Op-Amp: Audio invertieren

#2803808
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Hallo Forum,

ich verzeifle gerade an einem vermeintlich einfachen Problem. Ich 
experimentiere mit ANC (Active Noise Cancellation). Für erste Tests 
möchte ich erstmal keine Mikrofone verwenden, sondern "statische" 
Audio-Signale.

Ich lass am Rechner eine Mono-Audiodatei abspielen. Einen Kanal durch 
einen LM358 Op-Amp invertieren, der Andere bleibt unangetastet. Beide 
Kanäle werden summiert und normalerweise sollte ich dann "fast" nichts 
mehr hören, da sich die Signale auslöschen müssten.

Meine Schaltung im Anhang – Übersehe ich etwas? Sind die Widerstände 
falsch ausgelegt?

Danke schonmal & Schöne Grüße,
Hans

PS: Die specs für meinen Audio-Ausgang: Output voltage: 1.4 volts (root 
mean square) (Vrms) (+5.1 dBu), Output impedance: 24 ohms, Output power: 
90 milliwatts (mW)
Angehängte Dateien:
#2804220
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Mir ging es genau genommen um das Subtrahieren von Audiomaterial. 
Natürlich hast du aber recht!

Jetzt versuche ich gerade das ganze möglichst klein und kompakt 
aufzubauen. Als Stromversorgung soll ein Li-Ion-Akku (3.7V) aus einem 
ausrangierten BT-Headset dienen.

Leider komme ich mit meinen Spannungsteilern nur auf ca ±1.8V als 
Versorgung. Das beschränkt mich dann aber stark in der Auswahl meines 
Op-Amps…

Momentan denke ich darüber nach die 3.7V mit zwei MCP1703 auf ±3.3V zu 
regeln. Das scheint mir auf den ersten Blick die günstigste Lösung zu 
sein (2x 60ct) und auch überschaubar vom Platz-/Lötbedarf (2x IC + 4x 
1uF).

Oder gibt es auch bezahlbare (Audio-) Op-Amps, die mit ±1.8V noch ±1.4V 
am Ausgang machen können?

Danke & Schöne Grüße,
hans
Gast #2804504
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Hallo,

ich denke, Dein Problem besteht in den unterschiedlichen 
Innenwiderständen der Quellen. (Die Spannungsversorgung habe ich mir 
nicht im Detail angeschaut - da könnte auch noch was faul sein.)


- Wenn man vom Summationspunkt in Richtung des L-Kanals "schaut", sieht 
man 100 Ohm. Den Ausgang des OPV kannst Du Dir idealisiert als eine 
ideale Spannungsquelle (Innenwiderstand 0 Ohm) vorstellen.

- Schaut man in Richtung des R-Kanals, so sieht man 100 Ohm + den 
Innenwiderstand der Quelle im PC.

Den gewünschten Effekt solltest Du erreichen, wenn Du den R-Kanal mit 
einem nichtinvertierenden Verstärker (Verstärkungsfaktor 1) ausführst.


Viele Grüße
Michael

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