Farewell Mr. Armstrong. http://www.spiegel.de/panorama/neil-armstrong-erster-mensch-auf-dem-mond-ist-tot-a-852111.html
Eine irre Leistung jemanden dorthin zu schicken. An diesen Namen wird man sich noch lange erinnern.
@ Florian *.* (haribohunter) >Eine irre Leistung jemanden dorthin zu schicken. An diesen Namen wird >man sich noch lange erinnern. Klar, mit 30 kg Konstüm zwei Wochen im dunklen Filmstudio rumturnen ist schon nicht so einfach. SCNR Falk
Falk Brunner schrieb: > Klar, mit 30 kg Konstüm zwei Wochen im dunklen Filmstudio rumturnen ist > schon nicht so einfach. Seid wann gehörst du denn zu den Verschwörungs-Theroretikern? Heute keine Bildformate die du abmahnen kannst?
Hat nicht lange gedauert, tummeln sich im Spiegel-Forum schon die VTler...
Timm Thaler schrieb: > Hat nicht lange gedauert, tummeln sich im Spiegel-Forum schon die > VTler... Wenn der Spiegel es tatsächlich schafft, diese Kreaturen zu binden und von anderen Foren fernzuhalten, hat er ja endlich auch mal was Positives vorzuweisen ;-)
Ob sie wohl die erste Wasserader die Curiosity findet Nil, äh... Neil nennen werden?
Wenn er sich mit dem Sterben etwas beeilt hätte, hätte er ja als Asche zum Mars mit fliegen und wieder seinen Spruch ablassen können.
Wilhelm Ferkes schrieb: > Beim Tod von Jobs war es hier entspannter, wirklich. Wieso, war der auch ein Nationalheld? Bestenfalls ein Held einen Konkurrenten (Samsung)gerichtlich in die Knie zu zwingen, auch wenn er den Erfolg nicht mehr erleben konnte. Geld allein ist eben nicht alles.
Na, ich hätte als Wissenschaftler jedenfalls lieber mal richtig am Seil im All an der Raumfähre gehangen statt am virtuellen Seil rechtlicher Verwicklungen. Das war noch echt. ;-) Ich surfte ja gestern noch nach dem ersten Mondflug. Als 9-Jähriger bekam ich ihn fast live mit, aber nur deswegen, weil die Live-Übertragung in Deutschland erst um 15 Uhr gesendet wurde. Der Fernseher war um 15 Uhr an, was normalerweise nie so war. 1969 gab es noch kein Hartz-TV, und das Fernsehprogramm mit nur 3 Programmen fing erst nach 16 Uhr an. ARD, ZDF, und ein Drittes regional. Zwischen 0 und 1 Uhr war Ende, immer, dann folgte das Schnee-Programm. Für einen geruhsamen Schlaf.
Michael S. schrieb: > Wilhelm Ferkes schrieb: >> Beim Tod von Jobs war es hier entspannter, wirklich. > > Wieso, war der auch ein Nationalheld? > Bestenfalls ein Held einen Konkurrenten (Samsung)gerichtlich in die > Knie zu zwingen, auch wenn er den Erfolg nicht mehr erleben > konnte. Geld allein ist eben nicht alles. Aufgrund der abgerundeten Ecken und des iPatentes zur Erzeugung von Ebbe und Flut mittels eine Bewegung (Finger oder Mond ist ja egal) kann der Mond froh sein, dass er nicht wg. Patentverletzung verklagt wird.
Apple und Samsung können froh sein wenn die nicht von den StarTrek-Rechteinhabern verklagt werden. Touchpads kannte man da schon seit den 80er. Hat wohl keiner dran gedacht sich das zu patentieren lassen?
Michael S. schrieb: > Apple und Samsung können froh sein wenn die nicht von den > StarTrek-Rechteinhabern verklagt werden. Touchpads kannte > man da schon seit den 80er. Hat wohl keiner dran gedacht > sich das zu patentieren lassen? Man sieht auch, wofür das meiste Gehirnschmal verschendet wird: Was könnte ich DA wohl patentieren. Ähnlich der Publikationswut der Wissenschaftler können wir hier eine akute Hyper-Patentose diagnostizieren.
Reichlich pietätlos, sich am Grabe eines Raumfahrtpioniers über Patente zu streiten... Möge er die kosmische Ruhe finden.
Astronaut = Amerikanisch = astronomisch? Kosmonaut = Russisch = kosmisch?
