Forum: Offtopic Neil Armstrong verstorben


von Oliver S. (phetty)


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von Florian *. (haribohunter)


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Eine irre Leistung jemanden dorthin zu schicken. An diesen Namen wird 
man sich noch lange erinnern.

von Joachim .. (joachim_01)


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Godspeed, Sir.

von Falk B. (falk)


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@  Florian *.* (haribohunter)

>Eine irre Leistung jemanden dorthin zu schicken. An diesen Namen wird
>man sich noch lange erinnern.

Klar, mit 30 kg Konstüm zwei Wochen im dunklen Filmstudio rumturnen ist 
schon nicht so einfach.

SCNR
Falk

von Michael S. (technicans)


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Falk Brunner schrieb:
> Klar, mit 30 kg Konstüm zwei Wochen im dunklen Filmstudio rumturnen ist
> schon nicht so einfach.

Seid wann gehörst du denn zu den Verschwörungs-Theroretikern?
Heute keine Bildformate die du abmahnen kannst?

von Vn N. (wefwef_s)


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Manche erkennen Ironie, andere nicht.

von Timm T. (Gast)


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Hat nicht lange gedauert, tummeln sich im Spiegel-Forum schon die 
VTler...

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Timm Thaler schrieb:
> Hat nicht lange gedauert, tummeln sich im Spiegel-Forum schon die
> VTler...

Wenn der Spiegel es tatsächlich schafft, diese Kreaturen zu binden und
von anderen Foren fernzuhalten, hat er ja endlich auch mal was Positives
vorzuweisen ;-)

von Joachim .. (joachim_01)


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Ob sie wohl die erste Wasserader die Curiosity findet Nil, äh... Neil
nennen werden?

von Michael S. (technicans)


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Wenn er sich mit dem Sterben etwas beeilt hätte, hätte er ja als
Asche zum Mars mit fliegen und wieder seinen Spruch ablassen
können.

von Wilhelm F. (Gast)


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Beim Tod von Jobs war es hier entspannter, wirklich.

von Michael S. (technicans)


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Wilhelm Ferkes schrieb:
> Beim Tod von Jobs war es hier entspannter, wirklich.

Wieso, war der auch ein Nationalheld?
Bestenfalls ein Held einen Konkurrenten (Samsung)gerichtlich in die
Knie zu zwingen, auch wenn er den Erfolg nicht mehr erleben
konnte. Geld allein ist eben nicht alles.

von Wilhelm F. (Gast)


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Na, ich hätte als Wissenschaftler jedenfalls lieber mal richtig am Seil 
im All an der Raumfähre gehangen statt am virtuellen Seil rechtlicher 
Verwicklungen. Das war noch echt. ;-)

Ich surfte ja gestern noch nach dem ersten Mondflug. Als 9-Jähriger 
bekam ich ihn fast live mit, aber nur deswegen, weil die 
Live-Übertragung in Deutschland erst um 15 Uhr gesendet wurde. Der 
Fernseher war um 15 Uhr an, was normalerweise nie so war.

1969 gab es noch kein Hartz-TV, und das Fernsehprogramm mit nur 3 
Programmen fing erst nach 16 Uhr an. ARD, ZDF, und ein Drittes regional. 
Zwischen 0 und 1 Uhr war Ende, immer, dann folgte das Schnee-Programm. 
Für einen geruhsamen Schlaf.

von Michael K. (charles_b)


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Michael S. schrieb:
> Wilhelm Ferkes schrieb:
>> Beim Tod von Jobs war es hier entspannter, wirklich.
>
> Wieso, war der auch ein Nationalheld?
> Bestenfalls ein Held einen Konkurrenten (Samsung)gerichtlich in die
> Knie zu zwingen, auch wenn er den Erfolg nicht mehr erleben
> konnte. Geld allein ist eben nicht alles.

