Hallo, es scheinen sich ja in letzter Zeit die Schreckensmeldungen immer weiter zu häufen. Nur wenige tatsächlichen Schäden wie das Kernkraftwerk in Japan treten auf. Wir werden immer wieder abstrakte Bedrohungen konfrontiert: "Euro-Krise", "demografische Entwicklung", "Klimawandel", wobei schon auffällt, wie die Begriffe zum Teil neutral formuliert werden, was die Wirkung eher verstärkt. Allein bei dem Begriff "PreisANPASSUNG" rollen sich ja die Zehennägel auf. Ob die daraus erwachsenden Ängste eine Steigerung der Wirtschaftsleistung mit sich bringt? - "Man muss ja schließlich sehen wo man bleibt" Ich denke, dass sich viele in Überstunden etc. flüchten um kurzfristig möglichst viel Geld anzuhäufen. - Könnte ja sein der Staat geht pleite und dann gibt es kein Hartz-4 mehr. Oder wir werden "von den Chinesen überrollt" Ist evtl. Deutschland Exportweltmeister, weil hier die meisten Mensch aus Angst vor der Zukunft, dem Versagen, etc. versuchen möglichst viel zu leisten?
Vor nicht langer zeit gab es eine Frage? Was ist das kleine zänkische Volk im Westen Chinas. ....natürlich Deutschland,es wollte nicht mehr ALLE unterstützen.
Stefan Helmert schrieb: > es scheinen sich ja in letzter Zeit die Schreckensmeldungen immer weiter > zu häufen. Wie kommst du darauf, dass sich das häuft? Erinnerung an die gute alte Zeit, in der man keine Sorgen, Nöte und Krisen hatte? > Wir werden immer wieder abstrakte Bedrohungen konfrontiert: Wir werden vor allem mit Nachrichten konfrontiert. Solche, die berichtet und verkauft werden wollen. Es liegt an einem selbst, was man daraus macht. > auffällt, wie die Begriffe zum Teil neutral formuliert werden, was die > Wirkung eher verstärkt. Wärs anders formuliert, aggressiver, würde dich das wohl kaum beruhigen. Du findest darin was du suchst, es ist deine Wahrnehmung, die diese Wirkung entfaltet.
Stefan Helmert schrieb: > Ist evtl. Deutschland Exportweltmeister, weil hier die meisten Mensch > aus Angst vor der Zukunft, dem Versagen, etc. versuchen möglichst viel > zu leisten? Du meinst, hier gäbe es mehr Krisenberichterstattung als anderswo, weshalb die Deutschen unruhig werden und schaffen wie die Blöden. Während alle anderen ringsum seelenruhig ihren Rausch ausschlafen und lieber auf der faulen Haut liegen als sich aufzuregen. Naja. Klar, es gibt Aufreger die typische deutsch erscheinen, andere kalt lassen. Und es gibt eine notorische Unzufriedenheit - wenn der Deutsche zufrieden wirkt, dann muss schon kurz vorher was passiert sein wie der Gewinn der Fussball-WM oder so. Sonst ist er notorisch miesepetrig und meckert über alles. Ob das aber als Exportmodell taugt, um anderen den Weg zu wirtschaftlichen Erfolg beizubringen? Mal sehen ob diese Strategie wirkt, die Griechen jedenfalls wirken in letzter Zeit auch ziemlich unzufrieden, nicht zuletzt dank der Deutschen. Meckern tun sie auch mehr als früher, gerne über die Deutschen. Ist da eine Art soziologischer Grossversuch im Gange? ;-)
Angst ist ein wichtigs Mittel, um ein Volk kontrolieren zu können. Das ist aber nichts neues.
Dave B. schrieb: > Angst verkauft "Zeitungen", bringt Einschaltquote, holt Wählerstimmen. Bild berichtet schon "Angst - müssen wir uns alle jetzt davor fürchten?"
Die Frage kann nicht mit ja oder nein beantwortet werden. Das ganze ist eine umgekehrte U-Kurve. Auf der Ordinate die Produktivität, auf der Abszisse die Angst: keine Angst: kaum Produktivität, mittlere Angst: hohe Produktivität, hohe Angst: ebenfalls niedrige Produktivität. Ab einem gewissen Grade verbraucht die Beschäftigung mit der Angst zu viele Ressourcen. So ist es in vielen Unternehmen. Da verbringt man dann seine Zeit damit, Fehler vor dem Chef zu vertuschen etc. Ein Bisschen ANgst ist gut, zu viel ist schlecht. Was zuviel ist? Abhängig von den Umgebungsbedingungen.
> Auf der Ordinate die Produktivität, auf der > Abszisse die Angst: Du meinst Abszesse. :-)
>Du meinst Abszesse. :-)
Nein, die Abszesse sind mit den Furunkeln verwandt. Diese aber wiederum
nicht mit den Runkelrüben.
HEIMATLAND!!
;-)
MfG Paul
@TO: eure Kanzlerin ist gegenteiliger Meinung: >Auch die Kanzlerin war nicht amüsiert. „Wir sind im Augenblick in einer >sehr entscheidenden Phase der Bekämpfung der Euro-Schuldenkrise und deshalb >glaube ich schon, wir sollten alle unsere Worte wägen“, heißt ja auf Deutsch: "Ich weiß zwar dass es anders ist, sage es aber nicht, um (eben) keine Ängste zu schüren."...
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