Franzl F. schrieb: > Astronaut = Amerikanisch = astronomisch? > Kosmonaut = Russisch = kosmisch? Ja, die Russen waren halt Weltraumfahrer, die Amerikaner Sternenfahrer. Die Russen habens geschafft, die Amerikaner müssen noch ein bißchen üben... Michael S. schrieb: > Apple und Samsung können froh sein wenn die nicht von den > StarTrek-Rechteinhabern verklagt werden. Touchpads kannte > man da schon seit den 80er. Hat wohl keiner dran gedacht > sich das zu patentieren lassen? Vorsicht! Da StarTrek zwar in der Vergangenheit produziert wurde, aber in der Zukunft spielt, könnte es sein, dass Apple die Sternenflotte verklagt, weil das PADD - was ja viereckig mit abgerundeten Ecken eindeutig vom Eipad abgekupfert wurde - ja erst in der Zukunft gebaut wird, auch wenn wir es in Filmen aus der Vergangenheit schon sehen können. Die Zukunft ist Vergangenheit oder umgekehrt. Ich krieg' Kopfschmerzen davon.
Timm Thaler schrieb: > Die Zukunft ist Vergangenheit oder umgekehrt. Ich krieg' Kopfschmerzen > davon. Frag halt mal Doc Brown. Der kennt sich mit sowas aus.
Karl Heinz Buchegger schrieb: > Frag halt mal Doc Brown. Der kennt sich mit sowas aus. BTW: Wer hat eigentlich die 7-Segment-Anzeige erfunden? Da könnte Doc Brown auch noch Probleme bekommen....
Timm Thaler schrieb: > Franzl F. schrieb: >> Astronaut = Amerikanisch = astronomisch? >> Kosmonaut = Russisch = kosmisch? > > Ja, die Russen waren halt Weltraumfahrer, die Amerikaner Sternenfahrer. > Die Russen habens geschafft, die Amerikaner müssen noch ein bißchen > üben... ...und die Chinesen Trittbrettfahrer...
Franzl F. schrieb: > Astronaut = Amerikanisch = astronomisch? > Kosmonaut = Russisch = kosmisch? Das Wort "Kosmos" stammt ursprünglich aus dem Griechischen und steht u.a. für Weltall bzw. Universum. http://de.wikipedia.org/wiki/Universum Deswegen ist es kein Widerspruch, wenn ein Astronaut im Kosmos seine Ruhe findet.
ja, das waren noch Leute mit richtig Rückgrat ... Auch heute noch tief empfundener Respekt, mit ner aufgemotzten Telephonzelle auf x Tonnen Sprengstoff Ohne Chance auf Rettung beim Ernstfall sich auf den Weg zu machen, die Eier der Jungs müssen Titanhart sein für so ne Aktion. Schade, ein weiteres Idol verstorben. RIP
BTW: Ich bin gerade am Lesen eines Buches, das ich denen extrem empfehlen kann, welche gerne ein bisschen genauer wissen wollen, was es mit diesen Telefonzellen auf sich hatte: How Apollo flew to the moon Zwar nur auf Englisch erhältlich, aber es ist extrem gut geschrieben, nicht allzu kompliziert, und dennoch bekommt man einen recht guten Einblick in viele Details des Apollo-Programms. Ach ja, und einen Film kann ich auch noch sehr empfehlen: Space Race Im Unterschied zu so vielen Dokus über die Apollo, Gemini und Mercury-Programme, erzählt dieser Film die Raumfahrt beider beteiligten Nationen quasi interleaved. Und - ebenfalls recht einzigartig - werden die Programme, deren technischer Ursprung und die Motivationen dahinter, recht kritisch beleuchtet. Gruäss Simon
Fhutdhb Ufzjjuz schrieb: > Auch heute noch tief empfundener Respekt, mit ner aufgemotzten > Telephonzelle auf x Tonnen Sprengstoff Ohne Chance auf Rettung beim > Ernstfall sich auf den Weg zu machen, die Eier der Jungs müssen > Titanhart sein für so ne Aktion. Ja, das ist krass. Mit den damaligen Sicherheitsstandards würde sich heute keiner mehr ins Auto setzen... Dafür kann sich unsere Generation Eipad nicht mehr vorstellen, wie man mit der damaligen Technik auf den Mond gekommen ist. Falls sich mal jemand mit Mondlandungs-VTs herumschlagen muss, ist diese Seite ganz hilfreich: http://www.mondlandung.pcdl.de/
Timm Thaler schrieb: > Fhutdhb Ufzjjuz schrieb: >> Auch heute noch tief empfundener Respekt, mit ner aufgemotzten >> Telephonzelle auf x Tonnen Sprengstoff Ohne Chance auf Rettung beim >> Ernstfall sich auf den Weg zu machen, die Eier der Jungs müssen >> Titanhart sein für so ne Aktion. > > Ja, das ist krass. Mit den damaligen Sicherheitsstandards würde sich > heute keiner mehr ins Auto setzen... Und das ist in euren Augen also ein Rückschritt? Soso.