Aufgrund der abgerundeten Ecken und des iPatentes zur Erzeugung von Ebbe 
und Flut mittels eine Bewegung (Finger oder Mond ist ja egal) kann der 
Mond froh sein, dass er nicht wg. Patentverletzung verklagt wird.

von Vn N. (wefwef_s)


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Klar, denn was wäre bei dem schon zu holen?

von Michael S. (technicans)


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Apple und Samsung können froh sein wenn die nicht von den
StarTrek-Rechteinhabern verklagt werden. Touchpads kannte
man da schon seit den 80er. Hat wohl keiner dran gedacht
sich das zu patentieren lassen?

von Michael K. (charles_b)


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Michael S. schrieb:
> Apple und Samsung können froh sein wenn die nicht von den
> StarTrek-Rechteinhabern verklagt werden. Touchpads kannte
> man da schon seit den 80er. Hat wohl keiner dran gedacht
> sich das zu patentieren lassen?

Man sieht auch, wofür das meiste Gehirnschmal verschendet wird: Was 
könnte ich DA wohl patentieren.

Ähnlich der Publikationswut der Wissenschaftler können wir hier eine 
akute Hyper-Patentose diagnostizieren.

von Icke ®. (49636b65)


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Reichlich pietätlos, sich am Grabe eines Raumfahrtpioniers über Patente 
zu streiten...

Möge er die kosmische Ruhe finden.

von Franzl F. (Firma: Elektroniker) (franzl-f)


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Astronaut = Amerikanisch = astronomisch?
Kosmonaut = Russisch = kosmisch?

von Timm T. (Gast)


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Franzl F. schrieb:
> Astronaut = Amerikanisch = astronomisch?
> Kosmonaut = Russisch = kosmisch?

Ja, die Russen waren halt Weltraumfahrer, die Amerikaner Sternenfahrer. 
Die Russen habens geschafft, die Amerikaner müssen noch ein bißchen 
üben...

Michael S. schrieb:
> Apple und Samsung können froh sein wenn die nicht von den
> StarTrek-Rechteinhabern verklagt werden. Touchpads kannte
> man da schon seit den 80er. Hat wohl keiner dran gedacht
> sich das zu patentieren lassen?

Vorsicht! Da StarTrek zwar in der Vergangenheit produziert wurde, aber 
in der Zukunft spielt, könnte es sein, dass Apple die Sternenflotte 
verklagt, weil das PADD - was ja viereckig mit abgerundeten Ecken 
eindeutig vom Eipad abgekupfert wurde - ja erst in der Zukunft gebaut 
wird, auch wenn wir es in Filmen aus der Vergangenheit schon sehen 
können.

Die Zukunft ist Vergangenheit oder umgekehrt. Ich krieg' Kopfschmerzen 
davon.

von Karl H. (kbuchegg)


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Timm Thaler schrieb:

> Die Zukunft ist Vergangenheit oder umgekehrt. Ich krieg' Kopfschmerzen
> davon.

Frag halt mal Doc Brown. Der kennt sich mit sowas aus.

von Simon H. (simi)


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Karl Heinz Buchegger schrieb:
> Frag halt mal Doc Brown. Der kennt sich mit sowas aus.

BTW: Wer hat eigentlich die 7-Segment-Anzeige erfunden? Da könnte Doc 
Brown auch noch Probleme bekommen....

von Michael K. (charles_b)


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Timm Thaler schrieb:
> Franzl F. schrieb:
>> Astronaut = Amerikanisch = astronomisch?
>> Kosmonaut = Russisch = kosmisch?
>
> Ja, die Russen waren halt Weltraumfahrer, die Amerikaner Sternenfahrer.
> Die Russen habens geschafft, die Amerikaner müssen noch ein bißchen
> üben...

...und die Chinesen Trittbrettfahrer...

von Icke ®. (49636b65)


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Franzl F. schrieb:
> Astronaut = Amerikanisch = astronomisch?
> Kosmonaut = Russisch = kosmisch?

Das Wort "Kosmos" stammt ursprünglich aus dem Griechischen und steht 
u.a. für Weltall bzw. Universum.

http://de.wikipedia.org/wiki/Universum

Deswegen ist es kein Widerspruch, wenn ein Astronaut im Kosmos seine 
Ruhe findet.

von Weingut P. (weinbauer)


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ja, das waren noch Leute mit richtig Rückgrat ...

Auch heute noch tief empfundener Respekt, mit ner aufgemotzten 
Telephonzelle auf x Tonnen Sprengstoff Ohne Chance auf Rettung beim 
Ernstfall sich auf den Weg zu machen, die Eier der Jungs müssen 
Titanhart sein für so ne Aktion.

