Für meine beiden WD Caviar Green (2 TB) suche ich ein externes Gehäuse.
Wichtigste Kriterien: USB (2.0) Anschluss UND es sollen die SMART-Werte
weiterhin auslesbar sein! Aktiv gekühlt muss nicht sein und USB 3.0 ist
ebenfalls optional.
Kann da jemand was empfehlen?
Möchtest du keinen externen S-ATA Anschluss nutzen?
Ich habe mir so ein Gehäuse gebaut, dazu brauchte ich nur zwei
Slotblenden (eine für den PC eine für das Gehäuse) und ein e-SATA Kabel.
Über USB wirst du die Smart-Werte nicht auslesen können, selbst wenn du
dich dabei auf den Kopf stellst ...
Schau mal hier:
Icy Dock MB080U3S-1SB BLIZZARD (eSATA, USB 3.0, schwarz)
Preis: 49,89 Euro
http://www.mix-computer.de/html/product/detail.html?articleId=678646
oder
Icy Dock MB561US-4S-1 (eSATA, weiß)
Preis: 149,34 euro
http://www.mix-computer.de/html/product/detail.html?articleId=452340
Kauf dir bloß keine Lüfterlosen Laufwerksgehäuse.
Mike J. schrieb:> Über USB wirst du die Smart-Werte nicht auslesen können, selbst wenn du> dich dabei auf den Kopf stellst ...
Das geht bei vielen, aber nicht bei allen. Das Problem dabei ist, daß es
im Datenblatt nicht steht.
Aktive Kühlung, waagerechte Aufstellung und USB 3.0 sollte es schon sein
bei 2 TB. Ideal wäre eine Kombi E-SATA, USB 3.0 & 2.0. Vor einiger Zeit
aber nicht erhältlich gewesen (sicher in Ermangelung passender
Kombicontroller).
http://www.amazon.de/FANTEC-MR-35US-Geh%C3%A4use-Laufwerk-Schwarz/dp/B000WOW3P4/ref=sr_1_22?ie=UTF8&qid=1345660961&sr=8-22
4 Gummifüßchen aufkleben und hinlegen.
Den Verkäufer am besten mal ansprechen wegen der S.M.A.R.T. Geschichte.
(Dieses Teil habe ich nicht, also keine Erfahrung damit)
seb.r schrieb:> Für meine beiden WD Caviar Green (2 TB) suche ich ein externes Gehäuse.> Wichtigste Kriterien: USB (2.0) Anschluss UND es sollen die SMART-Werte> weiterhin auslesbar sein! Aktiv gekühlt muss nicht sein und USB 3.0 ist> ebenfalls optional.> Kann da jemand was empfehlen?
Ich bin mit meinem recht zufrieden. Müßte (nach kurzer Rechere) eine
RaidSonic Icy Box IB-371StUS2-B sein. Die hat USB2, ESATA und einen
Lüfter, dessen blaue Beleuchtung man glücklicherweise abschalten kann.
Es gibt wohl auch ein Modell, das kein ESATA, dafür aber USB3 hat.
Mike J. schrieb:> Über USB wirst du die Smart-Werte nicht auslesen können, selbst wenn du> dich dabei auf den Kopf stellst ...
Hmm, geht bei meinem ganz ohne Probleme, zumindest wenn ich auf dem
Stuhl sitze. Auf dem Kopf stehend habe ich's noch nicht probiert, aber
ich bin da zuversichtlich. ;-)
Bei all meinen externen Festplattengehäusen kann ich keine Smartwerte
auslesen, sowohl unter Linux als auch unter Windows, wenn es bei euch
geht ist das toll, aber bei meinen Gehäusen stand nicht drauf ob oder
dass die Smartwerte damit auslesbar sind.
Wenn ein USB 3.0 Anschluss vorhanden ist kann man auch ein USB 2.0 Kabel
hineinstecken, die Übertragungsrate ist dann nur langsamer, aber
ansonsten geht es. Das Icy Dock Gehäuse sollte für den TO also passen,
aber es gibt vielleicht noch anderes was ich nicht kenne.