Doc Brown hatte übrigens auch 12-Segmentige Anzeigen verbaut: http://www.looki.de/gfx/product/6/6025/screenshot/112943_800.jpg Sowas hab ich noch nicht gesehen, standars ist ja wohl 14-Segment oder 16-Segment, mit der man auch Kleinbuchstaben darstellen kann.
Simon K. schrieb: > Und das ist in euren Augen also ein Rückschritt? Soso. Hat das jemand behauptet? Damals wurden halt Sachen gemacht, um das große Ziel zu erreichen - vor den Russen auf dem Mond zu sein -, für die man Risiken einging, die man so heute nicht mehr eingehen würde. Das hat den Nebeneffekt, dass - auch aus den Erfahrungen mit den damaligen Problemen - heutige Sicherheitsstandards deutlich mehr Aufwand und höhere Kosten - zu Recht - verursachen.
@ Timm Thaler (timm-thaler) >den Russen auf dem Mond zu sein -, für die man Risiken einging, die man >so heute nicht mehr eingehen würde. Jain. Auch damals war man schon ZIEMLICH an Sicherheit interessiert, und das nicht erst nach dem Apollo 1 Unglück. http://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_1 > Das hat den Nebeneffekt, dass - auch >aus den Erfahrungen mit den damaligen Problemen - heutige >Sicherheitsstandards deutlich mehr Aufwand und höhere Kosten In der Tat, und das nicht nur bei der NASA. >- zu Recht - verursachen. Würde ich skeptisch sehen. Es grassiert vor allem die Angst in der verweichlichten Vollkaskogesellschaft, wo jede Hausfrau meint, sich mit Fahrradhelm und sonstwas schützen zu müssen, und dann immer noch Angst hat, vor was auch immer. Ähnliches passierte wohl auch bei der NASA, die als Organisation immer mehr verfettete und immer teurer wurde und sich jetzt aus der Entwicklung von Raumfahrzeugen komplett zurückgezogen hat. Das nenne ich mal Absturz. Parallelen zu anderen Bereichen der Wirtschaft, wie z.B. große (Software)projekte sind nicht zufällig. Es wird mit immer mehr High Tec immer mehr Unsinn gemacht und Geld in den Sand gesetzt. Pragmatismus und Vernunft Fehlanzeige.
Ich gehe davon aus, das die Chinesen den nächsten Schritt bei der Erforschung der Raumfahrt machen werden. Bis dahin ist eine Mondlandung als Zwischenstation sicher fest eingeplant. Die haben eine kulturhistorische Beziehung zum Trabanten und müssen sich und der Welt noch ein bisschen was beweisen. Nur die Korruption kann sie noch stoppen.
Falk Brunner schrieb: > Ähnliches passierte wohl auch bei der NASA Beide Shuttle-Katastrophen bewiesen einen klaren Mangel an Sicherheitsphilosophie bei der NASA, vergleichen mit früheren Zeiten. In beiden Fällen wars eher das Prinzip "es hätt noch emmer jot jejange" verknüpft mit notorischer Geldknappheit und politischem Druck. Ewige Verzögerungen sind schlechte Nachrichten und riskieren eine Reduktion vom Budget der NASA, weil sich mangels spektakulärer Schritte mit dort investiertem Geld weniger gewinnen lässt, als wenn man das Geld direkt im eigenen Wahlkreis versenkt.
Falk Brunner schrieb: > Ähnliches passierte wohl auch bei der NASA, die > als Organisation immer mehr verfettete und immer teurer wurde und sich > jetzt aus der Entwicklung von Raumfahrzeugen komplett zurückgezogen hat. Es war doch schon die Entwicklung der Mondlandefähre Outgesourced. Gab es da überhaupt so wahnsinnig viel Eigenentwicklung?