Schade, ein weiteres Idol verstorben. RIP

von Simon H. (simi)


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BTW: Ich bin gerade am Lesen eines Buches, das ich denen extrem 
empfehlen kann, welche gerne ein bisschen genauer wissen wollen, was es 
mit diesen Telefonzellen auf sich hatte:

How Apollo flew to the moon

Zwar nur auf Englisch erhältlich, aber es ist extrem gut geschrieben, 
nicht allzu kompliziert, und dennoch bekommt man einen recht guten 
Einblick in viele Details des Apollo-Programms.

Ach ja, und einen Film kann ich auch noch sehr empfehlen:

Space Race

Im Unterschied zu so vielen Dokus über die Apollo, Gemini und 
Mercury-Programme, erzählt dieser Film die Raumfahrt beider beteiligten 
Nationen quasi interleaved. Und - ebenfalls recht einzigartig - werden 
die Programme, deren technischer Ursprung und die Motivationen dahinter, 
recht kritisch beleuchtet.

Gruäss
Simon

von Timm T. (Gast)


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Fhutdhb Ufzjjuz schrieb:
> Auch heute noch tief empfundener Respekt, mit ner aufgemotzten
> Telephonzelle auf x Tonnen Sprengstoff Ohne Chance auf Rettung beim
> Ernstfall sich auf den Weg zu machen, die Eier der Jungs müssen
> Titanhart sein für so ne Aktion.

Ja, das ist krass. Mit den damaligen Sicherheitsstandards würde sich 
heute keiner mehr ins Auto setzen...

Dafür kann sich unsere Generation Eipad nicht mehr vorstellen, wie man 
mit der damaligen Technik auf den Mond gekommen ist.

Falls sich mal jemand mit Mondlandungs-VTs herumschlagen muss, ist diese 
Seite ganz hilfreich: http://www.mondlandung.pcdl.de/

von Simon K. (simon) Benutzerseite


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Timm Thaler schrieb:
> Fhutdhb Ufzjjuz schrieb:
>> Auch heute noch tief empfundener Respekt, mit ner aufgemotzten
>> Telephonzelle auf x Tonnen Sprengstoff Ohne Chance auf Rettung beim
>> Ernstfall sich auf den Weg zu machen, die Eier der Jungs müssen
>> Titanhart sein für so ne Aktion.
>
> Ja, das ist krass. Mit den damaligen Sicherheitsstandards würde sich
> heute keiner mehr ins Auto setzen...

Und das ist in euren Augen also ein Rückschritt? Soso.

von Marek N. (Gast)


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Doc Brown hatte übrigens auch 12-Segmentige Anzeigen verbaut: 
http://www.looki.de/gfx/product/6/6025/screenshot/112943_800.jpg
Sowas hab ich noch nicht gesehen, standars ist ja wohl 14-Segment oder 
16-Segment, mit der man auch Kleinbuchstaben darstellen kann.

von Timm T. (Gast)


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Simon K. schrieb:
> Und das ist in euren Augen also ein Rückschritt? Soso.

Hat das jemand behauptet?

Damals wurden halt Sachen gemacht, um das große Ziel zu erreichen - vor 
den Russen auf dem Mond zu sein -, für die man Risiken einging, die man 
so heute nicht mehr eingehen würde. Das hat den Nebeneffekt, dass - auch 
aus den Erfahrungen mit den damaligen Problemen - heutige 
Sicherheitsstandards deutlich mehr Aufwand und höhere Kosten - zu Recht 
- verursachen.

von Falk B. (falk)


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@  Timm Thaler (timm-thaler)

>den Russen auf dem Mond zu sein -, für die man Risiken einging, die man
>so heute nicht mehr eingehen würde.

Jain. Auch damals war man schon ZIEMLICH an Sicherheit interessiert, und 
das nicht erst nach dem Apollo 1 Unglück.

http://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_1

> Das hat den Nebeneffekt, dass - auch
>aus den Erfahrungen mit den damaligen Problemen - heutige
>Sicherheitsstandards deutlich mehr Aufwand und höhere Kosten

In der Tat, und das nicht nur bei der NASA.

>- zu Recht - verursachen.