Mike J. schrieb:> Bei all meinen externen Festplattengehäusen kann ich keine Smartwerte> auslesen, sowohl unter Linux als auch unter Windows
Nanu, das wundert mich aber. Habe hier 2 LaCie USB-SATA II Gehäuse, aus
denen ich die HDDs für meinen Server gewonnen hatte (gabs billig beim
Blödmarkt) und benutze die Gehäuse jetzt an Debian Squeeze zur Diagnose
und für HDD Spielereien mit alten Platten. Der USB Adapter reicht dabei
alle Werte inkl. SMART einfach durch. Extended Data Collection und sowas
geht auch, je nachdem, was die Platte so unterstützt.
Übrigens waren genau die WD Caviar Green 2TB Platten (5900 RpM) in den
Gehäusen verbaut, die der TO anspricht. Kosteten unter 60 Euro/Stück.
Wenn ich mit smartctl draufschaue, sehe ich keinen Unterschied, ob die
Platte direkt per SATA oder über das USB-Gehäuse am Rechner
angeschlossen ist.
Ich weiß aber durchaus, daß es Gehäuse gibt, die kein SMART
unterstützen. Hab ich auch schon gehabt. Leider ist mir aber auch kein
Weg bekannt, das vor dem Kauf rauszufinden.
Mike J. schrieb:> Über USB wirst du die Smart-Werte nicht auslesen können, selbst wenn du> dich dabei auf den Kopf stellst ...
So dramatisch ist es nicht eine Vielzahl von Gehäusen unterstützt das.
Problem ist, dass die Hersteller nie damit werben oder den verwendeten
Chipsatz angeben. Daher auch meine Frage nach eignenen Erfahrungen,
http://sourceforge.net/apps/trac/smartmontools/wiki/USBMike J. schrieb:> Schau mal hier:
Nutzt du eins von diesen beiden und kannst was über den Chipsatz sagen?
mhh schrieb:> Aktive Kühlung, waagerechte Aufstellung
Dass die senkrechte Einbauposition schädlich ist, halte ich für ein
Gerücht. Die vermeintlich höheren Ausfallzahlen sehe ich darin begrundet
dass diese Gehäuse einfach leichter umkippen - im BEtrieb tödlich für
jede HDD
Rolf Magnus schrieb:> Ich bin mit meinem recht zufrieden. Müßte (nach kurzer Rechere) eine> RaidSonic Icy Box IB-371StUS2-B sein.
Welche Temperaturen hast du denn im idle bei dem Gehäuse?
Aktuell nutze ich schon für eine Caviar Green dieses Gehäuse:
http://www.trekstor.de/de/products/detail_hdd.php?pid=30
Das hat den Sunplus SPIF215 Chipsatz undSMART klappt mit smartmontools
problemlos. Auch bei stundenlangen Kopiervorgängen komme ich selbst bei
diesen hochsommerlichen Temperaturen nicht über 43°C. Das sollte auch im
Dauerbetrieb keine Probleme machen, oder?
seb.r schrieb:> hochsommerlichen Temperaturen nicht über 43°C.
Bleibt die Frage, ob Dein Programm wirklich den richtigen Wert anzeigt.
Vor Jahren hat bei mir jedes Programm einen ANDEREN Temperatur-Wert
gemeldet als ich ein Mainboard geprüft habe. Im Zweifel
Infrarotthermometer als Gegenprobe?
> eine WD Caviar Green
...wird selten heiß.
seb.r schrieb:> es sollen die SMART-Werte weiterhin auslesbar sein!
Das ständige Auslesen der SMART-Werte ersetzt leider noch kein Backup.
HDs fallen trotzdem vom Tisch oder haben andere Probleme.
seb.r schrieb:> Rolf Magnus schrieb:>> Ich bin mit meinem recht zufrieden. Müßte (nach kurzer Rechere) eine>> RaidSonic Icy Box IB-371StUS2-B sein.>> Welche Temperaturen hast du denn im idle bei dem Gehäuse?
Vielleicht so ca. 4° über Raumtemperatur. Beim Stressen der Festplatte
kann's dann noch ein Grad mehr werden. Das "lifetime max" der Platte
liegt laut SMART mittlerweile bei 36° (im Frühjahr war das noch unter
30°), aber die steht auch in einem Zimmer, dessen Raumtemperatur
momentan bei gut 30° liegt. So ist es zumindest bei der Samsung. Die WD
im zweiten Gehäuse des selben Typs wird noch einen Tick wärmer, aber
auch nicht viel. Der Lüfter bringt wohl einiges, obwohl er ziemlich
leise ist. Was ich nur schade finde, ist, daß der nicht ganz ausgeht,
wenn die Platte auf Standby geht.