A. K. schrieb: > Falk Brunner schrieb: >> Ähnliches passierte wohl auch bei der NASA > Beide Shuttle-Katastrophen bewiesen einen klaren Mangel an > Sicherheitsphilosophie bei der NASA, vergleichen mit früheren Zeiten... Meines Wissens war die Challenger Katastrophe auf einen Fehler bei einem Zulieferer zurückzuführen.
@ Jörg S. (joerg-s) >Es war doch schon die Entwicklung der Mondlandefähre Outgesourced. Gab >es da überhaupt so wahnsinnig viel Eigenentwicklung? Naja, mein dünnes Halbwissen besagt, dass die NASA schon immer stark mit Indutriepartnern gearbeitet hat, die NASA aber logischerweise ferderführend war. Das Rad haben sie nicht neu erfunden, was ja auch sinnvoll ist. Aber es geht deutlich schlimmer. http://www.bernd-leitenberger.de/hermes.shtml Ahhhhhhhhhh!!!! Dass man einen Raumgleiter nicht mal fix auf's Reißbrett bringt ist schon klar, aber dieser Eiertanz KANN nur scheitern! Da fragt man sich echt, wie es die Leute Anfang des 20. Jahrhundert geschafft haben, mit den damaligen technischen wie finanziellen Mitteln sowas wie einen Zeppelin zu bauen und damit in 4 Wochen eine Weltumrundung hinzulegen?!? http://de.wikipedia.org/wiki/LZ_127#Weltfahrt_.281929.29
Jörg S. schrieb: > Meines Wissens war die Challenger Katastrophe auf einen Fehler bei einem > Zulieferer zurückzuführen. Yep, aber die NASA war an dem Entscheidungsprozess über den Einsatz trotz viel zu niedriger Temperatur wesentlich beteiligt. Ohnehin ergibt es wenig Sinn, in dieser Frage den ganzen Komplex aus NASA und den Zulieferer fein säuberlich aufzudröseln und darin Schwarzer Peter zu spielen. Die NASA stand unter Termindruck und gab diesen nach unten weiter. Und wenn die NASA mangels Moneten keine Booster mehr benötigt, dann kann Morton Thiokol auch keine mehr verkaufen, die sitzen also im gleichen Boot.
Falk Brunner schrieb: > Da fragt man sich > echt, wie es die Leute Anfang des 20. Jahrhundert geschafft haben, mit > den damaligen technischen wie finanziellen Mitteln sowas wie einen > Zeppelin zu bauen und damit in 4 Wochen eine Weltumrundung hinzulegen?!? Komplexität. Auch in der Entwicklung bei Mikrocontrollern und Software gibt es einen Punkt, an dem einer allein es nicht mehr stemmt und ein Team benötigt wird. Anfangs finden sich darin oft noch relativ einfach vernünftige Schnittlinien zur Aufteilung in Unterprojekte, mit noch überschaubarem Kommunikationsaufwand. Mit weiter steigender Komplexität wird dies dann immer schwieriger und die Verhandlungen und Besprechungen über die exakte Festlegung der Schnittstellen nehmen in Relation zur eigentlichen Arbeit immer mehr Raum ein. Und es sind zwangsläufig immer mehr Leute beteiligt, deren Aufgabe es ist, Entscheidungen zu fällen ohne wirklich von der Sache Ahnung zu haben. Wo dann nicht selten Strategien nach dem Muster "wie kann ich meinen Arsch retten" und "wie ziehe ich am meisten Geld für mich raus" zwischen den beteiligten Partnern immer ausgeprägter werden. Projekte für Grossflughäfen, bundesweite Vereinheitungen von bisher in Landeshoheit liegender Software und europaweite Vereinheitlichung von irgendwelcher Software sind längst jenseits einer effektiv handhabbaren und gut planbaren Komplexität angekommen und scheitern dementsprechend häufig.
Falk Brunner schrieb: > Dass man einen Raumgleiter nicht mal fix auf's Reißbrett bringt ist > schon klar, aber dieser Eiertanz KANN nur scheitern! Politische Entscheidungsprozesse eigenen sich vorzüglich dazu, Projekte noch weit komplexer zu machen als sowieso schon. Das läuft in Europa so, aber in den USA auch. Projekte mit Staatsfinanzierung werden in den USA oft in höchst verwirrender Weise möglich fein über sämtliche Bundesstaaten und Wahlkreise verteilt, damit möglichst viele Senatoren und Abgeordneten gut dastehen. In Europa läuft das ähnlich, nur nicht so auf Wahlkreise bezogen. Ob das irgendeinen technischen oder wirtschaftlichen Sinn ergibt, danach fragt niemand.