Würde ich skeptisch sehen. Es grassiert vor allem die Angst in der 
verweichlichten Vollkaskogesellschaft, wo jede Hausfrau meint, sich mit 
Fahrradhelm und sonstwas schützen zu müssen, und dann immer noch Angst 
hat, vor was auch immer. Ähnliches passierte wohl auch bei der NASA, die 
als Organisation immer mehr verfettete und immer teurer wurde und sich 
jetzt aus der Entwicklung von Raumfahrzeugen komplett zurückgezogen hat. 
Das nenne ich mal Absturz.
Parallelen zu anderen Bereichen der Wirtschaft, wie z.B. große 
(Software)projekte sind nicht zufällig. Es wird mit immer mehr High Tec 
immer mehr Unsinn gemacht und Geld in den Sand gesetzt. Pragmatismus und 
Vernunft Fehlanzeige.

von Florian *. (haribohunter)


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Ich gehe davon aus, das die Chinesen den nächsten Schritt bei der 
Erforschung der Raumfahrt machen werden. Bis dahin ist eine Mondlandung 
als Zwischenstation sicher fest eingeplant. Die haben eine 
kulturhistorische Beziehung zum Trabanten und müssen sich und der Welt 
noch ein bisschen was beweisen.
Nur die Korruption kann sie noch stoppen.

von (prx) A. K. (prx)


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Falk Brunner schrieb:
> Ähnliches passierte wohl auch bei der NASA

Beide Shuttle-Katastrophen bewiesen einen klaren Mangel an 
Sicherheitsphilosophie bei der NASA, vergleichen mit früheren Zeiten. In 
beiden Fällen wars eher das Prinzip "es hätt noch emmer jot jejange" 
verknüpft mit notorischer Geldknappheit und politischem Druck.

Ewige Verzögerungen sind schlechte Nachrichten und riskieren eine 
Reduktion vom Budget der NASA, weil sich mangels spektakulärer Schritte 
mit dort investiertem Geld weniger gewinnen lässt, als wenn man das Geld 
direkt im eigenen Wahlkreis versenkt.

von Jörg S. (joerg-s)


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Falk Brunner schrieb:
> Ähnliches passierte wohl auch bei der NASA, die
> als Organisation immer mehr verfettete und immer teurer wurde und sich
> jetzt aus der Entwicklung von Raumfahrzeugen komplett zurückgezogen hat.
Es war doch schon die Entwicklung der Mondlandefähre Outgesourced. Gab 
es da überhaupt so wahnsinnig viel Eigenentwicklung?

von Jörg S. (joerg-s)


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A. K. schrieb:
> Falk Brunner schrieb:
>> Ähnliches passierte wohl auch bei der NASA
> Beide Shuttle-Katastrophen bewiesen einen klaren Mangel an
> Sicherheitsphilosophie bei der NASA, vergleichen mit früheren Zeiten...
Meines Wissens war die Challenger Katastrophe auf einen Fehler bei einem 
Zulieferer zurückzuführen.

von Falk B. (falk)


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@  Jörg S. (joerg-s)

>Es war doch schon die Entwicklung der Mondlandefähre Outgesourced. Gab
>es da überhaupt so wahnsinnig viel Eigenentwicklung?

Naja, mein dünnes Halbwissen besagt, dass die NASA schon immer stark mit 
Indutriepartnern gearbeitet hat, die NASA aber logischerweise 
ferderführend war. Das Rad haben sie nicht neu erfunden, was ja auch 
sinnvoll ist.
Aber es geht deutlich schlimmer.

http://www.bernd-leitenberger.de/hermes.shtml

Ahhhhhhhhhh!!!!

Dass man einen Raumgleiter nicht mal fix auf's Reißbrett bringt ist 
schon klar, aber dieser Eiertanz KANN nur scheitern! Da fragt man sich 
echt, wie es die Leute Anfang des 20. Jahrhundert geschafft haben, mit 
den damaligen technischen wie finanziellen Mitteln sowas wie einen 
Zeppelin zu bauen und damit in 4 Wochen eine Weltumrundung hinzulegen?!?

http://de.wikipedia.org/wiki/LZ_127#Weltfahrt_.281929.29

von (prx) A. K. (prx)


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Jörg S. schrieb:
> Meines Wissens war die Challenger Katastrophe auf einen Fehler bei einem
> Zulieferer zurückzuführen.