> Auch bei stundenlangen Kopiervorgängen komme ich selbst bei diesen> hochsommerlichen Temperaturen nicht über 43°C. Das sollte auch im> Dauerbetrieb keine Probleme machen, oder?
Je niedriger, desto besser. 43° müßten wohl noch ok sein, aber viel mehr
sollte es dann auch auf Dauer nicht werden.
seb.r schrieb:> Nutzt du eins von diesen beiden und kannst was über den Chipsatz sagen?
Nein, ich nutze an meinem Rechner e-SATA Gehäuse und dieses Icy Dock
Gehäuse hätte ich mir auch gekauft wenn es keine SMART-Werte auslesen
könnte.
Diesen Temperaturmessergebnissen traue ich aber eh nicht, auf meinen
Festplatten kleben auf den Chips (Motortreiber, Datentransferchip, nicht
auf dem SD-RAM) kleine Kühlkörper. Diese werden sehr warm, das würde man
gar nicht vermuten wenn man einfach mal mit dem Finger auf einen Chip
fast.
Es geht mir nicht so sehr um die Kühlung der HDD-Gehäuse, eher um die
Chips.
Es wäre aber schön zu wissen ob das Gehäuse Smart wirklich unterstützt,
manchmal will ich sehen ob es schon Blöcke gibt die defekt sind.
Mike J. schrieb:> Es geht mir nicht so sehr um die Kühlung der HDD-Gehäuse, eher um die> Chips.
Warum? Ich hab bisher noch nicht von Festplatten gehört, wo die Chips
wegen Übertemperatur durchgebrannt sind. Von Festplatten, deren Medium
frühzeitig vergesslich wurde aufgrund hoher Betriebstemperaturen aber
schon.
Solche Medien hatte ich hier schon, oft lag es aber nicht an dem
Lesekopf oder der vermeintlich beschädigten Oberfläche, sondern an den
Fehlern die der Chip inzwischen macht.
Durch häufiges erwärmen und abkühlen der magnetisierbaren Schicht soll
die Magnetisierung verloren gehen, jedoch dauert das recht lange.
Probiere es doch einfach mal aus, klebe auf einen Chip (nicht den S-RAM)
einen Kühler und prüfe wie warm das Ding ohne eine aktive Kühlung wird.
Ich konnte schon bei mehreren defekten Festplatten (die gar nicht mehr
von der Platte lesen wollten) wieder einen relativ sicheren Betrieb
erreichen, nur durch Kühlung der Chips.
Ist schon klar dass ich den Fehler nicht wirklich richtig analysieren
kann, aber nach dem was ich gesehen habe komme ich eben zu dem Schluss.
seb.r schrieb:> mhh schrieb:>> Aktive Kühlung, waagerechte Aufstellung>> Dass die senkrechte Einbauposition schädlich ist, halte ich für ein> Gerücht.
Wechselnde Einbaupositionen sind das schädliche. Waagerechter Betrieb
hält besser die Option offen, die Platten woanders nutzbar zu halten.
Das Umkippen erschwert es natürlich auch. :)
seb.r schrieb:> Welche Temperaturen hast du denn im idle bei dem Gehäuse?
Meine aktuellen Werte der WD Caviar Green (allerdings im ATX Gehäuse und
Dauerbetrieb):
Airflow Temperature Cel 35
Temperature Celsius 35
Umgebungstemperatur ist derzeit 18 Grad.
Chip des o.a. LaCie Gehäuses ist der JM20329(?), wie erwähnt reicht
dieser SMART an den Host weiter.
Bei den WD Green muß man sich um die Temperaturen nicht sorgen. WD
bietet sie in Form der "Elements"-Serie auch als USB-Version an. Deren
Gehäuse besteht nur aus Plastik und hat keinerlei Kühlung, ja noch nicht
einmal Lüftungsschlitze. Und trotzdem werden die Platten nur handwarm.