Falk Brunner schrieb: > Da fragt man sich > echt, wie es die Leute Anfang des 20. Jahrhundert geschafft haben, mit > den damaligen technischen wie finanziellen Mitteln sowas wie einen > Zeppelin zu bauen und damit in 4 Wochen eine Weltumrundung hinzulegen?!? Mein Tipp es war noch interressant für jene welche sich von einer Pionierleistung einen Nutzen versprachen und dieses auch vemochten. Seit sich aber Staaten der Pionierleistungen als Dokumentation Ihrer Potenz bedienen (speziell in der Raumfahrt) ist diese Gebiet für den Privatier kaum mehr interrassant. Aufwand und vermeintlicher Nutzen liegen einfach zu weit auseinander.
Winfried J. schrieb: > Seit sich aber Staaten der Pionierleistungen als Dokumentation Ihrer > Potenz bedienen (speziell in der Raumfahrt) ist diese Gebiet für den > Privatier kaum mehr interrassant. Aufwand und vermeintlicher Nutzen > liegen einfach zu weit auseinander. Wobei in der wirtschaftlich genutzten Raumfahrt die Privatwirtschaft längst eine wesentliche Rolle spielt. Wobei das freilich keine Pionierleistungen sind.
@ A. K. (prx) >> Zeppelin zu bauen und damit in 4 Wochen eine Weltumrundung hinzulegen?!? >Komplexität. Jain. Klar, die politische Komponente ist ein großes Problem. Aber auch technische Komplexität ist nicht allein das Killerkriterium. Ich war vor kurzem in Paris, am Eiffelturm. Gebaut in nur 2 1/2 Jahren 1889, vor über 120 Jahren. Da mussten auch tausende Zeichungen erstellt und technisch koordiniert werden. Und sie haben es geschafft! Ohne CAD-System und "moderne Managementmethoden". War das vielleicht das Geheimnis der Erfolgs ? ;-) >irgendwelcher Software sind längst jenseits einer effektiv handhabbaren >und gut planbaren Komplexität angekommen und scheitern dementsprechend >häufig. Think global, act local!
Falk Brunner schrieb: > kurzem in Paris, am Eiffelturm. Gebaut in nur 2 1/2 Jahren 1889, vor > über 120 Jahren. Da mussten auch tausende Zeichungen erstellt und > technisch koordiniert werden. Aufwand != Komplexität, jedenfalls nicht im von mir hier gemeinten Sinn. Der Eiffelturm ist zwar aufwendig, aber nicht wirklich komplex, weil das ganze Teil von oben bis unten strukturell ähnlich ist, die Teile nach wenigen und gleichen Regeln funktionieren und besagte Schnittstellen auf der Hand liegen. Die von mir gemeinte Komplexität entsteht dort, wo eine Unzahl völlig verschiedenartiger Unterprojekte und Subsysteme koordiniert werden müssen. Zusätzlich verschärft, wenn viele verschiedene Partner zusammenwirken, viele davon aber abweichende Eigeninteressen haben und kein Bisschen Pioniergeist sie zusammenschweisst.
A. K. schrieb: > Die von mir gemeinte Komplexität entsteht dort, wo eine Unzahl völlig > verschiedenartiger Unterprojekte und Subsysteme koordiniert werden > müssen. Zusätzlich verschärft, wenn viele verschiedene Partner > zusammenwirken, viele davon aber abweichende Eigeninteressen haben und > kein Bisschen Pioniergeist sie zusammenschweisst. Absolute Zustimmung. Das Ausmaß der Komplexität moderner Technik spüren wir bereits im Alltag. Als Beispiele seien nur Software und Automobilbau genannt. Mit steigender Funktionalität nimmt auch die Fehleranfälligkeit zu, und zwar exponentiell. Irgendwann erreicht der technische Fortschritt einen kritischen Punkt, an dem der Mensch (bzw. die Menschheit) zwangsläufig den Überblick über seine Schöpfungen verliert und die weitere Entwicklung den Maschinen überlassen muß. Man nennt das "Technologische Singularität": http://de.wikipedia.org/wiki/Technologische_Singularit%C3%A4t Die unvermeidliche Folge wäre allerdings der totale Kontrollverlust. Sollte es tatsächlich gelingen, eine dem Menschen überlegene KI zu schaffen, ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zur Terminierung.