Yep, aber die NASA war an dem Entscheidungsprozess über den Einsatz 
trotz viel zu niedriger Temperatur wesentlich beteiligt. Ohnehin ergibt 
es wenig Sinn, in dieser Frage den ganzen Komplex aus NASA und den 
Zulieferer fein säuberlich aufzudröseln und darin Schwarzer Peter zu 
spielen. Die NASA stand unter Termindruck und gab diesen nach unten 
weiter. Und wenn die NASA mangels Moneten keine Booster mehr benötigt, 
dann kann Morton Thiokol auch keine mehr verkaufen, die sitzen also im 
gleichen Boot.

von (prx) A. K. (prx)


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Falk Brunner schrieb:
> Da fragt man sich
> echt, wie es die Leute Anfang des 20. Jahrhundert geschafft haben, mit
> den damaligen technischen wie finanziellen Mitteln sowas wie einen
> Zeppelin zu bauen und damit in 4 Wochen eine Weltumrundung hinzulegen?!?

Komplexität.

Auch in der Entwicklung bei Mikrocontrollern und Software gibt es einen 
Punkt, an dem einer allein es nicht mehr stemmt und ein Team benötigt 
wird. Anfangs finden sich darin oft noch relativ einfach vernünftige 
Schnittlinien zur Aufteilung in Unterprojekte, mit noch überschaubarem 
Kommunikationsaufwand.

Mit weiter steigender Komplexität wird dies dann immer schwieriger und 
die Verhandlungen und Besprechungen über die exakte Festlegung der 
Schnittstellen nehmen in Relation zur eigentlichen Arbeit immer mehr 
Raum ein. Und es sind zwangsläufig immer mehr Leute beteiligt, deren 
Aufgabe es ist, Entscheidungen zu fällen ohne wirklich von der Sache 
Ahnung zu haben. Wo dann nicht selten Strategien nach dem Muster "wie 
kann ich meinen Arsch retten" und "wie ziehe ich am meisten Geld für 
mich raus" zwischen den beteiligten Partnern immer ausgeprägter werden.

Projekte für Grossflughäfen, bundesweite Vereinheitungen von bisher in 
Landeshoheit liegender Software und europaweite Vereinheitlichung von 
irgendwelcher Software sind längst jenseits einer effektiv handhabbaren 
und gut planbaren Komplexität angekommen und scheitern dementsprechend 
häufig.

von (prx) A. K. (prx)


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Falk Brunner schrieb:
> Dass man einen Raumgleiter nicht mal fix auf's Reißbrett bringt ist
> schon klar, aber dieser Eiertanz KANN nur scheitern!

Politische Entscheidungsprozesse eigenen sich vorzüglich dazu, Projekte 
noch weit komplexer zu machen als sowieso schon. Das läuft in Europa so, 
aber in den USA auch. Projekte mit Staatsfinanzierung werden in den USA 
oft in höchst verwirrender Weise möglich fein über sämtliche 
Bundesstaaten und Wahlkreise verteilt, damit möglichst viele Senatoren 
und Abgeordneten gut dastehen. In Europa läuft das ähnlich, nur nicht so 
auf Wahlkreise bezogen. Ob das irgendeinen technischen oder 
wirtschaftlichen Sinn ergibt, danach fragt niemand.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Falk Brunner schrieb:
> Da fragt man sich
> echt, wie es die Leute Anfang des 20. Jahrhundert geschafft haben, mit
> den damaligen technischen wie finanziellen Mitteln sowas wie einen
> Zeppelin zu bauen und damit in 4 Wochen eine Weltumrundung hinzulegen?!?

Mein Tipp  es war noch interressant für jene welche sich von einer 
Pionierleistung einen Nutzen versprachen und dieses auch vemochten.

Seit sich aber Staaten der Pionierleistungen als Dokumentation Ihrer 
Potenz bedienen (speziell in der Raumfahrt) ist diese Gebiet für den 
Privatier kaum mehr interrassant. Aufwand und vermeintlicher Nutzen 
liegen einfach zu weit auseinander.

von (prx) A. K. (prx)


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Winfried J. schrieb:
> Seit sich aber Staaten der Pionierleistungen als Dokumentation Ihrer
> Potenz bedienen (speziell in der Raumfahrt) ist diese Gebiet für den
> Privatier kaum mehr interrassant. Aufwand und vermeintlicher Nutzen
> liegen einfach zu weit auseinander.

