig Hirn wie die Käufer haben:

"Die drei folgenden Verstärkerstufen bekommen also eine 1:1-Blaupause 
der Musik, die nur noch, abhängig von den Anforderungen der 
Lautsprecher, mit Strom gefüllt werden muss. "

Nur noch? Soso.
#2801786
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Georg A. schrieb:
> Aber der Text zeigt auch mal wieder, dass die Redakteure mindestens
> genausowenig Hirn wie die Käufer haben:
>
> "Die drei folgenden Verstärkerstufen bekommen also eine 1:1-Blaupause
> der Musik, die nur noch, abhängig von den Anforderungen der
> Lautsprecher, mit Strom gefüllt werden muss. "

Wahrscheinlich waren die Schreiber gerade blau, dann kommt man auf
solch blaue Gedanken.
Gruss
Harald
(Firma: matzetronics) #2806606
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Wieso komme ich bloss nicht auf die Idee, selber so einen völlig 
überteuerten Krams für viel zu viel Geld zu verkaufen, und wo sind die 
Kunden für sowas? Ich nehme auch an, das die Kabel sowie die Bauteile 
alle völlig sauerstofffrei sind und von Jungfrauen bei Mondlicht 
gesponnen wurden, während ein Druide den heiligen Abu beschwor.
Vllt. sollte ich mich mit dem Bastler zusammentun, ich die Elektronik, 
er die Gehäuse.

So, und jetzt zeige man mir die Lautsprecher, die diesen überkandidelten 
Blödsinn als 1:1 Blaupause ans Trommelfell übertragen, welches davon 
eine 1:1 Blaupause ans Hirn weiterreichen :-)
(Firma: matzetronics) #2807464
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Paul Baumann schrieb:
> Damit könnte man einen Verstärker aufbauen, der das Geräusch der
> Niagarafälle nachahmt.

Wohlgemerkt das ganze ohne Eingangssignal. Das würde die 1:1 Blaupause 
der Nigarafälle nur stören. Eine eingebaue Klangregelung dient lediglich 
dazu, auch mal die Victoriafälle auszuwählen :-)

Bei 400W im Leerlauf hätte ich übrigens die fehlende Wasserkühlung zu 
bemängeln oder zumindest ein paar fette rohstoffverschwendende 
Heat-Pipes. So ist das ganze doch nur halbfertig. Da sind ja nur billige 
eloxierte Alukühlkörper verbaut.

Michael K-punkt schrieb:
>> Wieso komme ich bloss nicht auf die Idee, selber so einen völlig
>> überteuerten Krams für viel zu viel Geld zu verkaufen, und wo sind die
>> Kunden für sowas?
>
> Dreh die Reihenfolge um! WEIL du nicht weißt wo die Kunden sind, kommst
> du nicht auf die Idee solche Dinger zu bauen.

Stimmt schon. Die Kunden hätte ich ja, aber ich würde mich schämen, 
denen so einen Quatsch zu verkaufen.
#2807575
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Matthias Sch. schrieb:
> So, und jetzt zeige man mir die Lautsprecher, die diesen überkandidelten
> Blödsinn als 1:1 Blaupause ans Trommelfell übertragen, welches davon
> eine 1:1 Blaupause ans Hirn weiterreichen :-)

Solange die Redakteure der HiFi-Werbepresse sogar Unterschiede zwischen 
Netzwerkkabeln hören wollen, ist die "Blaupause" harmlos.

Das derzeitige Gipfel von Morbus Audiophilus dürfte das "Goldohr" sein, 
das den Unterschied zwischen zwei gebrannten CD-Rohlingen hören will - 
in Abhängigkeit davon, der der Laptop in dem der Rohling gebrannt wurde 
im Akkubetrieb läuft oder am Steckerznetzteil. (Der Akkubetrieb ist 
natürlich "Audiophiler").
#2807604
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Ulrich S. schrieb:

> Das derzeitige Gipfel von Morbus Audiophilus dürfte das "Goldohr" sein,
> das den Unterschied zwischen zwei gebrannten CD-Rohlingen hören will -
> in Abhängigkeit davon, der der Laptop in dem der Rohling gebrannt wurde
> im Akkubetrieb läuft oder am Steckerznetzteil. (Der Akkubetrieb ist
> natürlich "Audiophiler").

O je, ich habs immer am Steckernetzteil gehabt. So ein Pech aber auch.

Spaß beiseite. Natürlich gibt es klangliche Unterschiede zwischen 
CD-Rohlingen - auf dem einen ist Blasmusik, auf dem anderen Geigenmusik. 
Also, wer da keinen Unterschied hört...
#2807632
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J.-u. G. schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>> O je, ich habs immer am Steckernetzteil gehabt. So ein Pech aber auch.
>
> Wenn das Netzteil mit Solarstrom betrieben wird, sind die klanglichen
> Beeinträchtigungen nur gering. Besinders schlimm hingegen wird der Klang
> mit Atomstrom.

Danke für die beruhigenden Nachrichten. Zum Glück hab ich diesen 
Atomstromfilter für 784 € vorgeschaltet...

http://www.nucleostop.de/Technik/technik.html

Sauberer Strom - Sauberes Gewissen - Sauberer Klang!
#2807639
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Ulrich S. schrieb:
> J.-u. G. schrieb:
>> Besinders schlimm hingegen wird der Klang mit Atomstrom.
>
> Dazu gibts aber den Atomstromfilter.
>
> Andere hingegen bevorzugen Atomstrom, da man damit auch noch kleinste
> Details aufgelöst bekommt.