Falk Brunner schrieb: > Das Rad haben sie nicht neu erfunden, was ja auch > sinnvoll ist. Wie war das nochmal mit dem Stift der Vakuumfest, nicht asutrocknet und hohe temparaturdifferenzen aushält? Wenn ich mich recht erinnere haben die Amis rund eine Milion US-Doller investiert um einen solchen Kugelschreiber zu entwikeln indem die Russen das Problem mit einem Bleistift beseitigten.
Franzl F. schrieb: > Wenn ich mich recht erinnere haben > die Amis rund eine Milion US-Doller investiert um einen solchen > Kugelschreiber zu entwikeln indem die Russen das Problem mit einem > Bleistift beseitigten. Nette Geschichte, unausrottbar, aber trotzdem falsch: http://de.wikipedia.org/wiki/Space_Pen
Sorry! Ihr habt recht es war anscheinend mal wieder die Presse die Mist in den Umlauf versetzt hatte und Ich hatte da einem ehemaligen Geschichtslehrer vertraut das es Stimmt.
Franzl F. schrieb: > Sorry! > > Ihr habt recht es war anscheinend mal wieder die Presse die Mist in den > Umlauf versetzt hatte und Ich hatte da einem ehemaligen Geschichtslehrer > vertraut das es Stimmt. Oder dem Deutschlehrer... Aber wie auch immer, es ist doch gut wenn solche Irrtümer der Weltgeschichte hier aufgedeckt werden und nicht noch mehr Öl ins Feuer gegossen wird. Ich war mal in nem Esoterik-Laden (ca. 20 Jahre her) und dort gab es Stimmgabeln, die Planeten zugeordnet waren. Ich nahm also x-beliebige raus, schlug sie an und sagte "Oh, der Mars...", worauf sich viele Frauen mittleren Alters umdrehten und sagten: "Toll, wie erkennen Sie das...".
Winfried J. schrieb: > Das war dann wohl höhere Fügung? ;-) Satz Nr. 1: Physiklehrer lügen nie. Zumindest morgens, denn da haben sie Recht und nachmittags dafür frei.
uhu, du trägst deine Verwandschaft gen osten in unserer Familie hatte sie auch nachmittags Recht .... und wehe wenn nicht. Namaste
Uhu Uhuhu schrieb: > Winfried J. schrieb: >> Das war dann wohl höhere Fügung? ;-) > > Satz Nr. 1: Physiklehrer lügen nie. > > Zumindest morgens, denn da haben sie Recht und nachmittags dafür frei. ...denken sich viele, die als Quereinsteiger anfangen und nicht einmal das erste Jahr schaffen und wieder aufgeben... ...Damals hatte ich mir als Lehrer arbeiten nix zu tun. Im übrigen hat mich dann ein Blick auf die Unterseite der Stimmgabel aufgeklärt, dass es sich um die Merkur-Stimmgabel handelt - aber das müssen wir ja nicht weitererzählen.
Michael K-punkt schrieb: > - aber das müssen wir ja nicht > weitererzählen. Auf gar keinen Fall! Dann wäre die Begeisterung der vielen Frauen mittleren Alters ja sogleich dahin.
Michael K-punkt schrieb: > ...Damals hatte ich mir als Lehrer arbeiten nix zu tun. Im übrigen hat > mich dann ein Blick auf die Unterseite der Stimmgabel aufgeklärt, dass > es sich um die Merkur-Stimmgabel handelt - aber das müssen wir ja nicht > weitererzählen. :-) Man muss nicht alles wissen. Man muss es nur zu behaupten wissen!
Karl Heinz Buchegger schrieb: > Michael K-punkt schrieb: > >> ...Damals hatte ich mir als Lehrer arbeiten nix zu tun. Im übrigen hat >> mich dann ein Blick auf die Unterseite der Stimmgabel aufgeklärt, dass >> es sich um die Merkur-Stimmgabel handelt - aber das müssen wir ja nicht >> weitererzählen. > > > :-) > Man muss nicht alles wissen. Man muss es nur zu behaupten wissen! Wie war noch das Semestermotto damals: Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit!
Dazu passend: From the Earth to the Moon, eine hervorragende Miniserie: http://www.youtube.com/watch?list=PLED501FA4769E4C67&v=I4D3Ce6QEz0&feature=player_embedded
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