Wobei in der wirtschaftlich genutzten Raumfahrt die Privatwirtschaft 
längst eine wesentliche Rolle spielt. Wobei das freilich keine 
Pionierleistungen sind.

von Falk B. (falk)


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@  A. K. (prx)

>> Zeppelin zu bauen und damit in 4 Wochen eine Weltumrundung hinzulegen?!?

>Komplexität.

Jain. Klar, die politische Komponente ist ein großes Problem. Aber auch 
technische Komplexität ist nicht allein das Killerkriterium. Ich war vor 
kurzem in Paris, am Eiffelturm. Gebaut in nur 2 1/2 Jahren 1889, vor 
über 120 Jahren. Da mussten auch tausende Zeichungen erstellt und 
technisch koordiniert werden. Und sie haben es geschafft! Ohne 
CAD-System und "moderne Managementmethoden". War das vielleicht das 
Geheimnis der Erfolgs ? ;-)

>irgendwelcher Software sind längst jenseits einer effektiv handhabbaren
>und gut planbaren Komplexität angekommen und scheitern dementsprechend
>häufig.

Think global, act local!

von (prx) A. K. (prx)


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Falk Brunner schrieb:
> kurzem in Paris, am Eiffelturm. Gebaut in nur 2 1/2 Jahren 1889, vor
> über 120 Jahren. Da mussten auch tausende Zeichungen erstellt und
> technisch koordiniert werden.

Aufwand != Komplexität, jedenfalls nicht im von mir hier gemeinten Sinn.

Der Eiffelturm ist zwar aufwendig, aber nicht wirklich komplex, weil das 
ganze Teil von oben bis unten strukturell ähnlich ist, die Teile nach 
wenigen und gleichen Regeln funktionieren und besagte Schnittstellen auf 
der Hand liegen.

Die von mir gemeinte Komplexität entsteht dort, wo eine Unzahl völlig 
verschiedenartiger Unterprojekte und Subsysteme koordiniert werden 
müssen. Zusätzlich verschärft, wenn viele verschiedene Partner 
zusammenwirken, viele davon aber abweichende Eigeninteressen haben und 
kein Bisschen Pioniergeist sie zusammenschweisst.

von Icke ®. (49636b65)


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A. K. schrieb:

> Die von mir gemeinte Komplexität entsteht dort, wo eine Unzahl völlig
> verschiedenartiger Unterprojekte und Subsysteme koordiniert werden
> müssen. Zusätzlich verschärft, wenn viele verschiedene Partner
> zusammenwirken, viele davon aber abweichende Eigeninteressen haben und
> kein Bisschen Pioniergeist sie zusammenschweisst.

Absolute Zustimmung. Das Ausmaß der Komplexität moderner Technik spüren 
wir bereits im Alltag. Als Beispiele seien nur Software und Automobilbau 
genannt. Mit steigender Funktionalität nimmt auch die Fehleranfälligkeit 
zu, und zwar exponentiell. Irgendwann erreicht der technische 
Fortschritt einen kritischen Punkt, an dem der Mensch (bzw. die 
Menschheit) zwangsläufig den Überblick über seine Schöpfungen verliert 
und die weitere Entwicklung den Maschinen überlassen muß. Man nennt das 
"Technologische Singularität":

http://de.wikipedia.org/wiki/Technologische_Singularit%C3%A4t

Die unvermeidliche Folge wäre allerdings der totale Kontrollverlust. 
Sollte es tatsächlich gelingen, eine dem Menschen überlegene KI zu 
schaffen, ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zur Terminierung.

von Franzl F. (Firma: Elektroniker) (franzl-f)


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Falk Brunner schrieb:
> Das Rad haben sie nicht neu erfunden, was ja auch
> sinnvoll ist.

Wie war das nochmal mit dem Stift der Vakuumfest, nicht asutrocknet und 
hohe temparaturdifferenzen aushält? Wenn ich mich recht erinnere haben 
die Amis rund eine Milion US-Doller investiert um einen solchen 
Kugelschreiber zu entwikeln indem die Russen das Problem mit einem 
Bleistift beseitigten.

von Florian *. (haribohunter)


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von Timm T. (Gast)


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Franzl F. schrieb:
> Wenn ich mich recht erinnere haben
> die Amis rund eine Milion US-Doller investiert um einen solchen
> Kugelschreiber zu entwikeln indem die Russen das Problem mit einem
> Bleistift beseitigten.