Versuche haben ergeben, dass es mit Atomstrom etwas kerniger klingt und 
Blasinstrumente deutlich strahlender wiedergeben werden.
#2807645
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Jörg schrob:
>Ach Paule, du hast den Kapitalismus selbst nach über 20 Jahren noch
>nicht verstanden: verschenken darfst du da gar nichts!

Es bestehen gute Chancen, daß ich ihn auch in den nächsten 20 Jahren 
nicht
verstehe....
;-)

Michael K. schrob:
>...auf dem einen ist Blasmusik, auf dem anderen Geigenmusik.
>Also, wer da keinen Unterschied hört...

Das ist Geigen-Humor!
:-)

MfG Paul
#2808412
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Das ist jetzt kein Witz!

ich hatte mal eine Anfrage von so einem Hi-Fi Kleinhersteller.
Ein Gehäuse aus poliertem Edelstahl, nach Bestückung verschweißt.
( Also keine Schrauben oder Nieten, nur noch mit der Flex zu öffnen)

War dann doch zu teuer, es hätte mich aber brennend interressiert,
was da so drin ist. ( Das sollte ein Umschalter zwischen verschiedenen
Lärmquellen werden )
#2808486
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Davon mal abgesehen, daß man viel Schrott für ebensoviel Geld kaufen
kann, ist aber der Mikrofonie-Effekt bei Keramikkondensatoren eine
"lustige" Sache. Ein Kompagnon von mir hatte sich eine Aktivbox gebaut.
Die war so aktiv, daß durch die Mikrofonie der Kondensatoren Selbst-
erregung auftrat und die Kiste pfiff wie eine startende Rakete...

MfG Paul
#2808492
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> Die HAI-End-Hersteller vergießen ihre Trivialschaltungen gerne mal,

Oja. Hatte von einem (nur leicht) audiophilen Kollegen einen 
Vorverstärker zur Diagnose (ein Kanal fiel ab und zu aus). Firma weiss 
ich nicht mehr, war was französisches aus den frühen 90ern. Muss damals 
schweineteuer gewesen sein. Phono-Vorverstärker, Signalquellenschalter 
und Kopfhörerverstärker, mehr war da nicht drin. Das Ding hatte alles in 
grossen schwarzen Kunststoffblöcken vergossene Elektronik. Auf der 
Platine waren sonst nur ein paar Cs/Rs. Die Platine war zwar zweiseitig, 
aber ohne Dukos. Die Audiosignale wurden über Tantal-Cs geführt, naja. 
Die Signale zur Potifrontplatine sind geschirmt, die Rücksignale einfach 
so 4cm Drähtchen durch der Luft.

Und jetzt der Knaller: Kopfhörerausgang und Netzschalter sind auf der 
Frontplatine auf der rechten Seite und zwar so angordnet, dass die 230V 
in 2mm Abstand unter der Kopfhörerbuchse durchgehen müssen. Gruselig.

Die Reperatur fiel aus, weil das Kopfhörerverstärkermodul eines Kanals 
einen thermischen Fehler hatte (vmtl. kalte Lötstelle) und der Kollege 
nicht wollte, dass ich das zerlege.
(Firma: matzetronics) #2809948
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Michael K-punkt schrieb:
> Natürlich gibt es klangliche Unterschiede zwischen
> CD-Rohlingen - auf dem einen ist Blasmusik, auf dem anderen Geigenmusik.
> Also, wer da keinen Unterschied hört...

Aber sind Rohlinge nicht leer? Wenn da Blasmusik drauf ist, sind die 
doch schon gekocht :-P
Kochlinge sozusagen...

Bernd Funk schrieb:
> Ein Gehäuse aus poliertem Edelstahl, nach Bestückung verschweißt.
> ( Also keine Schrauben oder Nieten, nur noch mit der Flex zu öffnen)

Die haben doch einen an der Waffel. Wie sieht dann der Garantiefall aus? 
Kriegt man dann einen neuen oder einen geflexten?
#2809980
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Matthias Sch. schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>> Natürlich gibt es klangliche Unterschiede zwischen
>> CD-Rohlingen - auf dem einen ist Blasmusik, auf dem anderen Geigenmusik.
>> Also, wer da keinen Unterschied hört...
>
> Aber sind Rohlinge nicht leer? Wenn da Blasmusik drauf ist, sind die
> doch schon gekocht :-P
> Kochlinge sozusagen...
>
Stimmt, Rohlinge müssen abgespielt werden BEVOR sie als Grundlage für 
einen Brennvorgang dienen.

Da wird es natürlich NOCH schwieriger Unterschiede zu hören.
#2810268
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Paul Baumann schrieb:
> Michael K. schrob:
>>Rohlinge müssen abgespielt werden BEVOR sie als Grundlage für
>>einen Brennvorgang dienen.
>
> Es gibt ja auch spezielle Test-Lieder für Rohlinge:
> Das berühmte ROHLING-HOME zum Beispiel!
> http://www.youtube.com/watch?v=bX7SBXKu75I&feature=related
>
> ;-)
> MfG Paul

Ihrer Zeit voraus waren sowieso die "Rohling Stones".

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