Nette Geschichte, unausrottbar, aber trotzdem falsch: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Space_Pen

von Franzl F. (Firma: Elektroniker) (franzl-f)


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Sorry!

Ihr habt recht es war anscheinend mal wieder die Presse die Mist in den 
Umlauf versetzt hatte und Ich hatte da einem ehemaligen Geschichtslehrer 
vertraut das es Stimmt.

von Michael K. (charles_b)


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Franzl F. schrieb:
> Sorry!
>
> Ihr habt recht es war anscheinend mal wieder die Presse die Mist in den
> Umlauf versetzt hatte und Ich hatte da einem ehemaligen Geschichtslehrer
> vertraut das es Stimmt.

Oder dem Deutschlehrer... Aber wie auch immer, es ist doch gut wenn 
solche Irrtümer der Weltgeschichte hier aufgedeckt werden und nicht noch 
mehr Öl ins Feuer gegossen wird.

Ich war mal in nem Esoterik-Laden (ca. 20 Jahre her) und dort gab es 
Stimmgabeln, die Planeten zugeordnet waren. Ich nahm also x-beliebige 
raus, schlug sie an und sagte "Oh, der Mars...", worauf sich viele 
Frauen mittleren Alters umdrehten und sagten: "Toll, wie erkennen Sie 
das...".

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Das war dann wohl höhere Fügung? ;-)

von Uhu U. (uhu)


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Winfried J. schrieb:
> Das war dann wohl höhere Fügung? ;-)

Satz Nr. 1: Physiklehrer lügen nie.

Zumindest morgens, denn da haben sie Recht und nachmittags dafür frei.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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uhu,

 du trägst deine Verwandschaft gen osten

in unserer Familie hatte sie auch nachmittags Recht ....

und wehe wenn nicht.

Namaste

von Michael K. (charles_b)


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Uhu Uhuhu schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> Das war dann wohl höhere Fügung? ;-)
>
> Satz Nr. 1: Physiklehrer lügen nie.
>
> Zumindest morgens, denn da haben sie Recht und nachmittags dafür frei.

...denken sich viele, die als Quereinsteiger anfangen und nicht einmal 
das erste Jahr schaffen und wieder aufgeben...

...Damals hatte ich mir als Lehrer arbeiten nix zu tun. Im übrigen hat 
mich dann ein Blick auf die Unterseite der Stimmgabel aufgeklärt, dass 
es sich um die Merkur-Stimmgabel handelt - aber das müssen wir ja nicht 
weitererzählen.

von J.-u. G. (juwe)


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Michael K-punkt schrieb:
> - aber das müssen wir ja nicht
> weitererzählen.

Auf gar keinen Fall! Dann wäre die Begeisterung der vielen Frauen 
mittleren Alters ja sogleich dahin.

von Karl H. (kbuchegg)


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Michael K-punkt schrieb:

> ...Damals hatte ich mir als Lehrer arbeiten nix zu tun. Im übrigen hat
> mich dann ein Blick auf die Unterseite der Stimmgabel aufgeklärt, dass
> es sich um die Merkur-Stimmgabel handelt - aber das müssen wir ja nicht
> weitererzählen.


:-)
Man muss nicht alles wissen. Man muss es nur zu behaupten wissen!

von Michael K. (charles_b)


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Karl Heinz Buchegger schrieb:
> Michael K-punkt schrieb:
>
>> ...Damals hatte ich mir als Lehrer arbeiten nix zu tun. Im übrigen hat
>> mich dann ein Blick auf die Unterseite der Stimmgabel aufgeklärt, dass
>> es sich um die Merkur-Stimmgabel handelt - aber das müssen wir ja nicht
>> weitererzählen.
>
>
> :-)
> Man muss nicht alles wissen. Man muss es nur zu behaupten wissen!

Wie war noch das Semestermotto damals:

Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit!

von Marko ⚠. (mos6502) Benutzerseite Flattr this


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Dazu passend: From the Earth to the Moon, eine hervorragende Miniserie:

http://www.youtube.com/watch?list=PLED501FA4769E4C67&v=I4D3Ce6QEz0&feature=player_embedded

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